Kundenrezensionen


130 Rezensionen
5 Sterne:
 (81)
4 Sterne:
 (19)
3 Sterne:
 (16)
2 Sterne:
 (7)
1 Sterne:
 (7)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


184 von 189 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Zukunft ist blu...
»Der Weltraum - unendliche Weiten...« Eine der wenigen Serien auf der Welt, die wohl keine weitere Vorstellung bedarf, erscheint auf Blu-ray. 79 Folgen lang darf Captain Kirk zwischen den Sternen forschen und entdecken... und nebenbei böse Aliens verdreschen und haufenweise Frauen abschleppen. Ja, man kann schon sagen, daß man in der Original-Serie auf...
Veröffentlicht am 26. April 2009 von Jessie

versus
45 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Qualität, irritierende Reihenfolge der Episoden
Lange habe ich auf die klassische Star Trek auf DVD gewartet. Die Bildqualität der Folgen ist sehr gut und für Sprachlernfans wie mich sind erfreulicherweise außer Deutsch und Englisch noch weitere Tonspuren dabei (z.B. Spanisch, Französisch, Italienisch) und auch die Untertitel dazu. Die Box ist schön stabil und originell gemacht.
Das...
Veröffentlicht am 3. September 2004 von Adele


‹ Zurück | 1 213 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

184 von 189 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Zukunft ist blu..., 26. April 2009
»Der Weltraum - unendliche Weiten...« Eine der wenigen Serien auf der Welt, die wohl keine weitere Vorstellung bedarf, erscheint auf Blu-ray. 79 Folgen lang darf Captain Kirk zwischen den Sternen forschen und entdecken... und nebenbei böse Aliens verdreschen und haufenweise Frauen abschleppen. Ja, man kann schon sagen, daß man in der Original-Serie auf Arbeitsteilung zwischen den drei Hauptcharakteren bestand. Da waren Captain James Kirk (die Fäuste... und die Potenz :) ), der relativ emotionslose Vulkanier und Erste Offizier Spock (der Verstand) und der Schiffsarzt Dr. McCoy (das Herz und Gewissen). Alle anderen Charaktere, wie Scotty, Sulu, Uhura usw., waren zumindest in der Serie nur Randerscheinungen und ersetzbar, weshalb sie auch nicht in jeder Folge auftraten. Wobei auch McCoy in der ersten Staffel noch so ein Schattendasein führte und erst ab der zweiten unentbehrlich wurde.
Man kann über "Star Trek" sagen was man will, man kann sie mögen oder auch nicht, aber man kann eines nicht abstreiten: keine andere Serie hat das geschafft, was "Star Trek" zu Wege brachte. Denn elf Kinofilme und fünf Nachfolgeserien mit über 650 Folgen hat keine andere Fernsehsendung, die bei der Erstausstrahlung nicht einmal besonders erfolgreich war, vorzuweisen. Ganz abgesehen davon, daß erst "Star Trek" die Science Fiction populär machte und massiv das Leben vieler Menschen, z.B. bei der Berufswahl, beeinflußte.

Zur Blu-ray: Nachdem vor ungefähr anderthalb Jahren der erste Versuch unternommen wurde, die originale "Star Trek"-Serie in High Definition herauszubringen, wurde diese aber bereits nach der ersten Staffel und dem Ende der HD-DVD (möge sie in Frieden ruhen) eingestellt. Für diese Veröffentlichung hatte man sich auch die Mühe gemacht, und sämtliche Spezialeffekte einer Runderneuerung unterzogen und am Computer neu erstellt. Damit der Charme der Serie dabei nicht verloren geht, hat man sich meist an die gleichen Blickwinkel gehalten, aber Details, die vorher nicht zu erkennen waren, wie Sternennebel oder andere Raumschiffe hinzugefügt.
Nun folgt also der zweite Versuch, diesmal auf Blu-ray und das Warten hat sich gelohnt.
Die Bildqualität ist wirklich sehr gut geworden und der damaligen DVD-Veröffentlichung Lichtjahre voraus. Die Verschmutzungen, die bei der DVD noch zu sehen waren, wurden alle restlos entfernt und auch die Farben sind kräftiger als je zuvor.
Beim Ton sieht die Sache ein wenig anders aus. Während die Ohren der Englischhörenden mit einem DTS 7.1 HD MA-Track verwöhnt werden, müssen sich die Deutschen mit dem originalen 2-Kanal-Mono-Sound begnügen. Das ist natürlich in sofern schade, da der Englisch-Track doch gut gelungen ist und gerade bei den Effektgeräuschen hier auch die hinteren Lautsprecher ab und zu was zu tun haben. Aber zum Glück gibt es ja deutsche Untertitel. Und für Nostalgiker gibt es auch eine englische Audiospur in Mono.
Punkten kann die erste Staffel auch beim Bonus-Material. Neben all den Dokumentationen, deren Laufzeit sich auf ingesamt ungefähr 120 Minuten strecken, gibt es einen Vorschautrailer zu jeder Episode und den Trailer des neuesten "Star Trek"-Films. Außerdem gibt es den sogenannten "Starfleet Access", ein Bild-im-Bild-Feature, zu sechs ausgewählten Episoden. Man kann sich also die Episode anschauen und in kurzen Abständen werden Infos in Textform oder auch in Form von Interviews mit "Star Trek"-Beteiligten eingeblendet. Leider wird dieses Extra jedoch nur in Englisch und ohne Untertitel angeboten.
Nur auf die informativen Textkommentare von Michael Okuda der DVD-Veröffentlichung müssen wir leider verzichten.

Oh... das Wichtigste natürlich: Da es ja einige Leute geben soll, die sich mit den neuen Spezialeffekten, wie sie hier nun in dieser Veröffentlichung vorliegen, überhaupt nicht anfreunden können, wurden per Seamless-Branching und Multi-Angle auch die Original-Effekte in die Episoden integriert. Man hat also die freie Auswahl, ob man die Folgen mit den Original-Effekten von 1966 oder den neuen Computereffekten anschauen möchte.

Ach und noch etwas... Auch hier wurde, wie bei allen anderen DVD-Veröffentlichungen auch, mal wieder die Reihenfolge der Erstausstrahlung, und nicht die eigentlich Produktionsfolge genutzt. Da die einzelnen Episoden ja abgeschlossene Geschichten zeigen, ist dies nicht weiter schlimm, nur ein paar Kleinigkeiten fallen ins Auge, wenn man die Folgen nacheinander schaut.
Z.B. unterscheiden sich die Kulissen in Episode 3 "Spitze des Eisbergs" stark von denen der restlichen Serie. Das liegt daran, das diese Folge eigentlich der Pilotfilm ist und nach dessen Absegnung die Kulissen nochmals überarbeitet wurden. Allerdings wurde diese Folge bei der Erstausstrahlung erst als dritte gezeigt. (Ein noch früherer Pilotfilm, der vom Sender allerdings als zu intellektuell abgelehnt wurde, befindet sich dann in Staffel 3).
Oder ein anderes Beispiel... In Episode 14 "Spock unter Verdacht" verliert eine junge Frau auf tragische Weise am Hochzeitstag ihren fast frisch angetrauten Mann. Tragisch... Doch eine Episode später ("Landurlaub") bandelt sie schon mit dem nächsten an. Allerdings muß man dazu sagen, daß in der Produktionsreihenfolge wenigstens 8 Episoden dazwischenliegen, was (Achtung - das ist jetzt reine Theorie: bitte nicht auf die Goldwaage legen :) ) bei einer 5-Jahresmission und 79 Folgen, einem Zeitraum von knapp 7 Monaten ensprechen würde und nicht nur 3 Wochen wie bei der Erstausstrahlungsreihenfolge, denn das wäre doch eine recht kurze Trauerzeit.
Aber wie schon gesagt das sind Kleinigkeiten und nicht weiter störend.

