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194
3,9 von 5 Sternen
Final Fantasy XII
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. September 2011
Hey Leute!

habe ich mich den letzten Wochen nochmal an FF12 gewagt, um mal zu schauen ob sich meine meinung vor 6 jahren als Kind bestätigt. Es fällt sofort auf,dass die Grafik im Vergleich zu FF10(FF10-X nicht erwähnenswert) um einiges verbessert wurde. Das Charakterdesign sieht nicht mehr so klumpig aus, wenn nicht gerade Sequenzen in hochauflösender Grafik angesagt sind. Zur Story lässt sich sagen,dass es ziemlich lange dauert bis überhaupt eine deutliche Handlung sichtbar wird, sich die Charaktere entwickeln und Zusammenhänge verständlich werden. (5-6 Stunden)Wieder,im Vergleich zu FF Vorgängern, ist die Story diesmal nicht Emotional,Tiefsinnig und manchmal Melancholisch, jedoch in vielen Weisen komplex. Hauptaugenmerk hierbei sind für ein Spiel komplexe politische Zusammenhänge und die Legende von Götterwesen. Zum Gameplay: Sozusagen der Vorläufer von White Knight Chronicals. Man kann nur einen Charakter gleichzeitig kontrollieren, die anderen 2 werden mit Hilfe der neuartigen Gambits passiv gesteuert( Automatische Befehlseinstellung z.B.: Gegner des Gruppenführers---> Angriff) Zusätzlich gibt es Aktionsbalken,wie schon bei FFX-2, die sich jeh nach Zustand mal schneller oder langsamer füllen. Alle klassischen Final Fantasy Zaubersprüche sind auch hier in großer Fülle vorhanden (Blitzga, Flare). Die neuen ''Quickenings'' sind mächtige combofähige Ultimates mit wunderbar geschmückten Effekten. Am Anfang sehr stark,fast schon ''overpowered'',da man viele Bosse mit einer gelungenen Combo vernichten kann. Die klassischen Beschwörungen durften natürlich auch nicht fehlen,nur diesmal ziemlich nutzlos. Die beschworene Beschwörung ist nicht steuerbar, hat ein Zeitlimit und eine Ekstase, die unter bestimmten Bedingungen triggert. Anders als bei FF10,darf jeder beschwören und zusammen mit der Bestia kämpfen. Die Charakterbildung in FF12 ist etwas ungewohnt. Anders als bei allen FF-Teilen gibt es nun ein Lizenzbrett, wodurch man erst Lizenzen braucht um bestimmte Zauber, Rüstungen,Waffen verwenden zu dürfen. Wenige Lizenzen wirken sich auf die Charakterstärke im einzelnen aus wie z.B durch HP-Steigerungen/ Durchschlagskraft. Jegliche Zaubersprüche lassen sich in einem Shop kaufen. Ich würde jetzt noch gerne kurz die Pros/Cons aufzählen: Pros: Neuartiges Spielerlebnis für die PS2,einzigartiges Kampfsystem, viele Geheimnisse,viele Endgegner, angenehme Story, oft schöne Sidequests(durch Monsterjagt z.B), gelungene Grafik und eine sehr lange Spielzeit von ca 100 Stunden,viele seltene Monster,wundererbare Musik(zwar diesmal nicht von Nobue Uematsu, trotzdem sehr schön in Szene gesetzt). Cons: Gambits nehmen einem viel Arbeit ab, sinnloses Charakterdesign von z.B Penelo( kaum Dialoge, kaum Hintergründe zur Persönlichkeit, nichts Tiefsinniges), Superbosse dauern VIEL zu lange(bis zu 10 std und mehr, oft zu leichte Mainstorybosse durch Quickenings, Gil farmen ist manchmal langweilig und langwierig(trotzdem sehr wichtig,um nicht den Schwierigkeitsgrad ins unendliche zu schießen),zufällige Kisteninhalte(unter eine bestimmten Warscheinlichkeit)und wenn Ihr die ultimative Waffe erhalten wollt..MÜSST Ihr vor dem Spiel gründlich einen Guide lesen( es gilt dabei einige Kisten NICHT im Spielverlauft zu öffnen, um die ultimative Waffe später in einer Kiste wiederzufinden) keine Ahnung wer sich sowas blödes und undurchschaubares einfallen ließ >.<. Alles in einem ist es ein gelungenes Spiel und sicherlich immer noch spannender als einige PS3 Spiele heutzutage. Greift zu, betrachtet es NICHT als einen FF Nachfolger und Ihr werden sehr viele Stunden voller Rätsel, Spaß und Geheimnissen haben.
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158 von 193 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Februar 2007
Ich dachte mir mal ich schreibe ein paar Negative punkte zum Spiel und Positive punkte.

Positive Punkte:

+ Optik: Das RPG mit der wohl besten Grafik (Detailreichtum, Animationen, Wettereffekte etc.) auf der PS2. Und gewohnt gute FMV, auch die In-Game-Sequenzen sehen sehr gut aus.

+ Musik: Solide, tritt nicht so sehr in den Vordergrund, geht aber auch nicht an die Nerven. Ein insgesamt eher durchschnittlicher Soundtrack von Sakimoto. Wer die OSTs von FFT oder VS mochte, wird aber dennoch begeistert sein - gerade in den Dungeons bekommt man VS-Feeling.

+ Sehr große Gebiete und Städte, die viel Bewegungsfreiheit und gute Weitsicht bieten. Dafür keine echte Oberwelt wie zuletzt bei FFIX oder aktuell DQVIII.

+ Kampfsystem: Intuitiv und schnell zu erlernen, schafft ein neues (FF-)Spielgefühl - FFXI-Kenner wird es bekannt vorkommen. Und endlich keine RE mehr.

+ Gambit-System: Auch schnell zu erlernen, aber ungeheuer komplex und ungeheuer komfortabel. Mit der richtigen Einstellung kämpfen, stehlen und zaubern die Figuren von alleine und man lehnt sich zurück.

+ License Board: Nicht mehr so innovativ, aber man hat mehr Freiheit als noch in FFX und man kann auch mehr Fehler machen.

+ Karten-System: Sich verlaufen gehört der Vergangenheit an, sogar das nächste Ziel ist immer angegeben.

+ Wetter-System: In einem Gebiet kann bspw. mal Trockenheit herrschen und mal Regenzeit. Dadurch tauchen bestimmte (rare) Monster auf, auch auf die Magie wirkt sich das Wetter aus.

+ Schwierigkeitsgrad: Sehr anspruchsvoll, etwa in der Kategorie der japanschen SNES-Teilen.

+ Viele Side Quests, wie das Mob-Hunt, ein Art Monster jagen und Belohnung abkassieren.

+ Mit wenigen Ausnahmen hervorragende Sprecher.

+ Speicherpunkte sind intelligent platziert.

+ Summons: Viele bekannte Kreaturen aus FFT oder (Boss-)Monster aus früheren FF-Teilen.

