|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
175 Rezensionen
|
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
|
|
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
|
|
151 von 178 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Das beste Final Fantasy Spiel!!!,
Von Daniel "Dani" (Bad Oeynhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy XII (Videospiel)
Ich dachte mir mal ich schreibe ein paar Negative punkte zum Spiel und Positive punkte.Positive Punkte: + Optik: Das RPG mit der wohl besten Grafik (Detailreichtum, Animationen, Wettereffekte etc.) auf der PS2. Und gewohnt gute FMV, auch die In-Game-Sequenzen sehen sehr gut aus. + Musik: Solide, tritt nicht so sehr in den Vordergrund, geht aber auch nicht an die Nerven. Ein insgesamt eher durchschnittlicher Soundtrack von Sakimoto. Wer die OSTs von FFT oder VS mochte, wird aber dennoch begeistert sein - gerade in den Dungeons bekommt man VS-Feeling. + Sehr große Gebiete und Städte, die viel Bewegungsfreiheit und gute Weitsicht bieten. Dafür keine echte Oberwelt wie zuletzt bei FFIX oder aktuell DQVIII. + Kampfsystem: Intuitiv und schnell zu erlernen, schafft ein neues (FF-)Spielgefühl - FFXI-Kenner wird es bekannt vorkommen. Und endlich keine RE mehr. + Gambit-System: Auch schnell zu erlernen, aber ungeheuer komplex und ungeheuer komfortabel. Mit der richtigen Einstellung kämpfen, stehlen und zaubern die Figuren von alleine und man lehnt sich zurück. + License Board: Nicht mehr so innovativ, aber man hat mehr Freiheit als noch in FFX und man kann auch mehr Fehler machen. + Karten-System: Sich verlaufen gehört der Vergangenheit an, sogar das nächste Ziel ist immer angegeben. + Wetter-System: In einem Gebiet kann bspw. mal Trockenheit herrschen und mal Regenzeit. Dadurch tauchen bestimmte (rare) Monster auf, auch auf die Magie wirkt sich das Wetter aus. + Schwierigkeitsgrad: Sehr anspruchsvoll, etwa in der Kategorie der japanschen SNES-Teilen. + Viele Side Quests, wie das Mob-Hunt, ein Art Monster jagen und Belohnung abkassieren. + Mit wenigen Ausnahmen hervorragende Sprecher. + Speicherpunkte sind intelligent platziert. + Summons: Viele bekannte Kreaturen aus FFT oder (Boss-)Monster aus früheren FF-Teilen. + Zahlreiche Waffen und Rüstungen mit bekannten Namen, die die Stärke eine Charakters enorm mitentscheiden - hohe Levels zu haben ist nicht so wichtig. + Freundlich/Neutral gesinnte NPC, die einfach so die Gebiete durchwandern und einem z.B. mit Support-Zauber helfen. + Geld zu bekommen wird schwerer, man muss abgelegte Gegenstände von gefallenen Monster in Shops verkaufen. Da man quasi alles kaufen muss - Skills, Magie, Waffen etc. - wird das Geld immer knapp. Aber via Mob-Hunt, diverse Mini Quests und vorausschauendes Chara-Management/-Spezialisierung bekommt man eigentlich nie Geldprobleme. (Habe im gesamten Spiel wahrscheinlich nur vier oder fünf Waffen gekauft.) Negative Punkte: - Story: Fängt bombastisch an, nimmt mit der Zeit aber deutlich ab. Man muss im Klaren sein, dass es hier nur um die Geschichte von Dalmasca handelt, genauer um Ashe und ihre Suche nach Nethicite, die wichtigste Ressource von Ivalice. Der eigentliche Krieg bekommt man nur am Rande mit. Die Story ist letztendlich doch zu kurz und die Auflösung am Ende einwenig zu simple. Nichtsdestotrotz gibt es ein schönes und offenes Ende (für Romantikern und Romantikerinnen). Augenfällig: Elemente aus den Star Wars-Filmen muss jetzt aber nicht negativ sein. - Blasse Hauptfigur: Vaan - Rolle des Beobachters - steht ganz klar im Schatten von Ashe und Balflear. - Die Summons sind in vielen Fällen in harten und langen Kämpfen (ab Klasse S aus der Mob-Liste) nicht wirklich zu gebrauchen. Deren abschließende Spezialattacken (wie in FFVII, FFVIII) lassen sich nicht abrechen. - Das Reiten auf den Chocobos wird auf knapp drei Minuten beschränkt. - lange Ladezeiten, teilweise sehr lange Ladezeiten, wenn man neue Orte betritt oder es zu Zwischensequenzen kommt. - kein 16:9 Modus: Ärgerlich, da die unterschiedlichen Landschaften sehr schön gestaltet sind. - Gelegentlich Kameraprobleme, wenn man sich in engen Räumen befindet. Dafür das erste (Offline-)FF in einer 3-D Welt, sprich frei lenkbare Kamera. - Gelegentliches Ruckeln, wenn zu viele (große) Monstern auf dem Bildschirm auftauchen. - Die Spielbalance leitet darunter, wenn man relativ früh viel LP - License Point für das License Board - sammelt und die richtigen Skills frei schaltet. Insbesondere die Mist-Knacks, also Limit-Breaks, stören die Spielbalance - habe bspw. ab 1/3 des Games nie mehr ernsthafte Probleme mit den Bossen gehabt. - Das so genannte Trade-Shop, wo man die besten Ausrüstungen kaufen kann, ist nicht gerade übersichtlich. Man kauft einen Artikel anhand einer vagen Beschreibung und hofft dann etwas Gutes erworben zu haben. Letztendlich muss man den Spielstand öfters neu laden oder sich FAQs zu rate ziehen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Modern und edel! Ein Rollenspiel-Traum...,
Von zazashi (stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy XII (Videospiel)
