Kundenrezensionen

170
4,0 von 5 Sternen
Adios (CD + DVD)
Format: Audio CDÄndern
Preis:24,99 €+3,00 €Versandkosten
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

157 von 175 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Juni 2004
Aus und vorbei, Schluss und Ende. Die Onkelz nehmen nach 24 Schaffens-Jahren ihren Hut und servieren Freunden und Feinden mit "Adios" ihr finales Manifest.
In knapp 60 Minuten wird von Texter Stephan Weidner wie gewohnt alles bissig thematisiert, was bewegt und kommentierungswürdig scheint, dazu wird "Adios" aber auch von einer Leichtigkeit und Ironie getragen, die man sich gerne leistet, wenn man - auf dem Höhepunkt angekommen und mit sich im Reinen - müde lächelnd die Szenerie verlässt. Die 'Gift und Galle'-Produktion wurde also deutlich zurück gefahren, nichtsdestotrotz ist in den Texten der nötige Zorn - seit jeher Hauptantrieb der Frankfurter - jederzeit spür- und greifbar.
Mit nicht weniger als 15 Stücken - mehr als je zuvor auf einem Onkelz-Album - zeigt die Band deutlich den musikalischen Status quo auf und schafft es, alle Trademarks der vergangenen Jahrzehnte auf dieser Scheibe zu versammeln und in ein modernes Sound-Gewand zu kleiden.
Ohne sich selbst zu kopieren, nehmen die 4 einen deutlichen Rückbezug auf ihr Schaffen Mitte der 90er und verbannen Loop, Samples und ähnliche stilistische Hilfsmittel beinahe vollständig aus "Adios".
Un überhörbar schließt sich mit diesem Album also ein Kreis, der nunmehr 16 Studioproduktionen umfasst und die Band auf dem Höhepunkt ihres Könnens zeigt.
Überzeugender als auf diese Weise kann man kaum demonstrieren, dass man auf dem 'Rock-Olymp' den eigenen Abschied einläutet und so steht "Adios" nicht für Abschied, sondern für Aufbruch! Ein Aufbruch in neue Zeiten und auf neuen Wegen - für alle
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Juli 2004
Das finale Album der onkelz präsentiert von musikalischer und technischer Seite einen mehr als würdigen Abgang Deutschlands kontroversester Band.
Jeder Song ist wie man es von den onkelz nicht anders kennt ein
Feuerwerk genialer Texte und musikalischer Unterhaltung!
Die Band hat es wieder geschafft mit frechen, provozierenden und sehr eingängigen Texten, ihren Fans das zu bieten wofür man die onkelz liebt!
Ihren Gegnern präsentieren sie die volle Breitseite an Ironie.
Von musikalischer Seite hat sich einiges getan, "Ihr hättet es wissen müssen" und "Einmal" sind echte Glanzleistungen und sehr eingängige Balladen.
Schade das Deutschland eine Band verliert die vielen Menschen Hoffnung und Auswege aus der Not gegeben hat, die vielen Leuten schonungslos den Spiegel vorgehalten hat, die immer den Mund aufgemacht hat auch wenn es manchmal weh tat, die sich nie vor dem "Establishment" gebückt hat und die all die Jahre unbequem geblieben ist!
"Lieber stehend sterben als kniend Leben!"
-=Viva Los Tioz=-

