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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erster großer Erfolg für die Band
Der große Durchbruch für U.H. war seinerzeit noch zwei Albem entfernt, denn der kam erst mit 'Demons and Wizards'. Wie ich in anderen Rezensionen bereits schrieb, hat jedes Album der Gruppe seinen eigenen unverkennbaren Charakter. Bei 'Salisbury' ist dieser jedoch schwer zu definieren.
Erstmals steuert Ken Hensley rund die Hälfte des Songmaterials...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2004 von Dirk Westerheide

versus
12 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Probelauf für spätere gute Alben
Nun ja, ich kenne "Salisbury" seit über 30 Jahren, daher kann ich gut verstehen, dass junge Menschen diese Musik als 70'er Jahre Gedudel abtun (wobei der Output der Musikindustrie von heute froh sein könnte zumindest dieses Niveau zu erreichen). "Salisbury" ist sicherlich kein Muss für einen Heepster, aber es enthält dennoch einige gute Stücke...
Veröffentlicht am 9. Juni 2005 von Marc Colling


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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erster großer Erfolg für die Band, 27. Oktober 2004
Von 
Dirk Westerheide "dreamwest11" (Jávea (E), Schwerte (D)) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Salisbury (Audio CD)
Der große Durchbruch für U.H. war seinerzeit noch zwei Albem entfernt, denn der kam erst mit 'Demons and Wizards'. Wie ich in anderen Rezensionen bereits schrieb, hat jedes Album der Gruppe seinen eigenen unverkennbaren Charakter. Bei 'Salisbury' ist dieser jedoch schwer zu definieren.
Erstmals steuert Ken Hensley rund die Hälfte des Songmaterials bei; u.a. auch den Megahit 'Lady in Black', der sich wochenlang in den in den Top Ten der internationalen Charts hielt und zur Hymne einer ganzen Generation wurde. Bemerkenswert daran ist, dass der Song nur aus 2 Akkorden besteht und der Refrain noch nicht einmal einen richtigen Text hat. Der Erfolg von 'Lady in Black' konnte von der Band nicht mehr wiederholt werden.
Das Album startet mit 'Bird of Prey' und deutet damit an, wohin sich der typische Stil von U.H. entwickelt (Melodiöser Hardrock und nicht etwa Heavy Metal o.ä.!).
'The Park' zeichnet sich durch den Eunuchengesang aus, gefolgt von 'Time to live'. 'High Priestess' gibt sich ebenfalls gefällig.
Herausragend ist der Titeltrack 'Salisbury', zu dem ein ganzes Orchester, vornehmlich mit Blasinstrumenten aufgefahren wurde. Der Track nimmt fast die gesamte B-Seite der damaligen Vinyl-LP ein. Dominant ist ein Bass mit stark 'jazzigem' Einschlag. Ebenfalls gefällt Mick Box mit einem eindrucksvollen Gitarrensolo und vor allem David Byrons Stimme, die hier voll zur Geltung kommt. Typisch für die Band auch der mehrstimmige Gesang.
'Simon the bullet freak' war nur auf dem Original US-Album zu finden; in Deutschland tauchte es als B-Seite (ich glaube von) 'Lady in Black' auf.
'Here am I' ist ein 'Outtake', der erstmals lediglich auf 'Rarities' (jedoch in einer etwas anderen Version) veröffentlicht wurde, als alte Tonbänder aus dieser Zeit wiederentdeckt wurden.
Die anderen Bonustracks sind alternative Versionen der auf dem regulären Album enthaltenen Stücke und deutlich schlechter als diese. Nur etwas für Sammler und Fans.
Das Album wird von 'Lady in Black' und 'Salisbury' dominiert und da auch die restlichen Songs wirklich gut sind, gebe ich 5 Sterne.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Salisbury - Ein Truppenübungsplatz der englischen Armee, 22. Juni 2011
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Salisbury (Audio CD)
Gleich vorweg, alle Uriah Heep Alben wurden mit Ausnahme (vielleicht auch absichtlich) von - Conquest - hervorragend remastert und mit unzähligem Bonusmaterial ausgestattet. Alle CD's dieser Reihe sind daher zwischen 70 und knapp 80 Minuten lang. Die Anschaffung der remasterten CD's lohnt sich nicht nur für den absoluten Uriah-Heep-Fan, sondern generell auch für alle Musikfreunde, denn auch diese werden auf jedem Album viele großartige Songs unterschiedlicher Stilrichtungen finden.

