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192 von 197 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Zukunft ist blu...
»Der Weltraum - unendliche Weiten...« Eine der wenigen Serien auf der Welt, die wohl keine weitere Vorstellung bedarf, erscheint auf Blu-ray. 79 Folgen lang darf Captain Kirk zwischen den Sternen forschen und entdecken... und nebenbei böse Aliens verdreschen und haufenweise Frauen abschleppen. Ja, man kann schon sagen, daß man in der Original-Serie auf...
Veröffentlicht am 26. April 2009 von Jessie

versus
46 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Qualität, irritierende Reihenfolge der Episoden
Lange habe ich auf die klassische Star Trek auf DVD gewartet. Die Bildqualität der Folgen ist sehr gut und für Sprachlernfans wie mich sind erfreulicherweise außer Deutsch und Englisch noch weitere Tonspuren dabei (z.B. Spanisch, Französisch, Italienisch) und auch die Untertitel dazu. Die Box ist schön stabil und originell gemacht.
Das...
Veröffentlicht am 3. September 2004 von Adele


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192 von 197 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Zukunft ist blu..., 26. April 2009
»Der Weltraum - unendliche Weiten...« Eine der wenigen Serien auf der Welt, die wohl keine weitere Vorstellung bedarf, erscheint auf Blu-ray. 79 Folgen lang darf Captain Kirk zwischen den Sternen forschen und entdecken... und nebenbei böse Aliens verdreschen und haufenweise Frauen abschleppen. Ja, man kann schon sagen, daß man in der Original-Serie auf Arbeitsteilung zwischen den drei Hauptcharakteren bestand. Da waren Captain James Kirk (die Fäuste... und die Potenz :) ), der relativ emotionslose Vulkanier und Erste Offizier Spock (der Verstand) und der Schiffsarzt Dr. McCoy (das Herz und Gewissen). Alle anderen Charaktere, wie Scotty, Sulu, Uhura usw., waren zumindest in der Serie nur Randerscheinungen und ersetzbar, weshalb sie auch nicht in jeder Folge auftraten. Wobei auch McCoy in der ersten Staffel noch so ein Schattendasein führte und erst ab der zweiten unentbehrlich wurde.
Man kann über "Star Trek" sagen was man will, man kann sie mögen oder auch nicht, aber man kann eines nicht abstreiten: keine andere Serie hat das geschafft, was "Star Trek" zu Wege brachte. Denn elf Kinofilme und fünf Nachfolgeserien mit über 650 Folgen hat keine andere Fernsehsendung, die bei der Erstausstrahlung nicht einmal besonders erfolgreich war, vorzuweisen. Ganz abgesehen davon, daß erst "Star Trek" die Science Fiction populär machte und massiv das Leben vieler Menschen, z.B. bei der Berufswahl, beeinflußte.

Zur Blu-ray: Nachdem vor ungefähr anderthalb Jahren der erste Versuch unternommen wurde, die originale "Star Trek"-Serie in High Definition herauszubringen, wurde diese aber bereits nach der ersten Staffel und dem Ende der HD-DVD (möge sie in Frieden ruhen) eingestellt. Für diese Veröffentlichung hatte man sich auch die Mühe gemacht, und sämtliche Spezialeffekte einer Runderneuerung unterzogen und am Computer neu erstellt. Damit der Charme der Serie dabei nicht verloren geht, hat man sich meist an die gleichen Blickwinkel gehalten, aber Details, die vorher nicht zu erkennen waren, wie Sternennebel oder andere Raumschiffe hinzugefügt.
Nun folgt also der zweite Versuch, diesmal auf Blu-ray und das Warten hat sich gelohnt.
Die Bildqualität ist wirklich sehr gut geworden und der damaligen DVD-Veröffentlichung Lichtjahre voraus. Die Verschmutzungen, die bei der DVD noch zu sehen waren, wurden alle restlos entfernt und auch die Farben sind kräftiger als je zuvor.
Beim Ton sieht die Sache ein wenig anders aus. Während die Ohren der Englischhörenden mit einem DTS 7.1 HD MA-Track verwöhnt werden, müssen sich die Deutschen mit dem originalen 2-Kanal-Mono-Sound begnügen. Das ist natürlich in sofern schade, da der Englisch-Track doch gut gelungen ist und gerade bei den Effektgeräuschen hier auch die hinteren Lautsprecher ab und zu was zu tun haben. Aber zum Glück gibt es ja deutsche Untertitel. Und für Nostalgiker gibt es auch eine englische Audiospur in Mono.
Punkten kann die erste Staffel auch beim Bonus-Material. Neben all den Dokumentationen, deren Laufzeit sich auf ingesamt ungefähr 120 Minuten strecken, gibt es einen Vorschautrailer zu jeder Episode und den Trailer des neuesten "Star Trek"-Films. Außerdem gibt es den sogenannten "Starfleet Access", ein Bild-im-Bild-Feature, zu sechs ausgewählten Episoden. Man kann sich also die Episode anschauen und in kurzen Abständen werden Infos in Textform oder auch in Form von Interviews mit "Star Trek"-Beteiligten eingeblendet. Leider wird dieses Extra jedoch nur in Englisch und ohne Untertitel angeboten.
Nur auf die informativen Textkommentare von Michael Okuda der DVD-Veröffentlichung müssen wir leider verzichten.

Oh... das Wichtigste natürlich: Da es ja einige Leute geben soll, die sich mit den neuen Spezialeffekten, wie sie hier nun in dieser Veröffentlichung vorliegen, überhaupt nicht anfreunden können, wurden per Seamless-Branching und Multi-Angle auch die Original-Effekte in die Episoden integriert. Man hat also die freie Auswahl, ob man die Folgen mit den Original-Effekten von 1966 oder den neuen Computereffekten anschauen möchte.

Ach und noch etwas... Auch hier wurde, wie bei allen anderen DVD-Veröffentlichungen auch, mal wieder die Reihenfolge der Erstausstrahlung, und nicht die eigentlich Produktionsfolge genutzt. Da die einzelnen Episoden ja abgeschlossene Geschichten zeigen, ist dies nicht weiter schlimm, nur ein paar Kleinigkeiten fallen ins Auge, wenn man die Folgen nacheinander schaut.
Z.B. unterscheiden sich die Kulissen in Episode 3 "Spitze des Eisbergs" stark von denen der restlichen Serie. Das liegt daran, das diese Folge eigentlich der Pilotfilm ist und nach dessen Absegnung die Kulissen nochmals überarbeitet wurden. Allerdings wurde diese Folge bei der Erstausstrahlung erst als dritte gezeigt. (Ein noch früherer Pilotfilm, der vom Sender allerdings als zu intellektuell abgelehnt wurde, befindet sich dann in Staffel 3).
Oder ein anderes Beispiel... In Episode 14 "Spock unter Verdacht" verliert eine junge Frau auf tragische Weise am Hochzeitstag ihren fast frisch angetrauten Mann. Tragisch... Doch eine Episode später ("Landurlaub") bandelt sie schon mit dem nächsten an. Allerdings muß man dazu sagen, daß in der Produktionsreihenfolge wenigstens 8 Episoden dazwischenliegen, was (Achtung - das ist jetzt reine Theorie: bitte nicht auf die Goldwaage legen :) ) bei einer 5-Jahresmission und 79 Folgen, einem Zeitraum von knapp 7 Monaten ensprechen würde und nicht nur 3 Wochen wie bei der Erstausstrahlungsreihenfolge, denn das wäre doch eine recht kurze Trauerzeit.
Aber wie schon gesagt das sind Kleinigkeiten und nicht weiter störend.

