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105 Rezensionen
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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Brillianter Film - Mittelmäßiges DVD-Design
Zunächst möchte ich mich für die vier Sterne "entschuldigen" - der Film hätte mit Sicherheit fünf verdient, jedoch ist es die Gestaltung der DVD, die das Gesamtprodukt herunterzieht.
Zunächst zum Film:
Als "alter Streifen" möchte man meinen, der Film könne einen sowieso nicht mehr schocken und lohne sich höchstens als...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2004 von michaelbueker

versus
22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schande!!!
Hallo zusammen,
grobe zusammfassung:
-kein Bonusmaterial,
-Bildqualität (ungelogen) ist die selbe der 3er DVD-Box im Steelbook mit colorierter Fassung und Originalfassung (und gutem, umfangrichem Bonusmaterial!!!)
-KEIN ORIGINALTON (nur 2.0 Deutsch!!)
-Szenenweise NUR englischer Ton (auf der deutschen Tonspur)
-KEINE Kapitelauswahl...
Veröffentlicht am 27. Juli 2011 von Paul Witt-schumann


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Vater des Zombiefilms mit seinem ersten Werk, 16. September 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Night of the Living Dead / Die Nacht der lebenden Toten (UNCUT-Version) (DVD)
Ein genialer Streifen, um den Horrorfans nicht herum kommen. Es handelt sich um das Debütwerk des großen Schöpfers des Zombiefilms George A. Romero.
Der Film ist hier bei Amazon uncut (aber nicht der Director's Cut! Der ist ab 18!) zu haben.
Die "neuen" Szenen sind nicht übersetzt, das tut dem Film aber keinen Abbruch. Das Bild ist gut, der Sound wird bei Originalszenen etwas schlechter, aber auch das ist nicht weiter schlimm. Zu hören gibt es nur Dolby Digital 2.0, was aber bei dem Alter des Films kein Wunder ist.
Es gibt 45 Minuten Bonusmaterial, darunter ein Making Of und Interviews.
Liebhaber des Zombiefilms kommen an diesem Film nicht vorbei!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles begann auf einem kleinen Friedhof..., 25. Juli 2009
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
So fing alles 1968 an: Ein Auto fährt vor einen abgelegener Friedhof, irgendwo in der Nähe einer amerikanischen Kleinstadt. Die Geschwister Johnny (Russell Streiner) und Barbra (Judith O'Dea) wollen das Grab ihres Vaters besuchen. Die Friedhofsatmosphäre in der langsam einsetzenden Dämmerung bringt den albernen Johnny auf den Plan, seine etwas ängstliche Schwester aufzuziehen "Sie kommen und holen dich", trifft sich sogar gut, denn aus einer noch sicheren Entfernung ist ein weiterer Friedhofsbesucher, ein älterer Mann, der ein bisschen zu torkeln scheint, zu sehen. Kurz darauf wird das Spiel ernst, denn der merkwürdige Mann fällt Barbra ohne Grund an, der Bruder versucht zu helfen, bleibt aber im Kampf regungslos vor einer Grabplatte liegen. Der Fremde verfolgt die immer mehr in Panik agierende Barbra. In grosser Angst rennt sie zu einem einsam gelegenen Haus, die Frau des Hauses liegt tot im ersten Stock und sieht zerfressen aus. Ein zweiter Flüchtiger, der farbige Ben (Duan Jones) kann sich ebenfalls nach drinnen retten. Schliesslich gibt es auch noch im Keller fünf weitere Flüchtige, das Paar Tom und Judy (Keith Wayne/Judith Reily) sowie das Ehepaar Cooper (Karl Hardman/Marilyn Eastman) mit der verletzten kleinen Tochter Karen (Kyra Schon). Natürlich wird die Anzahl der Gestalten draussen im grösser, im Radio und Fernsehen bekommen die sieben Verbarrikadierten immer mehr mit von den Ausmassen der Katastrophe: Die noch funktionierenden Medien berichten, dass aus unbekannten Gründen kürzlich verstorbene Tote begonnen haben, sich zu erheben, Menschen angreifen und Kannibalismus ausüben. Die Bürgerwehr wird aber auch immer grösser und holt zum Gegenschlag gegen die "Zombies" aus, sie knallen alles nieder, was ihnen vor die Gewehrlauf kommt....
