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Kundenrezensionen

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am 21. Juli 2002
Im Februar 1971 hatten die Engländer zunächst "Solisbury" herausgebracht. Auch dieses Album konnte mit Songs wie "Bird Of Prey" und "Lady In Black" voll überzeugen, aber das Meisterstück gelang mit dem noch im selben Jahr veröffentlichten Album "Look At Yourself", das bereits durch das Artwork (Spiegelfolie!) für Aufsehen sorgte.
Doch auch nachdem Auflegen auf den Plattenteller, hat "Look At Yourself" einiges zu bieten, zunächst einmal den Titelsong. Orgellastig mit kreischenden Backgroundstimmen, eben Heep-typisch, präsentiert er sich. Dieses erste Highlight endet mit, zumindest für damalige Verhältnisse, gerade in Bezug auf Geschwindigkeit irrsinnigen Drums. Und genau sowas war es, was Uriah Heep ausmachte. Für den heutigen Hörer ist sowas natürlich nichts besonderes, schließlich hat er schon ganz andere Sachen gehört. Aber in einer Zeit in der Speed Metal noch ferne Zukunft war, war das ganze absolut innovativ. "I Wanna Be Free" kommt auf den ersten Blick etwas konventioneller daher. Aber Effekte wie das üppig eingesetzte Tremelo-Echo waren nicht weniger neu.
Und was dann als 3. Track kommt ist einfach Musikgeschichte. Nach den anderen 2 großen Hardrock-Bands, Deep Purple ("Child In Time", 1970) und Led Zeppelin ("Stairway To Heaven" 1971) hatte auch Uriah Heep nun einen "heiligen Song". Und dieser heißt "July Morning". Und wieder erstaunlich, was hier versucht wurde. Der sowieso schon irgendwie "schräge" Instrumentalpart (für die Musiker: A-moll, H-dur, G-dur) wird in den letzten 4 Minuten noch einmal mit zigfach anderen Melodien überlagert, so dass eine dissonante Polyphonie entsteht, wie es sie noch nie zuvor in der Rockmusik und selten zuvor überhaupt gegeben hatte. Ich möchte sagen: Nie wieder kamen sich auf musikalischer Ebene Genie und Wahnsinn näher als bei "July Morning".
"Tears In My Eyes" spielt gekonnt mit dem Wechsel zwischen klassischem Hardrock und Akkustikrock im Stil von "Lady in Black" und verlangt dabei wie "July Morning" einiges vom Hörer ab. Dritter absoluter Top-Song des Albums. Nach diesen 5 Minuten voller Abwechslung gibt's mit "Shadows Of Grief" den zweiten Überlänge-Song. An den ersten ist selbstverständlich kein Hinkommen. Aber auch hier musste sich der Hörer an Ungewöhnliches gewöhnen. Gerade wenn man sich die Passage nach der 6-Minuten-Marke anhört, wird man feststellen, wieviel Einfluss Uriah Heep auf die spätere Hardrockentwicklung inkl. Metal hatten. Auch hier sind die Abschlussminuten erstmal mit Erstaunen zu begutachten.
"What Should Be Done" ist sehr pianogeprägt und erinnert fast etwas an die 30-iger Jahre. Der kürzeste Track "Love Machine" beendet dann das Album im typischen Hardrockstil: Gitarrenlastig, riff-geprägt mit üblichen Text. David Byrons Stimme und Ken Hensleys Hammond-Orgel verleihen aber auch diesem Song einen unnachahmlichen Stil.
Um "Look At Yourself" gerecht zu bewerten, muss man ins Jahr 1971 zurückgehen. Nur dann wird einem deutlich, wie neu diese Platte wirklich war. Uriah Heep treten häufig zu Unrecht hinter Led Zep und Black Sabbath zurück, wenn von den Wegbereitern des Heavy Metals geredet wird, wie "Look At Yourself" eindrucksvoll beweist.
Befremdlich, innovativ, genial neu. Ein echter Meilenstein des Rocks - Uriah Heep - "Look At Yourself".
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Zu den einzelnen Titeln von "Look At Yourself" braucht man nicht mehr viel zu sagen; dass der Titelsong mit dem tollen Percussion-Beitrag von Osibisa und "July Morning" DIE Titel des Albums waren, weiß jeder, der das Album kennt. Aber auch die anderen Songs des Albums waren aus meiner Sicht 1971 noch so gut, dass die CD allein wegen der Musik auch heute noch 5 Sterne verdient.