Fazit: Eine rundum gelungene Veröffentlichung. Allein für die Wahlmöglichkeit der neuen oder alten Effekte verdient CBS ein dickes Lob und zusätzliche Sterne. Das der deutsche Ton nur in Mono vorliegt ist zwar ärgerlich, aber mal im Ernst: hat da irgendjemand etwas anderes bei dieser 40 Jahre alten Serie erwartet? Also ich nicht. Und das Top-Bild und die Extras entschädigen auf alle Fälle etwas dafür. Natürlich Höchstnote: 5 Sterne.

P.S.: Der große grüne FSK-Koloss ist natürlich auch nicht mein Geschmack. Aber da es gesetzlich vorgeschrieben ist, bleibt die Wertung davon natürlich unbeeinflußt. Dieser ist übringens nur auf dem Pappschuber aufgedruckt, die eigentlich Box besitzt diesen nicht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen TOS - Fast Perfekt!, 28. Juli 2010
Von 
A. Och (Franken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Endlich gibt es TOS auf BluRay!
Nachdem sich das HD-DVD Format leider nicht durchgesetzt hat und ich somit 150 EUR für die erste Staffel TOS quasi zum Fenster rausgeworfen habe, gibt es nun alle drei Staffeln auf BluRay zusammen für 150EUR.
Das ist schon mal löblich!

Sehr positiv zu bewerten ist, daß bei der BluRay Version auch die Folgen mit den Originaleffekten mit drauf gepackt wurden. Für Fanatische Nostalgiker sicher ein Muß.

Nachdem ich mir nun jedoch die Folgen mit den neuen Effekten angesehen habe, gibt es für mich keinen Grund mehr, noch mal die Folgen mit den Originaleffekten anzusehen.

Die neuen Effekte sind so behutsam und mit Liebe zum Detail erstellt worden, so daß ich die Originaleffekte nicht vermisse.
Hier wurde glücklicherweise nicht versucht, die Effekte möglichst realistisch aussehen zu lassen, sondern diese möglichst an den Stil der Originaleffekte anzulehnen.
Und hierfür gebührt den Machern mein vollstes Lob, das ist sehr gut gelungen!

Die Bildqualität ist für eine derart alte Serie gut bis sehr gut.
Man sieht Hautporen, man sieht Spocks grünliches Makeup, man sieht leider auch, das oft Stunt-Doubel in Aktion Szenen für Kirk und Co. verwendet wurden, die den Schauspielen so gar nicht ähnlich sehen, aber das stört nicht wirklich.

Was mich stört ist, daß das Bild der BluRay etwas weicher" ist als das der HD-DVD".
Hier wurde für die BluRay offensichtlich ein Filter verwendet, um das Bild etwas sauberer" und glatter" wirken zu lassen.
Für mich eine Unsitte!
Trotzdem, wie oben bereits geschrieben, ist das Bild der BluRay vorallem für das Alter gut bis sehr gut.

Ach ja, und für manchen scheint das wichtig zu sein: Das Format ist 4:3 und nicht 16:9!
Jedoch wurde die Serie damals in diesem Format gedreht und ich bin froh, daß man nicht oben und unten schwarze Balken auf Kosten von Bildinformationen hin geklebt" hat!

Der deutsche Ton ist i.O.
Kein Rauschen, sehr sauber. Halt Mono, aber Who cares, es ist eine über 40 Jahre alte Serie. Also ich kann mit einer guten Mono Spur besser leben als mit einem gemurksten 5.1 Upmix!

Alle Szenen, die damals von ZDF und Sat1 rausgeschnitten wurden, wurden nachsynchronisiert.
Der Sprecherwechsel fällt schon auf, die Neusynchro klingt nicht gerade energiegeladen aber besser so, als Original mit Untertiteln.

Was noch auffällt ist, daß auch Szenen neu synchronisiert wurden, die bereits synchronisiert waren, jedoch keinen Sinn ergaben, entweder weil eine Anschlussszene fehlte oder auch einfach nur, weil damals manche Stellen absolut sinnfrei synchronisiert wurden!

Aber keine Angst, es wurden keine dummen Sprüche" von Kirk und Co, ala, ist die Rutschbahn bereit" oder" wer fliegt den heute noch mit einer Halskette" neu-synchronisiert, sondern wirklich nur Passagen, die keinen Sinn ergaben.

Nun jedoch noch ein kleiner Wermutstropfen zum Ton.
Der deutsche Ton auf der BluRay wird etwas langsamer abgespielt, als auf der DVD oder damals im Fernsehen.
Dadurch wirken die Stimmen teilweise etwas müde und einschläfernd.
Warum das so ist, weiß ich nicht genau, hat aber wohl einen technischen Hintergrund, da die BluRay eine andere / niedrigere Bildwiederholungsfrequenz hat als unser normales Pal Format.

Jedoch ist mir diese Verlangsamung um einiges lieber ist, als dieser Pal Speed-up z.B. von TNG oder DS9 auf DVD, wo alle klingen als wenn sie Helium inhaliert hätten!

Die BluRays kommen in einer großen BluRay Hülle ins Haus.
Man hat sich offensichtlich von den Brotdosen" und Sonderverpackungen der DVD bzw. HD-DVDs verabschiedet.
Nur leider ist die Hülle der dritten Staffel dünner als Staffel 1 und 2.
Warum? Keine Ahnung, nehme an aus Kostengründen, hat sicher einen Cent Einsparrung ergeben!
Sieht halt nun nicht ganz symmetrisch aus im BluRay Schrank, wenn man die 3 Staffeln nebeneinander stellt.

Menu der BluRay ist schön gemacht, da gibt es nichts zu meckern.

Über die einzelne Episoden brauch ich nichts zu sagen, weiß ja jeder das sie geil sind :o)

Insgesamt muß ich einen Stern abziehen und zwar aufgrund der folgenden Mankos:
-> BluRay Bild weicher als HD-DVD Bild => vermutlich stärker gefiltert
Hätte nicht sein müssen!
-> Ton wird langsamer wiedergegeben als auf DVD oder damals am TV.

Außerdem stößt die Sparpolitik sauer auf => Ungleiche BluRay Hüllen
Als ob wir Star Trek Fans nicht sowieso die Melkkühe von Paramount wären!

Aber ansonsten kann man wohl behaupten, daß es TOS in dieser Qualität (außer auf dem toten HD-DVD Medium) noch nie gegeben hat und die neuen Effekte die Serie behutsam entstaubt haben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TOS ist einfach kultig,, 11. Juli 2009
daher war das für mich absolute Pflicht, mit die BD-Version zuzulegen, zumal preislich gesehen kaum ein Unterschied zur normalen Steelbox DVD remastered besteht.
Die Qualität ist meiner Meinung nach wirklich hervorragend, wenn man sich mal überlegt, wie alt die Serie ist und dass das Material insofern nicht wirklich so leicht zu bearbeiten war. Flecken erscheinen sehr selten und ich bin echt zufrieden mit der Bildqualität. Der Ton ist allerdings nicht remastered, d.h. 5.1 Fehlanzeige, was mir aber auch nicht wirklich viel ausmacht.
Die "neue" Enterprise und die "neuen" Planeten machen schon was daher, auch wenn es natürlich recht computeranimiert aussieht, aber da mir in erster Linie die Charaktere am Herzen liegen und ich daher auch einige Folgen mit den Original-Effekten geschaut habe, stört mich das nicht.
Alles in allem für einen Star Trek Fan ein Muß und man wird nicht enttäuscht :)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Freunde der deutschen Tonspur, 3. Mai 2009
Für die Freunde der deutschen Tonspur sollte man anmerken, dass die deutsche Tonspur, um sie an das neue HD-Bildmaterial anzupassen, in ihrer Wiedergabegeschwindigkeit leicht verlangsamt werden musste. Besonders bei Kirk hat man dadurch immer mal das Gefühl, er schläft beim Sprechen ein, aber das ist anders wohl nicht zu lösen.
Ansonsten, perfekte Bild-Qualität, sehr zu empfehlen...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


