Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug calendarGirl Prime Photos Erste Wahl Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

  • Spun
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen60
4,3 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:7,04 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 9. Juni 2009
Nie ganz ernst, nie ganz lustig. Stellenweise fast unerträglich schmutzig, bei näherem Hinsehen aber oft nur allzu menschlich.
Nie soviel Schmutz, dass Inhalt und Handlung überdeckt werden.

Aufbau und Durchstrukturierung sind virtuos. Hätte sich Akerlund eines anderen Metiers als dieser Drogenwelt angenommen (was eventuell nur kleinere Zielgruppen anspricht), der Film hätte DER innovative Kassenknüller sein können:

Die Darsteller folgen mit buchstäblich spielerischer Leichtigkeit der Linie des übersteigerten, aber auch durch die Lupe betrachteten Realismus.
Man kann Spiellust und Arbeitseifer deutlich spüren: Die Leistungen der meisten bekannten Oscarpreisträger hätten neben dem Können der Darsteller dieses Films eher blass ausgesehen (...nur Debbie Harry bleibt etwas hölzern.)

- Dies allein trägt schon den Film, und macht ihn sehenswert. Ferner sehr wichtig: Die sehr gute Musikauswahl, die Akerlund effektiv hilft, seine Stimmungen und Aussagen zu unterstreichen.

Der Filmemacher richtet das grelle Tageslicht derart schonungslos auf seine heruntergekommenen Figuren, dass nur seine spürbare Sympathie für jeden einzelnen Charakter den Film davor bewahrt, eine schmutzige ZurSchauStellung (und damit belanglos) zu sein.
Er liebt diese Menschen, die auf dem blanken Asphalt ihrer grellsonnigen Welt nicht mehr in der Lage sind, sich ein menschenwürdiges Dasein zu schaffen.

Das wird besonders bei den komischen Stellen deutlich - die übrigens wirklich außerordentlich witzig sind: Wenn die "Mad Cops" Reality - TV ad absurdum führen, wenn Patrick Fugit als jugendlicher Metal - Freak zeigt, dass auch die jüngsten Akteure hier hervorragende Leistungen bringen, oder wenn Mickey Rourke sein völlig überraschendes (und auch überraschend beachtliches) komisches Talent ausspielt, und dabei z.B. mit seelenruhiger Selbstironie zwei Szenen aus seinen früheren Filmen persifliert (... ein Suchspiel für Filmfreunde). Oder wenn die Frau an der Tankstelle mit ihrem einzigartigen Schwätz - Monolog loslegt -- nur einer der Gründe, warum man diesen Film unbedingt im Original, notfalls untertitelt, anschauen sollte.

Akerlund ist bei den komischen Stellen nie sarkastisch, aber immer knochentrocken. Ganz souverän bewahrt er den Film davor, als eine Huldigung an diesen "Lebensstil" missverstanden zu werden. Sein Schmutzrealismus ist ein Mittel hierfür, aber auch die Demontage der im Lauf des Films zum Sympatieträger werdenden, zunächst überwiegend "coolen" Figur des "Cook" am Ende, oder auch Jason Schwarzmanns grausam realistisch gezeigte Verzweiflung nach der einzigen Szene mit "seiner" Amy.

