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Kundenrezensionen

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am 11. September 2008
Nach seinem sensationellen Erfolg von "Sex, Lügen und Video" drehte Steven Soderbergh als zweiten abendfüllenden Film ein Werk, das sich gängigen Genreeinteilungen entzieht. Basierend auf Motiven von Kafkas Romanen ("Das Schloss", "Der Prozess") und Stationen seines Lebens folgend entspinnt der Film eine verstörende Geschichte: Nach der Ermordung eines Versicherungsangestellen wird sein Arbeitskollege Kafka (Jeremy Irons) in dessen Verschwörerkreis eingeweiht. Die Geliebte des Ermordeten (Theresa Russell in einer gewohnt undurchsichtigen Rolle) verschwindet und der ermittelnde Polizist (Armin Mueller-Stahl) gibt deutlich zu erkennen, dass er keine Sympathien für Kafka hegt. Zwei neue Mitarbeiter erweisen sich als nur scheinbar tölpelhafte Zeitgenossen. Wie gut, wenn man einen literarisch interessierten Steinmetz kennt, der einem in Gefahr beisteht: Immer, so der Steinmetz, habe er Arbeit bekommen, wenn jemand von diesen beiden Männern mitgenommen worden sei. Auf eigene Faust recherchiert Kafka im Schloss und kommt zu einer entsetzlichen Erkenntnis. Als Kafkas Vorgesetzte sehen wir in weiteren Rollen Joel Grey (genau, der oscargekrönte Conférencier aus "Cabaret") und Sir Alec Guinness (in einer seiner letzten Rollen).
Die Bildästhetik orientiert sich deutlich am deutschen Expressionismus eines Robert Wiene oder F.W. Murnau. Die Figur des willenlosen Mörders erinnert an Cesare im "Cabinett des Dr. Caligari". Eine der Figuren im Film heißt sogar Dr. Murnau. Das mittelalterliche Prag erweist sich dafür natürlich als idealer Drehort. Immer wieder deuten die schrägen Kameraperspektiven auf den surrealen Charakter des Films.
Die Sequenz im Schloss ist in Farbe gedreht und beschwört Assoziationen an furchtbare Anti-Utopien wie "1984" oder Terry Gilliams "Brazil". Wie in vielen Ideologien wird das Bild eines "neuen Menschen" beschworen. Das Leben des Einzelnen ist nichts wert in einer totalitären Welt. "Big Brother is watching you" wird auf erschreckende Weise visualisiert. Ein Attentat misslingt, Kafka entkommt. Um sein eigenes Lebens zu schützen, leugnet Kafka zum Schluss die schreckliche Wahrheit. Aber da merkt er, dass er selbst sterbenskrank ist.
Soderbergh ruinierte mit dem bescheidenen finanziellen Erfolg des Films für Jahre seinen Ruf als Regie-Wunderkind. Erst mit "Out of Sight" gelang ihm ein Comeback. Nach einigen Mainstreamfilmen versuchte er mit "The Good German" einen weiteren Kunstfilm, der aber nicht im Geringsten so fesselnd und mehrdeutig wie dieses Frühwerk ist. Wirklich ein Film, der das mehrfache Ansehen lohnt. Wer allerdings ein Kafka-"Biopic" erwartet, ist einfach im falschen Film.
Es ist sehr bezeichnend für Hollywood, dass der Film bei den Oscars vollkommen übersehen wurde. Kamera, Ausstattung und Filmmusik (eine suggestive Zithermusik, die manchmal an den "dritten Mann" erinnert) hätten eine Nominierung verdient.
Bild und Ton sind gut, die Ausstattung der DVD ist allerdings bescheiden. Außer Untertiteln in Deutsch und Englisch, sowie ein paar Trailern (allerdings nicht zum Hauptfilm) gibt es keine Extras. Der Film ist allerdings eine Klasse für sich. Eine Kommentierung würde wahrscheinlich sogar stören.
Ansehen, darüber nachdenken und dann noch mal ansehen!
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am 2. November 2004
Der kränkelnde Kafka arbeitet in einem höchst autoritären Betrieb als Versicherungsangestellter. Als sein Kollege Eduard zu einem geheimnisvollen Schloss gerufen und anschließend unter mysteriösen Umständen tot aufgefunden wird, wird der passive Kafka - ganz gegen seine Gewohnheit - zur Aktion gedrängt. Mutig schließt er sich einer Untergrundbewegung an und lernt die hübsche Gabriela kennen, für die er heimlich schwärmt. Als jedoch immer mehr Leichen gefunden werden und Gabriela auch noch verschwindet, überwindet Kafka seine Angst und Apathie und besucht schließlich selbst das geheimnisvolle Schloss. Dort macht er eine grausige Entdeckung.

Kafka ist keine reine Biographie oder Literaturverfilmung. Der Film vermischt jedoch einige literarische Kafka-Themen (Der Prozeß, Das Schloss) mit biographischen Sprenkeln (Kafkas Arbeit, seine Krankheit). Da Kafka außerdem im wunderbar in schwarz-weiss gefilmten Prag spielt (lediglich die Szenen im "Schloss" sind in Farbe) und Jeremy Irons einen sehenswert verstörten Kafka abgibt, sollte man sich dieses kleine surreale Meisterwerk nicht entgehen lassen. In weiteren Rollen: Theresa Russell, Ian Holm, Armin Müller-Stahl
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am 18. Juni 2001
"Kafka" ist ein unglaublich atmosphärischer Film und ein großes Werk des damals noch sehr jungen Soderbergh (und nach dem dialoglastigen "Sex, Lügen und Video" ein nahezu kommerzieller Selbstmord). Traditionelle Kafka Verehrer werden eventuell etwas vollkommen anderes erwarten und vermutlich enttäuscht sein, denn Soderbergh und sein Autor Lem Dobbs gehen mit den Fakten recht frei um. Es handelt sich bei diesem Film vielmehr um einen sehr stimmigen und spannenden Krimi, der etliche Zitate aus der Filmgeschichte aufweist ("Der dritte Mann" z.B.). Die schrägen Figuren sind zum Teil sehr stark an Kafka orientiert (die beiden Hilfssekretäre sind direkt aus dem "Schloß" entsprungen !). Auf jeden Fall sollte man sich dieses kleine Juwel anschauen, sofern es wieder erhältlich ist.
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Kafka ist krank. Immer häufiger spuckt er Blut. Seine Arbeit macht ihm auch keinen Spaß. Einerseits ist seine Tätigkeit scheinbar sinnlos und bürokratisch, andererseits quält ihn sein extrem cholerischer und strenger Chef, wo er nur kann. Die kleinste Verfehlung dient diesem Pedanten und Sadisten dazu, seine Untergebenen zu demütigen. Kafka erträgt das alles mit der ihm eigenen Gelassenheit, ja mit fast stoischem Gleichmut. Der einzige Mensch, mit dem er Kontakt pflegt und den er ein wenig mag, ist sein Kollege Edouard. Als just dieser Kollege zum geheimnisvollen Schloss gerufen wird, scheint es sich um einen Routinefall zu handeln. Doch Edouard wird nur wenig später unter mysteriösen Umständen tot aufgefunden.
Kafka entschließt sich zu handeln. Er nutzt eine zufällige Begebenheit, um sich der Untergrundbewegung anzuschließen, und lernt dort Gabriela kennen. Die anfängliche Irritation, fast Abneigung weicht einer seltsamen Faszination.
Es tauchen immer mehr entstellte Leichen auf und eines Morgens ist auch Gabriela verschwunden. Kafka setzt nun alles daran, in das Schloss zu gelangen. Aus seiner Passivität wird eine nervöse Entschlossenheit. Doch was er im Schloss entdeckt, gleicht einem monströsen Alptraum, aus dem es kein Erwachen mehr zu geben scheint.

Im Jahr 1991 versuchte Steven Soderbergh, berühmt geworden als Regisseur von "Ocean?s Eleven" und "Ocean?s Twelve", "Sex, Lügen und Video", "Erin Brockovich - Eine wahre Geschichte", "Solaris" und "Out of Sight", den Roman von Franz Kafka filmisch zu variieren.
Anstatt sich an das Buch "Das Schloss" zu halten, versuchte Soderbergh eine Hommage an Kafka mit Szenen des Buches zu verknüpfen und um den Alptraum, der im Schloss gegenwärtig wird, zu erweitern.
Und genau das ist das Problem dieses Films. Die Anfangsszenen, sein Büroalltag, die Bedrohung durch Unbekannte, das übermächtige Schloss, die Gänge, die er dort durchwandert: Alles ist absolut perfekt. Kafkaesk und virtuos, unfassbar dicht und atmosphärisch beeindruckend. Aber dann wird der Alptraum in Bilder gefasst. Aus der unsichtbaren Bedrohung, dem dräuenden Unheil wird ein sichtbare Gefahr. Eine Person, ein Gegner kristallisiert sich aus dem nebelhaften und unwirklichen "Mythos Schloss" heraus und wird gewöhnlich, wird normal, wird zu einem schlichten Verrückten und größenwahnsinnigen Menschen.
Dies nimmt dem Film und der Hommage die Kraft. Sie verortet die Geschichte damit auf das schlichte Niveau eines Horrorfilms. Zwar eines genialen und mit beeindruckenden Bildern versehenen Films, aber der Vorlage Kafkas wird er so nicht mehr gerecht. Ist es bei Kafka gerade die Unerreichbarkeit, die Sinnlosigkeit des Unterfangens, sich aufzulehnen, wird hier, mit den Zutaten eines Horrorfilms, daraus eine reale Gefahr und - schlimmer noch - der "Held Kafka" weiß ihr zu begegnen.
Dank der Leistung von Jeremy Irons fühlt sich der Zuschauer wie in diesen Alptraum versetzt und alle Zutaten sind geeignet, einem den Angstschweiß auf die Stirn zu treiben. Wenn nicht Kafka und sein Werk Ziel dieses Films gewesen wären, es hätte ein großartiger Film sein können. So aber führt zumindest der Schluss zu dem Urteil: als Hommage an Kafka misslungen!

Fazit: Ein toller, spannender Horrorstreifen Soderberghs, der jedem Fan dieser Art von Filmen wärmstens ans Herz gelegt werden kann. Einzig das Etikett "Kafka" verführt zu der Hoffnung, dem Werk dieses einmaligen Autors würde Ehre erwiesen. Dies ist aber leider nicht der Fall. Das Urteil ist also zwiespältig. Als Horrortrip genial, als Kafka-Hommage unteres Mittelmaß.

Stefan Erlemann
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am 13. Januar 2011
Der Film ist weder ein Biopic noch eine explizite Umsetzung von Kafkas Werk. Vielmehr vermengt er biografische Details mit Fragmenten aus Kafkas (unvollendeten) Romanen, Briefen und Kurzgeschichten und verwebt diese in eine Kriminalstory, die sich in einem grotesken, tatsächlich "kafkaesken" Szenario abspielt.

Regisseur Soderbergh bedient sich dabei u.a. Stilmitteln des deutschen Expressionismus, was häufig an alte Klassiker wie "M-Eine Stadt sucht einen Mörder" oder "Der dritte Mann" erinnert. Der überwiegend in schwarz/weiß gedrehte Film verwendet starke Licht-/Schatten-Kontraste, verwinkelte, labyrinthartige Strukturen und ungewöhnliche Perspektiven und erzeugt so eine permanent beklemmende Atmosphäre. Entstellte Menschen, skurrile Gerätschaften, irreal handelnde Personen und nicht zuletzt die Altstadt Prags als Schauplatz lassen zusätzlich "surrealen Grusel" aufkommen. Neben diesem "äußeren Horror" wird allerdings auch der "innere Horror", von dem ja Kafkas Werk durchzogen ist, hervorragend dargestellt. Kafka (Jeremy Irons) ist seiner Umgebung "entfremdet". Er scheint der einzige Normale in dieser seltsamen Welt zu sein.

Die Kriminalgeschichte (Kafka sucht einen verschwundenen Arbeitskollegen/Freund und deckt dabei eine "wissenschaftliche Verschwörung" auf) dient dabei als Metapher für das Suchen nach Wahrheit (im übertragenen Sinne vielleicht sogar "die Suche nach dem Sinn des Lebens") und die Ohnmächtigkeit des Individuums gegenüber staatlichen Instanzen. Diese beiden zentralen Motive Kafkas arbeitet Soderbergh mit seinem Film hervorragend heraus. Entgegen anderslautender Meinungen wird er damit Kafkas Schaffen sehr wohl gerecht, da er zeigt, dass er Kafka "verstanden hat". Ein bloßes Verfilmen von Kafkas Leben oder seiner Werke hätte dem gegenüber diese Wirkung gar nicht erzielen können. Auch wer niemals Kafka gelesen hat, dürfte nach dieser filmischen Hommage verstehen, was mit dem fast schon inflationär verwendeten Begriff "kafkaesk" eigentlich gemeint ist. Darüber hinaus sorgt der Film für manchen "Aha-Effekt", wenn man mit Kafkas Werk ein wenig vertraut ist.

Unverständlicherweise ist der Film bei Kritikern und Publikum durchgefallen. Wer natürlich überhaupt keine Affinität zu Kafka, schwarzer Romantik oder für etwas skurrile Filme hat, wird mit diesem Film vermutlich wenig anfangen können. Wer allerdings alte Klassiker von Murnau, Lang, Bunuel oder Filme von Terry Gilliam, David Lynch oder Cronenberg zu schätzen weiß, wird diesen Film eventuell wie ich als "unentdeckte cineastische Perle" einstufen.
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am 12. Juli 2005
"Kafka", Steven Soderbergh's zweiter Film nach "Sex, Lügen & Video", vermischt Motive aus Kafka's bekanntesten Romanen ("Der Prozeß" und "Das Schloß") mit biographischen Details aus seinem eigenen Leben. Der Film eignet sich somit gleichermaßen zur Abrundung der eigenen Kafka-Kollektion oder auch zum erstmaligen Reinschnuppern in die surreale, beklemmende Welt des Autors. Die Schwarzweiss-Kulisse Prags, das Schauspiel von Jeremy Irons und der Score von Cliff Martinez lassen ein wunderbar "kafkaeskes" Feeling aufkommen und sind zugleich eine Hommage an das europäische Kino.

Der Versuch, möglichst viele Kafka-Motive und biographische Details zu einem sinnvollen "Plot" zusammenzusetzen, und vor allem das Ende (bei dem die surreale Bedrohung durch einen realen Bösewicht ersetzt wird) ist jedoch für meinen Geschmack zu amerikanisch und könnte so manchen Kafka-Fan enttäuschen. Vielleicht geschah dies aus kommerziellen Gründen; der Film floppte aber (wenig überraschend) dennoch an den US-Kinokassen. Trotzdem hat der Film, gerade auf DVD, durchaus seinen Reiz.
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am 18. Oktober 2004
Für Kafka-Ungeübte mag der Film ziemlich wirr aussehen: der nie lächelnde, eisern beherrschte Kafka geht gewissenhaft seinem drögen Job in der Unfallversicherungsanstalt nach und stößt durch das plötzliche Verschwinden eines Kollegen auf ein ungeheuerliches Verbrechen, das sich -Überraschung- im geheimnisvollen Schloss auflöst. Eine Kriminalgeschichte mag man es nicht nennen, auch kein Horrorfilm, wie der Verleiher anpreist - eher ist KAFKA eine düstere Mixtur aus Kafkas fragmentarischen Schriftstücken, grandios umgesetzt in bedrückende Schwarzweiß-Bilder. Jeremy Irons gibt eine Glanzvorstellung als Kafka mit detektivischem Spürsinn; er ist es auch, der den Film trägt und Kafkas Welt lebendig werden läßt. Wenn er, von Hustenanfällen geschüttelt und um eine schreckliche Erkenntnis reicher, über die Prager Karlsbrücke taumelt, möchte man meinen, es gäbe keinen besseren Darsteller für Kafka (nach optischen Maßstäben hat Soderbergh seinen Hauptdarsteller bestimmt nicht gefunden!).
Erwähnen möchte ich auch den phantastischen Score von Cliff Martinez, der die Stimmung des Films auf einzigartige Weise unterstreicht.
Keine leichte Kost, ohne Zweifel, aber seit Jahren einer meiner Lieblingsfilme. Er ist intelligent, ungewöhnlich, absurd und fängt die Morbidität der kafka'schen, zu Papier gebrachten Alpträume auf geniale Weise ein. Auch wenn der Autor das Kino zu seiner Zeit nicht wirklich zu schätzen wußte: Kafka hätte vermutlich seine helle Freunde an einer solchen Umsetzung gehabt.
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am 21. August 2011
Der Film "Kafka" ist ein gelungenes Werk, der den kafkaesken Stoff symbolisiert, wie z. B. "Die Verwandlung", "Das Schloss" etc. Auch die problematische Vater-Sohn-Beziehung wird in diesem Film dargestellt.
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am 26. Mai 2004
Es wird höchste Zeit, dass dieser fantasievolle Film endlich auf DVD erscheint. Machte sich Regisseur Soderbergh vor allem mit dem spannenden "Ocean's Eleven", dem weit überschätzten "Erin Brockovich" und dem Oskar-Abräumer "Traffic" einen Namen, so ist "Kafka" sicherlich sein Geheimtipp. Der Film - bis auf eine Sequenz in schwarz/weiß gehalten - fängt die surreale Atmosphäre eines Kafka-Romans hervorragend ein. Hoffen wir auf eine gute DVD-Umsetzung!
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am 3. Dezember 2000
Der Film entführt in Kafka's Welt, Wer seine Biographie und sein Werk kennt, wird begeistert sein. Drumherum entwickelt sich eine spannende, surreale Geschichte. Exzellenter Soundtrack und Kameraführung.
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