82 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geburtsstunde eines Universums, 28. Mai 2004
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Raumschiff Enterprise (Classic, Staffel 1, 8 DVDs) (DVD)
Hierbei handelt es sich um die erste Staffel der Serie "Star Trek", die in Deutschland unter dem Namen "Raumschiff Enterprise" lief und auch als "The Original Series" oder einfach nur "Classic" bekannt ist. Sie ist nicht zu verwechseln mit der Serie "Star Trek - Enterprise", der 5. Star Trek-Serie, die momentan produziert und ausgestrahlt wird. Soviel vorweg.
Zur 1.Staffel der klassischen Serie: es handelt sich um die ersten 29 Episoden der Serie (der allererste Pilotfilm "The Cage" fehlt). Statt der sinnvolleren Produktionsreihenfolge wurde die Reihenfolge der US-Erstausstrahlung gewählt. Dies ist schade, da so die eigentliche Pilotfolge erst an 3.Stelle kommt, was man an den Uniformen und Sets deutlich erkennen kann.
Doch dieses Detail tut der genialen Serie keinen Abbruch und es ist schön, dass der Kult-Klassiker aus den 60er Jahren nun endlich auch bei uns auf DVD erhältlich sein wird. Da die Serie auf Film gedreht wurde und nicht nur auf Video-Master zurückgegriffen wurde, ist zu erwarten, dass die Bildqualität sogar noch besser als bei den neueren Trek-Serien ausfallen wird. Die Episoden wurden aufwendig restauriert, was von großer Bedeutung ist, da in der deutschen TV-Fassung oft bis zu 5 Minuten Filmmaterial fehlten.
Die 1.Staffel führt nicht nur die Charaktere der Serie ein, allen voran das kultige Triumvirat rund um Kirk, Spock und Pille McCoy, sondern reisst bereits die meisten SciFi Themen an, die in kommenden Staffeln der Serie und den Ablegerserien noch von Bedeutung sein werden. Zeitreisen, Androiden, Weltraumkrankheiten, Transporterunfälle, durchgedrehte Computer und Shuttlecrashs gehören zum Inventar dieser Staffel, die das Star Trek - Universum wie keine andere Trek-Season geprägt hat. Auch die berühmten Klingonen und Romulaner geben bereits ihr Stelldichein, wenn gleich sie freilich noch ein wenig anders aussehen.
Die Effekte in dieser Season sind selbst für die Verhältnisse der Originalserie noch eher bescheiden, Besserung bringen hier erst die Seasons 2 und 3. Auch sind viele Details einfach noch nicht durchdacht und klar definiert. So sehen wir Torpedo-Effekte wenn mit Phasern geschossen wird oder es können Crewmitglieder bei einem Transporterschaden nicht mit dem Shuttle abgeholt werden, weil die Idee von Shuttles erst einige Folgen später erdacht wurde. Doch all dies sind verständliche Kinderkrankheiten, die dem Zuschauvergnügen keinen Abbruch tun. Dies sind die ersten Schritte in einem neuen Universum und voll großem Respekt blicke ich auf diese Pionierleistung zurück, die einst Gene Roddenberry und sein Team vollbracht haben.
Für viele Trekker ist die Classic-Serie noch immer die einzig wahre Star Trek - Serie. Für andere ist sie der kultige Einstieg in ein noch größeres, genialeres Ganzes. Auch wenn ich die letztere Position bevorzuge, so kann ich mir Star Trek ohne die Originalserie einfach nicht vorstellen. Für alle Trekkies ist die Serie ein absolutes Muß, doch auch wer noch Neueinsteiger ist sollte sich das Original nicht entgehen lassen und sich von (aus heutiger Sicht freilich) eher diletantischen Spezialeffekten nicht abschrecken lassen. Denn eines ist sicher: egal, welchen Kurs das Star Trek - Franchise in den kommenden Jahren nehmen wird: die Originalserie wird immer unschlagbarer Science Fiction - Kult bleiben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als nur TV-Kult, 1. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Raumschiff Enterprise (Classic, Staffel 1, 8 DVDs) (DVD)
Ich habe mir bereits die ersten zwölf Folgen sowie alle Special Features zu Gemüte geführt, und muß feststellen, das es viel Licht gibt, aber leider auch etwas Schatten.
Als erstes stößt negativ auf, das die Folgen der Ausstrahlung nach sortiert sind, nicht der Produktion nach. Immerhin sind die Folgen durchnummeriert, so kann man sich die Reihenfolge selber zusammensuchen, muß dafür aber mehrmals die DVD wechseln.
Als zweites stößt der Ton negativ auf. Die deutsche Tonspur mit der teilweise doch sehr freien Übersetzung ist zwar im Original-Mono, die englische Tonspur wurde hingegen auf DD5.1 aufgeblasen. Leider gab das Originalmaterial dafür nicht genug her, wodurch die englische Tonspur recht blechern und künstlich vor sich hin quakt, zumindest auf meinem Stereo-System.
Als drittes sind die wenigen Extras zu nennen. Es gibt ein 15 Minuten dauerndes Feature über die Entstehung der ersten Serie, in der Beteiligte ebenso Wissenwertes wie Kurioses zum Besten geben, ein zehn Minütiges Feature über die Pferdeleidenschaft von Bill Shatner, in weiteren zehn Minuten kann sich Leonard Nimoy über sein alter Ego Spock auslassen, und in noch mal zehn Minuten werden Romanzen an Bord der Enterprise abgehandelt.
Auf der Haben-Seite steht zunächst mal ein gestochen scharfes, farbechtes Bild, das weitaus besser aussieht als die etwas verwaschenen ersten Staffeln von TNG. Für jede Folge gibt es eine Kapitelanwahl, wobei der Vorspann leider kein eigenes Kapitel darstellt. Für vier Folgen gibt es einen Audiokommentar von Michael und Denise Okuda, seit etlichen Jahren technische Berater der Star Trek Macher.
Ferner sind, und das war mir persönlich sehr wichtig, alle Folgen wie auch die Box selber im US-Original gehalten. Daher heißt im Vorspann der einzelnen Folgen die Serie nicht Raumschiff Enterprise, sondern Star Trek.
Dann ist da die Lauflänge - mindesten 46 Minuten pro Folge! Alles zusammen etwa 1407 Minuten (Packungsangabe)!!!
Was steht noch auf der Haben Seite? Natürlich, die Serie selbst! Aus heutiger Sicht völlig veraltet, mit Darstellern, die Patrick Stewarts kleiner Finger der linken Hand an die Wand spielt. Die Spezialeffekte sind billig, die Kulissen lachhaft, die Kostüme grottig (oder, um eine Freundin zu zitieren - sexistisch). Was Star Trek zum Kult macht, sind allerdings die Drehbücher der einzelnen Folgen. Der leider nur in der Doppelfolge "Talos IV - Tabu" enthaltenen Pilotfilm mit Jeffrey Hunter wurde nicht umsonst vom Studio als zu anspruchsvoll abgelehnt. Die Drehbuchautoren haben sich immer Gedanken gemacht über Probleme ihrer Zeit, oder solche, die neue Erfindungen mit sich bringen können. Dieser Anspruch der gehobenen Unterhaltung, in Verbindung mit dem Zusammenwirken der Hauptcharaktere (und auch der Schauspieler, zwischen denen die Chemie stimmte), machen den Kult von Star Trek aus, und nicht etwa die "trashigen" Elemente.
Die Serie ist nicht nur interessant für TV-Historiker oder Trekker, sondern auch für solche, die auf gehobene TV-Unterhaltung stehen, und dabei über kleine Mängel hinwegsehen können.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bin absolut zufrieden, 21. Oktober 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Raumschiff Enterprise (Classic, Staffel 1, 8 DVDs) (DVD)
Es wurde hier ja schon viel über diese Box geschrieben, deshalb beschränke ich mich aufs Nötigste:
Die BILDQUALITÄT ist in Folge der digitalen Überarbeitung durch Paramount deutlich besser als bei den im Fernsehen ausgestrahlten Folgen. Die gelegentlich auftretenden schwarzen Punkte stören mich eigentlich kaum, zumal bei den Fernsehrfolgen diese noch viel häufiger auftreten.
Der TON ist in Ordnung. Diejenigen, die die deutsche Mono-Tonspur kritisieren, verkennen die Tatsache, dass es nun einmal so vor 35 Jahren aufgenommen wurde. Andernfalls müsste alles neu synchronisiert werden, was für "echte" Fans wohl inakzeptabel wäre. Da nehme ich dann doch lieber in Kauf, dass einige WENIGE Szenen mit anderen Sprechern nachsynchronisiert wurden (manche Rezensenten übertreiben aber maßlos, indem sie suggerieren, es wären viel öfters bzw. ständig Szenen nachsynchronisiert worden).
Die BOX an sich ist originell, verglichen zu anderen DVD-Boxen. Probleme beim Ablegen der DVDs habe ich keine (ganz im Gegensatz zur Star Trek DVD Movies Collection)
An BONUSMATERIAL sind einige Interviews auf DVD 8 enthalten. Ist zwar nicht schlecht, wobei mir hier ein "Behind the szenes" noch fehlt. Vielleicht enthalten ja Staffel 2 oder 3 derartiges Material. Übrigens: Jeder Box liegt ein "Spacemiles"-Gutschein bei, d.h. wenn man mindestens Staffel 1 und 2 kauft, kann man diese Gutscheine einschicken und erhält dafür eine Extra Bonus-DVD. Wobei man hier kritisch anmerken muss, dass derartige "Spacemiles"-Bonus-DVDs bei vergangenen Stra-Trek-Boxen (z.B. TNG) nicht besonders ergiebig waren.
Fazit: Habe den Kauf keinesfalls bereut und werde mir trotz des hohen Preises auch Staffel 2 und 3 zulegen. So sind unterhaltsame Star-Trek-Abende garantiert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


