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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aller Anfang war hier nicht schwer
Sicher sind Heep hier noch ein wenig auf der Suche nach ihrem Stil (das sind sie aber in den darauffolgen Jahrzehnten noch häufiger gewesen). Das hat sie aber nicht davon abgehalten einen tollen Erstling zu veröffentlichen, der in einem Atemzug mit "in Rock" von D. Purple, "II" von L. Zeppelin und "Paranoid" von B. Sabbath genannt werden muss. Für damalige...
Veröffentlicht am 23. Juli 2006 von Child in time

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die ersten Gehversuche...
Uriah Heeps Debüt *Very Eavy Very Umble* erschien erstmals Anfang 1970 auf dem legendären Vertigo-Label. Die Band bestand zu diesem Zeitpunkt aus dem Bandgründern David Byron, Mick Box und Paul Newton, dem Schlagzeuger Alex Napier und dem Neuzugang Ken Hensley an den Keyboards.

Die Scheibe eröffnete gleichmal mit einem echten Kracher und...
Veröffentlicht am 5. Januar 2012 von Markus Schmidl


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aller Anfang war hier nicht schwer, 23. Juli 2006
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Very 'eavy Very 'umble (Audio CD)
Sicher sind Heep hier noch ein wenig auf der Suche nach ihrem Stil (das sind sie aber in den darauffolgen Jahrzehnten noch häufiger gewesen). Das hat sie aber nicht davon abgehalten einen tollen Erstling zu veröffentlichen, der in einem Atemzug mit "in Rock" von D. Purple, "II" von L. Zeppelin und "Paranoid" von B. Sabbath genannt werden muss. Für damalige Zeiten muss die Platte richtig hart gewesen sein und sie enthält mit "Come away Melinda", "Dreammare" und "Walking in the shadow" songs, die auf keiner Best Of von Heep fehlen dürfen.

Da gab es aber doch noch einen song, wie hieß der denn noch? Kleiner Scherz, es kann natürlich nur von "Gypsy" die Rede sein. Was finde ich dieses Lied super! Alleine hierfür hat "Very `eavy" schon 5 Sterne verdient. Mick Box kann an der Gitarre überzeugen, David Byron (RIP) singt sich die Seele aus dem Leib und Ken Hensley konnte, obwohl er erst kurzzuvor zu der Band gestoßen war, schon tolle Akzente setzen.

Also, "Look at yourself" ist einen Tick besser, aber "Very `eavy, very `umble" ist eine saustarke Platte. Kaufen, wer sie noch nicht hat.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum 40jährigen Bandjubiläum..., 5. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Very 'eavy Very 'umble (Audio CD)
...wird's Zeit für eine Besprechung der aller ersten Heep-Scheibe.

"Very 'Eavy, Very 'Umble" habe ich mir seinerzeit als letzte aller vorhandenen Veröffentlichungen von Uriah Heep gekauft. Natürlich noch als LP... Ich glaube es war 1974 und ich hatte selbst "Wonderworld" schon...
Keine Ahnung, warum ich so lange gezögert habe. Damals galt diese Scheibe bei den Fans untereinander nicht als die beste von Uriah Heep. Vielleicht lag es daran.
Dann dachte ich mir, dass kann nicht sein. Da ist doch Gypsy mit drauf !

Dieser Opener allein lohnt den Kauf. Ich würde jetzt nicht unbedingt die Platte mit sogenannten Meilensteinen wie "Deep Purple In Rock" oder "Led Zeppelin IV" vergleichen (dafür taugt dann eher Look At Yourself !)
Kann man aber auch nicht, denn diese Alben von Deep Purple und Co. waren ja allesamt keine Debut-Alben mehr. Mein Eindruck ist jedenfalls der, dass gerade "Very 'Eavy, Very 'Umble" außerordentlich frisch und lebhaft klingt und für ein Debut verdammt gut gelungen ist. Schließlich kam die Platte auf den Markt, als Berühmtheiten wir Deep Purple das Zepter schon längst in der Hand hatten. Und Hand auf's Herz: Die ersten Deep Purple - Platten sind so viel besser auch nicht und mit Coversongs bestückt. Da haben sich Uriah Heep wohl gedacht, dass sie da jetzt gegenhalten müssen. Mit Gypsy ist ihnen das zweifellos absolut gelungen. Der Song ist völlig zu Recht ein Rock-Klassiker.

Der Rest ist aber auch unbedingt erwähnenswert. Bunt gemischte Stile, wie man Uriah Heep kennt, machen dieses Album aus. Vielleicht nicht ganz wie aus einem Guß, aber mit deutlich erkennbaren "Heep-Markenzeichen". Und Highlights !!! So zum Beispiel der "Lucy Blues" !
Auf keiner der folgenden Veröffentlichungen findet man je wieder so ein tolles und cooles bluesiges Stück...

Oder "Come Away Melinda": Eine "Hellerman / Minkhoff-Fremdkompostion" (die haben auch Songs für Abi & Esther Ofarim in den 60ern geschrieben). Mindestens genauso schön interpretiert wie später auf "Salisbury" der Hensley-Song "The Park"...

Herrlich rockig kommen "Dreammare" oder "Real Turned On" daher. Hier legt Mick Box schon einmal den Grundstock für sein späteres Schaffen. Denn auf "Wake The Sleeper" erkennt man eindeutig, woher die Wurzeln stammen. Dieser Stil kam auf vielen der weiteren Veröffentlichungen in der "Byron / Hensley - Ära" zu kurz. Den Song "Wake Up" muss ich auch noch als herausragend erwähnen. Die opern- oder musicaltypische Stimme Davids ist vielleicht nicht jedermanns Fall, aber musikalisch ist der Song absolute Oberliga.
Am Schluss klingt das Stück jazzig sowie sehr ruhig und entspannt aus.

Alles in allem ein Album, auf dem sich der künftige Stil der Band noch nicht ganz erkennen lässt. Dennoch sollte "Very 'Eavy, Very 'Umble" in jedem gut sortierten Platteregal stehen. Erst recht, wenn bevorzugt Hardrock zu den vorrangigen Hörgewohnheiten zählt. Ich empfehle das Album heute natürlich als CD.
Auf die Bonustracks könnte ich allerdings verzichten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein dunkles Werk, 18. September 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Very 'eavy Very 'umble (Audio CD)
Obwohl das Debut-Album "Very eavy very umble" nicht die beste Arbeit von Uriah Heep sein dürfte, macht es dennoch immer wieder Freude dieses schaurige und dunkle Werk bei Kerzenlicht zu hören! "Gypsy", "Come away Melinda" und "Wake up" sind die absoluten Höhepunkte des Albums! Dieses aus dem Jahr 1970 stammende Album klingt aus heutiger Sicht sehr angestaubt! Doch genau dieses macht den Reiz aus, da die Band das Lebensgefühl und den Zeitgeist von 1970 mit "Very eavy very umble" sehr gekonnt konzervierte! Kernige, bluesige Songs durchziehen das Album, wobei ständige Tempowechsel zu hören sind! So etwas sucht man auf heutigen Alben vergebens! Mit diesem Werk konnte Uriah Heep eine ganz besondere Stimmung einfangen! Man sollte "Very eavy very umble" als Ganzheit betrachten und nicht einzelne Songs bewerten!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwere, aber grundsolide Uriah-Heep-Kost, 29. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Very 'eavy Very 'umble (Audio CD)
1970 veröffentlichte die Heavy/Hard Rock Gruppe Uriah Heep in der Besetzung - David Byron (Vocals), Ken Hensley (Keyboards), Mick Box (Gitarre), Paul Newton (E-Bass), Ollie Olson (Schlagzeug), Alex Napier (Schlagzeug) und Colin Wood (Keyboards) - ihr Debütalbum "Very 'eavy.....Very 'umble". Produziert wurde es vom legendären Vertigo-Label.

