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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Plötzlicher Verlust und Phantomschmerzen....
Wenn in den nächsten Tagen und Wochen die ersten Listen der Top 100 Dekaden Filme auftauchen, dann dürfte auch Francois Ozon gute Chancen haben weit oben angesiedelt zu sein:
"Unter dem Sand" wurde im Jahr 2000 realisiert, also noch etwas vor Ozons Druchbruch mit "8 Frauen" und "Swimming Pool".
Vielleicht ist aber dieser Geheimtipp, die Geschichte...
Veröffentlicht am 16. Dezember 2009 von Ray

versus
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts ist verloren. Nichts ist vorbei.
"What is lost? What is over?" Nicht jede Realität können Betroffene auch akzeptieren.

Jeder, der schon einmal einen wichtigen Menschen verloren hat, kennt dieses Gefühl: Bei allem, was man tut, ist er/sie noch da. Er/sie sitzt auf seinem/ihrem gewohnten Platz, man denkt bei allem, was man tut, an seine/ihre Meinung dazu, man beeilt sich, obwohl...
Veröffentlicht am 11. Mai 2011 von jury


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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Plötzlicher Verlust und Phantomschmerzen...., 16. Dezember 2009
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Unter dem Sand (DVD)
Wenn in den nächsten Tagen und Wochen die ersten Listen der Top 100 Dekaden Filme auftauchen, dann dürfte auch Francois Ozon gute Chancen haben weit oben angesiedelt zu sein:
"Unter dem Sand" wurde im Jahr 2000 realisiert, also noch etwas vor Ozons Druchbruch mit "8 Frauen" und "Swimming Pool".
Vielleicht ist aber dieser Geheimtipp, die Geschichte einer Frau in mittleren Jahren, die langsam aber sicher den Boden der Realität verliert, neben "Ein kriminelles Paar" sein bester Film.
Es ist Sommer. Marie (Charlotte Rampling) und Jean (Bruno Cremer) fahren mit ihrem Auto zum Ferienhaus ans Meer. Das verheiratete Paar strahlt Harmonie aus, nach 25 Jahren gemeinsamen Lebens braucht es keine grossen Worte um grösste Vertrautheit zu haben.
Am Abend der Ankunft geniessen die Beiden ein einfaches Essen und einen Wein, am anderen Tag wollen sie an den Strand.
Dort wird der noch kurze Urlaub zum grössten Albtraum für Marie. Jean geht schwimmen und kehrt nicht mehr zurück.
Voller Panik alarmiert sie die Polizei, die Suche nach Jean bleibt erfolglos.
Wochen später in Paris: Noch immer gilt Jean als vermisst, wahrscheinlich ist er sogar tot. Aber Marie kommt mit dem Verlust nicht zurecht, sie weigert sich sogar das Verschwinden des Mannes zu akzeptieren. So sieht man sie an einem Tisch mit Freunden sitzend, wie sie über Jean spricht, als sein nichts passiert. Die Verdrängung hat die Verzweiflung abgelöst.
Unweigerlich bekommt diese Illusion bald die ersten Risse...
Ein Film über Trauer, mit einer immer noch schönen und verletzbaren Charlotte Rampling. Ozon inszenierte ruhig und völlig unspektakulär, den Machern hinter der Kamera, Antoine Heberle und Jeanne Lapoirie, gelingen spröde aber sehr schöne melancholische Bilder. Sie zeigen eine Figur, die zwischen der Wirklichkeit und Phantasie wandelt. Gelegentlich treffen die Ereignisse, die tatsächlich geschehen, so wuchtig in dieses Traumbild ein, dass phasenweise sogar ein Hauch von Suspence aufkommt.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts ist verloren. Nichts ist vorbei., 11. Mai 2011
Von 
jury - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Unter dem Sand (DVD)
"What is lost? What is over?" Nicht jede Realität können Betroffene auch akzeptieren.

Jeder, der schon einmal einen wichtigen Menschen verloren hat, kennt dieses Gefühl: Bei allem, was man tut, ist er/sie noch da. Er/sie sitzt auf seinem/ihrem gewohnten Platz, man denkt bei allem, was man tut, an seine/ihre Meinung dazu, man beeilt sich, obwohl schon lange niemand mehr darauf wartet. Im Bett liegt man immer noch hart an der Kante auf der "eigenen" Seite.

Über diese virtuelle Existenz eines geliebten Menschen, den man verloren hat, hat François Ozon 2001 einen ruhigen, einfühlsamen Film gedreht.

INHALT

Marie (Charlotte Rampling, 55) wacht am Strand aus einem Nickerchen auf, aber ihr Mann Jean (Bruno Cremer, 72) ist verschwunden. Er wird trotz intensiven Bemühungen nicht gefunden, und Marie kehrt in ihr gewohntes Leben als Englisch-Dozentin in Paris zurück. Doch Jean ist noch bei ihr. Sie sieht ihn, sie spricht mit ihm, sie lebt mit ihm - die Freunde machen sich Sorgen.

