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Kundenrezensionen

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am 16. Oktober 2004
Eine unglaublich gute Sängerin die erwachsen geworden ist und das auch zeigt. Nicht nur ihre Stimme sondern auch die Songs zeigen das Brandy um einiges weiter gekommen ist. Für mich zählt "afrodisiac" neben dem zuletzt veröffentlichen Album "full moon" zu dem besten was ich von Brandy kenne.
1.) Who I am : Ein Rythmus der ins Blut geht. Brandy hat in ihrem ersten Song eine wundervolle soulige Stimme die mit dem Rythmus eins wird und etwas ganz besonderes aus "who I am" macht. Man merkt in diesem Stück wie gut echter R'n'B sein kann. Note +1
2.) Afrodisiac : Wow, der Song hat tempo und es ist wirklich sehr ausdrucksvoll. Einer der coolsten Songs auf dem Album, wie ich finde! Brandy, singt in "afrodisiac" wiedereinmal sehr gut und sie spielt regelrecht mit ihren Stimmlagen. Es wirkt wie ein persönliches Gegenspiel der eigenen Seele, wie man im Videoclip auch bemerkt. Eindeutig wunderbar. Note +1
3.) Who is she 2 u : Der Song ist produziert von Timberland der schon des öfteren mit der verstorbenen Aaliyah zusammengearbeitet hat. Man merkt auch das er hier seine Finger im spiel hatte denn der Song hat einen unter die Haut gehenden Hauch von etwas düsteren. Er ist nicht schnell und doch nicht langsam. Auch hier zeigt Brandy was sie alles kann. Note 1-
4.) Talk about our love : Kanye West lässt grüßen! Ein echt schöner Song der viel eigenen Stil mitbringt. Er hat mich einfach nicht mehr in Ruhe gelassen. Dieser Sound, einfach genial. Brandy musste hier ihre Stimme nicht so stark in Szene setzten weil die Melodie und der Text allein schon atemberaubend sind. "Talk about our love" hat außerdem ein echt schönes Video. Es ist mal was anderes. Aber ich muss sagen ich glaube das Brandy mehr erfolg gehabt hätte wenn sie diesen Song als 2. Single des Albums genommen hätte weil so ein Song wie "afrodisiac" eher aufmerksamkeit erregt. Note +1
5.) I tried : Ein richtiger Timberland Hit. "I tried" geht nicht sofort unter die Haut sondern wirkt erst so richtig außerordentlich gut wenn man ihn 2 mal hört. Nicht nur Brandy sondern auch die Stimmen im Hintergrund wissen was sie machen. Ich danke für dieses Lied, es ist so gut und hat vor allem so viel Einzigartigkeit ! Mit diesem Song zeigt sie wiedereinmal das eine Britney Spears kein Talent sondern nur einen gefakten Busen und blonde Haare hat! Danke, Note 1
6.) Where you wanna be : Man nehme eine gute Stimme und eine sanfte und leichte Melodie die verzaubert und man hat "where you wanna be". Ein Stück der besonderen Art wie ich finde. Der unbekannt Rapper T.I. sorgt gegen Mitte des Songs große Abwechslung und wenn seine tiefe und bisschen harte Stimme erlischt beginnt Brandy wieder mit dem Sound denn sie schon am Anfang hören lies. Einfach gut und raffiniert umgesetzt. Note +2
7.) Focus : Einer der besten Songs überhaupt. Er hat viel eigenen Stiel und besticht durch Stimme, Melodie und einem echt angenehmen und unaussprechlichen Sound. Ich kann nicht aufhören diesen Song rauf und runter zu spielen denn er ist so zauberhaft schön. Die Gefühle die in einem Aufsteigen wenn man "focus" hört sind unglaublich. Wie als würde man in einem Traum feststecken der so wunderbar ist das du dir hoffst das er nie zuende geht. Für mich auf jeden Fall ein großes Highlight auf Brandys Album "afrodisiac". Note +1
8.) Sadiddy : Eine unbekannte Stimme führt uns in den nächsten Song der so sehr anders ist als der Vorgänger. Brandy sorgt hier für Abwechslung und fügt somit "afrodisiac" noch ein wenig Vielseitigkeit mehr hinzu. "Sadiddiy" hat viel Tempo und der Sound ist einfach genial. Mal bekommt sofort das Verlangen aufzustehen und mit zu tanzen. Brandys Stimme ist ja eher tief und das bemerkt man in diesen Song sehr stark, finde ich. Was nicht schlecht ist! Ich höre "sadiddy" sehr gerne und kann auch diesen Song nur loben. Note +2
9.) Turn it up : Ein Burner in vielen Clubs. "Turn it up" war schon sehr bekannt und geliebt bevor man überhaupt wusste das Brandy wieder durchstarten wollte. Er ist in den Black-Music Charts sofort auf Platz 1 gewesen und war sehr lange vertreten. Als ich mir dann "afrodisiac" gekauft habe war ich schon sehr auf den Song gespannt und ich war keinesfalls enttäuscht. Auch hier hat Timberland seine wunderbaren Finger im Spiel. Der Song hat echt geniale Beats und ist auch ein wenig mit "what about us" zu vergleichen. Jedenfalls bin ich wieder einmal froh dieses Album zu haben =). Note 1-2