Wir werden euch vermissen!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. September 2004
Die Onkelz machen also nun endgültig Schluß - ein für Band und Fans sehr schmerzlicher aber durchaus nachvollziehbarer Schritt.
Lange Rede - kurzer Sinn: die Onkelz sind auch auf ihrem letzten Album sich selbst treu geblieben und servieren ihren Neffen und nichten zum Abschied ein grundsolides, ehrliches aber auch unspektakuläres Rock'n Roll-Album ohne unnötiges Wischiwaschi.
Die Jungs setzen sich auf "Adios" auf eine äußerst positive Art mit ihrem Leben und ihrer einzigartigen Karriere auseinander und machen mit Songs wie dem vom typischen Onkelz-Pathos erfüllten Opener "Feuer", den Up-Tempo-Rockern "Immer auf der Suche", "Fang mich", "Ja, ja" "Kinder dieser Zeit" oder dem bereits von der Single bekannten "Onkelz vs. Jesus" ordentlich Druck und vermeiden es glücklicherweise unnötig auf die Tränendrüsen zu drücken. Die Ballade "Einmal" stellt aus meiner Sicht musikalisch wie textlich den Höhepunkt dieser Scheibe dar. Dagegen halte ich "Hass-tler" für überflüssig, weil die Herren bereits mehr wie einmal zum Thema Gewalt und Rassismus klar Stellung bezogen haben. Alles in allem bleibt mir unter'm Strich nichts anderes übrig als den Onkelz auch für dieses Album Respekt zu zollen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. November 2004
Das letzte Studioalbum der Onkelz. Ein Werk aus harten aber auch ruhigen Lieder, wie man das von den Onkelz gewöhnt ist.
Sie schließen das Kapitel Onkelz ab und rechnen nochmal mit allem ab was sie in der Vergangenehit angekotzt hat (siehe Ja,Ja und Superstar) aber auch die sanften Lieder wie "Sowas hat man" oder "Ihr hättet es wissen müssen" gehen unter die Haut.
Das letzte Lied auf dem Album und auch das wohl letzte Lied der Onkelz "A.D.I.O.Z" ist traurigste Lied das ich jemals gehört. Ich finde es sogar noch düsterer als "Nur die Besten sterben Jung".
Zum Abschluss kann man sagen, dass das letzte Album dem Namen "Böhse Onkelz" wieder mal alle Ehre macht und mit zu den besten Alben gezählt werden kann.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Das letzte Album der Onkelz !! Diese Nachricht trifft die Fans bis ins Mark, doch was man hier zum Abschied serviert bekommt, ist mitunter das Beste was die Onkelz je gemacht haben...."Adios" reiht sich nahtlos in Klassiker wie "E.I.N.S." oder "Viva los Tioz" ein und tröstet über die letzten beiden Alben hinweg ("Ein böses Märchen..." und "Dopamin"), die zwar sehr gut waren, aber den typischen Rundumschlag der Onkelz vermissen ließen.
Jedes Lied brennt sich sofort ins Gehirn und nach 2x Hören kann man es auswendig. So wie man es von den Onkelz Scheiben gewöhnt ist. Gerade heraus, laut und ehrlich. So waren die Onkelz und so werden sie immer bleiben. Keine Experimente, sondern satter Onkelz Sound!!
