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Kundenrezensionen

46
4,5 von 5 Sternen
Silent Hill 4 - The Room
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Mai 2006
Hmm... es wurde schon oft mit den vorherigen Silent Hill Teilen verglichen und hat dabei schlechter abgeschnitten. Zu Recht. Es ist ein solides Horror-Game aber eben nicht so packend und genial durchdacht wie die älteren Teile. Einige "Verbesserungen" waren überflüssig, bzw. hemmen de Spielverlauf wie z. B. das begrenzte Inventar. Es ist nach einer Weile ziemlich nervig immer zum Apartement zu rasen um sich diverser Sachen zu entledigen um wiederrum neue wichtige Items aufnehmen zu können.

Der Übersichtlichkeit halber eine Pro- und Kontraauflistung meinerseits:

+ Design und Charakter des Walter Sullivan

+ wieder schöne Monster-Designs

+ Grafik ist sehr schön

+ Story ist spannend (wenn auch nicht so packend wie in den anderen Teilen)

+ Musik ist wiedermal hinreissend

+ Anspielungen auf den 2. Teil

- Hauptchara ist nicht nachvollziehbar und emotionslos

- nervige Abschnitte mit so gut wie nicht tötbaren Geistern

- aufreibendes Inventar-Herumjonglieren

- das Apartment meint es am Ende ein klein wenig zu gut mit den Geistererscheinungen

- Die Frau, die man am Anfang beobachtet und dann mit einem durch die Levels humpelt (weiß den Namen grad nicht) ist ziemlich nervig: Langsam und ein Klotz am Bein Bsp: Horde Monster kommt auf einen zu. Man will die Beine in die Hand nehmen, rennt und rennt... Durch eine Tür. In Sicherheit. Dann: Wo ist dieses §/(/)" Weib schon wieder???? Natürlich auf der anderen Seite der Tür wo man gleich zurückdarf. Sie war zu lahm oder hatte die Idee die Monster mal anzugreifen. Das kann man zwar abstellen aber ganz selten ist es etwas nützlich wenn sie auch angreift.

-keine Levelabwechslung, weil man ab der Hälfte nochmal alles durchrennen muss (in besagter Begleitung).

Gut, meine Minus-Punkte sind häufiger, aber trotzdem hat das Spiel einen besonderen Flair und nicht zuletzt bin ich Silent Hill-Fan :-)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. November 2010
Wo soll ich anfangen... ich beginne einfach mal mit der Story.

Henry Townshend ist ein eher introvertierter Mann Ende Zwanzig. Er lebt seit 2 Jahren im Apartment 302 in South Ashfield Heights. Doch plötzlich ist alles anders. Immer wieder hat Henry Albträume, die meist sehr realistisch sind. Dann taucht in seinem Bad auch noch ein seltsames Loch in der Wand auf. Als er das erste Mal hindurchklettert, kommt er in der U-Bahn Station heraus und trifft dort auf die sehr charmante Cynthia Velasquez, die ihm einen "speziellen Gefallen" tun will, wenn er ihr hilft, aus der U-Bahn herrauszukommen. Henry erklärt sich -natürlich- bereit, ihr zu helfen. Doch als sich Cynthia auf die Damentoilette verzieht, weil ihr übel ist, und Henry nach ihr sehen will, ist sie verschwunden...
Wenig später wacht er in seinem Bett auf, als jemand in anruft: Cynthia, die Henry bittet, schnell zurückzukommen und sie zu retten...

Fazit: Die Story klingt für mich sehr interessant. Ich habe mich gleich in sie verliebt ^^
Allerdings ist der Grusel-Faktor doch nicht so groß, wie ich ihn erwartet habe. Zwar kommt man manchmal ziemlich ins Schwitzen, wenn man von einem Geist gejagt wird, aber alles in allem ist das Spiel eher ekelig als gruselig.
Außerdem hat das Spiel nicht viel mit der original Silent Hill Reihe zu tun. Es sind kaum Verbindungen zwischen den vergangenen Teilen und diesem hier. Es wäre "The Room" vielleicht besser bekommen, nicht als Silent Hill Spiel herauszukommen.

Positiv ist weiterhin, dass die Charaktere sehr... eigen sind. Jeder hat seine eigene Persönlichkeit. Cynthia ist die extrovertierte Schönheit, ein anderer Mann mit dem Namen Jasper Gein ist ein stotternder Verrückter, usw.
Sie sind sehr interessant und meist auch ein wenig angsteinflößend ^^
Die Persönlichkeiten sind optimal auf die Geschichte abgestimmt.
Ich weiß nicht, wie lang die Spieldauer insgesamt ist, aber der Story ist wirklich umfangreich. Es wird also nie langweilig.
Auch ein paar neue Gegener sind dazu gekommen: so zum Beispiel Männer, die einfach aus der Wand geschlüpft kommen.