Die Aufmachung des Covers der LP mit der Metallfolie war seinerzeit absolut innovativ, so wie es auch die Songstrukturen einiger Titel waren (man muss natürlich 30 Jahre zurückdenken). Die Band hatte mit diesem Album ihre musikalische Richtung für die nächsten Jahre gefunden, was aber nicht heißen soll, dass die ersten beiden Alben Very Eavy Very Umble [Reissue] und Salisbury [Reissue] nicht gut waren. Diese sind heute ebenfalls echte Heep-Klassiker, die ich - besonders in der De Luxe-Edition - auch heute sehr gerne höre.

Die Neuveröffentlichungen als Re-Masters der Alben der Band, auf die ich immer gehofft hatte, sind im übrigen tatsächlich grandios gelungen. Der Klang ist fantastisch und lässt keinerlei (akustische) Wünsche offen. So klang die Band wohl wirklich im Studio Anfang 1970; leider ließ sich das auf Vinyl zu dieser Zeit nicht reproduzieren und die ersten CD-Überspielungen waren (wie fast bei allen Bands) lieblos, da alles wegen der neuen CD-Technologie schnell gehen musste. Da hat sich das Warten auf die Bearbeitung der Original 8-Track-Masters der Landsdown-Studios wirklich gelohnt.

Auch die Bonus-Tracks der einzelnen CD's sind eine interessante Bereicherung der Neuauflagen. Hier sind es insbesondere "What's Within My Heart" und Why", die als Outtakes der Sessions erstmals auf den alten Tapes gefunden und veröffentlicht worden sind (siehe auch Kommentar hierzu). "Why" ist ein 11-Minuten-Studio-Jam, der auch schon damals hätte veröffentlicht werden sollen.

Zum Artwork: Das Booklet ist hervorragend gestaltet mit der interessanten Geschichte der Recording-Sessions zum Album sowie vielen neuen Fotos und Info's zu den einzelnen Titeln. Die Originalaufmachung der LP ist ebenso vorhanden, wie die Songtexte (auch die der Bonus-Tracks) und der Spiegelfolie der LP. Das Ganze kommt dann noch mit Außenhülle und einem Foto des Platten-Covers für den nordamerikanischen Markt. Besser geht's nicht, da hat sich die Plattenfirma viel Mühe gegeben und das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt ohne Frage.

Selbst wenn man bereits eine CD-Veröffentlichung dieses Klassikers besitzen sollte, eine Neuanschaffung kann ich nur empfehlen. Toll, und ein Beispiel und Vorbild für andere Bands und Companies, wie man so etwas richtig macht!
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am 24. März 2009
Ähnlich wie bei Black Sabbath das "Master Of Reality" - Album, ist "Look At Yourself" definitiv DAS Heep-Album. Für mich die beste Uriah Heep - Veröffentlichung aller Zeiten.

Nach den beiden guten bis sehr guten Vorgängern, auf denen der Stil der Band noch nicht klar definiert war und sie noch viele andere Einflüsse verarbeitet haben, krachte es auf dieser CD richtig "heavy". Jung und unverbraucht konnte sich die Band hier voll entfalten, ohne die beiden ersten Alben zu leugnen. Eine echte Steigerung ! Obwohl sich ja das Personalkarussell damals schon unaufhaltsam drehte und es für Uriah Heep offenbar wohl keinen festen Drummer und keinen Bassisten zu finden gab, der länger als ein halbes Jahr dabei war. Ollie Olson, Paul Newton und Alex Napier, wie die damals schon vielen wechselnden Musiker unter anderem hießen und die teilweise nicht mal eine Aufnahmesession durchhielten. Von einer festen Stammbesetzung konnte keine Rede sein. Die "Essenz" der Band waren damals in den Anfangsjahren Box, Byron und Hensley. Auch die von Hensley komponierten oder mitkomponierten Songs sind außergewöhnlich rockig ausgefallen.

