Roland Emmerich ist nicht zwingend bekannt dafür anspruchsvolle Filme zu drehen. Er ist ein Meister des Popcorn-Kinos mit vielen extravaganten Bildern und reichlich Action. "The Day after Tomorrow" prognostiziert uns die Folgen eines "urplötzlich" auftretenden Klimawandels. Da wird New York von Sturmfluten heimgesucht und riesige Eisstürme lassen den halben Globus in einer apocalyptischen Eiszeit verschwinden. Phasenweise ist der Film Nahe an dem was von Forschern schon seit langem prognostiziert wird und so sieht man sich nach dem Film unfreiweillig zum Himmel gucken, als drohe etwas von oben.
Die Idee so einen "Katastrophenfilm" zu drehen finde ich gut - wie kann man einem Publikum besser zeigen das die Welt untergeht, als auf der Leinwand. Mit "Independence Day" hat Roland Emmerich ja schon reichlich Erfahrung gesammelt.
Nur leider ist die ganze Thematik viel zu komplex, um sie so einfach in ein 120 Minuten Movie zu packen. Und so verliert der Film mit jeder Sekunde die er läuft an Glaubwürdigkeit. Der Mensch wird immerhin in keinsterweise als Schuldiger hingestellt - es scheint so, als ob die Katastrophe so plötzlich kommt wie einst Alienraumschiffe.
Am Ende gibt es keinen großen Unterschied mehr zu anderen Blockbuster-Produktionen. Der Amerikaner ist der Held der sich widerspenstig gegen die Gewalten der Natur wehrt und am Ende ist auch noch die Hollywood-übliche Liebesgeschichte entstanden.
Schade, aber hier wurde eine gute Chance vertan ein großes Thema sinnvoll umzusetzen. Deswegen 3 Sterne von mir - weil wohl jeder Freund des Popcornkinos bei dem Film entzückt sein wird. Für alle die über den Tellerrand hinweg schauen sollten sich lieber den Film "Unsere Erde" ansehen.
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... beschreibt ein hochinteressantes, heikles und in letzter Zeit immer wichtiger werdendens Thema. Die Auswirkungen des Klimawandels sowohl für die Umwelt als auch für den Menschen. Und das verpackt in einer actionreichen, dramatischen Vater-Sohn Story, welche schon in zig anderen 0815 Streifen zentrales Thema war (Vater versucht gefährdeten Sohn vor einer unausweichlichen Bedrohung zu retten., etc.). Vor allem die Familienbeziehungen oder das Verhalten der Minister und Politiker, wurden wie schon von anderen Rezesenten behauptet, sehr klischeehaft in Szene gesetzt. Doch um die "gute" Story dreht sich der größte Teil des Filmes nicht. Hauptdarsteller in "TDAT" sind klar die Special Effects und visuellen Effekte. Bei diesen wurde in beeindruckender Marnier keine Kosten und Mühen gescheut. Vor allem die riesige Flutwelle wirkt wirklich bedrohlich und realistisch. Meiner Meinung nach hat man den Effects zuviel Bedeutung geschenkt und auf die Storyline und Logik vergessen. So kommen ab und zu irgendwelche stümperhaften Logikfehler vor, dass man nur den Kopf zu schütteln vermag (zB die Szene am Dach des Einkaufszentrum ist ja wirklich grenzenlos lächerlich); Auch die kleine Lovestory von Jack Gyllenhaal wirkt einfach nur klischeehaft und unpassend. Stellenweise erinnert mich The Day After Tomorrow an Armageddon -> Kometeneinschlag in Paris im Gegensatz zu Hageleinschlag in einer asiatischen Stadt. Wie gesagt The Day After Tomorrow ist ein atemberaubender Effektfilm, aber mehr schon nicht. Rein die SE wissen zu unterhalten, die Storyline mit Garantie nicht -> zumindest nicht mich. Im großen und ganze ist TDAT meiner Meinung nach nicht mehr als ein Durschschnittsfilm. Hochwissenschaftliche Erkenntnisse wird man aus diesem Blockbuster nicht gerade ziehen. Aber man kann ihn ruhig einmal gesehen haben. Als Samstag Abend Unterhaltungsfilm bewirkt er mit Sicherheit seinen Zweck.