10 Necessary : Brandy du bist echt super. Ihre Stimme klingt in diesem Stück sehr positiv und man könnte sich vorstellen die Augen zu schließen und in den Wolken zu schweben während man "necessary" hört. Eins meiner Lieblingsliedern auf diesem Meisterwerk! Er ist gut um schlafen zu gehn. Schöne Träume sind vorprogramiert! Und er ist gut zum aufstehn. Man steht auf hört diesen schönen positiven Sound und startet voller Energie in den Tag. Note 1
11.) Say you will : Himmlische Töne erklingen und Brandys Stimme beginnt langsam dem Song das gewisse etwas zu verleihen. Der Sound und die Melodie sind außergewöhnlich angenehmen ,die vorallem Brandy durch ihren perfekten Einsatz und Timing formt. Ein weiteres Highlight mit viel einzigartigem Stil. Note 1-2
12.) Come as you are : Jetzt wieder etwas flottes. Brandy vereint hier HIP HOP mit ihrem R'n'B und überzeugt. Der Chours und der Teil davor machen diesen Song so besonders. Er ist nichts für Clubs hat aber auf jeden Fall was für die Zeit nach einem Club besuch. Brandy zeigt wiedermal was sie mit ihrer Stimme drauf hat. Note 1-2
13.) Finally : Ein Welthit! Die sanften Hip Hop Beats und die Melodie machen den Song zu etwas ganz eigenem. Brandys Stimme passt so sehr in diesen Song das glaubt man fast gar nicht. Mal was ganz anderes finde ich. Als ich "finally" das erste mal hören durfte war ich sehr überrascht und beeindruckt. Ich hab es immer öfters gehört und mich in den Song verliebt. Tja, Brandy ist erwachsen und weiß was sie kann. Ein Mega Hit für mich. Ich könnte mir das Video schon genau vorstellen aber das wäre jetzt unpassend ;). Einfach perfekt ! Note +1
14.) How I feel : Eine sanfte Balade die durch viel Gefühl und Stimme richtig insich aufgeht. Man könnte wieder anfangen zu träumen. Einfach eine gute Ballade die unter die Haut geht. Note 1-2
15.) Should I go : Dieser Song erinnert ein bisschen an "finally" weil er auch so eine Richtung einschlägt und einfach der perfekte Abschluss eines großartigen Albums ist. Note 1
Danke Brandy für dieses Meisterwerk. Ich wünsche euch allen viel spaß mit "afrodisiac". Für einsame Stunden geeignet aber auch fürs abtanzen mit Freunden! Sie hat mich echt verzaubert! Auf keinen Fall nur was für Fans! Brandy gehört für mich neben Destiny's Child, Alicia Keys und Joss Stone zu den Weltstars der Soul und R'n'B Szene ! Stefan aus Wien Danke =)
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am 29. Juni 2004
Brandy's back mit "Afrodisiac", Nachfolger des 2002 erschienenen "Full Moon". Letztere war zwar extrem beatlastig und futuristisch, richtig anfreunden konnten sich Fans des Klassikers "Never say never" damit aber nicht - zu wenig Soul, zu wenig aus Brandys Stimme gemacht. "Afrodisiac" sollte genau diese Gruppe beschwichtigen. Die Platte ist sozusagen Usher's "Confessions" in der weiblichen Version, was die Qualität angeht!
Die Cd startet mit "Who I am", eine Art langes Intro über Brandy's Situation nach der Scheidung von ihrem Ehemann. Deutlich wird hier schon, dass erstmals sehr perönliche Erfahrungen in brandy's Musik mit einbezogen werden. Der Titel Track "Afrodisiac" groovt ordentlich los, ohne aber wie gesagt Brandy's Stimme von der Produktion zu übertönene. Producer ist übrigens mein #1 Produzent Timbaland. Ihm sind auch andere Höhepunkte dieses Albums zu verdanken wie z.B. "Who is she 2 U", welches auch mit Usher auf Mixtapes zu finden ist, "Saddidy" oder die Promo Only Single "Turn it up". Auch der Producer of the moment Kanye West ist mit dabei auf "Talk about our love", verliert aber gegen die Timbaland Nummer "I tried", dem besten Stück auf der CD. Der Beat erinnert an "Cry me a river". Allein hierfür ist "Afrodisiac" den Kauf wert.
Brandy zeigt mit diesem Album, dass sie eben nicht mehr der Kinderstar ist, der in "Moesha" die Fans verzückte und nein sie ist auch nicht mehr die gleiche die mit Monica "The boy is mine" sang. Vielmehr zeigt dieses Album eine junge, selbstsichere Frau, die es nicht mehr scheut sich auch mal tiefgängiger mit dem Leben zu beschäftigen als mit 0815 Liebes oder Break up Songs. Zwar geht es immer noch um Beziehungen, aber der Ansatz, die Perspektive aus der Brandy dem Hörer diese schildert ist deutlich reifer.
Alles in allem für mich ein weiterer Höhepunkt des CD Jahres, nachdem schon mit "Confessions" von Usher, "The College Dropout" von kanye West und "Kamikaze" von Twista 3 Scheiben aus dem Urban Bereich erschienen sind, die Klassiker werden könnten.
"Afrodisiac" wird wohl solange in meinem Cd Player grooven, bis Ashanti ihr Album in herbst droppen wird!
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am 30. Juni 2004
Also, ich muss wirklich sagen, das mir das Album beim ersten hören nicht wirklich gefallen hat. Doch beim zweiten und dritten mal habe ich die Texte fühlen können und das Album ist wirklich sehr gut gelungen. Es ist das erste Album von Brandy bei dem mir 85% der Songs zusagen!!!
Größtenteils hat Timbaland die Beats produziert und somit seinen Teil dazu beigesteuert. Seit Montag bekomm ich das Album nicht mehr ausm CD Player raus... Es hat einen Hauch von Aaliyah (natürlich nicht die Stimme, aber die Beats...)
Meine Tipps: Sadiddy (Up-Tempo, geiler Beat), Finally (sehr schöne Ballade, aber nicht zu langsam), Afrodisiac (sehr schöne Melodie und sehr erotisch), Should I Go (Sampelt Coldplays CLOCKS, sehr schön), Turn It Up (Abrechnung mit Darkchild), Necessary (eine Melodie zum träumen, sehr harmonisch), Focus (Geil?!) und I Tried (Hammer Song).
Bitte das Album kaufen, es lohnt sich...
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HALL OF FAMEam 23. Juli 2004
Brandy gehört mit ihrem vierten Album schon zu den alten Hasen, was die Kategorie R'n`B von langbeinigen, dunklen Schönheiten betrifft.
Doch auch sie kann nur schwer aus diesem scheinbar in Beton gegossenen Genre raus. Immer ähnlichere Beats (liegt wohl daran, dass hier Kanye West und Timbaland produziert haben - wie bei einem Großteil der Veröffentlichungen in letzter Zeit), die ewig gleiche vibrierende Oberlippe und Songs, die sich dem Beat unterordnen müssen.
O.K., das Album ist trotzdem mit das Beste, das Brandy bisher hin bekommen hat, doch langsam geht dieser Art Musik die Luft aus. Zumindest hat sie mit ihrer Single "Talk About Love", dem mit einem Coldplay-Sample versehenen "Should I Go" oder das schnellere "Turn It Up" mit typischem Timbaland-Beat einige wenige Gewinner auf "Afrodisiac". Ist ja auch schon was.
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am 16. Januar 2010
Brandy's back mit "Afrodisiac", Nachfolger des 2002 erschienenen "Full Moon". Letztere war zwar extrem beatlastig und futuristisch, richtig anfreunden konnten sich Fans des Klassikers "Never say never" damit aber nicht - zu wenig Soul, zu wenig aus Brandys Stimme gemacht. "Afrodisiac" sollte genau diese Gruppe beschwichtigen. Die Platte ist sozusagen Usher's "Confessions" in der weiblichen Version, was die Qualität angeht!
Die Cd startet mit "Who I am", eine Art langes Intro über Brandy's Situation nach der Scheidung von ihrem Ehemann. Deutlich wird hier schon, dass erstmals sehr perönliche Erfahrungen in brandy's Musik mit einbezogen werden. Der Titel Track "Afrodisiac" groovt ordentlich los, ohne aber wie gesagt Brandy's Stimme von der Produktion zu übertönene. Producer ist übrigens mein #1 Produzent Timbaland. Ihm sind auch andere Höhepunkte dieses Albums zu verdanken wie z.B. "Who is she 2 U", welches auch mit Usher auf Mixtapes zu finden ist, "Saddidy" oder die Promo Only Single "Turn it up". Auch der Producer of the moment Kanye West ist mit dabei auf "Talk about our love", verliert aber gegen die Timbaland Nummer "I tried", dem besten Stück auf der CD. Der Beat erinnert an "Cry me a river". Allein hierfür ist "Afrodisiac" den Kauf wert.
Brandy zeigt mit diesem Album, dass sie eben nicht mehr der Kinderstar ist, der in "Moesha" die Fans verzückte und nein sie ist auch nicht mehr die gleiche die mit Monica "The boy is mine" sang. Vielmehr zeigt dieses Album eine junge, selbstsichere Frau, die es nicht mehr scheut sich auch mal tiefgängiger mit dem Leben zu beschäftigen als mit 0815 Liebes oder Break up Songs. Zwar geht es immer noch um Beziehungen, aber der Ansatz, die Perspektive aus der Brandy dem Hörer diese schildert ist deutlich reifer.
Alles in allem für mich ein weiterer Höhepunkt des CD Jahres, nachdem schon mit "Confessions" von Usher, "The College Dropout" von kanye West und "Kamikaze" von Twista 3 Scheiben aus dem Urban Bereich erschienen sind, die Klassiker werden könnten.
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am 15. Juli 2004
Diesmal hat sich Brandy nur knappe 2 Jahre Zeit gelassen, um uns mit ihrem bis dato 4. Album zu erfreuen. Seit 2002 ist für die junge Dame auch ziemlich viel passiert. Erst kam die heimliche Hochzeit mit Robert Smith, Brandys Songwriting-Partner, dann die Geburt ihrer Tochter Sy'rai und die anschließende Scheidung. Zu guter Letzt trennte sie sich dann auch noch von ihrem Langzeitproduzenten Rodney „Darkchild" Jerkins, da dieser sound-technisch keine neuen Akzente mehr setzten konnte. Diese Erfahrungen hat Brandy nun zuhauf in ihre Songs auf „Afrodisiac" einfließen lassen. Für den Sound bekam sie tatkräftige Unterstützung von Timbaland, der u.a. Aaliyah zu ihrem Sound verhalf. Auch Rapper und „Producer of the moment" Kanye West (Janet Jackson, Alicia Keys) steuerte einige Tracks bei. Allen voran die erste Single „Talk about our love", ein unbestrittenes Highlight des Albums, welches mit einem sehr souligen Refrain und einem wabernden Beat ausgestattet ist, jedoch hauptsächlich durch das dunkle Timbre in Brandys Stimme seine Wirkung entfaltet. Der Song ist möglicherweise nicht radiotauglich genug, um ein großer Hit werden, sticht aber dafür aufgrund von origineller Produktion aus der eintönigen Chartlandschaft heraus. Ein weiteres Highlight des Albums ist der Titelsong, der stark an Aaliyahs beste Zeiten erinnert, aber dennoch ganz deutlich Brandys Handschrift trägt. Auch die Ballade „Should I go", die gekonnt auf das Coldplay-Sample „Clocks" zurückgreift, sticht aus der Songauswahl hervor. Dann wären noch das leicht rockig angehauchte „I tried" (bedient sich des Samples von Iron Maidens „The Clashman"), das relaxte "Focus", die schöne Nummer "Finally" und das beatlastige „Who is she 2 u" erwähnenswert.
