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21
4,4 von 5 Sternen
Lionheart
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. September 2004
Zugegebenermaßen nicht das beste Saxon-Album aber definitiv empfehlenswert. "Lionheart" ist ein solides Metal-Album mit wenig wirklich neuem, aber einigen Tracks, die auf jeden Fall an die Klassiker anknüpfen können bzw. diese sogar übertrumpfen.
Dies trifft vor allem auf "Man And Machine", "Lionheart" und das absolut mächtige "English Man 'O' War zu. Dieser Song ist einer der besten Metalsongs, die mir in den letzten 1 1/2 Jahrzenten untergekommen sind und einer der kraftvollsten neben Manowar's live performance von "Kill With Power". Kurz: Dieser Track allein macht das Album schon erstklassig.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Dezember 2005
In den 70er und 80er Jahren war die englische Band Saxon eine Institution, die immer wieder sehr erfolgreiche und gute Alben veröffentlichte. Zwischendurch gab es aber auch immer wieder einige Schwächeperioden, wie etwa Mitte der 90er, ehe man 1997 mit dem gigantischen „Unleash the Beast“ wie ein Phönix aus der Asche emporstieg. Der mit dieser LP begründete härtere Stil der Band hält auch auf ihrem immer noch aktuellen Werk „Lionheart“ an. Die Metal- Ritter um den charismatischen Sänger Biff Byford beschäftigen sich erneut mit Mittelalter-Sagen und glorreichem Rittertum. Gleich der Opener „Witchfinder general“ macht ordentlich Dampf. Dieses Double-Base Stück mit einem gefährlichen Riff leitet gekonnt über in das treibende „Man and Machine“, welches durch den überzeugend gesungenen Refrain besticht. Ich habe diesen Song Ende 2004 bei einem Fernseh-Live-Auftritt der Engländer gehört und wurde erst dadurch überhaupt auf sie aufmerksam. Mein heimlicher Liebling. Das sphärisch – anmutige Instrumental „The Return“ leitet den edlen Titeltrack „Lionheart“ ein. Ein schnelles Riff und ein erhabener, goldener Refrain machen diesen Song zu etwas ganz besonderem. Die erste Single „Beyond the grave“ wartet wie alles auf der Platte mit einem saftigen Headbang- Riff auf und erzeugt im geheimnisvollen Refrain eine ganz besondere Atmosphäre.
„Justice“ und „To live by the Sword“ sind zwei brachiale Double-Base Tracks, die gekonnt das Thema Krieg und Gerechtigkeit behandeln. Letzteres würde textlich auch zu Manowar passen, ist aber weitaus besser als so manches, was die Amerikaner bisher veröffentlichten.
Mit „Jack tars“ kommt akutes Seefahrer- Feeling auf, auch wenn der Song nur 57 Sekunden lang ist.
„English man’o’war“ gibt dann wieder ordentlich Gas und besticht erneut durch ein glanzvolles Riff, wie alles auf dieser ausgezeichneten LP. „Searching for Atlantis“ ist ein kraftvoller Midtempo- Track mit einem erneut erhabenen, epischen Refrain. Große Klasse!
Der Abschlusstitel „Flying on the edge“ ist der einzige etwas schwächere Song. Solider Hard Rock, aber nichts Besonderes.
Trotzdem liefern die Männer der englischen Metal Legende Saxon mit „Lionheart“ ein richtig starkes Album ab. Zusammen mit Mötörhead’s „Inferno“ die Platte des Jahres 2004 im Hard’n’Heavy Bereich.
Klasse Texte, trockene Metal-Riffs und ein stimmlich ausgezeichneter Biff Byford lassen diese Platte nach dem etwas schwachen Vorgänger „Kiling ground“ hell erstrahlen. Zusammen mit „Unleash the Beast“ das Beste Album der Prä-80ies Ära mit dem Kommerziellen Erfolg.
