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am 2. Mai 2005
6 Alben in 6 Monaten hat John Frisciante herausgebracht.Nicht viele Musiker besitzen so unglaublich viel kreativität wie der Chili Peppers Guitarist. 6 Alben von denen kein einziges schlecht ist. Doch "The Will To Death" ist mir persönlich am meistn ans Herz gewachsen. Hatte ich am Anfang probleme, die oftmals befremdlichen strukturen aufzunehmen, wurden mir die Songs mit der Zeit immer vertrauter. Nach den ersten Durchläufen entdeckte ich die ersten Hits ("The Day have turned ","Time runs out") und schon bald wuchs mir die CD so ans Herz, dass sie heute zu meinen Lieblingsplatten zählt. Einzig mit den Lyriks konnte ich mich nicht wirklich anfreunden. Diese handeln fast ausschließlich von Tod und Leben nach dem Tod. Wen das aber nicht stört, dem kann ich "The Will To Death" nur empfehlen.
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am 25. Juli 2004
Als die Cd erschien, war ich ziemlich verwundert, dass schon wieder ein neues Album von John erscheint...durch "Zufall" hab ich sie mir dann mal im Geschäft angehört..und ich war schockiert von der guten Musik..hab se mir natürtlich gleich gekauft...mit eher einfachen Mitteln und tiefgehenden, sehr persönlichen Lyrics(I can't wait for life, The will to death is what keeps me alive)wird eine melancholisch freudige Stimmung aufgebaut..dazu kommt noch Johns wunderbare Stimme und eine rhytmisch interssante Unterlegung(the days have tuned, loss...)..was mir auch sehr gefällt ist die >Farfisa-Orgel<(>>Time runs out)..das wunderbare Gitarrenspiel nicht zu vergessen..eine sehr gelungene Platte, die ich jedem empfehelen kann, der Musik übermdurchschnitt genießen kann...
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am 21. Juni 2004
Nach dem fast schon überproduzierten Vorgänger "Shadows collide with people" ist auf diesem Album mit seinen röhrenden oder fiependen Gitarren, wummernden Bassgitarren und einem meist dumpf klingenden Schlagzeug Minimalismus in Reinkultur angesagt (Die Scheibe wurde in nur zwei Tagen eingespielt!).
Die Songs sind ausnahmslos Midtemponummern und überzeugen (wieder mal) durch ihre Einfachheit, die zeitlos wunderschönen Melodien und vor allem ihre Melancholie (> "Will to Death"!) - wie man es von Meister Frusciante gewöhnt ist.
Der Stil, den dieser Mann hierbei pflegt, kann eigentlich nicht beschrieben werden. Frusciante schöpft aus einer profunden Kenntnis der Musikgeschichte der letzten vierzig Jahre und verleiht dem ganzen mit der ihm eigenen Kreativität eine unverkennbare Note, dass man sofort einen Frusciante-Song erkennt (Nicht zuletzt durch die markante Stimme!).
Der Kauf dieser Platte sei jedem empfohlen, der an ehrlicher, gefühlvoller, geheimnisvoller (Texte!) und handgemachter Musik jenseits des Hitparadenmülls interessiert ist.
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am 19. Juni 2007
Ich bin seit geraumer Zeit ein großer Fan der grandiosen Red Hot Chili Peppers. Über eine Bekannte, die auch ein begeisteter Fan der vorhin genannten Band ist, fand ich jedoch erst spät heraus, dass der herausragende Gitarrist John Frusciante auch Solo Alben herausgebracht hat. Nun spielte ich natürlich mit dem Gedanken, mir eine CD von ihm zuzulegen. So stöberte ich in Amazon und versuchte, meine Entscheidung, welche ich mir zulegen sollte, mit Hilfe der Rezensionen zu erleichtern. Diese Entscheidung viel dann sogar auf zwei Alben: Inside of Emptiness und The Will to Deaht.

Was soll man zu diesem Album groß sagen?

Es ist Musik. Gute Musik. Musik, die einen in tiefster Seele berührt, wenn man sich dazu bereit erklärt. Es zeichnet sich durch eindrucksvolle Melodien und natürlich durch die gelungen gespielten Instrumente aus.

Besonder angetan haben es mir folgende Titel:

-Loss: Diese Lied hat Potenzial und ist sehr angenehm anzuhören (sehr sogar)

-Unganging: Bei diesem Lied fühle ich mich wie in Urlaub versetzt, schön.

-A Loop: Sehr emotional, fesselt mich immer wieder.

-The Days Have Turned: Da möchte man doch gleich mitmusizieren, sehr ruhiges Lied mit Gefühl.

-The Will to Death: Ein sehr schönes Lied zum auf's Sofa legen und Träumen.

Dies ist jedoch nur eine sehr grobe Auflistung der Favoriten, denn sie entspricht meinem eigenen Geschmack, der vielleicht nicht jedem passt und außerdem ist eigentlich jedes Lied auf dieser Platte ein Meisterwerk auf seine eigene Art. Man findet so etwas heutzutage nur noch sehr selten.

Ich kann dieses Album reinen Gewissens weiterempfehlen. Der Preis ist zwar wirklich etwas unschön, aber dafür wird man mit unvergesslichen Momenten belohnt, die einem diese CD bieten kann.
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am 13. Dezember 2004
...diese Platte!
Als eingefleischter Red Hot Chili Peppers-Fan bin ich wohl oder übel über die Soloplatten vom Gitarristen John Frusciante gestolpert. Ein Freund machte mich gleich auf "Shadows Collide With People" aufmerksam. Diese Platte zog mich gleich in den Bann und ich legte mir noch am gleichen Tag 4 weitere Alben zu.
Das für mich beste Werk daraus ist mit Abstand "The Will To Death".
Wunderschöne Songs, hervorragend komponiert und arrangiert. Dieses Wahnsinns-Genie Frusciante schafft es, in 4min soviel reinzupacken, wie manch eine Band nicht in einem Album.
Dieses Album bietet für mich einfach das, was eine hervorragende CD bieten muss: Songs, die wie aus einem Stück sind und gleitend ineinander übergehen, rockige Gitarrenriffs, verzerrte Synthezizer und dazu noch John's Gesang - der ist im Vergleich zu älteren Platten erheblich besser geworden.
Herausragend aus der Platte ist für mich der Letzte Song "The Will To Death": Wie aus den frühen 70ern mit Zweikanaltechnik aufgenommen (Instrumente links, Gesang rechts) schafft er es mit einfachsten Mitteln, einen Song zu erschaffen, der an Eindrucksamkeit nicht zu überbieten ist.
Auch "Time Runs Out", "Unchanging" und "The Days Have Turned" sind zu meinen absoluten Lieblingsliedern geworden.
"The Will To Death" ist auf jeden Fall eine Platte, in der Frusciante sein Talente wieder einmal unter Beweis stellt.
Insgesamt ist sie verglichen mit "Shadows Collide With People" oder "To Record Only Water For Ten Days" etwas ruhiger, wenn man die CD's überhaupt vergleichen kann. Allerdings besitzen die Songs soviel Energie, dass selbst ruhige Melodien sie nicht bremsen können.
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am 14. Dezember 2004
tja, dieser John Frusciante gehört wohl schlichtweg zum besten, was die rockmusik gegenwärtig zu bieten hat. es ist unglaublich: der kerl schreibt first-class-musikstücke von einer melodischen brillianz und musikalischen eindringlichkeit, die einem im gleichen moment ehrfürchtige schauer über den rücken jagen, in tiefe nachdenklichkeit stürzen und befreit tanzen lassen. die frage nach dem warum? ist leicht zu beantworten: die musik ist im besten sinne des wortes „echt" und kommt ganz ohne allüren daher; alles ist leicht, mühelos, organisch, wohlproportioniert, ohne „pomp and circumstances". hier schöpft ein musikalischer genius aus einer seelenvollen phantasie und seinen überreichen begabungen - und es ist wunderbar, daß wir zuhören und unser ohr an die vollkommenheit des musikalischen himmels legen dürfen.
Frusciantes musikalisches talent ist so bestechend, daß jeder neue durchlauf dieses albums einem erneut die sprache verschlägt. die zwölf tracks sind durchgängig göttlich zu nennende kleinodien, von denen man sofort weiß, daß sie „bleiben", auch wenn sie als musikalische perlen vor die säue des musikbusiness geworfen werden. Frusciante hat mit dem ebenfalls multiinstrumentalen Josh Klinghoffer einen kongenialen partner an seiner seite, mit dem er auf „The Will To Death" eine perfekte balance zwischen der „botschaft" und ihrer adäquaten instrumental-gesanglichen präsentation gefunden hat. wenn einige der tracks in den ersten takten wie altbekannte rocknummern klingen („time runs out", „loss", „unchanging"), aber im nächsten moment Frusciantes unverwechselbare handschrift erhalten, wird im vorübergehen der status quo von rockmusik einfach mal neu definiert. keine ahnung, wie man nummern wie „a doubt", „far away" oder „time runs out" aus seinem gedächtnis kriegen soll. Und „the days have turned" hätte auch eine Tracy Chapman kaum besser machen können. die musik dieses albums ist sicher verhaltener als seine vorgänger, aber von melancholie oder traurigkeit kann hier nicht die rede sein.

der bursche hat nämlich auch was zu sagen. fern von allen weltschmerzenden atti- und plattitüden kommt hier ein ungewöhnliches bekenntnis rüber, das sich schon in älteren einspielungen immer mal wieder angekündigt hat und offenbar das credo Frusciantes ausmacht. der titel des albums deutet schon darauf hin, daß es hier nicht um oberflächlichen beziehungs-kitsch oder belanglose befindlichkeits-geschichten a la „die welt ist schlecht, helft mir hier raus" geht. wo andere von einem neuen glauben faseln, um ihren willen zur macht auszuleben, sucht Frusciante einfach nur nach einem selbstbefreienden zweifel („a doubt"), aus dem eine lebensbejahende philosophie entspringt, die das selbstsüchtige individuum und seine ich-tötenden weltstabilisierungen außer kraft setzt: „being confused is an exercise". wofür? dafür, die vergänglichkeiten des täglichen lebens als glasperlenspiel vor der alles bestimmenden, durchdringenden und unveränderlichen lebenskraft selbst sehen zu lernen. Frusciante packts musikalisch und gedanklich großformatig an: wer den eigenen Tod nicht als substantielle verbindung mit jenem größeren ganzen akzeptieren lernt, das wir „leben" nennen, kann auch nicht zum „eigenen" leben kommen. das ist hoch gegriffen und wird auch sonst bestimmt nicht jedem schmecken, entspricht aber einem profunden künstlerischen anspruch: „I can't wait for life" - und zeigt, wie kraftvoll und mainstream-fern Frusciante auch in den leiseren tönen seines musikkosmos sein kann.
was macht einen großen künstler aus? daß er vor den gewichtigen fragen des lebens nicht zurückschreckt und für deren nüchterne härte schöne und großartige formulierungen findet. musik und anliegen gehen hier nahtlos zusammen. ohne zweifel: mit diesem album schreibt sich ein genius in die rockmusikgeschichte ein! believe it or not!
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am 25. Juni 2004
...immer wieder anderen Menschen seine Gefühle zu zeigen...und grad das ist das, was mich "verzaubert"...so sehr das man die Musik schon fühlt und lebt.
Im Gegensatz zu "Shadows Collide With People" sieht der Gitarrist der Red Hot Chili Peppers bei seinem neuen Werk (und noch lange nicht das Letzte...in diesem Jahr ;-) ) von schnelleren, oder auch "poppigeren" (This Cold,Second Walk,Song To Sing When I'm Lonely etc.) Songs ab.Jetzt kommen sie eher traurig,leicht melancholisch...einfach unbeschreiblich schön rüber."A Loop" hat ein bisschen was von "To Record Only Water For Ten Days" so wie auch im Gitarrenzwischenspiel was von "Niandra LaDes & Usually Just A T-Shirt" und "Smile From The Streets You Hold".Was ist das?Aber dennoch hat John seinen alten Stil wundervoll "neu verpackt"."A Doubt" ist ein wundervolles,rhythmisches Lied...und man merkt...ja man "merkt" wie sich seine Stimme entwickelt hat.In "The Will To Death", dem letzten Lied, erzeugt seine leise, aber doch ausdrucksvolle Stimme in diesem Lied (er singt auch wieder mit seiner bekannten Kopfstimme) schon Gänsehaut beim Zuhörer."An Exercise" fängt schon kräftig mit kuriosen Verzerrugnen und Synth-Sounds an, aber die Stimmung legt sich wieder..und dann kommt sie wieder.Hier spürt man regelrecht die Gefühle von John in diesem Lied."The Mirror" ist ein wunderschönes Lied,begleitet von einem Piano...nach ner Zeit setzt dann auch Gitarre ein, aber relativ zurückhaltend.Die Verse wimmert er förmlich dahin...unendlich traurig; muss man hören!"Unchanging" erinnert leicht an ein kleines,ruhiges Zusammenspiel von J.F. mit seinen Freund Josh Klinghoffer,der bereits bei Shadows Collide with People ausgeholfen hat."Life gave me up, and I have no control" singt,wimmert,sagt er uns...er schafft eine Atmosphäre, die sonst glaub ich Niemand schaffen könnte."Far Away" zeigt she gut den Umfang seiner Stimme...und das Flair in diesem Lied ist, wie bei den anderen Songs, einzigartig."Loss" hat ein ziemlich langes Intro...wo er einfach mit Josh ein bissl jammt und sich einspielt...doch im Laufe des Liedes kommen die ganzen Gefühle wieder rüber.Wenig Gitarre,verspielte Rhythmen, eigentlich ungewohnt, aber auf jeden fall noch ein Highlight."Time Runs Out" ist auch ein Song dieser Sorte,muss man hören!"The Days Have Turned"...mit seinem Songwriting bringt er alles auf einen Punkt.Dazu noch Musik...man merkt er ist Meister in diesem Fach."Wishing" ist eins der Lieder, die dem Hörer in traurigen Zeiten wieder Hoffnung machen.Schöne Riffs!Und das Instrumental "Helical" ist einfach nur zum Träumen...
Hört euch das Album an, kauft euch es...jeder der Gitarre mag, und sich gerne einfach mal fallen lässt...und einfach jedermann =) ...nur zu empfehlen, es ist unbeschreiblich was John wieder gezaubert hat...
einfach nur die Augen schließen...
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am 25. Juli 2004
das talent des John Frusciante ist schon unheimlich! nach seinem grandiosen "Shadows collide with people" hat John beschlossen, 6 weitere Alben noch in diesem jahr zu veröffentlichen. Das erste heißt "The Will to Death" und ist noch düsterer und melancholischer als der Vorgänger! Hier misst man die schnelleren Songs wie "Second Walk" oder "This Cold"
Hier dominieren langsame Melodien, düstere Stimmen und Texte.
Typisch für John ist, dass jeder Song seine Stärken hat, daher ist es schwierig, einzelne herauszunehmen! Mir persönlich gefallen sehr das wunderschöne "The Days have turned", das instrumentale "Helical" und "The will to death".
Ich kann euch dieses und auch alle anderen Alben von John Frusciante empfehlen! Das ist richtige Musik, gespielt und gesungen von einem Menschen, der nicht nur eine harte Zeit hinter sich hat, sondern auch noch ein unheimliches Talent vorzuweisen hat.
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am 26. Februar 2008
"The will to death" ist, gemeinsam mit "Inside of emptiness", sicherlich das am leichtesten zugängliche Werk aus dem Projekt "6 Alben in 6 Monaten", das der vor Kreativität übersprudelnde John Frusciante im Jahr 2004 anging und auch erfolgreich zum Abschluss brachte. Mit geringstem technischen Aufwand und einer bewussten Absage an jegliche Form der Perfektion bezüglich des Einspielens und Aufnehmens der Tracks präsentiert der musikalische Kopf der Red Hot Chili Peppers auf "The will to death" 12 Songs, die extrem nachdenklich, aber dennoch relaxed daherkommen. Frusciantes Songwriting ist in unseren Zeiten einfach unübertroffen. Seine Stücke wirken relativ simpel gestrickt, unaufgeregt und aus reinem Spaß an der Freude entstanden, dementsprechend tragen seine beruhigend wirkende, an den richtigen Stellen sich aber wie gewohnt richtig schön überschlagende Stimme und die sparsame, sich zumeist auf die sehr zurückhaltenden Drums und Johns sehr reduziertes Gitarrenspiel beschränkende Instrumentierung zu dem entspannten Gesamteindruck der Scheibe bei. Wenn man dann, nach mehrfachem und bewusstem Zuhören versteht sich, als Hörer dahintersteigt, was für Songperlen sich hinter dieser unscheinbaren Fassade verbergen, die absolut nichts mehr mit den nicht minder faszinierenden Klangattacken von "To record only water for ten days" oder "Shadows collide with people" zu tun hat, schließt man dieses Album bereitwillig in sein Herz und kann es immer wieder genießen, vor allem in ruhigen, entspannten Momenten, abends vor dem Einschlafen, oder auf einer ruhigen Autofahrt durch die Landschaft, an einem chilligen Abend mit Freunden etc. Dieses spezielle Feeling, das sich durch das Album zieht, wird nahezu prototypisch erzeugt von ungemein entspannten Tracks wie "Unchanging", "The will to death" oder "Far away". Trotz dieser konstanten Grundstimmung fehlt es natürlich nicht an Variation in Bezug auf die Charakteristik der Songs. So geht es auf "An exercise" und "Time runs out" mal etwas hektischer und kraftvoll-mitreißender zu, während Stücke wie der Opener "A doubt", "A loop" oder "The days have turned away" schon sehr hypnotisch anmuten und mit meinem persönlichen Favoriten "The mirror" eine wunderschöne Pianoballade erklingt, die all den groß angelegten kitschigen Schindluder, der mit dieser Art von Song in der heutigen Popmusik allzu oft getrieben wird, um Welten in die Schranken weißt, ohne schmalzige Streicher, ohne groß angelegtes Intro oder eine künstlich-dramatische Bridge oder immer verheulter werdende Wiederholungen des Refrains. Nein, sowas gibt es bei Johnny nicht, seine Songs wirken total ausbalanciert, sind angenehm kurz, präzise und mit der nötigen Einfachheit komponiert, dabei immer spontan und unangestrengt. Es ist so unglaublich angenehm, sich diese Platte anzuhören. Hier erfindet natürlich niemand das musikalische Rad neu, und dies wird einem weder in irgendeiner oberflächlichen Form suggeriert oder mit großer Klangexperimentiererei kaschiert; hier öffnet uns ein großer Künstler sein großes Herz und präsentiert uns seine spontanen musikalischen Einfälle in einer Art und Weise, für die man ihm einfach nur danken kann.
Do it again, Johnny!
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am 8. Januar 2007
"The Will to Death" war eines der wenigen Alben, dass mir in meiner Frusciante Sammlung noch gefehlt hat und ich wartete sehnsüchtig darauf, es endlich hören zu können. Nachdem ich auf der offiziellen Seite "The Mirror" gehört hatte, waren meine Erwartungen sehr hoch. Und sie wurden gar übertroffen:

"The Will to death" ist meiner Meinung nach das beste Album, was Frusciante bisher geschaffen hat, sogar das für mich lange Zeit unerreichbar beste Album "Curtains" übertrifft es noch! Schaut man auf den Titel des Albums, so erwartet man todtraurige Melodien und Gesänge (was ja gar nicht schlimm wäre), legt man die Scheibe dann jedoch in seinen CD-Player, ist man verdutzt welch (für Frusciante sogar sehr) fröhliche Melodien und Gesänge einem aus den Lautsprechern entgegenkommen!

Bis auf "The Mirror" und "A loop" strahlt eigentlich jedes Lied eine fröhliche oder zumindest ausgeglichene, in jedem Fall aber keine schlechte Atmosphäre aus (von der Musik her, nicht vom Text). Was die etwas düstereren Lieder "The Mirror" und "A loop" jedoch keineswegs abwerten soll; im Gegenteil, für mich gehören sie zu den besten des Albums. Besonders "The Loop" hat es mir angetan, mit seinen langen wiederholenenden Gesängen (er wiederholt ständig den Satz "I can't wait for life") erschafft Herr Frusciante bestes Gänsehautfeeling :)

Das Album ist am ehesten aus einer Mischung von "DC EP" und "Curtains" zu beschreiben, wie ich finde (wobei es wie immer seinen ganz eigenen Stil hat). Außerdem ist es recht abwechslungsreich und bietet Lieder, die man von Frusciante nie erwarten würde, wie das wunderschöne "Far away". Der Anfang hat mich so überwältigt, ich dachte zunächst die falsche CD ist im CD-Spieler... Das Lied wird von mehreren Gesängen angestimmt, begleitet von Klavier und Percussions. Einfach der Hammer, kann man nicht beschreiben, muss man hören :)

Ebenfalls genial ist das Instrumental-Lied "Helical", welches einfach eine unglaubliche Atmosphäre erschafft, obwohl nur wenige Instrumente im Einsatz sind.

Ich könnte jetzt noch Stunden so weiter machen, denn jedes Lied hat etwas einzigartiges und wunderschönes, wirklich kein lied würde ich beim hören überspringen, alles ist wunderbar und wunderschön anzuhören.

Dies ist keine Musik zum bloßen mithören, es ist Balsam für die Seele!

Wie immer, für jeden Frusciante Fan der absolute Pflichtkauf!

Diejenigen, die die ruhigere Seite von Frusciante mögen, denen ist dieses Album absolut ohne Vorbehalte zu empfehlen!!! Wer "Curtains" mag, wird "The will to death" lieben!

Auch Fans der härteren Gangart (die Frusciante ja auch manchmal spielt) sollte bei diesem wunderbaren Werk weich werden ;)

Auch allen nicht-Frusciante Fans, die nur mal reinschnuppern wollen oder schöne Musik hören wollen, möchte ich dieses Album ausdrücklich empfehlen, ein absolutes Meisterwerk!

Der Preis ist wie immer etwas unschön, aber ich würde für so ein Album auch das 5 fache bezahlen, wenn es seien müsste!

Viel Spass beim hören und geniessen :)
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