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Eigentlich sehe ich Katastrophenfilme ziemlich gerne. The Day After Tomorrow bietet dem Zuschauer wahrlich eine Flut an Effekten, die aber nicht übertrieben wirken. Sie passen ins Gesamtbild des Films. Ich muss jedoch sagen, dass ich auch nach dem Film denke "So what?", zu deutsch "Und jetzt?" ;) Ich meine, hierzulande ist es einem inzwischen klar, was passieren kann, wenn man weiterhin mit der Natur seine Spielchen spielt wie vorher. Ich denke, dass dieser Film eher für die Amerikaner gedacht ist, damit diese endlich aufwachen und sich nicht von ihren Präsidenten für dumm und dämlich verkaufen lassen (Klimaabkommen von Kyoto, dass Bush bis heute nicht unterzeichnet hat und wohl auch nie unterzeichnen wird).
Für mich war dieser Film ganz unterhaltsam, wenn er doch auch einige Schwächen hatte. Gerade nachdem die Flucht in die Bibliothek vorbei ist, kommt hauptsächlich irgendwelches dämliche Gesabbel. Dazu diese Liebesbeziehung, die mal kurz zwischenreingeworfen wurde, damit der Film nicht ganz so vor sich hindümpelt.
Insgesamt kann ich nur sagen, dass er meiner Meinung nach nicht mehr als 3 Sterne verdient hat. Dieser ganze Hype um den Film war meiner Meinung nach ungerechtfertigt, sorry Roland. Es gibt einfach Filme mit ähnlicher Thematik, die einen einfach an den Bildschirm fesseln. Dies hat dieser Film bei mir nicht geschafft.
Bleibt nur zu sagen, dass die Bushregierung vielleicht DOCH irgendwann Einsehen zeigt und mitmacht im internationalen Klimaschutzabkommen, mehr will der Film ja anscheind nicht aufzeigen. Außer dass die Leute anfangen, rücksichtsvoller mit ihrer Natur umzugehen.
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Die Story ist schnell erzählt: Ein Forscherteam wird im Eis Zeuge von scheinbaren Klimaveränderungen. Die entsprechenden Recherchen geben Warnung genug, dass sich das Klima in den nächsten Jahrzehnten dramatisch verändern wird. Damit erreicht der Plot den Höhepunkt, als klar wird, dass man zwar recht hat, sich jedoch entscheidend im Datum geirrt hat. Und hier kommt leider der negative Wendepunkt der Geschichte. Erwartet man jetzt einen spannenden Kampf der (amerikanischen) Menschheit ums Überleben, verkommt die Story zu einer minderspannenden Vater-will-Sohn-retten-B-Movie-Geschichte. Hier wurde viel Potenzial (und ein Stern) verspielt.
Ab dem Moment übernimmt (neben dem guten Dennis Quade) ein neuer Hauptdarsteller das Geschehen - die Special-Effects.
Diese sind, bis auf kleine Aussetzer (die CGIs der Wölfe z. B.), exorbitant gut geworden und zeigen ein viel zu realistisches Bild. Was dort aus dem Computer generiert wird, verschafft nicht nur einen Schauer, sondern auch einen "beängstigen Blick" nach oben, wenn man mal wieder das Haus verlässt. ;-)
Unter legt ist das ganze zudem mit einem sauberen (teils zwar uninspirierten) aber passenden Soundtrack.
Die DVD bietet hier alles was man erwarten kann, sauberes Bild und brilliant-klaren Sound.
Bei den Extras (auch der Special-Doppel-DVD) war ich persönlich doch arg enttäuscht. Die Single-DVD kommt lediglich mit Audiokommentaren und Trailer sowie einer kurz Doku daher. Die 2-DVD kommt mit zusätzlichen (10) entfallenen Szenen sowie netten, kleinen Featuretts daher, lässt aber ein wenig "Struktur" vermissen. So hätte ich mir zumindest eine saubere, ausführliche Doku der Effekte gewünscht. Schade.
Fazit: Nettes Popcorn-Movie, aber kein Bringer. Nicht unbedingt eine Pflicht-DVD.