Mit geringem Budget drehte George A. Romero seinen ersten Spielfilm über Zombies. Nichtsahnend dass er damit den modernen Horrorfilm einleiten sollte und unsterbliche Filmfiguren erschaffen würde. Subversiv angereichert mit Themen der Zeit wie hintergründige Aussagen gegen Rassismus (der Afroamerikaner Ben ist die einzige Figur, die besonnen bleibt), den Vietnamkrieg, die in den USA beliebte Selbstjustizpraktiken trafen genau den Nerv der Zuschauer. Der Film wurde so zum Geheimtipp und hat sich inzwischen als einer der besten Genrearbeiten aller Zeiten fest etabliert. Obwohl der schwarz-weiss Klassiker sehr minimalistisch konzipiert ist. Die Zombies sind auch noch nicht diese dämonischen Kreaturen wie in den Folgefilmen, es sind tote Amerikaner. Die Verfolgten verbarrikadieren sich in dem Haus, in dem sich fast die ganze Handlung abspielt, aber sie geraten angesichts der Überzahl der Untoten in eine immer auswegslosere klaustrophobische Situation. Auch ist den Beteiligten trotz der Durchsagen in den Medien nicht klar, was da gerade passiert. Die Gefahr lässt sich nur schwer erklären.
Die beängstigende Atmosphäre des Films entsteht aus einer Gefahr, die nicht näher erklärt wird. Es wird zwar immer wieder in den Medien beschworen, dass man die Situation bald unter Kontrolle hat, aber die kaltblütig mordende durchs Land ziehende Bürgerwehr weckt auch nicht das ganz grosse Vertrauen...
Dieser erste Romero-Film ist ein echtes Muß. Trotz dieser extremen Vielzahl von Zombieschockern, die seither realisiert wurden, ist "Night of the living Dead" immer noch der mit Abstand beste Zombiefilm. Er bringt den Schrecken genau auf den Punkt und braucht nicht viel an expliziten Szenen, um nachhaltig eine ganz starke Wirkung zu erzielen...
Bild und Ton sind in Ordnung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kultfilm des Horrors, 29. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Night of the Living Dead (DVD)
Das ist er also, George A. Romeros unsterblicher Kult-Horrorfilm "Night of the Living Dead", der 1968 den Startschuss zur berühmt-berüchtigten Living Dead Tetralogie setzte. In Schwarz-weiss gedreht erzeugt der Low-budget Film eine unglaublich bedrohliche Atmosphäre, wobei die Optik nicht nur zufällig an ältere Meilensteine des Horrorfilms erinnert. Romero hielt seinen ersten Film in schwarz-weiss wohl auch aus dem gleichen Grund wie Hitchcock einige Jahre zuvor: Das Blut (Schokosoße) wirkt nur so richtig gut... Ende der 60er Jahre betrat Romero mit einem Film dieser Art Neuland, denn so detailreichen Horror kannte man bis dahin vor allem im Kino nicht. Zombies beim Menschenverzehr in Großaufnahme hatte bis dahin noch niemand auf der großen Leinwand gezeigt. Natürlich wurde "Die Nacht der Lebenden Toten", wie der Film auf Deutsch auch heißt, von den Kritikern regelrecht zerrissen, doch das Publikum liebte den Streifen. Bis heute hat dieser Klassik nichts an seiner Ausdruckskraft verloren und gewinnt immer wieder ein neues Publikum. Mittlerweile hat die FSK den Film auch noch einmal geprüft, das heißt die neuen 16er Fassungen sind absolut ungekürzt. Diese Freigabe ist meiner Meinung nach zeitgemäß, denn die Nachfolger "Dawn of the Dead" (1978), "Day of the Dead" (1985) und "Land of the Dead" (2005) sind um einiges brutaler. Kurz gesagt "Night of the Living Dead" ist Kult und jeder Horror Fan muss diesen Film gesehen haben.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 28 years earlier, 13. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Night of the Living Dead (DVD)
Als *28 days later* in die Kinos kam, war alle Welt verwundert, dass man Zombies, die neben Werwölfen und Vampiren zum Standardpersonal des modernen Horrorkanons zählen, mit Sozialkritik verbinden kann. Dieses Staunen muss wohl daran liegen, dass der gemeine Zuschauer mittlerweile die Ursprünge des modernen Zombiefilmes nicht mehr parat hat. Deshalb hier eine dringende Empfehlung für Romeros Klassiker, der den Auftakt für seine Dead-Trilogie bildete, die von *Zombie - Dawn of the dead* und *Zombie II - Day of the dead* komplettiert wird.
