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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Blues-Debüt von Fleetwood Mac, 10. März 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Fleetwood Mac (Expanded Edition) (Audio CD)
1968 erreichte das Debütalbum der Formation Fleetwood Mac in England auf Anhieb Platz 4 der Charts und eröffnete damit den Boom des britischen Blues. Die Band bestand damals aus dem Gitarristen Peter Green, dem Gitarristen/Pianisten Jeremy Spencer und den Namensgebern John McVie am Bass und Mick Fleetwood am Schlagzeug.
Das Album ist eine Mischung aus Blues Cover und Originalen der beiden Gitarrristen im Stil der alten Blueshaudegen. Die dominierende Rolle in der Band spielt Green. Die von ihm geschriebenen Songs "Looking for Somebody", "I Loved Another Woman" und "Long Grey Mare" (noch mit Bob Brunning am Bass) sind die klaren Höhepunkte des Albums. Green ist einfach wandlungsfähiger und experimentierfreudiger und zudem ein erstklassiger Gitarrist. Sein Partner Spencer klebt meines Erachtens zu sehr an den Vorlagen, insbesondere seines Idols Elmore James, von denen er auch bei seinen eigenen Stück kaum abweicht. Nichtsdestotrotz sind seine Interpretationen von "Shake Your Moneymaker", "Got to Move" oder sein Klavierpart bei "Hellhound on My Trail" durchaus hörenswert. Aber er wird klar von Green überstrahlt. Man höre nur seine Interpretation von Howlin' Wolfs "No Place to Go", sein eigenes "Merry Go Round" oder sein Solo "The World Keep on Turning". Was Green in seine Songs an Gefühl einbringt ist einfach faszinierend. Interessant ist, dass laut Booklet Spencer bei den Green Nummern nicht mitspielt, Green bei den meisten Spencer Stücken hingegen schon.
Auf jeden Fall ein Highlight des britischen Blues und ein must have für alle Sixties-Fans. Die remasterte und erweiterte Edition ist klanglich vorzüglich.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das geht unter die Haut, 18. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fleetwood Mac (Expanded Edition) (Audio CD)
Mitte der sechziger Jahre war es in dem auch zwanzig nach Kriegsende noch sehr braun angehauchten Kuhdorf bei Pirmasens eine Sensation, dass es einige langhaarige Jugendliche mit Gitarren wagten, so durchs Dorf zu laufen und „Get off of my cloud“ von den Rolling Stones zu inszenieren. Ich vergesse nie die Szene, als ein einheimischer Bauer den vier Randalierern mit dem Traktor nach gefahren ist, angehalten hat und sodann mit der Mistgabel auf diese losgegangen ist, um sie zu verscheuchen und zwar mit der Drohung, sie ins Arbeitslager zu schicken und ihnen vorher die Haare vom Kopf zu holen. Mitten in diese Zeit fuhr mir der Schreck durch die Glieder, als ich in der Pflichtlektüre „Musikexpress“ lesen musste, der „Blues“ sei im Anmarsch. Als absoluter Grünschnabel vom braunen Kuhdorf befürchtete ich, dass ab sofort verstärkt songs Marke “Massachussets“ von den Bee Gees, also langsame Schmusemusik Einzug halten würden und das Ende einer Ära bevorstand, weshalb ich das Thema „Blues“ einfach umkurfte, oder es zumindest versuchte. Ich erinnere mich dann aber noch sehr gut an den Abend, an dem auf einer Party dann eben jene Musik gelaufen ist und zwar per imposantem Thorens PLattenspieler -und Verstärker und Boxen so groß wie Umzugskisten. Ich fand diese Musik an diesem Abend derart eindringlich, vibrierend und unter die Haut gehend, dass ich den Mund nicht mehr zugekriegt habe. Montag früh war meine Plattensammlung dann auch schon um eine Platte reicher, die Schule musste mal warten. Mehr als vierzig Jahre später läuft sie seit Tagen wieder bei mir und hat nichts, aber auch garnichts von der Faszination verloren, die damals von ihr ausging. Gänsehaut-Feeling pur, wenn einem „the green Manalishi“ um die Ohren fliegt, um nur ein Beispiel zu nennen. Eine derartige Spielfreude, so viel Spaß an Musik und das Musikern der Spitzenklasse habe ich selten danach erlebt. Wer Blues-Rock vom allerfeinsten hören will, sollte sich diese Platte (äh...hm CD) auf jeden Fall zulegen. Ein sehr hörenswerter Meilenstein in der Pop-Geschichte. „Best of Peter Greens Fleetwood Mac“ ebenfalls uneingeschränkt empfehlenswert. Ach so,ja,die Sache mit den langsamen Liedern,.. also das hatte sich schnell erledigt, denn wo sonst Geigen und Orchester die Begleitmusik spielten, war jetzt Schlagzeug und E-Gitarre vom John-Mayall-Schüler Peter Green zu hören und das ging richtig unter die Haut. Für meinen aufgebrachten Dorfbewohner war das alles trotzdem nur "Negermusik", weil Marschmusik bei Bier und Bratwurst für ihn die einzig gültige Formel für vernünftiges Beisammensein war. Großes Kompliment noch an die Tontechniker, denn der sound der CD kommt dem Klang auf den alten Vinylplatten sehr nahe, was keine Selbstverständlichkeit ist.
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6 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blues, der ganz weit vorne ist!, 7. Februar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Fleetwood Mac (Expanded Edition) (Audio CD)
Genial!peter green's Fleetwood mac spielt sich da einen blues zusammen, der einen mitreisst. anspieltipps:Shake your moneymaker, Cold black night. Wer blues mag: KAUFEN!
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