Einer der wenigen Filme, die man gesehen haben sollte, auch, wenn die Thematik wirklich nicht jeden anspricht.
11 Kommentar|25 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Oktober 2009
Nicht ganz so hart wie Trainspotting, nicht so lustig wie Fear and Loathing in Las Vegas mit Johnny Depp, aber ein Film wie ein Clip von MTV, bei dem die Kamera und der Schnitt den Drogenrausch recht überzeugend vermittelt. Der Plot ist eher banal, denn da versucht sich Jason Schwartzman als Drogen konsumierender Kurier, Mickey Rourke als abgehobener Drogenkoch, der diverse Motels in die Luft jagt, Brittany Murphy, die fast ständig unter Stoff steht und als kleine Krönung des Films Peter Stormare, der überzeugend einen zugekosten Bullen gibt. MTV und Wrestling spielen mit der Musik von Ozzy Osbourne, T. Rex, Satyricon und den Caesars,eine genauso große und tragende Rolle, wie einige animierte Sequenzen, die den Drogenrausch verdeutlichen. In einer Videothek gibt es eine schöne Sequenz mit Mickey Rourke. Nie hat man einen amerikanischen Schauspieler die primären und sekundären Geschlechtsmerkmale der Frau blumiger preisen hören. Ein toller kleiner Film, der fast 100 Minuten die Welt des Drogenrausches in der amerikanischen Vorstadt, bzw. in einem heruntergekommenen Trailerpark mit Gestalten gesehen, wie sie Federico Fellini nicht besser und schräger hätte aussuchen können. 8/10 auf meiner persönlichen Wertung und eine Kaufempfehlung von mir, wenn man schräge Filme mit schrägen Figuren mag.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Juli 2008
Ich zähle diesen Film zu den Anti-Filmen, wenngleich es bei SPUN aufgrund der bereits mehrfach angesprochenen hektischen Inszinierung schwierig sein mag, ihn als solchen zu erkennen. Für mich ist er quasi American History X für Junkys.

SPUN spielt letztlich in einem Paralleluniversum, einer Welt voller heruntergekommener drogenabhängiger Individualisten, die jedoch scheinbar sehr gut mit ihrer jeweiligen Lebenssituation zurecht kommen. Schon die Eröffnungssequenz ist furchtbar schräg und unterhaltsam - im Endeffekt geht der ganze Film dann von da aus in diesem Stile weiter. Man kann also recht schnell entscheiden, ob man von diesem Film nun fasziniert oder angewidert ist.

Während der ersten Hälfte hält man den Film wohl noch für eine verstörende aber unterhaltsame Dokumentation einiger gescheiterter Existenzen, in der sogar die Ferhseh-Bullen gerne mal eine Line Speed ziehen. Doch nach und nach fallen immer mehr Dinge auf, die eigentlich in einem fröhlichen Drogen-Film nichts zu suchen hätten, beispielsweise dass Nicky (Nicci?) irgendwo einen dreijährigen Sohn hat. Es wird immer klarer, dass keiner der Protagonisten sein Leben in irgendeinem Griff hat - Cookie, Frisbee und Spider-Mike enden im Knast und Ross halluziniert ständig von Amy, die lange mit ihm Schluss gemacht hatte. Und als dann der "Koch" mit Beginn des Abspanns seinem Leben ebenfalls ein bravuröses Ende setzt, ist eigentlich klar, dass die Welt der chemischen Drogen äußerst kurzlebig und fragil ist und quasi nie zu einem Happy-End führt, so komisch und unterhaltsam es auch bei Zeiten in ihr sein mag.

Neben der erfrischend anderen, jedoch überaus passenden, wahnsinnig kurzweiligen und anspruchsvollen Inszinierung ist die schauspielerische Leistung der einzelnen Akteure durchweg großartig. Wer eine stringentes Story-Telling erwartet, ist hier überaus fehl am Platze - der Zuschauer ist vielmehr in der Situation eines Beobachters, der die knallharte Junky-Realität urteilslos vorgesetzt bekommt. Das ist für das Wirken des Films äußerst wichtig und hebt ihn so zum Teil auch von anderen Beiträgen des gleichen Genres ab. Dass dabei dann nach dem Sehen des Films die Meinungen über Sinn und Zweck ein wenig außereinanderdriften ist für mich nur zu verständlich - aber man muss ihn sich eben öfter ansehen.