am 23. februar war es soweit: für europäische ps2-konsoleros erscheint "final fantasy XII", knapp fünf jahre nach "final fantasy X" und nur ein halbes jahr nach dem us-release.:: story: "final fantasy XII" spielt in der selben welt wie der ps1-kracher "vagrant story", die sich ivalice nennt. dort tobt ein heftiger krieg zwischen den grossmächten archadis, im osten und rozarria, im westen. mittendrin liegt ein kleines, unschuldiges königreich namens dalmasca, dessen geografische lage von hoher strategischer wichtigkeit für das imperium archadis ist. man verleibt es sich ein, nicht ohne den thron-aspiranten, lord rasler, im kampf zu töten. dessen potenzielle gemahlin, prinzessin ashelia b'nargan dalmasca, stirbt offiziell ebenso bei dieser aktion. in wahrheit aber verschwindet sie im untergrund, nicht ohne die hoffnung, das schicksal später doch noch wenden zu können und rache an den mördern ihres gemahls und tausender unschuldiger dalmascaner zu nehmen. zwei jahre vergehen und schliesslich beginnt für euch die epische schlacht als... :: charaktere: ...vaan. vann ist ein milchgesichtiger waisenjunge aus der königlichen stadt rabanastre, dessen eltern und bruder reks ebenso bei dem krieg getötet wurden. er verdient sich sein geld durch klauen und hat den traum einmal ein grosser luftpirat zu werden. ausserdem schwört er rache für den verlust seines bruders. als in rabanstre eine riesige party zu ehren der neuen eroberer stattfindet, entschliesst er sich in den palast einzubrechen, um schätze zu klauen, soviel er tragen kann. seine freundin heisst penelo, eine sängerin und tänzerin, die sich gut in martial-arts-kampftechnik auskennt. sie ist sowas wie vaans gewissen und passt auf, dass er nicht zuviel mist baut. als vaan seine "mission" im palast erledigt hat, trifft er auf der flucht zwei interessante gestalten, die sich ihm anschliessen und die ihn bist zum bitteren ende begleiten werden: den edlen luftpiraten balthier und seine freundin, fran, eine vieira-kriegerin. fran ist die älteste eurer gruppe, da vieira länger leben als menschen und zudem ist sie die mit den ausgeprägtesten sinnen. wie ihr so durch die kanalisation flüchtet hüpft euch buchstäblich irgendwann ashe in die arme, die eigentliche hauptfigur des spiels. eure wege kreuzen sich nur, aber später gehört sie ständig zu eurem team. fehlt nur noch basch: basch ist der auron von ff12, der im verdacht steht, den könig ermordet zu haben. die beziehung zu ihm gestaltet sich deshalb anfangs am schwierigsten, besonders wegen ashe, aber natürlich handelt es sich nur um ein missverständnis, das bald aufgeklärt wird. im laufe eurer geschichte begegnen euch noch ein paar andere charaktere, die sich kurzfristig eurer party anschliessen. ihr könnt diese dann nicht pushen, sie helfen euch aber beim kämpfen, wollen aber im falle eines todes natürlich auch wieder von euch reanimiert werden. der charakter, der von diesen am treuesten zu euch hält und der wohl am wichtigsten ist, ist larsa, der kleine bruder von lord vayne solidor, der "böseste der bösen" und der machthungrigste. larsa ist sowas wie der mittelsmann, der andere ziele verfolgt als sein gieriger bruder vayne und die vision einer friedlichen welt hat. :: gameplay: "final fantasy XII" ist insofern eine kleine revolution der serie, da bei diesem titel komplett auf zufallskämpfe verzichtet wurde. hier liegt eine der absoluten stärken des spiels, da man manchmal den eindruck hat, man zocke eine mischung aus "vagrant story", "diablo" und natürlich "final fantasy". die gegner erscheinen auf eurer karte als rote punkte, wobei euch manchmal auch "friedliche" begegnen, die erst aggressiv werden, wenn man sie angreift. durch diese neuerung wird die ganze riesige welt zu einer einzigen kampf-arena! eure charaktere entwickeln sich anhand eines speziellen lizenz-bretts, das ähnlich dem sphärobrett aus "ffX" ist. für erfolgreiche kämpfe erhaltet ihr lizenzpunkte, die ihr auf dem lizenzbrett verheizen könnt. das problem: nur, weil ihr eine lizenz besitzt, heisst das nicht, dass ihr entsprechende waffen oder zauber automatisch bekommt! ihr erhaltet quasi nur die "erlaubnis", diese zauber und waffen zu nutzen, erhalten müsst ihr die aber von shops oder monstern/gegnern! das kann manchmal ziemlich ärgerlich werden. ausserdem finde ich, dass das sphärobrett vielleicht einen tick zu kompliziert, aber wesentlich besser gestaltet war. die spezialisierung eurer charaktere ist ebenso durch dieses lizenzbrett fast überflüssig, da jeder charakter das selbe besitzt und die felder sich bei jedem gleichen, bis auf die, die spezielle techniken bereithalten. gerade am anfang solltet ihr euch aber hüten, für jede person die selben felder freizuschalten, denn es wird euch oft das genick brechen, wenn ihr keine "spezialisten" habt. eine weitere neuerung, diesmal in bezug auf euer kampfsystem, sind die gambits. gambits sind automatisierte folgen von handlungen, die für jeden eurer party zur verfügung stehen, damit ihr nicht die ganze zeit wie ein verrückter auf den controller hacken müsst. am anfang machen die keinen sinn, höchstens in bezug auf eure charaktere, die ihr nicht selber steuern wollt, aber später werdet ihr daran gefallen finden, v.a., weil das kämpfen viel schneller und komfortabler vonstatten geht. und glaubt mir: ihr müsst viel kämpfen, verdammt viel. jeder eurer charaktere hat insgesamt 12 gambit-slots zur verfügung. was ihr beachten solltet: setzt alle heilungszauber an den