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48 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die BESTE Staffel der Original-Serie!, 8. Juni 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Raumschiff Enterprise: Staffel 2 (Classic, 7 DVDs) (DVD)
Das ist sie, die Beste der drei Staffeln der originalen Star Trek-Serie. Mußte sich die Serie in ihrer ersten Staffel erst noch finden und wurden in der dritten Season, u.a. durch den Neuzugang von Fred Freiberger im Produktionsstab, eine eher ungünstige leichte Richtungsänderung vollzogen, so war diese 2.Staffel mit Abstand das Beste was die Serie zu bieten hatte. "Star Trek" stand im absoluten kreativen Zenit.

Die meisten großen "Klassiker" befinden sich nämlich in dieser Staffel: von der urkomischen Episode "Kennen Sie Tribbles?" über die äußerst spannende Action-Episode "Planetenkiller" bis zur Vietnam-Parabel "Der erste Krieg"...Aber auch die Episode "Die Reise nach Babel" ist zentral für die Serie, da sie nicht nur Spocks Eltern sondern auch die Andorianer und Tellariten in die Serie einführt werden.
Spocks Heimatwelt Vulcan sehen wir erstmals in der Episode "Pon Farr", die in der alten TV-Version ("Weltraumfieber") leider als Traum verfälscht wurde, nun aber restauriert auf DVD erscheinen wird. Zum Brüllen komisch ist Harry Mudd's zweiter Auftritt in "Der dressierte Herrscher". Großartig ist auch der erste Auftritt von Warpantriebs-Erfinder Zephram Cochrane in der mythischen Episode "Metamorphose". Immer noch eine meiner Lieblingsepisoden ist auch die optisch recht gelungene Episode "Das Loch im Weltraum". Ein wunderbares Hoch auf die menschliche Natur ist die Episode "Stein und Staub".
Klar, mit "Das Jahr des Roten Vogels" und "Brot und Spiele" hat die Season auch ihre Tiefpunkte. Aber das kommt immer vor. Insgesamt ist dies das absolute Highlight der Classic-Serie. Ich empfehle natürlich jedem Trekkie und allen die es noch werden wollen, ALLE DREI Seasons der Serie anzuschaffen, denn alle drei Jahre sind phantastisch! Aber wer nur mal in die Serie reinschnuppern will, sollte hier anfangen.
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90 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tribbles, paarungswütige Vulkanier und Nazis im Weltraum, 1. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Raumschiff Enterprise: Staffel 2 (Classic, 7 DVDs) (DVD)
Vor der 2. Season stand die junge (und teure) TV-Serie Star Trek 1967 früh auf der Abschussliste des Senders NBC wegen niedriger Zuschauerzahlen in den "Nielsen-Ratings", für die in 1200 Familien mit Messgeräten auf die Sehgewohnheiten von über 60 Mio. Haushalten geschlossen wurde. Star Trek- Erfinder Gene Roddenberry rettete die Serie, indem er mit einer Reihe berühmter Science-Fiction-Autoren als "The Committee" eine legendäre Briefaktion startete, durch welche die Fans ihre eigene Serie am Leben hielten, die beliebter war, als es die Statistik offenbarte. Am 9. März 1967 verkündete ein TV-Ansager live während des Abspanns der Episode "Devil in the Dark", dass die Serie im Herbst zurück sein wird - und dass bitte keine Briefe mehr geschrieben werden sollen. Trotzdem gab es einen schlechteren Sendeplatz (Freitag, 20.30 Uhr, zur "Ausgehzeit") und eine schmerzliche Etatkürzung trotz mehr Mitwirkender. Dafür war auch die Übernahme der DESILU- Studios durch Paramount bzw. dessen Mutterkonzern Gulf & Western im Spätsommer 67 verantwortlich. Die familiäre Atmosphäre musste zunehmend kommerziellem Denken Platz machen. Die Sparmaßnahmen erreichten einen skurrilen Höhepunkt, als man die Sopransängerin im berühmten Thema des Vorspanns durch elektronische Sounds ersetzte, da die Sängerin pro TV-Ausstrahlung Geld kassierte. Keineswegs gespart werden konnte jedoch am Team vor der Kamera. Insbesondere der unterbezahlte Leonard Nimoy, als Mr. Spock inzwischen der heimliche Star, verlangte mehr Geld - auch nach der Verdopplung seines Gehaltes verdiente er aber bloß halb so viel wie der offizielle Star William Shatner alias Captain Kirk. Es ergaben sich zwischenzeitlich erhebliche Spannungen unter den Stars der Serie und zwischen ihnen und Gene Roddenberry, weil dieser auf seiner Hackordnung "Kirk - Spock - McCoy, dann der Rest" bestand. Leonard Nimoy war sogar kurzzeitig kurz vor seinem Ausstieg - es gab notgedrungen bereits eine Liste mit möglichen Alternativen für Nimoy als Mr. Spock - ganz oben Mark Lenard (bereits als Vulkanier Sarek in der Serie) und Larry Montaigne.