Leider bekommt das Spiel bei mir keine 5 Sterne, da ich stellenweise die Rätsel zu einfach finde und wie gesagt das Gruseln ein bisschen auf der Strecke bleibt.
Ab der Hälfte des Spiels ist man nicht mehr allein im Spiel. Das hört sich zuerst sehr gut an, wird mit der Zeit aber auch nervig. Ich möchte an dieser Stelle nicht sagen, wer euch begleitet (ich will euch ja nicht alles vorkauen ^^), aber auf jeden Fall ist es manchmal schwierig, mit ihr oder ihm zurecht zu kommen.

Ich meine, "Sielnt Hill 4: The Room" ist ein klasse Spiel, das mit Liebe zum Detail und zahlreichen Ideen erstellt wurde. Ich würde es jedem Spieler empfehlen, der etwas neues aus der Silent Hill Reihe probieren will und den es nicht stört, dass dieser Teil etwas anders ist.

Ich würde mich freuen, wenn ihr meine Rezension bewertet, damit ich weiß, wie sehr ich euch geholfen habe ^^
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. April 2005
Ich habe dieses Spiel nun mehrere male durchgespielt und bin zu folgendem Entschluss gekommen:
Silent Hill 4 ist ein gutes Spiel, dass sich darauf versteht den Spieler in eine düstere Welt zu entführen, mit bizarren Wesen und grausamen Szenarien. Das Spiel wird durch eine echt tolle Story erst so richtig interessant. Im großen und ganzen geht es um eine Mordserie die vor einigen Jahren in Silent Hill ihren Anfang nahm. Damals ermordete ein Mann zwei Kinder und wenig später brachte er sich in seiner Gefängniszelle um. Trotzdem brach die Mordserie nie ab. Leichen mit merkwürdigen Zahlen tauchten auf. Und die Morde gingen weiter.
Zum Spiel: Ich muss gleich eins sagen. Dieses Silent Hill ist deutlich leichter als seine Vorgänger. Alle die die Vorgänger gespielt haben, wird sofort auffallen, das die Welten deutlich heller und die Gegner zwar bizarrer aber nicht mehr so bedohlich wirken. Es gibt kein Radio mehr, das einen vor den Gegnern warnt. Braucht man aber auch nicht. Denn wenn sich ein Gegner nährt, verändert sich die Musik meist, in eine gehörzerreisende Grußel-"Musik". Das warnt einen mehr als nur "vorsicht da kommt ein Gegner". Ein paar Gegner kommen mir auch geklaut vor. Z.B die Victims sehen den Zombies aus den Resident Evil Teilen sehr ähnlich. Es gibt nur sehr wenig Rätsel. Dieses Spiel baut mehr auf Action, als auf Knobbelein. Im gesamten Spiel gibt es nur ein Rätsel, wo man etwas denken muss. Die anderen sind meiner Meinung nach, zum Teil, etwas unfair. Man denkt sich oft nach dem man in die Komplettlösung geschaut hat: "Hä!? Wie soll man denn bitte DARAUF kommen!?".
(Ich sage nur: Neue Telefonnummer der Bar. Die die das Spiel haben, werden wissen wovon ich rede!) Die Steuerung ist etwas kompliziert. Besonders Silent Hill Veteranen werden damit ihre Probleme haben. Toll fand ich die Rolle des Beobachters in die man immerwieder kommt, wenn man in den Raum 302 zurückkehrt. Man fühlt sich hilf- und machtlos, was die Atmosphäre toll unterstreicht. Das Spiel ist etwas kurz (für den 2. Teil der Serie brauchte ich beim ersten Durchspielen 14 Stunden. Für den 4. Teil 5 Stunden. Jetzt bin ich immern nach 2 1/2 Stunden fertig). Ich gebe dem Spiel vier Sterne wegen der zum Teil sehr schlecht eingestellten Kamera und den Victims. Diese "Zombies" sind einfach zu nervig, da sie zu oft auftauchen, (Fast) unbesiegbar sind, und schon Schaden anrichten, wenn sie auch nur in deiner Nähe sind, was besonders in der 2. Hälte des Spiels nervt, da einen das Zimmer dann nichtmehr heilt. Ansonsten aber ein gutes Spiel, dass man aber nicht mit seinen Vorgängern vergleichen sollte, da dieses Spiel neue Wege geht, und so evtl. für manche schlecht wirkt (in fand die Änderungen gut. Das 10 Items-Inventar hat mich persönlich nicht gestört. Mehr als 10 Items trägt man selten bis nie mit sich rum. Lasst euch davon bloß nicht abschrecken!)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Mai 2008
Es ist schon ärgerlich, was für ein Meisterwerk dieses Spiel hätte werden können.
