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am 5. September 2004
Alleine am Klangbild erkennt man eine echte ECM-Aufnahme.
Ein zweites Merkmal ist in vielen Fällen eine extravagante Besetzung; hier vor allem durch die Hinzunahme der Violine zu einem "traditionellen" Gitarrentrio: Überraschend, wie sich Abercrombie und Feldman mit Gitarre und Violine ergänzen.
Minuspunkte gibt es für Feldmans teilweise willkürlichen Einsatz einer schnellen Arpeggio-Figur, die deutlich aus der Violinsonate g-moll von Debussy geklaut ist.
Die Soundtechnik steht außerhalb jeden Zweifels: Obwohl in den New Yorker Avatar Studios aufgenommen klingt das Album doch genau wie andere ECM-Produktionen, die ja meistens im Rainbow Studio in Oslo produziert werden.
Kompositorisch schafft Abercrombie einen guten Mittelweg zwischen Struktur und freier Entfaltungsmöglichkeit: Man hat nie das Gefühl, in einer Form gefangen zu sein, man muss sich konzentrieren, um die Essenz der Stücke zu erkennen, merkt dann aber, dass es sich bei den Kompositionen Abercrombies nicht - wie leider allzu oft bei ECM-Produktion - um reine Gruppenimprovisationen unter der geistigen Obhutschaft des jeweiligen Leaders handelt.
Obwohl das Album insgesamt empfehlenswert erscheint, bleibt ein weiteres mal der Nachgeschmack, dass man dies alles zuvor schon gehört hat.
Einen weiteren Minuspunkt gibt es für den langen Text im Beiheft von Thomas Steinfeld, der im Stile der 50er- und 60er-Jahre-Jazz-Produktionen von Columbia nichts anderes tut, als die Musiker mit blumigen Begriffen zu loben und eine Kurzbeschreibung der Stücke zu geben versucht. Man hätte eigentlich erwartet, dass ECM sich - gerade in der Beiheftgestaltung! - geschmacklich von dieser pseudowissenschaftlichen Selbstbeweihräucherung abheben würde. Wer's noch nicht weiß: Musik spricht für sich selbst! Peinlich!
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