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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 3 DVDs in wunderschöner Verpackung!
Da sich diese Box vorrangig Sammler der Digitalen Scheiben ergattern werden, verzichte ich an dieser Stelle auf eine tifgründige Filmbeschreibung und beschreibe lieber die Box und das Beiwerk.
Als ich das erwartete Paket sah dachte ich mir zuerst "Mensch, is das groß", doch als ich es öffnete wurde schnell klar warum. Die Hulk Box besteht aus fein...
Veröffentlicht am 26. Oktober 2004 von F. Beirau

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nach wie vor ein toller Film, aber die Bildqualität...
Der Hulk ist immernoch einer von Marvels Top-Titeln.
Die Geschichte, die Machart des Film und auch die Gestaltung des "Helden" lehnen sich viel stärker an die Comics an als die zweite Verfilmung mit Edward Norton.
Der Film hat alles: Action, Drama, verzweifelte Liebe und einige unvorhergesehene Wendungen.
Man möchte also meinen, man bekommt hier...
Veröffentlicht am 28. Juni 2012 von coffey72


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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 3 DVDs in wunderschöner Verpackung!, 26. Oktober 2004
Von 
F. Beirau (Cologne) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Da sich diese Box vorrangig Sammler der Digitalen Scheiben ergattern werden, verzichte ich an dieser Stelle auf eine tifgründige Filmbeschreibung und beschreibe lieber die Box und das Beiwerk.
Als ich das erwartete Paket sah dachte ich mir zuerst "Mensch, is das groß", doch als ich es öffnete wurde schnell klar warum. Die Hulk Box besteht aus fein verarbeiteter Hartplaste mit Faustrelief auf der Vorderseite, welche sich wie eine Art Schminkkoffer (mit Spiegel wohlgemerkt) nach vorne öffnen lässt. Beim öfnen springt einen die Hulk DVD (Special Edition 2 DVDs) ins Auge. Dahinter findet man ein englischsprachiges Comic des "Incredible Hulk" welches wohlgemerkt nicht (mehr?) frei auf dem Markt erhältlich ist. Desweiteren befindet sich in der oberen Kammer noch ein Beiheft mit "Gigantischem Hulk Gewinnspiel". Nun kann man in der Box eine weitere Kammer freilegen in der sich auf der Klappseite die dritte DVD befindet. Desweiteren findet man hier wirklich liebevoll gezeichnete "Limited Edition Prints" - "Storyboard Artwork" (10 Stck.) einiger Szenen aus dem Film (in Farbe). Zuletzt zum Schmuckstück der Box, einem Artbook. Es beinhaltet die Szene "You're making me angry" (Nr. 84) der folgenden vier Künstler: Adam Kubert im Marvel Style, Tommy Ohtsuka im Manga Style, Salvador Larocca im Europäischen Style und Katsuya Terada im Dark & Brooding Style. In ihm werden neben den Zeichnern auch die Inker und Kolorierer kurz beschrieben.
Eine sehr lohnenswerte Box mit drei randvollen DVDs und massig Beimaterial. Leider passt die Box nicht in meinen DVD-Schrank, da sie etwas höher als die Keep Case Hüllen ist. Dennoch kein Grund "böse zu werden."
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Edition für Steelbook-Liebhaber aus der Reel-Heroes-Reihe!, 21. Februar 2012
Bereits 2003, also drei Jahre nachdem Bryan Singer mit seinem ersten "X-Men"-Movie den großen Marvel-Hype auslöste, bannte der spätere Oscar-Preisträger Ang Lee seine Variante des grünen Riesen mit sehr geringem Agressionsbewältigungspotential auf Zelluloid. Die Story um den von Eric Bana dargestellten Superhelden wider Willen ist leicht philosophisch angehaucht (typisch Lee) & weniger action-lastig als der zweite Hulk-Film mit Edward Norton ("Der unglaubliche Hulk"), welcher 5 Jahre später durch den französischen Action-Profi Louis Leterrier das Licht der Kino-Welt erblicken sollte. Laut Produktionsfirma können die beiden Filme als aufeinanderfolgende, zusammengehörige Teile angesehen werden, was aber nur äußerst bedingt zutrifft, da Leterriers 'Fortsetzung' viele Ereignisse von "Hulk" ignoriert. Insofern handelt es sich bei den beiden Filme eher um unterschiedliche Interpretationen ein & desselben Stoffes.