Irgendwann scheint sie selbst Initiative ergreifen zu wollen, beginnt eine Affäre mit einem anderen Mann - doch er ist mit Jean nicht zu vergleichen, wie sie findet. Als eine Leiche gefunden wird, die auf Jeans Beschreibung passen könnte, muss Marie die Entscheidung treffen, ob sie sich den Tod ihres Mannes eingesteht ...

Doch natürlich ist mit einer solchen Entscheidung auch die existenzielle Frage verbunden, ob man das Leben mit der Erinnerung beendet oder die Kraft und den den Willen besitzt, eine neue Phase zu beginnen.

Ein beklemmender, aber auch berührender Film in der besten Tradition des französichen Kinos über ein Thema, das wohl jeden von uns betrifft. Die Konzentration auf ein einziges Thema, die Ruhe, mit der die Ereignisse und die Entwicklung Maries gezeigt werden, tun dem Ergebnis wohl.

Vermutlich geht es vielen so, dass sie sich am Ende fragen: "War das nun alles?" Diese Frage beschäftigt ja auch die Dozentin in ihrem bevorzugten Gedicht: "What is lost? What is over?" Es ist die Frage, die am Ende des Lebens steht - wenn nichts bleibt außer der Unvergänglichkeit der eigenen Liebe.

TECHNIK & AUSSTATTUNG

Der SD-Transfer im Originalformat 1,85:1 bietet ein ordentliches Bild und einen guten Ton, kann aber natürlich am relativ starken Rauschen und der Körnigkeit des empfindlichen Filmmaterials nichts ändern - insbesondere, da teilweise auf 16 mm gedreht worden ist. Das ist angesichts der sorgfältigen und kongenialen Kamera ausgesprochen schade.

An Extras bietet die DVD drei Kurzfilme: "Mes parents un jour d`été", "Les doights dans la ventre" und "Photo de famille".

film-jury 3* A0601 14.8.2011eg Genre: Drama | Mystery
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unter die Haut, 29. August 2008
Von 
Daggi - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Unter dem Sand (DVD)
Ein Ehepaar. Ein Ferienhaus. Die Atlantikküste. Jean ist um die 60, Marie um die 50. Sie gehen schwimmen am Strand, wo die Deutschen sind - da ist nicht so viel los. Jean verschwindet spurlos. Er hinterlässt keine Nachricht, nichts. Marie ist fassungslos. Eine ergebnislose Suche wird eingeleitet. Ein Polizist fragt Marie, ob Jean Selbstmord begehen wollte oder Depressionen hatte.

Die Unterlippe immer ein wenig eingezogen spielt Charlotte Rampling die Marie absolut überzeugend. Ich finde sie weniger "bitter", als eher durcheinander, verwirrt, erschüttert. Sie kann nicht akzeptieren, dass Jean nicht mehr da ist. Sie stellt sich vor, er ist immer noch bei ihr, isst mit ihr, schläft neben ihr. Sie lebt mit ihm in ihrer Vorstellung weiter - es geht um das "Loslassen".

Für Marie gibt es zunächst kein Leben ohne Jean. Die Universitätsprofessorin hält sich fit, ist attraktiv und andere Männer interessieren sich für sie, aber sie weist sie ab. Die Anwesenheit des Verstorbenen ist noch zu deutlich, als dass sie etwas Neues beginnen könnte. Zu einem Verehrer sagt sie verächtlich "Du hast nicht sein Format!"

Obwohl der Film sehr ruhige, lange Bildaufnahmen hat und mit sehr wenig Sprache auskommt, fesselt er von Beginn an. Er geht unter die Haut, er berührt. Ich denke, dass es weniger darum geht, was Marie mit Jean versäumt hat, sondern was sie jetzt nicht mehr haben kann - gerade das gemeinsame Schweigen, Nicht-Reden-Müssen, einfach Beisammensein mit Jean wird ihr ihr Leben lang fehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trauma., 6. Dezember 2006
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Unter dem Sand (DVD)
Marie ist mit Jean verheiratet. Gemeinsam verbringen sie einen Urlaub am Meer. Jean geht schwimmen und kehrt nicht zurück. Alle Suchmaßnahme führen ins Leere. Auch vier Monate später bleibt Jean verschwunden. Marie, gebildet und an der Universität dozierend, verdrängt das Ereignis und glaubt Jean lebe nach wie vor mit ihr zusammen.

Die sanften Versuche von Bekannten Marie zurück ins Leben zu holen, verlaufen im Sand. Marie geht eine Affäre ein, aber sie fühlt sich nach wie vor mit Jean verheiratet. Da wird die Wasserleiche eines Mannes gefunden und allen Anschein nach handelt es sich um Jean. Zunächst zögert Marie die Identifizierung hinaus, geht dann doch hin. Sie lässt sich sogar die Leiche zeigen. Aber sie identifiziert sie nicht als Jean. Auch von den gefundenen Sachen behauptet sie, sie gehören nicht ihrem Mann.

Maries anspruchsvoller Lebensstil kann sie nicht aus ihren eigenen Einnahmen decken. An das Vermögen ihres Mannes kommt sie nur, wenn sie dessen Tod anerkennt. Aber auch dieser Punkt führt nicht dazu, dass Marie, Jeans Tod an sich heranlässt.

Ein leiser Film mit guten Dialogen und einem Gespür für tiefe menschliche Gefühle. In Maries Welt ist eine gravierende Änderung eingetreten, trotzdem hält sie an ihrer Vergangenheit fest. Einfühlsame Menschen und harten Fakten erreichen sie nicht. Sie bleibt auf ihrem Kurs.
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4.0 von 5 Sternen Wenn die Realität einfach unerträglich ist..., 23. Mai 2013
Von 
Retro Kinski - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Unter dem Sand (DVD)
FILM (OHNE SPOILER!) Bewertung (Review):

Endlich Urlaub! Marie und Jean lassen sich sofort in Urlaubsstimmung fallen. Doch dann passiert das völlig Unerwartete und eine traumatische Erfahrung nimmt ihren Lauf. Diese sehr melancholische Geschichte hat klassische Vorbilder und schwankt zwischen zartem Thriller, Drama, einem Hauch Mystery und verbindet dies in völlig unspektakulärer Art und Weise zu einer gelungenen Mischung, die keine vordergründigen Effekte braucht um zu schockieren und die ihre Wirkung ganz langsam aufbaut und auch noch nach dem Ende nachwirkt.

Die Geschichte der Professorin Marie (Charlotte Rampling), deren Mann Jean (Bruno Cremer) nach 25 Jahren Ehe aus völlig ungeklärten Gründen plötzlich am Strand verschwindet, besticht durch seine ruhigen Bilder und ist sehr einfühlsam und mit tiefgehenden Emotionen erzählt. Ich verzichte hier bewusst auf weitere inhaltliche Details und UNTER DEM SAND wirkt wie so oft am besten, wenn man nicht lange Inhaltsangaben studiert und sich einfach aufgrund einer Empfehlung auf das Drama einlässt.

Die ruhige aber gleichzeitig extrem souveräne Art der lichtdurchfluteten Bilder die die Kamera zeigt, verstärken das ungute Gefühl das einem bei der beklemmenden Geschichte beschleicht. Charlotte Rampling legt all ihre langjährige Erfahrung als Darstellerin in die Rolle und wirkt zugleich unglaublich zerbrechlich, selbstbewusst, attraktiv und auch verstört. Sie wechselt ihre Stimmung entsprechend ihrer Verfassung von einem Moment auf den anderen und legt die Figur der Marie oder jegliche Übertreibungen ganz dem Realismus geschuldet an.

Dadurch wirkt UNTER DEM SAND so echt und authentisch. Für mich ist es eine ihre stärksten Rollen. Regisseur François Ozon hat schon immer bemerkenswerte Filme für Cineasten gemacht, angefangen über DIE ZEIT DIE BLEIBT über den skurrilen RICKY bis zu der preisgekrönten aktuellen Literaturverfilmung IN IHREM HAUS. Mit letzterem hat er auch sehr überzeugt und somit werde ich ihn auch weiter im Auge behalten und spreche hiermit eine klare Empfehlung für UNTER DEM SAND aus der schon fast als Drama Klassiker der 2000er Jahre bezeichnet werden könnte.

4,5/5 versteckten Hausschlüsseln....äh,....Sternen
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein ganz und gar unnötiger Film !!!, 26. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Unter dem Sand (DVD)
Gestern lief "Unter dem Sand" von 20:15 bis 21:50 Uhr auf Arte. Es war nach verheißungsvollem Anfang doch leider nur vergeudete Fernsehzeit !

Was sollte denn die Message des Films sein ? Etwa, dass Marie nicht über das Verschwinden ihres Ehemannes hinwegkommt, der an einem Nachmittag am Strand nicht mehr vom Schwimmen zurückkehrt ? Soll ich mich etwa 100 Minuten an der "schauspielerischen Leistung" von Charlotte Rampling als Marie begeistern, die am Ende des Films - am Unglücksstrand zurück - ihren Mann, einer Fatamorgana gleich, zu erkennen glaubt, weil sie noch immer an ihre Wahnvorstellungen glaubt, da sie sich gegen die Wirklichkeit sträubt, und sich mit jeder Faser ihres Körpers dagegen wehrt ? Im Grunde genommen ist sie einerseits davon überzeugt, dass der Tod ihres Mannes Selbstmord war - andererseits - kann und will sie dies nicht akzeptieren, weil sie es als Kritik an sich selbst, ihrer Ehe, ihrer Liebe und ihrer Einstellung am Leben schlechthin empfindet. Das/Was also sollte die Message dieses Films sein ?