Die meisten Tracks wurden von Timbaland produziert, so dass das Album keine großen stilistischen Sprünge besitzt und eine gewisse musikalische Redundanz aufweist. Timbaland und Brandy ist es aber gelungen, beeindruckende Vocal-Arrangements aufzunehmen und diese über höchst komplexe Beats zu legen. Das Tempo der Songs bewegt sich vornehmlich in mittlerem Bereich. An einigen Stellen macht sich schon mal etwas Eintönigkeit breit und hier und da ist ein Fülltrack zu finden. Leider wurde aus Brandys samtweicher tiefer Stimme nicht immer alles herausgeholt. Oft sind die (wie gesagt sehr guten) Backgroundvocals tragend für den Song und Brandys Solopart bleibt auf der Strecke.Schade ist auch, dass sie keine Balladen im Stil von „Have you ever" auf der Platte hat, die ihren Gesang voll zur Geltung bringen könnten. Dennoch ist „Afrodisiac" ein ganz passables Album, wenn auch kein zweites „Never S-A-Y never".
Anspieltipps: „Afrodisiac", „Finally" und „Focus"
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am 12. Juli 2004
Verfahren: Schulnotensystem von 1-6 (inkl. + und -)
01 - Who I am (Intro): Dominiert von einem schier undurchdringlichen Arrangement - bestehend aus Piano, Schlagzeug und E-Gitarre - schmettert Brandy den leicht melancholischen, mitleidigen Chorus von "Who I am" entgegen, der sich vor allem um ihre zerbrochene Ehe mit Produzent Robert Smith dreht; darin bedankt sie sich für all ihre neugewonnen positiven und negativen Erfahrungen, die sie durch ihn erlebt hat. Klingt aufgrund der persönlichen Ader für den Anfang vielleicht sehr vielversprechend, wird aber sehr ermündend, wenn man den Refrain und die selben Töne Tausende Male wiederholt hört. Hätte auch als kurzes Intro gelangt ... (2-)
02 - Afrodisiac: Ähnlich wie auf "Full Moon" zählt auch auf "Afrodisiac" der Titeltrack des Albums zählt zu den herausragendsten Produktionen, was durch seine exotische Einzigartigkeit bestärkt wird. Angeführt von einem hellen Arrangement aus schnellen, flötenähnlichen Klängen und eleganten Streichern, mausert "Afrodisiac" sich zu einem sehr sommerlichen Song mit freudigen, lasziven Gesängen und lyrisch zweideutigen "Tiefgängen". Die zweite Singlewahl ist bereits entschieden! (1+)
03 - Who is she 2 U: Obwohl verzerrte Beats und schrille Backgroundgesänge gerade Hochkonjunktur haben, beruht dieser Song auf einem sehr neutralen Arrangement, das sowohl ein Piano, Streicher als auch sehr dezente, kaum hörbare Flötenklängen einbezieht. Dennoch ist "Who is she 2 U" (das auch im Duet mit Usher existiert) keine Ballade, sondern ein geeigneter Up-Tempo-Song zum Tanzen - mit starker Tendenz zum Ohrwurmeffekt! (2+)
04 - Talk about our love: Im Gegensatz zu vielen ehemaligen Singles oder anderen Tracks auf "Afrodisiac" benötigt ausgerechnet die erste Auskopplung "Talk about our love" Zeit, um sich soundtechnisch anzupassen. Während die Strophen durch leicht einprägsame Zeilen strotzen, kommt der Refrain kaum aus der Reserve und leidet leider unter einer sehr schwachen, einseitigen Melodie. Das Arrangement beschränkt sich zudem auf ein sehr simples Arrangement aus Streichern und tiefen Klavierklängen, wodurch auch instrumental wenig herausspringt. Naja, nicht unbedingt schlecht aber bestimmt keine gute Singlewahl ... (2-3)
05 - I tried: Keiner anderen R&B-Sängerin (ausgenommen Aaliyah vielleicht) stehen düster untermalte Tracks so gut wie Brandy. Ihre tiefe, leicht rauchige Stimme verleiht an dieser Stelle "I tried", das von Gitarren-Samples der britischen Bands Coldplay und Iron Maden inspiriert ist, einen sehr mysteriösen Unterton, der sofort zündet und regelrecht süchtig macht. Alles in allem ein sehr spezieller Song, ganz so, wie die R&B-Welt ihn noch nicht gehört hat. (1+)
06 - Where you wanna be: Die zweite Kanye-West-Komposition beginnt gut gestimmt, geht aber bald in einen tiefen, melancholischen und wenig aufregenden Stilmix aus 70er-Soul, Orchester-Sound und seichten Hip-Hop-Beats über. Insgesamt erinnert "Where you wanna be" stark an einen "Talk about out love"-Abklatsch oder Alicia Keys, für die West schließlich auch produziert. Lediglich der hier unbekannte Rapper T.I. lockert das ganze ein wenig auf. (3)
07 - Focus: Wegen seiner relativ schleppenden Geschwindigkeit benötigt auch "Focus" etwas Zeit, um sich die Gehörgänge gut Freund zu machen. Da die Melodie erst nach mehrmaligem Hören und vor allem gegen Ende durch hinzugefügte Zwischengesänge aufgelockert wird und dadurch weniger schwermütig klingt, bleibt also hier der Rat, "Focus" mit seinem interessanten Arrangement aus relaxter E-Gitarre und hellen Spieluhr-Tönen ruhig etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken. (2)
08 - Sadiddy: Endlich wird das Tempo wieder angezogen ... Produzent Timbaland kann hier mit einem leicht abgedrehten aber sehr tanzbaren Beat punkten, welcher sofort in die Beine überspringt. Schuld daran ist vor allem das melodische Klatschen im Hintergrund - aber auch Brandys betörender, "flötenähnlicher" Gesang, der von einem sehr eigensinnigen Vibrato geleitet wird. Alles in allem ein Clubtrack der Extraklasse! (1)
09 - Turn it up: Da Ol'School gerade sein Comeback feiert und dies vor allem Timbaland (und Partnerin Missy Elliott) zu verdanken hat, ist es naheliegenden, dass auch auf "Afrodisiac" ein wenig Retro seinen Platz findet. Wer allerdings dumpfe Basedrum-Beats und schlechte Backgroundvocals erwartet, hat sich getäuscht, denn natürlich ist das Gesamtwerk ordentlich aufgemotzt und bereits auf die Clubs losgelassen worden. Der nächste Ohrwurm lässt grüßen! (2+)
10 - Necessary: Mit Track Nr.10 wird es wieder etwas gediegener und relaxter. Vibrierende Gitarrenriffs und tiefe Bässe formen hier ein sehr eigensinniges Instrumental, das hauptsächlich durch sein eher poppiges Flair auf sich aufmerksam macht. Auffallend ist bei "Necessary" auch die spezielle Mischung aus freudigen und melancholischen Gesänge, die es nichtdestotrotz (oder gerade deswegen) schaffen, ein sehr seltsames Feeling zu verbreiten. (2-)
11 - Say you will: Mit der ersten Ballade auf dem Album läutet sich der erste von zwei einsamen Tracks ein, die annähernd den früheren "Brandy-Sound" beinhalten ... "Say you will" ist eine überaus angenehme, warme Nummer mit seichtem Mitwipp-Beat, Glockenspiel und verträumten Gitarren-Klängen. Ähnlich der instrumentalen Untermalung bleibt auch Brandys Gesang durchweg soulig und vielschichtig. Insgesamt gut gelungen, aber neben den anderen Produktionen nicht sehr auffallend. (2)
12 - Come as you are: Rein indische Flötenklänge bilden das klare Fundament von "Come as you are", welches am deutlichsten den Sound von Timbaland widerspiegelt. Wer seine Musik kennt, weiß, dass er diese Klänge schon Dutzende Male auf seinen eigenen Alben untergebracht und Aaliyah damit noch zu diversen Singles verholfen hat ("We need a resolution" usw ...). Hinzu kommt, dass er erneut seine Stimme - hier sein Atmen - beattechnisch einfließen lässt, was im Gesamteindruck doch ein wenig ausgelutscht und zudem nicht einmal ohrwurmtauglich klingt ... (3-)
13 - Finally: Timbaland bezeichnet diesen Song zu Beginn als "Champion's song!" - und tatsächlich gleicht "Finally" in vielerlei Hinsicht einer siegreichen Hymne. Edle Streicher und harmonierende Backgroundgesänge meistern ein sehr bewegendes, zeitloses (aber dennoch temporeiches) Arrangement, das wiederum von Brandys gefühlvollem Gesang und der damit verbundenen, eingängigen Melodie erfüllt wird. Überaus singletauglich ... (1-)
14 - How I feel: Nun folgt der zweite Song (ebenfalls ein balladesker Titel), der sich den Klängen früherer Platten anfügt. Im Vergleich zu "Say you will" kommt "How I feel" aber noch ein ganzes Stück gefühlvoller und "zarter" rüber. Brandys Gesang ist wesentlich höher als sonst und zaubert so ein sehr verträumtes, romantisches Feeling, das auf der niedrigen Schnelligkeit beruht. Im Großen und Ganzen eine sehr gelungene Ballade - auch wenn die Melodie kaum im Ohr bleiben wird! (2)
15 - Should I go: Zu guter Letzt erwartet uns Hörer das eigentliche Highlight des Albums. "Should I go" wird von dem hellen, widerhallenden Sample des Coldplay-Hits "Clocks" dominiert, welches dem leicht balladesken Song eine Art Schwerelosigkeit und starke Einzigartigkeit verleiht. Thematisch singt Brandy über den werbetechnischen und (nicht vorhandenen) leidenschaftlichen Part im heutigen Musikgeschäft; dabei lässt sie ihre Karierre Revue passieren und konzentriert sich dabei vor allem auf ihren bisherigen Karierrehöhepunkt Ende der 90er ... Timbalands beste Produktion! (1+)
Fazit: Wie vielseits angekündigt, schlägt Brandy mit ihrem vierten Studioalbum tatsächlich einen völlig neuen Sound an. Wogen sich ihre ersten drei Alben noch im hitsicheren Schutz von Produzent Rodney "Darkchild" Jerkins, so basiert die Gesamtumsetzung von "Afrodisiac" vor allem auf den Künsten Timbalands. Entgegen aller Erwartungen hat dieser es tatsächlich geschafft (abseits von den Klängen seiner eigenen Arbeit oder der Missy Elliotts und Aaliyahs) Brandy einen sehr frischen, neuen Typ von R&B auf den Leib zu kreieren. Dies bestätigt sich auch im Vergleich mit dem Vorgänger "Full Moon", der zwar geradezu vor potenziellen Singles und eingängigen Melodien gestrotz hat, aber im Gegensatz zur neuen Platte weniger abwechslungsreich rüberkommt. "Afrodisiac" klingt folglich probierfreudiger und vielschichtiger - beschränkt sich eben nicht nur auf die Top10-Tauglichkeit sondern auch auf den Aspekt der anspruchvolleren, musikalischen Unterhaltung. Deutlich wird dies auch in den Texten, die sich nicht nur um zwischenmenschliche Beziehungen und ihre postiiven und negativen Auswirkungen drehen, sondern auch heftig Selbstkritk üben ("Turn it up"), sich selbst profilieren ("Finally") oder stirnrunzelnd die eigene Karierre Revue passieren lassen ("Should I go") ...
Alles in allem präsentiert sich mit "Afrodisiac" nun also eine weitaus wagemutigere Brandy - und viel ernstzunehmendere Musikerin, die es nach 10 Jahren im Musikgeschäft trotzdem (oder gerade deswegen) geschafft hat, erneut zu überraschen ...
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am 5. Juli 2004
Zwei Jahre nach "Full Moon" und knappe 6 Jahre nach ihrem, mit Monica eingesungenen (Über-)Hit "The Boy Is Mine" ist Brandy Norwood zurück. Zurück auf der Bühne des großen verkaufsträchtigen "Modern-R&B".
Angefangen als singender Fernseh-Teenstar wie viele ihrer bekannten und weniger bekannten Kollegen und Kolleginnen hatte Brandy nach ihrem Erfolgsalbum "Never Say Never" versucht mit "Full Moon" die Entwicklung zur gereiften und erwachsenen Soul-Diva unter Beweis zu stellen. Damals, vor zwei Jahren, hatte der Produzent Rodney "Darkchild" Jerkins ihr bei diesem Schritt entscheidend geholfen und mit seinen rauen knarzenden Beats Brandy ein neues Image verpasst. Der Sound der Platte präsentierte sich insgesamt als sehr futuristisch und Brandy konnte mit "What About Us" einen gehörigen Hit und Dancefloorfiller verbuchen. Die nächste Single und gleichzeitig der Titeltrack des Albums "Full Moon" war indes eine ruhige Ballade, die auf dem Weg zur gereiften Diva aber nur der nächste und konsequente Schritt war. Brandy hatte sich mit "Full Moon" das Fundament geschaffen auf dem es in Zukunft aufzubauen galt. Da sich in den darauffolgenden zwei Jahren ihr Leben erneut deutlich veränderte - Hochzeit, Geburt des ersten Kindes und anschließende Scheidung - verzögerten sich die weiteren Karriereschritte etwas. Doch nun liegt mit "Afrodisiac" der 4 Longplayer von Brandy und der 2 einer echten (Nachwuchs)-R&B-Diva vor. "Afrodisiac" hält was der Titel verspricht. Erneut spielte Brandy 15 neue Tracks ein, verzichtete diesmal aber vollständig auf die Hilfe von ihrem Ex-Erfolgsproduzenten Jerkins und arbeitete dafür mit dem Produzenten Tim Mosley alias "Timbaland" zusammen. Jerkins war wohl deshalb nicht mehr in Frage gekommen, weil er in den Jahren nach "Full Moon" seinen "Produzenten-Stempel" nicht sonderlich veränderte und weiterentwickelte und so die von ihm unterstützten Künstler alle einen, na sagen wir "ähnlichen" Sound verpasst bekamen. Timbaland hingegen den Brandy als ihren Lieblingsproducer bezeichnet, war bei "Afrodisiac" für 9 der 15 Songs verantwortlich und bescherte Brandy erneut jenen futuristischen Sound der ihr schon vor zwei Jahren auf "Full Moon" gut zu Gesicht gestanden hatte, nur dass dieser nun noch reifer erscheint und so für Brandy den nächsten Schritt auf ihrem Weg bedeutet. Neben Timbaland hat aber auch das neue amerikanische Wunderkind der Hip-Hop-Szene Kanye West auf "Afrodisiac" mitgearbeitet und Brandy bei ihrer ersten Single "Talk About Our Love" sowohl als Feature-guest-star als auch als Produzent unterstützt. Herausgekommen ist ein sehr deeper, urbaner und dennoch moderner und zukunftsweisender Track der nach mehrmaligem Hören großes Hitpotential entdecken lässt. Weitere potentielle Hits auf "Afrodisiac" sind der Titeltrack selbst, sowie "I Tried", "Focus", "Sadiddy" und das von Organized Noiz produzierte "Necessary" das mit seiner einschmeichelnden Hook zwar ein ruhiger Song ist, bei dem die schöne rauchige Stimme Brandy's aber gut zur Geltung kommt. Insgesamt kann man sagen, dass "Afrodisiac" ein rundum gelungenes Album ist und das Brandy sich anschickt mit diesem Album den Einzug in den Olymp der "Youn-R&B-Divas" zu erreichen und zu diesen so zu bereichern.
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am 4. Juli 2004
Bei Brandy ist ja bekanntlich in den letzten zwei Jahren seit ihrem letzten Album "Full Moon" so einiges passiert: Heirat mit Songwriter und Produzent Robert Smith, Geburt ihrer gemeinsamen Tochter Sy'rai, Scheidung, inzwischen wieder glückliche neue Beziehung.
Da kann man ja mal ein neues Album zwischenschieben. Nämlich Brandys viertes Werk "Afrodisiac". Und da Brandy nun erwachsen ist, startet sie auch musikalisch einen Neuanfang. Soll heißen, weg mit Rodney "Darkchild" Jerkins, her mit Timbaland. Da kann man nichts falsch machen, "Timbo" hat ja auch schon so Leute wie Missy Elliott, Aaliyah (R.I.P.) und Justin Timberlake groß gemacht. Timbaland hat insgesamt acht der 15 Songs auf "Afrodisiac" produziert; den Rest teilen sich diverse andere.
Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen:
01 - "Who I am":
Der Opener des Albums thematisiert Brandys gescheiterte Ehe. Der Text ist (zumindest für den werten Ex-Mann) wirklich harter Tobak: "I had to get rid of the weight on my fourth finger, left hand...", "What I thought was love was something I could not believe in..." usw.
Die Produktion von Warryn "Baby Dubb" Campbell ist ziemlich gut; sehr dezent, sodass der Text im Vordergrund steht.
Wertung: ****
02 - "Afrodisiac":
Dieser Song ist vollkommen genial und meiner Meinung nach das Highlight des ganzen Albums! Der Titelsong ist extrem tanzbar und hat einen tollen Ohrwurm-Refrain. Allein die Streicher sind unbeschreiblich! Ein Geniestreich von Timbaland - dringender Tipp für die nächste Singleauskopplung!!
Wertung: *****
03 - "Who is she 2 u":
Eine (gewollt) etwas unterkühlte Midtempo-Ballade mit einem hypnotischen Trommelbeat und coolen Ad-libs von Timbaland.
Der Song braucht allerdings einige Zeit, um richtig zu zünden.
Trotzdem: ****1/2
04 - "Talk about our love":
Die (leider mäßig erfolgreiche) Vorabsingle des Albums, produziert von Newcomer und US-Shootingstar Kanye West, der auch gleich einen coolen Rap beisteuert. Der Song ist sehr soulig, wunderbar retro und Old School und verbeugt sich vor dem 70er-Jahre-Motown-Sound.
Wertung: *****
05 - "I tried":
Auch bekannt als "Cool (Thought I'd be)" oder "Cold play".
Eine eigentlich eher düstere Ballade; die knarzigen Beats sind jedoch knallhart.
Brandy outet sich als Fan der britischen Band Coldplay: "I think I wanna hear some Coldplay/ Especially that song where that man says, 'Did I drive you away?'..."
Außerdem benutzt sie (bzw. Timbaland) Textauszüge des Coldplay-Songs "Sparks" sowie ein Iron-Maiden-Sample.
Wertung: ****1/2
06 - "Where you wanna be":
Der zweite von Kanye West produzierte Song auf "Afrodisiac".
"Where you wanna be" ist eine Mid-Tempo-Ballade mit einem "nervösen" Beat und Roberta-Flack-Sample.
Brandys gehauchter Gesang ist ziemlich sexy, dazu gibt's relaxte Raps von T.I.
Wertung: ****
07 - "Focus":
Eine gefühlvolle, soulige Ballade; mit ihrem sanften Groove aber dennoch tanzbar. Brandys harmonischer Gesang klingt schön warm und angenehm.
Wertung: ****1/2
08 - "Sadiddy":
Ein toller Uptempo-Song mit einem coolen Klatsch-Beat, bei dem man kaum stillhalten kann und der förmlich zum Tanzen treibt.
"Sadiddy" ist leicht aggressiv, sowohl vom Sound als auch vom Text: "If you cross me I guarantee you it won't be pretty..."
Wertung: ****1/2
09 - "Turn it up":
Dieser Song war die erste Publikation des Albums und schon vor einigen Monaten ein Hit in den Clubs und Discos.
"Turn it up" ist ein geiler Partytrack und ein absoluter Ohrwurm - nach einer Gewöhnungsrunde wird man den Song nicht wieder los!
Brandy zollt hierauf Aaliyah Tribut: "Get Babygirl's attention/ She's more than a woman and we sure do miss her/ I wanna represent her..."
Außerdem erläutert sie, warum sie Timbaland zum Produzenten auserkoren hat: "I want Timbaland on it, I know he can do it..."
Verdiente *****
10 - "Necessary":
Sehr eingängig und ziemlich poppig, mit Ohrwurm-Melodie und -Refrain. Produziert von Organized Noize (u.a. TLC).
Wertung: ****1/2
11 - "Say you will":
Eine langsame Ballade; eigentlich Durchschnitt, die Produktion ist allerdings top: man könnte sie fast schon als minimalistisch bezeichnen. Solide Arbeit vom Schweden Ron "Neff-U" Feemster.
Wertung: ***1/2
12 - "Come as you are":
Auf diesem orientalisch beeinflussten Track klingt Brandy am meisten nach Aaliyah; "Come as you are" hätte auch perfekt auf "Aaliyah" gepasst.
Kein Wunder, wurde der Song doch von Static (S. Garrett) geschrieben, von dem schon der Großteil der Songs auf Aaliyahs letztem Album stammte.
Textlich geht es um Brandys Entwicklung vom Mädchen zur Frau.
Wertung: ****1/2
13 - "Finally":
Der einzige von Brandy co-geschriebene Song auf "Afrodisiac" (leider). Sehr dramatisch, besonders von der Instrumentierung her, aber auch vom Gesang und Text; man wird schon zu Anfang von Timbaland mit den Worten "This is a champion song" begrüßt. "Finally" thematisiert Brandys (harten) Weg zum Glück: "Finally I'm where I'm supposed to be...". Ziemlicher Gänsehaut-Zieher.
Wertung: ****1/2
14 - "How I feel":
Eine leichte, schwebende Ballade, produziert von DJ Walt.
Zwar ganz hübsch, fällt aber nicht weiter auf. Eher ein Füller.
Wertung: ***
15 - "Should I go":
Diese wirklich tolle Ballade basiert ebenfalls auf einem Coldplay-Sample: man erkennt sofort den Hit "Clocks".
Brandy beschreibt den Alptraum eines jeden Fans - sie denkt nämlich laut über ihren Rückzug aus dem Popbiz nach: "I'm standing von the edge of the industry/ Wondering if it's all that important to me..." etc.
Zudem gedenkt sie nochmal Aaliyah: "This industry was more like a different world/ When it was just me, Monica and Babygirl/ Aaliyah, I never got to tell you how much you meant/ I wish you and me both were sittin' here working with Tim..."
(Überhaupt wird auf dem Album ziemlich viel Name-Dropping betrieben...)
Gänsehaut garantiert - ein toller Abschluss für ein tolles Album!
Wertung: *****
"Afrodisiac" ist also rundum empfehlenswert. Schade ist nur, dass sich Brandy diesmal so wenig am Songwriting beteiligt hat; sie beschränkt sich lieber auf die Vocal-Produktion.
Insgesamt ist der futuristische Sound von "Full Moon" passé.
Brandy wandelt auf den Spuren von Mary J. Blige, Faith Evans und Toni Braxton und bietet sich als "neue Aaliyah" an.
Brandy ist längst nicht mehr Pop - Brandy ist jetzt purer Soul!
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am 1. Juli 2004
Dies ist eindeutig, meiner Meinung nach, eines der besten Alben die überhaupt produziert wurden. Es unterscheidet sich gewaltig von brandys alten Alben, was auch teilweise am Timberlandsound liegen mag.
1)Who I am- Finde ich persönlich ein bisschen langweilig.(4/10)
2)Afrodisiac- Einer der Besten Songs des Albums. Der beat ist toll, Brandys Gesang passt super dazu und es ist ein richtiger Tanztrack. (10/10)
3)Who is she 2 U- Wird von den Meisten als bester Track des Albums angesehen. Finde ich nicht. Der Beat ist zwar toll, aber der Gesang ist leider etwas langweilig. (5/10)
4)Talk about our love- Die erste Singelauskopplung. Gefallt mir persönlioch gut. Und Kanyes Rap bringt Abwechslung in das Lied. Toll! (9/10)
5)I Tried-Wieder eines der besten Lieder des Albums. Coole Beats, gefühlvoller Text und brandys Stimme ist so und so toll. (10/10)
6)I tried- Finde ich leider wieder etwas langweilig. Stimmlich nicht schlecht, aber meiner Meinugn nach etwas zu langsam und dahinplätschernd (5/10)
7)Focus-Wieder ein wahnsinnig toller Song. Der Beat ist toll und der refreain ist einfach zum Träumen schön. (10/10)
8)Sadiddy- Wwo dieses Lied ist echt verrückt. Der Beat ist einzigartig und lädt auch zum Tanzen ein. Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach längerem Reinhören einfach nur noch genial (9/10)
9)Turn it up-Wieder ein typischer Timberlandsong. Das merkt man sofort. Eines der schnelleren Lieder dieses Albums. Von der Art her lässt es sich mit Sadiddy vergleichen. Toll! (10/10)
10)Necessary- Wieder ein ziemlich beliebter Track, den ich aber nicht so toll finde. Es plätschert wieder langsam dahin. (5/10)
11)Say you will-Eine Ballade. Stimmlich gut gelungen, leider wieder nicht mein Geschmack. Ich stehe eher auf shcnellere Songs ;) Aber Balladenliebhaber dürften sich darüber freuen. (6/10)
12) Come as you are- Das ist wieder ein toller Song ganz nach meinem Geschmack. Wieder tolle Beats, ein unverkennbarer Refrain der sofort ins Ohr geht (10/10)
13)Finally- Auch ein langsamer Song, den ich dieses Mal jedoch total schön finde, da Brandys schöner gesang mit einigen Beats, die jedoch nicht zu stark sind, unterstrichen wird. Der Refrain ist wieder zum Träumen schön.(10/10)
14)How I Feel- Abermals ein langsamer Song. Ich finde ihn jedoch besser, da mehr Rhytmus darin ist, als in manchen anderen langsamen Songs dieses Albums. (7/10)
15)Should I go- Brandy hat ein paar Coldplay Melodien hergenommen und sie zu einem wirklich gelungenen RnB Track gemacht. Abermals ein langsamer Track, der durch die Beats aber nicht immer gleich ist. Der Song ist eindeutig der Beste und gefühlvollste des Albums (10/10)
Ich finde das Album ist ein Muss für jeden RnBfan. Danke Brandy für dieses tolle Album ;)
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