„Lionheart“ ist ein mystisches, edles, episches Metal- Album der Feinsten Sorte! Einfach ein Hochgenuss und eine tolle Leistung der Altmeister!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. September 2004
LIONHEART ist wieder wesentlich härter als der gute vorgänger KILLING GROUND! die produktion von charlie bauerfeind ist äußerst druckvoll und drummerlegende jörg michael hat dem durchweg superben songwriting gehörig in den allerwertesten getreten! das album ist wie aus einem guß, die songs reichen von up-tempo granaten (live by the sword, witchfynder general), groovenden stampfern (justice, flying on the edge)bis zu epen (titelsong-ein klassiker ala crusader- und searching for atlantis)! auch biffs charismatische stimme hat sich wieder einmal deutlich gesteigert (wie war das noch mit dem guten wein-
je älter, desto besser...)! in allen belangen super und mit sicherheit eins der besten alben der bandgeschichte. ergo: 5 sterne!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. April 2005
"Killing Ground" war zwar keineswegs ein schlechtes Saxon-Album, aber man konnte schon Angst bekommen, dass dem einstigen Flaggschiff des British Metal auf die alten Tage doch langsam die Puste ausgeht. Verstärkt wurde dieser Eindruck durch die Neuaufnahmen von alten Hits der 80er (als Bonus zu Killing Ground bzw. als "Heavy Metal Thunder" veröffentlicht).
Umso erfreulicher, dass Saxon mit "Lionheart" wieder zeigen, dass sie noch nicht reif für die Rente sind. Das Album ist, wie sich's für Saxon auch gehört: Wieder wuchtig produziert, mit krachenden Riffs und Drums (Jörg Michael ist auch ein Meister seines Fachs!!!) und - endlich wieder - Abwechslung.
Der Opener "Witchfinder General" (gab's das nicht schon mal von Cathedral???) geht mit flottem Doublebass und brettharten Gitarren zur Sache. Die Herren machen immer noch mächtig Dampf, wenn sie wollen.
"Man and Machine" schwächelt etwas in Bezug auf die Ideen. Zwar ist der Track ein wuchtiger Midtempo-Song, aber weder die Riffs noch die Gesangsmelodien wollen so recht hängenbleiben.
Klassische Saxon-Qualität bekommt der Hörer mit "Lionheart" geboten: Thematisch und atmosphärisch an die Allzeithymne "Crusader" angelehnt, weiß man hier einfach, was man hat. Bewährt und gut, gleichzeitig auch zeitgemäß.
"Beyond the Grave" ist dann ein abwechslungsreicher Midtempo-Rocker, der vor allem im Härtegrad varriert und durch Biff Byfords Gesang und seinem Gespür für Melodien besticht.
Ein richtiger Killer wird mit "Justice" abgeliefert. Wieder ein brettharter Song mit einer Hammerbridge. Wie bei "Witchfinder General" ist man auch bei diesem Song zuweilen erstaunt, zu welchen Höhen Biff's Stimme in der Lage ist.
"To Live by the Sword" erinnert etwas an "Warrior" von der legendären "Power & the Glory"-LP. Im direkten Vergleich ist das aktuelle Stück sogar einen Tick besser.
Mit dem kurzen und gelungenen Akustik-Stück "Jack Tars" wird "English man'o'war" eingeleitet (der Film "Master & Commander" lässt grüßen). Gespickt mit guten Einfällen, wirkt das Stück allerdings etwas konfus und der Eindruck will auch nicht nach mehrmaligem Hören verfliegen.
"Searching for Atlantis" ist eine der für Saxon so typisch gewordenen harten Halb-Balladen in gewohnter Qualität.
Unspektakulär und versöhnlich endet das Album mit dem Rocker "Flying on the edge", solide ohne echte Schwächen allerdings auch ohne echte Höhepunkte.
FAZIT: Fast möchte man dem Album eher 4 Sterne geben, aber die 5 sind aus folgendem Grund gerechtfertigt: Während bei Iron Maiden und Judas Priest selbst (uns) Fans nicht ganz klar ist, was von deren aktuellen Alben zu halten ist, machen Saxon von den alten britischen Bands unter dem Stich noch den zuverlässigsten und besten Job- übrigens auch live. Als kleines Dankeschön runde ich auf 5 auf.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. November 2004
wer hätte den Rock-Rittern um Biff Byford noch so ein Hammerteil zugetraut? selbst ich (seit 20 Jahren Saxon-Fan) nicht, doch schon der Titelsong "Witchfinder General" (der härteste Track des Albums) zeigt, wo's langgeht: musikalisch druckvoll vorwärts und in der Zeit rückwärts, denn das Mittelalter war schon immer Thema der Texte von SAXON. Diesmal geht's um Richard Löwenherz - und der Titelsong ist ein epischer Knaller, der sicherlich zum festen Inventar der künftigen Live-Sets werden wird, göttlicher Refrain! Ansonsten stechen heraus: "Justice", " To Live By The Sword", "Man and Machine", "Flying On The Edge" und das schöne, tiefgründig philosophische "Searching For Atlantis". Biffs Stimme wird mit dem Alter scheinbar immer besser, die Band gehört noch lange nicht zum alten Eisen, sie wird immer eisenhärter - Fazit: eine gute Hardrock-Scheibe! Das Herz der lauten Löwen schlägt noch!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Februar 2005
Dieses Album ist, wie zu erwarten war, sehr gut geworden.
Hier wird wieder kräftig auf die Glocke gehauen und das
Songwriting ist auch sehr gut gelungen.
Wer nach 25 Jahren in diesem Geschäft noch solche Alben
vorlegt, sind eine grossartige Band und tolle Rockmusiker.
Ich jedenfalls ziehe meinen Hut.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Dezember 2004
als langjähriger saxon-freund war ich darauf gespannt,wie sich die neue scheibe anhört.das vorallem deswegen,weil es schwer ist immer wieder gute alben zu schreiben.nachdem ich die cd zum ersten mal gehört habe,war ich nicht sooo begeistert.in der zwischenzeit aber habe ich saxon live gesehen,(wieder absolutes mega konzert)und nachdem ich die cd einige male angehört habe,fügt sich dieses werk nahtlos in die linie der topalben der band ein.da bleibt nur noch zu sagen:je älter...und immer noch top!!hoffe das saxon noch einige jahre weitermachen und den jungen bands zeigen wos langgeht.i.s
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Oktober 2004
Leider trauen sich Byford's Mannen sich nicht mal in neue
Gefilde umzuschauen.Dafür haben sie ein Album hingezaubert,
was es echt in sich hat. Nach guter alter Saxonmanier lassen
es die Jungs wieder mal richtig krachen. Es erinnert mich an
ein,ich sag mal Medley, ihrer vorigen Alben.Ein genialer Mix
aus Crusader und Metalhead.
Ist aber auf jeden Fall sehr empfehlenswert.
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am 13. August 2008
Man versucht hier zwanghaft wieder an die alte Erfolgs-Thematik Crusader und Kreuz-Ritter anzuknüpfen und versucht so auf die Erfolgs-Spur zurrückzukehren.Es hört sich vieles sehr erzwungen an und sehr gewollt.
Es fehlen aber die magischen Momente die einem mal unter der Dusche zufällig einfallen.Und das ist halt oft der Unterschied um aus einem guten Album ein Hammer-Album zu machen.Da gehört auch etwas Glück dazu dass einem im richtigen Moment die Magie plötzlich überkommt.Man hört dem Album an dass daran sehr lange gearbeitet wurde und die volle Energie hineingesteckt wurde frei nach dem Motto:Ohne Fleiss kein Preis.Aus jedem Song wurde das bestmögliche herausgeholt und lange herumgefeilt.Das Album ist auch durchaus gelungen und ich weiss die Arbeit der Jungs zu schätzen.
Besprechen wir die Songs im einzelnen:
1:Es fängt mit dem schnellen,etwas modern gehaltenen Witchfinder General an.Ein guter Einstieg ohne irgendwelche Intros diesmal.Man ist sofort im Album drin.Das Power-Double-Bass-Drumming des neuen Schlagzeugers Jörg Michael mit seinem typischen Stil (den ich noch nie leiden konnte)nervt allerdings etwas -- das will ich von Saxon nicht hören.