"Very 'eavy.....very 'umble" war der Startschuss für die Engländer und die ersten, prägnanten und prägenden Markenzeichen von Uriah Heep waren innerhalb der Songs schon präsent. Der hohe zweistimmige Falsett-Gesang von David Byron lag zwar noch mehr in den Geburtswehen, doch fand er auch schon des öfteren Verwendung. Zu Zeiten dieses Debüts (und später noch) wurde die Band immer wieder als billige Deep-Purple-Kopie abgespeist, und man musste sich viel Gefallen lassen, was solche Statements anbelangt. Trotz der kräftigen, scharfen Riffs und dem Vorhandensein von drei, vier Klassikern der Gruppe sind die einfachen Arrangements und die dürftige Produktion zur damaligen Zeit schwer im Magen gelegen und es war für viele nicht einfach, das Werk zu schlucken. Und trotzdem ist das Ergebnis des Albums unter dem Strich überzeugend ausgefallen und nach mehreren Durchläufen erkennt man auch erst recht das kreative Potenzial der Songs.

`Gypsy` ist ein musikalisch sehr gut arrangierter Track und vielleicht D E R Eröffnungssong für ein Heep-Album. Auch vom Text her interessant, steigert man sich im Mittelteil und gegen Ende, und gibt dann eine Feuerwerk des Heavy/Hard Rock zum Besten. Damals musste sich die Band oft an diesem formidablen Geniestreich messen lassen.
Weitere grundsolide gute bis sehr gute Songs sind `Come away melinda`, `Lucy Blues`, `Dreammare`, `Real turned on` und das abschließende `Wake up (Set your sights)`. Auch `I'll keep on trying` ist *eigentlich* gut, aber es fehlt etwas, und `Walking in your shadow` passte in der damaligen Zeit - wie auch `The Park` vom Nachfolgealbum - nicht so recht zum Stil von Heep. Hier wäre mehr drin gewesen.

Zu der eher schwächeren, aber doch zeitgemäßen Neuveröffentlichung und Remastering gesellt sich - wie bei allen Wiederauflegungen - unzähliges Bonusmaterial und bisher unveröffentlichte Tracks. Heep 1970 sowohl im Studio als auch auf den nachziehenden Touren eine Macht. Zwar konnte man sich (noch nicht) mit ihren deutlichen Einflüssen Deep Purple auf internationaler Ebene messen lassen, doch ist die schwer im Magen liegende Debütplatte gleich der erste Klassiker von Heep mit einigen bis heute unentdeckten Perlen im Katalog. Dazwischen mangelt es aber auch an Kreativität; man erwartet hin und wieder etwas *mehr*, und somit sind die hier komponierten Songs auch "nur" als gut bis sehr gut zu bezeichnen. 5 Sterne sind aber insgesamt schon verdient und der Weg für kommerziell erfolgreicherer Alben war schon geebnet, auch wenn sich das Potenzial der Songs stellenweise im Zaum hält.

Fazit: Erster, wegebnender Heep-Klassiker. 5 Sterne!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Very `eavy very`umble, 10. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Very 'eavy Very 'umble (Audio CD)
Das Frühwerk der sagenhaften Musik Gruppe aus Good old England ist auch heute noch ein absoluter Hörgenuss.
Einfach kaufen. Basta
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die wird nicht schlecht ;-), 7. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Very 'eavy Very 'umble (Audio CD)
Das Erstling von Uriah Heep mit jeder Menge Bonustracks.
Heep in der Findungsphase, stilistisch etwas uneinheitlich, und dennoch mit lauter tollen Songs und einer gesunden Portion Härte.
"Gypsy" haute mich damals vom Hocker, und tut es heute noch. Hier findet man als Bonustrack eine Version die ohne den leisen Orgelpart auskommt. Seltsamerweise bin ich der Meinung, dass das genau die Version ist, die ich Anfang der 70er Jahre immer gehört habe.
Ach ja: das Mastering ist prima. Immer im Sinne des Vinyl Originals, wie sich das gehört!
Pflichtkauf für jeden Sammler psychedelischen Hardrocks.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als ein guter Einstieg, 26. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Very 'eavy Very 'umble (Audio CD)
Dieses Debut-Album läßt wirklich erahnen was da noch kommt.
Es herrscht ein durchweg hohes Niveau ohne Durchhänger.
"Gipsy" ist natürlich nicht zu toppen, aber es sind noch einge andere echte Highlights zu finden:
"Walking in your shadow", "Dreammare" und "Real turned on" sind schon mal richtig gute (Hard)Rock Nummern.
Aber mit "I'll keep on trying" schiessen die wirklich den Vogel ab - das ist schon genial.
"Wake-up" hat nicht wirklich etwas mit Hardrock zu tun, ist aber irgendwie typisch UH mit einem hervoragenden Gesang von David Byron. Insgesamt ein sehr eingängiges Stück - ich bekam die Melodie tagelang nicht aus meinem Kopf und das soll schon etwas heissen.
"Come away Melinda" ist eine rührende Ballade, allerdings kommt das Stück von UFO besser rüber (siehe UFO 1).
"Lucy Blues" ist wie der Titelname vermuten läßt, eine Blues-Nummer. Auch wirklich gut, aber es passt von allen Stücken irgenwie am wenigsten auf dieses Album.