61 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vollständig, aber verbesserungswürdig, 7. November 2004
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Raumschiff Enterprise (Classic, Staffel 1, 8 DVDs) (DVD)
Manche Klassiker der 50er und 60er Jahre sind inzwischen liebevoll restauriert worden, die Farben wurden aufgefrischt, störende Bildpunkte entfernt. Diese als "renewed" teils noch einmal in die Kinos gebrachten Filme wirken wie gestern erst gedreht. Leider hat man sich bei diesem Fernsehklassiker (der ja auf Filmmaterial gedreht wurde) nicht die gleiche Mühe gemacht. Das Bild wirkt zwar farbstark und kontrastreich, aber es gibt viele störende Artefakte. Ein Punktabzug ist auch dadurch gerechtfertigt, dass die Folgen zwar endlich komplett vorliegen, aber bisher in Deutschland noch nicht veröffentlichte Szenen recht lieblos nachsynchronisiert wurden.

Die Folgen sind auf den DVDs angeordnet nach der "original air date sequence"; im folgenden jedoch nach der "production sequence". Produktionsnr./Jahr folgen in Klammern jeweils nach der Titelangabe.

DVD 1,3: Die Spitze des Eisbergs [Where No Man Has Gone Before](02 - 1966)
Das Budget für "The Cage" wurde weit überschritten, und NBC lehnte den Film schließlich ab, da er als zu anspruchsvoll für das amerikanische Fernsehpublikum galt. Immerhin genehmigte die Gesellschaft einen zweiten Pilotfilm, denn sie erkannte doch, welches Potential in der Serie steckte. Allerdings sollte der zweite Pilotfilm actionreicher und nicht so tiefsinnig sein. Der Weg für "Where No Man Has Gone Before" war geebnet. Regie führte James Goldstone. Die Musik schrieb Alexander Courage. Das Drehbuch besorgte Samuel A. Peeples: Jenseits der Grenzen des bekannten Weltraums gerät die Enterprise unter den Einfluss eines Energiefeldes. Als das Schiff das Feld wieder verläßt, verfügt der junge Offizier Gary Mitchell (Gary Lockwood) über gewaltige Fähigkeiten. Er fühlt sich als Gott.(Diese Folge enthält einen Textkommentar.)

DVD 3,2: Pokerspiele [The Corbomite Maneuver] (03 - 1966)
"The Corbomite Maneuver" ist die erste der regulären Star Trek-Folgen: Die Enterprise sieht sich im All plötzlich einem mächtigen Raumschiff gegenüber, dessen furchterregend aussehender Alien-Kapitän die Besatzung zur Kapitulation auffordert. Doch Kirk hat noch ein As im Ärmel. Er erklärt dem Commander der "Fesarius", dass das an Bord befindliche Corbomite explodieren und beide Schiffe vernichten würde, sollte Balok (Clint Howard) die Enterprise angreifen. - Das großartige Drehbuch schrieb Jerry Sohl.

DVD 2,2: Die Frauen des Mr. Mudd [Mudd's Women] (04 - 1966)
Der Schwindler Harcourt Fenton Mudd (Roger C.Carmel) kommt in Begleitung von drei umwerfend attraktiven Frauen an Bord, die dem männlichen Teil der Besatzung den Kopf verdrehen. Erst allmählich enthüllt sich das traurige Geheimnis ihrer Schönheit.

DVD 2,1: Kirk:2=? [The Enemy Within] (05 - 1966)
Eine Fehlfunktion des Transporters spaltet Kirk in zwei Personen: eine weichherzig zaudernde und eine von barbarischer Wildheit. Als Spock später das Phänomen enträtselt und psychologisch analysiert, stellt er fest, dass die eine Hälfte ohne die andere nicht existieren kann. - In dieser Folge verwendet der Vulkanier erstmals den legendären "Spock-Griff".

DVD 1,1: Das Letzte seiner Art [The Man Trap] (06 - 1966)
Kirk, McCoy und Darnell (Michael Zaslow) beamen auf den Planeten M 113, um die jährliche Routineuntersuchung an Professor Crater (Alfred Ryder) und seiner Frau Nancy (Jeanne Bal) vorzunehmen. Die Craters leben hier seit fünf Jahren und machen archäologische Ausgrabungen. Nancy ist eine alte Jugendfreundin von McCoy. In Wirklichkeit gaukelt ihm ein gestaltwandelndes Alien, das sie tötete, ihr Aussehen vor. - "The Man Trap" ist die erste Star Trek-Episode, die - am 8.9.1966 - öffentlich ausgestrahlt wurde. Der Produktionsstab inklusive der Schauspieler war über diese Wahl nicht glücklich, weil sie sie für die schlechteste bis dahin produzierte Folge hielten. Doch der Sender setzte sich durch, weil publikumswirksam ein echtes "Weltraummonster" auftauchte.

DVD 1,4: Implosion in der Spirale [The Naked Time] (07 - 1966)
Der Planet Psi 2000 wird bald auseinanderbrechen. Die Enterprise soll die Wissenschaftler, die auf dem eisigen Planeten stationiert sind, abholen und anschließend den Zerfall des Planeten beobachten. Spock und Lt. Joe Tormolen (Stewart Moss) beamen in die Station auf der Planetenoberfläche. Das Innere der Station ist mit einer Eisschicht überzogen, und alle sechs Besatzungsmitglieder sind tot. Anscheinend haben sie sich selbst umgebracht, und einer von ihnen öffnete die Schleuse nach außen. Spock und Tormolen kehren auf die Enterprise zurück, unwissend, dass Tormolen einen Virus auf die Enterprise eingeschleppt hat. Kurz darauf werden auch Sulu und der Navigator Lt. Riley (Bruce Hyde) mit dem Virus infiziert: hemmungslos leben sie ihre Emotionen aus.

DVD 1,2: Der Fall Charlie [Charlie X] (08 - 1966)
Vor 14 Jahren stürzte ein Raumschiff auf dem Planeten Thasus ab. Nur der damals dreijährige Charles Evans (Robert Walker jr.) überlebte. Das Raumschiff Antares las ihn dort auf und hat ein Rendezvous mit der Enterprise, die Charlie zur Kolonie Alpha V bringen soll. Captain Ramart (Charles J.Stewart) und sein erster Offizier begleiten den 17jährigen auf die Enterprise. Sie loben den Jungen in höchsten Tönen, haben es aber eilig, auf die Antares zurückzukehren. Bald wird klar, dass Charlie mit immensen PSI-Kräften begabt ist.

