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36 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wahrer Meilenstein
Im Februar 1971 hatten die Engländer zunächst "Solisbury" herausgebracht. Auch dieses Album konnte mit Songs wie "Bird Of Prey" und "Lady In Black" voll überzeugen, aber das Meisterstück gelang mit dem noch im selben Jahr veröffentlichten Album "Look At Yourself", das bereits durch das Artwork...
Veröffentlicht am 21. Juli 2002 von Bernd Chatelet

versus
3 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Deep Purple für Arme - aber immer noch gut!
Ja ja! Wie sagte der Rolling Stone? "Wenn es diese Band schafft, dann bring ich mich um!" Zum Glück meinte die Journalistin ihre Drohung nicht ernst. Denn schon das zweite Album "Salisbury" lieferte mit der Party- Schunkel Nummer "Lady In Black" dem Komponisten Ken Hensley vermutlich eine Tantiemenrente bis ans Ende seiner Tage - es war...
Am 6. September 2001 veröffentlicht


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36 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wahrer Meilenstein, 21. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Look at Yourself/Miniature (Audio CD)
Im Februar 1971 hatten die Engländer zunächst "Solisbury" herausgebracht. Auch dieses Album konnte mit Songs wie "Bird Of Prey" und "Lady In Black" voll überzeugen, aber das Meisterstück gelang mit dem noch im selben Jahr veröffentlichten Album "Look At Yourself", das bereits durch das Artwork (Spiegelfolie!) für Aufsehen sorgte.
Doch auch nachdem Auflegen auf den Plattenteller, hat "Look At Yourself" einiges zu bieten, zunächst einmal den Titelsong. Orgellastig mit kreischenden Backgroundstimmen, eben Heep-typisch, präsentiert er sich. Dieses erste Highlight endet mit, zumindest für damalige Verhältnisse, gerade in Bezug auf Geschwindigkeit irrsinnigen Drums. Und genau sowas war es, was Uriah Heep ausmachte. Für den heutigen Hörer ist sowas natürlich nichts besonderes, schließlich hat er schon ganz andere Sachen gehört. Aber in einer Zeit in der Speed Metal noch ferne Zukunft war, war das ganze absolut innovativ. "I Wanna Be Free" kommt auf den ersten Blick etwas konventioneller daher. Aber Effekte wie das üppig eingesetzte Tremelo-Echo waren nicht weniger neu.
Und was dann als 3. Track kommt ist einfach Musikgeschichte. Nach den anderen 2 großen Hardrock-Bands, Deep Purple ("Child In Time", 1970) und Led Zeppelin ("Stairway To Heaven" 1971) hatte auch Uriah Heep nun einen "heiligen Song". Und dieser heißt "July Morning". Und wieder erstaunlich, was hier versucht wurde. Der sowieso schon irgendwie "schräge" Instrumentalpart (für die Musiker: A-moll, H-dur, G-dur) wird in den letzten 4 Minuten noch einmal mit zigfach anderen Melodien überlagert, so dass eine dissonante Polyphonie entsteht, wie es sie noch nie zuvor in der Rockmusik und selten zuvor überhaupt gegeben hatte. Ich möchte sagen: Nie wieder kamen sich auf musikalischer Ebene Genie und Wahnsinn näher als bei "July Morning".
"Tears In My Eyes" spielt gekonnt mit dem Wechsel zwischen klassischem Hardrock und Akkustikrock im Stil von "Lady in Black" und verlangt dabei wie "July Morning" einiges vom Hörer ab. Dritter absoluter Top-Song des Albums. Nach diesen 5 Minuten voller Abwechslung gibt's mit "Shadows Of Grief" den zweiten Überlänge-Song. An den ersten ist selbstverständlich kein Hinkommen. Aber auch hier musste sich der Hörer an Ungewöhnliches gewöhnen. Gerade wenn man sich die Passage nach der 6-Minuten-Marke anhört, wird man feststellen, wieviel Einfluss Uriah Heep auf die spätere Hardrockentwicklung inkl. Metal hatten. Auch hier sind die Abschlussminuten erstmal mit Erstaunen zu begutachten.
"What Should Be Done" ist sehr pianogeprägt und erinnert fast etwas an die 30-iger Jahre. Der kürzeste Track "Love Machine" beendet dann das Album im typischen Hardrockstil: Gitarrenlastig, riff-geprägt mit üblichen Text. David Byrons Stimme und Ken Hensleys Hammond-Orgel verleihen aber auch diesem Song einen unnachahmlichen Stil.
Um "Look At Yourself" gerecht zu bewerten, muss man ins Jahr 1971 zurückgehen. Nur dann wird einem deutlich, wie neu diese Platte wirklich war. Uriah Heep treten häufig zu Unrecht hinter Led Zep und Black Sabbath zurück, wenn von den Wegbereitern des Heavy Metals geredet wird, wie "Look At Yourself" eindrucksvoll beweist.
Befremdlich, innovativ, genial neu. Ein echter Meilenstein des Rocks - Uriah Heep - "Look At Yourself".
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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wahrer Klassiker der 70er, 30. Januar 2004
Von 
Linda99 (Bonn, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Look at Yourself-New Edition (Audio CD)
Zu den einzelnen Titeln von "Look At Yourself" braucht man nicht mehr viel zu sagen; dass der Titelsong mit dem tollen Percussion-Beitrag von Osibisa und "July Morning" DIE Titel des Albums waren, weiß jeder, der das Album kennt. Aber auch die anderen Songs des Albums waren aus meiner Sicht 1971 noch so gut, dass die CD allein wegen der Musik auch heute noch 5 Sterne verdient.