anfang eurer gambit-liste, danach erst die kampfhandlungen, aber das bekommt ihr auch selber im laufe des spiels raus. gambits waren bereits oft der grund zu massiven kritiken an "ff12". ich persönlich habe bis 40h spielzeit nicht auf sie geachtet, war aber später froh, dass es sie gibt. euch wirds wahrscheinlich ähnlich ergehen, also trainiert das und nutzt sie, wo ihr könnt! ob es euch gefällt oder nicht: sie sind ein wesentliches element des games und wurden aus bestimmten gründen eingeführt! die mysth-teks: mysth-teks sind die limit-breaks früherer "final fantasy"-games. das heisst: es sind spezielle techniken eurer kämpfer, die ihr auf dem lizenzbrett freischalten müsst. jeder kann maximal drei erlernen. wenn ihr sie anwendet, sinken eure mp auf 0, behaltet das im auge. ihr könnt die mysth-teks auch aneinanderketten, was euch aber wahrscheinlich nicht in dem ausmass gelingen wird, wie ihr euch das denkt. in meinen augen waren sie ganz klar eine der überflüssigsten sachen im game: sie bringen nur wirklich was, wenn ihr 10 oder mehr verketten könnt, sie verbrauchen ALLE mp, also wundert euch nicht, wenn ihr deswegen alle im kampf verreckt. "ff12" spielt sich besser, wenn ihr zaubert und kämpft, vergesst einfach die mysth-teks. esper: esper sind mächtige überwesen, die ihr beschwören könnt, ähnlich den bestia anderer ff-games. ihr müsst gegen jede esper kämpfen und gewinnen, um sie besitzen zu können. die haupthandlung führt euch zu insgesamt 5 esper. es gibt aber noch viele mehr, an den unmöglichsten orten. esper sind prinzipiell ziemlich cool, aber ihr habt während ihrer erscheinungszeit nur den charakter zur hand, der sie beschworen hat, alle anderen verschwinden in der zeit. sie verbrauchen nicht ganz soviel mana wie die mysth-teks; sterbt ihr, verschwindet die esper, stirbt die esper, kommen eure gefährten zurück. optionales: neben der haupthandlung gibt es das thema der mob-jobs. mobs sind gefährliche monster, die sich an den übelsten orten ivalices aufhalten und die bezwungen werden wollen. ihr bekommt immer geld und heisse waren von den auftraggebern, wenn ihr sie besteht. da ihr durch ganz ivalice reisen müsst, um sie zu finden, könnt ihr, wenn ihr ernsthaft alle niederstrecken wollt, zwischen 15-35 stunden zusätzlich einplanen! nehmt euch den spielberater oder das internet zur hilfe, wenn ihr euch grossen frust bei der suche ersparen wollt. :: grafik: okay, was soll man dazu sagen!? ich weiss nicht genau, wie square das immer wieder schafft, aber gerade im rollenspiel-bereich werdet ihr nichts besseres visuelles finden. die ps2 ist mittlerweile in die jahre gekommen, bei "ff12" aber zeigt sie nochmal, was wirklich drin steckt in dieser kleinen schwarzen kiste. alles ist 3d, es gibt relativ wenig fmv-zwischensequenzen, aber wenn sie kommen, werdet ihr euren mund nicht mehr zu bekommen. grafik-fehler sind nicht bemerkbar, alles wirkt bis in kleinste detail austariert, hier steckt viel zeit und liebe drin. die kamera: ihr habt mit dem rechten analog-stick praktisch die volle kontrolle über die kamera. nutzt sie! sie ist euer bester freund. :: sound: die pal-version des spiels verfügt über eine englische sprachausgabe. da es sich um ein edel-rollenspiel handelt und auch adlige darin vorkommen, wurde die sprache der figuren dementsprechend angepasst (z.b. durch britische sprach-nuancen). besonders fran und ihr wahnsinniger akzent stechen heraus, aber auch balthier kann überzeugen. vaans gelaber nervt mich öfters, er ist eben noch ein kind, aber auch nicht perfekt getroffen. von nobuo uematsu, dem godfather alter final-fantasy-musik und sounds, stammt nur noch der titel-track. alles andere steuert hitoshi sakimoto bei, der auffallend viele samples eingebaut hat. die allerdings verfügen über eine wahnsinnige bandbreite an elementen, passen zu 100% perfekt zur umgebung und tragen enorm zur gesamt-stimmung bei. besonders die samples zur ogir-yensa-sandsee und dem salika-wald haben mir besonders gut gefallen, aber der soundtrack ist wie bei vielen japanischen rollenspielen definitiv mehr als nur einen blick wert. :: kritik: zuerst das negative: laufen, laufen, laufen und kämpfen, kämpfen, kämpfen. das macht "final fantasy XII" zu einem hardcore-titel. es gibt insgesamt zu wenig speicherpunkte, was aber bisher bei jedem "ff" der fall war. unter 1,5 bis 2h pro session kommt ihr nicht weg. also plant viel zeit ein. vaan ist für mich der bisher schlechteste protagonist einer final-fantasy-serie. da ihr aber wirklich jeden eurer sechs gefährten zur hauptfigur machen könnt, die eure truppe anführt, ist das nicht ganz so schlimm. bei der story ging mir das ewige problem mit den dummen nethiziten irgendwann gegen den strich. es hätte nicht das zentrale thema sein sollen. was auch fehlt sind die ausflüge in andere dimensionen oder parallel-welten, darauf wurde gänzlich verzichtet. das legt zwar den hauptschwerpunkt auf ivalice, was genug sehenswertes parat hält, aber besonders gegen ende habe ich die krassen wendungen vermisst. ich bin jetzt durch und muss sagen: schade, dass es schon vorbei ist. es ist wirklich ein kracher geworden und hat mich über allein fünf wochen kontinuierlich zwei stunden pro tag bei der stange gehalten. es besteht enormes suchtpotenzial. es sieht einfach alles so wunderschön und herrlich aus, man möchte sich beinahe ein ticket kaufen und selbst nach ivalice reisen. square zeigt, wie man heute qualitativ hochwertige ausnahme-märchen erzählt. es ist beinahe alles zu phantastisch, um es glauben zu können. und ich hatte anfangs wirklich meine zweifel. wenn ihr euch bisher noch keine ps2 gekauft habt, hier habt ihr den wahren grund, wieso ihr das machen solltet. wirklich jeder sollte dieses spiel spielen, egal ob rollenspiel-fan oder nicht, gerade der quasi-revolutionäre charakter macht es zu einem ausnahme-titel, nicht nur in der ps2-welt. wertung: grafik: 9 von 10 sound: 9 von 10 gameplay: 9 von 10 Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Nicht dass beste FF aller Zeiten, aber...,
Von
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy XII (Videospiel)
Ich habe die US-Version von FFXII komplett durchgespielt und kann viele Kritikpunkte meines Vorschreibers nicht nachvollziehenSquare Enix geht mit dem neusten Teil neue Wege und bricht mit einigen alten (auch liebgewonnenen) Traditionen. Das ist zunächst etwas ungewohnt und sogar abschreckend, wenn man aber erst mal in das Spiel eingetaucht ist, stellt sich trotz anfänglicher Skepsis das geliebte FF-Feeling ein. Die offensichtlichste Änderung ist sicherlich das Kampfsystem: Keine Zufallskämpfe die plötzlich 'aus dem nichts' kommen und keine Rundenkämpfe mehr. Man sieht die Monster nun direkt in der Landschaft stehen, kann ihnen sogar ausweichen oder mittels des Gambit-Systems durch kluge 'Programierung' seiner Chars dafür sorgen, dass diese Kämpfe nahezu selbstständig ablaufen. Das System hat Vor- und Nachteile. Der normale Spielverlauf gegen Trahmobs geht dadurch deutlich flotter und flüssiger von der Hand. Bei wichtigen Bosskämpfen, kommt man mit der Programmierung allerdings nicht weit und sollte jeden Char per Hand steuern. Obwohl man jederzeit pausieren kann um neue Befehle zu geben, wird das ganze etwas hektisch und die Kämpfe verlieren dadurch etwas an taktischer Tiefe. Die für das Spielerlebnis wesentlichste Änderung ist die Entwicklung der Story. Während in den alten Teilen viel Wert auf die Beziehungen der Spielfiguren untereinander und deren Entwicklung gelegt wurde, bleiben die Charaktere diesmal leider ziemlich blass. So stand z.B. in den letzten Teilen jedes Mal eine Liebesgeschichte im Mittelpunkt der Geschichte, was im 12. Teil hingegen (fast) völlig fehlt und einiges an Identifikation mit den Hauptpersonen kostet. Das Augenmerk liegt stattdessen auf den großen Zusammenhängen, während die eigene Party lange Zeit nur ein Rädchen im Strudel der Ereignisse ist und nicht von vornherein die Heldentruppe, die die Welt retten soll (was sie aber natürlich abschließend trotzdem tut ;-) ). Statt wie im 10. Teil lediglich ein paar Tempel abzuklappern und sich anschließend dem Oberbösewicht zu stellen (gähn), erlebt man hier eine weit komplexere und epische Geschichte. Mehre Fraktionen und Königreiche, mit unterschiedlichsten Interessen und Motivationen buhlen um die Macht auf dem Kontinent. Während zunächst die Verteilung von Gut und Böse noch sehr eindeutig erscheint, verwischen die Grenzen mit der Zeit und den Spieler erwarten eine Reihe von überraschenden Storywendungen. Die Qualität der Geschichte kommt zwar nicht an den legendären 7. Teil heran, ist aber erwachsener und komplexer als die der letzten Spiele. Dafür spricht auch, dass man deutlich mehr Zeit zum reinen Durchspielen der Geschichte benötigt, als etwa beim 10. Teil. Dafür gibt es dann nicht ganz so viele optionale und aufwendige Extras Ansonsten bekommt man das geboten, was FF so besonders macht und man inzwischen von der Spielreihe gewohnt ist: Viele viele Minispielchen mit denen man sich stundenlang beschäftigen kann (aber nicht zwingend muss). Eine narrensichere behutsame Einführung in alle Spielelemente. Die gewohnt nahezu perfekt designten Kleinigkeiten mit viel Liebe zum Detail. Grandiose Grafik und beeindruckende Filmsequenzen. Großzügiger Einsatz von Sprachausgabe. Geheime Dungeons und extrem herausfordernde optionale Bosse. Wieder ein völlig neues, aber sehr motivierendes Skillsystem (das die übliche 'nur noch ein paar Kämpfe, dann kann ich wieder etwas neues Lernen'-Sucht erzeugt). Cid, Bestias/Ethers usw. Wer die Final Fantasy-Serie mag und sich nicht von dem neuen Kampfsystem abschrecken lässt, wird ganz gewiss nicht enttäuscht. Es mag nicht das beste FF aller Zeiten sein, aber mit Sicherheit auch nicht das schlechteste. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Daumen hoch,
Von Spartan1810 (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy XII (Videospiel)
Dies ist das bisher beste Final Fantasy Spiel, wenn nicht sogar bestePS2-Spiel überhaupt. Schon wie bei Final Fantasy X ist den Machern auch diesmal wieder ein absolut fesselndes Abenteuer mit einem Spielumfang bis weit über 100 Stunden (bei Erledigung aller Nebenaufgaben und insgesamt 45 Mobaufträgen können es sogar noch mehr sein) gelungen, das in Sachen Grafik und Spielspaß für die PS2 seinesgleichen sucht. Man kann dabei selbst entscheiden, ob man den (wie beim zehnten Teil) Warte-Modus oder Aktiv-Modus spielen möchte. Beim Warte-Modus hat man Zeit sich jeden Schritt genau zu überlegen (vor allem bei schweren Kämpfen von Vorteil), der Aktiv-Modus findet in Echt- Zeit statt, d.h. die Gegner können auch agieren, während man den Befehl eingiebt. Hier für euch eine Aufgliederung aller positiven und negativen Punkte zum Spiel: Positiv: + Top Grafik + Symphatische Charaktere in einer fantasievoll gestalteten, faszinierenden Welt voller Überraschungen + Nette Nebenaufgaben plus dem eigentlichen Highlight des Spiels, der Mobjagt,bei dem jeder seine Grenzen austesten kann + Interessante Bossgegner, so vielseitig und aufwendig gestaltet, wie in wohl keinem anderen Rollenspiel zuvor + Neues, stark verbessertes Kampfsystem, das es jedem ermöglicht noch schneller und umfangreicher zu agieren, was in gerade schwierigen Kämpfen von Vorteil sein kann (GPS = Gambit-System) + Wie schon bei Teil 10 die Möglichkeit seine Charaktere auf einem Lizenzbrett, so wie man gerne möchte, weiter zu entwickeln. + Gelungene Story, auch wenn etwas an Star Wars oder Herr der Ringe angelehnt (was mich persönlich aber nicht so gestört hat) + Das Erstehen von Handelsware, das es ermöglicht auch seltene Waffen oder Rüstungen zu bekommen + viele verschiedene Waffentypen (Fernwaffen, Schwerter, Äxte, Dolche, Kolben, Stöcke ect.) und Magie(Schwarzmagie, Schatten- magie, Grünmagie, Weißmagie,...), die man im Spiel bekommen kann + alles in allem, mit allen Mobs und Nebenaufgaben über 100 Std. Spielvergnügen + in fast allen Gebieten gute Möglichkeiten um aufzuleveln + viele verschiedene Monstertypen Negativ: - oft zu große Gebiete ohne Speichermöglichkeit - die Mobs ab Stufe VII oder auch einige optionale Espern sind im Gegensatz zu den Bossen, auf die man im normalen Spielverlauf trifft, oft zu schwierig geraten (einige davon sind sogar weitaus schwieriger als der Endgegner) - zum Ende hin schwächt die Story etwas ab, man könnte evtl. auch sagen, die Geschichte wirkt dadurch etwas unvollständig (hier gefiel mir das Ende von Teil 10 doch besser) - manche Magiearten wirken recht überflüssig, da die wenigsten Gegner dagegen anfällig sind, die wichtigsten und interessantesten Magieformen erhält man erst sehr spät im Spiel - die wichtigsten Waffen und Rüstungen bekommt man, wenn überhaupt nur sehr schwierig, die stärkste Waffe vom Spiel (Doxa Lanze) z.B. nur, wenn man vorher bestimmte Schatztruhen nicht öffnet - während man am Anfang kaum Lizenzpunkte nach den Kämpfen erhält, um die Charaktere weiter zu entwickeln, hat man (so ging es mir) in der zweiten Hälfte des Spiels LP im Überfluss Sicher gibt es kein Konsolen-Spiel das perfekt ist, aber dieses hier ist insgesamt gesehen sicherlich näher dran als die meisten anderen die ich je gespielt habe. Für mich das bisher beste Final Fantasy , sowie auch beste Rollenspiel überhaupt. Überhaupt gab es für mich nur 2 Konsolenspiele, die ich mit 100 % bewerten würde, das ist einmal dieses hier und dann der Action-Shooter GTA San Andreas. Für mich auch die einzig beiden Spiele, die man öfter als ein mal spielen kann. Also ich kann für FF XII nur sagen: auf jeden Fall kaufen !! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
33 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
FF bleibt RPG-König,
Von
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy XII (Videospiel)
Als Final Fantasy Fan seit Teil VII für die PSone, war FF12 ein Pflichtkauf für mich. So hatte ich es mir auch direkt am ersten Tag gekauft und von da an hat man mich nicht mehr von der Konsole losgekriegt. Am Wochenende oder wenn man sonst zuviel Zeit hat, kann es dann schonmal passieren, dass man 10 Stunden oder mehr, am Stück zockt.Der erste Eindruck: Es war etwas gewöhnungsbedürftig, als ich mich das erste mal in Rabanastre, der Heimatstadt des Spielhelden wiederfand. Diese etwas eckig anmutende Architektur kannte ich noch von irgendwoher und böse Erinnerungen wurden wach. Den gleichen Stil fand man nämlich damals beim Genrevertreter "Vagrant Story" noch für die PSone. Das lag nämlich daran, dass sich der selbe Leveldesigner für die Levelarchitektur von Final Fantasy 12 verantwortlich zeigt, wie damals für "Vagrant Story". Befürchtungen, dieses "eckige Design" würde sich nun durchs ganze Spiel ziehen verflogen dann aber ziemlich schnell, als es zu den ersten Aussenmissionen ging. Ansonsten ist alles in gewohnter Final Fantasy Manier. Man kann mit den verschiedensten Leuten reden und so nützliche Hinweise über Goodies, Quests, versteckte Bereiche, o. Ä. herausfinden. Story: Die Story ist in jedem Final Fantasy Teil die Basis. Allein für diese braucht man bei FF12 gut 50 Stunden und mehr, ich denke unter 50 Stunden ist es zu schaffen, aber man spielt ein RPG ja nicht auf Zeit. Der Hauptcharakter des Spiels ist Vaan, ein 17-jähriger Jungspund aus Rabanastre, der davon träumt ein Luftpirat zu sein und die ganze Welt von Ivalice zu bereisen. Zu Anfang ist man noch alleine mit Vaan unterwegs, aber schon bald wird er auf neue Gefährten treffen, so dass sich die Party immer mehr vervollständigt. Als ein Krieg zwischen dem Archadianischen Imperium und seinem alten Feind Rozzaria immer ausweichlicher scheint, machen sich die 6 Freunde auf und setzen alles daran, den Krieg zu verhindern. Doch die Story ist nicht das Einzigste, was man spielen kann. Es gibt wieder mal Unmengen an Nebenaufgaben, sog. Sidequests, die erledigt werden