+ Zahlreiche Waffen und Rüstungen mit bekannten Namen, die die Stärke eine Charakters enorm mitentscheiden - hohe Levels zu haben ist nicht so wichtig.

+ Freundlich/Neutral gesinnte NPC, die einfach so die Gebiete durchwandern und einem z.B. mit Support-Zauber helfen.

+ Geld zu bekommen wird schwerer, man muss abgelegte Gegenstände von gefallenen Monster in Shops verkaufen. Da man quasi alles kaufen muss - Skills, Magie, Waffen etc. - wird das Geld immer knapp. Aber via Mob-Hunt, diverse Mini Quests und vorausschauendes Chara-Management/-Spezialisierung bekommt man eigentlich nie Geldprobleme. (Habe im gesamten Spiel wahrscheinlich nur vier oder fünf Waffen gekauft.)

Negative Punkte:

- Story: Fängt bombastisch an, nimmt mit der Zeit aber deutlich ab. Man muss im Klaren sein, dass es hier nur um die Geschichte von Dalmasca handelt, genauer um Ashe und ihre Suche nach Nethicite, die wichtigste Ressource von Ivalice. Der eigentliche Krieg bekommt man nur am Rande mit. Die Story ist letztendlich doch zu kurz und die Auflösung am Ende einwenig zu simple. Nichtsdestotrotz gibt es ein schönes und offenes Ende (für Romantikern und Romantikerinnen). Augenfällig: Elemente aus den Star Wars-Filmen – muss jetzt aber nicht negativ sein.

- Blasse Hauptfigur: Vaan - Rolle des Beobachters - steht ganz klar im Schatten von Ashe und Balflear.

- Die Summons sind in vielen Fällen in harten und langen Kämpfen (ab Klasse S aus der Mob-Liste) nicht wirklich zu gebrauchen. Deren abschließende Spezialattacken (wie in FFVII, FFVIII) lassen sich nicht abrechen.

- Das Reiten auf den Chocobos wird auf knapp drei Minuten beschränkt.

- lange Ladezeiten, teilweise sehr lange Ladezeiten, wenn man neue Orte betritt oder es zu Zwischensequenzen kommt.

- kein 16:9 Modus: Ärgerlich, da die unterschiedlichen Landschaften sehr schön gestaltet sind.

- Gelegentlich Kameraprobleme, wenn man sich in engen Räumen befindet. Dafür das erste (Offline-)FF in einer 3-D Welt, sprich frei lenkbare Kamera.

- Gelegentliches Ruckeln, wenn zu viele (große) Monstern auf dem Bildschirm auftauchen.

- Die Spielbalance leitet darunter, wenn man relativ früh viel LP - License Point für das License Board - sammelt und die richtigen Skills frei schaltet. Insbesondere die Mist-Knacks, also Limit-Breaks, stören die Spielbalance - habe bspw. ab 1/3 des Games nie mehr ernsthafte Probleme mit den Bossen gehabt.

- Das so genannte Trade-Shop, wo man die besten Ausrüstungen kaufen kann, ist nicht gerade übersichtlich. Man kauft einen Artikel anhand einer vagen Beschreibung und hofft dann etwas Gutes erworben zu haben. Letztendlich muss man den Spielstand öfters neu laden oder sich FAQs zu rate ziehen.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Juni 2007
am 23. februar war es soweit: für europäische ps2-konsoleros erscheint "final fantasy XII", knapp fünf jahre nach "final fantasy X" und nur ein halbes jahr nach dem us-release.

:: story:

"final fantasy XII" spielt in der selben welt wie der ps1-kracher "vagrant story", die sich ivalice nennt. dort tobt ein heftiger krieg zwischen den grossmächten archadis, im osten und rozarria, im westen. mittendrin liegt ein kleines, unschuldiges königreich namens dalmasca, dessen geografische lage von hoher strategischer wichtigkeit für das imperium archadis ist. man verleibt es sich ein, nicht ohne den thron-aspiranten, lord rasler, im kampf zu töten. dessen potenzielle gemahlin, prinzessin ashelia b'nargan dalmasca, stirbt offiziell ebenso bei dieser aktion. in wahrheit aber verschwindet sie im untergrund, nicht ohne die hoffnung, das schicksal später doch noch wenden zu können und rache an den mördern ihres gemahls und tausender unschuldiger dalmascaner zu nehmen. zwei jahre vergehen und schliesslich beginnt für euch die epische schlacht als...

:: charaktere:

...vaan. vann ist ein milchgesichtiger waisenjunge aus der königlichen stadt rabanastre, dessen eltern und bruder reks ebenso bei dem krieg getötet wurden. er verdient sich sein geld durch klauen und hat den traum einmal ein grosser luftpirat zu werden. ausserdem schwört er rache für den verlust seines bruders. als in rabanstre eine riesige party zu ehren der neuen eroberer stattfindet, entschliesst er sich in den palast einzubrechen, um schätze zu klauen, soviel er tragen kann.

seine freundin heisst penelo, eine sängerin und tänzerin, die sich gut in martial-arts-kampftechnik auskennt. sie ist sowas wie vaans gewissen und passt auf, dass er nicht zuviel mist baut.

als vaan seine "mission" im palast erledigt hat, trifft er auf der flucht zwei interessante gestalten, die sich ihm anschliessen und die ihn bist zum bitteren ende begleiten werden: den edlen luftpiraten balthier und seine freundin, fran, eine vieira-kriegerin. fran ist die älteste eurer gruppe, da vieira länger leben als menschen und zudem ist sie die mit den ausgeprägtesten sinnen.

wie ihr so durch die kanalisation flüchtet hüpft euch buchstäblich irgendwann ashe in die arme, die eigentliche hauptfigur des spiels. eure wege kreuzen sich nur, aber später gehört sie ständig zu eurem team.

fehlt nur noch basch: basch ist der auron von ff12, der im verdacht steht, den könig ermordet zu haben. die beziehung zu ihm gestaltet sich deshalb anfangs am schwierigsten, besonders wegen ashe, aber natürlich handelt es sich nur um ein missverständnis, das bald aufgeklärt wird.

im laufe eurer geschichte begegnen euch noch ein paar andere charaktere, die sich kurzfristig eurer party anschliessen. ihr könnt diese dann nicht pushen, sie helfen euch aber beim kämpfen, wollen aber im falle eines todes natürlich auch wieder von euch reanimiert werden. der charakter, der von diesen am treuesten zu euch hält und der wohl am wichtigsten ist, ist larsa, der kleine bruder von lord vayne solidor, der "böseste der bösen" und der machthungrigste. larsa ist sowas wie der mittelsmann, der andere ziele verfolgt als sein gieriger bruder vayne und die vision einer friedlichen welt hat.