Die Aufmachung des Covers der LP mit der Metallfolie war seinerzeit absolut innovativ, so wie es auch die Songstrukturen einiger Titel waren (man muss natürlich 30 Jahre zurückdenken). Die Band hatte mit diesem Album ihre musikalische Richtung für die nächsten Jahre gefunden, was aber nicht heißen soll, dass die ersten beiden Alben Very Eavy Very Umble [Reissue] und Salisbury [Reissue] nicht gut waren. Diese sind heute ebenfalls echte Heep-Klassiker, die ich - besonders in der De Luxe-Edition - auch heute sehr gerne höre.

Die Neuveröffentlichungen als Re-Masters der Alben der Band, auf die ich immer gehofft hatte, sind im übrigen tatsächlich grandios gelungen. Der Klang ist fantastisch und lässt keinerlei (akustische) Wünsche offen. So klang die Band wohl wirklich im Studio Anfang 1970; leider ließ sich das auf Vinyl zu dieser Zeit nicht reproduzieren und die ersten CD-Überspielungen waren (wie fast bei allen Bands) lieblos, da alles wegen der neuen CD-Technologie schnell gehen musste. Da hat sich das Warten auf die Bearbeitung der Original 8-Track-Masters der Landsdown-Studios wirklich gelohnt.

Auch die Bonus-Tracks der einzelnen CD's sind eine interessante Bereicherung der Neuauflagen. Hier sind es insbesondere "What's Within My Heart" und Why", die als Outtakes der Sessions erstmals auf den alten Tapes gefunden und veröffentlicht worden sind (siehe auch Kommentar hierzu). "Why" ist ein 11-Minuten-Studio-Jam, der auch schon damals hätte veröffentlicht werden sollen.

Zum Artwork: Das Booklet ist hervorragend gestaltet mit der interessanten Geschichte der Recording-Sessions zum Album sowie vielen neuen Fotos und Info's zu den einzelnen Titeln. Die Originalaufmachung der LP ist ebenso vorhanden, wie die Songtexte (auch die der Bonus-Tracks) und der Spiegelfolie der LP. Das Ganze kommt dann noch mit Außenhülle und einem Foto des Platten-Covers für den nordamerikanischen Markt. Besser geht's nicht, da hat sich die Plattenfirma viel Mühe gegeben und das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt ohne Frage.

