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am 11. Juli 2011
High And Mighty - das letzte Album der "Byron-Ära" wird sehr häufig unterschätzt, weil es von seiner Art und seiner musikalischen Richtung nach wie vor in völligem Kontrast zu den bisherigen Alben der Gruppe steht. Viele waren ein wenig enttäuscht, weil das Album völlig anders Klang, und die ausschweifenden langen Prog-Songs und Elemente fehlten. Dennoch, oder gerade deshalb, finde ich das Album sehr interessant. Gerade in einer Zeit, wo die Musicals - Hair - hoch im Kurs standen, verpassten Uriah Heep dem einen oder anderen Song des Albums ebenfalls ein bisschen "Aquarius-Charakter", und produzierten aus Sicht der Fans eher eine ruhige, aber jederzeit melodische Platte. Viele bezeichneten - High And Mighty - auch als etwas traurigen - weinenden - Abgang von Sänger David Byron.

Dennoch enthält das Album mit - Weep In Silence und auch Can't Keep A Good Band Down (zutreffender hätte man es aus heutiger Sicht nicht formulieren können) - zwei hervorragende Songs. Die remasterte Version ist vor allem ein toller Leckerbissen für die Fans, denn sie enthält neben der Extended-Version von - Weep In Silence - und einer editierten Version von - Can't Keep A Good Band Down - noch sechs überwiegend sehr bluesige Bonustracks, die auch in der Demoversion wirklich richtig gut klingen. High And Mighty - beendete damals also nicht nur eine musikalische Ära, sondern ebnete gleichzeitig für die Band den Weg, hin zu etwas Neuem.
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am 9. September 2011
Dieses unterschätze, selbst bei seiner Veröffentlichung 1976 fast übersehene, letzte Album mit Leadsänger David Byron, ist wahrscheinlich das perfekteste Studioalbum von Uriah Heep überhaupt. Der Weg von Heep führte von den ersten drei, nahezu makellosen Hammeralben, "Very 'eavy...Very 'umble", "Salisbury" und "Look At Yourself", die von dem verdienten Gerry Bron produziert waren und mit denen sich die Band auch in Deutschland ein Riesenpublikum erspielt hatte, durch eine leichte Talsohle von nicht mehr ganz so optimalen Produktionen, bei denen es immer das eine oder andere Haar und den einen oder anderen Durchhänger gab, hinüber zu diesem noch heute frisch und modern klingenden, abgerundeten Werk. Es ist, als schließe sich der Kreis. Es ist das einzige Heep-Album, welches von den Musikern der Band selbst produziert wurde, mit der Unterstützung des bewährten Toningenieurs Ashley Howe. Ein glasklarer, moderner Sound ist Heep gelungen. Eine phantasievolle, kreativ abwechslungsreiche Produktion, ein mitreißender, rhythmisch-melodischer Rocksound. Jedes Lied des Albums ein Highlight (die Bonus-Tracks der remasterten Ausgabe leider nicht mit eingeschlossen). Lee Kerslakes Schlagzeugarbeit ist mit aller Detailgenauigkeit durch das ganze Album hindurch zu genießen wie nie zuvor. Bassist John Wetton von King Crimson bringt sich ein als Leadsänger des ersten Titels, "One Way Or Another", sowie als Co-Autor zweier Titel. Dieses hervorragende Album hätte einen vielversprechenden Neuanfang eingeläutet und bedeutete dennoch das Ende einer Ära. Ewig schade, daß Uriah Heep in dieser Art kein weiteres Album produzieren konnten. Eines der besten Rockalben der 70er Jahre.
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Die "High And Mighty" erschien 1976 und war somit die letzte mit dem begnadeten Sänger David Byron. Diese Platte ist allerdings unter denkbar schlechtesten Bedingungen entstanden. Byron und Ken Hensley redeten schon seit längerer Zeit kein Wort mehr miteinander. Byron war wohl, wenn man den Berichten glauben kann, dauerbetrunken. 1975 bei einem Konzert in den U.S.A. stolperte er betrunken über den Mirkophonständer und anschließend beschimpfte er die Fans. Danach war die Stimmung in der Band ganz schlecht. Hensley, der Kokain nicht abgeneigt war, wollte Byron feuern. Das Management wirkte aber auf Hensley ein und Byron wurde noch nicht gefeuert. Dafür erhielt Hensley alle Vollmachten und hat die "High and Mighty" praktisch im Alleingang komponiert und sogar produziert. Somit ist sie die einzige Platte in den 70ern, die nicht von G. Bron produziert wurde.

Zur Platte selber. Sie ist eher eine Solo-CD von Hensley geworden, als eine Heep-Scheibe und somit die bis dahin ungewöhnlichste in ihrer Karriere. Sie ist recht poppig geworden und typische trademarks von Heep kommen kaum vor. Die Platte floppte nach Erscheinen dann auch ziemlich, was auch daran lag, dass man nicht auf Tour ging und das lag wieder daran, dass jetzt doch David Byron gefeuert wurde. Byron meckerte wohl ständig über die neue Platte "das ist nicht Heep". Selber brachte er aber keine eigenen Ideen mit ins Studio. John Wetton, der Bass-Player ging direkt mit.

Unterm Strich betrachtet ist "High and Mighty" aber eine ganz ordentliche Platte geworden. Mir gefallen songs wie "Weep in silence", "Misty eyes" und "Midnight" gut, andere wie `Woman of the world` und `Can`t stop singing` sind dafür Totalausfälle. Nun standen Heep ohne Sänger und Bassisten da und David Byron hat sich nach der Entlassung leider nicht gefangen. Er verstarb 1985 oder 86, nachdem seine neuen Bandprojekte oder Soloversuche scheiterten.
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HALL OF FAMEam 2. November 2000
Eine schwere Sache, diese Beschreibung. Wir wuchsen als Kinder und Teenager mit den ersten Alben der Gruppe auf, die in der Musiklandschaft und Jugendszene Deutschlands großen Eindruck hinterließen . Schon das "Return to Fantasie" war für viele Fans 1974 eine Enttäuschung. Wer diese Platte hörte kann keinen Eindruck gewinnen, für was die Gruppe 1970-72 einmal bekannt war. Doch es sind durchaus meldodische Tracks dabei (z.B. "Midnight"), die die LP annschaffenswert machen. 1976 war es in, gegen die alten "Gruppen" wie "Jethro Tull" und "Uriah Heep" zu sein, die nichts mehr zu bieten hatten. Der damals dominierende Disco Sound und Punk fegte solche Gruppen hinweg. Damals wie heute macht es traurig, das Werk zu hören, man ahnte bereits 1976, daß es nie mehr ein Werk wie "Salisbury" geben würde, da auch der damalige Musikgeschmack sich gewandelt hatte.
Nur für Uriah-Heep Musikstudenten.
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