Bezeichnenderweise schließt Marie als unter Depressionen Leidende mit ausgeprägtem Schuldkomplex, einen Unfall als Todesursache von vornherein aus.

Ganz unerträglich war die Szene im Supermarkt, als Marie mit ihrem Einkaufswagen durch die Gänge lief und ein unglaublich unpassendes französisches Chanson erklang - wohlgemerkt nicht die Supermarkt-Musikberieselung. Da war bei mir fast die Schmerzgrenze erreicht, da war ich mir ziemlich sicher, im falschen Film zu sein ! Da war ich auch nicht mehr sonderlich motiviert, dem Handlungsverlauf zu folgen, weil ich allzu sehr eine intelligente Wendung des Geschehens, in welche Richtung auch immer, vermisste.

Völlig entbehrlich auch die Sexszenen mit ihrem Liebhaber. Zu lange, zu detaillreich und in keinster Weise der Story dienlich.

"Unter dem Sand" entlässt den Zuschauer in der Schlusssequenz in vollkommene Orientierungslosigkeit. Eine Sequenz, die Marie zeigt, wie sie am Strand der Fatamorgana ihres Mannes entgegenläuft.

Von allen möglichen Handlungsverlaufen, war das mit Sicherheit die schlechteste, weil am wenigsten kreative, fantasievolle Variante !

Deshalb kann ich nur einen einzigen Stern als Bewertung vergeben und selbst das mache ich nicht mit voller Überzeugung.
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5.0 von 5 Sternen sehr schöner film, 18. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Unter dem Sand (DVD)
eine wunderbare schauspielerische leistung von hauptdarstellerin charlotte rampling, die einem richtig unter die haut geht. ihr spiel trägt den ganzen film, der übrigens auch sehr schöne szenen und einstellungen birgt. der realitätsverlust nach dem tragischen verschwinden des ehemannes macht den film sehr tiefgrundig und traurig. unbedingt ansehen!
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3.0 von 5 Sternen Ende einer Beziehung, 3. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Unter dem Sand (DVD)
Seltsam ...wenn mein Mann ertrinken wuerde. wuerde ich Tag und Nacht in Tränen aufgelöst mehr tot als lebendig sein. Soetwas ruiniert natürlich das gute Aussehen und findet in diesem Film nicht statt.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Loslassen, 19. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Unter dem Sand (DVD)
Ein Mensch verschwindet aus einem Leben. Die Frau kann sich dem Verlust nicht stellen. Überdies erscheint ihr der Mann immer wieder in ihren Phantasien ( Berichte,die man immer wieder hört; Menschen, die tot sind,aber ihnen nahen Menschen nach dem Tod noch " erscheinen") Charlotte Rampling spielt mit traurig-bitterer Miene die Frau, die sich dem Tod nicht stellt, nicht dem ihres Mannes und letztlich nicht ihrer eigenen Sterblichkeit. Sie hält das Leben des Mannes als Fiktion aufrecht,bis zur Autopsie,wo sie die Uhr nicht als diejenige ihres Mannes identifiziert. War es seine Uhr ? Ozon, der Regisseur,lässt uns im Ungewissen,ob sie der Wahrheit ins Auge blickt.Man könnte denken, sie sitzt gegen Ende des Films am Strand und lässt endlich die tiefe Trauer zu. Dann läuft sie auf einen Mann zu ( es ist Vincent),aber weiss sie es ? Oder läuft sie ihrem Phantom nach,glaubend,ihr Mann sei zurückgekehrt. Ozon erzählt ganz unaufwendig,ohne irgendwelchen weiteren Dramatisierungen des Verlustes. Gerade durch die Begrenzung kommt das Gefühl viel intensiver zur Geltung.

Vielleicht ein Schmerz, eine Angst, die so gross waren, dass sie nicht gelebt werden konnten. Der Regisseur gibt uns keine Antwort.Die muss jeder für sich finden.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Etwas fehlt, 8. Juli 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unter dem Sand (DVD)
Irgendwie fehlt einem immer irgendwas bei dem Film. Aber vielleicht ist das der Sinn des Films.
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Unter dem Sand
Unter dem Sand von Francois Ozon (DVD - 2004)
Gebraucht & neu ab: EUR 5,53
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