:: gameplay:

"final fantasy XII" ist insofern eine kleine revolution der serie, da bei diesem titel komplett auf zufallskämpfe verzichtet wurde. hier liegt eine der absoluten stärken des spiels, da man manchmal den eindruck hat, man zocke eine mischung aus "vagrant story", "diablo" und natürlich "final fantasy". die gegner erscheinen auf eurer karte als rote punkte, wobei euch manchmal auch "friedliche" begegnen, die erst aggressiv werden, wenn man sie angreift. durch diese neuerung wird die ganze riesige welt zu einer einzigen kampf-arena!

eure charaktere entwickeln sich anhand eines speziellen lizenz-bretts, das ähnlich dem sphärobrett aus "ffX" ist. für erfolgreiche kämpfe erhaltet ihr lizenzpunkte, die ihr auf dem lizenzbrett verheizen könnt. das problem: nur, weil ihr eine lizenz besitzt, heisst das nicht, dass ihr entsprechende waffen oder zauber automatisch bekommt! ihr erhaltet quasi nur die "erlaubnis", diese zauber und waffen zu nutzen, erhalten müsst ihr die aber von shops oder monstern/gegnern! das kann manchmal ziemlich ärgerlich werden. ausserdem finde ich, dass das sphärobrett vielleicht einen tick zu kompliziert, aber wesentlich besser gestaltet war. die spezialisierung eurer charaktere ist ebenso durch dieses lizenzbrett fast überflüssig, da jeder charakter das selbe besitzt und die felder sich bei jedem gleichen, bis auf die, die spezielle techniken bereithalten. gerade am anfang solltet ihr euch aber hüten, für jede person die selben felder freizuschalten, denn es wird euch oft das genick brechen, wenn ihr keine "spezialisten" habt.

eine weitere neuerung, diesmal in bezug auf euer kampfsystem, sind die gambits. gambits sind automatisierte folgen von handlungen, die für jeden eurer party zur verfügung stehen, damit ihr nicht die ganze zeit wie ein verrückter auf den controller hacken müsst. am anfang machen die keinen sinn, höchstens in bezug auf eure charaktere, die ihr nicht selber steuern wollt, aber später werdet ihr daran gefallen finden, v.a., weil das kämpfen viel schneller und komfortabler vonstatten geht. und glaubt mir: ihr müsst viel kämpfen, verdammt viel. jeder eurer charaktere hat insgesamt 12 gambit-slots zur verfügung. was ihr beachten solltet: setzt alle heilungszauber an den anfang eurer gambit-liste, danach erst die kampfhandlungen, aber das bekommt ihr auch selber im laufe des spiels raus. gambits waren bereits oft der grund zu massiven kritiken an "ff12". ich persönlich habe bis 40h spielzeit nicht auf sie geachtet, war aber später froh, dass es sie gibt. euch wirds wahrscheinlich ähnlich ergehen, also trainiert das und nutzt sie, wo ihr könnt! ob es euch gefällt oder nicht: sie sind ein wesentliches element des games und wurden aus bestimmten gründen eingeführt!

die mysth-teks: mysth-teks sind die limit-breaks früherer "final fantasy"-games. das heisst: es sind spezielle techniken eurer kämpfer, die ihr auf dem lizenzbrett freischalten müsst. jeder kann maximal drei erlernen. wenn ihr sie anwendet, sinken eure mp auf 0, behaltet das im auge. ihr könnt die mysth-teks auch aneinanderketten, was euch aber wahrscheinlich nicht in dem ausmass gelingen wird, wie ihr euch das denkt. in meinen augen waren sie ganz klar eine der überflüssigsten sachen im game: sie bringen nur wirklich was, wenn ihr 10 oder mehr verketten könnt, sie verbrauchen ALLE mp, also wundert euch nicht, wenn ihr deswegen alle im kampf verreckt. "ff12" spielt sich besser, wenn ihr zaubert und kämpft, vergesst einfach die mysth-teks.

esper: esper sind mächtige überwesen, die ihr beschwören könnt, ähnlich den bestia anderer ff-games. ihr müsst gegen jede esper kämpfen und gewinnen, um sie besitzen zu können. die haupthandlung führt euch zu insgesamt 5 esper. es gibt aber noch viele mehr, an den unmöglichsten orten. esper sind prinzipiell ziemlich cool, aber ihr habt während ihrer erscheinungszeit nur den charakter zur hand, der sie beschworen hat, alle anderen verschwinden in der zeit. sie verbrauchen nicht ganz soviel mana wie die mysth-teks; sterbt ihr, verschwindet die esper, stirbt die esper, kommen eure gefährten zurück.

optionales:

neben der haupthandlung gibt es das thema der mob-jobs. mobs sind gefährliche monster, die sich an den übelsten orten ivalices aufhalten und die bezwungen werden wollen. ihr bekommt immer geld und heisse waren von den auftraggebern, wenn ihr sie besteht. da ihr durch ganz ivalice reisen müsst, um sie zu finden, könnt ihr, wenn ihr ernsthaft alle niederstrecken wollt, zwischen 15-35 stunden zusätzlich einplanen! nehmt euch den spielberater oder das internet zur hilfe, wenn ihr euch grossen frust bei der suche ersparen wollt.

:: grafik:

okay, was soll man dazu sagen!? ich weiss nicht genau, wie square das immer wieder schafft, aber gerade im rollenspiel-bereich werdet ihr nichts besseres visuelles finden. die ps2 ist mittlerweile in die jahre gekommen, bei "ff12" aber zeigt sie nochmal, was wirklich drin steckt in dieser kleinen schwarzen kiste. alles ist 3d, es gibt relativ wenig fmv-zwischensequenzen, aber wenn sie kommen, werdet ihr euren mund nicht mehr zu bekommen. grafik-fehler sind nicht bemerkbar, alles wirkt bis in kleinste detail austariert, hier steckt viel zeit und liebe drin.

die kamera: ihr habt mit dem rechten analog-stick praktisch die volle kontrolle über die kamera. nutzt sie! sie ist euer bester freund.

:: sound:

die pal-version des spiels verfügt über eine englische sprachausgabe. da es sich um ein edel-rollenspiel handelt und auch adlige darin vorkommen, wurde die sprache der figuren dementsprechend angepasst (z.b. durch britische sprach-nuancen). besonders fran und ihr wahnsinniger akzent stechen heraus, aber auch balthier kann überzeugen. vaans gelaber nervt mich öfters, er ist eben noch ein kind, aber auch nicht perfekt getroffen.

von nobuo uematsu, dem godfather alter final-fantasy-musik und sounds, stammt nur noch der titel-track. alles andere steuert hitoshi sakimoto bei, der auffallend viele samples eingebaut hat. die allerdings verfügen über eine wahnsinnige bandbreite an elementen, passen zu 100% perfekt zur umgebung und tragen enorm zur gesamt-stimmung bei. besonders die samples zur ogir-yensa-sandsee und dem salika-wald haben mir besonders gut gefallen, aber der soundtrack ist wie bei vielen japanischen rollenspielen definitiv mehr als nur einen blick wert.

