Kundenrezensionen


28 Rezensionen
5 Sterne:
 (19)
4 Sterne:
 (5)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Monolith
Da kam es nun,das sehnsüchtig erwartete zweite Album der Libertines und es ist noch besser,noch rauer und noch intensiver als das eigentlich schon kaum zu übertreffende Debüt "Up the bracket" aus dem Jahre 2002.
Überschattet wurde dieses Meisterwerk von unzähligen Meldungen über Pete Doherty's Drogenprobleme,der sogar in die Wohnung...
Veröffentlicht am 17. Dezember 2004 von samuraner1981

versus
8 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Abgesang
Wir alle lieben diesen Popklatsch, zumal wenn er so dramatisch klingt wie das, was sich zwischen Pete Doherty und Carl Barat abgespielt hat. An solches knüpft der Musikfreund immer wieder die Hoffnung, daß sich diese Geschichte doch in gewisser Weise in dem neuen Album wiederfinden möge, nach der Gleichung intensive Gefühle - intensive Musik. Der...
Veröffentlicht am 25. September 2004 von komofo


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Monolith, 17. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: The Libertines (Special..Lim.) (Audio CD)
Da kam es nun,das sehnsüchtig erwartete zweite Album der Libertines und es ist noch besser,noch rauer und noch intensiver als das eigentlich schon kaum zu übertreffende Debüt "Up the bracket" aus dem Jahre 2002.
Überschattet wurde dieses Meisterwerk von unzähligen Meldungen über Pete Doherty's Drogenprobleme,der sogar in die Wohnung seines besten Freundes und "geistigen Bruders" Carl Barat einbrach,um seine Sucht finanzieren zu können.
"The Libertines" spiegelt all dies wider:
Hier gibt es Songs über Liebe und Freundschaft,die sich wie aus dem Nichts aufbauen und ehe sich ein Pop-Mechanismus heranschleichen kann,nehmen die Songs ungeahnte Wendungen und Wirrungen und implodieren in sich selbst.
Vor allem diese ständige Gegenspannung,die dadurch entsteht,dass Doherty und Barat in Songs wie "Can't stand me now" oder "The man who would be king" gegeneinander ansingen,untermauern die ständigen Probleme innerhalb der Band.
Musikalisch orientieren sich die Libertines wie auch schon auf ihrem Debüt an britischen Ikonen.Angefangen von The Clash,über die Kinks bis hin zu The Coral.
Einzelne Songs hervorzuheben ist hier überflüssig,denn unter den 14 Stücken befindet sich kein einziger schlechter Song.
Wie bereits erwähnt:"The Libertines" ist ein Album,dass den Geist und die ständigen Probleme und Konflikte einer Band auf rund 43 Minuten Musik komprimiert,wie es noch kein anderes Album getan hat.
Schade nur,dass Barat bekannt gegeben hat,dass er die Band auflösen wird,sollte Pete Doherty bis Ende 2004 nicht wieder zur Besinnung gekommen sein.
Mit den Libertines erlebten wir wohl innerhalb zweier Jahre sowohl die Geburt als auch den Zerfall einer der größten britischen Bands ihrer Zeit.
"The Libertines" ist definitiv ein großes Album,dass mich wohl für immer und ewig begleiten wird.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trotz allem ein tolles Album, 27. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: The Libertines (Audio CD)
OK, The Libertines wurde von zahlreichen Zeitschriften zum Album des Jahres, die Libertines zur Band des Jahres, Jahrzehnts, wenn nicht sogar Jahrhunderts gewählt. Das ist meiner Meinung nach absolut zu viel des Guten.
Dennoch, hier ist endlich einmal wieder eine Band die den Rock'n Roll auch (ge)lebt (hat) und der man das auch anhört.
Gerade das unfertige mancher Songs macht ihren Reiz aus und mit "Can't Stand Me Now", "The Man Who Would Be King", "Campaign Of Hate", "What Katie did" und "What became of the likely lads" haben die Jungs mehr Klassesongs auf ein Album geschweisst als manch anderen gehypten Bands in ihrer gesamten Karriere gelingen.
Gerade im ersten und letzten Song der Platte kommt die Zerrissenheit zwischen Doherty und Barat voll zum Ausdruck.
Man sollte es mit den Libertines halten wie mit allen anderen Oasis, Blur etc.: lasst den Tratsch draussen, geniesst die Musik und freut Euch, dass noch nicht alles rundgelutscht ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "What Became of the Dreams We Had", 30. August 2004
Rezension bezieht sich auf: The Libertines (Audio CD)
Heute erschienen: Album Nr. 2 der besten Band der Welt. Ja, ich habe es vorher noch nicht gehört gehabt, und ja, es rockt. Und natürlich ist es grandios. Von der Mundharmonika aus dem Über-Song "Can't Stand Me Now" bis zum verspielt-akustischem Hidden-Track "France". So ein Album hätte ich nicht erwartet, nachdem die Weggefährten der Libertines mit ihren zweiten Alben allesamt den Bach runtergingen (The Strokes und den Black Rebel Motorcycle Club mal ausgenommen). Ein Album, das überkocht vor Energie und Emotionen. "What Became of the Dreams we Had" singen Peter und Carl im "Likely Lads" Song, und man bekommt eine Gänsehaut. Überhaupt die Gänsehaut, gezählt hab ich sie beim ersten Hördurchgang: 7 mal Gänsehaut in 41 Minuten. Doch was erwartet man anderes bei Songs wie "The Man Who Would Be King", der die Brücke zum Vorgänger baut: "Here's Another Secret for You", und was sie dann erzählen...Überhaupt die Texte, vielleicht nicht gerade die grandiosesten Ergüsse, aber immer passend. "If I Have to Go, I would be Thinking of your Love" oder eben "Have We Enough to Keep it Together, or do We Just Keep on Pretending, Hoping that Our Love is never Ending". Da steckt Schmerz, Seele und der Verlust einer Freundschaft drin. Natürlich ist dieses Album nicht so gut wie "Up the Bracket", aber "Strangeways, Here We Come" konnte auch nicht besser sein als "The Queen is Dead". Wenn man schon das beste Album des neuen Jahrzehnts abgeliefert hat, kann eigentlich nicht mehr viel kommen. Trotzdem möchte man Songs wie "Last Post On the Bugle", "Music When The Lights Go Out" oder "The Ha Ha Wall" nicht mehr missen. Wenn dies das Vermächtnis der Libertines ist, wenn die ganze Geschichte wirklich ein tragisches Ende nehmen sollte, dann Hut ab vor dieser Leistung. Wie sie selber in "The Man Who Would Be King" singen: "I Live my Dream Today, and I Lived it Yesterday and I'm Living Yours Tomorrow" Hoffen wir, dass sie ihn wirklich weiter träumen können.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rockn' Roll !!, 26. März 2006
Rezension bezieht sich auf: The Libertines (Audio CD)
What became of the LIKELY LADs? Ist ne gute Frage von den Libertines! Zurück in die Kindheit, wo man sich noch ohne Probleme schlägern konnte und anderen Kollegen den Lolli klauen konnte! Ich schreib normal nich so gern solche Sachen hier, aber bei so miserablen Rezesionen muss ich einfach, für den anständigen Junge von nebenan, an die Laterne pinkeln, damit dieser nichts verpasst. Dieses Album ist Rockn' Roll. Aber Vorsicht: Nur für solche, die auch Rockn' Roll leben (wollen)! Rauhe Texte, verzerrte Gitarren und wunderschöne Melodien die ohne zu fragen sofort in des Jungen Gehörkatakomben plumpsen.
Schnapp dir n Bier und genieß den Sommer!The Libertines helfen dabei ganz sicher..das einzige was an dem Album stört ist das es die Band nicht mehr gibt. Aber dafür gibt es jetzt die Babyshambles!Und Carl Bârat plant ja auch eine halbe Reunion, nur halt ohne Pete..
Fazit: Sex, Drugs & Rockn' Roll - ich kann und will die anderen Rezesionen nicht verstehen(!)..
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen tja..., 14. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: The Libertines (Audio CD)
vorab: die CD ist es wert, gehört zu werden. Ich habe ständig irgendwelche Libertines- ohrwürmer...aber es sind ohrwürmer der guten Sorte.
Auch wenn hier von einigen der teilweise dissonante Gesang negativ erwähnt wurde, kann ich nur sagen: das passt einfach total dazu.
Wer also nach einem herrlich leicht zu hörendem, aber dennoch nicht simplen Album sucht, der greife zu. :)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


19 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Music when the lights go out, 23. August 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Libertines (Audio CD)
Die Frage war klar: Schaffen es The Libertines, ihre Wahnsinnsvorlage,
dieses grandiose Erstlingswerk, zu toppen? Oder zumindest am Sockel von "Up
the brackets" zu kratzen? Die Frage, ob sie denn überhaupt noch ein Album
herausbringen würden stand natürlich auch noch im Raum...
Zumindest gibt es nun definitiv ein zweites Libertines-Album, und dafür muß
man prinzipiell schon dankbar sein. Einige werden der meinung sein, "The
Libertines" hört sich noch frischer, rauher, erdiger und ursprünglicher an
als "Up the brackets", andere Stimmen werden behaupten, der Nachfolger sei
noch viel dilettantischer eingespielt als sein Vorgänger, und dabei
standhaft mißachten, daß das ja die Libertines überhaupt erst ausmacht. Die
Wahrheit ist irgendwo da draußen. Oder dazwischen, wie man will.
Herzblut ist immer so ein Ausdruck, der gerne mit Libertine'schen Werken in
Verbindung gebracht wird. Nun, davon finden wir auch diesmal wieder
reichlich auf "The Libertines", welches für mich jedoch eher wie der
Vorgänger von "Up the brackets" klingt. Das Songwriting läßt einige Knaller
wie "Boys in the band" oder "Vertigo" vermissen, wartet dafür aber mit
anderen, ruhigeren Aspekten auf. Zumindest die Hälfte aller Songs sind aber
spätestens nach dem dritten Durchgang Ohrwürmer, wenn auch wie gesagt nicht
von der Genialität der alten Songs.
Ich will nicht das Cliché vom "Erwachsen werden" bemühen, aber ich gebe zu,
so etwas in der Art ging mir durch den Kopf.
Als Anspieltips kann man hier nennen: das mitreißende "Can't stand me now",
das Gänsehaut produzierende "Music when the lights go out", das irgendwie
an einen alten R.E.M. -Song erinnernde "The Ha Ha Wall" ("Carnival of Sorts
(Boxcars)", für die, die es genauer wissen wollen), das parolenhafte
"Campaign of hate" und das ach so Libertines-typische "Road to ruin".
Die neue Scheibe packt einen also vielleicht nicht gleich, aber bei manchen
Alben muß man halt auch einfach ein bißchen "lernen", sie zu hören. Und es
ist ja doch so: Entweder liebt man die Libertines oder man haßt sie - also,
ganz klare Kaufempfehlung für die Fans. Solchen, die es noch werden wollen,
sei erstmal das eingängigere Debut ans Herz gelegt.
Bleibt noch die Wertung, aber was gibt man einem Album, das zwar nicht ganz
an seinen 5-Sterne-würdigen Vorgänger herankommt, aber immer noch um Längen
besser als das meiste ist, das derzeit auf den Musikmarkt geworfen wird ?
s.o. ...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum sich dieses Album lohnt!, 19. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: The Libertines (Audio CD)
Oft werden die Libertines mit den Strokes verglichen; auch die eher unsaubere Komposition bekommt nicht jedem und wird leicht als "besoffenes Gejaule" abgetan.Zwar habe auch ich gelegentlich zu den Strokes mitgeschunkelt, aber wirklich berührt haben die mich nie. Das liegt vielleicht daran, dass mir der Sound schlicht zu glatt und zu sauber erscheint und wenig Authentizität und somit Gefühl rüberkommt.
Anders bei den Libertines:Pete Doherty und Carl Barat scheren sich nicht um die goldenen Regeln des fehlerfreien Komponierens, sondern leben ihre Musik - und das macht sie unverwechselbar und einzigartig in dieser neuen Fülle an möchtegerncooler Studentenmusik.Die Liebe zu diesem Album steigt proportional mit der Häufigkeit des Hörens und hinter dem verwirrenden, schrammeligen Sound erkennt man schnell eine tiefgehende Harmonie und Melancholie, die Gänsehaut macht.Nicht zu vergessen noch dieser herrliche britische Akzent!Einzige Kritik: "Don't be shy" - einfach zu viel gute-Laune-Gejöle.
Ansonsten ist hier alles dabei - schneller Punk (Arbeit macht frei), Nachdenkliches (music when the lights go out)und Tanzkompatibles (you can't stand me now), aber vor allem: Tiefgang und Sinn für echt gute Musik.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Petes letzter Streich, 21. November 2005
Rezension bezieht sich auf: The Libertines (Audio CD)
Nachdem sich der Hype um die Libertines nach Pete Dohertys Totalabsturz etwas gelegt hat und der Preis sank, habe ich mir die Scheibe jetzt aber zugelegt und gestehe, dass sie mich überzeugt hat. Wütende Dynamik gepaart mit Gesangsharmonien, in drei Minuten ist meist alles gesagt. Dohertys Songwriting ist solide, die Gitarren bratzen, dass es eine Freude ist ,dennoch kann man stets mitgrölen, der Sound ist flächig und dennoch prägnant, EX-Clash Mick Jones übernahm die Produktion und gibt dem Sound eine gewisse Note. Meine Favoriten sind das eher gediegene "Music when the lights go out" sowie das treibende "What became of the likely lads". Was aus Doherty geworden ist, doch auch wenn er bald nicht mehr unter unsd weilen sollte, hat er mit dieser Scheibe dafür gesorgt, dass man sich an ihn erinnern wird. Schade um ihn, er hätte ein großer werden können, doch er wird die Kurve nicht mehr bekommen, dennoch sollte sich jeder dieses Album zulegen, als Freund von rockigen Tönen mit Niveau wird er nicht enttäuscht werden
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rockmelancholie, 3. April 2005
Rezension bezieht sich auf: The Libertines (Audio CD)
Selten zuvor machte das letzte Vermächtnis einer zum Scheitern verurteilten Band betroffener. Das 2te Album der Libertines wird wohl das definitiv letzte sein; zu groß waren die Drogenprobleme Pete Dohertys und die damit verbundenen Band internen Spannungen geworden. The Libertines ist das beste Abschiedsgeschenk was sie den Fans machen konnten. Es ist eine schludrige, exzessive, melancholische und höchst unterhaltsame Platte geworden. Nur eine Woche (so ist es überliefert) konnte konstruktiv gearbeitet werden. Die Spannungen beider Frontleute(Carl Barat und Pete Doherty anm.d Autors) werden in den besten Momenten verarbeitet. CANT'T STAND ME NOW ist so ein Song indem Barat und Doherty im Dialog miteinander stehen und sich beide offen zu ihren Problemen bekennen. Dies ist eine Tatsache, die sie zu etwas besonderem machen. Wörter wie Image und Publikumswirksamkeit scheinen The Libertines nicht zu kennen. Das wahre, fühlbare Leben wird offen und uneigennützig in den Songs verarbeitet. Sie bedienen sich wirkungsvoll am Zitatenschatz ehemals bedeutsamer Bands wie Kinks und Clash und formen aus diesem Fundus ihre eigene Libertines Rock N Roll Musik. The Libertines funktioniert als Ganzes. Bei der ersten Hörprobe weniger bedeutsame Songs wie THE SAGA oder DON'T BE SHY kommen erst im Hörfluss des Albums zur rechtmäßigen Entfaltung. Wer mit Rock N Roll wirklich(!) etwas verbindet wird mit dieser Platte glücklich, der Rest hat nichts verstanden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Post Punk, 3. Dezember 2004
Von 
Jens Römer (Leverkusen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: The Libertines (Audio CD)
Ich muss zugeben, dass ich das Debut der Libertines glatt verschlafen habe, und fast wäre ich auch an dieser Scheibe vorbeigelaufen. Bei allem, was man so liest, ist es ein kleines Wunder, dass diese Scheibe bei den Drogenproblemen von Pete Doherty überhaupt fertiggestellt wurde. Live fehlt er mittlerweile immer häufiger. Schade eigentlich, denn die Zerissenheit des jungen Multitalents gibt dieser Platte eine ganz besondere Spannung. Die Songs sind teilweise schwieriger und nicht so gradlinig wie auf "Up the Bracket". Man spürt Wut ("Tomblands"), Ohnmacht ("Road to Ruin"), aber auch Sarkasmus ("What Katie did", ein Song über Dohetrys Ex-Freundin Kate Moss). Die Emotionen kommen gradlinig, ohne Schmalz direkt auf die Ohren. Respektlose Zitate aus 40 Jahren Rock'n'Roll, mit einem Bein immer im Punk stehend. Ob nun fast schon balladeskes ("Music when the Lights go out") oder Lärm ("Arbeit macht frei") dabei raus kommt, spielt keine Rolle. Alles sitzt auf den Punkt genau. Schrammelgittaren, nölender Gesang, staubtrockene Rhythmusgruppe... Super! Die gute Produktion (weniger ist oft mehr!) tut ihr übriges. Die Songs haben Anfang und Ende, es wird gehustet oder geräuspert.
Das Album hat das Zeug zum Klassiker!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

The Libertines
The Libertines von The Libertines (Audio CD - 2004)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen