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Kundenrezensionen

26
4,7 von 5 Sternen
Ocean
Format: Audio CDÄndern
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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. April 2007
Was wurde nicht damals und auch heute an Eloy herumkritisiert. Über den Gesang hat man gemotzt, die Musik wäre eine Pink Floyd-Kopie, sie wäre nichtssagend, leer und kitschig usw.. O.k., auch ich finde den Gesang und die Aussprache von Frank Bornemann nicht toll. Aber Frank ist Eloy und Eloy ist Frank. Das eine geht nicht ohne das andere, das ist nunmal so. Was mir aber an der Gruppe und insbesondere an "Ocean" immer sehr gut gefallen hat, man bekommt hier das volle Keyboard-Brett. Detlev Schmidtchen spielt Hammond Orgel, Mini Moog, Synthesizers, Mellotron, Keyboard Computer noch und nöcher, genial.

Es geht los mit `Poseidon`s creation`. 11.42 Minuten lang und sicher einer der besten Songs der Gruppe. Ein ganz tolles Intro über mehrere Minuten, steigert sich dann immer mehr um in ein Sounds- und Keyboard-Overkill zu münden. Dazu auch wirklich gute Gitarrenakzente und Jürgen Rosenthal, der die Texte geschrieben hat, ist ein starker Drummer.
`Incarnation of logos` und `Decay of logos` sind zwei gute Songs, der eine etwas ruhiger, der andere etwas rockiger.
Und dann kommt das Bombast-Stück überhaupt `Atlantis agony at June 5th...`. 15.38 Minuten lang, legt die Band alles in den Song was geht. Keyboards, Gitarren, Drums, Geräusche und, und, und. Die Gruppe schreibt selber, dass alle lästigen Nebengeräusche pure Absicht sind. Er (der Song) handelt vom Untergang von Atlantis. Ich finde die Story sehr gelungen, der Song ist es ganz sicher.

1977 erschienen, dürfte "Ocean" ihr erfolgreichstes Album sein und vielleicht auch ihr bestes. Ich liebe es jedenfalls. Eloy ist Kult und "Ocean" auch, 5 Sterne.
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. September 2011
Eines vorab: Das Album Ocean der Krautrockband Eloy gefällt mir sehr gut. Sogar so gut, dass ich mir die digital überarbeitet CD gekauft habe und hierauf bezieht sich auch meine Rezension. Leider ist "digital remastered" (im Gegensatz zu Filmen) im Bereich der Musik offenbar eine Negativ-Auszeichnung. Beim ersten Hören empfand ich die Musik sehr direkt, sehr präsent. Bei längerem Hören vermisste ich dann etwas: irgendwie fehlt der Kick, die Music klingt breiig. Die digital überarbeitete Version ist im Vergleich zur älteren Version lauter. Regelt man aber die alte Version auf eine vergleichbare Lautstärke ein, dann klingt diese wesentlich impulsiver. Im Internet bin ich auf den Begriff Loudness War gestoßen und auf das Tool TT Dynamic Range Meter, mit dem sich die durchschnittliche Dynamik (DR = Dynamic Range) eines Musikstücks berechnen lässt ... die Ergebnisse sind erschreckend:

1 Poseidon's Creation
digitally remastered: DR8 - Vorversion: DR13

2 Incarnation of Logos
digitally remastered: DR7 - Vorversion: DR12

3 Decay of Logos
digitally remastered: DR7 - Vorversion: DR12

4 Atlantis' Agony
digitally remastered: DR7 - Vorversion: DR12

Das bedeutet: In der Remastered-Version von 2004 sind ca. 5 dB (Dezibel) an Dynamik verloren gegangen - dadurch klingt die Musik einfach nur lauter aber eben nicht besser sondern nur aufdringlicher und nach einiger Zeit auch langweiliger ...
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juni 2004
Endlich! Endlich! Endlich! Lange hat sich EMI Zeit gelassen das Remastering des ELOY Kataloges fortzusetzen. Jetzt endlich erschienen die nächsten drei LPs auf remastered CD.
Vorweg: Alle drei CD klingen gut bis sehr gut. Viel dynamischer und räumlicher als die herkömmlichen CDs. Bei „Live" fallen einem dann auch einige der Schwierigkeiten, die seiner Zeit bei der Aufnahme Probleme machten, auf. Das mindert den Hörgenuss aber nicht.
Sehr schön gelungen ist auch die Gestaltung der Booklets. Wer alle bisher erschienen remastered CD besitzt, hat eine Ansammlung bisher unbekannter Fotos, die eine von CD zu CD fortgeführte Band-Biographie illustrieren.
„Dawn" markiert den Durchbruch einer der erfolgreichsten deutschen Bands. ELOY, neu formiert, setzt das Konzept von „Power and the Passion" fort. Die mystische Texte werden von einem Teppich aus Keyboards und Gitarren getragen, getrieben von einem bombastischen Schlagzeug und bei „Dawn" von einem echten Streich-Orchestra unterstützt.
„Ocean" ist nicht nur wegen ihres fantastischen Covers eine Kult-Platte. Die Stücke sind länger und bilden eine Art Atlantis-Symphonie. „Noch einen drauf setzten" wollten die Jungs von ELOY. Das ist ihnen auch auf allen Ebenen gelungen. In den Platten-Sammlungen vieler Musik-Freaks steht „Ocean" direkt neben „Dark side of the moon" (Pink Floyd) oder „A trick of the tail" (Genesis).
Bei „Live" wurde das Programm aus Material von „Dawn" und „Ocean" zusammen gestellt. Da die Stücke an verschiedenen Abenden und an verschiedenen Orten aufgenommen wurden, wirkt das Album etwas zerrissen. Dennoch begeistert es zu hören, dass ELOY im Konzert die spielerische Qualität ebenso bringt wie im Studio.
ELOY waren Pioniere des Prog. Rock, mauserten sich zu einer der wenigen „Super"-Rock-Gruppen Deutschlands und sind auch nach mehr als 25 Jahren noch einzigartig. Weshalb es für mich unverständlich ist, dass EMI so lange braucht um diese CDs in einer zeitgemäßen Form auf den Markt zu bringen. Bleibt zu hoffen, dass die Fortsetzung der Staffel nicht wieder 4 Jahre braucht.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Juni 2000
Eloy. Eine Band, die man sofort mit wunderschönen Klangwelten verbindet, in die man stundenlang eintauchen will. Mich persönlich hat der Eloy-Virus noch nicht mal seit einem Jahr befallen, aber mittlerweile ist meine Sammlung schon auf 10 Cds der Band um Frank Bornemann gewachsen und sie wird weiter wachsen. Mit "Ocean" gelang Eloy 1977 ihr erfolgreichstes Album und das nicht zu Unrecht. Zwar sind auch alle anderen Alben - ohne Ausnahme - verführerisch schön, trotzdem ist "Ocean" etwas ganz besonderes. Hier scheint einen die Atmosphäre, die Eloy immer aufbaut, noch mehr mitreißen zu wollen als sonst schon. Dabei kommt es nicht auf die Stücke im einzelnen an, vielmehr auf das Gesamtwerk "Ocean". Hören, Eintauchen, Versinken und vom Eloy-Virus befallen lassen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Obwohl das Vorgängeralbum - Dawn - Eloy einen ganz großen Erfolg bescherte, hatte die Band zur damaligen Zeit sehr große Schwierigkeiten einen Proberaum für die Aufnahmen von - Ocean - zu finden. So landeten die vier Musiker schließlich in einem düsteren Bunker des 2. Weltkrieges, was vielleicht auch einen kleinen Einfluss auf die härtere musikalische Gangart von - Ocean - hatte. Beflügelt von dem großen Erfolg des zurückliegenden Jahres ging die Band hoch motiviert ans Werk, um neue Musik zu kreieren. Dabei hatte sie neben dem persönlichen Leistungsdruck, auch mit der großen Erwartungshaltung der Musikpresse zu kämpfen, unbedingt wieder ein sehr gutes Album abliefern zu müssen.

Unbeeindruckt dieser Schwierigkeiten schreiben die vier Musiker in sehr kurzer Zeit dieses ultimative Album, das nur aus vier Titeln besteht, wobei keiner der vier Songs die absolut radiountaugliche Länge von acht Minuten unterschritt. Auf - Ocean - verfeinerten die vier Musiker aber auch ihren Sound sowie ihr sensitives Zusammenspielen miteinander. So wirkt dieses Album für mich auch heute noch wie aus einem Guss, mit keiner Note zu viel und keiner Note zu wenig.

Während sich sehr viele Musikliebhaber des progressiven Musikgenres unglaublich über dieses Album freuten, und Eloy dadurch wenig später auch von einer Welle der Begeisterung erfasst wurde, weil sich die Nachricht über diese exzellente Platte sehr schnell über Mundpropaganda verbreitete, fing die normale Musik- und Klatschpresse ganz heftig damit an über die Band und ihre Musik zu frotzeln, was aber Gott sei Dank keinen Einfluss darauf hatte, dass sich - Ocean - erstmals neben den Alben der ganz großen internationalen Bands wie zum Beispiel - Pink Floyd, Genesis, Queen oder Yes - ganz hoch in den Albumcharts platzieren konnte.

Der völlig unerwartete Erfolg, dass von - Ocean - in ganz kurzer Zeit doppelt so viele Einheiten verkauft werden konnten, wie von dem bereits schon sehr erfolgreichen Vorgänger - Dawn - bescherte der Band erneut eine ausverkaufte Tour mit vollen Konzerthallen. Ocean - ist ein ganz wichtiges und sehr wertvolles Album der Siebziger Jahre, und sollte daher auch in keiner Musiksammlung eines Musikliebhabers fehlen.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. März 2006
"Ocean" wird von vielen Fans und Nicht-Fans oft als das beste Album von Eloy betitelt. Obwohl ich eine Reihe von Eloy-Alben (z.B. "Dawn" oder "Silent Cries") besser finde, kann ich diese Sympathie nachvollziehen. Zum Einen ist "Ocean" das erste wirklich bekannte Album der Band gewesen, die mit "Dawn" zum ersten Male aufgefallen ist - und das erste Album bleibt vielen immer sehr gut in Erinnerung. Zum Zweiten ist es technisch sehr ausgereift. Und zum Dritten wird hier eine uralte Sage neu belebt: die Geschichte um den Untergang der sagenhaften Insel Atlantis. Dabei wird textlich so manches griechische Epos zitiert und auch Platon's "Kritias" kräftig zu Rate gezogen.
Die Story und ihre musikalische Umsetzung machen die Faszination von "Ocean" aus, so dass sich sogar Frank Bornemann Jahrzehnte später dazu aufgerafft hat, mit "Ocean 2: The Answer" eine Fortsetzung zu schreiben. (Welche übrigens auch mehr als nur ein Reinhören wert ist!)
Die vier Songs von "Ocean" harmonieren miteinander. Es gibt eigentlich keinen Hänger, wenn man sich einmal in das Album und seine Stimmung hineingefühlt hat: alles ist stimmig und ungeheuer melodiös. Lediglich das elenlange Schlusstück braucht, bis es in Fahrt kommt - aber der hier eingangs gesprochene Text wirkt auch nur dann störend, wenn man sich bis dahin noch nicht so richtig auf das Album eingelassen hat. Zum Schluss hin aber drehen die Hannoveraner so richtig auf und verstehen es, den Hörer so weit mitzureißen, dass man mehr als nur versucht ist, das ganze Album gleich wieder von vorne zu hören.
Dieser Schluss und der Song "Decay of Logos" mit seinem fulminanten Mittelteil sind für mich die Highlights von "Ocean".
Eine Anmerkung: Das Installieren dieser Software, zu der man aufgefordert wird, kann man getrost sein lassen. Wenn man danach den Media Player (oder ein anderes Abspielprogramm) aufruft, dann läuft die CD einwandfrei.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juni 2004
Endlich liegt das beste Werk der Hannoveraner Prog-Rock-Legende um Frank Bornemann in der Remaster-Edition vor! Dieses Album, das 20 Jahre später stringent mit OCEAN II: THE ANSWER (1998) fortgeführt wurde, enthält vier Lieder, die alle zu Klassikern geworden sind. Das ist Musik, die auch in 50 Jahren noch gehört werden wird, sofern dem geneigten Konsumenten nicht selbst schon Plastik-Ohren gewachsen sind. Das Konzept von OCEAN stellt sich so dar, dass im 1. Teil die Frage gestellt wird: Warum gibt es Leid und Unrecht auf der Welt? Im 2. Teil ist dann die Antwort (THE ANSWER) zu hören (mehr verrate ich an dieser Stelle aber nicht - jede/r sollte das Werk für sich selbst entdecken). Dies geschieht in der Form eines Kunst-Mythos: im ersten Teil durch die Atlantis-Legende, im zweiten Teil durch Motive aus der gnostischen Mythologie der Spätantike. - Übringens: wer sich alle Ausgaben der Remaster-Edition zulegt, schaut im CD-Schrank auf das ELOY-Logo, da jedes Album einen Teil der Schrift enthält.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 26. Januar 2015
Auf dem 1977 bei EMI Electrola erschienenen "Ocean" der deutschen Space-Prog-Rocker Eloy wird Mastermind,Sänger und Gitarrist Frank Bornemann wieder von Detlev Schmidtchen an den Keyboards,Jürgen Rosenthal (Schlagzeug und geprochene Stimme) und dem großartigen Bassisten Klaus-Peter "Matze" Matziol unterstützt.
Wohl kaum ein anderes Eloy-Album polarisiert so stark,da es von Fans besonders innig geliebt wird und überaus erfolgreich war,während die nicht wenigen Eloy-Hasser sich hier in allen Kritikpunkten eklatant bestätigt sahen.
Zwar halte ich das ständige Genöle,Eloy würden Pink Floyd,Genesis und andere schamlos imitieren,für Quatsch,da die Band nun wirklich einen eigenen Stil und Sound vorzuweisen hat,gerade der Anfang Von " Atlantis Agony..." erinnert aber wirklich übel an Pink Floyd und andere,so daß es mich wirklich nervt.
Die Texte des Konzeptalbums,in denen es um Atlantis,Sündenfälle,griechische Mythologie,Warnungen an die Menschheit,eine apokalyptische Szenerie usw geht,kann man als phantasievoll und ambitioniert bezeichnen;oder,wie es oft getan wurde,als unfreiwillig komisch und albern.
Auf jeden Fall wird pathetisch wirkender Bombast geboten,dazu symphonisch angelegte,schwebende Klang-Nebelfelder,in denen Keyboardflächen dominieren.
Artwork,Covergestaltung,Texte und Musik bilden also eine passende Einheit,dazu gehört auch der immer wieder kritisierte Gesang von Bornemann,der nicht nur sehr eigen,sondern auf mich auch oftmals geradezu naiv wirkt.
Auch die "deutsche" englische Aussprache des Sängers tritt hier wieder zutage,wird aber von dem von Rosenthal gesprochenen Text auf dem Schlußtrack deutlich getoppt.
Das Gesamtprodukt "Ocean" stellt für viele Kritiker vor allem Kitsch dar,was mich jedoch nicht wirklich interessiert.
Ich hatte mit der Musik schon viele Stunden großen Spaß und halte die Scheibe für phantastisch.
Vieles wirkt maßlos übertrieben,ja extrem.
Der süßliche,schwebende Schönklang,die sphärischen,großräumigen Keyboardwände,die schwülstig-verträumten Klänge,dazu der markante Gesang,das Artwork,die bedeutungsschwangeren Texte...
all das repräsentiert exakt das,was an Eloy so geliebt oder gehaßt wird;und ist hier so stark präsent,wie auf kaum einem anderen Album der Band.
Gerade der erste Teil von "Ocean",also die ersten beiden Stücke, gefallen mir ungemein.
Die Melodien und die Atmosphäre des Albums lösen bei mir seit Jahrzehnten wohlige Gefühle aus,immer wieder.
Das Album besitzt für mich trotz aller kleinen (sympathischen) Macken seinen ganz eigenen Charme.

Die Aufnahme-/Klangqualität ist durchwachsen.Während der Sound meistens ganz OK ist,klingt der Anfang von "Atlantis..." nervig,dünn.Die alte Schallplatte bietet,falls gut erhalten,immer noch den besten Klang.
Die erste CD-Auflage war eine herbe Enttäuschung gegen Vinyl.
Bei der 2004er Remaster-CD erreichte Hans-Jörg Mauksch bei der digitalen Überarbeitung zwar einige Besserungen,die Dynamik wurde jedoch arg beschnitten und das bei hoher Aussteuerung,was exakt den bei Audiophilen verhaßten "Loudness War" repräsentiert.
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ihr sechstes Album und ein weiteres Meisterwerk heraus.
Hier wird als Konzept die Atlantis-Legende behandelt und
wunderschön textlich wie musikalisch umgesetzt.
Die damalige deutsche Musik-Journaille hatte natürlich nichts
Besseres zu tun, als "Eloy" in infamster Weise in der Luft zu zerreissen
und gehört nicht nur meiner Meinung nach dafür noch heute verklagt.

Ein bombastisches Opening bringt "Poseidon's Creation" (11:38) in die
Rille. Doppel-HiHat, Synthies, Hammond sowie präzise gesetzte
Gitarrenakkorde treiben das Stück nach vorne bevor eine Gitarrenmelodie
übernimmt und es in einen lyrischen Vocalpart übergeht von Gitarre,
Keyboard und allerlei Cymbal/Percussionspiel begleitet. Nach und nach
setzen Bass und Drums ein und dramatisieren mit tollen Akzenten um dann
von Synthie-und Gitarrensoli lyrisch weitergeführt zu werden und zum
Schluss zu kommen.

Melancholisch mit Mollakkorden untermalter Sprechgesang prägt anfangs
"Incarnation Of The Logos" (8:25) psychedelic bevor eine Synthie-Melodie
den Song lyrisch weiterträgt, gebreakt von Vocal-und Instrumentaleinlagen.

Flanger-Bass, Synthies und Drums generieren eine angenehme Psychedelic
bei "Decay Of The Logos" (8:15) um den Vocals Raum zu geben über Breaks
von Bass, Drums und Synthesizerwind. Dann gewinnt das Stück an Drive
und die Vocalparts werden von Synthie-Melodien gebreakt.

Im Erzählton wird die erste Strophe von " Atlantis' Agony At June 5th - 8498, 13 p.m. Gregorian Earthtime" (15:35) dargebracht bevor die Synthies
Psychedelic-Sphären kreieren und Hammond sowie Sprechgesang ihr Übriges tun
um Floyd-ähnliches zu generieren.
Bass, Moog, Roto-Toms, Synthies und Vocals bringen das Stück in eine
melancholisch-lyrische Struktur.
Synthie-Solo und das Repetieren der letzten vier Strophenzeilen sowie
ein weiterer Psychedelic-Instrumentalpart lassen diese klasse
Platte ausklingen.

Line-up / Musicians
- Frank Bornemann / guitars, vocals
- Klaus-Peter Matziol / basses, vocals
- Jürgen Rosenthal / drums, percussion, flute
- Detlev Schmidtchen / keyboards, mellotron, xylophone, voice
- The Boys Of Santiago / chorus (1)
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wunderschön textlich wie musikalisch umgesetzt.
Die damalige deutsche Musik-Journaille hatte natürlich nichts
Besseres zu tun, als "Eloy" in infamster Weise in der Luft zu zerreissen
und gehört nicht nur meiner Meinung nach dafür noch heute verklagt.

Ein bombastisches Opening bringt "Poseidon's Creation" (11:38) in die
Rille. Doppel-HiHat, Synthies, Hammond sowie präzise gesetzte
Gitarrenakkorde treiben das Stück nach vorne bevor eine Gitarrenmelodie
übernimmt und es in einen lyrischen Vocalpart übergeht von Gitarre,
Keyboard und allerlei Cymbal/Percussionspiel begleitet. Nach und nach
setzen Bass und Drums ein und dramatisieren mit tollen Akzenten um dann
von Synthie-und Gitarrensoli lyrisch weitergeführt zu werden und zum
Schluss zu kommen.

Melancholisch mit Mollakkorden untermalter Sprechgesang prägt anfangs
"Incarnation Of The Logos" (8:25) psychedelic bevor eine Synthie-Melodie
den Song lyrisch weiterträgt, gebreakt von Vocal-und Instrumentaleinlagen.

Flanger-Bass, Synthies und Drums generieren eine angenehme Psychedelic
bei "Decay Of The Logos" (8:15) um den Vocals Raum zu geben über Breaks
von Bass, Drums und Synthesizerwind. Dann gewinnt das Stück an Drive
und die Vocalparts werden von Synthie-Melodien gebreakt.

Im Erzählton wird die erste Strophe von " Atlantis' Agony At June 5th - 8498, 13 p.m. Gregorian Earthtime" (15:35) dargebracht bevor die Synthies
Psychedelic-Sphären kreieren und Hammond sowie Sprechgesang ihr Übriges tun
um Floyd-ähnliches zu generieren.
Bass, Moog, Roto-Toms, Synthies und Vocals bringen das Stück in eine
melancholisch-lyrische Struktur.
Synthie-Solo und das Repetieren der letzten vier Strophenzeilen sowie
ein weiterer Psychedelic-Instrumentalpart lassen diese klasse
Platte ausklingen.

Line-up / Musicians
- Frank Bornemann / guitars, vocals
- Klaus-Peter Matziol / basses, vocals
- Jürgen Rosenthal / drums, percussion, flute
- Detlev Schmidtchen / keyboards, mellotron, xylophone, voice
- The Boys Of Santiago / chorus (1)
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