Fans von Lees Film, die vielleicht obendrein noch Steelbook-Liebhaber sind, sollten unbedingt zu dieser limitierten Blu-ray Edition aus der Reihe "Reel Heroes" greifen. Das Steelbook wurde sehr originell & liebevoll im Comic-Stil gestaltet & sieht sehr edel aus. Das FSK-Logo sowie die Blu-ray-Kennzeichnung sind nur aufgeklebt & problemlos ablösbar.

Die Blu-ray hat eine recht überzeugende Bild-Qualität, punktet aber vor allem beim Ton (Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1, Deutsch: DTS 5.1) durch eine akustische Umsetzung, die eine sehr gute Surround-Kulisse zu bieten hat. UT sind sowohl in Deutsch als auch Englisch vorhanden.

Als Bonusmaterial gibt's einen Audiokommentar mit Lee, einen PiP-Modus (U-Control), 6 unveröffentlichte Szenen, ein ca. 24minütiges Making Of, das bei Universal Pictures-Titeln mittlerweile standardmäßige 'Meine Szenen'-Feature sowie die Featurettes "Der einzigartige Schnittstil bei Hulk", "Die Entwicklung von Hulk", "Der unglaubliche Ang Lee" & "Die Hundekampf-Szene". Nur 'U-Control' & 'Meine Szenen' sind in HD-, der Rest des Bonusmaterials ist in SD-Qualität.

PS: Die Reel-Heroes-Steelbooks werden eigentlich exklusiv von MediaMarkt/Saturn verkauft & sind daher bei Amazon nur über Drittanbieter zu erwerben.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zugreifen!, 29. Dezember 2004
Leider war Ang Lees Comic-Verfilmung kein großer Erfolg beschieden. Zu langatmig urteilten die Kritiker... Mag sein, dass "Hulk" nicht so ein fulminantes Actionfeuerwerk wie die anderen Verfilmungen ähnlicher Materie desselben Jahres bot. Doch der Film überrascht durch eine gefühlvolle Charakterzeichnung eines tragischen Helden und erreicht so trotz des unwirklichen Themas eine gewisse Realitätsnähe, die von anderen Vertretern dieses Genres nie erreicht wurde. Eric Bana schien mir im Vorfeld eigentlich eine etwas belanglose Besetzung zu sein... und ich war überrascht als ich nach Ansehen des Films mein Urteil revidieren musste.
Abgesehen davon, dass einem Fan des Genres dieser Film in der Sammlung fehlen sollte, dürften auch Freunde gut ausgestatteter Special Editions begeistert sein von dieser Sonderedition. Denn neben der klasse DVD und der Zusatzdisc enthät die Special Edition noch allerlei interessantes Zusatzmaterial - zum Beispiel (wie schon in der 3-Disc-Version von "Spiderman" ein Reprint des Original-Nr.1-Comics der Serie). Bei diesem Preis: Geschenkt! Und vielleicht eignet der Film sich auch für jene, denen die üblichen und auch erfolgreicheren Superhelden-Filme zu platt und klischeehaft waren. Hulk vermag zu überraschen, wenn man sich auf den Film einlässt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Hulk, 8. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hulk [Blu-ray] (Blu-ray)
Hallo Allerseits.

Ich hatte bisher die Serie von früher gesehen und die Verfilmung "Der unglaubliche Hulk". Obschon mir diese auch sehr gut gefallen haben, gefällt mir dieser Film am besten.

Die Story ist nicht nur auf Action getrimmt (obwohl davon genug vorhanden ist), sondern versteht einen auch zu fesseln, wenn der Hulk gerade mal nicht grün ist ;-).

Die Schauspieler machen ihre Arbeit sehr gut, man nimmt ihnen ihre Rollen ab und ist dabei gut unterhalten.

Wer sich jetzt damit beschäftigt, ob dies alles wissenschaftlich logisch ist und warum dem Hulk seine Hose immer passt, egal wie groß er wird, ist bei diesem Film definitiv falsch.

Wer einen spanndenden Actionfilm sehen möchte, der es schafft trotz des Themas nicht völlig flach zu sein, der sollte hier definitiv zugreifen.

Zur Blu-Ray:

Ich habe den Film auf einem 60 Zoll Plasma gesehen, mit einer Surround-Anlage von Onkyo. Das Bild war gestochen scharf und ist auch bei schnellen Szenen/Bildwechseln nicht schlechter geworden. TOP!

Den Ton musste ich bei manchen Szenen etwas leiser stellen, mich hätt's sonst aus meinem Sessel gefegt! Ebenfalls TOP!

Was die Extras angeht kann ich kein Urteil abgeben, die habe ich nicht angeschaut!

FAZIT:

Alles in Allem ein sehr guter Actionfilm, der einen über zwei Stunden lang super unterhält! Klare Kaufempfehlung!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einzigartig aber nicht die beste Comicverfilmung überhaupt!!, 29. November 2003
Von 
F. El-Khalili (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich muss ehrlich zugeben das der Film mir aus zwei Gründen gefallen hat und aus einem Grund nicht gefallen hat.
Zum einen fand ich die Special Effects einzigartig und phänomenal. Hulk in Natura zu sehen war einfach großartig. Seine geballte Zerstörungskraft, die zur einer "Person" wie Hulk einfach dazu gehört, rettete den Film aus dem Gähn-Loch!! Desweiteren schaffte es der Film den Hulk glaubwürdig rüber zu bringen, auch wenn manche Leute es nicht zugeben wollen!!
Der schlechte Grund: Der Film war verflucht lang!! Aber das kann jeder sehen wie er will!!
Meine gesamte Meinung zum Film ist das er einzigartig in den Effekten war, aber nicht die beste Verfilmung eines Comics ist!!
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Sie würden mich nicht mögen,...., 8. Oktober 2003
....wenn ich wütend werde!" Wenn Bruce Banner wutgeladen diesen Satz zu ihnen sagt, weil sie ihn gerade unglaublich aufgeregt haben, dann sollten sie schnell ihre Beine in die Hände nehmen und loslaufen so schnell sie können. Denn dies ist keine leere Drohung, sondern der Vorbote für eine Metamorphose des Wissenschaftlers Bruce Banner in den unglaublichen Hulk!
Der Hulk selbst ist ein vollständig am Computer animierter "Schauspieler". Ja, richtig gehört, denn er ist kein lieblos programmiertes Ungeheuer, sondern es wurde bei der Entwicklung sehr viel Wert darauf gelegt, dass der Hulk möglichst realistisch und glaubwürdig auftritt (realistisch im Sinne einer Comicverfilmung!). Man muss nur im Film auf seine Mimik achten (das Gesicht wurde von seinem realen Schauspieler Bruce Banner übernommen), die Definition seiner Muskulatur bei Bewegungen (die Haare nicht ausgeschlossen), ebenso die realistischen Schattierungen auf seinem Körper inkl. Schmutz, Schweiss.
Bevor die Story seinen eigentlichen Verlauf einschlägt, wird vorher auf die Jugend des kleinen Bruce Banner eingegangen. Bruce Banners Vater war Wissenschaftler im Auftrag der Regierung, bevor er entlassen wurde, da er einen Selbstversuch mit einem DNA verändernden Mittel getätigt hat.
Diese Genveränderung hat Bruce Banner geerbt, jedoch gab es trotzdem keinerlei Nebenwirkungen oder Missbildungen im Verlaufe seines Lebens. Also schlummerte dieser Defekt in Banners Organismus bis zu dem Moment, wo er einem Kollegen im Labor das Leben rettet, indem er sich in die tödlichen radioaktiven Strahlen eines Generators stellt. Banner überlebt diesen Unfall unverletzt, jedoch mit der Einschränkung, dass er eine andere Person entfesselt, den Hulk, welchen er nicht kontrollieren kann, sobald er wütend wird. Als Hulk zieht er eine Spur der Verwüstung durch die Gegend, die ihn umgibt und er wird von nun an zum Ziel des Militärs, welche ihn einfangen und als Waffe einsetzen möchte.
Neben der Action ist die Schilderung der Beziehung zwischen Bruce Banner und seiner Freundin, sowie das zerrütette Verhältnis zu seinem Vater ausschlaggebend, dass dieser Film äußerst gelungen ist.
Etwas gewöhnungsbedürftig für manche Filmfans dürfte das Wechseln der Szenen in Form einer Comichefterzählung darstellen, aber es ist auch ein nützliches Gimik für diesen Film.
Dieser Film gehört mit Sicherheit in jede Sammlung eines Superhelden Filmfans, als auch in jede andere DVD Sammlung!
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein "Hulk" ist auch nur ein Mensch, 22. September 2010
Von 
S. K. (Sauerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Hulk [Blu-ray] (Blu-ray)
Was haben die meisten der bekanntesten Marvel-Comic-Helden gemeinsam ?
Sie alle sind strahlende, beinahe makellose Persönlichkeiten mit übermenschlichen Fähigkeiten, welche sie selbstlos für die gute Sache und zum Schutz der schwachen Menschen einsetzen. Vom Charakterprofil klar unterschiedlich und jeder mit seiner ganz eigenen Motivation, doch mit einem gemeinsamen Ziel: dem Bösen die Stirn zu bieten.
Von diesem Helden-Image distanziert sich Bruce Banner alias "Hulk" doch deutlich, da er kein Held im klassischen Sinne ist. Ungewollt und unfallbedingt schlummert in ihm eine gigantische Kraft, die sich bei emotionaler Erregung in Form des grünhäutigen Riesen manifestiert. Eine Kraft, die er nicht kontrollieren kann und für ihn mehr ein persönlicher Fluch denn eine hilfreiche Gabe ist. Das ist auch der Grund, warum er eigentlich nicht bewusst für das Wohl anderer kämpft, sondern in erster Linie versucht sich selbst zu helfen bzw. zu retten. Das macht seine Figur wesentlich trauriger und tragischer als alle anderen Marvel-Figuren, die man sonst kennt.