Sowohl die Story als auch Teile der Umsetzung dieser sind absolut fabelhaft. Der Protagonist Henry Townshend wacht ein Tages in seinem Apartment auf um herauszufinden, dass er in ihm gefangen ist. Die Tür ist mit mehreren Schlössern verriegelt, die Fenster lassen sich nicht öffnen und auf dem Flur scheint niemand sein Pochen und Rufen wahrzunehmen. Doch plötzlich hört er ein furchteinflößendes Geräusch aus seinem Badezimmer. Er schaut nach, doch dort wo früher der Spiegel war klafft nun ein dunkles Loch in der Wand, welches sich als ein Portal entpuppt, welches euch in verschiedene, unheimliche Welten führt.
Zum ersten Mal in der Silent Hill Reihe arbeiten die Macher hier mit der Ego-Perspektive (innerhalb des Apartments) und auch soinst gibt es viele Neuerungen, wie z.B. ein neues, schnell zugreifbares Inventar, welches nun limitiert ist, neue agile Steuerung etc.
Die Art wie uns die Story hier presentiert wird ist wirklich atemberaubend und meisterlich in Szene gesetzt. Immer wieder kehrt man in das Apartment zurück um sich Gegenstände zu holen, die man in einer Kiste ablegen kann um das Inventar zu entlasten, und immer wieder findet man kleine versteckte Notizen in der Wohnung die die Rahmenhandlung der Geschichte weitererzählen. Aber vor allem ist das Apartment eine Zuflucht vor den grausamen "Loch-Welten". Der Clou ist, dass es ab der zweiten Hälfte des Spiels langsam anfängt in dem Apartment zu spuken. Dadurch gleitet einem der letzte Halt durch die Finger und bietet so eine ganz neue Art des Horrors.
Doch bei all dem Lob krankt dieser Teil an so vielen Stellen. Nervige, unbezwingbare Geister, die einen überall hin vefolgen, viel zu helle Umgebungen, rülpsende Monster etc. Aber das größte Manko ist, dass man jede "Loch-Welt" zwei mal durchspielen muss, nur dass man beim zweiten Mal einen extrem hinderlchen Anhang names Eileen hinter sich herschleifen muss. Das ist ein Frustfaktor ohnegleichen und ist irgendwann nur noch nervig, wenn nicht sogar langweilig.
Trotzdem bleibt dies ein insgesamt sehr innovatives, verstörendes und genial erzählter Horrorsiel.
Deshalb von mir 4 Sterne.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Januar 2005
Als ich diverse Trailer zum Spiel sah, dachte ich, dass Silent Hill 4 der sicherlich gruseligste Teil der Reihe werden würde. Für Leute, die zum ersten Mal ein Silent Hill Game spielen, ist das wahrscheinlich auch der Fall, jedoch nicht für die, die schon Bekanntschaft mit den grandiosen Vorgängern gemacht haben.
Im Gegensatz zu denen, leuchtet SH4 heller, als ein Weihnachtsbaum. Kein Radio, keine Taschenlampe, muss ja auch nicht sein. Jedoch lief mir so gut wie nie ein kalter Schauer über den Rücken. Die Kamera hinter Henry (die Spielfigur) ist zu weit nach hinten positioniert, sodass das Geschehen nicht so intensiv wirkt. Man hört fast nie eine Hintergrundmusik, die einen irgendwie nach vorne peitscht oder ihn in "Panik" versetzt. Auch über die Sounds und das Verhalten der Gegner musste ich manchmal lächeln. Rölpsende Krankenschwestern, Menschenaffen, die auf der Stelle hüpfen sind nur Beispiele. Sie sehen zwar nach wie vor erschreckend aus, nerven aber meist nur. Ab der zweiten Spielhälfte verfiel für mich dann der meiste Spielspaß, vor allem wegen seiner "hilfreichen" Begleitung. Es bremst einfach ständig den Spielfluss, wenn man warten muss, bis sie endlich an der Tür, durch die man gehen will, warten muss. Auch wenn man ihr keine Waffe in die Hand drückt, wendet sie sich trotzdem den Gegnern zu und ein Kampf scheint unausweichlich. Warum muss man auch jeden Abschnitt zweimal durchlaufen? Da bleibt einfach die Spannung weg. Zudem sind sie viel zu klein geraten. Zu wenig Schusswaffen gibt es auch, dafür zuviele Nahkampfwaffen. Wozu die zigtausend Golfschläger? Die Grafik hat eigentlich keinerlei Fortschritte gemacht, manchmal eher Rückschritte, da die Animationen einfach hölzern wirken.
Das mit dem Raum ist so eine Sache. Wenn man mitten im Spiel wieder einmal in seine Wohnung zurück muss, verfliegt die Atmosphäre (wenn sie denn mal aufkommt).
