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am 28. Dezember 2000
Colosseum`s erstes Live-Album war nach der Meinung der meisten Fans auch ihr bestes. Nach heutigen Gesichtspunkten nicht mehr ganz zeitgemäß wegen der teilweise ausufernden Instrumentalsolos (Skelleton, Tanglewood 63). Aber immer dort wo es die Gruppe schafft, die Instrumenteneinsätze fein aufeinander abzustimmen und z.B. Schlagzeugsolo und Gitarrensolo nebeneinander laufen zu lassen (rope ladder to the moon) ergibt sich eine einmalige Spannung. Wenn sich die teilweise wirklich virtuos gespielten Instrumente gegenseitig genug Platz lassen und wirkungsvoll ergänzen spielt die Band auf unerreichtem Niveau. Für mich der beste Song ist das 20 minütige Lost Angeles, das keine Sekunde Langweile aufkommen läßt. Wer Rockmusik liebt muß diese Scheibe zumindest gehört haben.
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So schreibt Top-Drummer Jon Hisemann u.a. in seinen Notes zum Album; und für mich hat das seit Erscheinen des Albums immer gestimmt. "Colosseum Live" war das letzte geniale Album (der 1970er) einer herausragenden Band, die ihren Sound aus Rock-, Jazz- und Blues-Elementen mischten.

Die sechs Titel des ursprünglichen Doppel-Albums sind ohne Frage ein Musikerlebnis aus Leadgitarre, Hammond-Organ, Saxophon, Bass, Drums und der gewaltigen Stimme von Chris Farlowe. "Rope Ladder To The Moon" (9 Min.), eine Komposition von Jack Bruce, hat im Mittelteil längere Saxophon- und Hammond-Soli von Dick Heckstall-Smith und Dave Greenslade, während "Skelington" (14 Min.) sehr bluesbezogen von dem Gitarrist Dave "Clem" Clempson dominiert wird.

"Tanglewood '63" (10 Min.) ist ein mehr verschachteltes Stück mit vielen Melodiewechseln und langem Sax-Solo. "Stormy Monday Blues" (7 Min.) und "Walking In The Park" (8 Min.) sind auch beide sehr gut, wie es auch der Bonustitel "I Can't Live Without You" (7 Min.) ist, der bereits 1971 auf das Album gehört hätte.

Besonderes Highlight war für mich immer das 15-minütige "Lost Angeles" mit wunderbarem Gesang von Chris Farlowe und viel Raum für Hammond-Organ und Leadguitar, wobei sich gegen Ende die Band und insbesondere Dave Clempson und Jon Hiseman in einen wahren Temporausch spielen. Besonders bei Jon Hiseman fragt man sich bei fast allen Titeln, wo der seine Virtuosität bei seinem herrlichen Drum-Spiel herzaubert. Ganz große Klasse (wer gerne Drum-Solo mag, sollte sich sein Solo aus "The Time Machine" - 8 Min. live Royal Albert Hall, London 1970 - vom Album Daughter of Time anhören).

Leider ging die Zeit der Band 1971 erst einmal für 23 lange Jahre zu Ende und die Musiker gingen eigene Wege. Dave Clempson wurde für die nächsten Jahre Nachfolge-Gitarrist von Peter Frampton bei Humble Pie und lieferte auch dort gitarrenmäßig beste Maßarbeit ab. Auch Dave Greenslade gründete eine eigene Band "Greenslade" und Jon Hiseman widmete sich in den späteren Jahren mehr dem Jazz und Jazz-Rock, bevor es in den 90er Jahren zu einer Reunion von Colosseum kam. Dick Heckstall-Smith (sax), Chris Farlowe (voc) und Mark Clarke (b) spielten u.a. auf Sessions für andere Künstler oder produzierten Solo-Alben.

"Colosseum Live" ist eine absolute Kaufempfehlung (*****) und ein wichtiges Album, wenn es um diese Band geht.
Auch ein "Muss" ist das Album Valentyne Suite - Deluxe Expanded Edition von 1969, das ebenso ausnahmslos gut ist. Das ist aber ein anderes Thema.
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am 15. Juli 2012
1971 erschien das erste Live-Album von Colosseum unter dem schlichten Titel *Live*. Als Line-Up hatten Jon Hiseman, Dave Greenslade, Dick Heckstall-Smith, Mark Clarke, Clem Clempson und Chris Farlowe zusammen gefunden. Eine Besetzung die leider nur von kurzer Dauer war, denn leider brach die Band im selben Jahr noch auseinander.

Ich persönlich halte *Colosseum Live* für kein Meisterstück oder einen neuen Meilenstein des Fusion. Das mag vielleicht auf Unverständnis stoßen, aber der Wert der Scheibe ist bei mir etwas anders gelagert. Dieser Wert lag und liegt in aller erste Linie daran, daß man Songs präsentiert bekam, die lange Jahre nur schweinsteuer auf dem Importweg zu erhalten waren, da man sie nur in den USA veröffentlicht oder einfach nur als Nummern im Live-Set hatte.