wollen. Als da wären die Mob Hunts, das sind Monsterjagden, die von Bürgern aus ganz Ivalice in Auftrag gegeben und auf die eine Belohnung ausgesetzt wurde. Je weiter man mit diesen Mobs kommt, je mehr erfährt man auch über das Spiel, es ist ein Teil dieser Geschichte und eine kleine Story in sich. Neben den Mob Hunts, was wohl gut mehr als die Hälfte der Sidequests ausmachen dürfte, gibt es noch zahlreich andere Rätsel und Aufgaben. Einige davon sind wichtig, wenn man später an die wirklich starken Waffen und Ausrüstungen kommen will und davon gibt es einige. Wenn man FF12 mit allen Nebenaufgaben, allen versteckten Bossen und allen Mob Hunts durchspielen will, kommt man locker auf über 120 Stunden und mehr. Gameplay: Das Gameplay ist, was die Steuerung und Einstellbarkeit anbelangt sehr ausgereift. In Städten und Bezirken ist man immer mit dem "maincharacter" Vaan unterwegs. Ausserhalb, also in den Kampf- und Erkundungsgebieten kann man immer 3 Charaktere für den Kampf auswählen und einen Gruppenführer, den man dann direkt steuert, während die anderen 2 folgen. Die Aussenwelten gestalten sich diesmal erstmalig in echter Dynamik, da die Gegner nicht mehr, wie in früheren Teilen, per Zufall aus dem Nichts auftauchen und einen in einen neuen Kampfbildschirm "entführen", sondern sind direkt im Gebiet verteilt. Active-Dimension-Battle-System, nennt sich das Ganze. Man sieht so also überall seine Gegner und kann sie jederzeit mit Analyse durchleuchten, um zu sehen, welches Level sie haben und ob sich ein Angriff lohnt, oder ob man besser einen großen Bogen, um sie macht. Letzteres empfiehlt sich besonders, wenn der Gegner deutlich über dem eigenen Level ist. Falls man dann doch an so einen Gegner gerät und er einen anvisiert, gibt es immer noch die Möglichkeit zur Flucht per R2 Knopf und schon werden Waffen eingesteckt und man sich selbst die virtuelle Haut retten. Falls die 3 aktiven Gefährten trotzdem mal im Kampf gefallen sein sollten, bedeutet das noch nicht, dass jetzt der "Game Over" Bildschirm käme. Man kann immer noch die 3 inaktiven Charaktere ins Spiel holen und an der selben Stelle weitermachen. Erst, wenn auch die gefallen sind, heißt es "Game Over". Man muss sich dabei im Kampfgeschehen keineswegs um alle 3 Charaktere selber kümmern. Wenn man Gambits eingestellt hat, agieren diese nämlich von alleine. Gambit, steht für die Funktionen oder Befehle, die der Charakter selbstständig ausführt, sobald man sie eingestellt hat. Im Laufe des Spiels erlernt man mehr und mehr dieser Gambits und kann sich so seine perfekten Kombinationen austüfteln. Besonders bei den schweren Gegnern und den Endbossen ist das sehr hilfreich, wenn nicht sogar unerlässlich. Des weiteren gibt es das Lizenzbrett, dass einem ermöglicht Lizenzen für neue Waffen, Rüstungen, Abilyties, Magie, Techniken etc. zu erwerben. Lizenzpunkte, also LP, gibt es nach jedem Kampf mit einem Monster, bei den meisten 1LP pro Gegner, bei den Bossen entsprechend mehr. Hat man dann genug LP für, zum Beispiel, einen Zauber gesammelt, kann man diesen freischalten. Man muss sich diesen allerdings noch kaufen, in einer der Magie shops in ganz Ivalice, um ihn auch benutzen zu können. Genauso ist es auch mit den Waffen, den Rüstungen und den Techniken. Um die benutzen zu können, heißt es Lizensieren und im shop kaufen. Grafik/ Sound: Die Grafik ist so ziemlich das Beste, was es auf der guten alten Playstation 2 zu sehen gibt. Die Framerate bleibt Konstant und Grafikfehler sucht man auch vergebens. Qualität, wie man es von Square Enix eigentlich auch gewohnt ist. Wenn man erst mal aus Rabanastre raus ist, merkt man wie abwechslungsreich und detailreich die grafische Umgebung ist. Die Architektur der Städte allein, ist sehr schön anzusehen und man hat wirllich das Gefühl, sich in einer riesigen, belebten Stadt zu befinden. Soundtechnisch gibt es auch nichts zu bemängeln. Dolby Pro Logic II und THX und eine musikalische Untermalung der Kämpfe, die Laune macht. Mein Fazit: Ich habe jetzt eine Spielzeit von 110 Stunden, storytechnisch bin ich im letzten Level. Von da aus kann ich aber immernoch alle Nebenaufgaben erledigen, und wer Final Fantasy kennt, der weiß, dass man die wirklich guten Waffen, Magien, Rüstungen etc. erst in den Sidequests finden wird und diese zum Teil gut versteckt sind. Es ist daer durchaus keine schlechte Idee, sich ein Lösungsbuch zu kaufen. Es gibt zwar wenige Dinge, die man wirklich verpassen kann im Spiel und später nicht mehr nachholen kann, Stichwort: "Doxa-Lanze". Jedoch ist so ein LB in jedem Fall hilfreich. Abschließend noch ein kleiner Tipp von mir: Verkauft nicht das Item "Schlangenei", sonst kommt ihr später nicht mehr in einen versteckten Bereich und verpasst eine optionale "Esper". Ansonsten kann ich euch das Spiel nur wärmstens empfehlen. MfG Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Bildgewaltige Fantasiereise mit über 100 Stunden Spielzeit,
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy XII (Videospiel)
