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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ELP - anspruchsvoller Artrock, 4. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Trilogy (Audio CD)
Sicher, am Artrock scheiden sich die Geister.
Nach dem Debutalbum "Emerson, Lake & Palmer", das mit dem brachialen "The Barbarian" den Auftakt bildete und den gewaltigen psychedelischen Klanglandschaften auf "Tarkus", entwickelt EL&P mit dieser Scheibe den bereits auf "Pictures At An Exhibition" angedeuteten Musikstil weiter. "Trilogy" ist für mich das klassischste aller EL&P-Alben. Filigrane und ausgefeilte Orgel- und Synthesizerklänge aus der Hand von Meister Keith (der, wir erinnern uns, klassische Musik studiert hatte) tragen dieses edle und vom musikalischen Wust des Schlachtfelds auf "Tarkus" befreite Werk, ohne aber auf Experimentierfreudigkeit zu verzichten. Gewöhnungsbedürftig ist sicherlich der Kontrast zwischen dem als Ballade beginnenden Titelstück und dem im virtuosen Tastenspiel des Keyboarders aufgelösten Ende. "The Endless Enigma" ist ein weiterer Meilensteil und Anspieltipp: nach langer Aufbauphase erhebt sich das Stück, geht über in ein wüstes Intermezzo, um sich für eine kleine Weile im Universum der Klassik aufzuhalten und endet dann in einem majestätischen Finale. Dieses Stück ist ein ganzer Klangkosmos, den es zu entdecken gilt.
Auch die kurzen Stücke ("From The Beginning" etwa) sind handwerklich solide, wie man es von EL&P gewohnt ist - aber Emerson wäre nicht Emerson, wenn er dieses Stück nicht mit seinen synthesizertechnischen Extravaganzen veredeln und abrunden würde.
Für mich ist "Trilogy" das intelligenteste Album von EL&P. Vergleicht man dies mit den vorangegangenen Alben, sieht man, wie vielseitig und virtuos diese Musiker waren.
EL&P mit den Ramones zu vergleichen ist meiner Meinung nach einfach unmöglich - das sind völlig verschiedene musikalische Welten. Und natürlich sind die Ramones bekannter geworden als EL&P - anspruchsvolle Musik findet selten ein breites Publikum. In der (Neo-)Progressive-Szene sind die Einflüsse von EL&P jedoch nach wie vor deutlich zu vernehmen.
Fazit: wer lieber weniger Experimente und mehr Rock hören möchte, greift lieber bei "Tarkus" zu. Aus der Entwicklungsgeschichte von EL&P ist dieses Album jedoch nicht wegzudenken.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ELP's Meisterwerk, 11. Juni 2005
Von 
Marc Colling "luxkling" (Dalheim Luxemburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Trilogy (Audio CD)
Trilogy ist für mich der Höhepunkt der Karriere von ELP. Schon der Opener "The endless enigma" mit dem Mittelteil "The fugue" stellt alles in den Schatten. Hier baut sich eine Stimmung auf, die den Hörer in ihren Bann schlägt. "From the beginning", wunderbar auf der akustischen Gitarre von Lake vorgetragen, holt dich dann wieder zurück aus den Wolken. "The sheriff", sicher das schwächste Stück der LP, ist trotz allem noch hörenswert. Die Stücke der früheren zweiten LP Seite, "Hoedown", "Trilogy", sich auch langsam steigernd um in einem furiosen Finale zu endigen, "Living sin", sehr rockig und zum Schluss "Abaddon's Bolero" runden eine CD der besseren Sorte ab. Dass die Musik heute altbacken klingen soll, kann ich nicht nachvollziehen. Und die Ramones mit ELP zu vergleichen, tut mir leid, aber das sind Äpfel mit Birnen verglichen.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Highlight, 6. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Trilogy (Audio CD)
Nachdem er mit The Nice bereits Musikgeschichte geschrieben hat und die Klassik als Stilelement in den Rock eingeführt hat, formierte er das Dreigestirn Emerson, Lake & Palmer.

Greg Lake 'eiste' er von King Crimson los (auf deren beiden ersten Alben er mitwirkte), Carl Palmer übernahm er von der Vincent Crane Truppe Atomic Rooster.

