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Kundenrezensionen

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am 31. Mai 2004
Lemmy hat mit der neuen CD Inferno seinen Pfad nicht verlassen. Rock'n'Roll der härtesten Sorte. Der Bass und seine Stimme röhren wie immer und hören sich kein bisschen müde an. Alleri der Opener Terminal Show zeigt, dass das Urvieh der Hard'n'Heavy-Szene nicht bereit ist, sich zur Ruhe zu setzen. Und das ist auch gut so. Wer soll denn die Jugend richtig in den Allerwertesten treten und zeigen wo der Hammer hängt. Und das setzt sich dann mal langsamer, mal schneller, durch das ganze Album fort. Lemmy gibt mal wieder einen Dreck auf die Moderne und zeigt, dass man sich nicht anbiedern muss, um gute und zeitlose Musik zu machen. Aber was wäre der "alte Mann" des Metal ohne seine Sidekicks Phil Campbell (Guitar / backing vocals) und Mikkey Dee (Drums). Diese drei sind als Motörhead mehr als die Summe ihrer Einzelteile. Und somit sind die insgesamt 48:32 Minuten für jeden Spießer und Trendfuzzi ein ebenso lange dauernder Arschtritt und ein von den Texten her mal wieder eine Musterbeispiel an typisch britischem Zynismus. Hier kan man nur eine Empfehlung abgeben:
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Wer das nicht macht, der wird nie erfahren, wie es ist, zwischen Dampfhammer und Amboß zu stehen und mit jedem Shclag zu wissen, dass nur Motörhead die guten Jungs sind und ihre Fans dazu gehören!!!!
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am 30. November 2005
Ja, die guten Motörhead gibts nun auch schon 30 Jahre. 30 Jahre mit einigen Tiefs aber vielen Hochs, "Inferno", das letzte Studio-Album der drei legendären Rocker ist ganz sicher ein "Hoch". Ich habe mir die CD im Urlaub in Kroatien kurz nach der Erscheinung zugelegt, während der Autofahrt, schiebe ich die CD ein und ahne noch nichts. Meine Lautstärke war ganz normal, wie ich sonst auch Radio und CD höre. Nun, das Radio ladet die CD... und was passiert??? - Ich bekam fast ein Schock, "Terminal Show" donnert und scheppert wie kein anderer Opener durch die Boxen, man muss die normale Lautstärke um die Hälfte runterdrehen um keinen Herzinfakt zu bekommen. Naja, man gewöhnt sich wieder dran, und kann das Zeugs dann nur laut hören. Das ändert sich auch mit den folgenden Tracks nicht. Alles 1A, kompromissloser, dreckiger Rotzrock auf oberstem Niveau. Meiner Meinung nach toppt es seine Vörgänger bis "1916" bei weitem. Die "Country-Metal" Nummer "Life's A Bitch" entpuppt sich als extrem geiler Rock'N'Roll zum mitsingen und mitrocken. Aber auch Sachen wie "Killers" und "In The Black" hauen rein. Wie gesagt super Rock'N'Roll. Der letzte Track, "Whorehouse Blues" (auch die aktuelle Single), weist sich als tolle Saloon Nummer auf, mit einer Hammer Western-Gitarre, reinakustisch... einfach nur der Hammer. Nach dem durchhören dieses Albums ist man sicher Sprachlos!
Nun, erscheint auch eine 30-jährige Jubiläumsedition von diesen Hammer-Teil. Als neuer Zusatz gibt's ne 135minütige DVD die es in sich hat. 6 Songs von der Jubiläumsshow, live natürlich. Rares Behind-The-Scenes/Interview- u.s.w. Material, und der Video-Clip zur Single "Whorehouse Blues", den hab' ich vor kurzem mal auf MTV gesehen, und war völlig überrascht, das es ein Video gibt. Aber es war die Premiere! Danach sah ich ihn noch öfters. Naja, die Jungs sitzen mit Frauen im Puff und spielen ihr Lied. Ganz in Ordnung, passt so richtig zu ihnen.
