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98 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unerwartet grandios
Eine Spitzenaufnahme hat Nikolaus Harnoncourt hier abgeliefert! Ich erwartete eine Enttäuschung, als ich das erste Mal in die SACD hineinhörte, doch mit jedem Satz wurde mein Interesse größer: Ruhige und freie Tempi, gefühlvolles und intonatorisch makelloses Singen des Chores, alertes und sehr "sprechendes" Musizieren des Orchesters. Kein Suchen...
Veröffentlicht am 10. August 2004 von Martin Wahlers

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hightech mit Mozart im Glass-Sarg
Die Einführung der SACD ist sicher ein Glücksfall für jeden, der technisch etwas mehr erwartet als MP3.
Hier kann die Aufnahme überzeugen, Sie stellt die technischen Möglichkeiten nicht aus, sondern erweitert das Klangerlebnis um einige Realitätsstufen.
Nur nützt der technische Fortschritt nicht, wenn die Interpretation hinter...
Vor 10 Monaten von Kai Günther veröffentlicht


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98 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unerwartet grandios, 10. August 2004
Von 
Martin Wahlers (Darmstadt, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mozart - Requiem KV 626 (Audio CD)
Eine Spitzenaufnahme hat Nikolaus Harnoncourt hier abgeliefert! Ich erwartete eine Enttäuschung, als ich das erste Mal in die SACD hineinhörte, doch mit jedem Satz wurde mein Interesse größer: Ruhige und freie Tempi, gefühlvolles und intonatorisch makelloses Singen des Chores, alertes und sehr "sprechendes" Musizieren des Orchesters. Kein Suchen nach Sensation wie in Harnoncourts bahnbrechender erster Einspielung aus dem Jahre 1983 sondern blutvolles, sehr ausgeglichenes Musizieren.
Harnoncourt bleibt natürlich Harnoncourt: Das "Dies Irae", "Rex tremendae" und "Confutatis" sind auch in dieser neuen Einspielung ein Beispiel an Harschheit. Vor allem letzteres wirkt mit seinen schneidenden, peitschende Streicherfiguren intensiver, als ich es je (!) in einer Aufnahme oder Aufführung erlebt habe. Anders als früher nimmt der Österreicher sich in dieser Einspielung aber auch Zeit für den Gegenpol, lässt die ruhigen Stellen (z.B. die "Salva me"-Antwort der Frauenstimmen im eben angesprochenen "Confutatis") zu echten Gegengewichten werden.
Und die Solisten? Ein wunderbares Ensemble, das auch vor intensivem Deklamieren nicht zurückschreckt ("Recordare"! Noch nie so spannend gehört). Allein hinsichtlich des sehr guten aber gegenüber den Kollegen etwas dünnstimmigen Tenors Kurt Streit muss man leichte Abstriche machen.
Gibt es Kritikpunkte? Ich habe gelegentlich bei Harnoncourts Aufnahmen das Problem, dass ich seine Interpretationsansätze meist interessant und nachvollziehbar finde, sie mir in Details aber gelegentlich etwas "konstruiert" und wenig "gefühlt" daherkommen (unlängst beispielsweise in den Aufnahmen der "Slawischen Tänze" oder von "Ma Vlast"). Hier gibt es vereinzelt auch solche Stellen, doch ist der positive Gesamteindruck derartig positiv, dass diese Aufnahme mit glatten 5 Punkten und einer ausdrücklichen Kaufempfehlung bedacht werden muss. Wer diese SACD, die auf jedem CD-Spieler abspielbar ist und außerdem die gesamte Partitur als Faksimile enthält, nicht in seiner Sammlung hat, hat definitiv ein Loch im Plattenschrank!
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35 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, temparamentvoll, gefühlvoll, ausgewogen, 14. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Mozart - Requiem KV 626 (Audio CD)
Diese neue Aufnahme des Mozart-Requiems ragt heraus aus der Masse der Einspielungen diese Werkes. In Top-Klangqualität (SACD) setzt sich Nikolaus Harnoncourt mit seinem Concentus Musicus Wien und dem wunderbaren Arnold Schönberg Chor noch mal mit Mozarts letztem, und wie nicht wenige meinem, auch seinem bedeutendsten Werk, zumindest was die Kirchenmusik angeht, auseinander.
Dabei gelingt Harnoncourt meiner Meinung nach eine seiner besten Aufnahmen überhaupt, und er hat ein ganze Reihe erstklassiger Einspielungen vorgelegt. Der Concentus Musicus spielt einfach überirdisch, vielleicht nicht so brilliant wie die englischen Ensembles, dafür aber mit einem wunderbar plastischen Klang, manchmal rau und fast ein bisschen ruppig, manchmal mit einem überirdisch sinnlichen Klang - dunkler und wärmer als die englischen und holländischen Ensembles.
Der Chor ist absolut erstklassig - wie immer wunderbar einstudiert von Erwin Ortner. Und Chor und Orchester ziehen hörbar an einem Strang, erreichen klanglich und stilistisch eine bemerkenswerte Einheitlichkeit.
Die Solisten sind sehr gut, vor allem als Ensemble. Individuell gibt es sicher Aufnahmen die noch bessere, brilliantere Solosänger aufbieten können. Aber das war wohl - zu recht - nicht Harnoncourts Anliegen, sondern er wollte Sänger haben, die bereit und in der Lage sind, sich in sein Konzept einzufügen - und das machen alle 4 Solisten wunderbar.
Nikolaus Harnoncourt dirigiert at his best. Sein Ideal der Klangrede ist hier mustergültig verwirklicht. Die Artikulation ist unheimlich reich an Varianten und Nuancen. Keine Stimme phrasiert unüberlegt oder beliebig. Alles fügt sich perfekt zusammen. Immer wieder, auch nach bald 50 Jahren Aktivität, gelingt es Nikolaus Harmoncourt, uns zu überraschen und unsere Hörgewohnheiten auf die Probe zu stellen. Manches Tempo kommt etwas anders daher, als wir es gewohnt sind, manches ist eben gerade anders artikuliert als üblich. Auch leichte Temporückungen, die mich anfangs iritiert haben, die ich nach dem 2. oder 3. Mal hören inzwischen aber sehr überzeugend finde, sind zu vermelden. Dass das alles nie beliebig ist, sondern immer ein trifitger Grund dahinter steckt, ist bei einem so gewissenhaften Künstler wie Harnoncourt selbstvertändlich. Es wäre schön gewesen, wenn es Probenmitschnitte auf einer Bonus-CD gegeben hätte (wie bei seiner Aufnhame von Bruckners 5., wo eine solche Bonus-CD viel zm Verständnis beiträgt), um an Harnoncourts Einsichte noch mehr Anteil zu haben.
Insgesamt scheint mir der Stil von Nikolaus Harnoncourt in den letzten Jahren etwas weicher, ruhiger, vielleicht auch romantische zu werden. Die ruhigen Stellen werden mit unheimlicher Ruhe und Sinnlichkeit ausmusiziert, ohne dass man das kräftige Zupacken verlernt hätte. Vieles fügt sich heute vielleicht zu einem runderen, noch schöneren Gesamtergebnis, als in der alter Aufnahme es Requiems aus den frühen 80er Jahren.
Für mich ist diese Aufnahme - wohl wissend, dass es viele tolle Aufnahmen des Requiems gibt - eine neue Referenzaufnahme. Danke, Nikolaus Harnoncourt! Danke, Concentus Musicus!
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterhaft!, 28. Dezember 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mozart - Requiem KV 626 (Audio CD)
Nikolaus Harnoncourt beweist mit dieser grandiosen Neuaufnahme von Mozarts Requiem, daß sich Werktreue lohnt. Es ist ein seltener Glücksfall, daß der Dirigent sich nicht effektheischend in Szene setzt und das Werk als Vehikel nutzt, sondern geradezu im Werk aufgeht.
Die technische Perfektion von Altmeister Harnoncourt und seinem Concentus Musicus bedürfen keiner weiteren Ausführung und können bei einem Dirigenten dieses Formats erwartet werden. Die Leistungen der Solisten überzeugen ebenfalls. Den Chor hätte ich mir etwas kraftvoller gewünscht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Requiem, 18. September 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mozart - Requiem KV 626 (Audio CD)
Eine der besten Aufnahmen von irgendwas, die ich bisher gehört habe, definitiv jedenfalls die beste Requiem-Aufnahme. Sowohl Chor als auch Orchester sind in Höchstform, die Musik ist unglaublich eindringlich und präsent, ein Schauer nach dem anderen jagt den Rücken herunter. Asolutes Muß, nicht nur für Mozart-Freunde, sondern für alle Klassik-Hörer.

Ich habe beide Aufnahmen, die normale CD und die SACD, ich kann bei der SACD allenfalls minimale Klangvorteile gegenüber der normalen CD heraushören, also schon die CD ist phänomenal und reicht für normale Anlagen völlig aus.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eigentlich ist ja schon alles gesagt, aber..., 18. Juli 2009
Von 
Erhard Holler (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mozart - Requiem KV 626 (Audio CD)
....was Christine Schäfer inmitten starker Solisten zeigt, rührt mich immer wieder zu Tränen: Sobald ihre klare Sopranstimme zu "Benedictus qui venit in nomine Domini" einsetzt, stockt mir der Atem! Atemberaubend in einer klasse Einspielung findet ich auch das akzentuierte "Sanctus" mit den knackigen Bläsern und dem fast abrupten Schluß. Absolute Kaufempfehlung!
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5.0 von 5 Sternen Musik wie im Konzerthaus, 26. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mozart - Requiem KV 626 (Audio CD)
Eine tolle Aufnahme, sagenhaft, tolle Qualität. Für jeden Klassik Fan ein Muss diese Aufnahame von einen der größten Komponisten zu Hause zu haben. Musik ab, Lautsprecher LAUT. Tolle live Aufnahme - wie im Konzerthaus. Diese Musik geht unter die Haut - aber das ist bei Mozart nichts neues....
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5.0 von 5 Sternen Eine grandiose Aufnahme!, 30. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mozart - Requiem KV 626 (Audio CD)
Nach den vorher hier gelesenen Bewertungen habe ich mich entschlossen diese CD zu kaufen. Kurz gesagt, ich kann mich nur anschliessen und diese Version von Mozarts Requiem, sowie die Aufnahme an sich (qualitativ), weiterempfehlen!
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25 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Requiem das es je gegeben hat!, 5. August 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mozart - Requiem KV 626 (Audio CD)
Nach mehrmaligen Versuchen eine, dem Originalwerk gerecht werdende Aufnahme zu finden, ist mir diese glücklicherweise in die Hände gefallen! Die Musik ist ein gewaltiger Donnerschlag, und läßt einen keine Sekunde los.
Der einmalige BONUS:
Die original Paritur Mozarts kann man zur Musik als CD-Rom Track mitlesen!! Spannend und eine tolle Idee für all die, die noch tiefer in Mozarts "Requiem" eintauchen möchten.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hightech mit Mozart im Glass-Sarg, 23. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mozart - Requiem KV 626 (Audio CD)
Die Einführung der SACD ist sicher ein Glücksfall für jeden, der technisch etwas mehr erwartet als MP3.
Hier kann die Aufnahme überzeugen, Sie stellt die technischen Möglichkeiten nicht aus, sondern erweitert das Klangerlebnis um einige Realitätsstufen.
Nur nützt der technische Fortschritt nicht, wenn die Interpretation hinter berechtigten Erwartungen zurückbleibt, so wie man es beispielhaft hier in dieser Einspielung erleben kann.
Natürlich sind Geschmäcker verschieden, aber einige Bereiche der Aufführungspraxis sind doch übergreifend konsenzfähig. Man könnte diese bezüglich der musikalischen Leitung in den Grad der Musikalität und den Grad des Musikantischen aufspalten. Was das Musikantische betrifft, berücksichtigt diese Interpretation weder die musikalisch- emotionale Herkunft Mozarts (quasi den Opernkomponisten leugnend), noch wurde sich um eine durchgehende Interpretation im Sinne eines emotionalen Spannungsbogens bemüht. Kühle Gliederung und bloße Analyse führt hier zu emotionaler Starre und sinnfreien Formblöcken.
Die Auswahl der Sänger hinterläßt Befremden. Es geht nicht darum etwas vermeintlich leichter oder schwerer zu besetzen.Vielmehr sollte es hier um ein "Ensemble" gehen. Hier hört man einen unschönen Separatismus der Einzelstimmen und nicht Symbiose. Der einfache Grund: Die Stimmenauswahl harmoniert vom Stimmklang nicht. Der Bass ist ein Bariton, dessen Tiefe keinen Raum entwickeln kann , der Tenor klingt schon ab der Mittellage rauh und kühl, wen soll das einnehmen? Die barocke Phrasierung läßt allzuoft Endsilben dynamisch derartig herabfallen, daß man das einzelne Wort selbst mit "High-End" nicht identifizieren kann. Ich würde jedem dringend(!) raten, sich die Aufnahme vorab anzuhören und sich selbst ein Bild zu machen. Alle, die die Aufnahme unter Karajan mit Wunderlich und den grossen musikalischen Bogen dort schätzen, dürften hier unüberwindliche Probleme haben. Ich werde meine Aufnahme gern an einen Interessierten verschenken.
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Mozart - Requiem KV 626
Mozart - Requiem KV 626 von Christine Schäfer (Audio CD - 2004)
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