Im Jahre 2003 war es Ang Lee, der Regie-Guru und Dramen-König aus dem fernen Osten, der sich der Figur des "Hulk" annahm und eine moderne Realverfilmung verwirklichte. Warum gerade er und nicht ein action-erfahrener Regie-Kollege ? Weil der "Hulk"-Film sich intensiver mit den Figuren beschäftigen und nicht in aneinander geketteten Action-Höhepunkten verlieren soll. Und genau das tut der Film auch: Hier wird wesentlich mehr gemenschelt als blind / sinnlos geschossen, geprügelt oder zerstört. Ein Merkmal, das sich von der Masse sonstiger Comic-Adaptionen positiv abhebt und zu begrüßen ist.

Auf die brennende Frage, ob sich der Film mehr am Original-Comic oder eher an der 70er-Real-Serie mit Bill Bixby orientiert, kann man nur soviel sagen, dass er sich teilweise beider Quellen bedient, aber keine zu 100% übernimmt.
Der Comic war ein Kind seiner Zeit (Kalter Krieg), und seine Handlung spielte auch hauptsächlich in dieser, während der Film-Plot es ins heutige Nanotechnik-Zeitalter geschafft hat. Dementsprechend wird der Unfallhergang, der Bruce' spätere Veränderung verursacht, anders geschildert als man es aus der Vergangenheit kennt. Auch die direkte Einbeziehung von Banners Vater, der eine Mitschuld an der Geburt des Hulks trägt, bringt eine willkommene, dramatische Kompenente in die Filmgeschichte, die in einem tollen Vater-Sohn-Konflikt mündet. Aber das sind nur auf Aktualität bezogene Veränderungen, der eigentliche Plot ist im Kern erhalten geblieben.