Der Fantasie der Star Trek- Macher ist es zu verdanken, dass die Serie in Season 2 trotz allen Querelen und Finanzproblemen wahrlich aufgeblüht ist und viele der besten Episoden hervorgebracht hat. Hier ist vor allem das Produzenten- und Autorenteam aus Gene Roddenberry, Bob Justman und Gene Coon zu nennen. Letzterer war nicht nur ein begnadeter Verfasser vieler der besten Star Trek- Drehbücher; auf den 1973 an Krebs gestorbenen Weltkriegsveteran gehen auch zahlreiche Ideen und Konzepte zurück, die in der Zukunft von Star Trek noch bedeutende Rollen spielen sollten, u.a. die "Klingonen" samt ihrer Subkultur. Die "Schreib-Maschine" Gene Coon verließ völlig ausgepowert die Serie zu Beginn der 2. Season. Der Wegfall von Coon, der Star Trek mit der Lösung der Drehbuchknappheit in der ersten Season gerettet hatte, konnte nie richtig kompensiert werden; und so erreichte die anschließende und auch letzte dritte Season nicht mehr den hohen Standard der zweiten.
Bereichert wurde die Enterprise-Crew um den Charakter des jungen Pavel Chekov, der vor allem die Teenager unter dem Publikum ansprechen sollte. Zunächst sollte es ein junger Engländer mit Akzent und "Beatles"- Frisur werden. Zumindest die Frisur passte, aber es wurde ein Russe, womit Roddenberry tatsächlich auf einen Beschwerdebrief der sowjetischen Zeitung "Pravda" reagiert hatte, die Star Trek als "typisch kapitalistisch" bezeichnet hatte. Roddenberry trug der russischen Pionierrolle in der Raumfahrt prompt Rechnung. Schauspieler Walter Koenig, übrigens in Chicago geboren und in New York aufgewachsen und genau so wenig mit russischem Akzent sprechend wie James Doohan mit schottischem, erhielt zunächst einen Vertrag von Episode zu Episode, bevor er dank rasch eintretender Popularität eine feste Anstellung erhielt.
Die beliebteste Folge der Season ist sicherlich THE TROUBLE WITH TRIBBLES, die erste echte Komödie in Star Trek rund um die kleinen lebendigen süßen Wollknäuel, die sich zur Plage entwickeln. Der Klingone Koloth, ein wie das andere Mal gespielt von William Campbell, hatte Jahrzehnte später in der DS9- Episode "Blood Oath" ein Comeback und erzählte von seiner Auseinandersetzung mit Captain Kirk. Auch der Schurke Arne Darvin (von Charlie Brill verkörpert) taucht in DS9 als gealterter Halunke wieder auf, uns zwar in "Trials and Tribble-ations", einer großen Renaissance der Klassiker- Folge.
RETURN TO TOMORROW ist die erste von zwei Classic- Folgen mit Diana Muldaur als Gaststar, die in der 2. Season der Next Generation die Schiffsärztin Dr. Pulasky verkörpert.
AMOK TIME widmet sich erstmals intensiv der Kultur des Vulkaniers Spock, speziell der 'Paarungszeit' "Pon Farr", und stellt auch den vulkanischen Gruß "Live Long And Prosper", den sich Leonard Nimoy und Regisseur Joseph Pevney während der Dreharbeiten ausgedacht haben, erstmals vor.
THE DOOMSDAY MACHINE ist eine Art "Moby Dick"- Story (Commodore Decker macht Jagd auf eine perfekte Waffe, die ganze Planeten auslöscht), ebenso wie OBSESSION, wo Kirks eigene Fehlbarkeit aufgezeigt wird und Spock seinem Captain erstmals das Leben rettet.
Viele Episoden der 2. Season spielen in Parallelwelten zur Erde: BREAD AND CIRCUSES als moderne Version des Antiken Roms mit Fernsehübertragungen von Gladiatorkämpfen, A PRIVATE LITTLE WAR mit einer Analogie zum Vietnam- Krieg, A PIECE OF THE ACTION in einer Version des Chicagos der 20er Jahre (kultig: Kirk und Spock fahren Auto) und schließlich MIRROR, MIRROR - die Mutter aller Star Trek- Geschichten um Parallel- Universen mit dem berühmten bärtigen Spock.
Die Aufsehen erregendste Episode der 2. Season ist für das deutsche Publikum wohl PATTERNS OF FORCE, die im deutschen TV wegen ihrer lausigen Verarbeitung eines Nazi- Themas ursprünglich nicht ausgestrahlt wurde. Die Story um den aus den aus den fugen geratenen Aufbau einer Organisation nach NS- Vorbild ist so banal wie oberflächlich und gehört sich zurecht von Kritikern in der Luft zerrissen; dennoch ist sie in Deutschland als 'Lücke' zu einer Art Mythos geworden.
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37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungen: die 2. Staffel von Raumschiff Enterprise auf DVD, 14. November 2004
Von 
A.W. "asw-ka" (Karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Raumschiff Enterprise: Staffel 2 (Classic, 7 DVDs) (DVD)
Nun liegt sie vor, die DVD-Box zur 2. Staffel von Raumschiff Enterprise. In der Gestaltung unterscheidet sie sich nicht von der Box zur 1. Staffel.