Egal ob das explodierende Look At Yourself, das melodiös stampfende
I Wanne Be Free, die geniale Hymne July Morning mit Manfred Mann an den Keyboards (der Heep - Klassiker schlechthin), das flockig lockere Heavy - Rock - Brett Tears In My Eyes, das
psychedelisch - punkige Shadows Of Grief, das jazzige What Should Be Done und der Hardrock-Reißer Love Machine zum krönenden Abschluss. Absolut kein Ausfall zu verzeichnen. Ich habe hier Schwierigkeiten, nur fünf Sterne vergeben zu können. Eigentlich müssten es sechs sein...

Auf die Bonus-Tracks muss ich nicht unbedingt eingehen. Meistens kann man darauf verzichten. Ich halte mehr von den regulären Veröffentlichungen im Originalzustand. Obwohl ich zugeben muss, dass mir der Song "Why" schon immer verdammt gut gefallen hat. Damals als Single-B-Seite von "The Wizard" veröffentlicht, hätte "Why" eigentlich unbedingt mit auf's Album gehört. Jawoll !

Alles in allem eine sehr gute Remaster-CD, die ihr Geld mehr als wert ist. Es ist nicht vermessen, wenn ich die Meinung vertrete, dass "Look At Yourself" durchaus in einem Atemzug mit Led Zeppelin IV oder Deep Purple In Rock genannt werden kann.

Nur erschließt es sich mir leider nicht, wer für das schauderhafte Artwork verantwortlich war. Jedenfalls ist das nicht das Original-Cover, das abgesehen vom "echten" Spiegel auch künstlerisch und grafisch viel viel besser gelungen war. Was soll dieser misslungene "Neuentwurf" ?
44 Kommentare| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. November 2013
Und schon wieder klingen sie anders. Aber das macht es ja auch so spannend.
Nicht mehr ganz so heavy wie auf der Ersten, nicht so wunderbar perfekt wie auf der Salisbury.
Die Keyboards machen den Sound, worunter der Klang der Gitarren von Mick Box aber keineswegs zu kurz kommt.
Mit einigen Überraschungen: Osibisa trommeln sich die Seele aus dem Leib im Titelsong des Albums.
Manfred Mann programmiert den Synthesizer für den Song "July Morning", und der ist eine echte Perle mit seinem leicht komplexen Aufbau und dem schier endlos lang erscheinenden Synthie Solo zum Ende hin.
Die Bonustracks sind auch Klasse.
Mal wieder eine "Why" Version, die sich aber von der auf der "Demons and Wizards" unterscheidet.
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HALL OF FAMEam 7. Mai 2002
"Loook at yourself" ist mit Kindheitserinnerungen verbunden und eine der allerersten Platten des jungen Heavy-Sounds. Sie dürfte aber auch Liebhaber von ELP oder Yes angezogen haben, auch bei Bikern mit romantischer Ader war die Gruppe beliebt. Die Platte war bis in die Endsiebziger in fast jeder Plattensammlung der Schulfreunde und Bekannten zu finden und wurde oft auf Parties gespielt.
Die Songs sind nicht alle gut, aber die guten sind wieder so gut daß 5 Sterne gerechtfertigt sind meiner Meinung:
"Look at yourself": einer der bekanntesten Heavy-Songs und ein Dauerbrenner in Diskotheken. Noch 1980 war der Song mit dem dramatischen Osibisa-Percussion-Orgie jeden Samstag im Würzburger Hartung Diskothek/Tanzschule zu hören, die sonst auch "Saturday Night Fever" und Bee Gees danach spielten.
"i wanna be free" einer der besten Titel der Gruppe überhaupt, selten gespielt. Dramatisch, manchmal zart, hat ein bezwingendes Gitarrenriff. Am Ende etwas überdramatisch.
Mit "Salisbury" und "Demons and Wizards" das beste der Gruppe aus ihrer leider viel zu kurzen Ära als ganz große Stars und Headliner.
"July Morning" der traditionelle lange Song am Schluß der LPs von Uriah Heep dieser Jahre. Manfred Man spielt Syntheziser am Schluß. Der Track ist soft und hart und typisch für die Gruppe.
"Tears in my eyes" hat auch die typischen Stimmungsschwankungen von melancholisch, frenetisch und hart mit einem originellen Gitarrenriff.
"Love Machine" ist der vielleicht härteste Song der Band überhaupt und insgesamt mit "Speed King" von Deep Purple zu dieser Zeit.
"What should be done" ist die einzige Ballade, von dieser Sorte hätte es mehr geben sollen (wie auf "Magicians Birthday).
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"Look At Yourself" von 1971 zeigt die härtere Seite von Uriah Heep. Daher ist das Album Nr. 3 für mich wohl die beste CD von Ihnen. Die Vergleiche mit Deep Purple sind nicht von der Hand zu weisen. Aber Heep haben schon ihren eigenen Reiz und eigenen Stil. Z.B. können Heep mit dem mehrstimmigen Gesang punkten, welchen es bei Purple nicht gibt.