Lieder wie "Hass-tler" kann man sehr gut mit "Ohne mich" von "Viva los Tioz" vergleichen und "Einsam" ist ein Verwandter von "Bin ich nür glücklich, wenn es schmertzt", oder anderer Onkelz Balladen, die die Vergänglichkeit zum Thema haben.
"Adios" ist 100 Prozent BO und das Lied wird uns begleiten wo immer wir sind. Wir werden den Sound im Kopf haben und es wird uns immer daran erinnern, was die Onkelz einmal gesungen haben: "Helden lange leben, doch Legenden sterben nie"!
Ein meisterliches Abschiedsgeschenk, dass man einfach haben muss.....
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Februar 2005
Wie der Titel dieser CD schon vermuten lässt, handelt es sich hierbei um das letzte Studioalbum (LIVE-CD und DVD noch geplant)
der 4 Jungs aus Frankfurt!
Preis-/Leistungsverhältnis: Meiner Meinung nach SEHR GUT,da alle Tracks dieses Albums auf einer zusätzlichen DVD in fettem 5.1 Sound geliefert werden und man somit deutlich mehr für sein Geld als gewohnt bekommt! ;-)
Dieses Album ist ein würdiger Abschluss einer Beispiellosen Karriere, die ihren krönenden Abschluss am 17 & 18 Juni 2005 vor 100.000 Onkelzfans finden wird!
Anspieltipps: Feuer (Geiler Opener)
So was hat man (Klasse Text)
Onkelz VS Jesus (Rockt!!!)
Melancholischer Höhepunkt: Ihr hättet es wissen müssen! :-(
Abschließend ist noch zu sagen,dass man bis auf das etwas schwache Lass mich gehn durchweg klasse Rock ohne Lückenfüller geboten bekommt!Somit bleibt nur noch zu sagen:
Kaufen Marsch Marsch!!!!!!!!!!!!!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Februar 2010
Das ist es also. Die Onkelz nehmen ihren Hut. Aber nicht nur die Onkelz, auch mindestens 2-3 taz-Journalisten aus der Sonderabteilung Onkelzdiffamierung dürften nun, mangels Arbeit, ihren Job verlieren...
Kurz und knapp. Gutes solides Onkelz-Album. Das mit einer Textzeile aus "Sowas hat man..." wohl am besten beschrieben werden kann: "Ich hab' das Rad nicht neu erfunden - doch ich weiß, wie man es dreht." Die Songs kriegen von mir durch die Bank alle gute Noten. Wobei zwei davon meiner Meinung nach richtig, richtig, groß sind. Und damit hätt' ich eigentlich nicht mehr gerechnet.
Ein absolutes Highlight sind die Lyrics von Stephan Weidner. Wenn er z. B. im autobiografischen 'Sowas hat man...' 25 Jahre Onkelz-Chef mit "Sowas ist man oder ist es nicht - alle Augen auf mich. Vom Prolet zum Prophet - ja sowas geht, wie ihr seht" treffend zusammenfasst.
Oder in 'Lass mich gehn' moniert: "Wir könnten so viel mehr sein. Doch das Nest ist beschmutzt. Wir haben uns mit eine rostigen Schere, die Flügel gestutzt."
In 'Kinder dieser Zeit' heißt es schließlich: "Was wir sind. Sind wir zusammen. Rauben dem Leben, die Köder von den Fallen."
Und im viel gescholtene Hass-tler singt Kevin zum Links-Zwo-Links-Zwo-Stechschritt-Rhythmus: "Willst die Geschichte wiederholen. Willst wieder marschieren. [...]Du bist die Kopie einer Kopie, einer Kopie, einer Kopie."
So könnte ich tagelang weitermachen. Texte für den Lyrik-Unterricht.

Musikalisch wie gesagt alles im Lot. Guter, kerniger Rock 'n' Roll mit 2 genialen Nummern.

Die erste 'Einmal'. Eine wahnsinniger Chin up, Cheer up- Song. Da treffen rockige Gitarren auf lebensbejahende, mit Sitarklängen geschwängerte Transzendez-Mucke.
Textlich hört sich das dann so an: "Geht dein Traum in Flammen auf. Such' dir einen neuen aus. Der Rest verschwindet von allein. Dies ist ein Aufruf zum glücklich sein."

Und am Schluss:
Wenn du fällst - helfe ich dir aufzustehen.
Wenn du fällst - werde ich es sehen.
Wenn du fällst - werde ich ein Stück, ein Stück des Weges mit dir gehen.

Da dürfte selbst der größte Depri-Emo wieder Mut fassen.

Lied Nummero Zwei ist 'Ihr hättet es wissen müssen'. Eine verdammte Hymne, die vor großen Metaphern und großen Worte geradezu überquillt. Inszeniert wie ein Theaterstück. Am Anfang balladesk, dann hymnisch im Refrain und am Schluss dann nur noch: Hymne + Chor + Mantra + pumpernder Höllen-Bass + Killer-Solo.

Stakkato-Powerchords und Legato-Bass läuten das Ende ein. "Wir recyclen die Vergangenheit. Und das, was übrig bleibt, wird es nur einmal geben. Kann uns keiner nehmen."
Im Refrain heißt es da: "Steine auf Herz und Seele, uns schießt der Saft in die Tränenkanäle."
Balladesk gehts weiter. Anschließend wieder Refrain.
Dann Einsatz Chor (Richtig schöner Fußball-Stadion-You'll-never-walk-alone Chor): "Naaaaa, Na, Na, Naaaaaa. Naaaaaa, Na, Na, Naaaaaa..."
Gonzo erwacht: Legt schon mal die ersten knackigen Solo-Licks über den Chor.
Kevin: "Manchmal hat ein Jahr 12 Stunden. Ein Jahr nur 10 Sekunden. Die Zeit ist ein Dieb. Sie nimmt sich, was sie kriegt."
Bäääääm. Das sitzt.
Und weiter: "Wir stellen die Stühle hoch. Wir sagen Gute Nacht. Es ist vollbracht. Es ist vollbracht."
Und dann is' Götterdämmerung.
Kevin setzt zum Bob-Marley-Everything's-gonna-be-alright-Mantra an: "Wir nehmen unsern' Hut. Alles wird gut. Alles wird gut. Alles wird guuuuuuuuut."
Gonzo: Haut sein Solo raus.
Das letzte Nackenhäärchen steht kerzengerade.
Der Vorhand fällt...

Nevermind... Was ich damit eigentlich sagen wollte war: Danke meine Herren für 25 Jahre Nonkonformismus und Rock 'n' Roll.

Adios.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Mai 2005
Ich habe einmal gedacht dass die Onkelz rechts und Arschlöcher sind.
Ich habe auch einmal gedacht, dass Bomfunk MCs die besten "Musiker" der Welt wären.
Wie man sich irren kann, wenn einem niemand die Realität zeigt... =)

Adios ist die erste Platte, die ich von den Onkelz gehört habe. Inzwischen habe ich alle gehört und die meisten im Regal stehen.
Aber diese ist meiner Meinung nach das absolut beste Studioalbum der Onkelz (noch besser ist nur LIVE in Hamburg) und mindestens unter den Topten Alben überhaupt.
Dazu sollte man sagen, dass ich keinesfalls nur Hardrock und Metal höre, sondern zu meinen Lieblingsbands z.B. Seeed, Sportfreunde Stiller und die Red Hot Chili Peppers gehören und ich auch Simon & Garfunkel gerne höre.

Aber um einfach mal ein paar Tracks aus dem Album herauszugreifen:
Der Opener Feuer ist mit der beste Burner der Onkelz, absolut hammer. Ähnlich Onkels vs. Jesus, klingt ziemlich blasphemisch, ist aber einfach ein extrem gutes Partylied (einzige 'Blasphemie': "Wir sind bekannter als Jesus"...).
Was Partylieder angeht ist auch Immer auf der Suche ("nach ner guten Zeit") nicht zu verachten.
Mit Lass mich gehen, Einmal, Kinder dieser Zeit, Haas-tler, Überstimmuliert und Prinz Valium sind einige sehr gute Lieder dabei, die sich mit kritischeren Themen auseinanderseitzen. Besonders genial sind Einmal, ein ziemlich ruhiges Stück, und das überragende Überstimuliert, eine extrem gute (und gleichtzeitig auch gut anzuhörende) Gesellschaftskritik.
Ihr hättet es wissen müssen ist ein wunderschön melancholisch Abschiedslied der inzwischen auseinandergelebten Onkelz,
und ADIOZ ist schlichtweg das geilste (absolut schöne und ruhige) Gitarrenstück, dass ich kenne.

Wenn man rock mag und einigermaßen politisch interessiert ist (und nicht rechts), sollte man diese Platte unbedingt kaufen.
Und wenn man einfach guten Metal hören will, gillt genau das gleiche.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. August 2004
Das letzte Album der Böhsen Onkelz mit dem Titel "adios" ist wohl eines der besten Alben der Frankfurter.Die Onkelz konnten sich seit der " Dopamin"- Platte noch einmal steigern und das beweisen sie mit diesem Album deutlich. Zwar sind die Texte im Vergleich zur letzten Platte simpler,dafür rockt die Platte wie keine andere Onkelz Scheibe.Was ganz klar für die Onkelz spricht,ist,dass der Rhytmus auf der gesamten Platte stimmt, denn das war ja in der Vergangenheit nicht immer so.Wer behaupet,die Onkelz sind schlechter geworden,dem widerspreche ich,die Onkelz sind nicht schlechter geworden, sie haben sich musikalisch nur verändert,nicht kommerziell geworden,sondern einfach erwachsener, ohne Gewalt- und Hasstexte.In diesem Sinne,ADIOZ, liebe Onkelz.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
97 von 113 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Juli 2004
Adios wird leider das letzte bo Album sein. Hier schonmal ein kleiner Vorgeschmack aus dem aktuellen Rock Hard:
"Prinz Valium"
Auf der Single als Instumental-Version, auf dem Album mit Gesang vertreten, Die eingängisten Vocalparts übernimmt bei der Single-Version die Leadgitarre.
"So was hat man"
Es geht darum, was man im Leben mitnehmen kann, wenn man mit offenen Augen durch die Welt läuft. Am Beispiel der Onkelz ("vom Prolet zum Prophet") wird aufgezeigt, dass nichts unmöglich ist. Musikalisch sehr locker und passend umgesetzt. Besonders die Onkelz-untypische Dynamik überrascht.
"Lass mich gehen"
Inhaltlich geht es um den Respekt, den man in einer Beziehung manchmal vor dem Partner verliert. Ein sehr persönlicher Text, der nach einer melodischen Umsetzung verlangt.
"Ja, ja"
Eine fröhliche Uptempo-Nummer, die sich um leeres Kokain-Gelaber dreht.
"Hass-tler"
Der Titel setzt sich aus "Hass" und "Hitler" zusammen und wendet sich an alle, die sich darüber definieren müssen, dass sie Minderheiten bekämpfen. Ein sehr cooler, souveräner Text - und eine eindeutige Aussage der Onkelz zu einem Thema, das sie ein Vierteljahrhundert lang begleitet hat. Musikalisch hart und originell !
"Kinder dieser Zeit"
Eine getragene Hymne, die inhaltlich mit "Hass-tler" verwandt ist: Die verschiedenen Subkulturen, die sich oft gegenseitig bekämpfen, sollten erkennen, dass sie viel mehr Gemeinsamkeiten als Gegensätzlichkeiten haben. Cool !
"Einsam"
Eine sehr tief gehende Ballade, das das Thema Tod und Vergänglichkeit aufgreift und viel vom Selbstverständnis der Onkelz ausdrückt, ohne Kitschig zu sein.
"Immer auf der Suche"
Eine Uptempo-Hymne, deren Riff an "My Sharona" von the Knack angeleht ist. Inhaltlich geht es um Leute, die sich ständig volldrähnen und nicht merken, dasss sich ihr Leben im Kreis dreht.
"Überstimuliert"
Die Werbeindustrie versucht uns gleichzuschalten; das Individuelle geht verloren. Ein harter Groover mit eingängigem Chorus und originellen Strophen. Sehr gut.
"Ihr hättet es wissen müssen"
War zum Zeitpunkt unseres Interviews noch nicht fertig aufgenommen. Soll in der Endversion trotz des ernsten Inhalts (Abschied) und epischer Elemente beton locker rüberkommen.
"Feuer"
Der Versuch, einen "Kiss-Song" zu schreiben. Ein Onkelz-typischer, mitreißender "Hier sind wir!"-Rocker, der aber bei Redaktionsschluss noch ein Wackelkandidat war und möglicherweise durch eine andere Nummer ersetzt wird.
"Fang mich"
"Jeder kann seinen Arsch bewegen und rocken !" Eine straighte Abgeh-Nummer, die stilistisch etwas an die Foo Fighters erinnert.
"Adios"
Ein Instrumental, das wie eine typische Scorpions-Ballade beginnt, sich dann aber in eine mexikanisch angehauchte, Soundtrackartige Nummer verwandelt.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Viva Los Tioz
Viva Los Tioz von Boehse Onkelz (Audio CD - 2007)

E. i. N. S.
E. i. N. S. von Boehse Onkelz (Audio CD - 2007)

Schwarz
Schwarz von Boehse Onkelz (Audio CD - 2005)