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Kundenrezensionen

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am 13. Juni 2004
Nach dem Meisterwerk "Ondas", das für mich die perfekte Synthese aus Moderne und Tradition erreicht hatte, enttäuschten die Nachfolge CDs. "Fin Amor" hatte wenig Neues zu bieten und auch "Qntal III" (vom unsäglichen "Nihil" ganz zu schweigen) bot bestenfalls Stagnation, wenn auch auf hohem Niveau. Und dann zeigte Ernst Horn auch noch mit "Liod", wie kreativ man sich innerhalb des engen Rahmens mittelalterlicher Musik bewegen kann und schuf ein in seiner Art singuläres Meisterwerk. Meine Erwartungen an "Signum" waren also eher gedämpft.
Doch Estampie verharren nicht, wie befürchtet, in Stagnation. Die CD beinhaltet hinsichtlich Arrangement, Melodik, Klang und musikalischer Struktur einiges Neues.
Die ersten drei Stücke gehören zum Besten, was Estampie je veröffentlicht haben. "Al Jorn - Alonso" eröffnet das Album mit wunderschönem mehrstimmigen Gesang (wird aber noch weit übertroffen vom später folgenden "AL Jorn - Carceras" ). Chor und Solostimme klingen sakral, aber nicht altbacken. Die anschließenden "A Voi Gente" und "Trotto" sind meisterhaft arrangiert. Besonders die Dudelsackpassagen in beiden Stücken sind äußerst gelungen, aber auch der Rhythmuswechsel in "Trotto" ist sensationell. Melodisch heben sich beide Stücke von den immer wiederkehrenden melodischen Phrasen der letzten Veröffentlichungen von Popp sehr angenehm ab. Die drei Stücke erinnern ein bisschen an "Aion" von Dead Can Dance, dies gilt besonders für die Struktur der Stücke. Sie klingen wie am Computer arrangiert, kombinieren diese Kompositionsweise aber mit dem frischen Klang des Live gespielten, was Dead Can Dance leider im Studio immer fehlte. Auch wenn es sich nicht um die schönsten Melodien von Estampie handelt, so wird hier in Bezug auf den Klang, die Arrangements und die Songstruktur ein neuer Level erreicht.
Leider, leider hält der Rest der CD nicht, was die ersten Titel versprechen. Es gibt zwar noch weitere schöne Melodien, ausgefeilte Arrangements und ungewöhnliche Strukturen, aber die Perfektion des Einstiegs wird nicht wieder erreicht. Erwähnenswert auf jeden Fall noch "Estampie VIII" (ich verstehe die Nummerierung überhaupt nicht) mit seiner orientalisch klingenden Melodie und vor allem: seinem langsamen Tempo. Die Melodien der übrigen Stücke gehen irgendwie nicht so richtig ins Ohr, bei "Bona Condit" und "Cry De La Mort" finde ich sie sogar schwer zu ertragen (und nebenbei: bei diesen Stücken klingt die Stimme von Sigrid Hausen, als ginge es ihr auch so!). Vielleicht muss ich mich aber auch nur in die Stücke länger einhören.
Vorläufiges Fazit: Die neue Estampie verlässt den eingeschlagenen Weg der Stagnation, ob es sich um ein neues "Meisterwerk" wie "Ondas" handelt scheint mir noch zweifelhaft.
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am 3. Juni 2004
Wieder schaffen es Estampie einen thematisch vorgegebenen Rahmen - Zeit und Vergänglichkeit im Mittelalter - auf musikalisch und interpretatorisch weitgefächertste Weise zu beleben: vom apokalyptischen Weissagungstext der Sibylle (kennt man von Jordi Savall und auch Dead Can Dance)über Walther von der Vogelweides Lied über den Verlust des Gegenwartsbezuges bis zur Welt der Pilger + Büsser - alles atmet Weite, Rhythmus, Energie, ist intelligent arrangiert und spannend instrumentiert - und vor allem: authentisch und mit innerem Feuer dargeboten. Höhepunkt der Discographie!
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am 2. Februar 2005
Seitdem ich "Ondas" gekauft habe, bin ich ein Estampie-Fan. Um die Qualität von Estampie beurteilen zu können, sollte man ein Mal die beiden Versionen von "Non e gran cousa" hier bei Amazon vergleichen, und zwar in der Interpretation von Estampie in "Signum" und in der Interpretation des "Ensemble für frühe Musik Augsburg" in "Camino de Santiago".
Selbst in der geringeren Amazon-Qualität (das Original klingt deutlich besser) gefällt mir die Estampie-Version sehr viel besser. Für meinen Geschmack ist die Augsburger Version ist eine typisch akademische Nachempfindung, während Estampie eine künstlerische Version liefert.
Zur Beurteilung meiner Einschätzung Ihrerseits bewerte ich hier die vier Alben, die ich gekauft habe: "Kreuzritter" von 1996 liefert nach meiner Auffassung sehr viel weniger brilliante Stücke (nähmlich nur "Maugrez touz sainz") als "Ondas" (2000) ("Reis Glorios", "Disse Mi", "O Fortuna", "EstampieV", "Voi ch'amate"), "Fin Amor" (2002) ("Hanter dro", "Sancte Sator", "Fin Amor", "Wessobrunner Gebet") oder "Signum" (2004) ("A voi gente", "Sine nomine", "Non e gran cousa", "Bona condit"). Ich bevorzuge etwas mehr die Rhythmusbetonten Titel.
Für mich ist "Signum" kaum weniger genial als "Ondas".
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am 30. August 2007
Ich bevorzuge bei klassischer Musik normalerweise Barock-Musik oder dramatische Symphonien. Auf der Suche nach guter Musik des Mittelalters zur Erweiterung meines Horizonts fand ich auf verschlungenen Pfaden beim Lesen verschiedener Amazon-Kritiken "Ondas". Aufgrund dieser Empfehlungen kaufte ich diese CD 2004 und bin seitdem begeisterter Estampie-Fan.

Um die Qualität von Estampie beurteilen zu können, sollte man ein Mal die beiden Versionen von "Non e gran cousa" bei amazon.de vergleichen, und zwar in der Interpretation von Estampie in "Signum" und in der Interpretation des "Ensemble für frühe Musik Augsburg" in "Camino de Santiago".

Selbst in der blechernen Amazon-Qualität (das Original klingt deutlich besser) gefällt mir die Estampie-Version sehr viel besser. Für meinen Geschmack ist die Augsburger Version ist eine typisch akademische Nachempfindung, während Estampie eine künstlerische Version liefert.

Zur Beurteilung meiner Einschätzung Ihrerseits bewerte ich hier die vier Alben von Estampie, die ich gekauft habe: "Kreuzritter" von 1996 liefert nach meiner Auffassung sehr viel weniger brilliante Stücke (nähmlich nur "Maugrez touz sainz") als "Ondas" (2000) ("Reis Glorios", "Disse Mi", "O Fortuna", "EstampieV", "Voi ch'amate"), "Fin Amor" (2002) ("Hanter dro", "Sancte Sator", "Fin Amor", "Wessobrunner Gebet") oder "Signum" (2004) ("A voi gente", "Sine nomine", "Non e gran cousa", "Bona condit"). Ich bevorzuge etwas mehr die Rhythmusbetonten Titel.

Wichtig sind für mich nicht Text oder Inhalt der Stücke sondern der Zusammenklang von Instrumenten und Stimmen sowie die grosse Variationsbreite der eingesetzten musikalischen Mittel. Man hat nicht das Gefühl, einer musikgeschichtsbewussten akademischen Wiederaufführung zuzuhören sondern an einer frischen und begeisterten Uraufführung neuester Kompositionen teilzunehmen. Und das bei jeder Wiederholung. Die CDs von Estampie sind einfach derart mitreißend.

Für mich sind "Signum" und "Fin Amor" kaum weniger genial als "Ondas". Dies ist eine lang erhoffte Neuauflage der "Signum"-CD. Man kann nur hoffen, dass das absolute "Non Plus Ultra" "Ondas" ebenfalls eine Neuauflage erfährt.
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am 25. Dezember 2014
Diese Truppe ist immer wieder genial. Musiker von Haus aus. Da klingt nichts aufgesetzt oder mal schnell produziert! Signum ist das Geld auf jeden Fall wert.
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