Wie bei DVDs üblich ist das Orginalbild zu sehen, nur der Ton ist deutsch (Ausnahme: Navigationsmenu). Dementsprechend heißt es eben jetzt "Star Trek" statt "Raumschiff Entersprise" im Abspann und am Ende bekommen wir nicht den Kurzabspann mit Information inklusive Synchronisation sondern den bebilderten Orginalabspann.
Besonders bei den für das ZDF seinerzeit synchronisierten Folgen wurden Szenen entfernt, um die Folgen auf 45 Minuten zu schneiden. Diese Szenen mußten nun nachsynchronisiert werden, weil die deutschen Orginalstimmen nicht mehr leben, mit anderen Synchronsprechern. Das ist manchmal etwas gewöhnungsbedürftig, macht aber andererseits für mich einen Teil des Reizes aus, die Folgen anzusehen.
Für den Fernsehzuschauer sind zwei Folgen von besonderen Interesse: "Weltraumfieber" liegt in der restaurierten Version vor, "Schablonen der Gewalt" wurde wegen der Nazi-Thematik nie im deutschen Fernsehen gezeigt. Über den Inhalt von letztem mag man streiten, erfreulich ist, daß wir bei der Stammcrew uns nicht an neue Synchronstimmen gewöhnen müssen, auch wenn GG Hoffmann sich jetzt wirklich teilweise zu alt für Kirk anhört.
Die Reihenfolge auf den Disks ist wieder die Orginalausstrahlung in den USA und nicht die Produktionsreihenfolge. Während man bei der ersten Staffel noch in einigen eher unwichtigen Details dadurch kleinere Widersprüche dadaurch erhielt, spielt das soweit ich sehen kann bei der 2. Staffel keine wirkliche Rolle mehr. Naja, schön wäre es trotzdem gewesen, wenn die Produktionsreihenfolge auch im Booklet und nicht zur im Navigationsmenu zu finden wäre.
Ansonsten fehlt nichts, was zur 2. Staffel gehört. Die folgende Titelliste zeigt, daß hier viele Klassiker und beliegte Folgen darauf sind, mit "Das Jahr des roten Vogels" natürlich auch einer der Ausrutscher, aber aus Vollständigkeitsgründen gehört das dazu:
Disk 1: Pon Farr/Weltraumfieber, Der Tempel des Apoll, Ich heiße Nomad, Ein Paralleluniversum
Disk 2: Die Stunde der Erkenntnis, Planeten-Killer, Das Spukschloß im Weltall, Der dressierte Herrscher
Disk 3: Metamorphose, Reise nach Babel, Im Namen des jungen Tiru, Wie schnell die Ziet vergeht
Disk 4: Tödliche Wolken, Der Wolf im Schafspelz, Kenn Sie Tribbles?, Meiter der Sklaven
Disk 5: Epigonen, Das Loch im Weltraum, Der erste Krieg, Geist sucht Körper
Disk 6: Schablonen der Gewalt, Stein und Staub, Das Jahr des roten Vogels, Computer M5
Disk 7: Brot und Spiele, Ein Planet genannt Erde, Special Features
ASW
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für jeden Sammler und wunderschön restauriert, 15. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Raumschiff Enterprise: Staffel 2 (Classic, 7 DVDs) (DVD)
Diese Staffel, sowie die beiden anderen sind ein muß für jeden Star Trek fan. Wichtiger als Tng, Voyager oder Ds9. Es sind einfach die klassischen Folgen in nahezu perfekter Qualität. Allerdings kann man das für die deutsche Tonspur nicht sagen. Also ein kleiner Tip an alle die Englisch verstehen. 1.) Teilweise komplett anderer Text 2.) Die soundqualität ist viel besser.
Am Besten ist es für Englischunkundige, sich das ganze auf englisch mit deutschen untertiteln anzusehen. (Mit Star Trek TNG und der Schule hab ich mein englisch gelernt und verstehe und spreche es jetzt besser als deutsch). Es wird auch ein sehr schönes, verständliches Englisch gesprochen. Es wäre halt nett, von amazon den Preis noch etwas zu senken, (so wie in England).
Aber Fazit: unbedingt kaufen. (Übrigens gibt es nur eine europafassung, also egal in welchem land (zu anderen preisen) man es kauft, deutsch ist auch drauf.
Aber aufgrund dieser aussage nehme ich an, daß amazon diese rezension rausnimmt. Aber nur eines: Ich kaufs auch hier.
Also Ton und Bild sind wie bei einer neuen serie.
Und die Stories sind einfach besser, als das meiste was man heute so sieht.. kaufen kaufen kaufen..
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 32,45 Euro sind ein angemessener Preis, denn...., 14. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Raumschiff Enterprise: Staffel 2 (Classic, 7 DVDs) (DVD)
....soviel habe ich nämlich für diese und die beiden anderen Staffeln bezahlt und zwar bei amazon.co.uk!! Inklusive Steuern, Zoll und Versand (aus England!!!)!
Es sind natürlich alle Audiospuren und Untertitel enthalten bei der UK-Version (falls es sowas gibt)! Die Bestellung war absolut unkompliziert, man braucht einfach nur seinen amazon-account und eine Kreditkarte, das war's!
Warum wir hier in Deutschland immer noch fast 70 Euro pro Staffel bezahlen müssen, ist mir schleierhaft! Wenn das der Aufschlag für das Übersetzen der Booklets ist, darauf habe ich gerne verzichtet!

