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Kundenrezensionen

43
4,2 von 5 Sternen
The Missing
Format: DVDÄndern
Preis:4,99 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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80 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Handlung (ohne zu viel zu verraten):
1886: Maggie Gilkeson - eine kleine Rancherin - hat es wahrlich nicht leicht. Allein erziehend und unfähig eine neue feste Bindung einzugehen bessert sie ihr karges Einkommen als Heilerin auf. Zwar stehen ihre 2 Cowboys bedingungslos zu ihr, doch Lilly, die pubertierende ältere ihrer beiden Töchter, macht Probleme - träumt von der großen Welt jenseits des öden harten Ranchalltags. Doch dann wird Lilly eines Tages von marodierenden Indianern entführt. Da ihr die öffentlichen Organe - Gesetzeshüter und Armee - nicht im erhofften Umfang helfen ist Maggie nun gezwungen ihren eigenen leiblichen Vater - den sie noch kurz zuvor von der Ranch jagte weil er die Familie vor vielen Jahren im Stich ließ um bei den Indianern zu leben - um Hilfe zu bitten. Gemeinsam mit der kleineren Tochter Dot brechen die beiden auf um Lilly zu retten. Die erduldet zwischenzeitlich eine ziemlich miese Zeit bei ihren Kidnappern, die von einem indianischen Schamanen angeführt werden.
State:
Entsprechend meiner Überschrift verbindet aus meiner Sicht "The Missing" die illusionslose unerbittliche Härte von "Erbarmungslos" mit der Grundidee aus "Der schwarze Falke" - beides Western die man wirklich mal gesehen haben sollte.
Regisseur Ron Howard - der für so unterschiedliche Klassiker wie z. B. "The Grinch", "Backdraft", "A beautiful Mind" und "Kopfgeld" verantwortlich zeichnete - schuf diesmal ein Werk, welches sich nicht nur mit der eigentlichen Rettungsaktion beschäftigt, sondern auch die quälend langsame Annährung einer seelisch zutiefst verletzten Tochter an den lange vermissten Vater zeigt, ganz nebenbei der US Armee den Glorienschein nimmt (die gezeigten Handlungsweisen sind historisch belegt) und blinden Rassenhass gekonnt in Frage stellt. Denn während auf der einen Seite die Indianer - unterstützt von weißem Abschaum - mit Mexikanern (Mädchen)handel betreiben (Multi-Kulti sozusagen) misslingt auf der anderen Seite eine der vielen Rettungsaktion, weil es Lilly trotz ihrer prekären Lage nicht schafft im entscheidenden Moment ganz rational zu handeln, sondern lieber ihrem Indianerhass frönt.
Realistisch bis zur Schmerzgrenze (es ist mir unbegreiflich wieso die FSK trotz teils hammerharter Meucheleien den Film ab 12 Jahren freigeben konnte) werden neben den gut choreographierten Kampfszenen auch widerliche Todesarten, z. B. durch Marterungen, gezeigt. Realistisch auch - nicht jede Kugel trifft, nicht jeder Plan geht auf, etc.
Leider überhaupt nicht realistisch, sondern im Plot eher störend, sind diverse Zauber im Voodoo Stil, die m. E. dem ansonsten durchgehend spannenden Film den "Fluss" nehmen und noch dazu - in diesem Movie - völlig unglaubwürdig sind (daher in der Gesamtwertung ein Stern Abzug).
Anmerkung: Wer realistische Western neueren Datums mag und/oder sich Titel zu bekannten amerikanischen Personen/Ereignissen dieser Zeit anschauen möchte, sollte es mal mit folgenden Scheiben versuchen:
"Long Riders" und "American Outlaws" (James/Younger Bande), "The Broken Chain" (Irokesen), "Geronimo" (Apachen), "Ride with the Devil", "Gettysburg" und "Glory" (Bürgerkrieg), "Heaven's Gate" (Johnson-County-Weidekriege), "Hidalgo" (Frank Hopkins), "Wild Bill" (Wild Bill Hickock), "Tombstone" und "Wyatt Earp" (OK-Corral), "Buffalo Girls" (Calamity Jane). Drei dieser Filme sind auch gemeinsam als Western-Collection erschienen. Zum Zeitpunkt der Einsendung dieser Rezension waren die Titel fast alle bei Amazon erhältlich.
Die Schauspieler:
Cate Blanchett als Maggie Gilkeson - die Frau die mit ihrer Mimik in wenigen Sekunden mehr Aussagt als ein Politiker in einer 3-Stunden Rede - überzeugt wieder einmal auf ganzer Linie.
Tommy Lee Jones als Samuel Jones - Das Furchengesicht vom Dienst spielt gewohnt routiniert, nur seine Haarpracht ist ein wenig gewöhnungsbedürftig.
Evan Rachel Wood als Lilly Gilkeson - das kleine Miststück aus "Dreizehn" (unbedingt anschauen) bekommt diesmal leider viel zu wenig Filmminuten.
Eric Schweig als Schamane - der waschechte Indianer war in der Rolle des Uncas in "Der letzte Mohikaner" noch der Schwarm fast aller Mädels, hat sich aber inzwischen optisch dermaßen verändert, dass man es schon bei seinem Anblick mit der Angst kriegen kann.
Jenna Boyd als Dot Gilkeson - spielt super - sie und Dakota Fanning (Uptown Girls) - heute noch Kinder - dürften die weiblichen Jungstars der Zukunft sein.
Alle o. G. spielen wirklich gut, doch auch die Qualitäten der Nebendarsteller - z. B. Val Kilmer als Armeeoffizier, Steve Reevis als helfender Indianer Two Stone und Aaron Eckhart sowie Emiliano Calderon als Ranchhelfer - lassen keine Wünsche offen.
Die DVD:
Das Bild liegt anamorph im Verh.: 2.40:1 vor, weist keinerlei Mängel auf - Referenzkasse!
Der Ton (Deutsch, Englisch, Polnisch in DD5.1) ist ebenfalls brillant geraten.
Untertitel gibt's (auch für die Extras) in Deutsch, Englisch, Polnisch und Türkisch.
Alle Menüs sind animiert und mit Musik unterlegt.
(Technisch gesehen sollten sich andere DVD Hersteller wirklich diese DVD zum Beispiel nehmen)
An Extras (alle Vollbild) finden wir dann noch:
--- 2 Alternative Filmenden (7:42 Min. und 12:40 Min.)
--- 5 entfallene Szenen (0:51, 0:51, 0:22, 0:49 und 1:47 Min.), die allesamt gut in den Film gepasst hätten, vor allem wäre auch die Rolle Evan Rachel Woods aufgewertet geworden.
--- Outtakes (2:31 Min.) Offensichtlich echt - kein gestellter Blödsinn
--- 3 Fotogalerien (Besetzung, Produktion, Schauplätze) mit insgesamt ca. 150 Bildern.
--- Ron Howard erzählt zu:
- seinen frühen Werken (5:49 Min.)
- der Arbeit im Schneideraum (2:12 Min.)
- der Filmgeschichte (2:20 Min.)
- seiner Liebe zu Western (1:48 Min.)
- seiner Interpretation des Stoffes (2:54 Min.)
--- Ron Howards frühe Werke zeigt drei Kurzfilme die er als Jugendlicher bzw. auf der Uni realisierte.
- The Deed of Daring Do (2:59 Min.)
- Old Paint (7:49 Min.)
- Cards, Cads, Guns, Gore and Death... (2:10 Min.)
Auf Interviews mit den Darstellern, Audiokommentare und Filmografien müssen wir leider verzichten. Irgendwann ist halt auch so ne DVD mal voll - Schade :-(
Fazit (4 Sterne):
"The Missing" ist alles andere als ein auf Hochglanz polierter Spaßwestern der Popcorn Ära. Gerade deswegen kann ich ihn mit gutem Gewissen jedem Western Fan, aber auch den Freunden intelligenterer Kost ans Herz legen.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. August 2004
Dieser Film ist einfach grandios. Er ist spannend und fesselt einen von der ersten bis zur letzten Minute. Dies ist ein Western, der nicht nur aus "knaller-baller" besteht, sondern gleich mehrere bewegende Geschichten erzählt. Zum einen natürlich die Entführung der Farmerstochter, zum anderen die Geschichte von Vater und Tochter, die sich sehr fremd sind und dann natürlich die Geschichte der Indianer, bzw. des Miteinanders und der Vorurteile von Weißen und Indianern. Die Landschaftsaufnahmen sind prächtig und die Rollen sind bis in die kleinste Nebenrolle mit tollen Darstellern besetzt. Gerade Cate Blanchett und Tommy Lee Jones liefern hier ganz großes Kino. Was ich nicht so ganz nachvollziehen kann ist, daß der Film schon eine Altersfreigabe FSK 12 hat. Meiner Ansicht nach hätte man den Film erst ab 16 Jahren freigeben sollen, da es doch im Laufe des Films zu sehr brutalen, heftigen Szenen kommt.
