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am 14. März 2010
"Mr. Wonderful", der Titel bezog sich auf das schrullige Klappcoverfoto von Mick Fleetwood, erschien noch im selben Jahr wie das aufsehenerregende Debüt als zweites Album von Fleetwood Mac und erreichte in den englischen Charts die Nr. 10. Wie beim Debüt wurden die Songs zwischen den Gitarristen Peter Green und Jeremy Spencer geteilt, wobei der Sound durch den Einsatz von Bläsern mehr Körper erhielt. Der Unterschied zwischen den beiden Gitarristen ist auffallend. Während Spencer weiterhin entweder Stücke von Elmore James durchaus kompetent nachspielt ("Coming Home", "Dust My Broom") oder selbstgeschriebenes in derselben Spielweise intoniert ("Need Your Love Tonight"), entwickelte sich Green zum selbständigen Songschreiber weiter. Aber Spencer liefert auch erstklassiges Material wie den getragenen Blues "I've Lost My Baby" oder den druckvollen "Evenin' Boogie" ab.
Green hingegen liefert ausschließlich eigenes Material, darunter mit dem langsamen und gefühlvollen "Love that Burns" eines, das zu seinen besten Sachen zählt. Stark auch das flotte "Stop Messin' Round" und das akustische "Trying So Hard to Forget".
Wie schon zuvor spielt Spencer nicht bei Greens Nummern und umgekehrt Green kaum bei jenen von Spencer. Bei "Stop Messin' Round" hat übrigens Christine Perfect, spätere McVie, ihren ersten Auftritt bei Fleetwood Mac.
Insgesamt ein sehr gutes Album des britischen Blues-Booms mit dem sich Fleetwood Mac endgültig etablierte und Green sich als gefühlvoller Gitarrist und Songschreiber in den Vordergrund spielte.
Das Remastering ist wahrlich gelungen und unter den Bonustracks finden sich zwei unveröffentlichte Titel von Spencer, beide eine Bereicherung des Albums. Sehr zu empfehlen.
Sechs Stücke von "Mr. Wonderful" wurden auf das nächste Album "English Rose" übernommen (siehe dortige Rezension).
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am 4. März 2016
Bis vor kurzem war mir vollkommen neu, dass Peter Green nur auf den ersten drei "Fleetwood Mac"-Alben spielte.
Neu war mir auch, dass diese frühe Bandphase kaum etwas mit der allgemein weit bekannteren Phase (mit Sängerin Stevie Nicks) zu tun hatte. Die Stevie-Nicks-Alben gelten gemeinhin für viele als DIE Fleetwood-Mac-Alben - und dabei gibt es doch diese Frühphase, die erstaunlicherweise noch dazu kommerziell äußerst erfolgreich war.
Die so ziemlich einzige Gemeinsamkeit aller "Phasen" ist, dass Drummer und Bassist (Mick Fleetwood und John McVie) identisch sind.
Die beiden laufen wie ein Uhrwerk: in der Zeit, in der das Album eingespielt wurde (1968) war es keine Selbstverständlichkeit, dass der Trommler sparsam, sehr geschmackvoll (und kaum mit Breaks) spielte und noch dazu so derart exakt im Timing liegt, dass er unüberhörbar als Motor die ganze Band anschiebt.
Viele Trommler wollten sich gerade in den sechziger Jahren durch (heute absolut antiqiert und veraltet klingende) Breaks profilieren, aber Mick Fleetwood groovt, hat einen tollen Sound und klingt dennoch nie spartanisch und "seelenlos".
Das ist schon einmal e i n e Besonderheit auch dieses Albums.

Die z w e i t e (für mich entscheidende) Besonderheit und das Highlight der CD/LP sind die Stücke und das Spiel von Peter Green.
Man muss wissen, dass hier abwechselnd Kompositionen von Peter Green und Jeremy Spencer gespielt werden, zu denen der jeweils andere nichts (oder wenig) beiträgt.
Beide sind Sänger, Gitarrist und Songschreiber zugleich (Spencer covert gelegentlich).
Spencer ist daran zu erkennen, dass er Bottleneck-("Slide"-)Gitarre spielt, dass er bei weitem nicht so nuancenreich wie Peter Green spielt und leider auch oft recht affektiert singt. (Wahrscheinlich kommt das durch den unmittelbaren Vergleich mit Peter Green so deutlich zum Vorschein, obwohl Spencer kein schlechter Musiker ist.)
Zu Peter Green:
Er war so prägend für viele Gitarristen, dass der großartige Gary Moore eigens ihm ein Album widmete: "Blues for Greeny" (auf der Gitarre eingespielt, die hier zu hören ist / Gary Moore erwarb sie von Peter Green mittels "pro-Forma-Tausch", allerdings eher als Geschenk Peter Greens zu betrachten).
Das ist singulär und unterstreicht seinen Stellenwert.
Peter Green klingt ein wenig wie das Verbindungsglied zwischen BB King und Gary Moore, womit man ihm damit allein natürlich nicht gerecht wird. Das umreißt vielleicht ein wenig seinen Stil und seine Bedeutung.
Er spielt rhythmisch ebenfalls extrem exakt und klingt dabei dennoch intuitiv.
Greens Vibrato ist sicher dem Vibrato BB Kings entlehnt.
Auf den Gitarren Peter Greens ist hier keinerlei Hall zu hören, wodurch die vielen technischen und dynamischen Nuancen noch deutlicher, unmittelbarer und eindringlicher wirken.
Quasi ungefiltert und sehr spartanisch ist das "Setup": das Gegenteil sein Spiel und der Sound seiner Gitarre.
Die Direktheit ist komplett.
Jede Phrase und jeder Ton sind ein Statement und nichts ist überflüssig.
Seine Phrasierung ist vorbildhaft und kostbar.
Alles klingt kurioserweise sowohl bedacht und sehr sorgfältig als auch unmittelbar und spontan.
Ein Spaghat, den sich viele Musiker wünschen.

Beim ersten Album (schlicht "Fleetwood Mac" betitelt) ist Peter Greens Spiel noch nicht so häufig zu hören (häufiger dort sein - übrigens tolles - Harmonica-Spiel), während es bei "Mr. Wonderful" ganz deutlich dominiert und exemplarisch für ihn stehen kann!
Peter Green ist (allein schon durch "Mr. Wonderful") in einem Atemzug mit BB King, Jeff Beck oder Jimi Hendrix zu nennen.
Hendrix spielte allerdings bspw. eher extatisch und ausufernd, spielte oft mit Effekten und Klangfarben (Wah-wah, Feedback, "Univibe", "Octavia" etc.) - Peter Green ist hingegen fast ein "Gegenentwurf" zum genialen und innovativen Hendrix: eher ein Meister der geschmackvollen, extrem detaillierten Töne, er kann allerdings auch (vor allem bei schnelleren Stücken) prägnant, sehr akzentuiert und groovig spielen.
Die leisen Töne (Titel "Love that burns"!) kommen mit extrem großer Intensität und sehr feinfühlig daher.

"Mr. Wonderful" ist ein reines Bluesalbum, wobei die vielen Bläsersätze eine jazzige und/oder Soul-mäßige Farbe hineinbringen.
Wer mit Blues nichts anfangen kann, kann mit diesem Album vermutlich nichts anfangen.

Vier statt fünf Punkte, weil Jeremy Spencers Beiträge definitiv nicht auf der Höhe Peter Greens sind.
Das Cover zeigt n i c h t Peter Green und sollte wohl - obwohl es verstörend und verschreckend sein könnte - ein Scherz sein. :-)
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am 29. Juli 2007
2. platte von peter green und seine mannen ist , wie der vorgänger ein
blues album geworden. leichte jazzeinflüsse sind auch zu hören.
es ist ein typisches bluesalbum mit gitarre, gesang , drums , bass und auch
ein klavier und piano wird hier bevorzugt. peter green geht hier teilweise
gut ab, aber auch die langsameren songs sind hörenswert. wenn man nur
songs, wie "don`t stop" oder "little lies" kennt , glaubt man gar nicht,
dass fleetwood mac ende der 60`er, das war der beginn ihrer karriere,
bluesmusik machten. großartiges album mit einem großartigen peter green, der
u.a. spätere musiker, wie gary moore beeinflusst hat.
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