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Also irgendwie bin ich jetzt total enttäuscht! Es gab eine spannende Szene (mit den Wölfen) aber sonst war alles so absehbar. Man hat versucht Sequenzen von so vielen Menschen darzustellen, wie sie die Katastrophe erlebten, aber das wurde nicht ausrechend umgesetzt. Großes Hollywood Kino suchen sie hier vergeblich. Die plumbe Geschichte zwischen Vater und Sohn war so typisch und unspektakulär. Ich schwanke zwischen 2 und 3 Punkten bin aber doch noch zu einem Kompromiss bereit weil Jake Gyllenhaal mitspielt.
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Enttäuschend, bisher schlechtester Film von Emmerich. Plus: guter Hauptdarsteller Dennis Quaid, gute Spezialeffekte. Minus: kein Spannungsaufbau wie in anderen Katastrophenmovies, langatmig. Schluss des Films ungewiss...........Fortsetzung folgt????????? Für Fans von Quaid und Emmerich als Familienunterhaltung, und als Mahnung des Eingriffs in die Natur durch den Menschen, als Vorabendunterhaltung sehenswert.
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"The Day after tomorrow" behandelt auf spektakuläre Weise ein sehr aktuelles Thema und auch wenn es ein typischer Hollywood-Film ist, der versucht mit vielen Effekten zu beeindrucken, regt er durch die angesprochene Problematik sehr zum Nachdenken an.
Dabei beeindrucken die eben angesprochenen Effekte auch tatsächlich, denn sie waren wieder mal fantastisch gemacht und verursachten mir nicht nur einmal eine Gänsehaut.
Diese Fixierung auf Amerika geht auch mir bisschen auf die Nerven, doch das ging hier eigentlich, ich habe es jedenfalls schon viel schlimmer erlebt.
Alles in Allem ein ganz guter und spannender Film, der durch seine Bilder imponiert und von dem ich nicht abraten würde.
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Ich finde das Thema aktueller denn je. Nur der Film kann hier nur zum Anregen animieren. Hier der Klimaforscher, der warnt, dort die Politiker/Industrie, denen es nur um Geld geht. So ist doch in der Realität auch. Das böse Erwachen kommt hier sehr schnell. Das finde ich im Film etwas überzogen. Ich hoffe nur, dass dieser Film die "richtigen" Leute zum Nachdenken anregt. Denn wenn die Klimakatastrophe auch nicht so plötzlich kommen wird, aber irgendwann ist der Point of No Return erreicht
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Ein nett gemachter Roland Emmerich Film. So mein Fazit nach rund zwei Stunden Klimakatastrophe. Okay, der Film lebt eindeutig, wie die meisten Filme heute, von seinen Animationen und Computereffekten.
Die Idee, die hinter „The Day After Tomorrow", ist alle mal genial. Während der Film nun zu kaufen ist, wüten Hurrikane in Amerika und Tornados in Japan. Dazu bebt derzeit auch noch die Erde in Japan und Mount St. Helene macht auch wieder von sich reden.
Also, ein guter Zeitpunkt, um mit einem Film wie „The Day After Tomorrow", die Leute zu schocken und zum Umweltschutz zu erziehen. So die hintergründige Nachricht in diesem Film.
Die Story an sich ist nett gemacht. Dafür das Roland Emmerich ein Deutscher ist, schafft er es hervorragend, uns fast zwei Stunden mit dieser typischen Amerikanischen, Theatralischen, Vater Sohn Kiste, zu fesseln. Einfach Faszinierend, das mit solch einer Story, man immer noch vor dem Fernseher gehalten oder gar ins Kino gelockt wird.
Der Film langweilt zwar nicht, allerdings sind viele Dinge einfach vorsehbar, so das keine richtige Spannung aufkommt. Ein netter Film, den man sich zum Feierabend ohne allzu großen Anspruch ansehen kann.
Zur Disc 2, am besten haben mir die 10 unveröffentlichte Szenen (Deleted Scenes) gefallen. Ansonsten muss es nicht wirklich die „Special Edition" sein.
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Ok der Film ist klasse gemacht. Leider trägt er und seine Darsteller ihre einfache Botschaft wie ein Bauchladen vor sich her. ansonsten klasse bilder aber halt auch etliche Längen. Sicher gute Unterhaltung aber das Thema mit den Mitteln des Films verfehlt.
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