Bei *Night of the living dead* erwartet den Zuschauer eine in S/W gedrehte Geschichte, die nicht durch übertriebenen Einsatz von Spezialeffekten, sondern durch atmosphärische dichten Grusel punktet. Der Spannungsbogen ist hervorragend auf das Ende abgestimmt, die Kameraarbeit streicht das klaustrophobische Moment schön heraus und die Inszenierung hat eine angenehm auf die Geschichte abgestimmte Rohheit. Die Zurückhaltung in bezug auf die mittlerweile beliebten pseudowissenschaftlichen Erklärungen bewahrt *Die Nacht der lebenden Toten* vor der Gefahr der unfreiwilligen Komik, an der etliche Horrorfilme schon scheiterten.
Das Wesentliche aber, warum Romeros Film ein Klassiker wurde, ist sicher die Artikulation seiner Unzufriedenheit über die Situation im Nachkriegsamerika. Allein die Hauptfigur von einem Schwarzen spielen zu lassen, der nicht wie ein Lamm in sein Schicksal ergeben ist, hatte 1968 eine Signalwirkung. Die Schlussbilder, die nicht zufällig an Zeitungsausschnitte erinnern, wurden zur damaligen Zeit, als die Bürgerrechtsbewegung sich um Martin Luther King formierte, sehr klar verstanden - etwas, was leider mit der Zeit verloren gegangen scheint.
Die Umsetzung auf DVD ist recht ordentlich. Einige Fehler auf dem Original muss man angesichts des Alters des Filmes tolerieren. Der Ton hört sich im Englischen deutlich klarer an, wobei es bei der deutschen Tonspur gut ist, nachträglich eingefügte Szenen nicht mit neuen Sprechern nachsynchronisiert, sondern diese lediglich untertitelt zu haben. Das Bonusmaterial macht einen reichhaltigen Eindruck, erweist sich aber bei genauerem Hinsehen größtenteils als überflüssige Diashow.
Nichtsdestotrotz für Filmfreunde ein Muss, diese DVD parat zu haben. Allein um die vielen Nachahmer und Zitate in anderen Filmen identifizieren zu können, auch wenn man heulen könnte, was *Resident evil* oder *Signs* aus dem Erbe dieses Filmes gemacht haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Film, 25. Mai 2009
Ich bin eigentlich schon immer ein Fan von guten Horrorfilmen gewesen und wer George A. Romero aus seinen aktuelleren Werken (das Letzte erst dieses Jahr erschienen!) kennt und liebt, der sollte sich sein Ur-Werk nicht entgehen lassen.
"Night of the living Dead" ist der erste Zombiefilm und für seine Zeit (die wilden 60er) wirklich prekär und gewagt.
Die Filmversion auf dieser DVD ist in guter Qualität, der Sound ist ebenfalls befriedigend. Man sollte sich nur nicht wundern, dass einige Sequenzen immer in englischer Sprache ablaufen werden, denn leider existiert keine komplett deutsche Synchronisation dieses Films.
Soweit ich das beurteilen kann, denn ich habe noch keine andere Version dieses Films gesehen, ist der Film tatsächlich ungeschnitten, was allerdings nur an einigen wenigen Passagen erkennbar wird.
Für den Tiefpreis allerdings kann ich jedem Horrorfan diese Kaufdvd nur empfehlen, ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn man dazu bedenkt, dass ältere Filme aus der Mitte des 20. Jahrhunderts sonst nur als teure DVD-Versionen erhältlich sind, bei denen die Qualität auch nicht über diese hier hinausgeht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Prototyp des Zombie-Films, 7. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Night of the Living Dead / Die Nacht der lebenden Toten (UNCUT-Version) (DVD)
Der Auftakt des Films: Eigentlich genau das, was man "erwartet", wenn man sich einen Zombie-Film anschaut, eine Szene auf einem Friedhof, ein Mann und eine Frau legen einen Kranz nieder am Grab ihres Vaters, da kommt eine Gestalt auf sie zu, bedroht sie (ohne zu sprechen), greift sie an. Während der Mann auf dem Friedhof zurückbleibt, kann sich die Frau ins Auto zurückretten, auf ihrer Flucht trifft sie auf ein einsames Bauernhaus und kann sich dort erst einmal in Sicherheit bringen. Während die Frau das Haus erkundet, draußen ein Lastwagen explodiert, weitere merkwürdige Gestalten das Haus belagern, sie eine fürchterlich zugerichtete Leiche in dem Haus entdeckt, trifft ein weiterer "Gast" ein: Ein Man, Ben, der - ebenfalls schockiert von seinen Erlebnissen - dann aber sogleich das Ruder in die Hand nimmt, die Fenster und Türen verbarrikaridiert und der Frau, Barbara, auch zu verstehen gibt, dass er ihr "Gequatsche" nicht besonders schätzt. Sie verfällt dann auch in eine Art Schockstarre.