Uriah Heep wurden ja in den Anfangstagen sehr häufig von ahnungslosen Musik-Kritikern als billige "Deep-Purple-Kopie" abgewertet, weil der erste Sänger David Byron dem damals zweiten Deep-Purple-Sänger Ian Gillian stimmlich sehr ähnlich war (Bird of Prey - und das Finale von - Solisbury - das sehr stark - nur in etwas gedrosselter Form - an den stimmlichen Orgasmus Gillians bei - Child in Time - erinnert, seien an dieser Stelle nur zwei kleine Beispiele). Dennoch spielten Uriah Heep eine völlig andere, wesentlich progressiver angehauchte Musik, als die große "Klassik-Hard-Rock-Formation", die ja unter anderem auch mit sehr vielen Unstimmigkeiten unter den Musikern und Line-Up-Wechseln zu kämpfen hatte.

Mit Ausnahme des für mich auch heute noch nicht wirklich hörbaren - Bird of Prey - besticht das Album - Solisbury - mit sehr anspruchsvollen und kreativen Rocksongs, die zeitlos schön, und unglaublich abwechslungsreich komponiert sind. Der 16-minütige Titletrack, der benannt ist nach der gleichnamigen Englischen Stadt, und bei dem vor allem Ken Hensley unglaublich schwindelerregende Hammondorgel-Soli zu orchestraler Musik spielt, ist natürlich das anspruchsvolle Highlight dieses großartigen Albums, aber auch alle anderen Songs, wie zum Beispiel das ruhige und zart gesungene - The Park - und natürlich der große Hit - Lady In Black - sind allesamt hörenswert.

Die remasterte Bonus-CD enthält noch sieben zusätzliche Titel, darunter mit - Simon The Bullet Freak und Here Am I - zwei Titel, die es damals nicht auf das Album schafften.
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39 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prog Hardrock, 9. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Salisbury (Audio CD)
Diese 2.Veröffentlichung von URIAH HEEP geniesst in vielen Musikerkreisen höchsten Respekt.
Aus heutiger Sicht eine der ersten PROG HARDROCK Bands überhaupt.
Progressive Rockelemente bei heutigen Bands wie KINGS X o. DREAM THEATER sind eindeutig der musikalischen Beeinflussung Heeps zuzurechnen.
Leute, die das nicht verstehen wollen, können auf den Hörgenuss
solcher Rootbands in dieser Musikrichtung ja verzichten.
Auf jeden Fall gehören die ersten Uriah Heep Alben dazu !
Auf dieser Scheibe findet man übrigends mit "Bird Of Prey"
einen der ersten HEAVY METAL Songs überhaupt. Hier glänzt
Nachtigall David Byron (R.I.P.) besonders.
Die Fans trauern ihm als unumstrittenen Kultsänger nach.
Wahnsinnig gut ist auch der pompöse, orchestrale Titelsong
SALISBURY, der mit über 16Min. Spielzeit ganz schöne Überlänge
aufweist u. Mastermind KEN HENSLEY als Composer (u.Keyboarder)
auszeichnet.
Die Musik auf diesem Album schwankt zwischen arttypischem 70er Hardrock, melancholischem Progrock u. manchmal übertrieben balladesken Parts, die aber super arrangiert sind.
Musikalisch u. textlich auf ganz schön hohem Niveau für diese Zeit (1971)ist dieses Album neben Demons And Wizards u. Magician's Birthday eines der empfehlenswertesten Alben der Band aus den 70ern.
Ich finde sie übrigends auch mit dem jetzigen Sänger Bernie Shaw überdurchschnittlich hörenswert.
Vergleichsbands: teilweise DEEP PURPLE (70er Alben wie IN ROCK usw...)

Anspieltips: Bird Of Prey, The Park, Salisbury,die
damalige Hitsingle LADY IN BLACK
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der musikalische Kick..., 16. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Salisbury (Audio CD)
Salisbury war in meiner Jugend Anfang der 70er das zweite Album von Uriah Heep, dass ich mir zulegte. Ich kaufte mir diesen Long - Player sozusagen nachträglich, neugierig und angestachelt durch Demons & Wizards, als er bereits zwei Jahre auf dem Markt war.
Diese Zeit war sehr stark geprägt durch Sweet, T. Rex und Slade. Hiervon löste ich mich nur schwer. Den Anfang machten Alice Cooper, später CCR, dann Deep Purple und Led Zeppelin. Auf Uriah Heep wurde ich erst etwas später aufmerksam.

Nach all diesen damals erlebten musikalischen Erfahrungen war Salisbury irgendwie ein absoluter Kick.