Nun, ist es ein Nachkauf wert? Diese Frage habe ich mir immerwieder gestellt, habe mich dann (wegen der DVD und der tollen Aufmachung) entschieden, das Album nochmal zu kaufen. Es lohnt sich auf jeden Fall, kann ich nur sagen !
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Lemmy sagte einst, dass die meisten Leute beim Namen Motörhead sofort sagen: "Ace of Spades, Alter!" Dabei haben Motörhead, so betonte er, danach noch jede Menge guter Alben gemacht, aber für viele schiene nach 1980 die Zeit stehen geblieben zu sein. Für mich nicht, und dass nicht nur, weil 1980 ein Jahr vor meiner Geburt lag. Ich besitze so gut wie alle Motörhead-Alben, aber dieses noch sehr junge Werk von 2004 ist für mich das Highlight der Diskographie, mein Lieblingsalbum der "Rentnertruppe". Hier ist nichts wirklich neu (das wäre ja auch verwunderlich), aber dafür eben besonders gut. Man findet krachende Speednummern wie "Terminal show", echte Ohrwürmer wie "Down on me" und sogar eine Akustikbluesnummer am Ende, "Whorehouse blues", welche noch dazu über einen herrlich augenzwinkernden Text verfügt. Lemmy und seine Jungs sind vielleicht älter geworden, aber softer wurde ihre Musik nicht; eher im Gegenteil. Und gerade auf "Inferno" paaren sich angemessene Härte mit richtig guten Hooklines. So sehr ich Alben wie "Overkill", "1916" oder "Bastards" auch mag (auch das bis dato neueste Werk "Kiss of death" ist ziemlich gut), "Inferno" bleibt mein Favorit.
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am 20. Juli 2004
Lemmy ist jetzt schon eine lebende Legende und muss eigentlich niemandem mehr etwas beweisen. Gleiches gilt für Mikkey Dee und Gitarrist Phil, obwohl die den Rock´n Roll lifestyle nicht ganz so verkörpern wie die Frontwarze selbst. Umso bewundernswerter ist es, dass das Trio sich nicht ausruht und selbstgefällig vor sich hinrockt, sondern tatsächlich noch im Stande ist, rockige Platten zusammenzuschustern, die in puncto Heaviness voll ins Schwarze treffen. Mehr als einmal ist man begeistert vom Groove der neuen Songs, die im Gegensatz zu einigen Werken der letzten Alben wieder so richtig Biss besitzen und A*** treten. Fazit: eines der besten Motörhead- Alben seit "1916"
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am 23. Juni 2004
Noch zuviele Worte über Motörhead zu verlieren ist genau so überflüssig wie Schluckauf. Es gibt gute, sehr gute und excellente Motörhead-Scheiben. Inferno ist eine excellente. Was Lemmy, Mikkey und Phil da durch die Boxen jagen ist phänomenal. Jeder Song ist klasse produziert und das ganze Album hat only Killer's no Fillers !! Fast 30 Jahre Rock'n Roll und ständig neue Alben und neue Tourneen.( kommt alle im November und Dezember um die neue Show zu sehen). Da müssen andere Bands einfach nur den Hut ziehen. Lemmy is god !
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am 20. Juni 2004
MOTÖRHEAD - Inferno 2004/12 Songs/49 Min.
Schon mit dem letzten Album Hammered überraschte Lemmy positiv. Nun mit Inferno ist ihm eine Steigerung gelungen, mit der wohl niemand mehr so recht ge-rechnet hat. Inferno ist ein Topalbum und Nackenbrecher erster Güte!
Motörhead begrüssen auf ihrem 23.(!) offiziellen Album Steve Vai im Studio und dieser scheint das Trio Infernale so richtig angestachelt zu haben. „Terminal Show" ist einfach Megahyp, „Life's A Bitch" und „Suicide* sind starke Motörhead Hymnen während „Fight" selbst für Motörhead gandenlos brutal daherknallt.
Überhaupt angenehm auffallend, wie abwechslungsreich und durchdacht (!) die in typischer Motörhead Manier eingespielten Songs sind. Motörhead sind endgültig wieder auf der Erfolgstrasse in ihrem 29. Jahr! Lemmy malträtiert seinen Ricken-bacher Bass und röhrt so den Grundrhythmus, Phil Campell sägt eiernd mit seiner Gitarre zu neuen Höhenflügen Mickey Dee hämmert wie ein Berserker und bei den Songs, wo Steve Vai mitmacht, wird's noch leicht psychedelisch. Zur Versöhnung gibt's zum Schluss einen Bluessong mit akustischer Gitarre, Mundharmonika und Lemmy's lieblichem Gesang. Ein Prachtsalbum das an Frühachtziger Alben wie Ace of Spades und Iron Fist erinnert. Der 58-jährige Lemmy und Co. sind wieder da!
Und was sagt er selbst dazu? "Unser neues Album schüttelt Eure Plompen durch!"
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am 27. Juni 2004
...dieses neue Album geht gleich mit Druck nach vorn, man hat den Eindruck das dieses mal nicht lange gefackelt werden sollte. So kommen schon im ersten Track keinerlei Zweifel auf, dass wieder beinhart hingelangt werden wird - und so kommt es dann auch.
Insgesamt ein Hammerteil gepaart mit guten Balladen im Motörhead-Stil (Rock'n'Roll) und einem gelungenen Blues im akkustischen Ausklang! Sehr schön - weiter so!
Mein Favorit zur Zeit: Track 2 'Killers'
Album: Als Fan ein muss - sowieso :D aber für den, der mal reinhören will auch empfehlenswert!
Die DVD gibt ein knappes Making Of und drei Videos, wovon die meisten aber mindestens den 'Serial Killer' aus dem TV und 'We are Motörhead' von der Boneshaker-DVD kennen dürften.
Fazit: DVD ist nicht zwingend erforderlich - höchstens nett zu haben!
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Bei den letzten Motörhead-Alben hatte ich immer das Bedürfnis, die Songs einzeln zu beurteilen. Zu unterschiedlich war deren Qualität, zu durchwachsen der Gesamteindruck. Zwischen den hervorragenden Songs (z.B. Sacrifice, Broken, Love for Sale, Slow dance, No remorse) fand sich immer zuviel Füllstoff. Die Band klang streckenweise bemüht, angestrengt und verkrampft. Die CDs klangen wie zufällige Ansammlungen mittelmäßiger Songs ohne Zusammenhang, dazwischen ein oder zwei Highlights. Vielleicht ist der Druck zu groß, alle zwei Jahre ein Kracher- Album veröffentlichen zu müssen. Lemmy ist ja auch schon bald 60...
Aber "Inferno" macht ein ganz neues Faß auf. Das Album klingt wieder wie aus einem Guß, die Band rockt und rollt vom ersten bis zum letzten Ton. Ein Mörder- Riff schließt ans andere an. Die ganze CD strahlt Spielfreude und Frische aus. Dass kein Song als absolutes Highlight herausragt, ist in diesem Fall ein Riesen- Pluspunkt. Dafür wirkt nämlich auch kein Ton überflüssig oder unfertig. Natürlich wird der Heavy Metal nicht neu erfunden: Urvieh Lemmy scheut sich nicht, Standard- Akkordfolgen und Mitgröl- Refrains zu verarbeiten. Aber auch ohne extreme Brutalosongs wie "RedRaw" oder Balladen wie "Dead and Gone" bietet die Songfolge genug Abwechslung für den geneigten Metalfan. Als Schmunzel- Einlage kommt schließlich der akustische Closer "Whorehouse Blues". Dann drücke ich wieder auf "Play". Macht richtig Spaß, dieses Album.
Lemmys Texte sind gewohnt zynisch, nihilistisch und selbstironisch. Die Produktion ist fett und druckvoll, aber das kennt man ja auch von Motorhead inzwischen. Wenn ich vor zehn Jahren aufgehört hätte, Motörhead zu hören, würde ich jetzt wieder anfangen. Mein Favorit ist zur Zeit "In the Name of Tragedy"... nein, "Keys to the Kingdom"... nein, "Suicide"... ach, egal.
Fazit: Das beste Motorhead- Album seit "Bastards"
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am 3. Januar 2006
Motörhead sind eine feste Institution im Hard Rock-Bereich, obwohl sie nie wirklich kommerziellen Erfolg hatten. Zwar gibt es die Eine oder Andere erfolgreiche Single aus den 80ern, wie etwa "Stay clean" oder "Ace of Spades", doch war nie der Überhit dabei und die Verkauszahlen bewegten sich eigentlich konstant in recht überschaubaren Bahnen. Bis ins Jahr 2004. Das Album "Inferno" knackt erstmals in Deutschland die Top 10 und die alten Herren sind gefragter den Je.
Dass sie musikalisch keine alten Herren sind, zeigen Lemmy Kilmister (Bass/Gesang), Phil Campbell (Gitarre) und Mikkey Dee (Schlagzeug) auf ihrem mittlerweile 19. Studio-Output. Die Engländer machen dem Albumnamen alle Ehre und rocken drauf los, dass die Wände wackeln.
Nichts steht mehr, wenn unvermittelt die Dampfwalze "Terminal Show" losbrettert. Wie aus dem Nichts donnert das Mörder-Riff los und Lemmy fragt im Refrain "Why are we here, we don't even know, why are we here at the Terminal Show?". Dabei werden Motörhead Lemmys legendärer Aussage "ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert eine Bierflasche zu öffnen" gerecht. Außerdem steuert Gitarrenlegende Steve Vai zu diesem Song ein Solo bei, das allerdings an belanglosigkeit kaum zu überbieten ist und nichts gewesen wäre, was sich Phil Campbell nicht auch hätte aus den Fingern schütteln können. Der Power-Rock'n'Roll von "Killers" macht auch ordentlich Dampf und der Mitgröhl-Refrain reißt sofort mit. Eine echte Wuchtbrumme erster Güte! So wie auch das extrem coole und rhythmische "In the Name of tragedy", welches einen göttlichen Refrain enthält, in dem die Double-Base ordentlich Druck macht, was nicht zuletzt auch an der kompakten Spielzeit von kaum mehr als drei Munten liegt. Einer meiner persönlichen Lieblinge aus "Inferno". Mit "Suicide" begibt sich die Band etwas mehr in Midtempo-Gefilde, der Song erinnert mich sehr stark an "Overnight Sensation" aus dem gleichnamigen Album von 1997 - nur dass der Refrain bei "Suicide" um einiges schlechter ist. Doch es ist trotzdem ein guter Song mit einem coolen Riff. "Life's a bitch", die erste Single, ist ein recht eingängier Rock'n'Roll Track, der jedoch härter klingt als so manches, was sie in den letzten Jahren veröffentlicht haben. Ein ansoluter Ohrwurm mit druckvollen Gitarren und keifendem Gesang von His Lemmyness. Etwas härter geht es dann wieder auf "Down on me" zu. Dieser Track ist ein etwas härterer Rock'n'Roll Song mit einem einfach göttlichen Mitsing-Refrain. Wunderbar! Auch hier war Steve Vai mit einem Solo beteiligt, das etwas besser wirkt, aber trotzdem nichts weltbewegendes ist.
"In the black" hat einen fast schon hymnischen Refrain, das krachende Riff mündet in die melodiöse Meisterleistung im Refrain. Absolut top! Mit "Fight" folgt dann der brachialste Song der Platte. Das bedingungslose Riff schrubbt sich bis zum aggressiven Refrain, der fast schon gebrüllt wird von Urvieh Lemmy. Eine göttliche Speed-Attacke, die man den Endfünfzigern nicht mehr zugetraut hätte.
Doch dann kommt es:
"In the year of the wolf" ist mein persönlicher Lieblingssong. Ein tolles, stampfendes Bass-Riff und ein wunderbar Melodischer Refrain jagen mir regelmäßig wohlige Schauer über den Rücken und lassen mich ob der Genialität der Englischen Rabauken staunen. Ein göttlicher Text und ein herrlich aufgelegter Lemmy.
"Keys to the Kingdom" kommt im schleppenden Midtempo-Gewand daher und ist ein Mitschunkler erster Güte mit einem erhabenen, königlichen Refrain. Auch hier dominiert wieder der Doppelstimmige Gesang, wie so oft auf "Inferno". Mit dem krachig-bösen "Smiling like a Killer" lassen die kaputtetesten Figuren des Rock-Business noch mal ordentlich die Sau raus um dann im letzten Song "Whorehouse Blues" mit einer astreinen Blues-Nummer aufzuwarten. Lemmy wird dabei lediglich von zwei Gitarren begleitet und raunzt herrlich melancholisch ins Mikrofon. Ein herrlicher Abschluss eine Top-Albums, das den zuletzt eingeschlagenen Weg mit härteren Metal-Songs konsequent fortführt.
"Inferno" kracht, böllert und besticht trotzdem durch melodiöse Riffs und Refrains sowie durch exzellente Texte, die von Lemmy in gekonnt ironischer und bissiger Weise vorgetragen werden. Auch der zuletzt arg schwächliche Sound hat sich gebessert und kommt auf dem immer noch aktuellen Album sehr druckvoll herüber.
Motörhead wurden in der Vergangenheit oftmals als "untalentiersteste Band der Welt" bezeichnet, doch mit dem sprichwörtlichen "Inferno" zeigen die Mannen um Warzenmann Kilmister, dass sie durchaus gespür für gute Melodien und furztrockene, eingängige Riffs haben und diese auf sympathische und ehrliche Weise in die Welt hinaus tragen.
"Inferno" ist ein Metal-Album das nach zwei zuletzt schwächeren Werken wieder voll und ganz überzeugen kann und die Engländer von ihrer Besten Seite zeigt. Ein zurecht sehr erfolgreiches Album und für mich zusammen mit "Overnight Sensation" ihr Bestes der letzten 20 Jahre.
Keep on rockin' dudes!
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am 21. August 2004
Motörhead sind die meiner Meinung nach DIE Band, die ihrem Stil immer treu geblieben ist. Ihre Live-Perfomance ist immer ein Hochgenuss und selbst ihre schlechteren Songs kommen live unglaublich rüber. Nur bei den Alben schwankt die Qualität ständig, und nach meiner Enttäuschung über Hammered musste ich befürchten, dass die Luft raus ist.
Und Inferno beginnt leider genauso wie Hammered aufgehört hat. ABER es beginnt nur schwach, das Tempo und die melodischen Abwechlung werden im Albumverlauf immer stärker erhöht, sodass ich sagen muss: Außer vielleicht 2 nicht so überzeugenden Stücken (year of the wolf beispielsweise), ist das die absolut beste Platte der Ära Kilmister/Campbell/Dee. Selbst die Songs, die ein wenig monoton beginnen(i.e. the black), haben letztendlich etwas Besonderes zu bieten, ganz abgesehen von den vielen Liedern, die einfach nur geil sind. Und erstmals gibts auch mit whorehouse blues einen (gelungenen) unplugged-Song auf einer M'Head-Scheibe.
Auf meiner persönlichen Wertungsskala steht das Album weit oben, gleich nach Bastards und 1916. Daher: 4 1/2 Sterne und für die Bonus-DVD (vor allem für das Making of) noch ein Halber dazu ;)
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