Auf einmal tauchen weitere Überlebende auf: Eine dreiköpfige Familie, Vater, Mutter und ein Mädchen, sowie ein weiteres Pärchen hatten sich auf der Flucht vor den Untoten im Keller verbarrikaridiert.

Zu diesem Zeitpunkt des Films wendet sich die Handlung: Ging es bisher um die Sicherung des Überlebens für die zwei oben im Haus, wofür Ben automatisch die Verantwortung und die Initiative übernommen hat, kommt es jetzt - innerhalb der neu arrangierten Gruppe - zu Diskussionen darüber, wie am besten vorzugehen sei, zwar versucht der Mann aus dem Keller, rechthaberisch seine Vorstellungen durchzusetzen, stößt jedoch dabei auf Widerstände, allen voran Ben, aber auch seiner eigenen Frau. Ab diesem Zeitpunkt ist der Film fast eine Art Gruppenbeobachtung angesichts einer - vordergründig - völlig unwägbaren und nicht zu kontrollierenden Gefahr. Vor allem zum Ende hin bleiben allerdings dennoch dem Zuschauer einige grauslige Szenen nicht erspart.

Irgendwann erreichen die unfreiwillig zusammengewürfelte Gemeinschaft beunruhigende Nachrichten über den noch funktionierenden Fernseher in dem ansonsten trostlos wirkenden einfach eingerichteten Haus: Überall im Land scheinen Tote zum Leben "erweckt", ernähren sich von lebenden Menschen und töten sie dadurch. Wie Experten im Nachrichtenstudio erklären, müsse man bei kürzlich Verstorbenen von Sentimentalitäten absehen und die Toten sofort verbrennen. Ben entdeckt, dass man sie durch Feuer zumindest abschrecken kann.

Dem Film kann man sicher - obwohl oder gerade weil völlig abseits des Hollywood-Kinos gedreht - eine Art Vorreiterrolle zusprechen, was die Darstellung der Zombies, der Untoten betrifft. Sprachlos, starr im Ausdruck, hölzern in den Bewegungen, sind sie vermutlich auch ein Ausdruck von Sprachlosigkeit in einer sich immer mehr zersetzenden Gesellschaft, die zwar über Sprache verfügt, diese aber nicht richtig zu nutzen weiß. Auf uns heutige Zuschauer mag das - auch im Zusammenhang mit der weiteren Ausgestaltung des Films, gedreht in s/w, in einem bieder anmutenden Haus - irgendwie altmodisch wirken, seine Wirkung verfehlt der Film dennoch nicht, als Prototyp des Zombie-Films sozusagen.

Interessant ist hier noch die Tatsache, dass ein Schwarzer hier der Vernünftige, der Zupackende ist, derjenige, der den Überblick über die Situation behält. Das so darzustellen, war auf keinen Fall ein Zufall, während die Frauen dann aber doch eine eher untergeordnete Rolle spielen, die eine in Lethargie verfallend angesichts der Hoffnungslosigkeit der Situation, die andere sich gegen ihren Mann nicht durchsetzen könnend.

Zusammen mit der Tatsache, dass der Film durchaus eine Kritik am Vietnam-Krieg darstellen will (die dem Zuschauer allerdings wenig subtil und fast wie "mit dem Holzhammer" dargelegt wird, wenn der Nachrichtensprecher sich verspricht sich und sagt: "Der Oberbefehlshaber der Streitkräfte in Saigon ... Verzeihung, Washington ..."), auch eine Gesellschafts- und Medienkritik nicht ausgespart wird, wenn beispielsweise eine Horde "Jäger" gezeigt wird, die die Untoten besiegen wollen und das fast als eine Art "Event" dargestellt wird, kommt dem Film zweifelsohne eine gewisse Vielschichtigkeit zu. Wesentlich besser und - natürlich - auch weiter entwickelt ist all das aber in dem Jahre später ebenfalls von Romero gedrehten Dawn Of The Dead zu sehen, in dem auch die Medienkritik wesentlich mehr auf die Spitze getrieben wird. Vielleicht musste es aber zuvor eben DIESEN Film, also "Night of the Living Dead" geben, bevor irgendetwas anderes kommen konnte, und so verdient dieser Film - als maßgeblich in seinem Genre - volle Aufmerksamkeit.

Bezeichnend und absolut erwähnenswert ist hier übrigens das Ende, das ich nun aber nicht spoilern möchte, dennoch gleichwohl darauf hinweisen, dass es fast das Schockierendste an dem ganzen Film ist, sowohl inhaltlich als auch in der Art der Darstellung.

Anmerkung: Es existiert zu diesem Film eine colorierte Fassung, die auch nachsynchronisiert ist, sodass die Szenen, die in der s/w-Fassung zwar nachträglich zugefügt und daher noch untertitelt sind, in der Farbfassung ebenfalls synchronisiert sind. Dennoch scheinen in der Farbfassung einige Szenen zu fehlen, denn mindestens die Szene, in der "Saigon" erwähnt wird, ist in der Farbfassung nicht vorhanden. Ich würde daher immer die s/w-Fassung empfehlen, weil nur dadurch die Authentizität des Films - auch in seiner Zeit, gedreht wurde er 1968 - gewährleistet ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Absolut kult & obendrein im wunderbar nostalgischen Schwarz-Weiß !, 5. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Night of the Living Dead / Die Nacht der lebenden Toten (UNCUT-Version) (DVD)
Ein Meilenstein im Horror-Subgenre „ Zombiefilm “ vom 1A Filmemacher Romero mit apo­ka­lyp­tischen Vor­stel­lungsvermögen
bzgl. fantastischer Formen von Kanibalismus.
Meine Produktbewertung bezieht sich auf Night of the Living Dead / Die Nacht der lebenden Toten (UNCUT-Version)

DAS MEISTERWERK: Die Nacht der lebenden Toten (USA 1968) / Originaltitel: Night of the Living Dead
===============
VORSICHT: Dieser Abschnitt kann leichte Spoiler enthalten. Bei Spannungserhaltung bitte überspringen bis -> SPOILERENDE < -
Bei einem Friedhofsbesuch muss Barbara (Judith O’Dea) ihren Bruder, nach einem verloren gegangenen Zweikampf mit einem
unheimlich auftretenden Mann, zurück lassen und die Flucht ergreifen.
Gehetzt und verfolgt erreicht sie einen verwaiseten Landsitz.
Völlig apa­thisch und noch unter Schock stehend vom Erlebten erforscht sie die neue Umgebung.
Dann taucht unerwartet ein Autofahrer auf und verrammelt alle Gebäudeöffnungen. Was ist nur geschehen ?

-> SPOILERENDE < -

Ohne Worte. Dieser Horror-Streifen ist eine Zä­sur im Zombie-Subgenre.
Auch die schaurig-schön untermalende Filmmusik ( Fire (JB-28) ) des amerik. Komponisten William Loose stärkt hier den Gruseleffekt zusätzlich.

DARSTELLER : Duane Jones, Karl Hardman, Marilyn Eastman, Russell Streiner
STAB : Regie => George A. Romero / Drehbuch => John A. Russo & Romero

ZUR AUSSTATTUNG: Die DVD => FSK ab 16 J.
===============
Das stabile Amaray Keep-Case enthält ein optisch gut gestaltetes s/w-Covermotiv mit Darstellerin Kyra Schon.
Rückseitig mit Filmausschnittmotiv sowie Inhaltsangabe zur Filmstory & Infos zum vorh. Streifen & DVD.

BILD: Dieses erscheint im Originalformat 1,33:1 -4:3 (Vollbild)
TONSPUREN: deutsch & englisch ( beide in Dolby Digital 2,0 Mono )
SCHLECHT: Leider ist kein Untertitel für Hörgeschädigte/Gehörlose verfügbar => PUNKTABZUG

DIGITALE RESTAURIERUNG:
Die Qualität von Ton & Bild ist zwar nicht ganz ohne Makel, in Bausch & Bogen jedoch soweit OK und dem Alter dieses
genialen Streifens entsprechend akzeptabel.

LABEL: NEW KSM Media / Astro-Marketing
PRODUKTION: Karl Hardman & Russell Streiner
PRODUKTIONSJAHR: 1967
GENRE: Horrorfilm / Zombiehorror
GESAMTLAUFZEIT: Tatsächliche 95:52 Min. sowie 93:42 Spielminuten ohne Abspann

#############
SPECIAL FEATURES:
#############

+ Making of
+ Behind the Scenes
+ Produktionsnotizen
+ mehrere Bildergallerien
+ Kino- & TV-Spots
+ Texttafeln übers Drehbuch sowie einer Vielzahl von Filmographien
+ Interview mit Karl Hardman und Marilyn Eastman
+ Kapitelanwahl (1-9) sowie eine diverse Trailershow

FAZIT:
=====
Eine Hammer-Filmperle & ein einmaliger Einschnitt in diesem Genre. Diesen Erwerb bereue ich um 0,nix !

Wer diesen Gruselstreifen lieber bunt geniessen möchte, kann ihn auch in der Farbfassung von NEW KSM oder aber auch im
Steelbook von NEW KSM Night of the Living Dead (Steel Book inkl. Farbfassung) (3 DVDs) (Limitiert) [Collector's Edition]
incl. beider Fassungen sowie einer interessanten Filmdoku erwerben. MfG

8 von 10 Punkten für diese Filmfassung
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Homer! You Shot the Zombie Flanders!" - "He was a Zombie?", 24. Juli 2010
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
(Vorsicht, Spoiler!)

Dieser Wortwechsel zeigt, daß es nicht immer einfach ist, zwischen Mensch und Zombie zu unterscheiden, was nicht unbedingt daran liegt, daß die Zombies eine Charmeoffensive gestartet hätten. Es ist vielleicht bezeichnend, daß sich das 19. Jahrhundert noch Vampir- und Werwolfgeschichten erzählte, die auf uraltem Aberglauben basierten, während des späte 20. Jahrhundert dann mit Außerirdischen und Zombies um die Ecke kam. Vielleicht hat jede Gesellschaft nicht nur die Regierung, sondern auch die Horrorgestalten, die sie verdient?* Spiegelte der wohlige Grusel um den Werwolf beispielsweise den unbewußten Konflikt zwischen Zivilisation und atavistischer Aggression wider - so brachte das vorvorherige Jahrhundert eben auch Freud und seinen ganzen Kram, den Imperialismus und fadenscheinige Rechtfertigungsversuche à la Kipling hervor -, der im 19. Jahrhundert den philosophischen Diskurs bestimmte, so ist für uns moderne Menschen der Zombie ungleich gruseliger, weil er eben, auch wie wir, stundenlang vor dem Fernseher sitzen und sich das Nachmittagsprogramm anschauen könnte, ohne intellektuellen Schaden zu nehmen. Dabei würde er durchaus auch ein Mikrowellenfertiggericht nicht verschmähen.

George A. Romero drehte im Jahre 1968 mit "Night of the Living Dead" einen der ersten und einflußreichsten Zombiefilme, wobei er größtenteils mit Laienschauspielern und vielleicht auch dem ein oder anderen waschechten Zombie arbeitete. Gedreht wurde mit geringen Mitteln an Wochenenden und fast gänzlich ohne Spezialeffekte, was diesem Film für mich eine eigenartige Authentizität verleiht, die sich schlecht mit dem vor Logikbrüchen strotzenden Drehbuch und den teilweise sehr eindimensionalen Charakterzeichnungen vereinbaren läßt, dies aber eben tut.