Trotzdem: der Film ist sehr, sehr empfehlenswert!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Juni 2009
Ja es gibt sie noch, die guten, spannenden Spätwestern (2003). Ein komplexes Vater-Tochter Drama vor beeindruckender Kulisse. Tommy Lee Jones als Vater und Großvater, der noch wildwesttauglich ist und seine Enkelin aus den Händen von Mädchenhändlern befreit, zusammen mit seiner Tochter Kate Blanchett. Beide sind sehr überzeugend und gehen bis an den schauspielerischen Rand des möglichen. Die kreisende Kamera ' oft aus der Luft oder dorthin aufsteigend ' bringt tolle Einsichten. Dazu kommt noch als besondere Würze eine kleine Prise Schamanismus. Pralle Action wechselt gekonnt mit stillen, nachdenklichen Szenen und macht einen Aspekt des bitteren Endes erträglicher. Ja, das kann man sich anschauen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Januar 2009
Der Film ist ein Drama sowie Western zugleich. Die Optik ist natürlich wie in einem Western, jedoch ist der entscheidende Inhalt des Films eindeutig ein Drama. Die geraubte Tochter der Hauptdarstellerin Cate Blanchett geht durch ein schreckliches Martyrium, denn sie wurde auf brutale Weise entführt und soll nun v. ein paar Indianern verkauft werden.

Die Story enthält meiner Meinung nach sehr dramatische Wendungen, die den Zuschauer wirklich auch in Trauer und Zorn versetzen. Es ist natürlich klar das der Film einen doch sehr froh stimmt, im 21. Jahrhundert zu leben, wo es zumindestens in der westlichen Welt so etwas nicht mehr gibt.

Weiterhin fand ich die Schauspieler Tommy Lee und Cate Blanchett überragend; Das Tochter Vater Spiel ist wirklich sehr tiefgründig und am Ende erfährt man auch des Rätsels Lösung sowie ein spannendes Ende.

Leider sind die Kritiken für diesen Film, sowie auch die Einspielergebnisse eher mager ausgefallen - kann ich absolut nicht verstehen.

Dieser Film ist meiner Meinung nach eine kleine Perle und verdient daher natürlich 5 Sterne.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
The Missing ist bis jetzt einer meiner Lieblingsfilme des Kinojahres 2004. Der Western hatte leider keinen großen Welterfolg und spielte insgesamt 38 Mio. US-Dollar ein. Regisseur Ron Howard (A Beautiful Mind, Backdraft, Apollo 13) hat berückend schöne Bilder (fern aller Cowboy-Klischees) einfangen lassen - der karge Westen mit seinen öden Steinwüsten wird so zum Star neben Cate Blanchett. Ein rauer Western mit einer taffen Cate Blanchett. Wenn der Western nicht ohnehin gerade wieder in Mode wäre, hätte The Missing bestimmt ein Revival ausgelöst. Neben Open Range der beste Western der letzten 10 Jahre und für einen Filmfan ein must-have Titel.
Story:
Amerika 1885. In der Wildnis des Südwestens versucht die allein stehende Maggie (Cate Blanchett) ihr Leben als Farmerin zu meistern und gleichzeitig ihre beiden Töchter, Lilly (Evan Rachel Wood) und die jüngere Dot (Jenna Boyd), zu erziehen. Doch dann geschieht eine Katastrophe: Lilly wird von einem psychopathischen Mädchenhändler entführt. Für Maggie gibt es nur eine Möglichkeit, Lilly aus den Händen des Killers zu befreien. Sie bittet ihren Vater Samuel Jones (Tommy Lee Jones), mit dem sie eigentlich vor Jahren gebrochen hat, um Hilfe...
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Juli 2004
Ron Howard's Schaffenswerk verzeichnet mittlerweile etliche "Klassiker" des Kinos. Filme wie "Splash", "Cocoon", "Willow", "Backdraft" und nicht zuletzt "A Beautiful Mind" haben das Publikum zu Recht begeistert und weltweit für volle Kinosäle gesorgt.
"The Missing" hat ebenfalls das Zeug zu einem "Howard-Klassiker". Er hat eine tolle Geschichte zu erzählen, läßt sich Zeit bei der Entwicklung der Charaktere und wartet mit tollen Schauspielern auf (vor allem Cate Blanchett). Das Beste an "The Missing" aber ist, dass er jegliche dahergebrachten Western-Klischees vermeidet und durch seine unkonventionelle Art dem Genre frisches Leben einhaucht.
Ein weiteres Highlight sind die Extras: Neben entfallenen Szenen, Outtakes/Gag Reel, alternativem Filmende, Fotogalerie und einem ausführlichem Interview mit Howard selbst, sei dem potentiellen Käufer vor allem das Special "Ron Howards frühe Werke" ans Herz gelegt, welches drei frühe Super 8 - Filme von jeweils 4 minütiger Länge zeigt, die der Regisseur zu Collegezeiten gedreht hatte und die einen damals wohl ungewollten, genremäßigen Bezug zu "The Missing" aufweisen.
Sehenswert!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. August 2004
Western? Thriller? Drama? Mystery? Von allem ein bißchen und nichts so richtig... dieser Film erschließt sich eigentlich erst, wenn man ihn ein zweites Mal sieht. Nicht nur die exzellenten Darsteller, allen voran Cate Blanchett als Maggie, Jenna Boyd als ihre kleine Tochter Dot und Tommy Lee Jones als Maggies indianischer Vater, der nach langer Abwesenheit versucht, seine Tochter zurückzugewinnen - auch die überwältigen Landschaftsaufnahmen und die ruhige Kameraführung muß man einfach in Ruhe genießen.