:: kritik:

zuerst das negative: laufen, laufen, laufen und kämpfen, kämpfen, kämpfen. das macht "final fantasy XII" zu einem hardcore-titel. es gibt insgesamt zu wenig speicherpunkte, was aber bisher bei jedem "ff" der fall war. unter 1,5 bis 2h pro session kommt ihr nicht weg. also plant viel zeit ein. vaan ist für mich der bisher schlechteste protagonist einer final-fantasy-serie. da ihr aber wirklich jeden eurer sechs gefährten zur hauptfigur machen könnt, die eure truppe anführt, ist das nicht ganz so schlimm. bei der story ging mir das ewige problem mit den dummen nethiziten irgendwann gegen den strich. es hätte nicht das zentrale thema sein sollen. was auch fehlt sind die ausflüge in andere dimensionen oder parallel-welten, darauf wurde gänzlich verzichtet. das legt zwar den hauptschwerpunkt auf ivalice, was genug sehenswertes parat hält, aber besonders gegen ende habe ich die krassen wendungen vermisst.

ich bin jetzt durch und muss sagen: schade, dass es schon vorbei ist. es ist wirklich ein kracher geworden und hat mich über allein fünf wochen kontinuierlich zwei stunden pro tag bei der stange gehalten. es besteht enormes suchtpotenzial. es sieht einfach alles so wunderschön und herrlich aus, man möchte sich beinahe ein ticket kaufen und selbst nach ivalice reisen. square zeigt, wie man heute qualitativ hochwertige ausnahme-märchen erzählt. es ist beinahe alles zu phantastisch, um es glauben zu können. und ich hatte anfangs wirklich meine zweifel. wenn ihr euch bisher noch keine ps2 gekauft habt, hier habt ihr den wahren grund, wieso ihr das machen solltet. wirklich jeder sollte dieses spiel spielen, egal ob rollenspiel-fan oder nicht, gerade der quasi-revolutionäre charakter macht es zu einem ausnahme-titel, nicht nur in der ps2-welt.

wertung:

grafik: 9 von 10

sound: 9 von 10

gameplay: 9 von 10
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34 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. April 2007
Als Final Fantasy Fan seit Teil VII für die PSone, war FF12 ein Pflichtkauf für mich. So hatte ich es mir auch direkt am ersten Tag gekauft und von da an hat man mich nicht mehr von der Konsole losgekriegt. Am Wochenende oder wenn man sonst zuviel Zeit hat, kann es dann schonmal passieren, dass man 10 Stunden oder mehr, am Stück zockt.

Der erste Eindruck:

Es war etwas gewöhnungsbedürftig, als ich mich das erste mal in Rabanastre, der Heimatstadt des Spielhelden wiederfand. Diese etwas eckig anmutende Architektur kannte ich noch von irgendwoher und böse Erinnerungen wurden wach. Den gleichen Stil fand man nämlich damals beim Genrevertreter "Vagrant Story" noch für die PSone. Das lag nämlich daran, dass sich der selbe Leveldesigner für die Levelarchitektur von Final Fantasy 12 verantwortlich zeigt, wie damals für "Vagrant Story".

Befürchtungen, dieses "eckige Design" würde sich nun durchs ganze Spiel ziehen verflogen dann aber ziemlich schnell, als es zu den ersten Aussenmissionen ging. Ansonsten ist alles in gewohnter Final Fantasy Manier. Man kann mit den verschiedensten Leuten reden und so nützliche Hinweise über Goodies, Quests, versteckte Bereiche, o. Ä. herausfinden.

Story:

Die Story ist in jedem Final Fantasy Teil die Basis. Allein für diese braucht man bei FF12 gut 50 Stunden und mehr, ich denke unter 50 Stunden ist es zu schaffen, aber man spielt ein RPG ja nicht auf Zeit.

Der Hauptcharakter des Spiels ist Vaan, ein 17-jähriger Jungspund aus Rabanastre, der davon träumt ein Luftpirat zu sein und die ganze Welt von Ivalice zu bereisen. Zu Anfang ist man noch alleine mit Vaan unterwegs, aber schon bald wird er auf neue Gefährten treffen, so dass sich die Party immer mehr vervollständigt. Als ein Krieg zwischen dem Archadianischen Imperium und seinem alten Feind Rozzaria immer ausweichlicher scheint, machen sich die 6 Freunde auf und setzen alles daran, den Krieg zu verhindern.

Doch die Story ist nicht das Einzigste, was man spielen kann. Es gibt wieder mal Unmengen an Nebenaufgaben, sog. Sidequests, die erledigt werden wollen. Als da wären die Mob Hunts, das sind Monsterjagden, die von Bürgern aus ganz Ivalice in Auftrag gegeben und auf die eine Belohnung ausgesetzt wurde. Je weiter man mit diesen Mobs kommt, je mehr erfährt man auch über das Spiel, es ist ein Teil dieser Geschichte und eine kleine Story in sich. Neben den Mob Hunts, was wohl gut mehr als die Hälfte der Sidequests ausmachen dürfte, gibt es noch zahlreich andere Rätsel und Aufgaben. Einige davon sind wichtig, wenn man später an die wirklich starken Waffen und Ausrüstungen kommen will und davon gibt es einige.

Wenn man FF12 mit allen Nebenaufgaben, allen versteckten Bossen und allen Mob Hunts durchspielen will, kommt man locker auf über 120 Stunden und mehr.

Gameplay:

Das Gameplay ist, was die Steuerung und Einstellbarkeit anbelangt sehr ausgereift. In Städten und Bezirken ist man immer mit dem "maincharacter" Vaan unterwegs. Ausserhalb, also in den Kampf- und Erkundungsgebieten kann man immer 3 Charaktere für den Kampf auswählen und einen Gruppenführer, den man dann direkt steuert, während die anderen 2 folgen.

Die Aussenwelten gestalten sich diesmal erstmalig in echter Dynamik, da die Gegner nicht mehr, wie in früheren Teilen, per Zufall aus dem Nichts auftauchen und einen in einen neuen Kampfbildschirm "entführen", sondern sind direkt im Gebiet verteilt. Active-Dimension-Battle-System, nennt sich das Ganze. Man sieht so also überall seine Gegner und kann sie jederzeit mit Analyse durchleuchten, um zu sehen, welches Level sie haben und ob sich ein Angriff lohnt, oder ob man besser einen großen Bogen, um sie macht. Letzteres empfiehlt sich besonders, wenn der Gegner deutlich über dem eigenen Level ist. Falls man dann doch an so einen Gegner gerät und er einen anvisiert, gibt es immer noch die Möglichkeit zur Flucht per R2 Knopf und schon werden Waffen eingesteckt und man sich selbst die virtuelle Haut retten. Falls die 3 aktiven Gefährten trotzdem mal im Kampf gefallen sein sollten, bedeutet das noch nicht, dass jetzt der "Game Over" Bildschirm käme. Man kann immer noch die 3 inaktiven Charaktere ins Spiel holen und an der selben Stelle weitermachen. Erst, wenn auch die gefallen sind, heißt es "Game Over".