Der Film lässt sich mit der Einführung der Charaktere viel Zeit; bis zur ersten großen Action-Sequenz vergeht mal gerne die erste halbe Stunde. Und auch über den Rest des über zwei Stunden langen Comic-Dramas sind Action-Momente eher rar gesäet, dafür aber technisch top und mit überzeugenden Schauwerten versehen.
Ein sehr interessanter Kniff von Regisseur Lee ist die visualisierte Erzählform seines Films:
Wie in einem echten Comic wird das Bild bei Übergangsszenen in Split-Screens aufgeteilt (welche auch gerne ihre Ausschnittsgrüße fließend verändern), Hintergründe mit bewegtem Vordergrund kunstvoll verschmolzen oder die Szenerie wortwörtlich "umgeblättert". Das verpasst "Hulk" einen beeindruckenden und einzigartigen Look, schon aufgrund dieser Technik lässt sich dieser Film nicht mit anderen Comic-Verfilmungen in einem Topf schmeissen.
Für die musikalische Unterstützung wurde Danny Elfman verpflichtet, der dem titelgebenden Hünen ein sehr romantisch-trauriges Thema komponierte und zum wiederholten Male beweist, dass er geniale Comicfilm-Soundtracks zaubern kann wie kein Zweiter. Daher auch seine stattliche Liste an einprägsamen Werken in diesem Genre (u.a. "Batman" oder "Spider-Man").

Was die Besetzung anbelangt, so gibt es hier keinen Anlass zum Tadeln.
Eric Bana brilliert in der Titelrolle. Er sieht dem Original-Charakter nicht nur ähnlich und besitzt zufälligerweise einen ähnlich klingenden Namen, er verleiht der Figur auch die Tiefe und Verletzbarkeit, die sie braucht. In jenen Momenten, in denen er versucht, seine Wut zu unterdrücken, gefällt er am besten. Oscar-Preisträgerin Jennifer Connelly überzeugt in ihrer Rolle als Betty Ross, was aber nicht heisst, dass sie nur gut aussieht. Und Nick Nolte gibt den im Wahnsinn verfallenen Banner-Vater eine glaubhafte Dichte. Der restliche Cast (u.a. Sam Eliott als General Ross oder Josh Lucas als Talbot) ist solide und erlaubt sich keine Ausfälle.

Insgesamt eigentlich ein doch beachtlicher Film, der bis hierhin das Zeug besitzt, aufs Siegertreppchen der besten Comic-Adaptionen zu steigen. Doch zwei Punkte verhindern diesen Schritt.

1. Der Gegner:
"Hulk" ist ein überaus starkes Wesen, der einen militärischen Fuhrpark wie Jeeps, Panzer oder gar Kampfhubschrauber mal eben zu Brei zermalmt und dem selbst Pistolenkugeln und andere Waffen nichts anhaben können. Gegen wen soll man so einen übermächtigen Riesen antreten lassen ?
Hier werden genmanipulierte Hunde (darunter auch ein zotteliger Pudel !!!) und Vater David Banner als energieabsorbierender Mann losgelassen. Nicht gerade die beste Wahl, da hätte man bessere Kontrahenten finden können.
2. Der "Hulk" selbst
An sich wunderbar animiert, inbesondere die Verwandlung Banners in "Hulk" wirkt wie aus einem Guss. Auch an seiner Mimik gibt es nichts auszusetzen. Sobald der "Hulk" aber zu seinen "Sieben-Meilen-Sprüngen" überwechselt, macht die Figur den Eindruck eines lebendig gewordenen, grünen Hüpfballs, was doch ein wenig zu Lasten der sonst perfekten Illusion geht (andererseits: Konnte der Comic-/ Zeichentrick-"Hulk" nicht auch gigantische Entfernungen mit einem einzigen Sprung hinter sich lassen ?! *g*).