Wenn jedes Spiel mit einem solchen Umfang wie dieses auftreten würde, käme ich wohl gar nicht mehr von der Konsole weg. :-)Final Fantasy 12 ist eines meiner Lieblingsspiele und das nicht ohne Grund: Es gibt neben der interessanten Hauptstory so viele Nebenaufgaben und Geheimnisse zu entdecken, dass man locker 150 Stunden damit verbringen kann, das ganze Spiel zu erforschen. Es ist also durchaus sinnvoll, sich die Komplettlösung gleich dazu zu kaufen. Ohne die hätte ich bis heute noch kein Sonnenschwert... ;-) Die Grafik ist spitze und die Videosequenzen sind Square-Enix-typisches Mini-Kino. Auch die gesamte Welt ist sehr fantasievoll gestaltet, man wandert durch die verschiedensten Landschaften: Wüsten, Steppen, Dschungel, Höhlen, Sümpfe und auch künstliche Szenarien wie die Kanalisation von Garamseys oder Luftschiffe. Folgt man nur linear der Hauptstory, entgehen einem einige optionale Orte, an denen sich entweder Schätze, versteckte Boss-Monster oder sogar Esper (so werden die aufrufbaren Monster in diesem Spiel genannt) verbergen. OK, diese Beschwörungen sind oft nicht besonders hilfreich, da sie nicht direkt Schaden anrichten, sondern für kurze Zeit als Mitstreiter beschworen werden. Man bewegt sich in dieser Zeit nur mit dem Beschwörer und der Esper selbst, diese agiert jedoch von selbst und ist nicht steuerbar. Unter den richtigen Umständen entfesselt sie am Ende ihre visuell eindrucksvolle Spezial-Attacke, die in der Regel größeren Schaden anrichten kann. Das Kampfsystem ist eine Abwandlung des bekannten ATB-Systems, welches schon in den vorherigen FF-Teilen verwendet wurde. Allerdings wurde hier auf einen Kampfbildschirm verzichtet, was Zeit spart und neue Möglichkeiten bietet. Man hat so die Möglichkeit, um einen Gegner einen großen Bogen zu machen, wenn man nicht kämpfen möchte. Außerdem kann man Angriffe schon "aufladen" bevor der anvisierte Feind den Spieler bemerkt. Auch gibt es bessere Schätze wenn man Serien-Angriffe startet, also gezielt Monster der selben Art hintereinander besiegt. Fazit: Für mich der bisher beste Final Fantasy Teil. Grafik, Atmosphäre, Story, Nebenaufgaben, Landschaft... es passt einfach alles! Preis-Leistungsverhältnis: Top! Bei welchem Spiel bekommt man sonst mehr als 100 Stunden Spielzeit für das gleiche Geld? Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Tiefpunkt der Serie!,
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy XII (Videospiel)
Ich selbst bin schon seit FF VII großer Fan der Serie und habe mir auch nach und nach alle Teile der Serie gekauft bzw. nachgekauft. Lediglich Teil 4 & 5 habe ich nicht gespielt bzw. nur kurz angespielt. Trotzdem bezweifel ich, dass die beiden Teile schlechter sind, als FF XII, welcher für mich den Tiefpunkt der Serie darstellt!Habe mir das Spiel relativ kurz nach Erscheinung gekauft und auch sofort in die PS2 geknallt und losgespielt. Anfangs gefiel mir das Spiel noch ganz gut. Die Story wusste zu gefallen, genauso wie ich anfangs das Kampfsystem auch noch gut und neu fand (was wohl daran lag, dass man anfangs nur einen Charakter besitzt). Dann kam das erste Manko: man lernt den Hauptcharakter kennen, nämlich einen farblosen, verträumten Straßendieb der Luftpirat werden will. Darüber konnte ich noch hinwegsehen, da ich noch Hoffnung hatte, dass die anderen Charakter besser gestaltet sind. Aber falsch gedacht: mit Penelo, Fran sowie Basch hat man gleich 3 Charakter, die an Farblosigkeit Vaan in nichts nachstehen. Lediglich Ashe sowie Balthier konnten überzeugen (Balthier fand ich sogar äußerst gelungen). Das Kampfsystem, dass ich anfangs noch mochte, gefiel mir immer weniger, je mehr Charakter dazu kamen. Die Kämpfe laufen mir, trotz Gambits, oft zu unübersichtlich ab. Auch langweilte mich das Kämpfen nach mehreren Stunden gewaltig, da es zu einer müden Routine wird. Die Charakter werden IMO für das Spielgeschehen zu leicht und zu schnell stark, was den Kämpfen irgendwie die Luft nimmt. Auch vermisse ich als alter Fan irgendwie die Zufallskämpfe. Die gehörten, meiner Meinung nach, einfach dazu. Die Story, die stark anfängt, wird IMO auch immer schwächer. Mehr und mehr bekommt man das Gefühl, man würde Star Wars nachspielen. Finde ich übrigens beruhigend, dass das nicht nur mir aufgefallen ist, weil ich von vielen Freunden für verrückt gehalten wurde, weil das angeblich zu "abwegig" wäre. Hätte man bei der anfänglichen Story mehr angesetzt, hätte man eine tolle Story schaffen können. Das Lizenzbrettsystem gefiel mir gar nicht. Da hinkt man IMO dem Sphärobrett-System von FF X sehr stark nach (vor allem das Profi-Sphärobrett war der Hammer). Lediglich die Tatsache, dass man Waffen und Rüstungen auch darauf freischalten muss, fand ich gelungen! Das war's dann aber auch schon. Was bleibt ist ein Spiel, mit guter PS2-Grafik, tollen Sound sowie super Sprecher und das war's IMO auch schon. Letzten Endes nicht genug, um einen Kauf zu rechtfertigen (auch wenn man es als FF-Fan wahrscheinlich schon hatt bzw. sich nicht vom Kauf abbringen lässt). Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Final Fantasy ist erwachsen geworden,
Von
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy XII (Videospiel)