Man muss sich dabei im Kampfgeschehen keineswegs um alle 3 Charaktere selber kümmern. Wenn man Gambits eingestellt hat, agieren diese nämlich von alleine. Gambit, steht für die Funktionen oder Befehle, die der Charakter selbstständig ausführt, sobald man sie eingestellt hat. Im Laufe des Spiels erlernt man mehr und mehr dieser Gambits und kann sich so seine perfekten Kombinationen austüfteln. Besonders bei den schweren Gegnern und den Endbossen ist das sehr hilfreich, wenn nicht sogar unerlässlich.

Des weiteren gibt es das Lizenzbrett, dass einem ermöglicht Lizenzen für neue Waffen, Rüstungen, Abilyties, Magie, Techniken etc. zu erwerben.

Lizenzpunkte, also LP, gibt es nach jedem Kampf mit einem Monster, bei den meisten 1LP pro Gegner, bei den Bossen entsprechend mehr. Hat man dann genug LP für, zum Beispiel, einen Zauber gesammelt, kann man diesen freischalten. Man muss sich diesen allerdings noch kaufen, in einer der Magie shops in ganz Ivalice, um ihn auch benutzen zu können. Genauso ist es auch mit den Waffen, den Rüstungen und den Techniken. Um die benutzen zu können, heißt es Lizensieren und im shop kaufen.

Grafik/ Sound:

Die Grafik ist so ziemlich das Beste, was es auf der guten alten Playstation 2 zu sehen gibt. Die Framerate bleibt Konstant und Grafikfehler sucht man auch vergebens. Qualität, wie man es von Square Enix eigentlich auch gewohnt ist. Wenn man erst mal aus Rabanastre raus ist, merkt man wie abwechslungsreich und detailreich die grafische Umgebung ist. Die Architektur der Städte allein, ist sehr schön anzusehen und man hat wirllich das Gefühl, sich in einer riesigen, belebten Stadt zu befinden.

Soundtechnisch gibt es auch nichts zu bemängeln. Dolby Pro Logic II und THX und eine musikalische Untermalung der Kämpfe, die Laune macht.

Mein Fazit:

Ich habe jetzt eine Spielzeit von 110 Stunden, storytechnisch bin ich im letzten Level. Von da aus kann ich aber immernoch alle Nebenaufgaben erledigen, und wer Final Fantasy kennt, der weiß, dass man die wirklich guten Waffen, Magien, Rüstungen etc. erst in den Sidequests finden wird und diese zum Teil gut versteckt sind. Es ist daer durchaus keine schlechte Idee, sich ein Lösungsbuch zu kaufen. Es gibt zwar wenige Dinge, die man wirklich verpassen kann im Spiel und später nicht mehr nachholen kann, Stichwort: "Doxa-Lanze". Jedoch ist so ein LB in jedem Fall hilfreich. Abschließend noch ein kleiner Tipp von mir: Verkauft nicht das Item "Schlangenei", sonst kommt ihr später nicht mehr in einen versteckten Bereich und verpasst eine optionale "Esper".

Ansonsten kann ich euch das Spiel nur wärmstens empfehlen.

MfG
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TOP 50 REZENSENTam 31. Juli 2014
Um es vorweg zunehmen, ich bin Final Fantasy-Fan der ersten Stunde, deshalb könnte mir innerhalb der folgenden Rezension gelegentlich eine absolut objektive Sichtweise abhanden kommen.

Die meisten Innovationen der Vorgänger waren für mich (zumindest auf der PS2, man nehme nur X-2 "Kostümwechsel") gewöhnungsbedürftig. Die Storyline, war aber wie gewohnt, hervorragend. Die PS3 Nachfolger haben schon lange nicht mehr das Format und dürften, zumindest für mich, den Titel Final Fantasy garnicht mehr tragen. Seit aus Squaresoft (FF1-FFX), Square Enix (seit FFX-2) wurde, und Hironobu Sakaguchi "Mastermind der Final Fantasy Teile 1-12", und Nobou Uematsu "Sound-Musikdesigner", nach Teil 12 die Firma Square Enix verließen, geht es mit der Serie rapide bergab, mit Ausnahme dieses Titels, der noch erkennbar deren Handschrift trägt.

Die reelen Nachfolger sind, für mich, mit den Games Blue Dragon und Lost Odyssey, von der Entwicklerfirma Mistwalker, auf der X-BOX 360 zu finden. Mistwalker wurde von dem Final Fantasy und Dragon Quest Entwicklergenie Hironobu Sakaguchi, mithilfe von Microsoft, gegründet. Dort kann er jetzt im Gegensatz zu seinem ehemaligem Arbeitgeber Square Enix, eigene Spielkonzepte und Storyvorstellungen durchsetzen, ohne auf halbgare Kompromisse eingehen zu müssen, die eine gerade Linie im Gesamtkonzept eines Games vermissen lassen würden, wie es bei den PS3 Nachfolgern ganz klar der Fall ist.

Dieses Final Fantasy sticht durch einige Besonderheiten heraus, die ich als sehr positiv empfinde. Endlich keine schlauchartigen Level mehr, und die Feinde sind sichtbar (keine Zufallskämpfe in Arenen). Manche mögen das bemängeln, ich empfinde es als Bereicherung, da es ein strategischeres Vorgehen erlaubt. Im Gegensatz dazu, kann ich bei nicht erkennbaren Feinden allerdings auch argumentieren, das der Überraschungseffekt größer war. Umso weiter der letzte Speicherpunkt jedoch zurück lag, umso geringer war der Überraschungseffekt, desto größer aber der Ärger darüber, mit den falschen Ausrüstungsgegenständen und Items, dem stärkeren Gegner gegenüber zu stehen. Die Areale sind sehr groß, setzen aber Grenzen, so das es kein Open-Worldspiel ist.

Eine wunderbare Neuerung ist auch, das man seiner Truppe, jedem einzeln nach Prioritäten geordnet, Befehle wie Angriff, Zauber oder Heilung zuweisen kann, die dann wenn man die Truppe gut eingestellt hat, von alleine kämpft. Zum Beispiel der Befehl an eine Heilerin, jedem bei dem die Gesundheitsanzeige unter 30% sinkt automatisch zu heilen. So eröffnen sich vielfältige, strategische Möglichkeiten die Truppe von ganz alleine kämpfen zu lassen. Man kann natürlich, wenn man will, auch die Anweisungen direkt manuell eingeben, oder halbautomatisch kämpfen, indem man nur die sekundären Gruppenmitglieder von der KI beeinflußt kämpfen läßt.

Alles andere wurde zu Final Fantasy schon gesagt. Sehr gute, detailreiche Grafik, eine gute einsteigerfreundliche Bedienbarkeit, eine tolle Story, fantastischer Sound, Settings hervorragend, manchmal atemberaubende Endgegner und ein einfaches, aber sehr ansprechendes Scillsystem lassen einen manchmal vergessen, das dieses Spiel auf dem alten System der PS2 läuft.