Fazit: Eine rundum gelungene Veröffentlichung. Allein für die Wahlmöglichkeit der neuen oder alten Effekte verdient CBS ein dickes Lob und zusätzliche Sterne. Das der deutsche Ton nur in Mono vorliegt ist zwar ärgerlich, aber mal im Ernst: hat da irgendjemand etwas anderes bei dieser 40 Jahre alten Serie erwartet? Also ich nicht. Und das Top-Bild und die Extras entschädigen auf alle Fälle etwas dafür. Natürlich Höchstnote: 5 Sterne.

P.S.: Der große grüne FSK-Koloss ist natürlich auch nicht mein Geschmack. Aber da es gesetzlich vorgeschrieben ist, bleibt die Wertung davon natürlich unbeeinflußt. Dieser ist übringens nur auf dem Pappschuber aufgedruckt, die eigentlich Box besitzt diesen nicht.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TOS ist einfach kultig,, 11. Juli 2009
daher war das für mich absolute Pflicht, mit die BD-Version zuzulegen, zumal preislich gesehen kaum ein Unterschied zur normalen Steelbox DVD remastered besteht.
Die Qualität ist meiner Meinung nach wirklich hervorragend, wenn man sich mal überlegt, wie alt die Serie ist und dass das Material insofern nicht wirklich so leicht zu bearbeiten war. Flecken erscheinen sehr selten und ich bin echt zufrieden mit der Bildqualität. Der Ton ist allerdings nicht remastered, d.h. 5.1 Fehlanzeige, was mir aber auch nicht wirklich viel ausmacht.
Die "neue" Enterprise und die "neuen" Planeten machen schon was daher, auch wenn es natürlich recht computeranimiert aussieht, aber da mir in erster Linie die Charaktere am Herzen liegen und ich daher auch einige Folgen mit den Original-Effekten geschaut habe, stört mich das nicht.
Alles in allem für einen Star Trek Fan ein Muß und man wird nicht enttäuscht :)
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Freunde der deutschen Tonspur, 3. Mai 2009
Für die Freunde der deutschen Tonspur sollte man anmerken, dass die deutsche Tonspur, um sie an das neue HD-Bildmaterial anzupassen, in ihrer Wiedergabegeschwindigkeit leicht verlangsamt werden musste. Besonders bei Kirk hat man dadurch immer mal das Gefühl, er schläft beim Sprechen ein, aber das ist anders wohl nicht zu lösen.
Ansonsten, perfekte Bild-Qualität, sehr zu empfehlen...
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen TOS - Fast Perfekt!, 28. Juli 2010
Von 
A. Och (Franken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Endlich gibt es TOS auf BluRay!
Nachdem sich das HD-DVD Format leider nicht durchgesetzt hat und ich somit 150 EUR für die erste Staffel TOS quasi zum Fenster rausgeworfen habe, gibt es nun alle drei Staffeln auf BluRay zusammen für 150EUR.
Das ist schon mal löblich!

Sehr positiv zu bewerten ist, daß bei der BluRay Version auch die Folgen mit den Originaleffekten mit drauf gepackt wurden. Für Fanatische Nostalgiker sicher ein Muß.

Nachdem ich mir nun jedoch die Folgen mit den neuen Effekten angesehen habe, gibt es für mich keinen Grund mehr, noch mal die Folgen mit den Originaleffekten anzusehen.

Die neuen Effekte sind so behutsam und mit Liebe zum Detail erstellt worden, so daß ich die Originaleffekte nicht vermisse.
Hier wurde glücklicherweise nicht versucht, die Effekte möglichst realistisch aussehen zu lassen, sondern diese möglichst an den Stil der Originaleffekte anzulehnen.
Und hierfür gebührt den Machern mein vollstes Lob, das ist sehr gut gelungen!

Die Bildqualität ist für eine derart alte Serie gut bis sehr gut.
Man sieht Hautporen, man sieht Spocks grünliches Makeup, man sieht leider auch, das oft Stunt-Doubel in Aktion Szenen für Kirk und Co. verwendet wurden, die den Schauspielen so gar nicht ähnlich sehen, aber das stört nicht wirklich.

Was mich stört ist, daß das Bild der BluRay etwas weicher" ist als das der HD-DVD".
Hier wurde für die BluRay offensichtlich ein Filter verwendet, um das Bild etwas sauberer" und glatter" wirken zu lassen.
Für mich eine Unsitte!
Trotzdem, wie oben bereits geschrieben, ist das Bild der BluRay vorallem für das Alter gut bis sehr gut.

Ach ja, und für manchen scheint das wichtig zu sein: Das Format ist 4:3 und nicht 16:9!
Jedoch wurde die Serie damals in diesem Format gedreht und ich bin froh, daß man nicht oben und unten schwarze Balken auf Kosten von Bildinformationen hin geklebt" hat!

Der deutsche Ton ist i.O.
Kein Rauschen, sehr sauber. Halt Mono, aber Who cares, es ist eine über 40 Jahre alte Serie. Also ich kann mit einer guten Mono Spur besser leben als mit einem gemurksten 5.1 Upmix!

Alle Szenen, die damals von ZDF und Sat1 rausgeschnitten wurden, wurden nachsynchronisiert.
Der Sprecherwechsel fällt schon auf, die Neusynchro klingt nicht gerade energiegeladen aber besser so, als Original mit Untertiteln.

Was noch auffällt ist, daß auch Szenen neu synchronisiert wurden, die bereits synchronisiert waren, jedoch keinen Sinn ergaben, entweder weil eine Anschlussszene fehlte oder auch einfach nur, weil damals manche Stellen absolut sinnfrei synchronisiert wurden!

Aber keine Angst, es wurden keine dummen Sprüche" von Kirk und Co, ala, ist die Rutschbahn bereit" oder" wer fliegt den heute noch mit einer Halskette" neu-synchronisiert, sondern wirklich nur Passagen, die keinen Sinn ergaben.

Nun jedoch noch ein kleiner Wermutstropfen zum Ton.
Der deutsche Ton auf der BluRay wird etwas langsamer abgespielt, als auf der DVD oder damals im Fernsehen.
Dadurch wirken die Stimmen teilweise etwas müde und einschläfernd.
Warum das so ist, weiß ich nicht genau, hat aber wohl einen technischen Hintergrund, da die BluRay eine andere / niedrigere Bildwiederholungsfrequenz hat als unser normales Pal Format.

Jedoch ist mir diese Verlangsamung um einiges lieber ist, als dieser Pal Speed-up z.B. von TNG oder DS9 auf DVD, wo alle klingen als wenn sie Helium inhaliert hätten!

Die BluRays kommen in einer großen BluRay Hülle ins Haus.
Man hat sich offensichtlich von den Brotdosen" und Sonderverpackungen der DVD bzw. HD-DVDs verabschiedet.
Nur leider ist die Hülle der dritten Staffel dünner als Staffel 1 und 2.
Warum? Keine Ahnung, nehme an aus Kostengründen, hat sicher einen Cent Einsparrung ergeben!
Sieht halt nun nicht ganz symmetrisch aus im BluRay Schrank, wenn man die 3 Staffeln nebeneinander stellt.