Final Fantasy 12 wartet mit epischen Veränderungen auf! Dank des neuen Kampfsystems gibt es endlich - ENDLICH - keine nervigen Zufallskämpfe mehr.Die Storyline dreht sich nicht mehr um einen verzweifelten, 14 Jahre alten Jungen, der aus unerfindlichen Gründen nicht zu seiner grossen Liebe findet, sondern um den Kampf eines unterworfenen Königreiches nach neuer Freiheit. Die Party ist buntgemischt durch alle Altersklassen und Charaktereigenschaften. Okay, der Hauptheld ist immer noch unter 20, aber da man seine Party nach Lust und Laune zusammenwürfeln kann - zumindest im späteren Verlauf des Spiels -, muss man nicht mit ihm durch die Gegend rennen. Dank der vielen Sidequests und teilweise recht schweren Bosskämpfe auch ein Spiel, das nicht innerhalb einer Woche durchgezockt ist! Meine Meinung: unbedingt kaufen, wenn man die Schnauze voll hat, von 14 jährigen Buben, die plötzlich die Welt retten müssen!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Erfrischend neu,
Von
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy XII (Videospiel)
Ich muss zugeben nach den ersten Berichten war ich ziemlich skeptisch was das neue FF betrifft.Jetzt nachdem ich selbst die ersten Spielstunden hinter mir habe bin ich fast wieder so begeistert wie zu FFVII und FFX(-2) Zeiten. Die Story ist erfrischend neu und an manchen stellen durchaus auch sehr politisch. (Die Frage: Aufständige oder doch Widerstandskämpfer stellt man sich am Anfang mehr als einmal). Auch die etwas zwielichtige Geschichte von Vaan, dem Taschendieb sorgt dafür das es keine reine Strahlemann Story wird. Das einzige was mich bis jetzt stört ist das man nach 6-7 Stunden Spielzeit noch immer keinen richtigen Zugang zu den Helden findet so wie es bei FFX oa. war. Die Grafik: Dazu braucht man eigentlich nicht viel sagen, sie reizt die Fähigkeiten der PS2 bis zum Maximum aus und das mit Großteils wirklich konstanter Geschwindigkeit, vereinzelte kleine Ruckler sind aber zu verkraften und fallen auch in kämpfen nicht störend auf. Einzig und allein die schlecht geglätteten kannten und das dadurch entstehende Kantenflimmern fällt manchmal störend ins Auge, ist aber auch zu vernachlässigen. Der Sound: In diesem bereich ist der Teil wie jeder andere über jeden Zweifel erhaben. Die Musik ist wie immer richtig Stimmig und passt wie immer perfekt zur Umgebung. Die Perfekte Untermalung des Spiels. Das Kampsystem: Für mich als Onlinegamer ist das Kampsystem mit den schon im Vorhinein sichtbaren Gegnern ja schon etwas an das ich mich gewöhnt habe, aber ich muss zugeben es ist sehr ungewohnt keine Zufallskämpfe mehr zu haben. Auch das runderneuerte ATB System hat es mir nicht so wirklich angetan, nachdem ich eigentlich Fan des Rundenbasierenden Systems aus FFX war. Das neue System spricht dank der Gambits natürlich vor allem Tüftler an, zwischendurch hat man aber trotzdem das Gefühl das Spiel nicht wirklich unter Kontrolle zu haben, in solchen Fällen muss man meist in den sauren Apfel beißen und die Gambits der Gefährten kurzzeitig durch direkte Eingabe überschreiben. Fazit: Trotz dieser Kritikpunkte kann dieses Spiel nichts anderes als 5 Sterne bekommen, da es dank der dichten Atmosphäre und der gelungenen Story wie die meisten teile der Final Fanatasy Serie eigentlich über jeden Zweifel erhaben ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein würdiger Final Fantasy Abschluss der PS2 Ära.,
Von David Fincher "fincher" (Fox River State Prison) - Alle meine Rezensionen ansehen
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy XII (Videospiel)
Eines vorweg, das Spiel sammelt bei mir alleine durch die Verbindung mit Vagrant Story und Final Fantasy Tactics enorme Pluspunkte...Keine Frage - Final Fantasy XII ist nicht perfekt. Das Kampsystem ist, durch die Blume gesproche, gewöhnungsbedürftig. Als alter 16Bit Rundenkampf RPG Veteran brauchte ich etliche Stunden um mit dem neuen Kampfsystem zurecht zu kommen. Hat man sich aber einmal damit arrangiert geht es recht schnell von der Hand. Mittlerweile würde ich sogar soweit gehen und es den massigen Zufallskämpfen und Ladezeiten vergangener Teile vorziehen. Ein Totalausfall ist hingegen das Lizenzbrett. Dass schon zu beginn jedem Charakter freisteht alles zu "lernen" und es praktisch keine Spezialisierungen gibt, führt die Charaktervielfalt ad absurdum. Eigentlich schade, die Idee dahinter, dass man sich mit Lizenzpunkten Magie, Fähigkeiten, Waffen, Rüstung usw "erkauft" ist nicht schlecht. Die Ausfürung aber leider eine Katastrophe. Postiv ist die gewaltige Größe des Spiel. Abseits der Story gibt es jede menge Nebentätigkeiten. Jagt auf Spzielle Monster, eine Karriere bei einem Clan, Aufträge für einzlene Bürger... für jeden ist etwas enthalten und dürfte den Spieler neben der Story für unzählige Stunden beschäftigen. Die Charaktere des Spiels sind sehr liebevoll ausgearbeitet und wachsem einem schnell ans Herz. Die Synchronisation ist einem sehr hohen Niveau. Der monumentale Sound ist dem Spielgeschehen hervorragend angepasst und erzeugt ein ums andere mal ein Gänsehautfeeling. Grafisch fällt das Spiel etwas hinter FFX und X-2 zurück, was aber angesichts der Größe der Areale und der extrem belebten Umwelt nicht verwunderlich ist. Die ganze Spielwelt wirkt wie aus einem Guss und ist sehr abwechslungsreich ausgefallen. Abschließend ist zu sagen das FFXII neben Shadow Hearts Covenant, für mich das Rollenspielhighlight dieser nun langsam auslaufenden PS2 Ära ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
|
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
|
|
Final Fantasy XII von Koch Media Deutschland GmbH (PlayStation2)
EUR 19,99
Auf Lager. | ||