Bird Of Prey ! Adrenalin pur. So etwas hatte ich noch nicht gehört.
David Byrons Stimme, die kurzen geheimnisvollen Choransätze...
Für mich seinerzeit die intensivste musikalische Erfahrung.
Danach abrupt Ruhe.
Sehr leise und unglaublich melancholisch folgt das Werk "The Park". Einfach nur romantisch schön und eine traumhafte Melodie. Bis heute habe ich den Song nicht vergessen. The Park eroberte auch schnell die Herzen meiner mich damals umgebenden Freunde und der Song wurde schnell zu einer der Balladen, die im Partykeller langsame Schmuserunden einläuten sollten.

Das Besondere, was Uriah Heep ausmachte, zeichnete sich auf "Salisbury" bereits deutlich ab. Die Abwechslung zwischen hartem Rock und progressiven langen Songs und ebenso herzergreifenden schönen Balladen. Nach "The Park" macht "Time To Live" unmissverständlich klar, wo der Hammer hängt.
Und dass "Lady In Black" mal posthum zum Super-Hit werden sollte, dass wusste ich damals noch nicht. Beim ersten Mal Hören war es einfach nur ein schönes Lied...

High Priestess passt als Opener der zweiten LP-Seite sehr gut. Eher ein melodiöser Rocker.
Sehr gewöhnungsbedürftig aber mit jedem Hören besser fällt der gleichnamige Titel-Song "Salisbury" auf,
der mit über 16 Minuten (!) mega-lang ist und die gesamte übrige zweite Seite der LP ausfüllt.
Es wäre sehr interessant gewesen, wenn Uriah Heep dieses Konzept weiter vertieft hätte. Die Vermischung von Gitarren-Rock und großem Bläserorchester inkl. Flöten und Oboen geriet zwar stellenweise etwas holprig, aber "Salisbury" ist eine Aufsehen erregende Komposition und mit Abstand für mich einer der besten Songs im Segment "Progressive-Rock".

Dies alles macht "Salisbury" zu einer der wichtigsten Veröffentlichungen von Uriah Heep. Der Kauf dieses Werkes lohnt auch noch heute. Ich kann das Album jedem Classic-Rock-Fan nur wärmstens empfehlen. Natürlich heute als CD in sehr passabler Klangqualität.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Salisbury Plain..., 5. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Salisbury (Audio CD)
Uriah Heeps zweites Studioalbum erschien erstmals im Februar 1971 und trug den Titel *Salisbury*. Eingespielt wurde es in der Besetzung David Byron (vocals), Mick Box (guitar), Paul Newton (bass), Ken Hensley (organ) und Keith Baker (drums). Die Scheibe sollte der erste richtig große Schritt nach vorne sein.

Die Scheibe enthält mit *Bird Of Prey* nicht nur einen Klassiker, sondern mit Ken Hensley's *Lady In Black* gleich einen hauptamtlichen Oberklassiker, mit dem die Band heute noch definiert wird. Dazwischen gibt es mit dem ruhigen *The Park* und dem kräftigeren *Time To Live* Songs die den beiden Klassikern in nichts nachstehen.

Seite 2 bestand seinerzeit nur aus zwei Songs. Da wäre zum ersten das hervorragend und rockige *High Priestess* und der 16 minütige, von Box, Byron und Hensely verfasste Epos *Salisbury*. Ein Song der schwer zu beschreiben ist, aber aus einer gesunden Mischung von ruhigen Zwischentönen, kräftigen Gitarren, verspielten Keys und *uns* Daves unvergleichlicher Stimme lebt. Ein sehr anspruchsvoller Song der ein weiteres Uriah-Heep-Highlight darstellt.

Was die Gruppe auf der Scheibe zusätzlich und letztendlich entscheidend ausgebaute war der Einsatz des Mehrfachchores, den man sich vermutlich von Grand Funk Railroads erster Scheibe abgeschaut hatte und der zu einem weiteren wichtigen Trademark von Uriah Heep wurde. Bonustracks ohne Wertung, ich fürchte, man wollte mit aller Macht das Archiv leeren.

FAZIT: großartige Scheibe mit merkwürdigem Artwork...
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... in black, 16. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Salisbury (Audio CD)
dieser mut ist schon arg. kaum haben sie sich mit dem braven "very eavy..."-album so halbwegs als neue, heiße hardrock-kapelle positioniert, lehnen sie sich schon mit dem zweiten album weiter aus dem fenster als jemals wieder. der lohn: die kritiker haben das album damals geprügelt wie einen tanzbären - aber heute ist es ein klassiker.