DVD 4,2: Spock unter Verdacht [Balance of Terror] (09 - 1966)
Einer der Erd-Außenposten, die entlang der neutralen Zone eingerichtet sind, wird von einem romulanischen Commander (Mark Lenard) angegriffen, der über einen "Warbird" mit genialer Tarnvorrichtung verfügt. Die Enterprise nimmt Kurs auf den Außenposten, während Spock die Besatzung über die Romulaner informiert. Vor 100 Jahren war die Föderation in einen heftigen Krieg mit den Romulanern verwickelt. Der Friede, der seitdem zwischen beiden Mächten besteht, ist recht unsicher. Keine Seite hat je die andere zu Gesicht bekommen. Was keiner weiß: Die Romulaner sind mit den Vulkaniern verwandt. Zu einer Zeit, als Vulkan noch in seiner barbarischen Periode war, haben sie den Planeten verlassen. - Nach einer Umfrage unter amerikanischen Fans ist "Balance of Terror" die drittbeste Folge.

DVD 2,3: Der alte Traum [What Are Little Girls Made Of?] (10 - 1966)
Die Enterprise nähert sich dem Planeten Exo III, auf dem sich der seit langem vermisste Dr. Roger Korby (Michael Strong), der Verlobte von Christine Chapel (Majel Barrett), zuletzt aufgehalten hat. Sie und der Captain beamen auf den vereisten Planeten. Dort treffen sie auf Dr. Brown (Harry Basch), Korbys Assistenten, und den riesigen Ruk (Ted Cassidy). Während der Koloss von den Ureinwohnern des Planeten geschaffen und mit der Fähigkeit ausgestattet wurde, die Stimme jeder Person zu imitieren, ist Brown in Wirklichkeit ein perfektes Androiden-Ebenbild aus Korbys Labor.

DVD 3,1: Der Zentral-Nervensystem-Manipulator [Dagger of the Mind] (11 - 1966)
Die Enterprise befindet sich im Orbit um Tantalus V, um Fracht auszutauschen. Auf diesem Planeten leitet Dr. Tristan Adams (James Gregory) eine fortschrittliche Strafkolonie, deren Zweck es ist, die Inhaftierten wieder zu rehabilitieren. Der Austausch der Güter verläuft nicht ganz problemlos, denn in einer der Kisten, die an Bord gebracht werden, hat sich Simon van Gelder (Morgan Woodward) versteckt. Er schlägt einen Techniker nieder und zieht sich dessen Overall an. Inzwischen erhält die Enterprise, die bereits wieder den Orbit von Tantalus V verlassen hat, eine Nachricht von der Kolonie, dass einer der Inhaftierten verschwunden sei.

DVD 2,4: Miri, ein Kleinling [Miri] (12 - 1966)
Die Enterprise empfängt einen Notruf von einem Planeten, der sehr stark der Erde gleicht. Auf dem gesamten Planeten leben nur noch die Kinder. Vor 300 Jahren machten Wissenschaftler Experimente zur Verlängerung der Lebensspanne. Sie schufen ein Virus, das das Altern verlangsamen sollte. Das Experiment funktionierte. Die Kinder altern pro Jahrhundert nur um rund einen Monat. Doch kommen sie in die Pubertät, wird das Virus aktiv, und sie erkranken an einer lepraähnlichen Krankheit, an der sie sterben. Die Kinder - angeführt von Miri (Kim Darby) - haben auch eine eigene Sprache entwickelt. Sie selbst nennen sich die "Onlies" (in der deutschen Fassung "Kleinlinge"), die Erwachsenen "Grups" ("Wachsenen"), was von "grown ups" kommt. - Adrian Spies' Drehbuch erinnert an das Märchen von Peter Pan.

DVD 4,1: Kodos der Henker [The Conscience of the King] (13 - 1966)
Vor 20 Jahren brach auf der Kolonie Tarsus IV eine Hungersnot aus. Gouverneur Kodos verhängte das Kriegsrecht und ließ angesichts der knappen Nahrungsvorräte die Hälfte der Kolonisten umbringen, um so der anderen das Überleben zu ermöglichen. Als früher als erwartet Nachschub eintraf, hatten bereits Tausende ihr Leben verloren. Viele nehmen an, dass Kodos bei den anschließenden Unruhen umkam, doch auf dem Planeten Q ist man davon überzeugt, dass der Massenmörder noch lebt und sich hinter der Identität des Schauspielers Anton Karidian (Arnold Moss) verbirgt, der mit seiner Tochter Lenore (Barbara Anderson) gerade eine Vorstellung gibt. - Der Titel "The Conscience of the King" ist ein Zitat aus Hamlet: "I know my course. The spirit that I have seen may be a devil... I'll have grounds more relative than this. The play's the thing wherein I'll catch the conscience of the king." (Diese Folge enthält einen Textkommentar.)

DVD 4,4: Notlandung auf Galileo 7 [The Galileo Seven] (14 - 1967)
Bei der Untersuchung des Quasars Murasaki 312 wird die Raumfähre Galileo aus ihrem Kurs geschleudert. Nach der Notlandung auf dem Planeten Taurus II übernimmt Spock das Kommando. Es stellt sich heraus, dass der Planet von riesigen affenartigen Eingeborenen bewohnt ist, die rücksichtslos die Crew attackieren. Angesichts dieses Gegners kommt Spock mit seiner logischen Handlungsweise nicht weiter; seine Fehlentscheidungen kosten zwei Männern das Leben.

DVD 5,4: Kirk unter Anklage [Court Martial] (15 - 1967)
Während eines Ionensturms hat sich Lt. Commander Benjamin Finney (Richard Webb) im Ionenschirm aufgehalten, um dort Messungen vorzunehmen. Bei Alarmstufe Rot hatte Kirk keine andere Wahl, als den Schirm abzuwerfen, um das Schiff zu retten, auch wenn Finney dabei umkam. Nun ist die Enterprise zu Reparaturen im Orbit um Raumbasis 11. Kirk wartet im Büro von Commodore Stone (Percy Rodriguez) auf Spock mit dem Logbuch und gibt den Vorfall zu Protokoll. Plötzlich kommt Finneys Tochter Jamie (Alice Rawlings) ins Büro gestürmt und beschuldigt Kirk, ihren Vater umgebracht zu haben. Inzwischen hat Stone sich den Logbuchauszug angesehen und festgestellt, dass Kirk nicht bei Alarmstufe Rot, sondern schon bei Gelb den Ionenschirm abgeworfen hat. Die Anklage wegen fahrlässiger Tötung und Meineid scheint unausweichlich.

DVD 3,3-4: Talos IV - Tabu, Teil I & II [The Menagerie, Part I & II] (16 - 1967)
Obwohl "The Cage" bei NBC als Pilotfilm durchgefallen war, wollte Gene Roddenberry das bereits gedrehte Material dennoch verwenden. Als reguläre Folge konnte es nicht gesendet werden, da die Unterschiede zu den anderen Episoden zu groß waren. Daher schrieb Gene "The Menagerie", den einzigen Zweiteiler der Serie. In dieser Folge werden die Ereignisse aus "The Cage" im Rückblick präsentiert und als "vor 13 Jahren geschehen" deklariert. Die Rahmenhandlung baut auf "The Cage" auf: Spock versucht erfolglos Captain Pike erneut nach Talos IV zu transportieren und muss sich vor Gericht behaupten. So können alle Veränderungen durch die bis dahin verstrichene Zeit erklärt werden. Jeffrey Hunter stand für "The Menagerie" nicht mehr zur Verfügung, daher wurde Captain Pike nun von Sean Kenney dargestellt. - "The Menagerie" wurde 1966 mit dem "HUGO Award" (wie auch 1967 die Story von "The City on the Edge of Forever") ausgezeichnet. (Die Doppelfolge enthält einen Textkommentar.)