Andererseits ist es eine interessante Neuerung. Die Ego-Perspektive steuert sich zwar etwas starr, jedoch erlebt man das Geschehen im Raum "Live". Auch den Exorzismus, den man betreiben kann, ist eine gute Idee. Ebenfalls positiv ist das verbesserte Item-System, manchmal etwas zu wenig Platz, da man leider nur 10 Items tragen kann. Jedoch geht es schneller von der Hand. Der Sound an sich ist wieder einmal erstklassig (abgesehen von der nicht vorhandenen Musik und den Gegnern). Das Beste am Spiel ist immer noch die intelligente Story, die viel bietet und man auch erst gegen Ende erfährt, was da eigentlich vor sich geht. Man muss auch nicht die Vorgänger gespielt haben, um sie zu verstehen. 4 verschiedene Enden gibt es auch, leider einen viel zu unspektakulären Endkampf.
Insgesamt überwiegen für mich die Nachteile, leider. Man merkt einfach, dass sie das Spiel in nicht allzu großer Zeit entwickelt haben, vor allem wenn man einmal die Vorgänger gespielt hat, die ja sehr gut waren und es immer noch sind. Man brauch einfach nicht jedes Jahr einen neuen Silent Hill-Teil.
Dennoch finde ich einige schlechte Wertungen übertrieben, da sich doch einiges gebessert hat.
Silent Hill 4 - The Room ist kein schlechtes Spiel, für mich aber definitiv der schwächste Teil der Reihe.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Juli 2013
Die Unart, ein Spiel nach seinen technischen Mängeln und mangelndem technischen Fortschritt zu bewerten ist heutzutage leider weit verbreitet. Nach dem actionreichen dritten Teil hatte wohl manch ein Käufer eine Orientierung in diese Richtung erwartet. Ich danke Konami, damals nicht den Weg eingeschlagen zu haben. Der Teil Homecoming oder die Resident Evil Reihe haben bei heutiger Betrachtung gezeigt, wie ungünstig so eine Reise werden kann (wobei ich Homecoming jetzt nicht zwingend schlecht war).
Zugegeben, das Spiel war seinerzeit sicherlich kein technischer Meilenstein und die Kritiken zu Kamera und Kampfsystem sind durchaus nachvollziehbar. Doch wie bereits erwähnt kommt es nicht immer auf die Technik an um zu gefallen.
+++Der folgende Abschnitt kann Spoiler enthalten+++
Die Story um Henry Townshend, Walter Sullivan und die 21 Sakramente ist spannend erzählt durch die Silent Hill typischen Schnipsel und die zunehmend dramatische Entwicklung.
Ähnlich wie das geniale Silent Hill 2 richtet sich nach meiner Auffassung das Spiel an Erwachsene und Jugendliche forgeschrittenen Alters. Es werden zum Beispiel Themen wie Klaustrophobie oder Voyeurismus angerissen. Die Idee mit dem Zimmer ist sehr stark und trägt immens zur Atmosphäre bei, spätestens wenn der sichere Hafen plötzlich nicht mehr so sicher ist und der ohnehin enge Raum im Appartement noch weiter eingeschnürt wird. EileenŽs Veränderung dabei in den Welten schlägt in dieselbe Kerbe. Die Endszenen der U-Bahn und der Apartementabschnitte zählen für mich zu den emotionalsten und besten Szenen, die ich in einem Spiel erleben durfte (in Gedenken an Lisa Garlands Tod in Teil 1 der Reihe). Dazu trägt auch der über alle Kritik erhabene Soundtrack bei, der zweifellos, Akira Yamaoka sei es gedankt, den besten Score der gesamten Videospielgeschichte beinhaltet.
Man sollte dieses Spiel der Atmospähre wegen spielen und das Geschehen auf sich wirken lassen. Actionliebhaber sollten im Survival-Horror-Genre dagegen eher zur Resident Evil Reihe tendieren.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Juni 2013
Das wohl umstrittendste Silent Hill von allen. Auf einer Seite auch berechtigt weil neue Elemente dabei sind, die zuerst ungewöhnlich und sogar etwas nervig sind. Andererseits ist es mal ein anderes Silent Hill und die Grundpfeiler von SH sind hier enthalten und es spielt sich auch so. Beim ersten Mal spielen kommen einem die Neuerungen komisch vor und nerven, doch spätestens beim zweiten Durchspielen merkt man als echter Silent Hill fan was für ein Meisterwerk man hier vor sich hat und dass es sehr wohl ein echtes Silent Hill ist. Es gruselt auf ganz einzigartige Art und Weise so wie ja alle Silent Hills aber hier ist der Grusel anders aber grad deshalb auch so einmalig gut, was man aber erst beim zweiten spielen richtig intensiv merkt, beim ersten mal ist man anscheinend zu blöd es zu begreifen. Aber hier mal die positiven und negativen Punkte im Einzelnen.

Positiv:

1: Story: Die Geschichte ist verrückt und mystisch, genau wie immer in Silent Hill. Sie ist mal eine nette Abwechslung da es nicht wirklich in Silent hill spielt sondern in Ashfield heights und der Hauptort eine Wohnung ist. Ich war anfangs auch skeptisch besonders die erste Spielstunde hat mich genervt weil man im ersten Level der U-Bahnstation schon von etlichen der unbesiegbaren Geister verfolgt wird die kräftig an der Energie zerren und extrem annerven weil man sie eben auch nicht loswerden kann denn sie sind unsterblich. Erst beim zweiten mal spielen merkt man was die Geister sollen, sie erzeugen eine neue Art von Angst, da sie unbesiegbar sind, fühlt man sich hilflos und ausgeliefert, ein neues Angstgefühl dass das Spiel besonders macht.Die Geschichte war einfach von Anfang an interessant und mysteriös und das gefiel mir extrem und so spielte ich weiter und hoffte dass es besser wird und das geschah ja dann auch. Die Story ist auf jeden Fall spannend und reisst einen bis zum Ende mit.

2: Charaktere: Die gefielen mir extrem gut, es war wieder mal alles dabei, von der hübschen Frau von nebenan, über den armen Irren, den harten Möchtegern Macker und den ominösen mann mit mantel war alles dabei und alle hatten etwas Interessantes an sich. Ich finde die Charaktere hat man gut gemacht, sie passen auch einfach ins Spiel und die Atmosphäre die das Spiel rüberbringt.

3: Atmosphäre: Anfangs noch nur nervig und komisch, aber nach der ersten Spielstunde wird es sehr spannend und die Umgebung, die leute, die gegner und auch sonst alles drumherum ist einfach stimmig und erzeugt eine besondere Atmo die mich doch im Nachhinein sehr mitgerissen und gegruselt hat, wenn der Grusel auch nicht mit den ersten drei Teilen der reihe mithalten kann, aber trotzdem ist die Atmo klasse. Besonders bewusst wird einem das, wenn man merkt dass einen das Spiel gruselt und eine beklemmende Atmo erzeugt, obwohl man die ganze zeit im hellen unterwegs ist, dunkle Passagen gibt es hier nicht wirklich da man auch keine Taschenlampe hat. Und eine bedrückende gruselige Stimmung im Hellen zu erzeugen ist schwer aber dieses Spiel bekommt es hin und das muss man ihm hoch anrechnen, das soll erstmal einer nachmachen.

4: Soundkulisse: Fand ich zum Spiel passend und auch sehr gut, tolle Melodien dabei und auch die Geräusche der Monster und Umgebung fand ich toll, ausser das Gerülpse von den Krankenschwestern die wie Männer in Frauenklamotten aussahen, das war dann doch lächerlich und unpassend aber alles in allem ist die Soundkulisse gelungen und passt zur Atmosphäre des Spiels.

5: Spieldauer: Die fand ich im Gegensatz zu den vorigen teilen sehr lang. Hab ich für die ersten drei Spiele nie länger als 8 Stunden gebraucht beim ersten durchspielen, brauchte ich beim ersten mal The Room gute 14 Stunden. Das hat mir gefallen lag aber daran dass ich öfter neu starten musste weil wieder mal Geister die ich nicht besiegen kann mich umbrachten und daran dass die geister am Anfang in der U-bahn mich lange aufgehalten haben.

6: Grafik: Fand ich für die PS2 sehr gut, auch wenn die von Teil 3 besser war etwas. Aber die Wände in der Anderswelt sahen hammer aus und auch so war die Grafik einfach stimmig und gut. Besonders die geistererscheinungen die nach und nach in der Wohnung auftauchen gefielen mir sehr, wenn man sieht wie das Zimmer an den Wänden sich verändert und immer schäbiger aussieht, das hat man einfach toll gemacht.

7: Exorzismus betreiben: Ab der zweiten Spielhälfte erscheinen immer wieder mal Geistererscheinungen in der bis dahin noch sicheren Wohnung in die man öfter zurückkehren muss. Diese Erscheinungen zehren bei zu nahe kommen an der Energie und beeinflussen auch das Ende dass man bei Spielschluss zu sehen bekommt mit. Man findet im Spiel Heilige Kerzen, diese sind für die geistererscheinungen in der Wohnung gedacht um diese zu exorzieren also auszutreiben. Man stellt eine kerze in die Nähe der erscheinung und man sieht wie sie in ein paar Sekunden verschwindet. Treibt man fast alle Erscheinungen aus kann man das sehr gute Ende erreichen. Ich finde dieses Exorzieren interessant, tolle Idee der Entwickler. Bis zur Hälfte des Spiels fühlt man sich in der Wohnung sicher, plötzlich wird auch sie von den geistern befallen, wieder ein neues Gefühl der Angst dass es so vorher in keinem Silent Hill gab, ich finds einfach super. Dieses Angstgefühl wird ja noch deutlicher dadurch dass man ja bis dahin seine Energie aufladen kann indem man einfach in der Wohnung ist, und ab Hälfte des Spiels erst ist man auf verbandskästen und Drinks angewiesen dadurch wird einem die radikale veränderung und Verbösung der Wohnung noch deutlicher vor Augen geführt, spitze einfach nur.

Nun die negativen Dinge die The Room bei vielen unbeliebt gemacht haben, aber es trotzdem wenn man etwas kulant ist nicht zu einem schlechten Spiel machen.

Negativ:

1: Gegner: Die sind hier wirklich nicht ganz so gut gelungen, so trifft man auf Affen die auch genau solche Geräusche machen wie Affen und vor einem rumhopsen wie Affen. Da musste man leider eher lachen als sich gruseln. Auf die spitze getrieben wurde es mit den Krankenschwestern, die sehen vom Körper aus wie Männer die Krankenschwesternuniformen tragen, wenn man auf sie einschlägt rülpsen sie als hätten sie einige Bier zuviel getrunken, da bekam ich einen Lachkrampf was ich bei einem Grusel/Horrorspiel eigentlich nicht erleben will. Aber das Schlimmste sind die neuen Geister die unbesiegbar sind. Zwar bekommt man im Lauf des Spiels Möglichkeiten zumindest kurzzeitig die Geister ausser Gefecht zu setzen, jedoch sind diese sehr rar im Spiel verteilt und wirklich nützlich waren sie nicht. Aber nach ein paar Stunden oder beim zweiten spielen merkt man dass die geister doch zur einzigartigen Atmo beitragen denn sie erzeugen ein neues Angstgefühl weil man ihnen zum größten teil ausgeliefert ist. Die meisten mögen es aber anscheinend nicht fast schutzlos ausgeliefert zu sein und deshalb wird das Spiel gerne von Fans der alten teile runtergemacht. Wenn man aber mit Taktik vorgeht sind die geister irgendwann kein Problem mehr für einen, beim ersten mal spielen weiss man aber noch nicht so genau wie man ihnen Herr wird und deshalb nerven sie erstmal extrem. Aber bald darauf merkt man was für eine tolle neuerung sie eigentlich sind.

2: Inventar: Wie man es jetzt auch bei Silent Hill Downpour gemacht hat ist hier bei The Room das Inventar begrenzt. Maximal 10 Items kann man bei sich tragen wobei auch ein einzelnes Magazin Munition einen Platz belegt. In der Wohnung steht eine Truhe wo man alle Gegenstände sammelt, ist das Inventar unterwegs voll muss man zurück in die Wohnung um zu tauschen usw. Für Realitätsfanatiker ganz nette Idee, doch wenn ich realität will geh ich vor meine Haustür wie jeden Tag, wenn ich aber nach Feierabend zu hause die Konsole anwerfe, dann will ich mich für ein paar Stunden aus der realität zurückziehen und in das Silent Hill Universum eintauchen, deshalb versteh ich diese neuen Realitätsansätze nicht, diesen Blödsinn hätte man sich echt sparen können.

3: Rätsel: Ich fand sie zum größten teil wirklich zu einfach, echte Kopfnüsse waren da nicht bei was ich schade finde. Wobei in Silent Hill 2 die Nummer mit dem Müllschlucker und dem Saft in Dosen auch nicht wirklich als Kopfnuss bezeichnet werden kann ;-) Also ich hätte gern etwas forderndere Rätsel gehabt hier.

4: Wiederholungen: Etwas geschockt war ich als ich merkte, dass man nach der Hälfte des Spiels alle bis dahin erkundeten Orte nochmals besuchen und erkunden muss. Das empfand ich als sehr einfallslos und auch unnötig denn man hätte bestimmt noch ein paar neue Orte einbauen können anstatt einen jeden Ort doppelt abklappern zu lassen. Aber weil die Atmosphäre des Spiels gut ist kann man das grad noch in Kauf nehmen, spannend ist das Spiel ja trotzdem noch.

5: Speichern: Es gibt keine verteilten Speicherpunkte mehr, man muss zum Speichern wie auch zum Inventar umrüsten immer in die Wohnung zurückkehren. Anfangs ging das noch klar, aber nach dem 20 sten mal ist es echt nur noch nervig.

Fazit: Man hat hier ein Spiel mit Dingen die man sich hätte sparen können, allerding merkt man nach einer Weile dass man sich die anfangs nervenden Dinge doch nicht hätte sparen sollen, denn sie erzeugen alle zusammen eine einmalige Atmosphäre mit ganz neuen bis dahin unbekannten Angstgefühlen, die wirklich ihresgleichen suchen und diese Genialität macht es dann eben doch am Ende des Tages zu einem echten Silent hill, das wieder mal einmalig ist in dem genre. Man muss sich aber drauf einlassen, was für echte Silent hill fans aber kein Problem sein sollte, die geschichte ist spannend und reisst einen bis zum Schluss mit und die Charaktere hat man liebevoll gestaltet und somit ist es trotz der macken die es hat ein echtes tolles Silent Hill geworden, dass mal etwas frischen Wind gebracht hat. Für den Preis für den es mitlerweile zu haben ist, kann man eine Kaufempfehlung aussprechen, wenn man mal ein etwas anderes Silent Hill erleben will, das aber den Grundelementen von Silent Hill treu geblieben ist und sie sogar klasse erweitert hat. Silent Hill forever
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. März 2005
Die Silent Hill-Serie ist mittlerweile ein Synonym für ebenso geschickt wie effektvoll inszenierten Horror - ein Gruselerlebnis für die Konsole, das grafische und akustische Effekte perfekt mit einer intelligenten Story mischt. "Silent Hill 4: The Room" schickt sich nun an, der Serie einen weiteren Meilenstein hinzuzufügen. Das Spiel folgt dazu einer neuen Richtung: Als sich Henry Townshend, die neue Hauptfigur, unvermittelt in seinem eigenen Apartment gefangen sieht, beschleicht ihn selbst ebenso wie den Spieler eine böse Vorahnung.
Indem er mysteriöse, in verstörende Parallel-Welten führende Türen erforscht, kommt Henry dem Grund für seine Gefangenschaft auf die Spur. In bester Silent Hill-Tradition trifft er dabei auf seltsame, neue Charaktere und bizarre Kreaturen, die sich ihm in den Weg stellen. Beste Aussichten für ein Abenteuer, das die Spieler erneut an die Konsole fesseln wird: Eine dichte Atmosphäre und schaurige Feinde versprechen ein Spielerlebnis, das Fans wie Neulinge mit Sicherheit nicht vergessen werden. Unter Verwendung einer neuen Grafik-Engine schuf das in Tokyo ansässige Entwickler-Team eine Reihe einmaliger Effekte, um die beklemmende Atmosphäre der Serie noch einmal zu verstärken. So wirken sich Veränderungen in den Parallelwelten auch auf andere Umgebungen aus. Und zum ersten Mal seit Bestehen der Serie wechselt die Action von dem bekannten Third Person-Modus von Zeit zu Zeit auch in eine neue First Person-Perspektive.
Detailreich gestaltete Kulissen, ein treibender Soundtrack und ein schauerliches Gemisch von makaber gestalteten Monstern tragen dazu bei, dass "Silent Hill 4: The Room" zu einem der eindrucksvollsten und intensivsten Spielerlebnisse wird, die es bislang gab. Ein Erlebnis, das schon in dem Moment einsetzt, in dem man sich entschließt, Henrys Apartment zu betreten und von dort aus die wüstesten Albträume zu erkunden...