Selbst wenn man bereits eine CD-Veröffentlichung dieses Klassikers besitzen sollte, eine Neuanschaffung kann ich nur empfehlen. Toll, und ein Beispiel und Vorbild für andere Bands und Companies, wie man so etwas richtig macht!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Verkörperung des urtypischen Uriah Heep - Sounds schlechthin, 24. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Look at Yourself (Audio CD)
Ähnlich wie bei Black Sabbath das "Master Of Reality" - Album, ist "Look At Yourself" definitiv DAS Heep-Album. Für mich die beste Uriah Heep - Veröffentlichung aller Zeiten.

Nach den beiden guten bis sehr guten Vorgängern, auf denen der Stil der Band noch nicht klar definiert war und sie noch viele andere Einflüsse verarbeitet haben, krachte es auf dieser CD richtig "heavy". Jung und unverbraucht konnte sich die Band hier voll entfalten, ohne die beiden ersten Alben zu leugnen. Eine echte Steigerung ! Obwohl sich ja das Personalkarussell damals schon unaufhaltsam drehte und es für Uriah Heep offenbar wohl keinen festen Drummer und keinen Bassisten zu finden gab, der länger als ein halbes Jahr dabei war. Ollie Olson, Paul Newton und Alex Napier, wie die damals schon vielen wechselnden Musiker unter anderem hießen und die teilweise nicht mal eine Aufnahmesession durchhielten. Von einer festen Stammbesetzung konnte keine Rede sein. Die "Essenz" der Band waren damals in den Anfangsjahren Box, Byron und Hensley. Auch die von Hensley komponierten oder mitkomponierten Songs sind außergewöhnlich rockig ausgefallen.

Egal ob das explodierende Look At Yourself, das melodiös stampfende
I Wanne Be Free, die geniale Hymne July Morning mit Manfred Mann an den Keyboards (der Heep - Klassiker schlechthin), das flockig lockere Heavy - Rock - Brett Tears In My Eyes, das
psychedelisch - punkige Shadows Of Grief, das jazzige What Should Be Done und der Hardrock-Reißer Love Machine zum krönenden Abschluss. Absolut kein Ausfall zu verzeichnen. Ich habe hier Schwierigkeiten, nur fünf Sterne vergeben zu können. Eigentlich müssten es sechs sein...

Auf die Bonus-Tracks muss ich nicht unbedingt eingehen. Meistens kann man darauf verzichten. Ich halte mehr von den regulären Veröffentlichungen im Originalzustand. Obwohl ich zugeben muss, dass mir der Song "Why" schon immer verdammt gut gefallen hat. Damals als Single-B-Seite von "The Wizard" veröffentlicht, hätte "Why" eigentlich unbedingt mit auf's Album gehört. Jawoll !

Alles in allem eine sehr gute Remaster-CD, die ihr Geld mehr als wert ist. Es ist nicht vermessen, wenn ich die Meinung vertrete, dass "Look At Yourself" durchaus in einem Atemzug mit Led Zeppelin IV oder Deep Purple In Rock genannt werden kann.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stimmt! Die Beste von Heep, 25. Juni 2006
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Look at Yourself (Audio CD)
"Look At Yourself" von 1971 zeigt die härtere Seite von Uriah Heep. Daher ist das Album Nr. 3 für mich wohl die beste CD von Ihnen. Die Vergleiche mit Deep Purple sind nicht von der Hand zu weisen. Aber Heep haben schon ihren eigenen Reiz und eigenen Stil. Z.B. können Heep mit dem mehrstimmigen Gesang punkten, welchen es bei Purple nicht gibt.