DVD 4,3: Landurlaub [Shore Leave] (17 - 1967)
Die Enterprise ist im Orbit um einen noch nicht kartographierten Planeten in der Omikron Delta-Region. McCoy und Sulu leiten einen Landetrupp und stellen fest, dass der Ort für einen Landurlaub bestens geeignet ist. Auf diesem Planeten werden nämlich die Gedanken wahr! So trifft Kirk, gerade als er an ihn denkt, seinen alten Klassenkameraden Finnegan (Bruce Mars) wieder. - Drehbuchautor Theodor Sturgeon ließ sich von "Alice im Wunderland" inspirieren.

DVD 5,1: Tödliche Spiele auf Gothos [The Squire of Gothos] (18 - 1967)
Kirk und seine Mannen bekommen es mit Trelane (William Campbell) zu tun - einem mächtigen Außerirdischen, der sich die Zeit mit exzentrischen Spielen vertreibt. Er besitzt große Macht, kann Materie in Energie und zurück in Materie verwandeln und dabei ihre Form ändern. So baute er sich den Planeten Gothos. - Die Figur des "Q" in "The Next Generation" ist eine Weiterentwicklung der Hauptperson dieser Episode. Sie ist nebenbei die einzige, in der ein deutsches Besatzungsmitglied, Lt. Karl Jaeger (Richard Carlyle), mitspielt. Trelane spricht sogar einige Worte Deutsch, als er ihn kennenlernt: "Eins - zwei - drei - vier - gehn' wir mit dem Schießgewehr!"

DVD 5,2: Ganz neue Dimensionen [Arena] (19 - 1967)
Auf Cestus III kommt es zu einem Schlagabtausch zwischen der Enterprise und dem Schlachtschiff einer feindlichen Spezies. Die Metronen (u.a. Carole Shelyne), die das Sonnensystem kontrollieren, sind jedoch nicht bereit, die Gewalttätigkeiten weiter zu dulden. Sie wollen den Konflikt auf eigene Weise lösen. Sie erschaffen einen Asteroiden, auf dem Kirk und der gegnerische Commander stellvertretend die Entscheidung austragen sollen. Kirk bekommt es mit einem echsenähnlichen Gorn zu tun - zwar langsam, aber unglaublich widerstandsfähig. Jetzt ist seine ganze Kreativität gefragt!

DVD 7,3: Auf Messers Schneide [The Alternative Factor] (20 - 1967)
Die Enterprise begegnet auf einem bisher unbekannten Planeten dem Raumfahrer Lazarus (Robert Brown), der immer wieder gegen einen äußerlich gleichen Gegner im interdimensionalen Raum kämpfen muss. Beide Lazarusse stammen aus verschiedenen Universen; das eine besteht aus Materie, das andere aus Antimaterie. Der Verbindungspunkt ist der der "Limbo", ein Korridor zwischen den Parallelwelten, der durch ein Zeitschiff erreicht werden kann. - "The Alternative Factor" wird von Kritikern als schlechteste Folge der 1. Staffel angesehen. Der wissenschaftliche Hintergrund der Episode ist genauso schwach wie die verworrene Handlung: Der große Knall hätte schon erfolgen müssen, als einer der beiden Lazarusse zum ersten Mal in das andere Universum gelangte; selbst dann wären nicht beide Universen vernichtet worden, sondern nur Lazarus und die entsprechende Menge Materie aus dem anderen Universum.

DVD 5,3: Morgen ist Gestern [Tomorrow Is Yesterday] (21 - 1967)
Techniker Webb (Richard Merrifield) von der 48. Airbase Group entdeckt auf dem Radarschirm ein unbekanntes Flugobjekt, das plötzlich über den Omaha-Werken aufgetaucht ist. Man schickt ein Flugzeug los, um sich das UFO anzusehen. Es entpuppt sich als die Enterprise. Sie war auf dem Weg zur Raumbasis 9, als sie in das Gravitationsfeld eines erloschenen Sterns geriet. Die einzige Möglichkeit freizukommen war, mit allen Antriebsreserven durchzustarten. Die Enterprise konnte so zwar entkommen, wurde aber in die Vergangenheit geschleudert, zurück in die Erdatmosphäre. Lt. Uhura empfängt eine Funkmeldung, die vom ersten bemannten Mondflug des Jahres 1968 berichtet - die Zeit, in der sich die Enterprise jetzt befindet. Dann bekommt sie einen neuen Funkkontakt. Es ist das Kampfflugzeug, das sie verfolgt. Aus dem Gespräch des Piloten mit der Bodenstation ergibt sich, dass er das UFO zur Landung zwingen soll, was Kirk alarmiert: er lässt Capt. John Christopher (Roger Perry) an Bord beamen. - "Tomorrow is Yesterday" war die erste in Deutschland ausgestrahlte "Enterprise"-Folge - im ZDF am 27.5.1972.

DVD 6,1: Landru und die Ewigkeit [The Return of the Archons] (22 - 1967)
Vor 50 Jahren verschwand das Raumschiff Archon im Orbit um Beta III. Kirk geht der Sache nach und beamt mit Spock, McCoy, dem Soziologen Lindstrom und zwei Wachen auf den Planeten, wo die Bevölkerung in phlegmatischer Ruhe lebt - bis ihr "Gott" Landru (Charles Macauley) bestimmt, dass Mord, Raub und Gewalt ausbrechen sollen. Kirk und seine Leute finden heraus, dass Beta III vor 6000 Jahren eine hochtechnologische Zivilisation war, die sich aber ständig bekriegte. Aus diesem Grund unterzog "Landru" alle Bewohner einer Gehirnwäsche, und seitdem sind alle glücklich und willenlos. Als die Besatzung der Archon landete und für Unruhe sorgte, wurden alle entweder von "Landru" absorbiert oder getötet. Es gibt einige wenige Leute, die gegen das Absorbieren immun sind. Zu ihnen gehört Reger (Harry Townes), der eine kleine Untergrundorganisation leitet.

DVD 6,3: Krieg der Computer [A Taste of Armageddon] (23 - 1967)
Botschafter Robert Fox (Gene Lyons) befiehlt Kirk, Eminiar VII anzufliegen. Allerdings befindet sich Eminiar VII seit 500 Jahren im Krieg mit Vendikar, dem dritten Planeten des Systems. Zwar kämpfen nur die Computer gegeneinander - aber jede Seite muss ihre fiktiv errechneten Verluste tatsächlich töten. - Keine andere Folge beschäftigt sich mit dem Thema "Krieg" so intensiv wie "A Taste of Armageddon" (Story: Robert Hammer). Indem Kirk die Computer zerstört, beendet er den scheinbar "sauberen" Krieg und zwingt die Eminianer, entweder einen echten Krieg mit allen Schrecken, Grauen und Verwüstungen zu führen, oder die Initiative - sprich "Frieden" - zu ergreifen. Leider wurde "Krieg der Computer" im Deutschen nur mangelhaft synchronisiert.

DVD 6,2: Der schlafende Tiger [Space Seed] (24 - 1967)
Die Enterprise empfängt Signale im uralten Morse-Code und entdeckt bald deren Quelle - die "Botany Bay", ein Raumschiff der DY100-Klasse, das 1996 von der Erde gestartet wurde. Die Ankunft der Leute von der Enterprise aktiviert einen Mechanismus, der den Kommandanten der "Botany Bay" aufwachen lässt. Der Fremde stellt sich als "Khan Noonian Singh" vor. Inzwischen hat Spock einiges über die "Botany Bay" herausgefunden: 1992 löste eine Gruppe von genetisch herangezüchteten Übermenschen die "eugenischen Kriege" aus. Als die Supermenschen schließlich geschlagen wurden, flüchteten sie mit der "Botany Bay" in den Weltraum. Freilich halten sie sich auch jetzt - nach ihrem Erwachen - für vollkommen und sehen in den anderen Menschen niedere Wesen. Immer noch ist Khan (Ricardo Montalban) davon überzeugt, dass er die Welt regieren müsse. - Fortgesetzt wurde "Space Seed" in den 80er Jahren im Kino mit "The Wrath of Khan". 15 Jahre nach "Space Seed" beeindruckte Montalban erneut in der Rolle des Khan, der alles auf eine Karte setzt, um sich an Kirk zu rächen.