2:Man and Machine ist ein guter Abgeh-Rocker.Live sehr geeignet.Nett,aber nicht Super.
3:Intro und Titelsong(Lionheart)
Das Ding kommt sehr majestätisch daher und beinhaltet auch alle Saxon-Tugenden die man von einem Mittel-Alter-Song,der ein wenig in die Crusader-Richtung gehen soll erwartet.Trotzdem spielt er eben nicht in der gleichen Liga wie Crusader.Sowas lässt sich nicht planen.
4:Weiter geht es mit dem Single-Geeigneten Beyond the Grave.Schöner langsamer Saxon-Song in 747-Manier.
5:Justice plätschert an einem vorbei.Midtempo-gelassen-schön-
Ab jetzt bleibt die Qualität auf einer Stufe bis zum Schluss.
6:To live by the sword ist ein schneller Banger.
7:Jack Tars ist ja nur ein kurzer auf Akkustik-Gittarre gespielter Einwurf.Quasi ein Zwischen-Spiel- aber schön gelungen.
8:English Man-o-war ist dann ein harter Anti-Kriegs-Song.Aber irgendwie fehlt ihm wie bei fast allen Songs auf dem Album die Seele und die Wärme.
9:Searching for Atlantis stellt die Halbballade des Albums dar.Gelungen.
10:Über den Abschluss-Song Flying on the Edge streiten sich die Lager ob nun top oder flop.Er ist aber meines erachtens ein guter langsamer Rocker der die gute Qualität des Albums bis zum Schluss hält.
Ich weiss auch nicht so genau wie ich das beschreiben soll,aber trotz das eigentlich Alles im grünen Bereich ist fehlen hier diese gewissen magischen Momente die ein gutes Album zum Hammer-Album emporhebt.Es fehlt,wie oben schon erwähnt,einfach die Seele.Es hört sich teilweise sehr steril an.Handwerklich gibt es(mal abgesehen von Jörg Michaels Powerdrumming was nicht so recht zu SAXON passen will)nichts auszusetzen,aber doch ist es nicht das geworden was man sich als Fan erwünscht hat.
Ich bewerte die Songs in Schul-Noten nach der Reihe:2-2-2-2-3-3-3-3-3
Es ist ein besseres Album als die beiden Vorgänger Metalhead + Killing Ground - aber an Unleash the Beast oder das nachfolgende The Inner Sanctum kommt es nicht heran.Dort waren diese magischen Momente von denen ich die ganze Zeit rede vorhanden.
Das Cover ist schön,die Songs stimmen,es ist relativ hart ausgefallen,diese Kreuz-Ritter Thematik passt gut zu SAXON,kurzum ein durch und durch empfehlenswertes Album das man ohne Aussetzer durchhören kann. Prima. Saxon haben Ihre Hausaufgaben gemacht.Jetzt liegt es an Euch dieses solide Stück Metal zu erwerben. Es lohnt sich !
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am 11. Oktober 2004
Das neue Saxon-Album hat im Vorfeld meine Lust geweckt. Tolles Artwork, interessante Songtitel (die auch aus der Feder von Manowar hätten stammen können.)
Doch was kommt am Ende raus?
Ein Hammeralbum in punkto Härtegrad - ansonsten leider nur Durchschnitt.
Wo sind die melodischen Hymnen früherer Tage? Es wird losgebrettert was das Zeug hält, letztlich aber die Songs selbst wirken mit wenigen Ausnahmen doch recht einfallslos. Wer auf gut gemachten klassischen Metal mit geilen Songs steht, der kaufe sich die neue U.D.O.-Scheibe "Thunderball", die all die Markenzeichen hat, die ich bei der neuen Saxon vermisse. Weiter zu empfehlen ist die Saxon-CD "Unleashed the beast" von 1997. Hier haben die Angelsachsen zum letzten Mal voll zugelangt: Power und Melodie wurden hier grandios vereint.
"Lionheart" kann da nicht mithalten.
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