Zu der Serie muss man ja nichts schreiben, ich denke, jeder der sich die Staffeln zulegt, weis, worauf er sich einlässt!

Die Bildqualität ist gut, wobei noch rudimentär Kratzer und Flecken auf dem Filmmaterial zu erkennen sind aber die halten sich dermaßen in Grenzen, daß man sie fast nicht bemerkt! Nur die Weltall-Szenen hätten ein besseres mastering verdient aber dafür gibt es ja jetzt die "remastered" Version mit neuen Effekten. Das war übrigens ein weiterer Grund, für meine Kaufentscheidung, denn wenn alle "remastered" Staffeln auf dem Markt sind, nimmt man bestimmt die alte Version aus dem Verkauf und man kriegt sie nie wieder!! Die alten Versionen von den Ur-Star Wars Filmen findet man nämlich auch nicht mehr im freien Verkauf! Also...zuschlagen, ihr wisst ja, wo;-)
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Teil 2 des Nostalgie-Trips ist da!, 31. Mai 2005
Von 
Gereon Stein (Bottrop) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Raumschiff Enterprise: Staffel 2 (Classic, 7 DVDs) (DVD)
Auch für die zweite Box dieser langersehnten Archiv-Sammlung von "STTOS" - eben der einzig echten Star Trek Fernsehserie - gilt, dass sie dem gestandenen Star Trek Fan ein treuer Begleiter sein wird. Besonders erwähnenswert: Die uns im TV vorenthaltene Folge "Patterns of Force" - deren Nichtausstrahlung im deutschen Fernsehen schnell verständlich wird, und das aus mehreren Gründen: Die Behandlung des Themas (Totalitäres Regime im Stil dunkelster deutscher Geschichte) wirkt fragwürdig, die Charaktere noch gestellter als das bei dieser 60er-Jahre-Serie ohnehin üblich war, und die komischen Elemente (von denen Mr. Spock im Stahlhelm noch das harmloseste ist) machen die Angelegenheit dann vollends unglaubwürdig.
Die Folge mit auf die Box zu bringen ist aufgrund der Vollständigkeit notwendig - eine kritische Auseinandersetzung damit hätte mir als Ergänzung recht gut gefallen.
In der Aufbereitung hat Paramount ganze Arbeit geleistet. Da die alten Serien noch auf "richtigem" Filmmaterial aufgenommen wurden, war hier offenbar auch noch einiges möglich. Von den sehr ordentlichen aber eben doch schon aus den 80ern stammenden LaserDiscs verwöhnt hat mich die Bildqualität nochmal angenehm überrascht. Beim Ton bin ich Pragmatiker: Die deutsche Fassung soll und muss so sein, wie wir sie aus der klassischen Fernseh-Ausstrahlung kennen. An den unweigerlichen Übersetzungsfehlern und der z.T. unfreiwilligen, z.T. beabsichtigten Komik (auch im Original ist James T. Kirk alles andere als ein spröder Knochen und seine Kollegen sich auch selten für einen dummen Spruch zu schade) finde ich nichts auszusetzen.
Dennoch bekommt nach der m.E. hervorragenden Umsetzung von TNG diese Umsetzung einen Stern "Abzug": Das Spacemiles-Programm (mit dem noch ein Sonder-Gimmick bezogen werden kann) ist so unmöglich terminiert, dass ein aktueller Käufer der Discs nichts mehr davon hat. Zwar müssen Marketing-Aktionen wohl irgendwo zeitlich begrenzt werden, aber das Zeitfenster war eindeutig zu knapp gewählt. Schade, eine Bonus-DVD weniger...
Ein bisschen mit den 5. Stern weggekratzt hat das Box-Design. Bei meinen Boxen (aller drei Staffeln) bröseln die Disc-Halter, und ohne den Pappständer fallen die Boxen im Regal eher unelegant um. Die Farbwahl hingegen ist eine gelungene Reminiszenz an die grellen Kostümfarben von damals.
An dieser Sammlung führt für einen Trekkie kein Weg vorbei.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ahaaa.., 19. November 2004
Von 
F. Peters "Snowbo" (Heilbronn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Raumschiff Enterprise: Staffel 2 (Classic, 7 DVDs) (DVD)
Dass vermutlich jeder Trekkie sehnlichst auf das Erscheinen dieser DVD's gewartet hat, muss man kaum erwähnen.
Natürlich hätte man sich die Videos kaufen können, natürlich hätte man im Fernsehen aufzeichnen können aber nicht jeder hat(te) auch die Zeit dazu. Ich jedenfalls nicht..
Nun kann man endlich den ganzen Ursprung des Star Trek Universums ungekürzt, mit sehr guten Zusatzinformationen in den Specials, genießen. Bild ist klasse, sogar auf meinem Plasma. Der Ton, nun ja.. aber wie auch?? Die Serien sind exakt so alt, wie ich und dafür ist die Tonqualität klasse.
Was ich nicht kapiere ist, warum die TOS nicht als Erstes vor TNG und DS9 auf DVD erschienen sind... Warum ich das frage? Weil man dann so vieles, was in den neueren o.g. Serien alles passiert, erst jetzt so richtig verstehen/nachvollziehen kann. Anders gesagt: Diese Originalserie ist der pure Geschichtsunterricht, vor Allem für Jung-Trekker.
Was übrigens heftig ist, wie "stümperhaft" seiner Zeit beim ZDF synchronisiert wurde. Wer sich mal den Spass macht, den deutschen Ton mit deutschen Untertiteln (Ihr lest richtig!) zu kombinieren (die deutschen Untertitel sind nämlich eine fast perfekte und vor Allem aktuelle Übersetzung der originalen englischen Dialoge), wird das bestätigen können. Nur zwei kleine - eher unbedeutende - Beispiele: SOL = Warp und Subraumstörungen = Interferrenzen usw... Einfach selber ausprobieren. Manchmal kommt es mir fast so vor, als wäre in Hinsicht auf den originalen Dialog für das damalige deutsche Publikum eine Zensur vorgenommen worden - ein Schelm, wer böses dabei denkt ;-)
Fazit: einfach klasse, Geschichtsunterricht für Trekkies und ein Pflichtkauf!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kult auf DVD - Teil 2, 8. November 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Raumschiff Enterprise: Staffel 2 (Classic, 7 DVDs) (DVD)
Die beste der drei TOS-Staffeln!
Obwohl man sich bei einigen Episoden fragt, ob sie wirklich sein mussten (u.a. die äußerst umstrittene, im deutschen Free-TV nie gezeigte "Patterns of Force"/"Schablonen der Gewalt", die sich unverantwortlich undifferenziert/unkritsch der Nazi-Thematik wittmet), überwiegen die Stärken sehr deutlich - die meisten meiner persönlichen Favoriten finden sich in dieser Staffel.
Leider gibt's auch hier das "DiskJockey"-Problem aufgrund der "falschen" Reihenfolge, schade.
Wem der deutsche Ton nicht gefällt (Original Mono), kann ja auf englisch (auf 5.1 aufgemöbelt) umschalten ... was aufgrund der bei TOS manchmal recht eigenwilligen Übersetzung durchaus empfehlenswert ist (die dt. Untertitel scheinen neu zu sein und daher näher am Original).
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen So wurde erstausgestrahlt, nicht produziert, 21. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Raumschiff Enterprise: Staffel 2 (Classic, 7 DVDs) (DVD)
Die Folgen sind auf den DVDs angeordnet nach der "original air date sequence"; im folgenden jedoch nach der "production sequence". Produktionsnr./Jahr folgen in Klammern jeweils nach der Titelangabe.

DVD 2,3: Das Spukschloß im Weltall [Catspaw] (30 - 1967)
Auf Pyris VII steht ein Gruselschloß, bewohnt von Sylvia (Antoinette Bower) und Korob (Theo Marcuse), die über einen Transmutator ihren Gedanken Realität verleihen und andere kontrollieren können. Bald sind Scotty, Sulu und auch McCoy zu willenlosen Marionetten der "Magier" geworden. - Die Episode ist dadurch interessant, dass sie einen neuen Charakter einführt: Pavel Chekov. Die russische "Prawda" hatte zuvor moniert, dass es unter den Brückenoffizieren der Enterprise auch einen Russen geben müsse. Die Spezialeffekte sind hingegen dürftig: Sylvia und Korob in ihrer wirklichen Form sind Marionetten, aus Pfeifenputzern und anderen Materialien zusammengesteckt, die Schnüre leicht zu erkennen. "Catspaw" ist Star Treks Beitrag zu Halloween. Die Folge wurde bei der Erstausstrahlung tatsächlich zur Halloween-Zeit gesendet.