Klassiker wie *Elegy*, *The Machine Demands A Sacrifice* und *The Kettle* sucht man leider vergeblich, was wohl auch gar nicht die Absicht der Gruppe war. Dafür covert man gekonnt T-Bone Walker mit *Stormy Monday Blues* und Jack Bruce mit *Rope Ladder To The Moon*. Das wahre Können der Band spiegelt allerdings *Tanglewood '63* und die überlangen, improvisierten *Lost Angeles* und *Skelington* wieder. Vor allem *Lost Angeles* halte ich für den Höhepunkt des Album und ist an Spielwitz kaum mehr zu überbieten. Eine weitere Überraschung hält der CD-Bonus *I Can't Live Without You* bereit. Er wurde noch von James Litherland komponiert, aber erst in den 90er Jahren auf einer Compilation-CD in einer Studio-Fassung veröffentlicht.

FAZIT: gute, gelungene Live-Scheibe...
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am 27. Dezember 2004
Vielleicht eine der unterbewerteten Bands die es je gab.

Jeder Musiker ist ein Meister seines Fachs.Es gibt einfach keinen Schwachpunkt in der Band.
Hier hört ihr Jazz-Rock vom feinsten und das immer eigenständig, sie haben spätestens hier ihren eigenen Stiel gefunden.
Sogar wenn es fast purer Blues wird,wie bei "enore...stormy monday blues".

Es gibt keine besser passende Stimme wie die von Chris Farlowe.
Man muss nicht noch besser Gitarre oder Schlagzeug spielen können wie Dave Clempson und Jon Hiseman.
Hört euch mal die Tenor,Sopran Saxophone von Dick Heckstall-Smith an, er spielt mehrmals zwei auf einmal.

Beim hören der CD spürt ich wie ernsthaft sie ihre Musik nehmen und wie viel Spaß sie dabei haben.

Für mich zusammen mit Blind Faith eines der besten Platten überhaupt.
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am 8. März 2005
Eines der besten Live Alben der Rockgeschichte! Hiseman,Clempson und Co. in Hochform. Gehört neben "The Who-Live at Leeds", "Allman Brothers-Live at Fillmore" etc. in jede gute Plattensammlung.
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am 17. Dezember 2014
Mein Vater wollte diese CD und ist total begeistert davon.
er würde sie nicht mehr her geben und wird seine Sammlung sicher auch noch um mehrere erweitern.
Qualitativ top
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am 22. September 2014
Diese CD ist das Nonplusultra, unerreicht in diesem Musikgenre. Kann sie nur jedem empfehlen, der die Synthese von Rock, Blues und Jazz mag. Ein Jahrhundertwerk!
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am 18. Juni 2014
...habe mir die 70 iger wiedergeholt und die mit klasse Musik von Colosseum...in diesem Falle mit "Lost Angeles"
,,,,für Kenner und Bekennende sehr zu empfehlen!
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am 15. Juli 2015
" Original Recording Remastered"! Maßlose Enttäuschung, denn von einem Remasterern ist gegenüber der AudioCD von 1994 nichts zu bemerken, die Qualität ist leider nicht besser, EAC bestätigt das im LOG! Es ist Kundenfopperei, die Umstellung eines Tracks(I can't live without you) als "Original Recording Remastered" zu bezeichnen! Leider ein Reinfall und ärgerlich - Hände weg!
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streng genommen würde ich hier eigentlich nur drei sterne vergeben, das wäre aber für eines der besten, urigsten und bluesigsten live-alben aller zeiten relativ zu wenig.

die 1968 vom ausnahme-drummer jon hiseman und dem saxophonisten dick heckstall-smith (die von john mayalls bluesbrakers kamen) gegründete band steckte einen neuen claim ab: bluesrock XXL, ausgedehnt geradezu auf suiten, bestes beispiel die großartige "valentine suite".

auf diesem 1971 erschienenen album heißt die stimme von colosseum chris farlowe. ich kann den damaligen hype um ihn nicht gänzlich nachvollziehen - schon gar nicht rückblickend.
ja, er gibt sich und der band ordentlich gummi und umgekehrt, aber irgendwie kann der typ auch - mal ehrlich - ganz schön nerven.

schade auch, dass die "valentyne suite" fehlt, die hätte hier echt platz finden müssen!

ich hab das ding auch auf vinyl, gezeichnet von wilden und ausschweifenden jahren und entsprechend gealtert. unklar ist, was bei dieser CD-ausgabe mit "expanded edition" gemeint ist. bessere tonqualität - wie ich hoffte - jedenfalls nicht.

sorry, aber der sound ist komprimiert, dünn, hart und lästig und die abgenudelte vinylausgabe klingt voller und angenehmer (ist aber natürlich auch alles andere als ein audiophiles highlight).

da "colosseum live" nun aber mal mit eine der besten live-platten der fühen 70er ist, muss man das aushalten...
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