Kritik an diesem Teil könnte man höchstens an der doch nicht ganz so fesselnden (im Vergleich zu den Vorgängern) Story üben, das machen allerdings die sehr ausgeprägten, vielschichtigen Charaktere wieder wet. Insbesondere wenn man zum Vergleich die auf der PS3 erschienen Teile 13, 13-2, 13 Lightning Returns heranzieht, die außer einer phantastischen Grafik, eigentlich nichts mehr mit den ursprünglichen Teilen von Final Fantasy gemein haben (hier fällt mit nur der Spruch ein "Viele Köche verderben den Brei"), vor allem seit FF ein Multiplattformtitel geworden ist.

Ich gebe zu, das dieses ein sehr subjektives Urteil von mir ist und ich entschuldige mich dafür, allerdings war die Enttäuschung über die drei PS3 Teile bei mir so groß, das ich mich doch entschlossen habe, das hier zu erwähnen. Welche Games ich als die inoffiziellen Nachfolger sehe, hatte ich ja oben schon erwähnt.

Man kann nur hoffen, das Square Enix zu den alten Tugenden der Squaresoft-Zeit zurückfindet, um in einem neuen Teil wieder den Grundstein für ein Fantasyepos zu legen, welches den Namen Final Fantasy dann auch wieder verdient hat. Noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben. Ich wäre schon glücklich damit, wenn die alten PS1 Teile, eine HD-Renaissance erleben würden. Wegen der Lizenzrechte wird dieses aber wohl eher ein Traum bleiben.

Aber es bleibt einem ja auf der PS3 noch die Tales of Reihe, sowie auch noch einige andere PS3-Exclusiv-Titel (Ni No Kuni sei auch erwähnt), die einem die Zeit zu einem vielleicht kommendem, namensverdienenden Final Fantasy Teil versüßen, der dann allerdings, wie die drei PS3 Titel, nicht mehr Playstation exclusiv sein wird.

Ansonsten ist dieser Teil, wie auch alle Teile davor, für jeden rundenbasierten Rollenspieler, sowie auch Konsolengamesammler, Pflichtkauf!

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Ansonsten GOOD GAMING !!!
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am 26. November 2011
Ich habe Final Fantasy XII vor kurzem gespielt und ich muss sagen, dass ich enttäuscht bin. Ich habe mich vor langer Zeit in die Super Nintendo-Teile der Final Fantasy-Serie verliebt(v.a. FF VI) und finde, dass der 12. Teil vom Spielspaß und der Motivation her weit hinter diesen zurück bleibt.

Dennoch möchte mit den zweifellos vorhandenen Stärken des Spiels beginnen:

- Das neue Echtzeitkampfsystem ist super gelungen, die Kämpfe sind
sehr taktisch und actiongeladen und machen einfach Spaß.
- Die Präsentation ist für damalige Verhältnisse superb: Super Grafik und guter
Sound.
- Die große Vielfalt an Waffen und Rüstungen, sowie die vielen Möglichkeiten die
Kampftruppe zu optimieren ist motivierend und zwingt den Spieler zum
ausprobieren und mitdenken.
- Der Schwierigkeitsgrad ist richtig knackig: Ein Spiel für Erwachsene.
- Die Endbosse sind gewaltig inszeniert und schön schwer.

Die Nachteile:

- Die Story ist langweilig und umständlich. Sie dreht sich hauptsächlich um
politische Intrigen - interessante zwischenmenschliche Momente bleiben fast
völlig aus.
- Die Charaktere sind farblos, haben kaum Hintergrundgeschichten, geschweige denn
glaubwürdige Motive. So interagieren sie höchst selten und es gibt auch kaum
interessante Nebenfiguren neben den Helden.
- Auf motivierende Storysequenzen wartet man oft etliche Stunden und wird dann
mit einem kurzen nichtssagenden Gespräch zwischen den Figuren abgespeißt.
- Das Charakterentwicklungssystem anhand des neuen Lizenzbretts stellt sich
schnell als lästig und unsinnig heraus, da man optimalerweiße jeden Charakter
gleich entwickelt.
- Die Musik ist zwar atmosphärisch und schön orchestral aber es gibt kaum
Melodien. Es herrscht vielmehr ein permanenter Klangteppich vor. Der
Wiedererkennungswert der Musik ist gleich Null(im Kontrast zu FF VI).
- Die Spielwelt ist zwar riesig, wirkt aber unzusammenhängend und gestreckt.
- Die Spielzeit ist mit etwa 70 Stunden zu lang und kommt hauptsächlich durch
extrem lange Laufwege und endloses Kämpfen zustande.
- Die zahllosen Endbosse werden oft in 15-Minuten-Takten serviert und sind
selten Teil der Story. Man weiß eigentlich fast nie, warum man den Endgegner
bekämpft.

Abschließend möchte ich sagen, dass das Spiel durchaus einen Blick wert und bei anderen Spielern auch durchaus beliebt ist. Wer aber ein traditionelles gut erzähltes J-RPG sucht, könnte enttäuscht werden. Das Spiel orientiert sich deutlich stärker, als der Vorgänger an westlichen Rollenspielen.
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am 8. März 2007
Final Fantasy XII ist seit dem Erscheinen von The Legend of Zelda - The Wind Waker wohl das umstrittenste Spiel, das die Fans in zwei Lager spalten wird. Da Grafik, Sound und Präsentation Serientypisch wieder voll überzeugen können, will ich hier nur auf das erneuerte Kampfsystem eingehen und da die Geschmäcker verschieden sind, wird es schwer fallen objektive Kritik zu üben. Nach etwa 25 Stunden Spielzeit kann ich euch folgende Eindrücke vermitteln:

Allgemeines zum Kampfsystem:

Das Prinzip ist nach westlichem Vorbild angelehnt. Ihr klickt euren Gegner an und schaut zu wie ihr oder er besiegt wird. Dennoch habt ihr jederzeit die Möglichkeit einzugreifen und durch Drücken der X-Taste das Kampfmenü aufzurufen und selbst Befehle zu erteilen.

Gambitsystem:

Viele Fans kritisieren zum Beispiel das Gambitsystem, mit denen Ihr das Verhalten eurer Mitstreiter quasi programmieren könnt. Für mich jedoch erhält das Kampfsystem dadurch die dynamischste und taktischste Note, welches ein Final Fantasy jemals hatte.

Trefft ihr also zum Beispiel auf einen hitzeempfindlichen Gegner, sagt ihr einfach euren Mitstreiter er soll diesen Gegner automatisch mit Eis oder Wassermagie angreifen. Auch könnt ihr bestimmen, dass ein Magier eure Gruppenmitglieder heilen soll, wenn ihre Lebenspunkte unter 70, 60, 50 % (usw.) fallen. Viele bemängeln, dass anfangs wenig dieser Gambits vorhanden sind, anderseits wäre es viel zu einfach und unüberschaubar würde man den Spieler von anfang an alle Möglichkeiten bieten. So gibt das Spiel die Gelegenheit euch nach und nach an das System zu gewöhnen und unterschiedliche Tatiken auszuprobieren.