Für mich persönlich steht ganz klar die zögerliche Annäherung zwischen Maggie und ihrem Vater im Mittelpunkt des Films. Die Dialoge zwischen den beiden allein schon erzählen eine Geschichte für sich, vieles, was unausgesprochen bleibt, wir trotzdem zwischen den Zeilen sichtbar. Und - es ist gut, daß der Film gegen Ende nicht noch in kitschige Sentimentalität abdriftet!
Der Film - absolut empfehlenswert, in ein paar Jahren könnte er zum Klassiker avanciert sein. Die DVD - ergänzt durch interessante Interviews mit dem Regisseur Ron Howard und ein paar komisch-mißlungenen Outtakes - ist ebenfalls gut gemacht und läßt eigentlich keine Wünsche offen.
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am 11. September 2013
"The Missing" ist ein düsterer und vielschichtiger Western aus dem Jahre 2003, mit Cate Blanchett und Tommy Lee Jones in den Hauptrollen.
Der moderne Western hält von der ersten bis zur letzten Minute ein hohes Spannungsniveau durch - was vor allem an dem unglaublichen intensiven Spiel von Cate Blanchett liegt. Der Film nichts für sensible Gemüter, die düstere Stimmung frisst sich in Mark und Bein des Zusehers, völlig aussichtslos erscheint die Verfolgung der entführten Tochter ... Und Cate Blachett vermittelt ihre Gefühle unglaublich gut. Ich bekomme immer wieder Gänsehaut, wenn sie ihren ermordeten Freund in dem Wald findet. Was sich da alles auf ihrem Gesicht abspielt.
Die Handlung ist vielschichtig und die kleinen Nebenhandlungen sind sehr "creepy", wie die Geschichte um den Photographen und der Überfall auf die kleine Ranch. Dabei finde ich die eingebauten spiritistischen Elemente sehr gut, das ist überraschend und erhöht die Spannung. Der "Brujo" (Hexer) ist sowieso einer der furchteinflössensten Bösewichte, die ich jemals auf der Leinwand gesehen habe - congenial gespielt von Eric Schweig.
Die Haupthandlung bildet die Suche nach Lilly und ihren Entführern, die immer wieder unerwartete Wendungen nimmt. Darin eingebunden ist die vorsichtige (Wieder)Annäherung des Großvaters an seine Tochter und an seine Enkelin. Hinzu kommt das geschickte Auflösen von Western-Klischees und wechselnde Allianzen. Ich muss gestehen, dass ich beim ersten Mal gar nicht alles verstanden habe - da die Handlung zwischen den Entführern und den Verfolgern hin und herspringt.
Besonders positiv hervorzuheben sind die starken Frauen-Charaktäre, die den Film dominieren - Maggie (Cate Blanchett) und ihre Tochter Dot(Jenna Boyd - was für eine Entdeckung!). Ebenso positiv fällt die Kameraarbeit auf, wirklich sehr intensive Bilder, die man nicht vergisst und die Filmmusik von James Horner.
Von mir ganz klar: volle Punktzahl!
Aber Obacht - ich würde den Film nicht mit Jugendlichen unter 16 Jahren ansehen, einige Bilder und Szenen sind zu verstörend ...
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am 31. Januar 2015
Ein Mann, der seine Familie vor vielen Jahren verlassen hat um mit den Indianern zu leben, sucht seine Tochter, eine Heilerin auf, um im wahrsten Sinne des Wortes wieder "heil", zu werden. Schmerz und Zorn der Tochter ob des einstigen Verlassenwerdens sind jedoch zu groß um verzeihen zu können, der Vater zieht weiter.... da überschlagen sich die Ereignisse: seine Enkelin wird von grausamen Apachen entführt, die sie über die Grenze nach Mexiko bringen wollen, um sie dort zu verkaufen. Tommy Lee Jones als indianischer Opa und Kate Blanchett als scheinbar unversöhnliche Tochter lassen den knallharten Edelwestern mit modernem psychosozialfamiliären Innenleben wieder aufleben.
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am 10. Februar 2015
...aber manchmal auch ungereimt. Warum die Figur des Tommy Lee Jones unbewaffnet ins Camp einer Horde von völlig unberechenbaren Halsabschneidern reitet und dort glaubt seine Enkelin frei kaufen zu können ist mir ein Rätsel. Auch das Kokettieren mit den übersinnlichen Kräften des Brujo finde ich unnötig. Ansonsten aber ein gut gemachter neuer Western den man uneingeschränkt weiter empfehlen kann !
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