Auf keiner anderen Platte kommt die Hammond Orgel von Ken so gut rüber. Als Beispiel sei hier der unbekannte Song `Shadows of grief` genannt. `July morning` ist für mich sowieso der beste Song von ihnen. Auch der Gesang von David Byron ist hier auf einem Höhepunkt angelangt. Weitere Anspieltipps:`Tears in my eyes`, `Look at yourself` und...eigendlich alle Songs. Ganz besonders stark ist der Bonustrack `Why`. Eine zweite, ähnliche gute Version ist auf der "Demons And Wizards". Schade eigendlich, dass später in ihrer Karriere dann so schwache Platten wie "Fallen Angel" und "Different World" kamen.

Übrigens, hört Euch mal die "Sea Of Light" von 1995 an. Die ist wieder richtig stark (siehe meine Rezension). Zurück ins Jahr `71: Auf "Look At Yourself" haben Heep alles!!! richtig gemacht. Deshalb starke 5 Sterne. Eine Platte für die Insel, unbedingt.
Kaufen, kaufen, kaufen (wer sie noch nicht hat).
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am 7. Januar 2016
Böse Zungen sagen, dass die Heep ein Abklatsch von Deep Purple sind. Naja.
Purple waren lauter, erfolgreicher. Soweit so gut. Aber Heep sind wesentlich abwechslungsreicher und spielen auch mal Hardrock. Oft fangen die ersten LPs mit so einem Kracher an.
Auch wenn Deep Purple schon 1969 mit Orchester gespielt hatten, so haben Heep auf dieser Platte beim10 minütigen July Morning Manfred Mann und die Percussionisten von Osibisa dabei.
Die gut gefüllte Remaster hat sogar ein Stück (?) Alu auf der Vorderseite, wie die ersten Ausgaben der LP. Schließlich heißt die Platte ja nicht umsonst Look At Yourself.
Die ersten Ausgaben auf CD hatten das nicht, zumindest die, die ich mal hatte.
Hervorragend ist das 11 minütige Why. Warum das nicht auf die LP kam verstehe ich nicht. Bombensong!

Gute Scheibe, braucht sich vor Deep Purple echt nicht zu verstecken! Schön gemachtes Remaster.
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Hier auf ihrer dritten Platte hatten sich "Heep" schon
toll zusammengefunden und eingespielt, was schon mit ihren höchst eigenen Chor-und
Satzgesängen zum Ausdruck gebracht wird.
Mastermind Ken Hensley hatte das Heft schon fest in der
Hand und zeichnet als Hauptkomponist verantwortlich.
Das Spiegelcover war sehr innovativ und machte obendrein
noch neugieriger auf die Band.