Infolge eines in der Erdatmosphäre explodierten Forschungssatelliten wurde eine radioaktive Substanz vom Planeten Venus freigesetzt, die die Gehirne kürzlich verstorbener Menschen stimuliert und die Leichname dazu bringt, auf Jagd nach Menschenfleisch zu gehen. Eine Gruppe Überlebender verschanzt sich in einem kleinen Haus, das recht schnell von den Zombies umzingelt wird. Einer nach dem anderen fällt den fidelen Fleischfressern zum Opfer, und als Ben, der letzte Überlebende der Gruppe, am nächsten Morgen nach langer Belagerung durch die Zombies aus dem Fenster schaut, wird er von einer Horde Rednecks, die unter Leitung des örtlichen Sheriffs auf Monsterjagd geht, für einen Untoten gehalten und erschossen.

Hört sich doof an, ist es aber nicht! Romero schafft es, die Lügen und Halbwahrheiten, aus denen die US-amerikanische Politik seiner Zeit ihre Rechtfertigungen bezog, mehr oder minder subtil einer ätzenden Kritik zu unterziehen. Der Mythos der Familie als eines integren und harmonischen Mikrokosmos, als Hort von Werten und Keimzelle der Gesellschaft beispielsweise trifft in Romeros Film auf die Coopers - und überlebt es nicht. Harry, der Vater, entpuppt sich schnell als ein rückgratloser Feigling, der nur an sein eigenes Wohl denkt, und Judith, die Tochter der Coopers, mutiert zu einem Zombie, der seine eigene Mutter ersticht und den Kadaver seines Vaters verspeist. Auch Barbra, die Heldin des Filmes, wird von ihrem eigenen Bruder, der ihr als Untoter entgegentritt, getötet.

Auch die Medien werden von Romeros Kritik nicht verschont. Die Gestrandeten informieren sich über die nationale Notlage aus dem Fernsehen, wo man die Bevölkerung dazu aufruft, sich zu bestimmten Sammellagern durchzuschlagen. Unter unseren Helden befindet sich auch ein junges Liebespaar, und als die junge Frau ihren Geliebten fragt, ob es wirklich klug sei, den Schutz des Hauses zu verlassen und sich einen Weg durch das Zombieheer zu bahnen, sagt ihr Freund sinngemäß etwa: "Ich weiß es nicht. Aber im Fernsehen sagt man, wir sollten es versuchen." In einer Situation, in der es um Leben und Tod geht, hört man natürlich gern aufs Fernsehen, und so ist es denn eine beruhigende Gewißheit, daß der größte Teil der Realität - "Wir bekommen ein Baby", "Wir bauen unser Traumhaus", "Wir streiten uns mit unseren Nachbarn", "Wir beerdigen unseren Wellensittich im Garten", "Wir legen uns besoffen mit der Polizei an" - heutzutage im Fernsehen stattfindet. Ach ja, die beiden Liebenden kommen bei dem Versuch, den Ratschlag des Nachrichtensprechers umzusetzen, bei einer Explosion des Autos um, und die Zombies haben endlich auch mal ein wenig Grillfleisch.

Offensichtlich ist auch Romeros Anklage gegen den Vietnamkrieg. Die Meute von Männern, die zusammen mit dem schießwütigen Sheriff auf Zombiejagd geht, weckt unangenehme Assoziationen, und das "Shoot 'em in the head", das der Sheriff vollmundig den Reportern anrät, erinnert an Curtis LeMays "Let's bomb them back to the stone age", das Romero zu jener Zeit freilich wahrscheinlich noch nicht kennen konnte. Besonders unangenehm berühren den Zuschauer die Schlußbilder des Filmes, in denen wir auf grobkörnigen Photos sehen, wie Ben von den Rednecks mit Fleischerhaken auf einen Leichenberg gezerrt wird, während im Hintergrund das Geräusch eines Hubschraubers - eines der Sinnbilder des Vietnamkrieges - erklingt.