Auf keiner anderen Platte kommt die Hammond Orgel von Ken so gut rüber. Als Beispiel sei hier der unbekannte Song `Shadows of grief` genannt. `July morning` ist für mich sowieso der beste Song von ihnen. Auch der Gesang von David Byron ist hier auf einem Höhepunkt angelangt. Weitere Anspieltipps:`Tears in my eyes`, `Look at yourself` und...eigendlich alle Songs. Ganz besonders stark ist der Bonustrack `Why`. Eine zweite, ähnliche gute Version ist auf der "Demons And Wizards". Schade eigendlich, dass später in ihrer Karriere dann so schwache Platten wie "Fallen Angel" und "Different World" kamen.

Übrigens, hört Euch mal die "Sea Of Light" von 1995 an. Die ist wieder richtig stark (siehe meine Rezension). Zurück ins Jahr `71: Auf "Look At Yourself" haben Heep alles!!! richtig gemacht. Deshalb starke 5 Sterne. Eine Platte für die Insel, unbedingt.
Kaufen, kaufen, kaufen (wer sie noch nicht hat).
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kultplatte der Siebziger, 7. Mai 2002
Von 
silbertanne4 "silbertanne" (Offenbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Look at Yourself/Miniature (Audio CD)
"Loook at yourself" ist mit Kindheitserinnerungen verbunden und eine der allerersten Platten des jungen Heavy-Sounds. Sie dürfte aber auch Liebhaber von ELP oder Yes angezogen haben, auch bei Bikern mit romantischer Ader war die Gruppe beliebt. Die Platte war bis in die Endsiebziger in fast jeder Plattensammlung der Schulfreunde und Bekannten zu finden und wurde oft auf Parties gespielt.
Die Songs sind nicht alle gut, aber die guten sind wieder so gut daß 5 Sterne gerechtfertigt sind meiner Meinung:
"Look at yourself": einer der bekanntesten Heavy-Songs und ein Dauerbrenner in Diskotheken. Noch 1980 war der Song mit dem dramatischen Osibisa-Percussion-Orgie jeden Samstag im Würzburger Hartung Diskothek/Tanzschule zu hören, die sonst auch "Saturday Night Fever" und Bee Gees danach spielten.
"i wanna be free" einer der besten Titel der Gruppe überhaupt, selten gespielt. Dramatisch, manchmal zart, hat ein bezwingendes Gitarrenriff. Am Ende etwas überdramatisch.
Mit "Salisbury" und "Demons and Wizards" das beste der Gruppe aus ihrer leider viel zu kurzen Ära als ganz große Stars und Headliner.
"July Morning" der traditionelle lange Song am Schluß der LPs von Uriah Heep dieser Jahre. Manfred Man spielt Syntheziser am Schluß. Der Track ist soft und hart und typisch für die Gruppe.
"Tears in my eyes" hat auch die typischen Stimmungsschwankungen von melancholisch, frenetisch und hart mit einem originellen Gitarrenriff.
"Love Machine" ist der vielleicht härteste Song der Band überhaupt und insgesamt mit "Speed King" von Deep Purple zu dieser Zeit.
"What should be done" ist die einzige Ballade, von dieser Sorte hätte es mehr geben sollen (wie auf "Magicians Birthday).
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Iron Deep Uriah, 3. März 2009
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Look at Yourself (Audio CD)
Auf dieser Platte scheint es, als haben Sie ihren Sound gefunden. Mick Boxens Anteil ist weit größer und er bringt den Blues mit hinein. Der Rock Anteil ist hier - von den ersten 3 Alben jetzt - am Größten, das Titelstück, ,I Wanna Be Free' und ,Love Machine' sind erstklassige Hard Rock Songs, und mit ,July Morning' und ,Shadows Of Grief' wird auch noch dem Prog - allerdings rockender und in weit bekömmlicheren Dosen als auf den ersten beiden Alben - Tribut gezollt, der hier noch stärker mit klassischen Anleihen bei den Keybord Lines versetzt ist. Einzig die Ballade ,What Should Be Done' gehört nicht unbedingt zu den besten ruhigeren Songs der Band, der Rest aber weiß auch kompositorisch zu überzeugen. Der hier endlich typische Uriah Heep Sound wird von vielen als Deep Purpe für Arme bezeichnet. Für mich gesellt sich aber, wegen des Stils wie Ken Hensley Keyboard spielt auch noch Iron Butterfly hinzu, und das ,Arme' laß ich auch gern weg. Diese Platte ist Kult - zurecht, und Sie steht Alben wie Deep Purple's ,In Rock' in nichts nach und ist der erste wirklich Beleg in UHs discography, daß Sie eine echte Hard Rock Band waren. Und vergessen wir nicht - auch Deep Purple brauchten einige Alben um ihren Sound zu finden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker des Heavy-Prog aus dem Jahr 1971., 15. Dezember 2011
Von 
Uwe Smala "Uwe Smala" (Dortmund) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Hier auf ihrer dritten Platte hatten sich "Heep" schon
toll zusammengefunden und eingespielt, was schon mit ihren höchst eigenen Chor-und
Satzgesängen zum Ausdruck gebracht wird.
Mastermind Ken Hensley hatte das Heft schon fest in der
Hand und zeichnet als Hauptkomponist verantwortlich.
Das Spiegelcover war sehr innovativ und machte obendrein
noch neugieriger auf die Band.

Die Platte startet mit dem Titelsong "LOOK AT YOURSELF" (Hensley) 5.07
mit schwerer Hammond, Heavy-Riff und tollen Vocals. Klasse arrangiert und
dramatisiert mit typischen Heep-Chören und zum Abschluss gibt es ein
Percussion-Gewitter mit Hilfe einiger Osibisa-Mitglieder.
Ich weiss noch als ich das Stück zum ersten Mal hörte in Mal Sondocks
"Diskothek im WDR".Ich war süsse 13 und ich sagte nur "WOW".

"I WANNA BE FREE" (Hensley) 3.59 ist ein fröhlicher Rocksong über
einem Heavy-Riff mit zweistimmigen Vocals und Slide-Gitarre.

Ein schönes Orgelthema wird heavy begleitet um sich bei
"JULY MORNING" (Hensley/Byron) 10.36 als Ballade fortzusetzen die
gut arrangiert und dramatisiert gesteigert wird mit tollen Vocals
und typischen Heep-Chören sowie eingängigem Refrain.
Im abschliessenden Instrumentalteil, der einen leichten Klassik-Touch
aufweist, sorgt Manfred Mann mit seinem Moog für Klangtupfer.

Dann rockt es wieder mit "TEARS IN MY EYES" (Hensley) 5.02
Ken spielt eine gute Slide-Gitarre. Es gibt einen leichten
Psychedelic-Mittelteil mit Choreinlagen von Wah-Wah-Gitarren
untermalt bevor es munter weiterrockt.

Bei "SHADOWS OF GRIEF" (Hensley/Byron) 8.40 gibt die Hammond einen
Lauf vor der von allen in einen Heavy-Part übernommen und mehrfach
instrumental gebreakt wird. Ein düster gesteigerter Psychedelic-Part
wird von Heep-Chören garniert und sorgt für Abwechslung bevor das
Anfangsthema wiederkehrt und das Stück effektvoll endet.

Balladesk und trotzdem irgendwie locker wird "WHAT SHOULD BE DONE" (Hensley) 4.13
herübergebracht das in einer Studiopause geschrieben wurde.
Man kann auch einen leichten Gospel-Touch vernehmen.

Zum Abschluss dieser tollen Scheibe rockt es noch mal mächtig
heavy mit "LOVE MACHINE" (Hensley/Byron/Box) 3.37
Gitarren- und Hammondsoli über Slide-Gitarre lassen es krachen.

KEN HENSLEY - Organ, Piano, Guitar, Acoustic Guitar & Vocal
MICK BOX - Lead Guitar & Acoustic Guitar
DAVID BYRON - Lead Vocal
PAUL NEWTON - Bass Guitar
IAIN CLARK - Drums

TEDDY OSEI, MACK TONTOH & LOUGHTY AMAO from"Osibisa" - Percussion on "Look At Yourself"
MANFRED MANN - Moog on "July Morning"
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker des Heavy-Prog aus dem Jahr 1971., 15. Dezember 2011
Von 
Uwe Smala "Uwe Smala" (Dortmund) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Look at Yourself (Audio CD)
Hier auf ihrer dritten Platte hatten sich "Heep" schon
toll zusammengefunden und eingespielt, was schon mit ihren höchst eigenen Chor-und
Satzgesängen zum Ausdruck gebracht wird.
Mastermind Ken Hensley hatte das Heft schon fest in der
Hand und zeichnet als Hauptkomponist verantwortlich.
Das Spiegelcover war sehr innovativ und machte obendrein
noch neugieriger auf die Band.

Die Platte startet mit dem Titelsong "LOOK AT YOURSELF" (Hensley) 5.07
mit schwerer Hammond, Heavy-Riff und tollen Vocals. Klasse arrangiert und
dramatisiert mit typischen Heep-Chören und zum Abschluss gibt es ein
Percussion-Gewitter mit Hilfe einiger Osibisa-Mitglieder.
Ich weiss noch als ich das Stück zum ersten Mal hörte in Mal Sondocks
"Diskothek im WDR".Ich war süsse 13 und ich sagte nur "WOW".

"I WANNA BE FREE" (Hensley) 3.59 ist ein fröhlicher Rocksong über
einem Heavy-Riff mit zweistimmigen Vocals und Slide-Gitarre.

Ein schönes Orgelthema wird heavy begleitet um sich bei
"JULY MORNING" (Hensley/Byron) 10.36 als Ballade fortzusetzen die
gut arrangiert und dramatisiert gesteigert wird mit tollen Vocals
und typischen Heep-Chören sowie eingängigem Refrain.
Im abschliessenden Instrumentalteil, der einen leichten Klassik-Touch
aufweist, sorgt Manfred Mann mit seinem Moog für Klangtupfer.

Dann rockt es wieder mit "TEARS IN MY EYES" (Hensley) 5.02
Ken spielt eine gute Slide-Gitarre. Es gibt einen leichten
Psychedelic-Mittelteil mit Choreinlagen von Wah-Wah-Gitarren
untermalt bevor es munter weiterrockt.

Bei "SHADOWS OF GRIEF" (Hensley/Byron) 8.40 gibt die Hammond einen
Lauf vor der von allen in einen Heavy-Part übernommen und mehrfach
instrumental gebreakt wird. Ein düster gesteigerter Psychedelic-Part
wird von Heep-Chören garniert und sorgt für Abwechslung bevor das
Anfangsthema wiederkehrt und das Stück effektvoll endet.

Balladesk und trotzdem irgendwie locker wird "WHAT SHOULD BE DONE" (Hensley) 4.13
herübergebracht das in einer Studiopause geschrieben wurde.
Man kann auch einen leichten Gospel-Touch vernehmen.

Zum Abschluss dieser tollen Scheibe rockt es noch mal mächtig
heavy mit "LOVE MACHINE" (Hensley/Byron/Box) 3.37
Gitarren- und Hammondsoli über Slide-Gitarre lassen es krachen.

KEN HENSLEY - Organ, Piano, Guitar, Acoustic Guitar & Vocal
MICK BOX - Lead Guitar & Acoustic Guitar
DAVID BYRON - Lead Vocal
PAUL NEWTON - Bass Guitar
IAIN CLARK - Drums

TEDDY OSEI, MACK TONTOH & LOUGHTY AMAO from"Osibisa" - Percussion on "Look At Yourself"
MANFRED MANN - Moog on "July Morning"
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf dem Weg zur Spitze, 3. Juni 2001
Rezension bezieht sich auf: Look at Yourself/Miniature (Audio CD)
Heep hatten mit "Look at yourself" ihren ersten großen Erfolg (Silber in den USA), was nicht zuletzt am treibenden Titelsong lag (bei dessen immer schneller werdenden Finale Mitglieder von Osibisa mispielten) sowie DER Hymne schlechthin, "July Morning", die sich nahtlos in eine Reihe mit "Child in time" oder "Stairway to heaven" einreihte. Aber auch die Hardrocker "Tears in my eyes", "I want to break free" oder der schnelle Rauswerfer "Love Machine" bürgen für Qualität, wogegen "Shadows of Grief" die experimentelle Seite der Band zeigt. "Look at yourself" bereitete eindrucksvoll den Boden für die folgenden Großtaten "Demons and Wizards", "Magician's Birthday" und "Sweet Freedom", was nicht zuletzt an Ken Hensleys's Gespür für tolle Melodien lag, die von David Byron's fantastischer Stimme entsprechend umgesetzt wurden. Ein Muß für jeden Hardrock-Fan!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen in rock, 16. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Look at Yourself (Audio CD)
dieses album gefällt mir von allen heep-arbeiten am besten. es ist dicht, konzise, in sich geschlossen, es hat ausschließlich packende nummern. es zeigt eine im zenit ihres könnens elegant und selbstbewusst rockende band. auf diesem album gehen sie am weitesten auf den hardrock zu, ihre anderen einflüsse (folk und prog) kommen etwas kürzer, aber das stört hier nicht. im gegenteil: der sachlichere, bodennähere touch dieses albums hat in wahrheit mehr charme als das bald folgende fantasy-wabern.

die kräfte sind hier noch gut austariert. zwar messen sich ken hensley und mick box schon deutlich hörbar miteinander. hensley spielt die orgel mit seinen rhythmischen akkordstößen schon wie eine gitarre, box klingt mit (hier sehr intelligent und nicht übertrieben eingesetztem wahwah) teilweise wie eine orgel. dadurch verweben sich ihre muster sehr schön ineinander.

"look at yourself" ist der ältere bruder von "easy livin'" (bass und orgel spielen nahezu das gleiche wie ein album später), eine packende, faszinierende hardrocknummer, einer ihrer allerbesten. osibisa helfen beim grooven, das stück bekommt dadurch etwas reizvoll-santana-eskes. "i wanna be free" mit seinen dreistimmigen melodien hat dann etwas beatles-artiges, konterkariert durch eruptionen von gitarren/orgel-grooves. "july morning" ist ihre erkennungsmelodie, ist ihr "child in time" (beide songs bauen auf majestätischen, aber ein wenig mysteriösen orgelakkorden auf, bieten heftige dynamikwechsel und schön gekreischte falsetteinlagen - und vor allem aber unvergessliche gesangsmelodien). das intro erinnert mich mehr als nur ein bisschen an die einleitung von joe cockers version von "with a litle help from my friends". an der stelle, wo byron mit "here I was on a july morning" einsetzt, könnte genauso gut auch "what would you do ..." kommen. macht ja nix. manfred mann steuert ein paar sehr hübsche, bohrende moog-tonfolgen bei. auch mick box hat ein paar richtig gute ideen hier.
die übrigen tracks halten das niveau, und zwar locker.

im bonusteil fallen zwei stücke besonders auf: die wunderbare akustische folknummer "what's within my heart" und der ausgedehnhte jam "why". mick box' wahwah-licks klingen hier wie direkt aus einem blaxploitation-soundtrack, die nummer zeigt doch allen ernstes uriah heep beim - funk!
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Look at Yourself
Look at Yourself von Uriah Heep (Audio CD - 2006)
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