dieses album bildet die ganze bandbreite von uriah heep ab: hardrock. folk. progrock. und ein bisschen sixties-beat. das titelstück blasen sie mit einem großen bläser-orchester auf 16 minuten auf - sowas gehörte damals bei jeder besseren rockband zur wohnzimmereinrichtung. aber: das funktioniert. super sogar! ein tolles stück orchester-rock, das mir besser gefüllt als das "concerto" von deep purple. dass das stück so gut funktioniert, ist vor allem das verdienst von mick box, der auf diesem lied (und der ganzen platte) besser, interessanter und origineller spielt als danach jemals wieder. hier sind die kräfte besser austariert, ken hensleys orgel drückt noch nicht alle anderen bandmitglieder und vor allem box' gitarre an die wand.

das album klingt vielleicht noch nicht ganz ausgereift, aber es hat kraft, jugendlichen übermut, frische, einen wilden, drängenden impetus. es vermittelt eine freude, die beim hören richtig ansteckt.

und: es ist sehr, sehr gut gespielt, obwohl hier noch nicht die klassische besetzung am werk ist. aber auch ohne thain und kerslake groovt die rhythmusgruppe sehr anständig.

was dieses album auch stark macht: es ist schon opulent, aber noch nicht schwülstig. die musik wird noch nicht mit nebligen fantasykonzepten zugewabert.

ein wort zu "lady in black": ich weiß, unter den wahren und echten heep-fans ist es usus, sich von dem stück zu distanzieren. ich mache das nicht. es wurde im laufe der jahre zu einem schlager, und diesen prozess überleben die meisten songs nicht. dieser schon. ken hensleys sensationeller gesang - der phrasiert enorm emotionell, aber ohne in byronsche opernvibrati zu verfallen - die vom folk kommenden, enorm raum machenden akustikgitarren, mick box' sehr kluge stromgitarreneinwürfe, die aggressiv hallenden drums - all das blieb vom radiodauereinsatz unbeschädigt. dieses stück beweist wunderbar, dass man auch mit wandergitarren hardrock machen kann, dass druck und härte keine frage der lautstärke sein müssen, sondern eine frage der gefühlten intensität sind. ich weiß, ich mache mich jetzt unbeliebt, aber für mich ist das heeps mit abstand bester song. schade, dass sie in der richtung nicht mehr viel gemacht haben - das stück beweist, dass sie nicht jede melodie niederorgeln müssen und trotzdem als heep erkennbar sind.

die bonustracks - auch hier outtakes einerseits, nie genutzte single-edits andererseits - sind interessant, nicht mehr, nicht weniger.
der restaurierte sound ist klar, warm und staubfrei, vielleicht sogar ein bisschen zu hell.

das cover ist, wie meiner meinung nach alle von heep, grauenvoll und unpassend.
fazit: dies ist weder das beste, noch das beliebteste heep-album, aber ich habe das gefühl, es verdient dennoch einen superlativ. sagen wir, es ist das interessanteste. 5 sterne, für den mut und die frische, spontane jugendlichkeit.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen `Salisbury Pain`, 29. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Salisbury (Audio CD)
"Salisbury" erschien 1971 und war das zweite Album der Gruppe Uriah Heep. Es half ihnen enorm ihr kreatives Potenzial im Heavy Rock zu verwirklichen, und war ein wichtiger Anstoß für Newcomer in ebendiesem Sektor. UH schienen nunmehr in ihrem professionellen Sound voranzuschreiten und es sind einige Klassiker vorhanden, die heute noch zu den besten Songs der Band gehören und immer wieder den Weg ins Live-Set auf Konzerten fanden.

`Bird of Prey`: Starker Anfang mit druckvollen Gitarren, Bass und Schlagzeug. David Byron singt hier richtig gut und er hat wieder sehr zum Sound der Scheibe beigetragen. Ein, zwei Breaks veredeln das Stück und einen D E R Klassiker der frühen Heep.
`The Park`: Guter, ruhiger Track. Es fehlt zwar die rohe Durchschlagskraft des Eröffnungssongs, aber schöne virtuos-stimmige, akustische Passagen und Keyboard-Nuancen gegen Ende runden den grundsoliden Eindruck ab. Wurde damals - auch im Radio - öfters gespielt.
`Time to Live`: Hier wird wieder Fahrt aufgenommen. Das kräftige Gitarrenriff von Box war für Heep-Verhältnisse eher hittauglich ausgefallen. Kein Klassiker der Gruppe aber trotzdem stark.
`Lady in Black`: Zusammen mit `Bird of Prey` ein früher Hit von Heep mit gutem Gesang von Hensley (Byron weigerte sich, den Song zu singen). Der Text ist interessant und die Vermischung von abwechselnd härteren und ruhigeren Elementen stellte anno 1971 ein neue Spielweise der Band dar.
`High Priestess`: Durfte auf Konzerten nicht fehlen und zählt bis heute zu den besten und härtesten Uriah Heep Stücken. Der vermehrte Einsatz von scharfen Gitarrenriffs und druckvollen Schlagzeugnuancen war wirklich eine neue Erfahrung für Byron und co und auch vom Text her interessant.
`Salisbury`: Der Titelsong des Albums. Mit ungewöhnlich ruhigen, orchestralen Stellen, die sich mit harten Riffs abwechseln ist dieser Song ein weiterer Klassiker und Exot von Uriah Heep. Mit einer überlangen Spielzeit von über sechzehn Minuten ist der Titel aber meines Erachtens dennoch viel zu kurz ausgefallen.