Lizenzbrett:

Für jeden getöteten Gegner erhaltet ihr meistens einen Lizenzpunkt mit denen Ihr auf dem Lizenzbrett Techniken, Fähigkeiten und Magien freischaltet. Wollt ihr Rüstungen kaufen und euch damit entsprechend ausrüsten, müsst ihr vorher erst die Lizenz dafür freischalten. Kleiner Tip für Einsteiger: Es nützt euch nichts, gleich am Anfang alle Magien, Waffen und Rüstungen durch ständiges Gegenerkloppen freizuschalten, da Ihr die stärkeren Ausrüstungsgegenstände erst später im Spiel bekommt. Konzentriert euch lieber auf die Optionslizenzen, die euch Bonuslebenspunkte, Gambitzeilen, Angriffs und Magiekraft bescheren.

Übrigens müsst ihr im Gegensatz zu Rüstungen und Co, Magien nur einmal kaufen, damit sie für eure Truppe nutzbar sind.

Die harten Kritiker des Lizenzbrettes argumentieren, dass durch die Freischaltung der Lizenzen die Charaktere zu austauschbar werden, da dann alle von Ihnen die selben Fähigkeiten draufhaben. Nur vergessen dabei die Meisten, dass die Rolle des Charakters vor allem durch die Ausrüstung von Waffen und Rüstungen (von denen es verschiedene Arten gibt, die entweder Magiestärke, Angriffsstärke, Magieabwehr oder die Höhe eurer Lebenspunkte beeinflussen) und der Begrenztheit der Gambitzeilen abhängt, von denen es maximal 12 gibt. Ihr werdet also in der Praxis nicht alle Fähigkeiten gleichzeitig nutzen, sondern macht eure Kameraden für gewisse Aufgaben wie heilen, schützen, helfen oder angreifen verantwortlich. Auf diese Weise werden eure Helden zu mächtigen Magiern, Kämpfern oder Beschützern.

Myth Techniken und Esper:

Im Laufe des Spieles schaltet ihr auf dem Lizenzbrett die Mythtechniken frei. Dies sind mächtige Attacken in beeindruckenden Sequenzen, die ihr miteinander kombinieren könnt und euren Gegnern so starken Schaden zufügt. Auch die Esper, die Beschwörungsmonster, sind wieder mit dabei. Einmal vom Helden aufgerufen, stehen sie diesem durch kraftvolle Attacken und Zusatzeffekte bei.

Fazit:

Wer mit Final Fantasy lediglich zufalls- und rundenbasierte Kämpfe verbindet, wird sich mit dem neuesten Teil schwer tun. Für all diejenigen, die sich grundlegene Neuerungen wünschen, einfach mal eine andere Art suchen im Final Fantasy Universum abzutauchen, werden ihre helle Freude damit haben. Das Gamedesign ist durchdacht und eröffnet neue Möglichkeiten. Ich persönlich konnte mich dem Suchtpotenzial der Kämpfe nicht entziehen, wollte immer mehr freischalten, meine Taktiken erweitern und optimieren. Das führt jedoch zu dem Problem, dass ich befürchte keine Kampfmotivation mehr zu haben, wenn sämtliche Felder des Lizenzbrettes und damit sämtliche Möglichkeiten offenliegen. Zwar wird meine Truppe dann durch Erfahrungspunkte trotzdem stärker aber der Spieler ist ja immer dazu geneigt mehr und mehr zu wollen. Dennoch wird es eine Weile dauern bis das der Fall ist und zahlreiche Nebenquests und Aufgaben halten bei der Stange. Leider besitzt die Geschichte nicht die Dramatik und den Wendungsreichtum, wie beispielsweise Teil VII oder VIII. Wer damit leben kann und sich darauf einlässt, erhält mit Final Fantasy XII eines der besten Rollenspiele für die PS 2.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. März 2007
Im Vergleich zum Vorgänger FFX schwächelt FFXII im Bereich Charakterzeichnung und Story. Dazu ist aber zu sagen, dass FFX stellenweise superdick aufgetragen hat und mir am Ende sogar eine Träne lief. Tidus nur ein Traum - ich glaubte zu träumen. Dafür war FFX sehr linear und es gab keine Bewegungsfreiheit. FFXII verhält sich genau entgegengesetzt - die Charaktere gehen nicht knöcheltief im Emotionsmorast unter, sondern werden relativ schlicht beschrieben. Hier Vaan, der Held; dort Penelo, sein weiblicher Sidekick; Balthier als Fantasy-Han Solo; begleitet von Häschen Fran, welche 1000mal hübscher als Chewbacca ist. Nicht vergessen Prinzessin Ashe, Zwillingschwester von Yuna. Die Story nimmt sicher keiner großen Details an, dafür geht es aber auch schon recht früh und ungezwungen mit der Action los.

Und hier punktet FFXII mit einer Bewegungsfreiheit, bei der FFX die Segel streichen muss. Super. Toll. Sahne. So muss es sein!

Aber wie ist nun das neue Kampfsystem? FFX war ja genial, man konnte sich so viel Zeit lassen, wie man wollte, plante vorsichtig und taktisch. FFX-2 war ja schlicht eine Katastrophe, die Actionvariante des Kampfsystem gepaart mit unmöglichen Überblick und seltsamer überspitzer Hektik ließen mich mit Angst auf FFXII blicken. Andererseits hat man sich ja an KotoR orientiert und das System war klasse.

Mal so gesagt - das neue Kampfsystem ist deutlich taktischer, als man im ersten Blick annehmen würde und passt zur neuen Bewegungsfreiheit, denn alles wirkt nun aus einem Guss. Das FFX-System war losgetrennt vom restlichen Spiel, wirkte eigenständig und für sich. In FFXII machen eigentlich die Gambits die Taktik aus - man weist einem Charakter eine Bedingung zu "greife Gegner an, der Gruppenführer angreift" und verlinkt das mit einer "Aktion", zum Beispiel "Angriff". Nun kann ein Charakter mehrere Gambits haben. So wäre z.B. die zweite Bedingung, dass "ein Gefährte" automatisch geheilt wird, wenn er "unter 30% Gesundheit" fällt. Nun ist aber nun die Anordnung dieser Gambits auch wichtig - a) greift der Charakter nun an und heilt dann oder b) umgekehrt? Gar nicht so einfach, das will überlegt sein, ansonsten steht man ohne Trupper herum. Die Gambits sind also nicht für die primitive "Programmierung" der Charaktere gedacht, sondern man muss wirklich je nach Situation darauf schauen und ausprobieren. Das ist so einfach, wie genial.

Kampf in Echtzeit, Aktionsleiste lädt sich auf und Vaan (unser jugendlicher Held) schlägt zu. Nur Vaan? Nein, auch Fran&Co - das ist eine weitere taktische Besonderheit - der Spieler kann den Gruppenführer wechseln. Das war im ersten dicken Kampf gegen ein Feueroß mehr als sinnvoll. Der Spieler wechselt zu Fran, denn diese hat eine Fernwaffe und den Zauber "Vita". So verlief der Kampf problemlos, während ich zuvor als Vaan fast ins Gamepad gebissen hätte.

