Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor calendarGirl Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More sommer2016 Hier klicken fissler Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen12
4,2 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:12,91 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 9. August 2004
Die unterschiedlichen Ansichten zu dieser CD haben meiner Meinung nach nichts mit Intellektualität oder deren Fehlen zu tun, sondern mit dem eigenen Geschmack und dem eigenen Anspruch an Musik. Wilco sind eine der zuverlässigsten Lieferanten großartiger Musik. Meines Erachtens hat sich die Qualität der Platten bis "Yankee Hotel Foxtrott" auf einem nahezu einsamen Höhepunkt gesteigert. Ein perfektes Beispiel intelligenter Pop-Musik. Schwierig und eingängig. Melodisch und atonal. Mitsingen und "schräger Krach". Auf diesem Album kommt "Radiohead"-Ähnliches hinzu. Stücke, die zwischen diesen Welten liegen. Dass es keine begnadeten Melodien gibt, ist falsch ( einmal "Theologians" gehört beweist das Gegenteil. Dass es seltsamste Stellen gibt ( das bereits zitierte extrem lange Rauschen in "Less then you think" ) ist richtig. Jeff Tweedy empfahl denen, die das nicht (öfter) hören wollen oder können: Abschalten / Überspringen.
Wer die schwierigen / seltsamen / kranken (?) Stellen nicht mag, wird an den wúnderbaren vorbeigehen. Ob die CD gerade in ihrer Vielfältigkeit einen Kauf wert ist, muss und kann leider nur nach intensiver Beschäftigung durch einen jeden selbst entschieden werden. "Less than you think" ist ohne Zweifel kein verkaufsförderndes Argument. Die CD ist um Längen besser als 99,9 % aller andern Veröffentlichungen ( und somit 5 Sterne ), sie ist jedoch schlechter als "Yankee Hotel Foxtrott". Auch "A ghost is born" ist jedoch spannend und lädt zum Nachdenken ein. Was könnte KUNST Besseres leisten?
0Kommentar|16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Juli 2004
Dem letzten Album "Yankee Hotel Foxtrott" stand ich ja ehrlich gesagt mit gemischten Gefühlen gegenüber. "Jesus,etc" war ein wunderbares Lied. Doch die allgemeine Hysterie konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Sicher..jede Menge gefälliger Songs..dachte ich. Aber wird dadurch gleich ein Meisterwerk daraus?
Jetzt also "A ghost is born"...und diesmal liegt mir das Werk vor, das ich vor zwei Jahren schon erhofft hatte. Durchweg wunderbare Lieder mit Herzensbrecher-Melodien. Am Anfang gefallen vor allem Songs wie "Hummingbird" oder "Theologians". Mal wieder lassen die Beatles grüßen. Aber schon bald erschließt sich einem das komplette Werk und man möchte es nie wieder missen. "Wilco" werden immer besser. Bin gespannt wie das weitergeht..
Und plötzlich passiert es: Ich lege "Yankee Hotel Foxtrott" erneut auf und höre es mir nochmal intensiv an. Kann es sein, dass ich damals bloß nicht richtig hingehört habe? Ist doch auch ein super Album..
0Kommentar|15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 23. November 2004
wieder ein Meisterwerk... oder doch nicht...? Deutlich bodenständiger als der Vorgänger, doch bevor einen die sanften Piano-Töner einlullen, reisst einen Tweedys Schraddel-Gittare wieder aus der Letargie... die Scheibe beginnt mit zwei brüchigen Balladen zerissen von ungezähmter Schraddelgitarre, das Stück "Spiders" bietet einen treibenden Seventies-Beat ala Kraftwerk mit brüchigem Gesang und zunehemend schräger werdenden Gittarreneinsprengseln bevor der Soundtepich aufreisst und einem lauten Rock-Riff platzmacht... genial. Die melodiösen Stücke "Hummingbird" und "Muzzle of Bees" wärmen die Seele wie heisser Grog am Weihnachtsabend...
aber dann... das vorletzte Stück 10min Soundschleiffe!???... was soll das? Jeff Tweedy... zwischen Genie und Wahnsinn...
Na ja zum Glück lässt sich CD-Spieler ja programmieren...
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Juli 2004
Wilco machen es Neueinsteigern auch auf ihrem aktuellen Album nicht besonders leicht. Dem Ersthörer bietet sich zunächst wenig spektakuläres, zwischendurch gar die Unverschämtheit eines 12minütigen Fieptons. Als Hintergrundberieselung unbrauchbar, es rauscht nicht nur besagter Fiepton an einem vorbei. Manch einer wird es nach einem Durchgang ratlos beiseite legen.
Wer sich jedoch die Mühe macht zuzuhören wird überaus reich belohnt. Mit jedem Hören gibt das Album mehr von sich preis. Seine eigenartige, verlorene, leise melancholische Grundstimmung, seine wundervollen Songs und hinreißenden Melodien ohne die man irgendwann nicht mehr kann. Wo andere Musik protzt, einen anspringt, ist diese hier subtil und offenbart ihre ganze Schönheit erst nach einiger Zeit. Dann läßt sie einen aber auch lange, lange, lange nicht mehr los. Meisterwerk? Nichts weniger als das. Macht glücklich!
0Kommentar|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Mai 2007
A Ghost is born" war meine erste Wilco CD. Sicher ist sie nicht der einfachste Einstieg in die Wilcowelt, aber ganz bestimmt ein aufregender. Für mich war es das Ende einer langen Suche nach diesen ganz bestimmten Momenten, die diese Musik mir gibt.
Diese Spontanität in den Melodien, dieser Schmerz in Tweedy`s Stimme...Ähnlich wie beim Vorgänger "Yankee Hotel Foxtrott" muss man auch dieser Platte etwas Zeit lassen(vielleicht sogar noch mehr) um sie richtig "zu hören" und zu verstehen.

"Ghost" ist vielfältig ausgedehnt:
"Hell is Chrome" und "Wishfull Thinking" sind unbeschreiblich tiefgründige Balladen.
Bei "Hummingbird" und "Theologians" wird Rock und Soul verbunden(inklusive schöne Pianomelodien). Der Überaschungs ROCK-Track ist und bleibt wohl "I`m a wheel", den man in erster Linie nicht auf dieser CD erwarten würde. Alle anderen Songs schweben zwischen der wunderbaren Unbeschwertheit und sämtlichen Ausbrüchen. Mal ganz laut und mal ganz leise. Aber immer mitreißend.
Das Rauschen, Dröhnen und Fiepen mag für manche Leute anstrengend und unnötig sein. Aber es gehört dazu, denn ohne all dem würde man die großen Momente nicht hören. Weil sie nicht mehr da wären.

Diese CD ist etwas für den (ich sag jetzt mal) "anspruchsvollen" Hörer, der sich auch mal alleine hinsetzt um einfach nur die Musik zu fühlen.... ...

...Lass dich von "Ghost" beGEISTERN!

War diese Rezension für Sie hilfreich? (Rezension unzumutbar?) (Rezension unzumutbar?)
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. April 2005
Über "A Ghost Is Born" braucht man wohl kaum mehr große Worte verlieren, damit haben Wilco wohl ihr bisher bestes Album und auch gleich eines der besten des Jahres 2004 abgeliefert.
In dieser speziellen limitierten Version liegt nun noch eine Bonus-CD bei, die es auch in sich hat. Das grandiose "Panthers" und "Kicking Television" sind Outtakes aus den "A Ghost Is Born"-Sessions, die es zwar nicht aufs Album geschafft haben, aber qualitativ keineswegs schlechter abschneiden. Der Rest sind Konzertaufnahmen, die beweisen, dass Wilco auch live einfach großartig sind.
0Kommentar|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Juli 2004
Selten war ich mir so unsicher bei einer Platte: Meisterwerk oder Mittelmaß? Der Grund dafür ist, dass die Songs auf "A Ghost Is Born" äußerst unaufdringlich sind, nie stören, sich sogar langsam ins Kleinhirn schleichen - dass ich aber auch nach dutzendmaligem Hören keinen einzigen aus dem Gedächtnis nachsummen könnte. Gleichzeitig kann ich nicht aufhören, die Platte wieder und wieder aufzulegen.
Da sind sanfte Grooves, zarte Pianomelodien (At Least That's What You Said), gezupfte Saiten (Muzzle of Bees), Momente völliger Ruhe. Und dann sind da auch wieder brennende Gitarrenstürme (die zweite Hälfte von "At Least That's What You Said"), stampfende Rhythmen, sanft wiegende Stücke wie von Abbey Road (Hummingbird). Und schließlich sogar Minimal-Techno (Less Than You Think).
Das alles greift wunderbar ineinander und erschrickt dich nie. Immer fühlst du dich gut aufgehoben und unaufdringlich umhüllt. Im wunderbarem Text von "Wishful Thinking" verrät Tweedy vielleicht auch das Geheimnis der Platte: Fill up your mind with all it can know / Don't forget that your body will let it all go.
Vielleicht ist es Jeff Tweedy ja gelungen, die sanfte Droge zu komponieren? Macht abhängig, führt aber zu keinem Rausch sondern lässt dich dich einfach nur ein bisschen besser fühlen? Das Johanniskraut unter den Rockplatten!
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Juli 2004
Tja, ein Geist, den ich zugegebenermaßen noch nicht verstehe, ist nun geboren. Zunächst würde ich mal sagen: typische Kritikerplatte für Leute, die nach Innovativem suchen und dies hier auch wohl geboten bekommen; der "einfache Musikliebhaber" sucht hier auch, und zwar vergeblich nach durchgängig eingängigen Melodien. Ein paar gute Ansätze sind natürlich vorhanden - wäre ja auch verwunderlich, denn dass Wilco zu tollen Melodien fähig sind, haben sie schon häufig bewiesen -, aber mehrere Male werden hier gute Melodien einfach durchbrochen. Wenn ich jedoch so ein wenig an für mich besserere Wilco-Zeiten zurückdenke, da fällt mir ein, dass es die Idee des Durchbrechens einer schönen Melodie auch schon früher mal gegeben hat, nämlich in dem Titel, der mir persönlich am besten von Wilco gefällt: "Sunken Treasure", dem ersten Titel von CD2 der "Being There", ein Song, der am Ende sehr ins Rockig-Chaotische abdriftet. Das Innovative hier an der neuen CD ist also das Konzept, alles anders zu machen als normal (so langsam scheine ich beim Schreiben doch etwas den Geist der Platte zu verstehen). Dieses Bestreben rechne ich Wilco natürlich hoch an, denn auf der Stelle zu treten ist der Tod des Geistes. Ich fände es trotzdem ganz gut, wenn Wilco beim nächsten Mal bei aller Innovationsfreudigkeit, den Geist, der hier geboren wurde, wieder sterben ließen und auch wieder ein paar schöne Melodien miteinbauen würden. Ich hoffe mal, dass sich die intellektuellen Kritiker, die die CD in höchsten Tönen loben, sollten sie diese Rezension hier lesen, sich so intellektuell zeigen, dass sie erkennen (lateinisch: intellegere), dass wirklich überragende CDs doch mehr als nur Innovation bieten müssen: die Pseudo-Intellektuellen werden sowieso ohne Überlegung den "Rezension nicht hilfreich"-Button benutzen.
11 Kommentar|20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
HALL OF FAMEam 5. Juli 2004
Es ist fast schon zum Haare raufen. Da machen Wilco ein Album des Monats (in den einschlägigen Musikzeitschriften) nach dem anderen, doch scheint es die breite Masse nicht zu interessieren. Wahrscheinlich deshalb, weil die Musik des Masterminds Jeff Tweedy nicht einfach zu konsumieren ist. Das neue Album wandelt zwischen straightem Folkrock ("Late Greats"), heftigen Gitarrenausbrüchen nach einschmeichelden Intros ("At Leats That`s What You Said"), schönen melodischen Momenten sowie epischen Gitarreneinsätzen, die an Neil Young von früher erinnern. Zwischen allem immer wieder die zurückhaltende, aber präsente Stimme von Jeff Tweedy, die dem Album so etwas wie einen Rahmen inmitten aller Stilexkursionen gibt. Ein Werk, das man mehrmals hören muss, um seinen Wert schätzen zu lernen. Wahrscheinlich ernten Wilco deswegen auch nicht den ganz großen Ruhm.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Juli 2004
Um es vorweg zu nehmen: Ich mag Wilco eigentlich und habe schon diverse Scheiben der Band in "meinem Bestand" aber was hier abgeliefert wurde entäuscht mich doch etwas.
Die beiden ersten Stücke sind so wie ich es erwartet habe - Wilco-like eben. Dann schon die erste Nervenprobe für den Hörer:
Spiders (Kidsmoke).
Minutenlanges Gitarrengeknarze macht den an sich guten Song irgendwie kaputt. Ein kurzes Feedbackgeschrubbel hätte es da auch getan, doch Tweedys Mannen übertreiben es. Manche werden es künstlerisch wertvoll und innovativ nennen - sorry: ich finde diese Passagen einfach nur furchtbar.
So langsam erholt sich das ganze und ab Track 5 (Hummingbird) wird die Scheibe auch wieder besser. Zwischendurch finden sich aber immer wieder kleine Ausbrecher in den Songs die für mich den ganzen Fluss des Albums stören.
Der absolute Abschuss aber ist der 12-Minuten Brummton am Ende von "Less than you think". Riiiiesen Idee, Jeff..echt...
Ich kann nicht ergründen, was daran so toll sein soll sich so lange einem Brummen hinzugeben, bevor der letzte Track (the late greats) dann wieder etwas versönlicher stimmt.
Was waren das noch für Zeiten wie bei "Being there" oder "Summer teeth" als man sich ein Wilco Album einfach nur anhören konnte...
Ich habe nix dagegen, wenn sich eine Band weiterentwickelt aber man muss den Hörer ja nicht unbeidngt strapazieren und nur weil man Wilco heißt müssen das alle toll finden.
An sich ist "a ghost..." kein schlechtes Album aber ein bisschen weniger gegniedel und tonale experimente (die man ja schon auf "yankee..." angesetzt hat) und es wäre - für mich zumindest - zugänglicher.
11 Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen