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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Umsetzung einer schwierigen Buchvorlage
Die Umsetzung des Romans ist meiner Meinung nach gut gelungen. Oft betrachtet man den Hauptdarsteller einfach nur wie er einkauft oder irgendwo herumsitzt, während der Erzähler den entsprechenden Abschnitt im Buch vorliest. Zwar ein wenig phantasielos, aber wirksam.
Im Gegensatz zum Buch stiehlt Tisserand im Film dem Ich-Erzähler die Schau. Eine sehr...
Veröffentlicht am 11. Juli 2005 von gaspode100

versus
2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gut gemeint, aber nicht gelungen...
Gut gemeint hat Philippe Harel diese Verfilmung von Michel Houellebecq's Kultbuch "Ausweitung der Kampfzone". Die Insszenierung des Romans ist jedoch nur sehr eingeschränkt gelungen. Zum einen wirkt die Verfilmung ein bisschen ideenlos, da sich der gesamte Film eigentlich nur auf die ausgewählten Textzitate stützt, die von zwei voice-over Stimmen...
Veröffentlicht am 11. September 2004 von Stefan Bergmayr


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Umsetzung einer schwierigen Buchvorlage, 11. Juli 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ausweitung der Kampfzone (DVD)
Die Umsetzung des Romans ist meiner Meinung nach gut gelungen. Oft betrachtet man den Hauptdarsteller einfach nur wie er einkauft oder irgendwo herumsitzt, während der Erzähler den entsprechenden Abschnitt im Buch vorliest. Zwar ein wenig phantasielos, aber wirksam.
Im Gegensatz zum Buch stiehlt Tisserand im Film dem Ich-Erzähler die Schau. Eine sehr gute schauspielerische Leistung von Jose Garcia.
Leider hat man den Schluß geändert. Im Buch war er perfekt, im Film bestenfalls Mittelmaß. Außerdem sieht man (wie auch der Regisseur im Audiokommentar treffend bemerkt) die schlechteste Unfallverfilmung der Filmgeschichte. Auch wenn das Budget klein war, sowas darf man dem Publikum nicht vorsetzen. Da hätte man den Unfall lieber weglassen sollen und stattdessen die Rettungskräfte nachher gezeigt. So wurde eine wichtige Szene des Romans total verhunzt.
Ausstattung:
Deutscher + französischer Originalton vorhanden
Untertitel in Deutsch wahlweise zuschaltbar
Extras:
Französischer Audiokommentar, ebenfalls wahlweise mit deutschen Untertiteln
Original-Kino-Trailer (nebenbei bemerkt einer der langweiligsten Trailer aller Zeiten)
Alternative Artworks (kaum der Rede wert, man kann sich nur vier verschiedene Versionen von Filmpostern zu "Ausweitung der Kampfzone" ansehen)
Bild- und Tonqualität sind gut.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Umsetzung der Buchvorlage, 16. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Ausweitung der Kampfzone (DVD)
Literatur zu verfilmen ist stets ein Wagnis. Besonders bei modernen Werken, deren Bildsprache schon genügend Kopfkino erzeugen. Doch ist Philippe Harel mit der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Michel Houellebecq Ausweitung der Kampfzone" ein durchaus sehenswerter Film gelungen. Auch ohne Lektüre ist der Film allen Zuschauern der langsameren Erzählweise zu empfehlen.

Der Film hält sich weitestgehend an die Buchvorlage und behandelt das Leben eines 30-jährigen Programmierers aus Paris. Die auktoriale Erzählweise wird unterbrochen durch Gedankenschübe des eher wortkargen Helden. Wenn dieser mal wirklich zu Wort kommt, ist dies bereits nervig.

Wer Houellebecq kennt, weiß, dass jede Menge Sex in seinen Werken auftaucht. Meist ist die Grenze zur Pornografie überschritten. So auch im Film Ausweitung der Kampfzone. Der Filmemacher setzt besagte Szenen in einem Sexkino jedoch gekonnt ein. Sie erscheinen nicht übertrieben.

Vom Wirtschafs- zum sexuellen Liberalismus

Die Erzählweise spannt den Bogen von der sexuellen Frustration zu den gesellschaftlichen Erklärungsansätzen des Michel Houellebecq. So erklärt er auch die Ausweitung der Kampfzone. Diese sei der Wirtschaftsliberalismus auf der einen und der sexuelle Liberalismus auf der anderen Seite.

Im Wirtschaftsliberalismus könnten einige Wenige alles konsumieren und sind reich an Geld. Ähnlich im sexuellen Liberalismus, in dem einige viele sexuelle Kontakte hätten und viele nur wenige Partner hätten oder sogar niemals Sex hätten.

Im Gegensatz dazu nehmen sich die geschlossenen Gesellschaften aus. Hier hätten entweder viele auf dem selben Level wirtschaftlichen Reichtum (Kommunismus) oder aber jeder Topf fände einen Deckel (strenger Islam) im sexuellen Bereich.

Der leidende Held

Seine gesamtgesellschaftlichen Theorien lässt Michel Houellebecq am Haupthelden seines Werkes aus. Der sexuell frustrierte Programmierer kommt somit nicht umhin und sieht verschiedene Auswege. Er geht zu einer Therapeutin und lässt sich in eine geschlossene Anstalt einliefern. Hier erkennt er die wahren Missstände der heutigen Zeit. Den (eingelieferten) Menschen fehlt es nur an einem: der liebevollen Zuwendung von Mitmenschen.

Und Houellebecq wäre nicht der Skandalautor per exellence wenn zu seinen Themen Sex und Gesellschaftsphilosophie nicht noch ein Part hinzu käme: Die Gewalt. Und wie immer kommt diese sehr subtil daher.

Der Programmierer kauft sich ein Messer und verleitet seinen ebenfalls sexuell frustrierten Kollegen zu einem Mord an einer hübschen Diskobekanntschaft. Diesen bringt der Kollege aber nicht übers Herz und fährt von dannen.

Den gesamten Film durchzieht eine depressiv negative Stimmung, die sich vom Protagonisten auf den Zuschauer überträgt. Aber trotz aller Depression und scheinbarer Ausweglosigkeit keimt am Ende des Films ein Fünkchen Hoffnung für den Helden auf. Und vielleicht sogar für die Menschen der heutigen Zeit.
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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gut gemeint, aber nicht gelungen..., 11. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Ausweitung der Kampfzone (DVD)
Gut gemeint hat Philippe Harel diese Verfilmung von Michel Houellebecq's Kultbuch "Ausweitung der Kampfzone". Die Insszenierung des Romans ist jedoch nur sehr eingeschränkt gelungen. Zum einen wirkt die Verfilmung ein bisschen ideenlos, da sich der gesamte Film eigentlich nur auf die ausgewählten Textzitate stützt, die von zwei voice-over Stimmen wiedergegeben werden, und das Geschehen begleiten. Dabei wird der Film natürlich dem komplexen Anspruch des literarischen Werks in keiner Weise gerecht. Zum anderen sind manche Szenen missglückt, und verfehlen die schockierende bzw. deprimierende Wirkung, die sie beim Leser des Buches auslösten, bei weitem. Es ist sogar das Gegenteil der Fall, viele Szenen wirken aufgesetzt und unfreiwillig komisch.
Trotz allem agieren die Darsteller ganz passabel. Vor allem Philippe Harel, der die Rolle des depressiven Informatikers über weite Teile sehr gut beherrscht, und tatsächlich wie eine Reinkarnastion von Michel Houellebecq wirkt.
Für Fans von Michel Houellebecq und Arthausliebhaber, ist der Film zu empfehlen, da es ganz amüsant ist, die Handlung des Kult-Romans in Bilder gefasst zu sehen. Man sollte jedoch auf keinen Fall zuviel erwarten...
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Ausweitung der Kampfzone
Ausweitung der Kampfzone von Michel Houellebecq (DVD - 2006)
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