Und die Kämpfe sind fordernder als in FFX. Dort war alles schön angepasst, aber in FFXII wird man stärker gefordert.

Zur Handhabung kann ich nur sagen - einfach und angenehm, es wird alles sauber erklärt (gute Tutorials) und der Einstieg ist recht einfach. Das hilft auch Einsteigern weiter, Frustfaktor gibt es anfänglich kaum. Es ist wirklich schön, wie elegant die neue Beweglichkeit und das interessante Kampfsystem Hand in Hand gehen. Und noch schöner, weil die Komplexität in Ruhe erkundet werden kann.

Das gilt auch für das Lizenzbrett. Man "kauft" Lizenzen und kann dann z.B. eine Waffe nutzen - die man zwar schon hatte, aber nicht verwenden durfte/konnte. Erst die Lizenz ermöglicht mir das Führen einer Waffe, das Nutzen eines Zaubers oder Verwendung einer Rüstung. Das ist ziemlich interessant ausgeführt, im Gegensatz zum Sphärobrett (welches sehr linear war) entwickeln sich die Charaktere deutlich ausgeglichener. Das empfinde ich als positiv.

Mehr als gut ist die Optik. Wow. Das ist einfach wunderschön. Die Modelle, Animationen und Texturen sind qualitativ höherwertiger als in FFX, was man besonders bei der Mimik erkennt. Und die Performance stimmt (da war FFX Hardware-intensiver). Dazu wuselt es in den Städten und Ebenen, es ist eine Freude. Und noch besser - waren die FFX-NPCs recht klobig und einfach dargestellt, so punkten die FFXII-NPCs mit nicht weniger Details als unsere Helden. Wieder ein Pluspunkt für die Atmosphäre.

Was mit aber nicht schmeckt - das Drehen der Kamera stimmt für mich persönlich nicht, unter Einstellungen gibt es aber keine Option dafür (das ist schon seit 10 Jahren Standard). Und ich würde mir so gerne die Texturen und Figuren näher anschauen, aber eine simple Egosicht gibt es nicht. Das schmerzt, denn der Detailgrad der FFX-Welt ist famos. Nicht so famos ist hingegen das stellenweise deutliche Kantenflimmern, aber hier schwächelt die PS2-Hardware einfach.

Was soll ich sagen - FFXII ist ein Muss. Hochkarätig wie der Vorgänger, eine schöne Ergänzung im Final Fantasy-Universum. Was mich fasziniert ist die Fähigkeit der Entwickler so ein optisch und spielerisch gelungenes Game aus einer Hardware herausholen, die nicht Next-Gen ist, aber nach Next-Gen aussieht. Und das sage ich als X360-Besitzer.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. März 2007
hab ich das Spiel anfangs erst mit Skepsis betrachtet, hat sich dieser Zustand aber nach den ersten Spielminuten wieder gelegt. Die Grafik sieht mal wieder spitzenmäßig aus und auch vom Ton her macht das Spiel eine gute Figur.

Wirklich neu ist das Kampfsystem. Extrabildschirm adé, Realtime Battle hallo. Auch wenn diese Umstellung für jeden eingefleischten Final Fantasy Fan anfangs ungewohnt wirkt, macht sie nach etwas Übung durchaus Sinn und auch richtig viel Spaß. Zwar gehen durch dieses System einige grafische Effekte bei den Zaubersprüchen und Moves unter, dennoch bleibt das Geschehen dadurch stets übersichtlich und Kämpfe laufen schneller ab (ständig mehrere Minuten für einen Zauber warten zu müssen nervt nach einiger Zeit).

Auch wenn böse Zungen behaupten die Figuren hätten keinen speziellen Charakter muss ich dem widersprechen. Im bisherigen Verlauf nach knapp 30 Spielstunden sind mir die Figuren schon recht sympatisch geworden. Seien es die Waisen Vaan und Penelo, die mit ihren tollpatschigen Aktionen die Gruppe auf Trap halten oder Balthier dessen Ziele und handeln stets myteriös erscheinen, er aber durch seine lockere Art und Gags ebenso Sympathien erweckt.

Die Story wirkt anfangs etwas unübersichtlich durch ihre ganzen Figuren, aber mit der Zeit findet man gut rein.

Insgesamt macht das Spiel trotz der ganzen Umstellungen einen sehr guten Eindruck. Das Lizenzbrett, Gambits, Mysths, Espers, die Mogaufträge und alles überhaupt wurden gekonnt umgesetzt, aber würden den Rahmen des möglichen sprengen wenn ich es hier auflisten würde.

Mein Fazit also: für jeden Fan ein Pflichtitel, auch wenn die Umstellung anfangs schwer fällt
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. November 2009
Ich habe FFXII nun schon seit einer Weile durchgespielt.
Hier meine Eindrücke in einer kurzen positiv-negativ-Liste zusammengefasst.

positiv:
+ sehr, sehr große Spielewelt (Ivalice)
+ offenes Kampfsystem, keine Zufallskämpfe
+ die Mobkämpfe machen Spaß
+ die Grafik ist sehr gut
+ der Sound ist Klasse
+ sehr lange Spielzeit (Hauptstory 70h + Nebenquests und alle Aufrufe auch noch mal min. 70h)
+ man kann die Superattacken miteinander kombinieren

neutral:
alle Charaktere können gleich ausgerüstet und gleich geskillt werden

negativ:
- die Story ist etwas seicht (schwammig aber noch ertragbar)
- es gibt nur eine 2%-Chance, das diese Waffe jetzt in dieser Kiste ist

Das Spiel an sich macht durch das offene Kampfsystem sehr viel Spaß. Man sieht seine Gegner schon immer vorher und kann entscheiden ob man kämpfen oder weglaufen will. Die weiten und schönen Landschaften zu erkunden, kann einen stundenlang fesseln. Die Auftragskämpfe (Mobs) sind teilweise gut in Szene gesetzt.
Jetzt aber der eigentliche Knackpunkt: die Story. Diese ist noch nicht mal schlecht, aber auch nicht überzeugend.
Manche der Hauptcharaktere sind besser und manche schlechter. Der eigentliche Hauptcharakter Vaan ist dermaßen ausdruckslos, ein Wischmob mit nem Smiley drauf hätte den Job besser gemacht. Andererseits wissen Balthier oder Basch zu überzeugen. Das man alle Charaktere die gleichen Waffen und Rüstungen verpassen kann, gibt diesen nicht unbedingt mehr Persönlichkeit.

Abschließend kann man sagen, dass FFXII ein (sehr)gutes RPG ist, dass sehr viel Spaß macht, allerdings storytechnisch nicht überzeugen kann und deshalb nur 4 Sterne bekommt.
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