DVD 3,1: Metamorphose [Metamorphosis] (31 - 1967)
Die Raumfähre "Galileo" mit Kirk, Spock, McCoy und der schwer erkrankten Diplomatin Nancy Hedford (Elinor Donahue) wird von einer Energiewolke auf einen Planetoiden gelenkt, auf dem der seit 150 Jahren verschollene Erfinder des Warp-Antriebs lebt. Zefram Cochrane (Glenn Corbett) hatte einst Alpha Centauri verlassen, um sich als alter Mann zum Sterben ins Weltall zurückzuziehen. Er strandete auf Gamma Canaris N, wo er auf ein seltsames Gebilde stieß. Der "Companion" verjüngte ihn und hält ihn seitdem weiter jung. Cochrane kann sich durch Gedankenübertragung mit dem "Companion" unterhalten. Die Leute von der Enterprise wurden herbeigeholt, damit er endlich Gesellschaft hat. Deshalb lässt der "Companion" sie auch nicht wieder weg. - Das ZDF hatte "Metamorphosis" auf ein Fragment von 35 Minuten gekürzt!

DVD 3,3: Im Namen des jungen Tiru [Friday's Child] (32 - 1967)
Auf dem Planeten Capella IV sind große Vorkommen an Topalin entdeckt worden. Kirk, Spock und McCoy, der als einziger die capellanische Kultur kennt, sollen die Verhandlungen über die Abbaurechte führen. Doch der Klingone Kras (Tige Andrews) ist schon da und intrigiert. Es kommt zu einem Aufstand, bei dem Akaar (Ben Gage), der Führer der zehn Stämme, getötet wird. Seine junge, hochschwangere Frau Eleen (Julie Newmar) will der mit den Klingonen verbündete Maab (Michael Dante) ebenfalls beseitigen, da das Kind nach seiner Geburt sonst neuer Teer werden würde. Doch Kirk, Spock und McCoy können mit Eleen fliehen. - Bei der deutschen Synchronisation wurde die Bezeichnung "Teer" mit "Tiru" übersetzt, und dieser Name wurde auch in den Titel übernommen.

DVD 1,2: Der Tempel des Apoll [Who Mourns for Adonais?] (33 - 1967)
Kirk, Chekov, McCoy, Scotty und die Archäologin Lt. Carolyn Palamas (Leslie Parrish) beamen auf den Planeten Pollux IV und materialisieren in der Nähe eines griechischen Tempels. Dort sitzt ihr Gastgeber auf einem Thron und stellt sich vor: Er ist der Gott Apollo (Michael Forrest). Er gehört einer Rasse von Raumfahrern an, die vor langer Zeit das antike Griechenland besuchten und dort als die Götter des Olymp verehrt worden sind. Nun möchte er, dass die Crew der Enterprise seinen Planeten besiedelt und ihm huldigt - bis in alle Ewigkeit. - Das Originaldrehbuch enthielt einen anderen Schluß: einige Tage nach den Ereignissen stellt McCoy fest, dass Lt. Palamas von Apollo schwanger ist.

DVD 1,1: Pon Farr / Weltraumfieber [Amok Time] (34 - 1967)
McCoy stellt fest, dass Spocks Körperfunktionen immer mehr außer Kontrolle geraten und er sterben wird, wenn er nicht innerhalb kürzester Zeit zum Vulkan gebracht wird. Auf Kirks Drängen erklärt Spock den Sachverhalt. Die sonst so beherrschten Vulkanier haben einen Sieben-Jahres-Zyklus, den "pon farr", der ihre Triebe in Wallung bringt. Nur durch die mystischen Zeremonien auf dem Wüstenplaneten selbst können diese gebändigt werden. Kirk widersetzt sich dem direkten Befehl von Admiral Komack (Byron Morrow) und fliegt zum Vulkan, um seinen Freund zu retten. Er gerät unversehens in ein archaisches Hochzeitsritual, das von der hochgestellten T'Pau (Celia Lovsky) geleitet wird. Auf dem uralten, familieneigenen Platz des "koon-ut-kal-if-fee" soll Spock mit der ihm bereits im Kindesalter versprochenen T'Pring (Arlene Martel) zusammengebracht werden. Was Kirk nicht ahnt: der Ort ist gleichzeitig eine Arena, in der ein Kampf auf Leben und Tod ausgetragen wird. - Der Science Fiction-Veteran Theodore Sturgeon schrieb das Drehbuch zu dieser Episode, die die meistdiskutierte der Serie ist. Erstmals sehen wir den von Nimoy improvisierten vulkanischen Gruß! Die deutsche Fassung wurde durch Kürzungen, veränderte Dialoge und neue Schnitte dem Kinderprogramm angepasst. (Die Folge enthält auch einen Textkommentar.)

DVD 2,2: Planeten-Killer [The Doomsday Machine] (35 - 1967)
Die USS Constellation, ein Schwesterschiff der Enterprise, ist von einem riesigen Raumschiff schwer beschädigt worden. Commodore Matthew Decker (William Windom) ist der einzige Überlebende. Spock analysiert die Logbücher und stellt fest, dass es sich bei dem "Feind" um eine Art Roboter handelt, der darauf programmiert wurde, ganze Sonnensysteme zu vernichten und die Bruchstücke zur Energiegewinnung zu nutzen. Kirk vermutet eine "Maschine des jüngsten Gerichts" dahinter, eine gigantische Abschreckungswaffe, die beide Seiten einer unbekannten Zivilisation besaßen und die bei ihrer Anwendung beide vernichtete. - "The Doomsday Machine", geschrieben von dem bekannten Science Fiction-Autor Norman Spinrad, besticht durch die Trickaufnahmen, obwohl die an "Moby Dick" erinnernde Handlung nicht weniger schlecht ist.