DVD 6,4: Falsche Paradiese [This Side of Paradise] (25 - 1967)
Auf Omicron Ceti III lebt man in Glück und Frieden, denn geheimnisvolle Sporen schenken allen Besuchern überschäumende Lebensfreude. Sie lagern sich im Gehirn ein und besänftigen die Gemüter; gleichzeitig sorgen sie dafür, dass ihre Gastkörper nicht erkranken. Als auch Spock von den Sporen befallen wird, verliebt er sich in eine der Kolonisten des Planeten, Leila Kalomi (Jill Ireland), die er vor sechs Jahren kennengelernt hatte. Als sich die Sporen auch auf der Enterprise verteilen, meutert die Besatzung. Sie will sich auf Omicron Ceti niederlassen, da sie das wirkliche Paradies gefunden zu haben glaubt. Selbst Kirk scheint gefährdet, dessen Credo bis dahin immer lautete, dass der Mensch sich weiterentwickeln müsse und nicht stagnieren dürfe.

DVD 7,1: Horta rettet ihre Kinder [The Devil in the Dark] (26 - 1967)
Auf dem Planeten Janus VI befindet sich eine Bergbaustation. Doch die Arbeiter in den Tunneln fallen reihenweise der "Mordlust" eines Monsters zum Opfer. Aus diesem Grund ruft Chefingenieur Vanderberg (Ken Lynch) die Enterprise um Hilfe. Kirk und Spock stellen der Kreatur nach und müssen entdecken, dass Horta (Janos Prohaska) nur ihren Nachwuchs schützt. - Drehbuchautor Gene L.Coon ließ sich durch die wissenschaftliche These inspirieren, dass anstelle von Kohlenstoff auch Silizium zur Grundlage für Leben werden könnte.

DVD 7,2: Kampf um Organia [Errand of Mercy] (27 - 1967)
Die Friedensverhandlungen zwischen der Föderation und den Klingonen sind gescheitert, und es droht Krieg. Die Enterprise nimmt Kurs auf Organia, um zu verhindern, dass die Klingonen den Planeten annektieren. Spock und Kirk werden freundlich von Ayelborne (Jon Abbott), dem Vorsitzenden des Ältestenrats, begrüßt. Kirk berichtet von der geplanten Invasion, aber die wehrlos wirkenden Organier lehnen jede Hilfe ab. Inzwischen trifft die Streitmacht der Klingonen ein, angeführt von Kor (John Colicos). Als sich eine Föderationsflotte nähert, scheint eine Raumschlacht unvermeidbar. Doch unmittelbar vor dem drohenden Schlagabtausch werden die Waffen und Ausrüstungen aller Kampfparteien unerträglich heiß. Die Organier machen klar, dass es keinen Krieg geben wird. Dann zeigen sie Menschen wie Klingonen ihre wahre Natur. - "Errand of Mercy" präsentiert erstmals die Klingonen als die Erzrivalen der Menschen, doch diese kommen nicht besser weg!

DVD 7,4: Griff in die Geschichte [The City on the Edge of Forever] (28 - 1967)
Auf einem unbekannten Planeten entdeckt die Enterprise den "Guardian of Forever", den Wächter der Ewigkeit. Im Inneren eines Rings läuft wie in einem Film die ganze Geschichte der Erde ab. Durch das Zeitportal gelangen Kirk, Spock und McCoy in das Amerika der 30er Jahre, wo Kirk sich in die junge Sozialarbeiterin Edith Keeler (Joan Collins) verliebt. Doch aus der Geschichte weiß er, dass sie sterben muss. - "The City on the Edge of Forever" von Harlan Ellison ist nicht nur die Lieblingsfolge der Fans, sondern gewann auch 1968 den internationalen "HUGO Science Fiction-Award".

DVD 8,1: Spock außer Kontrolle [Operation: Annihilate!] (29 - 1967)
Die Enterprise verfolgt die Spur eines Massenwahnsinns, der im Laufe der Jahrtausende mehrere Zivilisationen ausgelöscht hat. Nach Spocks Berechnungen müsste Deneva das nächste Opfer sein. Dort lebt auch Kirks Bruder Sam (William Shatner) mit seiner Familie. Doch fledermausartige Aliens, die zwar separat existieren, aber alle Teile eines Organismus sind, sind bereits über die Kolonie hergefallen. Samuel Kirk ist tot, seine Frau Aurelan (Joan Swift) stirbt in Agonie. Kirks Neffe Peter (Craig Hundley) bleibt verwaist zurück. Die Phaserstrahlen des Landetrupps zeigen keine Wirkung. Spock wird von einem der Wesen angegriffen, das sich an seinen Rücken heftet und von da aus in sein Nervensystem eindringt. - Die Hauptstadt von Deneva existiert wirklich. Die Außenaufnahmen fanden unter freiem Himmel bei der T.R.W. Corporation in Kalifornien statt.

Specials auf DVD 8:
- Die Geburt einer zeitlosen Legende [The Birth of a Timeless Legacy] 24:00
- Leben jenseits von Star Trek: William Shatner [Life Beyond Trek: William Shatner] 10:12
- Wo nie zuvor ein Mensch gewesen ist... [To Boldly Go... - Season One] 18:45
- Reflektionen über Spock [Reflections on Spock] 11:58
- Klatsch & Tratsch: Romanzen im 23. Jahrhundert [Kiss & Tell: Romance in the 23rd Century] 8:19
- Trekker Connections 3:41
- Star Trek The Next Generation DVD Trailer 1:10
- Star Trek Deep Space Nine DVD Preview 4:49
- Star Trek Voyager DVD Trailer 2:20
- Sci-Fi Visionäre [Sci-fi Visionaries] 16:25
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


45 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Qualität, irritierende Reihenfolge der Episoden, 3. September 2004
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Raumschiff Enterprise (Classic, Staffel 1, 8 DVDs) (DVD)
Lange habe ich auf die klassische Star Trek auf DVD gewartet. Die Bildqualität der Folgen ist sehr gut und für Sprachlernfans wie mich sind erfreulicherweise außer Deutsch und Englisch noch weitere Tonspuren dabei (z.B. Spanisch, Französisch, Italienisch) und auch die Untertitel dazu. Die Box ist schön stabil und originell gemacht.
Das Bonusmaterial: Im Vergleich mit dem Bonus-Material der anderen Star Trek Serien auf DVD ist das Bonus-Material hier eher dürftig, aber teilweise nicht unterinteressant.
In den neuen Interviews wird kaum etwas Neues gesagt - aber das ist nach den vielen Jahren an Interviews, Büchern und FedCon-Materialien auch kaum zu erwarten. Peinlich finde ich Shatner, der mit leicht glasigen Augen mühsam seine Sätze zusammenbastelt und aufgedunsen wie ein alternder Alkoholiker wirkt. Erfreulicherweise ist Gene Roddenberry in einigen Interviews zu sehen und z.B. auch Dorothy C. Fontana, die einige meiner Lieblingsfolgen geschrieben hat (und auch sonst eine spannende Schriftstellerin ist), aber leider werden keine Interviews mit DeForest Kelly gezeigt, worauf ich sehr gehofft hatte. Das wäre ein schönes Memorial für ihn gewesen. Hoffentlich gibt es etwas in der Art in der nächsten DVD-Box.
Bei einigen Folgen sind Kommentare von Mike und Denise Okuda einblendbar und die sind wirklich interessant, allerdings ist es etwas anstrengend, mitzulesen, während die Folge ihren normalen Gang geht. Sehr bedauerlich finde ich, dass bis auf Okudas gelegentliche Untertitel nichts weiter zu den Trickaufnahmen und Kulissen erzählt wird. Es wäre doch wirklich spannend gewesen, mehr davon zu erfahren, wie mit den damals begrenzten Möglichkeiten die Effekte erzielt worden sind.
Richtig ärgerlich finde ich aber die Reihenfolge der Episoden auf den DVDs. Mag ja sein, dass sie in den USA ursprünglich so ausgestrahlt wurden, aber wer wie ich Interesse hat an der fortschreitenden Entwicklung der Charaktere, Sets und Themen, wird ziemlich enttäuscht sein, dass die Folgen nicht in der Produktionsreihenfolge (wie z.B. in den VHS-Ausgaben) gezeigt werden. So ist auf der DVD die erste Folge eine mit den "neuen" Uniformen und Dr. McCoy an Bord, die dritte Folge ist dann mit den alten Uniformen und dem alten Doktor von "Der Käfig" - dieser alte Pilotfilm selbst ist übrigens nicht dabei. Die als dritte Folge produzierte Episode kommt erst an 10. Stelle auf der 3. DVD. Leider sind die Produktionsnummern im Beiheft nicht aufgeführt, so dass es eine ziemliche Sucherei wird, wenn man sich die Episoden chronologisch anschauen will.
Fazit: Für die vermissten Teile im Bonusmaterial und die ärgerlich unlogische Reihenfolge sowie den Mangel an Mitdenken beim Beiheft zwei Punkte Abzug. Ansonsten: prima, dass es die Klassik-Serie endlich auf wirklich guter DVD-Qualität gibt!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