Nach dem furiosen Debutalbum und den (meiner Meinung nach etwas schwächeren) Alben Tarkus und Pictures at an Exhibition kommt mit Trilogy wieder ein echtes Schmuckstück.Über The Sheriff lässt sich sicherlich streiten - es passt stilistisch sicher nicht ins Albumkonzept, mag aber als Gag durchgehen, solange man's nicht allzu Ernst nimmt.

Im Gegensatz zum späteren Album Brain Salad Surgery wird hier der Einsatz von Synthesizern noch in Maßen genutzt, ohne dass das Endprodukt steril und überproduziert klingt, was bei BSS leider der Fall ist.
Trilogy setzt positive Maßstäbe für den Prog der Siebziger und ist auch für die neuzeitlichen Produktionen eine immer noch gültige Meßlatte. Ich finde den Klang weder altbacken noch sonstwie 'in die Jahre gekommen'. Man sollte nicht vergessen, dass das Album aus dem Jahre 1972 stammt ...und DAFÜR klingt es mehr als gut, hört euch mal andere Produktionen aus dieser Zeit an!

Es hält (gekonnt) die Balance zwischen ruhigen Nummern (z.B. der mit akustischer Gitarre vorgetragenen Ballade From the beginning), hektischen, von Orgel dominierten Stücken wie Hoedown und komplexen Suitenarrangements wie The Endless Enigma und dem Titelgeber Trilogy, meinem persönlichen Favoriten.

ELP mit einer mittelmässigen Punktruppe zu vergleichen macht genauso viel Sinn, wie z.B. Gentle Giant mit John Lee Hooker gegenüberzustellen, nämlich keinen!

Wer auf infantiles Punkgebolze steht, O.K., wer anspruchsvolle Musik mag, sollte hier auf jeden Fall mal reinhören.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ELPs Meisterwerk, 6. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Trilogy (Audio CD)
'Trilogy' ist fuer mich das groesste Machwerk von Emerson, Lake & Palmer. Ich bin zwar kein eingefleischter Fan der Band, besitze aber bis auf 'In The Hot Seat' alle regulaeren Alben. Auf dieser Scheibe zeigen sich ELP in Hoechstform, sowohl musikalisch, als auch soundtechnisch. Fuer Abwechslung ist gesorgt. Sowohl symphonische Emerson-Synthies, als auch dezente Orgeln glaenzen neben Lake's praegnantem Basspiel und Palmers praezisem, vielfaeltigem Drumming. Der Gesang ist wie gewohnt top. Lake ist(bzw. war) ohnehin einer der besten Saenger auf diesem Planeten. Seine klare, kraeftige Stimme sucht einfach seinesgleichen.

Schon der Anfang der Platte erzeugt mit seinen Moogeffekten sehr viel Waerme und Atmosphaere. Die Musik scheint von weiter Ferne zu kommen. Das Orgel-, Bass und Schlagzeugspiel ist dan Progressive Rock in Hoechstform. Und dann dieser herrlich-hymnsiche Gesang! Das sechseinhalbminuetige 'The Endless Enigma (Part One)' ist ein wahrer Ohrenschmaus! Und viel Abwechslung steckt in dem Teil! Mal atmosphaerisch, mal symphonisch, mal klassisch. Sehr loeblich! 'Fugue' ist dann mit seinen zwei Spielminuten und Emersons fliessenden Pianospiel die Ueberleitung zum zweiten Part von 'The Endless Enigma'. Und der beherbergt in seinen zwei Minuten eine Menge Abwechslung! Mehr als der erste Teil, mehr als saemtliche andere Songs, teilweise sogar mehr als ganze Alben! Anfangs etwas hektisches Pianospiel, perfekt von Bass und Schlagzeug begleitet, bzw. damit abgeweschelt, danach Glockenschlaege, schoene Basslinien, richtig erhebende, majestaetische Moogs. Dazu majestaetischer Gesang, wobei die Moogs dann dieselbe Stimme spielen. Dazwischen immer eine uebersteuerte Orgel. Bis das Ganze auf den Hoehepunkt hinauslaueft. Das ist derart gekonnt komponiert, dass ich das Stueck mit meinem begrenztem musikalischem Fachwissen gar nicht mit meinen beschraenkten Worten beschreiben kann. 'From The Beginning' ist dann eine Lied auf der Akkustikgitarre, aber die Atmosphaere, einfach herrlich. Der Anfang erinnert etwas an 'And You And I' von Yes. Toll wie sich Akkustikgitarre, Bass und Percussion gegenseitig ergaenzen und den Raum zusammen mit Musik fuellen. Der stimmige Gesang tut sein Uebriges. Klasse auch der Einsatz der glasklaren, bluesigen E-Gitarre. Und wenn dann die Moogs zum Solo einsetzen, ist es voellig um mich geschehen. Diesen Song wuerde ich gerne bei einem schoenen Sonnenuntergang von der Band live gespielt sehen (und hoeren).