DVD 4,2: Der Wolf im Schaftspelz [Wolf in the Fold] (36 - 1967)
Als auf Argelius II die Tänzerin Kara (Tania Lemani) erstochen wird, findet man Scotty mit einem Messer neben ihr - hat der Chefingenieur der Enterprise einen grausamen Mord begangen? Der gebürtige Rigelianer Hengist (John Fiedler) leitet die Untersuchung. Präfekt Jaris (Charles Macaulay) und seine Frau Sybo (Pilar Seurat) bieten ihre Hilfe an. Sybo hat von ihren Vorfahren gewisse hellseherische Fähigkeiten geerbt und könnte bei der Lösung behilflich sein. - Drehbuchautor Robert Bloch kombinierte Science Fiction mit "Jack the Ripper".

DVD 1,3: Ich heiße Nomad [The Changeling] (37 - 1967)
Das malurische System mit seinen fünf Milliarden Einwohnern wurde vernichtet. Die Enterprise kommt "Nomad" auf die Spur, einer mächtigen, alles Nicht-Perfekte zerstörenden Sonde. Die intelligente Maschine hält Kirk für ihren Schöpfer. - Ein aufwendiges Remake der Serienfolge ist der erste "Star Trek"-Kinofilm, da in beiden Fällen eine von Menschen gestartete Raumsonde mit Maschinenwesen zusammentrifft, zurückkehrt, um den Schöpfer zu suchen und dabei eine Bedrohung für die Erde wird.

DVD 2,1: Die Stunde der Erkenntnis [The Apple] (38 - 1967)
Die Eingeborenen von Gamma Trianguli VI leben scheinbar auf einem paradiesischen Planeten, doch ihr Gott "Vaal" regiert sie mit eiserner Hand. Akuta (Keith Andes), der sich "das Auge von Vaal" nennt, führt Kirk und seine Leute zu einem in den Felsen gehauenen Schlangenkopf. Messungen ergeben, dass dort unter der Erde eine Art Generator liegt, der von den Einheimischen beständig mit Energie "gefüttert" werden muss.

DVD 2,1: Ein Parallel-Universum [Mirror, Mirror] (39 - 1967)
Trotz aller Argumente, die Kirk vorbringt, sind die friedfertigen Halkaner nicht bereit, der Föderation den Abbau von Dilithiumkristallen auf ihrem Planeten zu genehmigen. Als er, Scotty, McCoy und Uhura auf die Enterprise zurückbeamen, geraten sie während des Transports in einen Ionensturm. Die Enterprise, auf der sie sich schließlich materialisieren, gehört einem faszinierend ähnlichen und doch ganz anderen Paralleluniversum an: Sulu hat eine große Narbe an der Stirn und Spock trägt einen Bart. Anstelle der Föderation gibt es ein "Imperium", in dem alle ethischen Maßstäbe außer kraft gesetzt sind.

DVD 3,4: Wie schnell die Zeit vergeht [The Deadly Years] (40 - 1967)
Die Enterprise ist auf dem Weg zur Raumbasis 10, um dort Commodore Stocker (Charles Drake) abzusetzen, der die Basis künftig leiten soll. Unterwegs machen sie einen Zwischenstopp auf Gamma Hydrae IV, ohne zu wissen, dass die dort noch vorhandenen Strahlungsreste eines Kometen eine extreme Alterung verursachen können. Vom Landetrupp scheint nur Chekov gegen das beschleunigte Altern gefeit, während Kirk, McCoy und Scotty zunehmend senil werden. Als sogar Spock mit seiner hohen Lebenserwartung zunehmend Beschwerden fühlt, übernimmt der in Kampfmanövern völlig unerfahrene Stocker das Kommando über die Enterprise. Höchste Zeit, dass der Vulkanier gemeinsam mit der Endokrinologin Dr. Janet Wallace (Sarah Marshall) ein Gegenmittel ersinnt!

DVD 2,4: Der dressierte Herrscher [I, Mudd] (41 - 1967)
Der Androide Norman (Richard Tatro) übernimmt die Enterprise und bringt sie zu einem noch nicht kartographierten Planeten. Zu aller Überraschung trifft die Crew dort auf Harry Mudd (Roger C.Carmel). Nach der Affäre auf Rigel XII war der Gauner von den Denebianern zum Tode verurteilt worden. Er konnte aber fliehen und gelangte hierher, wo ihm Androiden ihre Dienste anboten. Als Herrscher des Planeten gebietet er über 500.000 Modelle der Serien Alice, Barbara, Maisie, Trudy, Annabell, Herman und Oscar. Nun plant er sein größtes Ding: die Entführung der Enterprise. - Die Androidenreihen werden jeweils von Zwillingspaaren gespielt!

DVD 4,3: Kennen Sie Tribbles? [The Trouble With Tribbles] (42 - 1967)
Von der Raumstation K-7 aus soll ein Entwicklungsprojekt auf dem nahegelegenen Sherman-Planeten durchgeführt werden. Commander Lurry (Whit Bissel), der Gesandte Nilz Baris (William Schallert) und sein Assistent Arne Darvin (Charlie Brill) fordern die Enterprise an, einige Tonnen Quadrotiticale zu bewachen, eine hochgezüchtete Getreidesorte. Darauf haben es vermutlich die Klingonen abgesehen, die sich zur gleichen Zeit auf K-7 aufhalten, was sie nach dem Friedensvertrag von Organia dürfen. Die Spannungen zwischen Kirk und dem klingonischen Captain Koloth (William Campbell) wachsen, als die Besatzungsmitglieder der Enterprise eine Schlägerei anfangen, die der Klingone Korax (Michael Pataki) provoziert hat. Inzwischen hat Uhura von dem Händler Cyrano Jones (Stanley Adams) einen "Tribble" bekommen, ein Tierchen, das wie ein Pelzball aussieht, wohlige Laute von sich gibt - und sich rasend schnell vermehrt. - "The Trouble with Tribbles" (Drehbuch David Gerrold) ist nicht nur die lustigste, sondern auch die populärste Folge der Serie. (Die Folge enthält auch einen Textkommentar.)

DVD 7,1: Brot und Spiele [Bread and Circuses] (43 - 1968)
Kirk, Spock und McCoy suchen das verschollene Raumschiff SS Beagle und seinen Captain R. M. Merrick (William Smithers) auf dem Planeten 892-IV. Die Parallelwelt zur Erde befindet sich technisch auf dem Stand des 20. Jahrhunderts, ihr Kulturstand entspricht jedoch dem römischen Imperium. Im Fernsehen werden Gladiatorenkämpfe ausgetragen, an denen sich besonders Prokonsul Claudius Marcus (Logan Ramsey) berauscht. Die entlaufenen Sklaven, die er für die Spiele benötigt, leben außerhalb der Stadt in Höhlen versteckt, wo sie zu einer Art Sonnenreligion zusammenkommen. - In seinem Drehbuch verteilte Gene Roddenberry manche Seitenhiebe auf das amerikanische Fernsehen.

DVD 3,2: Reise nach Babel [Journey to Babel] (44 - 1968)
Die Andorianer sind von der Statur her menschlich, haben aber blaue Haut, weißes Haar und tragen auf dem Kopf zwei Antennen zum Hören. Die Tellariten sind schweineähnlich und neigen zu heftigen Gefühlsausbrüchen. Kalt und emotionslos verhalten sich dagegen die Vulkanier. Delegierte all dieser Völker sind mit der Enterprise unterwegs zum Planetoiden Babel, um den Beitritt des coridanischen Planetensystems zur Föderation vorzubereiten. Doch das Verhältnis der Gesandten untereinander ist gespannt. Gav (John Wheeler), der tellaritische Botschafter, und Sarek (Mark Lenard), der den Vulkan vertritt, geraten aneinander. Als Gav kurz darauf ermordet aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf Spocks Vater. Doch auch der Andorianer Thelev (William O'Connell) verhält sich merkwürdig.

DVD 5,3: Der erste Krieg [A Private Little War] (45 - 1968)
Auf dem früher idyllischen Planeten Neural ist ein Krieg ausgebrochen. Da die "Dorfleute" plötzlich über Feuerwaffen verfügen, vermutet Kirk die Klingonen dahinter. Er beschließt, mit Tyree (Michael Witney), dem Anführer der "Hügelleute", Kontakt aufzunehmen, da er bei einem früheren Aufenthalt mit dem Neuralesen Freundschaft geschlossen hatte. Kaum angekommen, wird Kirk von einem Mugato angegriffen. Der Biss der gehörnten Affenkreatur ist giftig; helfen kann jetzt nur noch Tyrees Frau Nona (Nancy Kovack). Sie ist eine heilkundige "Kahn-ut-tu". - Als diese Episode entstand, war der Vietnamkonflikt in vollem Gange. Die Parallelen zwischen Vietnam und Neural sind unübersehbar.

DVD 4,4: Meister der Sklaven [The Gamesters of Triskelion] (46 - 1968)
Die drei "Versorger" des Planeten Triskelion inszenieren aus purer Langeweile grausame Spiele und schließen darüber Wetten ab. Als sie Kirk, Uhura und Chekov in ihre Gewalt bekommen, wollen sie Wesen anderer Rassen gegen sie kämpfen lassen. Dabei hat der geheimnisvolle Galt (Joseph Ruskin) die Aufgabe, die Gefangenen gefügig zu machen, während besondere Ausbilder für das nötige Training sorgen. Kirk wird der reizvollen Amazone Shahna (Angelique Pettyjohn) zugeteilt.

DVD 4,1: Tödliche Wolken [Obsession] (47 - 1968)
Während seiner Kadettenzeit befand sich Kirk auf der USS Farragut. Als das Schiff auf eine bedrohliche Wolke stieß, konnte er nicht verhindern, dass die ganze Besatzung einschließlich Captain Garrovicks getötet wurde. Seitdem quälen ihn Selbstvorwürfe. Als die Enterprise auf Argus X offenbar die gleiche Wolke trifft, will er diese um jeden Preis vernichten. Garrovicks Sohn (Stephen Brooks), der mit an Bord ist, feuert als erster auf das nebulöse Wesen, das es auf das Hämoglobin seiner Opfer abgesehen hat.

DVD 5,2: Das Loch im Weltraum [The Immunity Syndrome] (48 - 1968)
Die Enterprise erreicht einen riesigen "Fleck", der nicht nur das vulkanische Raumschiff Intrepid, sondern das gesamte Sonnensystem Gamma 7A verschlungen hat und auch weiterhin Energie absorbiert. Im Zentrum der Zone entdecken Sonden eine gigantische Weltraumamöbe. Nach Spocks Beobachtungen steht der primitive Einzeller kurz vor der Teilung und wird sich weiter teilen, bis er das Universum alleine bevölkert.

DVD 5,1: Epigonen [A Piece of the Action] (49 - 1968)
Bevor das Raumschiff Horizon auf dem Planeten Sigma Iota II verschwand, setzte es noch einen Notruf ab. Da es noch keinen Subraumfunk gab, erreichte dieser erst nach 100 Jahren die Föderation. Die Enterprise kontaktiert Bela Oxmyx (Anthony Caruso), der sich "Boss" nennt, und verabredet ein Treffen mit ihm. Kirk nimmt an, dass die Besatzung der Horizon nach ihrem Schiffbruch die Kultur der Iotanier, die als sehr nachahmungsfreudig beschrieben wurden, verändert hat. Tatsächlich findet sich der Landetrupp in einer Stadt wieder, die ein Abbild des Chicago der 20er Jahre sein könnte. Bald darauf werden sie Zeugen einer Schießerei mit den Leuten von Jojo Krako (Victor Tayback), der sich ebenfalls "Boss" nennt. - "A Piece of the Action" gehört zu den populärsten Folgen der Serie.

DVD 6,2: Stein und Staub [By Any Other Name] (50 - 1968)
Rojan (Warren Stevens) und Kelinda (Barbara Bouchet) vom Planeten Kelva aus der Andromeda-Galaxie sind ausgesandt worden, um andere Galaxien zu erkunden und für eine mögliche Übersiedlung vorzubereiten. Da Rojans Schiff durch die Energiebarriere um die Milchstraße irreparabel beschädigt wurde, versuchen die hochentwickelten Extragalaktiker, die Enterprise zu entführen. - Der Originaltitel zitiert Shakespeare: "Das, was wir eine Rose nennen, würde bei jedem anderen Namen genauso süß duften."