Um es kurz zu machen, Romeros "Night of the Living Dead" ist nicht weniger als ein Meisterwerk, und auch jeder, der nicht unbedingt auf Zombiehorror abonniert ist, sollte sich diesen Klassiker ansehen.

* Dies ist k e i n e hundertprozentige Tautologie!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein des Horrorfilms, 17. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Night of the Living Dead / Die Nacht der lebenden Toten (UNCUT-Version) (DVD)
"Night..." wird von Kritikern und Fans zu Recht als Meilenstein des Horrorfilms gewertet.
Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass viele der damals schockierenden Szenen heute eher amüsant wirken, den darum geht es in "Night..." ja nicht. Die Tricks und Schockmomente dienen hier der Handlung und sollen nicht Schwächen von selbiger kaschieren. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Grundstimmung, auf der Ausweglosigkeit der Situation, in der sich die kleine Gruppe Menschen befindet. Eine Gruppe, in der es aus verschiedenen Gründen brodelt und die durch ihren fehlenden Zusammenhalt ihr Todesurteil besiegelt.
Und mit seinem zynischen Schluß setzt Romero ein eindeutiges Zeichen, dass "Night..." in gewisser Weise auch ein politisches Zeichen ist.
Zur DVD: die Bild- und Tonqualität ist gut. Die kleine DVD-Schmiede ASTRO hat sich mal wieder Mühe gegeben und diverse Extras zu "Night..." zusammengetragen. Sehenswert ist das "Making Of...", gerne hätte ich den persiflierenden Kurzfilm "Night of the Living Bread" als Extra, ihn zeigte einmal ARTE im Rahmen einer Themennacht.
Für diesen Preis ist "Night..." auf alle Fälle den Kauf wert, wer Horrorfilme mag, erlebt mit "Night..." die Geburtstunde des "modernen" Horrorfilms.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 2 DVDs hätten auch gereicht, 20. November 2007
Im Prinzip ist dieses 3-DVD Set schon empfehlenswert. Es hätte aber noch um einiges besser sein können (wäre für das Label dann natürlich auch teurer geworden - logisch). An der DVD mit der Farbfassung gibt es im Grunde nichts auszusetzen - der Film in Farbe ist eine nette Kuriosität und sieht überraschend gut aus. Das das ganze (aus rechtlichen Gründen) neu synchronisiert wurde, ist durchaus lobenswert. Generell kann die Farbfassung aber nur ein Bonus sein - definitiv bleibt einzig und allein die S/W-Version des Films. Das ist dann auch der Haupt-Kritikpunkt: Bei der DVD mit der Original-Fassung hat man sich leider überhaupt keine Mühe gegeben - es ist schlicht und einfach exakt die gleiche DVD die schon von Marketing und später von KSM selbst einzeln veröffentlicht wurde. Die Scheibe ist sicherlich nicht schlecht und auch immer noch die beste erhältliche deutsche Fassung (ist aber auch kein grosses Kunststück), man hätte aber durchaus noch ein bisschen was verbessern können. Es gibt z.B. keine Untertitel - dagegen sind die Untertitel für die im O-Ton eingefügten Szenen nicht ausblendbar. Generell ist das Bonus-Material dieser DVD eigentlich fast komplett für die Tonne - kein Vergleich zu der hervorragenden Doku "Reflections Of The Living Dead", die sich auf der 3. DVD des Sets befindet (die Untertitel sind hier allerdings auch nicht das Gelbe vom Ei - irgendwann hört man besser einfach auf zu lesen und hört sich stattdessen lieber den O-Ton an). Diese allein ist eigentlich schon das Geld wert (vorrausgesetzt man hat lange genug gewartet, bis der Preis entsprechend gefallen ist...). Allerdings befindet sich auf dieser DVD dann noch ein "Musik-Video" bei dem mir wirklich gar nichts mehr einfällt...
Also, wenn schon nichts an der S/W-Fassung verbessert wurde, hätte man eigentlich diese mit der Doku auf eine DVD packen und den Rest des Bonus einfach weglassen können. Das hätte eine DVD gespart (aber dann hätte man die alte Disc ja nicht recyclen können - also war es so wahrscheinlich billiger...). Aber für den Preis (um die 10€) ist das ganze ntürlich mehr als ok.
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