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am 4. August 2004
Eines hat Mark Lanegan bei den Queens mit Sicherheit dazu gelernt. Nämlich dass eine größere Zahl an kreativen Gästen für die Vielfalt einer Platte durchaus von Vorteil sein kann. Jetzt aber die Gästeliste für "Bubblegum" runter zu kauen, verbietet der gesunde Menschenverstand, dass unter anderem aktueller und ehemaliger Steinzeitadel beteiligt war, versteht sich von selbst.
Nach dem ruhigen, noch in Bodennähe verharrenden Einstieg "When Your Number Isn't Up" wird mit dem großartigen Duett mit der verzaubernden PJ Harvey "Hit The City" auch schon ein wichtiges Grundelement dieses hervorragenden Albums vorgegeben: Bestechende Lässigkeit, wie sie schon lange nicht mehr durch den Äther daher rauschte. Lanegan verzieht beim Singen wahrscheinlich nur den rechten Mundwinkel, denn im linken steckt immer eine seiner Fluppen, die er sich täglich in übermäßiger Anzahl zum Stimmbänderstreicheln durch die Kehle quält.
Der bereits von seiner letzten EP bekannte "Metamphetamine Blues" wird mit seinen verstörenden Metallverarbeitungsgeräuschen und den verzerrten Gesängen seinem Namen ehrenhaft gerecht. Lanegan beweist, dass Ohren auch mit Schleifpapier gesäubert werden können.
Gemeinsam mit Chris Goss und unter spärlicher Instrumentalisierung durchschreitet Lanegan die Prärie "One Hundred Days" lang auf der Suche nach musikalischer Askese, die er mit "Bombed" gnadenlos auf die Spitze treibt. Kann dieses gut einmütige Duett, ein Songskelett so aufwendig wie eine nackte Glühbirne als Deckenlampe, heutzutage überhaupt noch begeistern? Und wie es das kann, immer wieder wird man den Player diesen kurzen, mit geschlossen Augen vernommenen Hauch noch ein weiteres Mal zu spielen veranlassen.
Um daraufhin nicht gleich mit dem ganzen Körper gegen die Zimmerwand geschmettert zu werden, schließt sich das wunderschön melancholische "Strange Religion" an.
Danach rockt "Sideways in Reverse" geradlinig ohne Hoch- und Tiefpunkte, gefolgt vom schwermütigen "Come To Me", ein weiteres Tränen in die Augen treibendes Stück mit PJ Harvey.
Eine kurze Beschreibung für "Like Little Willie John"? Coolness pur. Mark Lanegan sitzt fern jeglicher Klischees im Saloon und singt über die Liebe, die Westerngitarre kommt hinzu, der Hörer setzt die Sonnenbrille auf und nickt.
"Can't Come Down" und der "Death Valley Blues" veranlassen wieder zu Psychosen und die Desert Sessions lassen grüßen, "Head" besticht mit spritzigem Midtempo und verzerrter Begleitung.
Und dann ist man wirklich "Out Of Nowhere", die Orientierung fehlt, kann die letzten 50 Minuten nicht richtig einordnen, sitzt neben Mark Lanegan schweigend in der Landschaft und irgendwo von der Palm Desert her scheint ein uns sehr bekannter Blondschopf zu winken, zum nochmaligen Kauen veranlassend, auf dass wir weitere, bisher verborgene Geschmacksrichtungen auf der Zunge spüren.
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am 20. September 2004
Langsam macht er mir Sorgen, der Mann! 1. seine Musik entwickelt sich mit jedem Album weiter, ohne daß der Höhe- oder Endpunkt der Entwicklung sichtbar wäre. Merkwürdig: Er überrascht nicht, er wiederholt sich sogar mit leichten Variationen, aber er langweilt nicht! Ganz und gar nicht!
2. er klingt mitlerweile so abgeklärt, als lebe er im Paralleluniversum und würde nur ab und zu mal bei uns vorbeischauen, um zu sehen, wie sich die Dinge hier entwickeln. Wer ihn live gesehen hat, weiß, daß er sich dort ganz genauso gibt.
Die Variationen, die er hier einbringt, sind schnell beschrieben: 1. perfekt eingesetzte Sängerinnen: Seine Ex-Frau Wendy Fowler, die ihn auch live begleitet, mit zurückhaltender Stimme, die es schafft, wenn sie um Lanegans Stimme kreist, den Hörer die Luft anhalten zu lassen (Wer sich, wenn "Bombed" im Hintergrund läuft, noch unterhalten kann, hat keine Ohren! Und Polly Jean Harvey, die sich, wie immer, kaum zurückhalten kann und dafür etwas in den Hintergrund gemischt wird. Wie sie bei "I hit the city", dem Tempo des Stückes etwas vorauseilt und Lanegans Stimme dadurch noch schleppender erscheinen läßt, ist im wirklichen Wortsinn kongenial. Sie sebst fällt zwar deutlich auf, sorgt aber dafür, daß die Qualität der Stimme Lanegans, die einen so schon in die Ecke treibt, noch deutlicher wird, wenn er eine Oktave tiefer als sie, stoisch vorwärtsmarschiert und sich so überhauptnicht um die andere Stimme kümmert.
Und die Band, die aus alten Bekannten besteht (Izzy Straddlin' von Guns 'n' Roses, Josh Homme, Background von Greg Dulli...), ein Wiederhören mit guten alten Bekannten aus den letzten 16 Jahren Wüsten-,Glam- und Psychedelic-Rock der amerikanischen Westküste. Und doch bleibt im Nachhinein nur eines richtig im Kopf Hängen: Mark Lanegan, der mal kurz in unserer Welt vorbeigeschaut hat. Wow!
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am 4. August 2004
Mit Neugier habe ich auf die Veröffentlichung von "Bubblegum", der zweiten Veröffentlichung von der "Mark Lanegan Band", gewartet. Während die erste, gerade mal 30münitige EP ("Here Comes That Weird Chill", 2003) nur einen Vorgeschmack auf Lanegans neuen Stil gab, kommt jetzt der erste Longplayer, der mit einer Gesamtspielzeit von 50 Minuten Lanegans längstes Werk markiert. Wie der Vorgänger zeugt es vom Einfluss der "Queens Of The Stone Age" auf Lanegan. "Bubblegum" ist sehr abwechslungsreich und so findet man zwischen den zahlreichen ruhigen, nachdenklichen Nummern ("When Your Number Isn't Up", "Morning Glory Wine") auch einige richtige "Kracher" wie "Death Valley Blues" oder "Sideways In Reverse" oder sogar Elektro-Pop ("Head"). Für Abwechslung ist also reichlich gesorgt und das ist bei Lanegan bereits seit seinem ersten Album (The Winding Sheet, 1990) die Regel. Hier gibt es einfach keinen Durchhänger und Langeweile kommt es gar nicht auf. Hinzu kommt, dass sämtliche Titel sauber aufgenommen und produziert wurden. Dieses experimentelle, zeitlose Kunstwerk ist einfach einmalig.
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am 28. August 2004
Ich kannte Mark Lanegan bisher überhaupt nicht. Umso erfreulicher zu hören, dass solche Scheiben heute auch noch aufgenommen werden. Wenn man den 1. Song hört, könnte man es für ein Tom Waits Album halten, beim letzten Song würde man vielleicht auf David Bowie tippen. Dazwischen langsame Lieder mit rauher Kehle vorgetragen, abwechselnd mit echten "Krachern" wie "Driving Death Valley Blues" oder "Sideways in Reverse". Mein absoluter Favorit ist aber "Like Little Willie John".
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am 21. August 2014
Man wird wohl nie eine Kritik über Mark Lanegan lesen, in der nicht wenigstens ein einziges Mal auf seine Stimme eingegangen wird. Denn die ist immer noch so rau und dreckig, wie ein alter Grillrost, der seit drei Jahren nicht mehr geputzt worden ist. Und das finden nun mal so viele Menschen toll. Dabei ist er gar kein so besonderer Sänger. Weil er seine Stimme gar nicht variieren kann. Selbst wenn er wöllte. Und das muss kein Nachteil sein. Denn sobald seine Stimmbänder am Mikrofon beginnen zu vibrieren, drückt er dem Song unweigerlich seinen Stempel auf. Selbst wenn er nicht von ihm selbst, sondern von Josh Homme oder Rihanna wäre. Auf seinem sechsten, ganz in Schwarz getunkten Album „Bubblegum“ schrieb er aber wieder alle Songs selber und lud sich zum ersten Mal äußerst illustre Gäste und langjährige Freunde ein: PJ Harvey, Chriss Goss von den Masters Of Reality, das ungleiche Queens Of The Stone Age-Paar Josh Homme und Nick Oliveri, Ex-Guns`N`Roses Bassist Duff McKagan, Greg Dulli von den Afghan Whigs- und Twilight Singers usw. Und genau von dieser Vielfältigkeit lebt auch die Produktion von „Bubblegum“. Jeder darf einmal mal (oder mehrmals) ran und gibt den Songs die Inspiration und Muse zurück, die Lanegan seinen Mitstreitern jahrelang selber schenkte. Da entstehen wunderbare Duette mit Chriss Goss und PJ Harvey („One Hundred Days“, „Come To Me“). Josh Homme setzt sich ans Schlagzeug und gibt den bedächtig groovenden Rhythmus für „Hit The City“ vor. Oder Troy Van Leeuwen spielt in „Strange Religion“ die Orgel. Und Lanegan`s Stimme? Die klingt halt so, wie sie klingt. Nämlich nach Tabak. Und das ist es egal, ob man sie über gut wiedergekäuten Midtempo-Rock oder einsame Balladen legt. Am Ende ist bei Mark Lanegan eh alles Blues. So klingen nur Alben gemeinsam mit Freunden. Deswegen stand auf dem Cover eines seiner Album auch zum ersten Mal Mark Lanegan Band. Einer für alle und alle für einen.
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am 2. August 2004
Platte des Monats in der Visions. Zu Recht. Das ist der Wüstenblues und Rock den Mann seit Kyuss und der letzten Queens vermisst hat.
Unglaublich erdiger Sound, der Sand rieselt aus den Boxen, Pj Harvey ist wie immer unglaublich und die anderen Songs mit Frauenbackgroundgesang sind ebenfalls outstanding. Kein Aussetzer, jedes Lied rockt oder bluest sich die Seele aus dem Leib. Manche der wenigen schnelleren Nummern hätten auch von den Queens sein können.
Allein wegen "bombed" sein Geld wert.
Absolute Kaufempfehlung für alle, damit mein ich eben nicht nur die RocknRolla.
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am 27. Oktober 2004
Mit seinem aktuellen Album „Bubblegum" lieferte Mark Lanegan einmal mehr ein verstörendes Prachtwerk ab, das die Aufnahme in den Club der großen Singer/Songwrifer mehr als rechtfertigte.
Der Ex-Screaming Trees Sänger hatte in den letzten Jahren vor allem als Mitglied der „Queens Of The Stone Age" auf sich aufmerksam gemacht, gelegentlich hörte man ihn auch auf Alben von Freunden wie Melissa Von Der Maur und natürlich war er bei den Dessert Sessions dabei. Seine ' Solokarriere lag daher zwischenzeitlich eher auf Eis. Im November letzen Jahres erschien dann endlich die EP „Here Comes That Weird Chill" . aufgenommen im Rancho De La Luna, einem Studio, das im amerikanischen Joshua ? Tree Areal fiegt. Mitten in der Steppe produzierte Lanegan mit Freunden ein staubtrockenes und gelegentlich düsteres Werk, das schon einen Fingerzeig gab, wohin er sich musikalisch orientieren würde.
Der aktuelle Longplayer der Mark Lanegan Band ist denn auch so etwas wie der definitive Wendepunkt in Marks musikalischem Schaffen. Es ist wahrscheinlich sein aufwendigstes Werk geworden, dichte Arrangements paaren sich mit seiner durchdringenden Stimme. Selten zuvor klang Melancholie so gut.
Ein Paradebeispiel hierfür stellt, die euch vorliegende zweite Singleauskopplung Hit The City' dar, die besonders durch die kongeniale Gesangsarbeit von Lanegan und PJ Harvey das Zeug zu einem absoluten Überhit hat. Einfach großartig!!!
Als weitere Gäste auf „Bubblegum" sind im übrigen so illustre Namen wie Josh Homme, Nick Olivieri, Izzy Stradlin, Duff McKagan, Greg Dulli, Dean Ween und als zusätzlicher Gitarrist Chris Goss zu verzeichnen.
Mr. Lanegan zeigt mit diesem Album eindrucksvoll, dass eine größere Zahl an kreativen Gästen für die Vielfalt einer Pfade durchaus von Vorteil sein kann.
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am 4. August 2004
"Bubblegum" ist eigentlich Mark Lanegans sechstes Soloalbum, allerdings das erste unter dem Namen Mark Lanegan Band. Schon die EP "Here Comes That Weird Chill" wurde unter diesem Namen veröffentlicht und unterschied sich deutlich von den Vorgängern: verquere Töne und Schrägheit dominierten das Gesamtbild, von der alten Melancholie war nicht viel übrig, woran Lanegans Gastspiele bei den Queens Of The Stone Age und diversen Desert Sessions sicher nicht unschuldig sind.
Das neue Album "Bubblegum" vereint nun aber sozusagen beide Welten: Der "Methamphetamine Blues" war schon auf der EP enthalten und ist wohl eines der eingängisten Stücke. Das vorab als Video veröffentlichte "Sideways In Reverse" versucht sich als straighter Rock'n'Roller. Dagegen halten die gewohnt intimen und gefühlvollen Stücke wie "When Your Number Isn't Up", "Strange Religion" oder "Out Of Nowhere", bei denen man sich nicht selten an andere Große wie Johnny Cash oder Nick Cave erinnert fühlt. Das funktioniert eben vor allem durch Marks großartige Stimme, die jedem Song nochmals Tiefe verleiht.
Wie zu erwarten, kann "Bubblegum" mit einer Gästeliste aufwarten, die sich sehen lassen kann. Allein "Strange Religion" hat Izzy Stradlin, Duff McKagan, Troy Van Leeuwen, Joey Castillo, Nick Oliveri und Chris Goos in den Liner Notes stehen. Dazu gesellen sich Josh Homme, Alain Johannes oder PJ Harvey, die mit "Hit The City" und "Come To Me" gleich zwei Songs veredeln darf. Der beste Song der Platte ist jedoch ausgerechnet der kürzeste und der mit den wenigsten Gästen: "Bombed" ist nicht viel länger als eine Minute, reduziert aufs allernötigste. Mark und seine Ex-Frau Wendy Rae Fowler duettieren hier, dass die Luft stehenzubleiben scheint und wohlige Schauer den Rücken herunterlaufen.
So hat das Album einige wirklich großartige Momente zu bieten, doch durch die unterschiedlichen Stücke, vielleicht aber gerade durch die vielen Gastspieler wirkt das Album nicht immer wie aus einem Guss. Zudem schwankt die Qualität der einzelnen Songs etwas, auch wenn es nie bis ins Mittelmaß rutscht. Wen das nicht stört, der bekommt ein hochklassiges emotionales Album und einen Beweis, das es auch nach Johnny Cash noch Songwriter gibt, die allein mit ihrer Stimme begeistern und denen Intimität und Tiefe keine Fremdwörter sind.
Highlights: Methamphetamine Blues | Bombed | Out Of Nowhere
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