Menu der BluRay ist schön gemacht, da gibt es nichts zu meckern.

Über die einzelne Episoden brauch ich nichts zu sagen, weiß ja jeder das sie geil sind :o)

Insgesamt muß ich einen Stern abziehen und zwar aufgrund der folgenden Mankos:
-> BluRay Bild weicher als HD-DVD Bild => vermutlich stärker gefiltert
Hätte nicht sein müssen!
-> Ton wird langsamer wiedergegeben als auf DVD oder damals am TV.

Außerdem stößt die Sparpolitik sauer auf => Ungleiche BluRay Hüllen
Als ob wir Star Trek Fans nicht sowieso die Melkkühe von Paramount wären!

Aber ansonsten kann man wohl behaupten, daß es TOS in dieser Qualität (außer auf dem toten HD-DVD Medium) noch nie gegeben hat und die neuen Effekte die Serie behutsam entstaubt haben.
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83 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geburtsstunde eines Universums, 28. Mai 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hierbei handelt es sich um die erste Staffel der Serie "Star Trek", die in Deutschland unter dem Namen "Raumschiff Enterprise" lief und auch als "The Original Series" oder einfach nur "Classic" bekannt ist. Sie ist nicht zu verwechseln mit der Serie "Star Trek - Enterprise", der 5. Star Trek-Serie, die momentan produziert und ausgestrahlt wird. Soviel vorweg.
Zur 1.Staffel der klassischen Serie: es handelt sich um die ersten 29 Episoden der Serie (der allererste Pilotfilm "The Cage" fehlt). Statt der sinnvolleren Produktionsreihenfolge wurde die Reihenfolge der US-Erstausstrahlung gewählt. Dies ist schade, da so die eigentliche Pilotfolge erst an 3.Stelle kommt, was man an den Uniformen und Sets deutlich erkennen kann.
Doch dieses Detail tut der genialen Serie keinen Abbruch und es ist schön, dass der Kult-Klassiker aus den 60er Jahren nun endlich auch bei uns auf DVD erhältlich sein wird. Da die Serie auf Film gedreht wurde und nicht nur auf Video-Master zurückgegriffen wurde, ist zu erwarten, dass die Bildqualität sogar noch besser als bei den neueren Trek-Serien ausfallen wird. Die Episoden wurden aufwendig restauriert, was von großer Bedeutung ist, da in der deutschen TV-Fassung oft bis zu 5 Minuten Filmmaterial fehlten.
Die 1.Staffel führt nicht nur die Charaktere der Serie ein, allen voran das kultige Triumvirat rund um Kirk, Spock und Pille McCoy, sondern reisst bereits die meisten SciFi Themen an, die in kommenden Staffeln der Serie und den Ablegerserien noch von Bedeutung sein werden. Zeitreisen, Androiden, Weltraumkrankheiten, Transporterunfälle, durchgedrehte Computer und Shuttlecrashs gehören zum Inventar dieser Staffel, die das Star Trek - Universum wie keine andere Trek-Season geprägt hat. Auch die berühmten Klingonen und Romulaner geben bereits ihr Stelldichein, wenn gleich sie freilich noch ein wenig anders aussehen.
Die Effekte in dieser Season sind selbst für die Verhältnisse der Originalserie noch eher bescheiden, Besserung bringen hier erst die Seasons 2 und 3. Auch sind viele Details einfach noch nicht durchdacht und klar definiert. So sehen wir Torpedo-Effekte wenn mit Phasern geschossen wird oder es können Crewmitglieder bei einem Transporterschaden nicht mit dem Shuttle abgeholt werden, weil die Idee von Shuttles erst einige Folgen später erdacht wurde. Doch all dies sind verständliche Kinderkrankheiten, die dem Zuschauvergnügen keinen Abbruch tun. Dies sind die ersten Schritte in einem neuen Universum und voll großem Respekt blicke ich auf diese Pionierleistung zurück, die einst Gene Roddenberry und sein Team vollbracht haben.
Für viele Trekker ist die Classic-Serie noch immer die einzig wahre Star Trek - Serie. Für andere ist sie der kultige Einstieg in ein noch größeres, genialeres Ganzes. Auch wenn ich die letztere Position bevorzuge, so kann ich mir Star Trek ohne die Originalserie einfach nicht vorstellen. Für alle Trekkies ist die Serie ein absolutes Muß, doch auch wer noch Neueinsteiger ist sollte sich das Original nicht entgehen lassen und sich von (aus heutiger Sicht freilich) eher diletantischen Spezialeffekten nicht abschrecken lassen. Denn eines ist sicher: egal, welchen Kurs das Star Trek - Franchise in den kommenden Jahren nehmen wird: die Originalserie wird immer unschlagbarer Science Fiction - Kult bleiben.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen so schlimm ist es doch gar nicht !, 27. Januar 2008
Von 
M. Demmler "MD" (Mannheim, Baden Würtenberg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
so jetzt besitze auch ich diese DVD / HD DVD Box und bei der Kritik einiger dachte ich ;oh Gott was haben die mit Star Trek gemacht .Jetzt hab ich mir die Folgen angesehen und dachte danach nur ;soviel wurde da ja auch nicht verändert``.Für meine Begriffe wurde da lediglich etwas abgestaubt ,aber so das der Cult Faktor auf keinen Fall verloren geht .Die überarbeiteten Effecte liegen immer noch weit hinter dem Standart der heut zu Tage möglich wäre .Einige Bilder z.b Enterprise im All Fliegend wurden vom Original beibehalten und lediglich etwas überarbeitet und wenn die Enterprise Warp fliegt sieht man immer noch keine Sterne vorbei ziehen wie in späteren Star Trek Serien .Fazit: die ganze Aufregung ist für die Katz ,Klassik ist immer noch Klassik wenn auch in abgestaubter Form ,aber das ;Kunstwerk``Star Trek wurde nicht neu gemalt !!!
Für meinen geschmack hätten die Verantwortlichen sogar noch etwas mutiger sein dürfen ,aber so wie es ist ,ist es prima .
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61 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vollständig, aber verbesserungswürdig, 7. November 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Manche Klassiker der 50er und 60er Jahre sind inzwischen liebevoll restauriert worden, die Farben wurden aufgefrischt, störende Bildpunkte entfernt. Diese als "renewed" teils noch einmal in die Kinos gebrachten Filme wirken wie gestern erst gedreht. Leider hat man sich bei diesem Fernsehklassiker (der ja auf Filmmaterial gedreht wurde) nicht die gleiche Mühe gemacht. Das Bild wirkt zwar farbstark und kontrastreich, aber es gibt viele störende Artefakte. Ein Punktabzug ist auch dadurch gerechtfertigt, dass die Folgen zwar endlich komplett vorliegen, aber bisher in Deutschland noch nicht veröffentlichte Szenen recht lieblos nachsynchronisiert wurden.

Die Folgen sind auf den DVDs angeordnet nach der "original air date sequence"; im folgenden jedoch nach der "production sequence". Produktionsnr./Jahr folgen in Klammern jeweils nach der Titelangabe.

DVD 1,3: Die Spitze des Eisbergs [Where No Man Has Gone Before](02 - 1966)
Das Budget für "The Cage" wurde weit überschritten, und NBC lehnte den Film schließlich ab, da er als zu anspruchsvoll für das amerikanische Fernsehpublikum galt. Immerhin genehmigte die Gesellschaft einen zweiten Pilotfilm, denn sie erkannte doch, welches Potential in der Serie steckte. Allerdings sollte der zweite Pilotfilm actionreicher und nicht so tiefsinnig sein. Der Weg für "Where No Man Has Gone Before" war geebnet. Regie führte James Goldstone. Die Musik schrieb Alexander Courage. Das Drehbuch besorgte Samuel A. Peeples: Jenseits der Grenzen des bekannten Weltraums gerät die Enterprise unter den Einfluss eines Energiefeldes. Als das Schiff das Feld wieder verläßt, verfügt der junge Offizier Gary Mitchell (Gary Lockwood) über gewaltige Fähigkeiten. Er fühlt sich als Gott.(Diese Folge enthält einen Textkommentar.)

DVD 3,2: Pokerspiele [The Corbomite Maneuver] (03 - 1966)
"The Corbomite Maneuver" ist die erste der regulären Star Trek-Folgen: Die Enterprise sieht sich im All plötzlich einem mächtigen Raumschiff gegenüber, dessen furchterregend aussehender Alien-Kapitän die Besatzung zur Kapitulation auffordert. Doch Kirk hat noch ein As im Ärmel. Er erklärt dem Commander der "Fesarius", dass das an Bord befindliche Corbomite explodieren und beide Schiffe vernichten würde, sollte Balok (Clint Howard) die Enterprise angreifen. - Das großartige Drehbuch schrieb Jerry Sohl.

DVD 2,2: Die Frauen des Mr. Mudd [Mudd's Women] (04 - 1966)
Der Schwindler Harcourt Fenton Mudd (Roger C.Carmel) kommt in Begleitung von drei umwerfend attraktiven Frauen an Bord, die dem männlichen Teil der Besatzung den Kopf verdrehen. Erst allmählich enthüllt sich das traurige Geheimnis ihrer Schönheit.

DVD 2,1: Kirk:2=? [The Enemy Within] (05 - 1966)
Eine Fehlfunktion des Transporters spaltet Kirk in zwei Personen: eine weichherzig zaudernde und eine von barbarischer Wildheit. Als Spock später das Phänomen enträtselt und psychologisch analysiert, stellt er fest, dass die eine Hälfte ohne die andere nicht existieren kann. - In dieser Folge verwendet der Vulkanier erstmals den legendären "Spock-Griff".

DVD 1,1: Das Letzte seiner Art [The Man Trap] (06 - 1966)
Kirk, McCoy und Darnell (Michael Zaslow) beamen auf den Planeten M 113, um die jährliche Routineuntersuchung an Professor Crater (Alfred Ryder) und seiner Frau Nancy (Jeanne Bal) vorzunehmen. Die Craters leben hier seit fünf Jahren und machen archäologische Ausgrabungen. Nancy ist eine alte Jugendfreundin von McCoy. In Wirklichkeit gaukelt ihm ein gestaltwandelndes Alien, das sie tötete, ihr Aussehen vor. - "The Man Trap" ist die erste Star Trek-Episode, die - am 8.9.1966 - öffentlich ausgestrahlt wurde. Der Produktionsstab inklusive der Schauspieler war über diese Wahl nicht glücklich, weil sie sie für die schlechteste bis dahin produzierte Folge hielten. Doch der Sender setzte sich durch, weil publikumswirksam ein echtes "Weltraummonster" auftauchte.

DVD 1,4: Implosion in der Spirale [The Naked Time] (07 - 1966)
Der Planet Psi 2000 wird bald auseinanderbrechen. Die Enterprise soll die Wissenschaftler, die auf dem eisigen Planeten stationiert sind, abholen und anschließend den Zerfall des Planeten beobachten. Spock und Lt. Joe Tormolen (Stewart Moss) beamen in die Station auf der Planetenoberfläche. Das Innere der Station ist mit einer Eisschicht überzogen, und alle sechs Besatzungsmitglieder sind tot. Anscheinend haben sie sich selbst umgebracht, und einer von ihnen öffnete die Schleuse nach außen. Spock und Tormolen kehren auf die Enterprise zurück, unwissend, dass Tormolen einen Virus auf die Enterprise eingeschleppt hat. Kurz darauf werden auch Sulu und der Navigator Lt. Riley (Bruce Hyde) mit dem Virus infiziert: hemmungslos leben sie ihre Emotionen aus.

DVD 1,2: Der Fall Charlie [Charlie X] (08 - 1966)
Vor 14 Jahren stürzte ein Raumschiff auf dem Planeten Thasus ab. Nur der damals dreijährige Charles Evans (Robert Walker jr.) überlebte. Das Raumschiff Antares las ihn dort auf und hat ein Rendezvous mit der Enterprise, die Charlie zur Kolonie Alpha V bringen soll. Captain Ramart (Charles J.Stewart) und sein erster Offizier begleiten den 17jährigen auf die Enterprise. Sie loben den Jungen in höchsten Tönen, haben es aber eilig, auf die Antares zurückzukehren. Bald wird klar, dass Charlie mit immensen PSI-Kräften begabt ist.

DVD 4,2: Spock unter Verdacht [Balance of Terror] (09 - 1966)
Einer der Erd-Außenposten, die entlang der neutralen Zone eingerichtet sind, wird von einem romulanischen Commander (Mark Lenard) angegriffen, der über einen "Warbird" mit genialer Tarnvorrichtung verfügt. Die Enterprise nimmt Kurs auf den Außenposten, während Spock die Besatzung über die Romulaner informiert. Vor 100 Jahren war die Föderation in einen heftigen Krieg mit den Romulanern verwickelt. Der Friede, der seitdem zwischen beiden Mächten besteht, ist recht unsicher. Keine Seite hat je die andere zu Gesicht bekommen. Was keiner weiß: Die Romulaner sind mit den Vulkaniern verwandt. Zu einer Zeit, als Vulkan noch in seiner barbarischen Periode war, haben sie den Planeten verlassen. - Nach einer Umfrage unter amerikanischen Fans ist "Balance of Terror" die drittbeste Folge.

DVD 2,3: Der alte Traum [What Are Little Girls Made Of?] (10 - 1966)
Die Enterprise nähert sich dem Planeten Exo III, auf dem sich der seit langem vermisste Dr. Roger Korby (Michael Strong), der Verlobte von Christine Chapel (Majel Barrett), zuletzt aufgehalten hat. Sie und der Captain beamen auf den vereisten Planeten. Dort treffen sie auf Dr. Brown (Harry Basch), Korbys Assistenten, und den riesigen Ruk (Ted Cassidy). Während der Koloss von den Ureinwohnern des Planeten geschaffen und mit der Fähigkeit ausgestattet wurde, die Stimme jeder Person zu imitieren, ist Brown in Wirklichkeit ein perfektes Androiden-Ebenbild aus Korbys Labor.

DVD 3,1: Der Zentral-Nervensystem-Manipulator [Dagger of the Mind] (11 - 1966)
Die Enterprise befindet sich im Orbit um Tantalus V, um Fracht auszutauschen. Auf diesem Planeten leitet Dr. Tristan Adams (James Gregory) eine fortschrittliche Strafkolonie, deren Zweck es ist, die Inhaftierten wieder zu rehabilitieren. Der Austausch der Güter verläuft nicht ganz problemlos, denn in einer der Kisten, die an Bord gebracht werden, hat sich Simon van Gelder (Morgan Woodward) versteckt. Er schlägt einen Techniker nieder und zieht sich dessen Overall an. Inzwischen erhält die Enterprise, die bereits wieder den Orbit von Tantalus V verlassen hat, eine Nachricht von der Kolonie, dass einer der Inhaftierten verschwunden sei.

DVD 2,4: Miri, ein Kleinling [Miri] (12 - 1966)
Die Enterprise empfängt einen Notruf von einem Planeten, der sehr stark der Erde gleicht. Auf dem gesamten Planeten leben nur noch die Kinder. Vor 300 Jahren machten Wissenschaftler Experimente zur Verlängerung der Lebensspanne. Sie schufen ein Virus, das das Altern verlangsamen sollte. Das Experiment funktionierte. Die Kinder altern pro Jahrhundert nur um rund einen Monat. Doch kommen sie in die Pubertät, wird das Virus aktiv, und sie erkranken an einer lepraähnlichen Krankheit, an der sie sterben. Die Kinder - angeführt von Miri (Kim Darby) - haben auch eine eigene Sprache entwickelt. Sie selbst nennen sich die "Onlies" (in der deutschen Fassung "Kleinlinge"), die Erwachsenen "Grups" ("Wachsenen"), was von "grown ups" kommt. - Adrian Spies' Drehbuch erinnert an das Märchen von Peter Pan.

DVD 4,1: Kodos der Henker [The Conscience of the King] (13 - 1966)
Vor 20 Jahren brach auf der Kolonie Tarsus IV eine Hungersnot aus. Gouverneur Kodos verhängte das Kriegsrecht und ließ angesichts der knappen Nahrungsvorräte die Hälfte der Kolonisten umbringen, um so der anderen das Überleben zu ermöglichen. Als früher als erwartet Nachschub eintraf, hatten bereits Tausende ihr Leben verloren. Viele nehmen an, dass Kodos bei den anschließenden Unruhen umkam, doch auf dem Planeten Q ist man davon überzeugt, dass der Massenmörder noch lebt und sich hinter der Identität des Schauspielers Anton Karidian (Arnold Moss) verbirgt, der mit seiner Tochter Lenore (Barbara Anderson) gerade eine Vorstellung gibt. - Der Titel "The Conscience of the King" ist ein Zitat aus Hamlet: "I know my course. The spirit that I have seen may be a devil... I'll have grounds more relative than this. The play's the thing wherein I'll catch the conscience of the king." (Diese Folge enthält einen Textkommentar.)

DVD 4,4: Notlandung auf Galileo 7 [The Galileo Seven] (14 - 1967)
Bei der Untersuchung des Quasars Murasaki 312 wird die Raumfähre Galileo aus ihrem Kurs geschleudert. Nach der Notlandung auf dem Planeten Taurus II übernimmt Spock das Kommando. Es stellt sich heraus, dass der Planet von riesigen affenartigen Eingeborenen bewohnt ist, die rücksichtslos die Crew attackieren. Angesichts dieses Gegners kommt Spock mit seiner logischen Handlungsweise nicht weiter; seine Fehlentscheidungen kosten zwei Männern das Leben.

DVD 5,4: Kirk unter Anklage [Court Martial] (15 - 1967)
Während eines Ionensturms hat sich Lt. Commander Benjamin Finney (Richard Webb) im Ionenschirm aufgehalten, um dort Messungen vorzunehmen. Bei Alarmstufe Rot hatte Kirk keine andere Wahl, als den Schirm abzuwerfen, um das Schiff zu retten, auch wenn Finney dabei umkam. Nun ist die Enterprise zu Reparaturen im Orbit um Raumbasis 11. Kirk wartet im Büro von Commodore Stone (Percy Rodriguez) auf Spock mit dem Logbuch und gibt den Vorfall zu Protokoll. Plötzlich kommt Finneys Tochter Jamie (Alice Rawlings) ins Büro gestürmt und beschuldigt Kirk, ihren Vater umgebracht zu haben. Inzwischen hat Stone sich den Logbuchauszug angesehen und festgestellt, dass Kirk nicht bei Alarmstufe Rot, sondern schon bei Gelb den Ionenschirm abgeworfen hat. Die Anklage wegen fahrlässiger Tötung und Meineid scheint unausweichlich.

DVD 3,3-4: Talos IV - Tabu, Teil I & II [The Menagerie, Part I & II] (16 - 1967)
Obwohl "The Cage" bei NBC als Pilotfilm durchgefallen war, wollte Gene Roddenberry das bereits gedrehte Material dennoch verwenden. Als reguläre Folge konnte es nicht gesendet werden, da die Unterschiede zu den anderen Episoden zu groß waren. Daher schrieb Gene "The Menagerie", den einzigen Zweiteiler der Serie. In dieser Folge werden die Ereignisse aus "The Cage" im Rückblick präsentiert und als "vor 13 Jahren geschehen" deklariert. Die Rahmenhandlung baut auf "The Cage" auf: Spock versucht erfolglos Captain Pike erneut nach Talos IV zu transportieren und muss sich vor Gericht behaupten. So können alle Veränderungen durch die bis dahin verstrichene Zeit erklärt werden. Jeffrey Hunter stand für "The Menagerie" nicht mehr zur Verfügung, daher wurde Captain Pike nun von Sean Kenney dargestellt. - "The Menagerie" wurde 1966 mit dem "HUGO Award" (wie auch 1967 die Story von "The City on the Edge of Forever") ausgezeichnet. (Die Doppelfolge enthält einen Textkommentar.)

DVD 4,3: Landurlaub [Shore Leave] (17 - 1967)
Die Enterprise ist im Orbit um einen noch nicht kartographierten Planeten in der Omikron Delta-Region. McCoy und Sulu leiten einen Landetrupp und stellen fest, dass der Ort für einen Landurlaub bestens geeignet ist. Auf diesem Planeten werden nämlich die Gedanken wahr! So trifft Kirk, gerade als er an ihn denkt, seinen alten Klassenkameraden Finnegan (Bruce Mars) wieder. - Drehbuchautor Theodor Sturgeon ließ sich von "Alice im Wunderland" inspirieren.

DVD 5,1: Tödliche Spiele auf Gothos [The Squire of Gothos] (18 - 1967)
Kirk und seine Mannen bekommen es mit Trelane (William Campbell) zu tun - einem mächtigen Außerirdischen, der sich die Zeit mit exzentrischen Spielen vertreibt. Er besitzt große Macht, kann Materie in Energie und zurück in Materie verwandeln und dabei ihre Form ändern. So baute er sich den Planeten Gothos. - Die Figur des "Q" in "The Next Generation" ist eine Weiterentwicklung der Hauptperson dieser Episode. Sie ist nebenbei die einzige, in der ein deutsches Besatzungsmitglied, Lt. Karl Jaeger (Richard Carlyle), mitspielt. Trelane spricht sogar einige Worte Deutsch, als er ihn kennenlernt: "Eins - zwei - drei - vier - gehn' wir mit dem Schießgewehr!"

DVD 5,2: Ganz neue Dimensionen [Arena] (19 - 1967)
Auf Cestus III kommt es zu einem Schlagabtausch zwischen der Enterprise und dem Schlachtschiff einer feindlichen Spezies. Die Metronen (u.a. Carole Shelyne), die das Sonnensystem kontrollieren, sind jedoch nicht bereit, die Gewalttätigkeiten weiter zu dulden. Sie wollen den Konflikt auf eigene Weise lösen. Sie erschaffen einen Asteroiden, auf dem Kirk und der gegnerische Commander stellvertretend die Entscheidung austragen sollen. Kirk bekommt es mit einem echsenähnlichen Gorn zu tun - zwar langsam, aber unglaublich widerstandsfähig. Jetzt ist seine ganze Kreativität gefragt!

DVD 7,3: Auf Messers Schneide [The Alternative Factor] (20 - 1967)
Die Enterprise begegnet auf einem bisher unbekannten Planeten dem Raumfahrer Lazarus (Robert Brown), der immer wieder gegen einen äußerlich gleichen Gegner im interdimensionalen Raum kämpfen muss. Beide Lazarusse stammen aus verschiedenen Universen; das eine besteht aus Materie, das andere aus Antimaterie. Der Verbindungspunkt ist der der "Limbo", ein Korridor zwischen den Parallelwelten, der durch ein Zeitschiff erreicht werden kann. - "The Alternative Factor" wird von Kritikern als schlechteste Folge der 1. Staffel angesehen. Der wissenschaftliche Hintergrund der Episode ist genauso schwach wie die verworrene Handlung: Der große Knall hätte schon erfolgen müssen, als einer der beiden Lazarusse zum ersten Mal in das andere Universum gelangte; selbst dann wären nicht beide Universen vernichtet worden, sondern nur Lazarus und die entsprechende Menge Materie aus dem anderen Universum.

DVD 5,3: Morgen ist Gestern [Tomorrow Is Yesterday] (21 - 1967)
Techniker Webb (Richard Merrifield) von der 48. Airbase Group entdeckt auf dem Radarschirm ein unbekanntes Flugobjekt, das plötzlich über den Omaha-Werken aufgetaucht ist. Man schickt ein Flugzeug los, um sich das UFO anzusehen. Es entpuppt sich als die Enterprise. Sie war auf dem Weg zur Raumbasis 9, als sie in das Gravitationsfeld eines erloschenen Sterns geriet. Die einzige Möglichkeit freizukommen war, mit allen Antriebsreserven durchzustarten. Die Enterprise konnte so zwar entkommen, wurde aber in die Vergangenheit geschleudert, zurück in die Erdatmosphäre. Lt. Uhura empfängt eine Funkmeldung, die vom ersten bemannten Mondflug des Jahres 1968 berichtet - die Zeit, in der sich die Enterprise jetzt befindet. Dann bekommt sie einen neuen Funkkontakt. Es ist das Kampfflugzeug, das sie verfolgt. Aus dem Gespräch des Piloten mit der Bodenstation ergibt sich, dass er das UFO zur Landung zwingen soll, was Kirk alarmiert: er lässt Capt. John Christopher (Roger Perry) an Bord beamen. - "Tomorrow is Yesterday" war die erste in Deutschland ausgestrahlte "Enterprise"-Folge - im ZDF am 27.5.1972.

DVD 6,1: Landru und die Ewigkeit [The Return of the Archons] (22 - 1967)
Vor 50 Jahren verschwand das Raumschiff Archon im Orbit um Beta III. Kirk geht der Sache nach und beamt mit Spock, McCoy, dem Soziologen Lindstrom und zwei Wachen auf den Planeten, wo die Bevölkerung in phlegmatischer Ruhe lebt - bis ihr "Gott" Landru (Charles Macauley) bestimmt, dass Mord, Raub und Gewalt ausbrechen sollen. Kirk und seine Leute finden heraus, dass Beta III vor 6000 Jahren eine hochtechnologische Zivilisation war, die sich aber ständig bekriegte. Aus diesem Grund unterzog "Landru" alle Bewohner einer Gehirnwäsche, und seitdem sind alle glücklich und willenlos. Als die Besatzung der Archon landete und für Unruhe sorgte, wurden alle entweder von "Landru" absorbiert oder getötet. Es gibt einige wenige Leute, die gegen das Absorbieren immun sind. Zu ihnen gehört Reger (Harry Townes), der eine kleine Untergrundorganisation leitet.

DVD 6,3: Krieg der Computer [A Taste of Armageddon] (23 - 1967)
Botschafter Robert Fox (Gene Lyons) befiehlt Kirk, Eminiar VII anzufliegen. Allerdings befindet sich Eminiar VII seit 500 Jahren im Krieg mit Vendikar, dem dritten Planeten des Systems. Zwar kämpfen nur die Computer gegeneinander - aber jede Seite muss ihre fiktiv errechneten Verluste tatsächlich töten. - Keine andere Folge beschäftigt sich mit dem Thema "Krieg" so intensiv wie "A Taste of Armageddon" (Story: Robert Hammer). Indem Kirk die Computer zerstört, beendet er den scheinbar "sauberen" Krieg und zwingt die Eminianer, entweder einen echten Krieg mit allen Schrecken, Grauen und Verwüstungen zu führen, oder die Initiative - sprich "Frieden" - zu ergreifen. Leider wurde "Krieg der Computer" im Deutschen nur mangelhaft synchronisiert.

DVD 6,2: Der schlafende Tiger [Space Seed] (24 - 1967)
Die Enterprise empfängt Signale im uralten Morse-Code und entdeckt bald deren Quelle - die "Botany Bay", ein Raumschiff der DY100-Klasse, das 1996 von der Erde gestartet wurde. Die Ankunft der Leute von der Enterprise aktiviert einen Mechanismus, der den Kommandanten der "Botany Bay" aufwachen lässt. Der Fremde stellt sich als "Khan Noonian Singh" vor. Inzwischen hat Spock einiges über die "Botany Bay" herausgefunden: 1992 löste eine Gruppe von genetisch herangezüchteten Übermenschen die "eugenischen Kriege" aus. Als die Supermenschen schließlich geschlagen wurden, flüchteten sie mit der "Botany Bay" in den Weltraum. Freilich halten sie sich auch jetzt - nach ihrem Erwachen - für vollkommen und sehen in den anderen Menschen niedere Wesen. Immer noch ist Khan (Ricardo Montalban) davon überzeugt, dass er die Welt regieren müsse. - Fortgesetzt wurde "Space Seed" in den 80er Jahren im Kino mit "The Wrath of Khan". 15 Jahre nach "Space Seed" beeindruckte Montalban erneut in der Rolle des Khan, der alles auf eine Karte setzt, um sich an Kirk zu rächen.

DVD 6,4: Falsche Paradiese [This Side of Paradise] (25 - 1967)
Auf Omicron Ceti III lebt man in Glück und Frieden, denn geheimnisvolle Sporen schenken allen Besuchern überschäumende Lebensfreude. Sie lagern sich im Gehirn ein und besänftigen die Gemüter; gleichzeitig sorgen sie dafür, dass ihre Gastkörper nicht erkranken. Als auch Spock von den Sporen befallen wird, verliebt er sich in eine der Kolonisten des Planeten, Leila Kalomi (Jill Ireland), die er vor sechs Jahren kennengelernt hatte. Als sich die Sporen auch auf der Enterprise verteilen, meutert die Besatzung. Sie will sich auf Omicron Ceti niederlassen, da sie das wirkliche Paradies gefunden zu haben glaubt. Selbst Kirk scheint gefährdet, dessen Credo bis dahin immer lautete, dass der Mensch sich weiterentwickeln müsse und nicht stagnieren dürfe.

DVD 7,1: Horta rettet ihre Kinder [The Devil in the Dark] (26 - 1967)
Auf dem Planeten Janus VI befindet sich eine Bergbaustation. Doch die Arbeiter in den Tunneln fallen reihenweise der "Mordlust" eines Monsters zum Opfer. Aus diesem Grund ruft Chefingenieur Vanderberg (Ken Lynch) die Enterprise um Hilfe. Kirk und Spock stellen der Kreatur nach und müssen entdecken, dass Horta (Janos Prohaska) nur ihren Nachwuchs schützt. - Drehbuchautor Gene L.Coon ließ sich durch die wissenschaftliche These inspirieren, dass anstelle von Kohlenstoff auch Silizium zur Grundlage für Leben werden könnte.

DVD 7,2: Kampf um Organia [Errand of Mercy] (27 - 1967)
Die Friedensverhandlungen zwischen der Föderation und den Klingonen sind gescheitert, und es droht Krieg. Die Enterprise nimmt Kurs auf Organia, um zu verhindern, dass die Klingonen den Planeten annektieren. Spock und Kirk werden freundlich von Ayelborne (Jon Abbott), dem Vorsitzenden des Ältestenrats, begrüßt. Kirk berichtet von der geplanten Invasion, aber die wehrlos wirkenden Organier lehnen jede Hilfe ab. Inzwischen trifft die Streitmacht der Klingonen ein, angeführt von Kor (John Colicos). Als sich eine Föderationsflotte nähert, scheint eine Raumschlacht unvermeidbar. Doch unmittelbar vor dem drohenden Schlagabtausch werden die Waffen und Ausrüstungen aller Kampfparteien unerträglich heiß. Die Organier machen klar, dass es keinen Krieg geben wird. Dann zeigen sie Menschen wie Klingonen ihre wahre Natur. - "Errand of Mercy" präsentiert erstmals die Klingonen als die Erzrivalen der Menschen, doch diese kommen nicht besser weg!

DVD 7,4: Griff in die Geschichte [The City on the Edge of Forever] (28 - 1967)
Auf einem unbekannten Planeten entdeckt die Enterprise den "Guardian of Forever", den Wächter der Ewigkeit. Im Inneren eines Rings läuft wie in einem Film die ganze Geschichte der Erde ab. Durch das Zeitportal gelangen Kirk, Spock und McCoy in das Amerika der 30er Jahre, wo Kirk sich in die junge Sozialarbeiterin Edith Keeler (Joan Collins) verliebt. Doch aus der Geschichte weiß er, dass sie sterben muss. - "The City on the Edge of Forever" von Harlan Ellison ist nicht nur die Lieblingsfolge der Fans, sondern gewann auch 1968 den internationalen "HUGO Science Fiction-Award".

DVD 8,1: Spock außer Kontrolle [Operation: Annihilate!] (29 - 1967)
Die Enterprise verfolgt die Spur eines Massenwahnsinns, der im Laufe der Jahrtausende mehrere Zivilisationen ausgelöscht hat. Nach Spocks Berechnungen müsste Deneva das nächste Opfer sein. Dort lebt auch Kirks Bruder Sam (William Shatner) mit seiner Familie. Doch fledermausartige Aliens, die zwar separat existieren, aber alle Teile eines Organismus sind, sind bereits über die Kolonie hergefallen. Samuel Kirk ist tot, seine Frau Aurelan (Joan Swift) stirbt in Agonie. Kirks Neffe Peter (Craig Hundley) bleibt verwaist zurück. Die Phaserstrahlen des Landetrupps zeigen keine Wirkung. Spock wird von einem der Wesen angegriffen, das sich an seinen Rücken heftet und von da aus in sein Nervensystem eindringt. - Die Hauptstadt von Deneva existiert wirklich. Die Außenaufnahmen fanden unter freiem Himmel bei der T.R.W. Corporation in Kalifornien statt.

Specials auf DVD 8:
- Die Geburt einer zeitlosen Legende [The Birth of a Timeless Legacy] 24:00
- Leben jenseits von Star Trek: William Shatner [Life Beyond Trek: William Shatner] 10:12
- Wo nie zuvor ein Mensch gewesen ist... [To Boldly Go... - Season One] 18:45
- Reflektionen über Spock [Reflections on Spock] 11:58
- Klatsch & Tratsch: Romanzen im 23. Jahrhundert [Kiss & Tell: Romance in the 23rd Century] 8:19
- Trekker Connections 3:41
- Star Trek The Next Generation DVD Trailer 1:10
- Star Trek Deep Space Nine DVD Preview 4:49
- Star Trek Voyager DVD Trailer 2:20
- Sci-Fi Visionäre [Sci-fi Visionaries] 16:25
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Hoch auf die guten alten Tage..., 18. September 2009
Von 
Nach dem Ansehen des letzten Kinofilms wogte noch im Kinosessel eine Welle der Nostalgie über mich, also nichts wie die erste Staffel gekauft. Wenn man die Folgen früher bei jeder Wiederholung im Fernsehen gesehen hat, gibt's es ja keinen Grund, sich die Serie nicht in die Sammlung zu stellen. Und was soll ich sagen? Es ist immer noch ein himmlisches Vergnügen :-)

Manches wirkt unfreiwillig komisch, und über so manches gesellschaftliches Bild (dessen Spiegel Film und Fernsehen auch bei SciFi immer sind), kann man auch nur schmunzeln oder stirnrunzeln, z.B. manche Interpretation von weiblichen Rollen ... nichtsdestotrotz merkt man ST auch nach all der Zeit noch den bekannten hintergründigen Humor an und eine gewisse Intelligenz, die es auch nach all den Jahren wohltuend vom heutigen aalglatten Einheitsbrei der SciFi-Serien abhebt.

Die Bildqualität der BluRay ist, gemessen am Alter der Folgen, absolut angemessen; Hut ab, was hier restauriert werden konnte. Daß die Qualität manchmal schwankend ist, lege ich bei 40 Jahren nicht wirklich als Makel aus, BR hin oder her. Ebenso beim Sound, wo sich der deutsch hörende Zuschauer mit Standardspur begnügen muß. Aber hey, vor fünfzehn Jahren hat es auch mit Röhre und ohne Surround Spaß gemacht.

Die Episoden, das dürfte schon bekannt sein, kann man wahlweise in Originaloptik oder mit aufpolierten Zwischensequenzen ansehen; so wie ich das Menü verstehe, kann man auch während des Ansehens wechseln, habe ich jedoch noch nicht getestet. Ich entscheide mich meist für die zweite Wahl, denn a) wenn man schon BR hat, muß man es auch ausnutzen und b) die alte Version kennt man ja :-)

Zu der Diskussion, ob die Episoden nun in korrekter Reihenfolge sind und was jetzt der eigentliche Pilotfilm ist, enthalte ich mich an dieser Stelle, da ich Star Trek zwar immer gern gesehen habe, meine Sympathie aber nie ins absolute Detail oder Fanatische abgeglitten ist. Bei manchen Diskussionen, auch oder gerade beim letzten Kinofilm ist es schon manchmal traurig/lustig, worüber manche Leute sich in die Haare bekommen können (Und jetzt bitte keine verbalen Scharmützel - der Begriff Fan" stammt nun mal von Fanatiker" oder fanatisch" ab). Also einfach ansehen und genießen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Errungenschaft für sauer verdientes Geld, 27. September 2007
Grundsätzlich befürworte ich die aufwändige Restaurierung in Bild und Ton , vor allem auch die Nachbesserung der Spezialeffekte dieser besten TV-Serie aller Zeiten.Als langjährigen Star Trek-Fan hat es mich schon immer ein bisschen gestört, mit welch banalen Mitteln damals in den 60ern diese geniale Weltraum-Saga verfilmt wurde.Den Klingonen hatte man einfach Farbe ins Gesicht geschmiert , die Planeten sahen immer gleich öde aus und manche Aliens wurden aus Kostengründen in anderen Folgen wieder aus der Mottenkiste geholt.Schon damals, 1966, erkannte man, dass die Trickeffekte aufgrund des niedrigen Budgets der Serie nicht gerecht werden konnten.Verglichen mit Meisterwerken wie "Odyssee im Weltraum" oder dem noch früheren "Kampf der Welten" fällt der Qualitätsabfall bei Star Trek deutlich auf.Das war nun besonders bedauerlich, da man die Charaktere des draufgängerischen Kirk, des gefühlskalten Spock und des warmherzigen McCoy liebgewonnen hatte, sie als Identifikationsfiguren nutzte.Zehn Jahre nach dem Aus der Serie starteten die sehr erfolgreichen Kinofilme und es folgten weitere , neue Serien, deren Erfolg nicht zuletzt auch vom höheren Budget und folgerichtig von besseren Effekten abhängig war.Mittlerweile sind 40 Jahre verstrichen, als man sich dachte, man könne die Original-Serie doch einfach den modernen Ansprüchen gerecht machen.Jede einzelne Filmsequenz aus allen 80 Episoden wurde restauriert und das Ergebnis ist überwältigend.Strahlender sahen die bunten Uniformen nie zuvor aus ! Stein des Anstoßes vieler Kritiker sind jedoch die neuen digital erschaffenen Sequenzen, welche die alten (überholten) Effekte ersetzen.Die Enterprise fliegt endlich dreidimensional, endlich bekommt man auch die feindlichen Schlachtschiffe zu sehen, endlich sieht jeder Planet realistischer, individueller aus.Ich bin wirklich begeistert und möchte skeptischen Fans zum Kauf raten.Keine bange, es wurde wirklich nichts verhunzt, anders als es George Lucas jüngst mit "Star Wars" getan hat.Und wem die neue alte Enterprise trotzdem nicht gefällt, der kann sich jederzeit die alten DVD-Boxen kaufen - die rennen ihm ja nicht weg !
Zum Schluß darf ich nicht vergessen, noch 1 Stern abzuziehen, des unverschämt hohen Preises wegen.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich !!!, 6. September 2004
Als ich 1984 durch eine Wiederholung von 'Raumschiff Enterprise' zum Fan wurde, gab es weder TNG noch Voyager und somit stellt die Classic-Serie für mich immer noch etwas ganz Besonderes dar. Ich habe die Episoden seit mindestens 10 Jahren nicht mehr angesehen und entdecke sie gerade - dank der DVD-Box - noch einmal neu.
Man muss sich immer vor Augen halten, dass 'Star Trek' im Jahre 1966 gedreht wurde und es damals wenig Vergleichbares im US-Fernsehen gab. Science Fiction wurde durch die Enterprise endlich salonfähig. Die Spezialeffekte waren für die damalige Zeit bahnbrechend und die beteiligten Effektemacher kann man wahrlich als Pioniere bezeichnen. Die Stories haben die Jahrzehnte überraschend gut überdauert und können den Zuschauer noch immmer an den Bildschirm fesseln. 'Star Trek' ist zu einem wichtigen Bestandteil der nordamerikanischen Kultur geworden.
Nun zur Box: Durch die ungewöhnliche Verpackung sind die DVDs recht gut geschützt, lose Disks dürften eher die Ausnahme sein. Der Packung liegt ein Heftchen mit einer Episodenübersicht auf Deutsch bei. Die DVD-Menüs sind raffiniert animiert und bequem zu bedienen. Ich vermisse lediglich die Play-All Option.
Der erste Pilotfilm 'The Cage' befindet sich leider nicht in der Box, was der Vollständigkeit halber angebracht gewesen wäre. Allerdings muss auch gesagt werden, dass die Entscheidung Paramounts durchaus Sinn macht, denn 1. ist das Filmmaterial von 'The Cage' größtenteils in 'The Menagerie 1+2' enthalten und 2. würde 'The Cage' zuviel von der Handlung von 'The Menagerie' vorwegnehmen, bzw. der Handlung am Ende leicht widersprechen.

Über die Reihenfolge der Episoden läßt sich zu Recht streiten. Die Nummer neben jeder Episode bezieht sich auf die Produktionsreihenfolge. Nr. 01 fehlt natürlich, denn das wäre ja 'The Cage' gewesen. Die Reihenfolge auf den Disks entspricht jedoch der Reihenfolge der US-Erstaustrahlung. Mir persönlich wäre die Produktionsreihenfolge lieber gewesen. Ein Glück, dass jede Episode in sich abgeschlossen ist und dass die Reihenfolge keine so große Rolle spielt wie bei 'Babylon 5'.
Die Bildqualität ist, wenn man das Alter des Filmmaterials bedenkt, sehr gut. Hier und da gibt es noch ein paar kleine Bildfehler, die hätte man eigentlich noch ausbessern können - aber ich will mal nicht pingelig sein...Die deutsche Synchro ist leider etwas zotig ausgefallen, dank DVD-Technologie kann man zum Glück den englischen Original-Ton anwählen. Die von deutschen Fernsehsendern herausgeschnittenen Szenen wurden - soweit ich das anhand meiner Kaufkassetten aus den USA nachprüfen konnte - wieder eingefügt. Des weiteren enthält die DVD-Box die französische, italienische und spanische Synchronisation der Serie.
Wer die Anekdoten der Schauspieler nicht kennt, dem werden die Specials gefallen. Die Specials haben mich zwar nicht wirklich vom Hocker gehauen, aber es war schon toll, dass alte Interviews mit Gene Roddenberry drin waren und dass einige der Drehbuchautoren zu Wort kamen. In den ersten beiden Specials-Menüs sind übrigens drei 'Red Shirt Logs' versteckt. Schmerzlich vermisst habe ich allerdings die Blooper-Filme.
Alles in allem darf diese Box in keiner DVD-Sammlung fehlen!
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