DVD 5,4: Geist sucht Körper [Return to Tomorrow] (51 - 1968)
Drei einst humanoide, aber seit Jahrhunderten körperlose Wesen bitten darum, zeitweise die Körper von Kirk, Spock und der Astrobiologin Dr. Ann Mulhall (Diana Muldaur) übernehmen zu dürfen. Vor 500.000 Jahren wurde ihre Welt zerstört, sie konnten nur extrakorporal in Kugeln unter der Oberfläche überdauern. Jetzt sehnen sich die Arretianer danach, wieder atmen und fühlen zu können.

DVD 6,1: Schablonen der Gewalt [Patterns of Force] (52 - 1968)
Die Ekosier sind ein hoffnungslos zerstrittenes Volk, im Gegensatz zu den friedliebenden Zeonisten, die den Nachbarplaneten bewohnen. Der Soziologe John Gill (David Brian) von der Föderation verfiel auf die Idee, die Entwicklung auf Ekos durch den Aufbau eines effizienten Staates voranzutreiben. Fatal nur, dass er sich ausgerechnet Nazi-Deutschland als Vorbild auserkor und bald darauf sein einheimischer Adjutant Melakon (Skip Homeier) alle Macht an sich riss! An Kirk, Spock und McCoy ist es, das fehlgeschlagene Experiment möglichst rasch zu beenden. - "Patterns of Force" ist die einzige in Deutschland nie ausgestrahlte Folge, obwohl das ZDF angeblich an einer veränderten Fassung gearbeitet hatte. Erst 1995 erschien eine Fassung für den dt. Videomarkt.

DVD 6,4: Computer M5 [The Ultimate Computer] (53 - 1968)
Dr. Richard Daystrom (William Marshall) installiert den von ihm erfundenen Computer M5 im Maschinenraum der Enterprise. Der neue Hochleistungsrechner soll künftig allein Raumschiffe steuern. Mit einer Minimalbesatzung wird er nun getestet. Zuerst sieht es so aus, als wäre Kirk bald überflüssig, denn der Computer wehrt einen Scheinangriff der Schwesterschiffe Lexington und Excalibur erfolgreich ab. Keiner kann sich aber erklären, warum M5 bald darauf den unbemannten Frachter Woden vernichtet. Offenbar kann das Gerät nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden.

DVD 6,3: Das Jahr des roten Vogels [The Omega Glory] (54 - 1968)
Kirk, Spock, McCoy und Lt. Galloway (David L.Ross) finden die entvölkerte Exeter im Orbit von Omega IV. Aus dem Logbuch erfahren sie, dass der Landetrupp eine Viruskrankheit von der Planetenoberfläche einschleppte, die den Infizierten das ganze Wasser entzog und sich rasch im ganzen Schiff ausbreitete. Nur Captain Tracey (Morgan Woodward) überlebte, da er durch einen längeren Aufenthalt auf Omega IV gegen die Krankheit immun wurde. Allerdings kann er den Planeten nun nicht mehr verlassen. So hat er sich mit den asiatisch aussehenden "Khoms" verbrüdert, die diese Parallelwelt der Erde beherrschen, während die "Yangs" unter ihrem Anführer Cload William (Roy Jenson) darum kämpfen, ihr Land zurück zu gewinnen. - Die klischeelastige Folge wird nur dadurch herausgehoben, dass erstmals etwas über die andersartige Anatomie der Vulkanier zu erfahren ist.

DVD 7,2: Ein Planet, genannt Erde [Assignment: Earth] (55 - 1968)
Als die Enterprise nach einer Zeitreise die Erde des Jahres 1968 studiert, taucht der mysteriöse Zeitreisende Gary Seven (Robert Lansing) auf, um einen Raketenstart zu sabotieren - angeblich, um den 3. Weltkrieg zu verhindern. - Gene Roddenberry plante ursprünglich eine Fernsehserie über einen Menschen, der - in der Zukunft aufgewachsen - in die Vergangenheit zurückgeschickt worden ist, um der Menschheit bei ihren Problemen zu helfen. Als sich das Format nicht verkaufen ließ, wurde der geplante Pilotfilm an das Konzept von "Star Trek" angepasst und die Episode "Assignment: Earth" gedreht.

Specials auf DVD 7:

- Wo nie zuvor ein Mensch gewesen ist ... [To Boldly Go... - Season Two] 19:30
- Leben jenseits von Star Trek: Leonard Nimoy [Life Beyond Trek: Leonard Nemoy] 12:01
- Kirk, Spock und Pille: Star Treks tollstes Trio [Kirk, Spock & Bones: Star Trek's Great Trio] 7:08
- Das Design der letzten Grenze [Designing the Final Frontier] 22:17
- Star Treks himmlische Diva [Star Trek's Divine Diva: Nichelle Nichols] 13:02
- Vom Schreibtisch der Autoren [Writer's Notebook: D.C. Fontana] 7:33
- Die besten Momente in Star Trek [Star Trek's Favorite Moments] 17:09
- Star Trek Voyager DVD Trailer 2:20
- Star Trek The Next Generation DVD Trailer 1:10
- Star Trek Deep Space Nine DVD Preview 4:49
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen original version, 15. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Raumschiff Enterprise: Staffel 2 (Classic, 7 DVDs) (DVD)
nachdem es seit neuestem nur mehr die digital neubearbeitete version zu kaufen gibt, die zu dem herrlichen look neue effekte bekommen hat, ist es eine absolute notwendigkeit, die originale version zu haben. es ist nämlich unmöglich, ein modernes bild eines planeten in der enterprise zu sehen. leider wird es keine version in besserer auflösung (=blue ray) mehr geben, aber die richtigen trekkies müssen trotzdem diese version haben.
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Star Trek - Raumschiff Enterprise: Staffel 2 (Classic, 7 DVDs)
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