Durch die Bank brillianter Film, der viel Spaß macht, tolle Sezenen und Zitate bereit hält und lange in Erinnerung bleibt. Must-have und fünf Sterne.
0Kommentar|18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Januar 2006
Wahnsinnig abgedrehter Drogenfilm mit schnellen Schnitten und gutem Charakterdesign!
Man pfeift sich halt was rein, egal was. "Nenne es wie du willst"... so ungefähr fängt der Film an und davon handelt er auch. Mickey Rourke spielt gekonnt "The Cook", einen lausigen Typen in weißen Cowboy-Stiefeln, der die Chrystal-Klicke um Brittany Murphy, Jason Schwartzman, Mena Suvari und zwei weiteren Junkies mit Nachschub versorgt.
Alle sind abhängig, obwohl sie "morgen mit allem aufhören könnten". Alle ziehen sich ständig neues Zeug rein, was der Regisseur hier auf passende Art und Weise mit einem Nos-Einspritzgeräusch aus The Fast and the Furious unterlegt. Es pusht, es macht wach und es macht diese beschissene Welt schöner.
Der Film besteht aus vielen netten Gags, die man zwar als Drogen-Laie mehr oder weniger versteht, aber nichtsdestotrotz muss man desöfteren schmunzeln. Die Charaktere haben alle ihre Eigenarten und sind sehr gut ausgearbeitet. Besonders oben genannte Darsteller verdienen sich ein Extra-Lob. Jason Schwartzman allerdings hat meiner Meinung nach neben I Heart Huckabees nun eine zweite geniale Hauptrolle auf der Liste. Respekt für diese abgedrehte Leistung!
Wenn man Filme wie Fear and Loathing in Las Vegas und Trainspotting mochte, wird man auch Spun aufgrund der vielen Details und abgedrehten Erzählweise 'ne Menge Spaß abgewinnen können.
0Kommentar|15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Januar 2007
Also als erstes muss man mal sagen: FSK unter 18J ist ganz daneben.

Dieser Film ist ausschliesslich für Erwachsene geeignet.

Wenn andere Rezensionen meinen, der Film habe keine Geschichte und keinen

Plot, liegen sie falsch. Aber verstehen kann diesen ganzen Wahnsinn nur,

wer weiss worum es überhaupt geht.

Sicher einer der besten psychodelischen Filme. Sehr lustig, sehr schnell,

sehr extrem und vollkommen radikal. In zehn Jahren ein Kultfilm.

Unglaublich hingebungsvoll und exakt gemacht.
22 Kommentare|30 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. April 2009
Ross möchte sich neue Drogen besorgen und fährt zu seinem Dealer und Freund Spider Mike. Da das ganze recht schnell erledigt sein dürfte, sieht Ross keine Veranlassung, seine Freundin von dem letzten Liebespsiel loszuketten, sondern verklebt ihr Mund und Augen, wirft eine Musik-CD ein und zieht los.

Freund Mike ist zur Zeit selber knapp mit Drogen dran und hat Stress mit den Besuchern, die bei ihm allzu oft klingeln. Von Mike's Freundin Nikki erfährt Ross die Adresse des illegalen Meth-Herstellers Cook. Ross bekommt seinen Stoff, muss dafür aber ein paar Geschäftsfahrten für Cook übernehmen. Eine abenteuerliche Unternehmung nimmt ihren Lauf.

Die im Kern recht ernste Geschichte wird humorvoll erzählt. Fernab der realen Welt leben die Protagonisten ein alptraumartiges surreales Leben. Die Berührungspunkte zur realen Welt werden durch die gefesselte Freundin und die Anrufe der besorgten Mutter immer wieder drastisch in Erinnerung gebracht, aber der Held der Geschichte scheint sich schon viel zu weit von allem entfernt zu haben. Szenarien und Kameraeinstellungen sind beeindruckend gut und kompensieren die kargen aber treffenden Dialoge. Regie und Schauspieler leisten gute Arbeit.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Oktober 2004
Ist er gut oder schlecht? Mag ich ihn oder nicht? Ist er verherrlichend oder warnend? warum schlafen am Ende alle so seelig? Weil sich der Koch nicht kümmern konnte?
Auf jeden Fall ist SPUN absolut sehenswert.
Zeigt dieser Film nicht ganz genau, was man erlebt, wenn man tagelang "unterwegs" ist?
Nämlich eigentlich gar nichts Großartiges und doch soviel. Eben Kleines, fast Unsichtbares...
Akerlund zeigt es teilweise einfach realistisch (abgewrackte junge Menschen), manchmal etwas überzogen (ZB. die Polizisten, RealityTV etc):
Ihn mit Fear&Loathing zu vergleichen, halte ich für unmöglich, da diese fast Unschuldigen "Teenies" 1. nicht in GlitzerLasVegas sind und 2. "nur" speeden. Und Speed ist nun mal keine psychedelische Droge. Warum sollte man hier also mit waberndes Fußböden o.ä. rechnen?
Wer selbst schon gespeeded hat, wird wissen, dass der Film genau das widergibt, was zu erwarten ist ...
22 Kommentare|23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. August 2005
Spun wird offiziell als Komödie genannt, aber der Film ist wesentlich mehr. Eigentlich ist es ein ganz eigenes Genre, daher möchte diesem Film nicht zuordnen, wenn es überhaupt möglich ist.
Es dreht sich alles um einen Junkie, der den Stoff nimmt wie er kommt. Da ist es ihm egal, ob alles gekocht, gebacken, gespritzt, geschluckt, geschüttelt oder gerührt ist. Immer auf der Suche nach dem nächsten Kick.
Dabei stößt er auf Dealer, Cops, andere Junkies und Stripperinnen. Die gesamten Charaktere sind aber einzigartig und überzeugen auf der ganzen Linie. Alles gepaart mit viel schwarzem Humor.
Der Akt des Drogen-Konsumierens wurde auch sehr einfallsreich dargestellt. Mit einer besonderen Kamerafahrt wird man teilweise in die Darsteller gesogen. Wo es aus zensur-rechtlicher Sicht an die Grenzen stoßen würde, wurden Computer-Cartoons eingeblendet. Diese sind aber so hochwertig, dass kein Stilbruch entsteht.
Da im Film selbst keine große Spannungskurve vorhanden ist, kann man auch kein befriedigendes Ende erwarten. Daher überrascht das Ende weder noch schockiert es.
Statt mit Spannung wird eben viel mit Atmospähre gearbeitet. Die knallharte " Realität " der Junkies wurde erschreckend nah eingefangen.
Trotzdem, der Film hat mich fasziniert.
Da der Film relativ jung ist und jetzt schon Kult ist, gebe ich ihm die Höchstpunktzahl.
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Oktober 2008
Hier wird ja viel gemeckert, dass der Film keine Story hat. Also meiner Meinung nach ist der Film fast eher eine Dokumentation als ein Film mit Handlung, Story usw. Es tut dem Film absolut keinen Abbruch, dass sogut wie keine Story vorhanden ist. Er zeigt einfach die Realität wie es im Leben von ein paar extrem Junkys aussieht. Und so wie der Film es darstellt ist es in der Realität leider! Für Leute die noch nie was mit Drogen zu tun hatten und auch keine FEF's haben die mit Drogen zu tun haben, mag er äußerst schockierend sein. Aber wer wissen möchte was im Kopf eines Crystal Junkys vorgeht (bzw. eher was alles in dem Kopf nicht vorgeht ^^), dem kann man den Film uneingeschränkt empfehlen. Und wer es schon weiß der kann sich das ganze natürlich auch noch mal von der Couch aus anschauen :-)
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. August 2006
Volle Punktzahl von mir. Der Aspekt "Drogenfilm" sollte meiner Meinung nach nicht im Vordergrund stehen. Zwar dreht sich der ganze Film um Speed und Crystal und wie's nicht alles heisst, aber der Stoff ist nur das Mittel, diese ausgefallenen Charaktere zusammen zubringen. Es dreht sich viel um Abschied und soziales Scheitern, so auf die Scheibe gebracht, dass mich dieser Film mehr als viele "Klassiker" berührt hat. Das ganze gepaart mit Motiven subkultureller Romantik (der Volvo ist großartig), einem fabelhaften Soundtrack und ausgefallenem Humor.

Sehenswert!
0Kommentar|11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

7,49 €