Was die ersten vier Tracks bieten, ist ein wahres Erlebnis. Mit dem Story-erzaehlenden 'The Sherrif' wird es dann konventioneller, und - zumindest musikalisch gesehen - etwas humorvoller. Der Song wird die ganze Zeit ueber von Orgel begleitet. Das Ganze endet mit einem Outro auf einem Honky Tonk Piano. Der Text behandelt glaube ich eine Verfolgung eine Gauners durch den Sheriff. Es folgt 'Hoedown'. Im Original vom Amerikaner Aaron Copland stammend, wurde es von ELP adaptiert. Das Arangement stammt dabei von Keith Emerson. Eine flotte Nummer, auf der Emerson seine Faehigkeiten auf den Tasten zum Besten bringt. Aber auch das Schlagzeug- und Bassspiel weiss wieder voll zu ueberzeugen. Klasse auch, wie sich in einem kurzen Zwischenspiel Orgel auf der einen Seite und Bass/Schlagzeug auf der anderen Seite duellieren. Keyboardfans werden dieses Stueck lieben!

Es folgt das suitenartige, von klassischer Musik inspirierte 'Trilogy'. Anfangs sehr ruhig. Intimer Gesang und begleitendes Piano, gefolgt von ausuferndem Pianospiel - Achtung! - ploetzlich wirds lauter! Moogs und druckvolles, krummtaktiges Schalgzeug treiben voran und wiederum andere Moogstimmen solieren. Sehr proggy das Ganze. Der Bass tritt erst etwa bei der Haelfte hervor. Die Stimmung wechselt wieder. Lakes Gesang ist nun froehlicherer Natur. Folglich soliert eine Orgel, begleitet von flottem, krummtaktigem Bass- und Schlagzeugspiel. Wieder treten Moogs hinzu, die Dynamik steigt. Lake steuert noch etwas Gesang bei und der Titel klingt aus. 'Living Sin' ist, obwohl keineswegs einfach gestrikt, im Vergleich zum Rest eher unauffaellig. Klasse wie Lake darin seine Stimme verstellt.

Abschliessend 'Abaddon's Bolero', welches - wie der Name schon sagt - wie ein Bolero aufgebaut ist. Drums und Bass bilden das Grundgeruest und Emerson entfacht hierbei sein Synthieorchester.

Fuer mich ELPs Top-Album! In der Remaster-Version von Santuary Records ist noch eine sehr brauchbare Live-Version von 'Hoedown' enthalten, auf der Emerson nochmal um einiges schneller spielt. Wieviele Finger hat der Mann?
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rockklassiker, 15. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Trilogy (Audio CD)
ELP werden immer mehr zu Klassikern der Rockgeschichte, da sie zeigen, wie man profundes Handwerk und eine solide musikalische Grundlage gekonnt in einer Rockformation einsetzen kann. Absolutes Muss für jeden anspruchsvollen Musikfan egal von welcher Seite.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 70 er, 12. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Trilogy (MP3-Download)
war meine erste Platte die ich mir 1975 gekauft habe.Damals 1000 mal gehört, dann 30 Jahre Pause.
Auch heute gelungene Mischung von Rock und Klassik auf den ersten Synthis.
I love it!
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zeitlos gut!!, 5. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Trilogy (MP3-Download)
Es gibt Schöpfer der Musik, die Steile geprägt haben, die bis heute unerreicht sind; Emerson, Lake and Palmer zählen dazu.
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5.0 von 5 Sternen In remember off..., 17. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Trilogy (Audio CD)
Ich bin hellauf begeistert, das alles so gut geklappt hat.
Endlich kann ich wieder die Songs aus meiner Jungend hören.
Vielen Dank auch ;o))
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Trilogy
Trilogy von Emerson, Lake & Palmer (Audio CD - 2008)
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