"Salisbury" ist eine starke Scheibe geworden, das Experiment `The Park` passte aber meiner Meinung nach nicht zu der Gruppe. Bei den Stücken `Bird of Prey`, `High Priestess` und vor allem `Salisbury` hat sich die Gruppe selbst übertroffen. Es fällt auf, dass die vermehrte Hittauglichkeit auf den gereifteren Sound der Band zurückzuführen ist, denn es wurden nunmehr auch leichter zugängliche Songs verfasst, welche aber gut zum Stil von Uriah Heep passten und die den ruhigeren Passagen einen elitäreren Charakter zugestehen. Somit verdiente 5 Sterne.

Fazit: Salisbury Pain. 5 Sterne!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein unbekanntes Meisterwerk? Doch, ja!, 21. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Salisbury (Audio CD)
Wahrscheinlich ist es das progressivste Album das die Truppe je aufgenommen haben. Immerhin findet sogar eine Besprechung auf den Babyblauen-Seiten statt.
Lady In Black ist inzwischen ein Klassiker der Rockgeschichte.
Angetan hat mir allerdings das lange Titelstück. Zu der Zeit Standard einer jeden Band, etwas mit Orchester und /oder Chor auf zu nehmen. Man erinnere sich an Deep Purple 1969 Concerto for Group & Orchestra, 1970 Pink Floyd 's Atom Heart Mother, Moody Blues sowieso, Procul Harum . 1971 dann halt auch Heep...

Schade, dass sie auf der Schiene nicht weitergemacht haben. Gefallen mir doch diese (oft längeren) Stücke der Alben bis 1974/5 am besten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse!, 3. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Salisbury (Audio CD)
Ich habe die Band Uriah Heep für mich wiederentdeckt und mag viele der alten Sachen sehr gern. Die Remasterten CD's sind wesentlich besser als die alten Aufnahmen und deshalb macht das Hören wieder viel mehr Spaß.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Album der Band, 18. September 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Salisbury (Audio CD)
Dieses tolle Album gehört zu meinen frühsten Kindheitserinnerungen, obwohl ich es zu dieser Zeit ( ungefähr 1971-72 ) nur einige Male gehört habe, hat es sich tief in mein Hirn gefressen! Im Verlauf von 30 Jahren sind allerdings die Erinnerungen verblasst und andere musikalische Richtungen mit denen ich aufgewachsen bin, prägten meinen Musikgeschmack! Dann ca. 2001 entdeckte ich beim stöbern in einem CD-Laden ganz zufällig "Salisbury" wieder! Der Panzer auf dem Cover holte sofort alte Erinnerungen hervor und Tränen schossen mir in die Augen! Das zeigt wie genial und prägend dieses Cover von "Salisbury" ist! Ganz aufgeregt kaufte ich mir die CD und schob sie in den CD-Player! Gleich den ersten Ton von "Bird of Prey" habe ich sofort wieder erkannt! "Salisbury" ist und bleibt ein ganz besonderes Album und ist das beste Prog-Rock Album überhaupt für mich! An die Qualität und Atmosphäre von "Salisbury" kommt die heutige Rock-Musik lange nicht heran! Das Album ist aus einem Guß und ohne Durchhänger! Der 16 Minuten lange Song "Salisbury" ist das Highlight auf diesem Werk und wirkt sehr erhebend! Auch "The Park" und "Lady in Black" bleiben einfach unvergesslich! Aus heutiger Sicht ist dieses Werk leider viel zu kurz geraten, aber in der Kürze liegt die Würze! Die Remasterte CD war natürlich ein Pflichtkauf für mich! Nach meiner Meinung fängt keine andere Band den Zeitgeist der frühen 70ger Jahre musikalisch so gekonnt ein wie Uriah Heep! Ein ganz außergewöhnliches, eindringliches und hypnotisches Meisterwerk voller Atmosphäre!
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Salisbury
Salisbury von Uriah Heep (Audio CD - 2006)
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