Mal abgesehen von den live Einspielungen (schlechte Aufnahmequalität) sind die Bonusstücke durchweg in Ordnung.
Hier sind "Bird of Prey" sowie "Born in a Trunk" als gut gelungene Additions zu nennen.
Bei "Born in a Trunk" dachte ich erst, jetzt kommt Bauhaus mit "Bela Lugosi's Dead".
Das Intro weist eine gewisse Ähnlichkeit auf.

Die 5 Sterne sind hier völlig verdient, genauso wie für drei darauffolgenden Alben.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungenes Debut einer bahnbrechenden Band, 4. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Very 'eavy Very 'umble (Audio CD)
Uriah Heep wurden einerseits bekannt als Wegbereiter dessen, was man heute "Hardrock" oder auch "Heavy Metal" nennt.
Aber auch Leute, die nicht so sehr auf Hardrock abfahren, kennen und schätzen Uriah Heep, weil sie einfach geniale Songs geschrieben haben, die unter die Haut gehen.
Zu "Very 'eavy, very 'umble": auf ihrem Debut hört man bereits heraus, was für eine sagenhafte Band Uriah Heep werden wird.
Zum einen durch grandiose Songs wie "Gipsy" oder das Cover "Come away Melinda" oder auch "Real turned on". Aber es sind nicht nur die guten Songs, es ist auch der Abwechslunsgreichtum späterer Uriah-Meisterwerke, der sich bereits auf dem Debutalbum ankündigt. Last but not least erkennt man bereits den typsichen Uriah Heep-Sound, auch wenn sie diesen unverwerchselbaren Sound später noch verfeinert haben. Kurz: eine CD die mächtig Spaß macht.
4 von 5 gibt es, weil "Very 'eavy Very 'umble" noch nicht ganz die Klasse von Uriah-Meisterwerken wie "Look at Yourself" oder "Return tu Fantasy" erreicht. Trotzdem: für jeden, der auf innovative, eigenständige, gut gemachte Rockmusik der späten 60er/frühen 70er steht ein guter Kauf, und für Uriah-Fans sowieso ein Pflichtkauf.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die ersten Gehversuche..., 5. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Very 'eavy Very 'umble (Audio CD)
Uriah Heeps Debüt *Very Eavy Very Umble* erschien erstmals Anfang 1970 auf dem legendären Vertigo-Label. Die Band bestand zu diesem Zeitpunkt aus dem Bandgründern David Byron, Mick Box und Paul Newton, dem Schlagzeuger Alex Napier und dem Neuzugang Ken Hensley an den Keyboards.

Die Scheibe eröffnete gleichmal mit einem echten Kracher und gleichzeitig einem Klassiker des Hardrockes der frühen Tage: *Gypsy*. Ein Song der es bei uns in Deutschland bis in die Top 30 der Hitparaden und es zum Discothekenkracher schaffte. Ein schwere Nummer mit wildem Keyboardssolo. Ein Einstand nach Maß war gelungen.

Nur leider konnte der Rest des Songmateriales den Standard des Openers nicht erfüllen. *Walking In Your Shadow* konnte zwar noch überzeugen, ebenso *Lucy Blues*, aber ansonsten verzettelte man sich in Nebensächlichkeiten. Schlimmer noch, das Cover von *Come Away Melinda* geriet zum langweiligsten Song der kompletten Scheibe. Ich vergleiche Bands nicht gerne untereinander, aber U.F.O. konnten auf ihren 1970er Debüt aus diesem Song das Maximum herausholen, Uriah Heep dagegen scheiterten bereits am Minimum.

Aus neutraler heutiger Sicht würde ich von einem sehr durchwachsenen Einstand sprechen. Ein starker und zwei gute Songs im Verbund mit schwachen Songs. Ken Hensley war als Songwriter noch nicht vertreten und man kann es getrost seinem hervorragenden Songwriting zuschreiben, zu welchen musikalischen Höhenflug die Band schließlich doch noch ansetzen sollte. Bonustracks ohne Wertung.

FAZIT: 3 Sterne bedeuten lt. amazon.de nicht schlecht, ich würde Uriah Heeps Debüt als eher schwach bezeichnen...
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchwachsenes Frühwerk, 16. Oktober 2004
Von 
Dirk Westerheide "dreamwest11" (Jávea (E), Schwerte (D)) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Very 'Eavy,Very 'Umble/Deluxe (Audio CD)
1969 ging eine Band namens 'Spice' in das legendären Lansdowne Studio und kam als 'Uriah Heep' wieder heraus. Das Ergebnis dessen, was die 5 Bandmitglieder im Studio fabriziert haben, ist bestenfalls, auch für damalige Verhältnisse, als durchwachsen zu bezeichnen. Der große Durchbruch kam auch erst viel später mit dem Album 'Demons and Wizards'; auf 'very eavy...' hatte man seinen Stil noch nicht gefunden. Der Opener 'Gypsy' ist zwar ein Heep Klassiker geworden, zählt aber für mich persönlich nicht unbedingt zu den stärksten Stücken der Band (ist halt Geschmackssache).
'Walking in your Shadow' ist gefällig; - nicht mehr und nicht weniger.
Herausragend und für mich einziges wirkliches Highlight ist 'Come away Melinda', heute noch wie damals. Sehr emotional und gekonnt interpretiert David Byron den Dialog zwischen Vater und Tochter, die nach ihrer verstorbenen Mutter fragt. Hier kommt erstmals Davids herausragende Stimme zur voll Geltung und man ahnt, dass es sich hier um einen Ausnahmesänger handelt (für mich eine der besten Rockstimmen überhaupt). Es ist der einzige Song auf dem Album, der nicht aus der Feder von U.H. stammt. Übrigens. bemerkenswert finde ich, dass der kreative Kopf der Gruppe, Keyboarder Ken Hensley keinen einzigen Song zu 'very eavy...' beigesteuert hat. Er hat die späteren Werke der Gruppe entscheidend geprägt und man merkt, dass er sich als Neumitglied erst mal orientieren musste. Sein Einfluss fehlt.
'Lucy Blues', 'Dreammare', 'Real turned on', 'I'll keep on trying'; - nicht schlecht, aber auch nicht wirklich heepmäßig gut. Ich glaube, die Gruppe musste erst mal zusammenfinden und ihre Möglichkeiten ausloten. 'Wake up...' schließt das reguläre Album würdig ab.
Über die Bonustracks ist nicht viel zu erwähnen: da sie größtenteils aus der gleichen Session im Lansdowne Studio aufgenommen wurden, sind es alterantive Versionen der 'regulären' Stücke. Hierzu sei gesagt: es hat schon seinen Grund, warum nicht diese für das Album verwendet wurden. Interessant allenfalls für sehr eingefleischte Fans.
Es bleibt mir ein Rätsel, was die US-Version von 'Bird of Prey' auf der CD zu suchen hat. Dieses Stück wäre auf der Extended Version des 'Salisbury' Albums besser aufgehoben, denn da gehört er hin.
Fazit: für Sammler und Fans ein Muss; alle anderen, die sich für die Musik von U.H. interessieren, sind mit den späteren (weil charakteristischeren) Produktionen besser bedient.
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Very 'eavy Very 'umble
Very 'eavy Very 'umble von Uriah Heep (Audio CD - 2006)
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