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Oktober 2004
Seit einigen Jahren bin ich ein großer Fan von Horror-Spielen und ins Besondere von der Silent Hill Serie, die ich persönlich für eine der am kontinuierlichsten starken Spieleserien aller Zeiten halte. Vergleicht man sie mit anderen Mehrteilern wird schnell deutlich, dass sie über die Jahre nichts an Atmosphäre und Ideenreichtum eingebüßt hat. Dennoch muss ich zugeben, dass mich der vierte Teil extrem überrascht hat, denn dieser war tatsächlich in der Lage, die Vorgänger noch zu toppen, was ich zuvor für unmöglich gehalten habe.
Die Story unterscheidet sich stark von den Vorgängern. Es wird weniger auf den Kult, die Stadt oder ihre Vergangenheit eingangen, denn das Spiel befasst sich eher mit einer verzerrten, abgründigen Reise in den Verstand eines Massenmörders, dessen Geschichte nach und nach aufgedeckt wird. Ein schwieriges Thema, doch die psychologische Tiefe, die fesselnde, sich zunehmend aufbauende Stimmung des Spiels und vor allem der unbeschreibliche Reichtum an genialen Einfällen der Spielemacher sorgen dabei für ein einzigartiges Erlebnis. Das Spiel ist zudem wesentlich länger als die Vorgänger, reizt und motiviert dauerhaft und läd immer wieder zu Überlegungen und Interpretationen ein. Die Handlung gestaltet sich als sehr emotional, teilweise ergreifend, beklemmend, schockierend und wird durch hinreißende Grafik und einen vielseitigen Soundtrack untermalt.
Der Spur aus geheimnisvollen Nachrichten seines Vormieters folgend, versucht der ahnungslose Henry Towsnshend, plötzlich in seiner Wohnung und in einem wahren Alptraum gefangen, das Rätsel um den psychopatischen Walter Sullivan, der ihn in seiner Welt gefangen hält, zu lösen. Dieses Spiel ist ein absolutes Muss und meiner Meinung nach fast schon ein Kunstwerk. Viel Spaß beim Gruseln!
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Dezember 2005
Stellen Sie sich vor, sie sind seit fünf Tagen in Ihrer Wohnung eingeschlossen, da die Tür mit schweren Ketten verriegelt ist. Die Fenster bekommen Sie nicht auf, denn sie sind bruchsicher und Schalldicht. Es gibt scheinbar kein Entkommen.
Als sich dann eine bizarre aber menschlich wirkende Gestalt aus der Wand im Wohnzimmer schält und sie angreift, wachen Sie kurz darauf wieder in ihrem Schlafzimmer auf. War alles nur ein böser Traum? Nein, sie sind immernoch gefangen. Plötzlich hören Sie ein poltern aus dem Badezimmen. Dort klafft ein großes Loch in der Wand, welches in die Dunkelheit führt. Ob sie dadurch aus dem Alptraum entkommen?
Es ist zwar nicht zwingend nötig, vorangehende Teile gespielt zu haben, wer jedoch den zweiten Teil gut kennt ist ein wenig im Vorteil ...
Wer Zart besaitet ist bzw. schnell zu Alpträumen neigt, sollte sich den Kauf dieses Spiels noch mal überlegen. Das ist nicht nur so dahin gesagt, ich meine das tatsächlich ernst! Daher sollten Sie Kinder nicht damit spielen lassen!
Es wurde viel über den vierten Teil der Serie gelästert. Zwar kann er auch meiner Ansicht nach nicht hundert prozentig mit den Vorgängern mithalten, hat aber dennoch eindeutig so viel hochwertigen Horror zu bieten, dass er sich nicht im Geringsten hinter den ersten drei Teilen verstecken muss!
Bei Silent Hill ging es noch nie darum, den Spieler mit besonders blutigen Metzelszenen zu schocken. Die Programmierer setzen seit je her auf bizarren Psycho-Horror, der meiner Ansicht nach viel grausamer ist, als es ein abgetrenntes Körperteil oder Blutorgien sein können. Wenig Musik, dafür unheimliche Geräusche und schummriges Licht, lassen Ihnen das Blut in den Adern gefrieren.
Sie sollten das Spiel im Dunkeln oder bei Kerzenschein genießen. Aber Vorsicht: es ist gut möglich, dass es ihnen danach noch eine Ganze Zeit im Kopf herumgeht ...
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