Die Platte startet mit dem Titelsong "LOOK AT YOURSELF" (Hensley) 5.07
mit schwerer Hammond, Heavy-Riff und tollen Vocals. Klasse arrangiert und
dramatisiert mit typischen Heep-Chören und zum Abschluss gibt es ein
Percussion-Gewitter mit Hilfe einiger Osibisa-Mitglieder.
Ich weiss noch als ich das Stück zum ersten Mal hörte in Mal Sondocks
"Diskothek im WDR".Ich war süsse 13 und ich sagte nur "WOW".

"I WANNA BE FREE" (Hensley) 3.59 ist ein fröhlicher Rocksong über
einem Heavy-Riff mit zweistimmigen Vocals und Slide-Gitarre.

Ein schönes Orgelthema wird heavy begleitet um sich bei
"JULY MORNING" (Hensley/Byron) 10.36 als Ballade fortzusetzen die
gut arrangiert und dramatisiert gesteigert wird mit tollen Vocals
und typischen Heep-Chören sowie eingängigem Refrain.
Im abschliessenden Instrumentalteil, der einen leichten Klassik-Touch
aufweist, sorgt Manfred Mann mit seinem Moog für Klangtupfer.

Dann rockt es wieder mit "TEARS IN MY EYES" (Hensley) 5.02
Ken spielt eine gute Slide-Gitarre. Es gibt einen leichten
Psychedelic-Mittelteil mit Choreinlagen von Wah-Wah-Gitarren
untermalt bevor es munter weiterrockt.

Bei "SHADOWS OF GRIEF" (Hensley/Byron) 8.40 gibt die Hammond einen
Lauf vor der von allen in einen Heavy-Part übernommen und mehrfach
instrumental gebreakt wird. Ein düster gesteigerter Psychedelic-Part
wird von Heep-Chören garniert und sorgt für Abwechslung bevor das
Anfangsthema wiederkehrt und das Stück effektvoll endet.

Balladesk und trotzdem irgendwie locker wird "WHAT SHOULD BE DONE" (Hensley) 4.13
herübergebracht das in einer Studiopause geschrieben wurde.
Man kann auch einen leichten Gospel-Touch vernehmen.

Zum Abschluss dieser tollen Scheibe rockt es noch mal mächtig
heavy mit "LOVE MACHINE" (Hensley/Byron/Box) 3.37
Gitarren- und Hammondsoli über Slide-Gitarre lassen es krachen.

KEN HENSLEY - Organ, Piano, Guitar, Acoustic Guitar & Vocal
MICK BOX - Lead Guitar & Acoustic Guitar
DAVID BYRON - Lead Vocal
PAUL NEWTON - Bass Guitar
IAIN CLARK - Drums

TEDDY OSEI, MACK TONTOH & LOUGHTY AMAO from"Osibisa" - Percussion on "Look At Yourself"
MANFRED MANN - Moog on "July Morning"
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Hier auf ihrer dritten Platte hatten sich "Heep" schon
toll zusammengefunden und eingespielt, was schon mit ihren höchst eigenen Chor-und
Satzgesängen zum Ausdruck gebracht wird.
Mastermind Ken Hensley hatte das Heft schon fest in der
Hand und zeichnet als Hauptkomponist verantwortlich.
Das Spiegelcover war sehr innovativ und machte obendrein
noch neugieriger auf die Band.

Die Platte startet mit dem Titelsong "LOOK AT YOURSELF" (Hensley) 5.07
mit schwerer Hammond, Heavy-Riff und tollen Vocals. Klasse arrangiert und
dramatisiert mit typischen Heep-Chören und zum Abschluss gibt es ein
Percussion-Gewitter mit Hilfe einiger Osibisa-Mitglieder.
Ich weiss noch als ich das Stück zum ersten Mal hörte in Mal Sondocks
"Diskothek im WDR".Ich war süsse 13 und ich sagte nur "WOW".

"I WANNA BE FREE" (Hensley) 3.59 ist ein fröhlicher Rocksong über
einem Heavy-Riff mit zweistimmigen Vocals und Slide-Gitarre.

Ein schönes Orgelthema wird heavy begleitet um sich bei
"JULY MORNING" (Hensley/Byron) 10.36 als Ballade fortzusetzen die
gut arrangiert und dramatisiert gesteigert wird mit tollen Vocals
und typischen Heep-Chören sowie eingängigem Refrain.
Im abschliessenden Instrumentalteil, der einen leichten Klassik-Touch
aufweist, sorgt Manfred Mann mit seinem Moog für Klangtupfer.

Dann rockt es wieder mit "TEARS IN MY EYES" (Hensley) 5.02
Ken spielt eine gute Slide-Gitarre. Es gibt einen leichten
Psychedelic-Mittelteil mit Choreinlagen von Wah-Wah-Gitarren
untermalt bevor es munter weiterrockt.

Bei "SHADOWS OF GRIEF" (Hensley/Byron) 8.40 gibt die Hammond einen
Lauf vor der von allen in einen Heavy-Part übernommen und mehrfach
instrumental gebreakt wird. Ein düster gesteigerter Psychedelic-Part
wird von Heep-Chören garniert und sorgt für Abwechslung bevor das
Anfangsthema wiederkehrt und das Stück effektvoll endet.

Balladesk und trotzdem irgendwie locker wird "WHAT SHOULD BE DONE" (Hensley) 4.13
herübergebracht das in einer Studiopause geschrieben wurde.
Man kann auch einen leichten Gospel-Touch vernehmen.

Zum Abschluss dieser tollen Scheibe rockt es noch mal mächtig
heavy mit "LOVE MACHINE" (Hensley/Byron/Box) 3.37
Gitarren- und Hammondsoli über Slide-Gitarre lassen es krachen.

KEN HENSLEY - Organ, Piano, Guitar, Acoustic Guitar & Vocal
MICK BOX - Lead Guitar & Acoustic Guitar
DAVID BYRON - Lead Vocal
PAUL NEWTON - Bass Guitar
IAIN CLARK - Drums

TEDDY OSEI, MACK TONTOH & LOUGHTY AMAO from"Osibisa" - Percussion on "Look At Yourself"
MANFRED MANN - Moog on "July Morning"
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am 6. Januar 2012
Ende 1971 erschien unter dem Titel *Look At Yourself* die dritte Studioscheibe von Uriah Heep. Sie wurde in der Besetzung David Byron, Ken Hensley, Mick Box, Paul Newton und Ian Clarke eingespielt und enthält fast ausschließlich Kompositionen von Keyboarder Hensley.

Diese Scheibe würde ich uneingeschränkt auch heute noch als Klassiker in der langen Bandgeschichte von Uriah Heep bezeichnen. Wobei vor allem schon das von Mick Box ersonnene Albumartwork mit dem Spiegelbildcover einen nicht geringen Teil der Magie dieses Albums ausmacht. Musikalisch halten Uriah Heep sehr starke Songs bereit, von denen sich einige zu echten Klassikern entwickelt haben. Die bekanntesten davon dürften wohl der Opener *Look At Yourself* und die Übernummer *July Morning* sein, die Ken Hensley gemeinsam mit David Byron verfasste.

Trotz dieser beiden Sahnestücke darf man den Rest des Albums nicht außer acht lassen, aber da das Album ohnehin ein einziger Höhepunkt ist, ist es eigentlich müßig über eventuelle Qualitätsschwankungen bei Heep-Songs zu spekulieren. Qualitätsprobleme gab es in dieser Phase keine und Hensley war ein Phänomen hinter dem Notenblatt. Dennoch haben sich bei mir, neben den oben erwähnten Songs, die Stücke *I Wanna Be Free*, *Shadows of Grief* und das krachende *Love Machine* als Lieblingssongs herauskristallisiert.

Nach den Aufnahmen verließen Mitbegründer Paul Newton und Kurzzeitschlagzeuger Ian Clarke die Band und machten unbewußt Platz für die später folgende klassische Heep-Besetzung. Lee Kerslake folgte am Schlagzeug nach und auf Umwegen stieß dann auch Bassist Gary Thain hinzu.

FAZIT: auch heute noch eines von Uriah Heeps stärksten Alben...
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