Nimmt man diese Kritikpunkte mit in die Rechnung, so bleibt am Ende doch noch eine sehr ansehnliche Verfilmung. "Hulk" von Ang Lee ist keine stinknormale Comic-Adaption nach bewährtem Muster, und aus diesem Grund auch mein heimlicher Liebling im genannten Genre, denn wie viele traurige Helden wie der "Dr. Jekyll / Mr. Hyde" des Marvel-Comics gibt es schon ?
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Groß, grün und einfacher nur Geil!!, 7. Dezember 2005
Der Film ist einfach ein knaller, mir hat am besten gefallen mit was für einer Liebe fürs Detail an der Animation des Hulks gearbeitet worden ist (so gut gemacht das man denkt, dass es in wirklich gibt:-)).
Klar der Film zieht sich ein bißchen, bis der Hulk erscheint, dafür bleiben halt dann keine Fragen am ende des Films offen, aber spätestens beim ersten Erscheinen des grünen, mächtigen und falsch verstanden Heldens wird das warten belohnt.
Die Anschffung des Films lohnt sich außerdem allein schon wegen der Sammlerbox.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 3,5 Sterne für Hulk von 2003, 18. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Hulk (DVD)
Hulk mochte ich schon von Kindertagen an. Weshalb die Freude sehr groß war, endlich einen Kinofilm zu sehen, allerdings skeptisch gegenüber Ang Lee. Da dieser eigentlich eher, ein eher ruhiger Filmemacher ist und zum damaligen Zeitpunkt, kannte ich nur RIDE WITH THE DEVIL von ihn. Diesen fand ich nicht schlecht, aber ich war und bin immer noch der Meinung, dass Ang Lee der falsche Regisseur ist für solch einen Stoff. Eric Bana mag ich sehr, besonders durch seine Darstellung in BLACK HAWK DOWN, hat man den richtigen Darsteller gefunden. Es wird eine ordentliche Story erzählt, über Logik reden wir gar nicht erst, es gibt kaum Filme die keine Logiklücken haben. Aber meist liegt es wohl daran, dass bestimmte Szenen entfernt werden müssen, um einen ordentlichen und spannenden Erzählfluss zu haben. Zum Produktionsstab und Darsteller, kann man nicht wirklich was schlechtes sagen, aber bedauerlicherweise driftet der Film gegen Ende ins lächerliche ab und wirkt öfters peinlich. Die übergroßen Hunde stören mich nicht, aber das Hulk bei zunehmender Wut, so groß wird wie ein Einfamilienhaus war lächerlich. Ebenso das Finale des Films, die riesige Gammerblase, mehr Details verrate ich nicht. War ehrlich gesagt: Peinlich und lächerlich!
Letzendlich begeistert zu 100%, der Split-Screen-Schnitt der mir sehr gefallen hat, der Score von Danny Elfman, Eric Bana und einige Action und dramatischen Szenen. Obwohl HULK, mich nicht voll zufrieden stellt, schaue ich ihn mir hin und wieder gerne an. Finde aber die Version von 2008 um längen besser!

Wünsche trotz des Filmalters: Viel Spaß

Mit freundlichen Grüßen
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das ist Hulk (vier Sterne), 24. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Hulk (DVD)
Die bekannte Geschichte um den Wissenschaftler Bruce Banner, hier dargestellt von Eric Bana, der mit Gammastrahlen in Berührung kommt, die seine DNA verändern, ist der Vorgängerfilm des ordentlich vergeigten zweiten Versuchs mit Edward Norton von 2008. In seiner Aufmachung mit Split - Screens, dem Einfrieren von Bildern etc. ist "Hulk" optisch viel näher dran am Comic - Look. Setzte der Nachfolger nur auf Gekloppe und ödes Schauspiel, ist "Hulk" ein ansatzweise dickes Drehbuch mit Anspruch zu konstatieren, welches mehr als nur einen wild gewordenen Wüterich beim Toben aufzubieten hat. Den spielt Bana in Menschengestalt sehr verletzlich, Jennifer Connelly nimmt man ihr Verhalten bezüglich des Hulk ab, Sam Elliott spielt den harten General mit Verve und Nick Nolte als heruntergekommener, aber nicht dummer Penner ist eine Bereicherung. Eine feine Psychologie durchzieht das Figurengeflecht, die Action knallt.
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Hulk
Hulk von Ang Lee (DVD - 2004)
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