63 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geburtsstunde einer neuen Qualität der Science Fiction, 14. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Raumschiff Enterprise (Classic, Staffel 1, 8 DVDs) (DVD)
Am 8. September 1966 begann mit der Erstausstrahlung der allerersten Star Trek- Episode "The Man Trap" eine neue Zeitrechnung für Science Fiction. Fernsehzuschauer erwarteten Action, Weltraumschlachten und martialische Monster vom Mars, dabei möglichst wenig Anspruch und Niveau. Der erste Film, in dem Leonard Nimoy alias Spock zuvor schon einmal einen Außerirdischen gespielt hatte, hieß bezeichnenderweise "Zombies from the Stratosphere"(1952). Dass die Ideen des Star Trek Visionärs Gene Roddenberry (1921 in Texas geboren) ohne Schlachten und feindselige Invasoren mit niederen Beweggründen auskommen konnten, bedeutete beinahe das Aus, bevor es richtig losging. Der erste Pilotfilm "The Cage" wurde 1964 von NBC als zu intellektuell und kompliziert abgelehnt; "Where No One Has Gone Before" wurde gedreht (ausgestrahlt als Folge Nummer drei, aber u.a. aufgrund anderer Uniformen deutlich erkennbar). Roddenberrys Idee von einem neuen Pioniergeist in der Zukunft und dem Weltall als einer neuen 'letzten' Grenze - in Anlehnung an das Pionierwesen aus den Gründerzeiten der USA - war eine der friedlichen Erforschung des Alls. Und selbst die Gegner von Kirk & Co. waren keine triebgesteuerten Bestien, sondern den Menschen vielfach gleichwertig oder handelten sogar aus erkennbarem Antrieb heraus. Beispiele sind der romulanische Commander in "Balance of Terror", gespielt von Mark Lenard (verkörperte später auch Spocks Vater Sarek), oder auch insbesondere der genetisch aufgewertete Khan, verkörpert durch Ricardo Montalban. Dessen Rolle war so stark, dass sie sogar für den Kinofilm "Star Trek II - The Wrath of Khan" wieder ins Leben gerufen wurde - ein großer Beweis für den Kultstatus und die Unsterblichkeit der Serie. Auch der allererste Klingone Kor - gespielt von John Colicos in "Errand of Mercy" - kehrte in gleicher Rolle als gealterter Krieger in Star Trek - Deep Space Nine 1998 in der Folge "Once More Unto the Breach" zurück.
Diese Episoden tauchen in Season 1 auf, ebenso wie etliche Konzepte neuer Gefahren und Lösungen, die spätere Trek- Ableger wie The Next Generation, Deep Space Nine und Voyager nicht neu erfinden, sondern lediglich in einer sprichwörtlich neuen "Generation" neu aufleben lassen und durch moderne Technik ausbauen, die Schwerpunkte verlagern oder gar einfach nur noch kopieren konnten. Sei es eine Verwandlung in ein übermächtiges Wesen (Where No One Has Gone Before), Kontrollverlust durch zu viel Macht (Charlie X), ein fremdartiges Virus (The Naked Time), ein Doppelgänger (The Enemy Within), Gedankenmanipulation (Dagger of the Mind), ein großer Bluff in auswegloser Situation (The Corbomie Maneuver), Shuttlemissionen zu fremden Planeten (The Galileo Seven), Machtübernahme durch Computer (The Return of the Archons) oder Gedanken, die plötzlich wahr werden, wie in der amüsanten Episode "Shore Leave", in der Dr. McCoy plötzlich der große weiße Hase aus Alice im Wunderland über den Weg hoppelt. Zu den besten Episoden der ersten Staffel zählen die erste große Zeitreise-Episode "Tomorrow is Yesterday" und das legendäre "The City on the Edge of Forever" mit der jungen Joan Collins als Gaststar, die sich auf der Erde des 20. Jahrhunderts, wohin es McCoy, Spock und Kirk abermals verschlägt, kämpferisch für die Belange sozial Schwacher einsetzt - ein Signal für die gesamte Philosophie Star Treks.
Obgleich der unmittelbare Erfolg 1966 ausblieb und sich das Star Trek- Universum erst über Jahre und Jahrzehnte ausbreitete, haben die Abenteuer des Raumschiff Enterprise heute einen Kultstatuts, wie es ihn kein zweites Mal gibt. Roddenberrys zeichnete aber nicht bloß eine Zukunft der Menschheit. Mit der "United Federation of Planets" war auch eine neue Vision der Menschlichkeit geboren - eine Wunsch nach friedlicher Koexistenz und Gleichberechtigung, über der die berühmte "Prime Directive" schwebt, sich nicht in die Belange anderer Kulturen einzumischen - Details, um die sich Science Fiction zuvor niemals scherte. Zum einen bestand die Brückenbesatzung nicht nur aus dem draufgängerischen Captain Kirk, sondern auch aus einem Japaner, Sulu, und einer - sogar dunkelhäutigen - Frau, Uhura. Mit der seinerzeit gewagten Figur des Vulkaniers Spock (die spitzen Ohren wirkten angeblich 'diabolisch') war sogar ein Außerirdischer in der obersten Riege des Schiffs. Das Triumvirat aus Kirk (William Shatner, 1931 in Montreal geboren), dem stets zur Moral mahnenden Dr. McCoy alias "Bones" bzw. "Pille" (1920-1999) und Spock (Leonard Nimoy, 1931 in Boston geboren), rational denkend und logisch analysierend, ist nicht zu übertreffen. Hinzu kommt natürlich der Schiffsingenieur Montgomery "Scotty" Scott. Der 1920 in Vancouver (nein, nicht in Schottland...) geborene James Doohan hatte beim Vorsprechen für die noch nicht näher bezeichnete Rolle übrigens seinen Text mit verschiedenen Akzenten vorgetragen; die schottische Variante war am Überzeugendsten.
Die Veröffentlichung der kompletten ersten Season auf DVD hat für die deutschen Fans nicht nur den Vorteil, alle Episoden ungekürzt genießen zu können, nachdem insbesondere ZDF und auch noch SAT.1 um Minuten gekürzte TV-Versionen ausstrahlten. Darüber hinaus ist das durchaus kostspielige Paket aufgrund des umfangreichen Bonusmaterial wieder einmal sein Geld wert. In einer Dokumentation über die Anfänge der Serie gibt es Originalstimmen der Schauspieler und Produzenten sowie neue Interviews mit Shatner, Nimoy und Aufnahmeleiter Bob Justman. William Shatner gibt Einblicke in sein Leben außerhalb von Star Trek und lädt auf seine Ranch ein. Leonard Nimoy reflektiert über sein alter ego Spock. Während vier der Episoden ist ein Kommentar von Michael und Denise Okuda abrufbar, von allen 29 Folgen sind die Originaltrailer enthalten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 213 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0xb1cfbc00)

Dieses Produkt

Star Trek - Raumschiff Enterprise (Classic, Staffel 1, 8 DVDs)
Gebraucht & neu ab: EUR 36,39
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen