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37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
...ein anspruchsvoller Choral
...ein anspruchsvolles Thema. Es wurde von Robert Schneiders gelöst, sei es das Buch oder sei es der Film ...kein einfaches Vorhaben, beides zu schreiben.
Bei allen widersprüchlichen Rezensionen zu diesem Film sollte ein Streifen, der nicht den Vorgaben von Holly- oder Bollywood gehorcht, mit anderen Augen gesehen werden. Vilsmaier und Schneider ist ein guter...
Veröffentlicht am 8. Januar 2007 von Don Alegre
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 5 Sterne, 4 Sterne |
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11 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
"Schlafes Bruder" als kitschiger Neo-Heimatfilm
Joseph Vilsmaier: "Schlafes Bruder" Mit sakraler Musikuntermalung in einer rauhen Berglandschaft versucht der Regisseur Joseph Vilsmaier gleich zu Beginn eine grandiose Kulisse zu erzeugen. Dass er dabei gleich sieben mal die Kamera über die Vorarlberger Alpen rasen lässt, zeigt, dass in diesem Film mit eindrucksvollen Bildern nicht gespart wird. Als der...
Am 21. Januar 2001 veröffentlicht
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne |
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37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
...ein anspruchsvoller Choral, 8. Januar 2007
...ein anspruchsvolles Thema. Es wurde von Robert Schneiders gelöst, sei es das Buch oder sei es der Film ...kein einfaches Vorhaben, beides zu schreiben.
Bei allen widersprüchlichen Rezensionen zu diesem Film sollte ein Streifen, der nicht den Vorgaben von Holly- oder Bollywood gehorcht, mit anderen Augen gesehen werden. Vilsmaier und Schneider ist ein guter Film gelungen, ein anderer Film ...auch wenn sich nicht alles von Anfang an erschließt.
Gnadenlos zeigt der Film das Leben eines Bergdorfes Anfang des 19ten Jahrhunderts und eines Außenseiters in dieser besagten Umgebung, einem "Bastard" zwischen Genie und Wahnsinn.
Drehort und Schauspieler 1ter und 2ter Ordnung fügen sich in diese Weltordung besonnen und überzeugend ein ...mit viel Engagement, wie die Filmextras zeigen.
...ein Film mit vielen Auszeichnungen und einer traumhaften Kulisse
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ergänzung, 16. Januar 2005
Von Ein Kunde
Die neue DVD-Ausgabe von 2004 HAT Untertitel. Und:
Von einigen Kritikern hier wurde offensichtlich übersehen, dass das Drehbuch zu diesem Film ebenfalls vom Romanautor Robert Schneider erstellt wurde - und dass der Autor beim Dreh anwesend war und sogar in einer Nebenrolle (Kutscher) spielt. Etwaige Abweichungen und Kürzungen im Vergleich zur Romanvorlage sind somit nicht dem Regisseur Joseph Vilsmaier "anzulasten", sondern durchaus im Sinne des Autors geschehen, und nur so wurde der Stoff filmisch umsetzbar. Dies wird in dem Making-Of-Bonusmaterial auf der DVD dokumentiert. Robert Schneider selbst nennt dort diesen Film einen "Film nach Motiven des gleichnamigen Romans". Eine 1-zu-1-Verfilmung wäre für ihn ein Fehler gewesen, sagt er.
Auch wenn, oder vielleicht gerade WEIL der Roman als "unverfilmbar" gilt, kann man sagen, dass hier ein kunstvoller und bewegender Spielfilm geschaffen wurde. Man sollte generell nie Bücher und Filme vergleichen, denn Bücher leben viel mehr von der eigenen Phantasie als Filme (Dies hat sich ja unter anderem auch bei der Verfilmung von "Der Herr der Ringe" gezeigt...) Filme unterliegen immer gewissen Grenzen, seien sie finanzieller oder anderer materieller Natur. Die Phantasien eines Autors und Lesers sind nicht ersetzbar oder bezahlbar. In diesem Sinne sollte man auch an diesem Spielfilm nicht so viel rummäkeln, sondern der Geschichte und der Musik zuhören und sich auf die Seele des Films einlassen. Denn nur selten werden die Themen Musik, Liebe, Gott und Tod derart genial verknüpft wie in dieser Geschichte.
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49 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Einer meiner liebsten Filme, 16. Januar 2003
Wir wissen es alle: Vilsmaier hat für diesen (und seine anderen ja auch) Filme nicht nur viel Lob, sondern auch tüchtig Prügel geerntet. Widmen wir uns mal den Kritikpunkten: Da hiess es stellenweise, Vilsmaier sei mit seiner hanebüchenen Neoheimatästhetik einfach auf dem falschen Dampfer, es hiess, der Roman sei ohnehin unverfilmbar und ausserdem fanden einige den Film viel zu pathetisch, spätestens nach der Szene in der Kirche, in der tausend Kerzen vor lauter Schreck angesichts der Spielkünste des Elias erlöschen. Touristikaufnahmen, tönte es sogar, denn die zahlreichen Kamerafahrten über die Alpen schienen einigen wohl zu aufdringlich.Ich kann, obwohl ich die Romanvorlage für grandios und in der Tat für unverfilmbar halte, diesem Film dennoch meine uneingeschränkte Sympathie entgegenbringen. Sicher, der Film ist pathetisch, unrealistisch, märchenhaft, er versucht das Erhabene zu vermitteln (gerade in der Musik!), ein religiöses Urgefühl, eine Verlorenheit in selbstzerstörerischer Liebe und der Übermacht der Natur, aber es hat ja auch niemand behauptet dass dieser Film ein realistisches Porträt des Alltags in den Alpen sei! Selbstverständlich ist vieles daran realistisch: die Armut, der Inzest, der Aberglauben, die kleinen Alltagsfehden, der Schmutz und die Krankheit. Aber wie der Roman transportiert auch der Film (und das mag man als misslungen betrachten, ich tu es jedoch nicht!) ein Moment des Religiösen, des Erhabenen, und das IST pathetisch und muss es sein und ist im Rahmen eines Filmes, den selbst die Darsteller als "grausames Märchen" titulierten, auch tragbar! Was die Liebesgeschichte zwischen Elias und Elsbeth betrifft, die mag im Film nicht psychologisch genug ausgearbeitet sein. Insgesamt aber ist der Film auch keiner der einen psychologischen Anspruch verfolgt. Hier werden Bilder, Zustände und schmerzliche Prozesse jeweils nur angerissen und mit viel Pathos und Melancholie in Szene gesetzt und der Fantasie des Betrachters anvertraut. Was der Betrachter damit macht, ist meines Erachtens kaum vorherzusagen und ist auch sehr davon abhängig, wie sehr man auf musikalische Elemente reagiert. Die Musik dieses Films untermalt nicht, sondern ist eigenständige und zentrale Instanz. Die pompöse Orgelkomposition oder das ätherisch säuselnde Bach-Stück: "Komm o Tod du Schlafes Bruder" tun das ihre dazu, den Zuschauer aus der Alltagswelt zu entrücken - allerdings nur, wenn man dafür empfänglich ist! Mit einer Phobie gegen sakrale Musik kommt man in diesem Streifen nicht weit! Das vermeintliche "Overacting" André Eisermanns, das ihm nicht selten vorgeworfen wird (und stellenweise auch berechtigt ist), wird im Rahmen dieses Filmes in ein ganz anderes Licht gerückt. Denn im Rahmen eines märchenhaften, weltfernen und sehr auf der Ästhetik des Momenthaften beruhenden Erzählfilms fügt sich Eisermanns Spiel harmonisch ins Ganze, und die ganze Tragik eines zerrissenen, verstummenden und geniehaften Charakters der sich aus Liebe die Schlaflosigkeit auferlegt wird transparent. Auch Ben Becker ist in diesem Film brillant. Die Treue und Eifersucht mit der er an Elias' Fersen hängt, ist ganz und gar nicht lächerlich, sondern auch ohne Kenntnis des Romans verständlich. Bevor ich hier ausschweife, Analyse beiseite und ein subjektives Geschmacksurteil: dieser Film hat mich wirklich mitgerissen. Die Ästhetik der Bilder, das Erhabene der Landschaft und vor allem der brillante Soundtrack haben die Romanvorlage gekonnt, im Rahmen der Möglichkeiten eben, in Szene gesetzt. Die Tragik des Films hat mich lange nicht mehr losgelassen, allein für die Schluss-Szenen könnte man sterben, da hat Vilsmaier viel mehr psychologisches Geschick an den Tag gelegt als ein gewisser Regisseur der alte Frauen Schmuck von der Reeling werfen lässt während Celine Dion vor sich hin säuselt! *g* Auf meiner Filmtoplist ist dieser Film ganz oben, ich habe ihn bestimmt zehn mal gesehen und ich werde dessen nicht müde. Ganz innig ans Herz legen möchte ich allen freilich die Romanvorlage und den Soundtrack. Selten haben drei Kunstwerke so gut zueinandergepasst.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Absolut NICHT widerlich, 25. Januar 2006
Von Ein Kunde
Der Film ist sehr gut umgesetzt, beachtenswert ist v.a. die Filmmusik (Hubert von Goisern!) und die schauspielerische Leistung André Eisermanns. Das Buch ist allerdings selbstverständlich nicht 1 zu 1 verfilmt, dennoch ebenfalls sehr zu empfehlen. Vor allem, bevor man urteilt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Visuell und akustisch betörender moderner Heimatfilm, 17. August 2007
Da ich das Buch mit 5 Sternen bewertet habe und der Film nicht halb so meisterlich wie der Roman ist, müsste es eigentlich jetzt 3 Punkte geben, denn mich stört doch sehr, dass Elsbeth in der Verfilmung nicht das ahnungslos-gefühlsleere Liebesobjekt ist, sondern hier eine Beziehung mit Elias führt. Das raubt der Handlung über 50 % ihrer Tragik.
Dennoch muss ich die Höchstwertung verteilen, da die filmische Kunst, mit der das Kultbuch in Bilder umgewandelt wurde, keine Mängel aufweist. Sowohl die Optik als auch die darstellerischen Leistungen und die nicht ganz unwichtige Orgelmusik faszinieren auf hohem Niveau. Und wie tief beeindruckend der Regisseur die letzten 6 Minuten hingekriegt hat, verdient meine Hochachtung.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
stark, 27. September 2006
starke Bilder, beeindruckende Musik, sehr gute Dialoge. Der Film hat mich gnadenlos mitgerissen. Das Buch habe ich nicht gelesen, kann somit auch nicht sagen ob besser oder schlechter. Ich glaube bei diesem Film stellt sich heraus ob man vom Wesen her ein emotionaler, visueller Typ ist oder ob der Zuschauer eher strukturiert veranlagt ist. Wenn man die Rezensionen durchliest hat man bei ein paar das Gefühl: die könnens halt nicht nachvollziehen, da die mehr aus dem Denken heraus leben (gähn). Wer jedoch Emotional lebt ist hier eindeutig richtig.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Sehr schön, 15. September 2006
Wer vorher das Buch darüber gelesen hat, wird über einige dargestellten Szenen des Filmes besser Bescheid wissen. Wer die Musik von Hubert von Goisern kennt, der weiss, dass diese sehr gut zum Film passt.
Hält man manche amerikanischen Kitsch und Action Filme ihres geistigen Inhaltes an das Mass dieser Kreation, dann kommt man zum Ergebnis, dass dieser Film, diese Geschichte, diese Musik ein sehr intuitiv, sehr musikalisch tief geprägtes, sehr geistlich zu sehendes Werk ist.
Dafür ist es mit sehr viel Respekt und geistiger Hochachtung zu betrachten.
Für alle die "nicht-Musiker" und "nicht-geistlichen" und "nicht-Verstehenden" stellt dieses Werk wohl ein grosses Rätsel dar, dessen sie sich auch nicht nähern werden, da sie wohl diesen Aspekt in ihrem Leben verloren, vergessen oder missachtet haben.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Absolut NICHT widerlich, 25. Januar 2006
Von Ein Kunde
Der Film ist hervorragend umgesetzt, selbstverständlich jedoch nicht 1 zu 1 zum Buch. Besonders herausragend finde ich die Filmmusik (Hubert von Goisern!) und die schauspielerische Leistung der Hauptdarsteller André Eisermann und Dana Vávrová. Joseph Vilsmaier zeigt die Tragik des Genies und seiner Umwelt sehr deutlich und einfühlsam. Und dass die Figur des Elias ihre Liebe durch Schlafentzug bezeugen möchte, ist nicht unsinnig, sondern absolut unerlässlich (-> Titel!!!) und als Schluss notwendig. Von mir gibt es daher 5 Sterne.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Abrechnung mit der guten alten Zeit, 4. Mai 2003
Dieser Film ist eine der besten Literaturverfilmungen, die ich je gesehen habe.Das zeigt sich vielleicht besonders, wenn ich sage, dass ich zuerst den Film sah, und er so interessant und mitreißend gemacht war, dass ich mich dann erst entschlossen habe, das Buch ebenfalls zu lesen (wo ich übrigens auch etwas verpasst hätte, hätte ich's nicht getan). Es werden sehr viele verschiedene Themen offen behandelt - nicht nur die "Hauptstory", und - zumindest ich - konnte mich in die Darsteller sehr gut hineinversetzen. Dabei zuzusehen, wie Elias und Elsbeth darauf warten, dass der jeweils andere doch endlich den ersten Schritt macht, und wie sie beide langsam verzweifeln, oder wie Peter selbst nach Elias Tod nicht von seiner Seite weicht ist einfach mitreißend. Einziges Makel ist für mich wieder einmal der Schluss: Er ist zwar nicht schlecht, unterscheidet sich aber doch deutlich von dem Ende des Buches. Und ich denke, bei einem Buch wie "Schlafes Bruder" sollte man sich da schon an die Vorlage halten. Schließlich dreht sich im Buch am Schluss alles um den Satz "Wer liebt, der schläft nicht" - das kommt im Film nur kurz vor. Das traurige Detail am Rande: Auch heute noch kommen viele Genies nicht mit sich selbst und damit klar, dass sie scheinbar zu klug für diese Welt sind und wählen als letzten Ausweg den Freitod. Da frag ich mich schon, was hat sich eigentlich seit Anfang des 20. Jahrhunderst geändert??
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Amazing story, amazing film... again only for Germans..., 12. Mai 2009
When I saw Schlafes Bruder in a university cinema in Germany, I was absolutely fascinated by the story as well as by the film as such. All of the main roles are performed in a strong, captivating way. Immediately I wished to present the film to my friends but it took quite a few years until I was able to find a video and later a dvd. However, to my disappointment, the dvd producers did not make use of the advantages which a dvd offers and did not bother to include English subtitles. This makes the film unaccessible to anyone except a German-speaking audience which is a great pity. No wonder that German films are not really well-known and not often presented, maybe just in art cinemas to very few people. By producing DVDs without any other language than German, brilliant ideas, stories and works of art like Schlafes Bruder will remain unknown to the rest of the world.
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