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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen14
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am 31. August 2004
Strategiespiele zum WK2 gibt es wie Sand am Meer. Soldiers hingegen bietet dem Spieler äußerst detaillierte Echtzeittaktik in bis dato nie gekannter Realitätsnähe.
Hintergrund:
Vor dem Hintergrund des 2.WK in Europa begleitet der Spieler Soldaten der Wehrmacht, der Roten Armee, des Britischen Expeditionskorps und der US Army bei Einsätzen, die tatsächlichen Ereignissen nachempfunden wurden. Dabei werden nicht Divisionen oder Regimenter sondern einzelne Soldaten gesteuert. In jedem Fall tritt der Spieler gegen überlegene Kräfte an, die es durch geschicktes Taktieren zu bezwingen gilt. Dabei ist Soldiers kein „Schleichspiel" sondern setzt auf handfeste Auseinandersetzungen.
Jede Kampage wird von einem Erzähler mit der passenden Hintergrundgeschichte und in Spielgrafik gerenderten Videos begleitet.
Grafik:
Die momentan exklusiv für Soldiers verwandte 3D Grafikengine erweckt den Bildschirminhalt in beinahe irrwitziger Detailverliebtheit zum Leben. Alle Objekte, ob stationär oder mobil, lassen sich äußerst realitätsnah beeinflussen.
Das dargestellte Gelände samt Vegetation, Gebäuden, Straßen und „Zubehör" (z.B. in Form von Autos, Fuhrwerken, Hühnern und Kühen) ist sehr wirklichkeitsnah und natürlich nachgebildet. Geografische Besonderheiten des Geländes wie Hügel, Klippen oder Flüsse wurden korrekt umgesetzt.
Sowohl das Kriegsgerät als auch die Soldaten sind absolut authentisch nachgebildet worden und bewegen sich in Hinblick auf Proportionen und spezifische Eigenschaften sehr nahe an der Realität. So tragen Panzersoldaten schwarze Panzerkombis und Panzerhauben wogegen Infanteristen mit Feldmütze oder Stahlhelm und Tarnkleidung ausgestattet sind.
An den Fahrzeugen wurde kein Anbauteil vergessen und selbst Details wie individuelle Beschriftung oder Tarnanstriche wurden nachempfunden. Die kleinen Orte und Dörfer wirken durch liebevoll gestaltete Bauern- oder Bürgerhäuser mit Brunnen, Zäunen, Laternen und Trampelpfaden sehr lebendig.
Die Perspektive läßt sich in sämtliche Richtungen frei dreh- und zoombar variieren - allerdings in recht engen Grenzen - vor allem beim Zoom. Diese Beschränkung führt in seltenen Fällen dazu, daß bestimmte Objekte nicht zu sehen sind.
Gameplay:
Gesteuert wird mittels Maus und Hotkeys. Das Handbuch ist dabei gut gegliedert und strukturiert. Leider vermisse ich wegen der recht umfangreichen Kommandos eine Art Klappkarte a la OFP. Die Entwickler haben jedoch an alle Eventualitäten gedacht und z.B. eine Taste zum Hervorheben fallengelassener Gegenstände, die sonst nur schwer zu sehen sind, vorgesehen.
Der Realitätsanspruch führt dazu, daß für den effizienten Einsatz der eigenen Truppe ein recht umfangreiches Mikromanagement von Nöten wird, da z.B. Munition für den Panzer per Besatzung zugeladen werden muß. Selbiges gilt für Treibstoff, der per Kanister oder Benzinfaß nachgetankt wird. Möglich ist auch das Anzapfen getroffener Fahrzeuge. Selbstverständlich ist beim Plündern gegnerischer Ausrüstung das Kaliber der Waffen zu berücksichtigen - allerdings nur bei den Hauptwaffen der Fahrzeuge. Für Handfeuerwaffen gibt es „nur" vier Munitionsarten (MPi, MG, Karabiner, Bazooka). Gegnerische Ausrüstung kann selbstredend repariert und genutzt werden.
Jeder Soldat und jedes Fahrzeug verfügt über ein begrenztes Inventar welches zur Aufnahme einer großen Vielfalt verschiedener Gegenstände und Waffen dient. Dabei wirkt sich das Gewicht der Ausrüstung direkt auf die Kondition des Trägers aus! Zur Auswahl stehen Mienen, Minendetektoren, Reparaturkästen, diverse Splitter-, Rauch- und Antitankgranaten sowie Medipacks, Streichholzschachteln und natürlich diverse Pistolen, MPis, MGs, Karabiner und Raketenwerfer. Jeweils in historisch korrekter Modellvielfalt. Dabei gibt es keine unnützen Gegenstände. Richtig eingesetzt eröffnet ein Benzinfaß samt Streichholz ungeahnte taktische Möglichkeiten, da die entzündete Steppe ohne weiteres den anliegenden Wald und das darin befindliche Depot mit entzünden kann.
Grundsätzlich gilt: Was in der Realität geht - geht auch hier.
Per Button oder Hotkey können Angriffsregeln und Bewegungsart sowie sämtliche Aktionen wie „Benutzen, Nachladen, Entladen, Aufheben, Ablegen, Eskortieren, Nahkampf..." festgelegt werden. Sogenannte kontextsensitive Kommandos (Änderung Mauszeigerform) ermöglichen schnelles überklettern von Zäunen und Mauern sowie das Deckungssuchen an Hausecken und hinter Mauerresten oder Panzerwracks bzw. das Tarnen in Büschen.
Da die gesamte Umgebung auf Beschuß oder z.B. das Überrollen durch Panzer reagiert, sind die taktischen Möglichkeiten nahezu unbegrenzt. Fährt man seinen T34 in eine Scheune ist dieser nicht mehr zu sehen. Dabei kann man durch ein Fenster oder auch direkt durch die Holzwand den Gegner unter Beschuß nehmen. Getroffene Einheiten und Gerät verschwinden dabei nicht sondern bleiben an ihrem Ort.
Gekrönt wird die Steuerung durch die s.g. Direktkontrolle. Per Strg und Cursor Tasten in Kombination mit der Maus läßt sich jede Einheit direkt kontrollieren - präziser geht es nicht.
Die gegnerischen Einheiten sind mit äußerst realistischen Trefferzonen und Schadensmodellen ausgestattet die es ermöglichen spezifische Schwachstellen auszunutzen. Ist z.B. die Kette eines Tigers getroffen, kann ein ansonsten ohnmächtiger M4 Sherman mit hoher Geschwindigkeit um die bewegungsunfähige Raubkatze manövrieren und deren Heck unter Beschuß nehmen da die langsame Turmdrehung des Tigers allein nicht zum Erfassen des Gegners genügt.
Zusammenfassen kann man sich darauf verlassen, daß jede Waffe in diesem Spiel über realitätsnahe Eigenschaften verfügt und zweckentsprechend nutzbar ist.
Auf die eigenen Einheiten sowie deren Ausrüstung sollte man gut achten, da oftmals eine Mission in die andere übergeht und somit die Endstärke des letzten Einsatzes den Startpunkt des nächsten markiert.
Der Schwierigkeitsgrad ist dementsprechend recht hoch. Jede Mission ist aber auch für den Gelegenheitsspieler lösbar - es dauert halt nur etwas länger. Militärische Grundkenntnisse sind empfehlenswert. Speichern und Laden ist jederzeit möglich.
Ein Missionsskript ist nur rudimentär vorhanden und löst nur an wenigen Punkten bestimmte Ereignisse aus. Grundsätzlich hat der Spieler immer freie Hand bei der Wahl des Lösungsweges.
Sound:
Die Hintergrundmusik ist dezent und passend. Die Soundeffekte sind grandios gelungen. Lediglich die Sprachausgabe der Soldaten glänzt insbesondere bei den Deutschen durch sinnlose und ungewollt komische Kommentare wie: „in the evening I will ease the pain with some Schnaps" in einem völlig blödsinnigen Akzent. Hier wäre eine Sprachausgabe in der jeweiligen Landessprache die bessere Wahl gewesen.
Multiplayer:
vorhanden, nicht getestet
Spielzeit:
Pro Mission kann man bei rücksichtsvollem Vorgehen ohne weiteres drei Stunden einplanen. Insgesamt ergibt sich eine Spielzeit von ca. 60 Stunden.
Systemanforderungen:
Happig. Insbesondere während dem einleitenden Überflug über das Schlachtfeld kommt der Rechenknecht schnell an seine Grenzen.
Mit einem XP2000, 512MB RAM und einer 9800pro ist das Spiel mit hohem Detailgrad mit 1024x768 problemlos spielbar.
Fazit:
Ich bin begeistert. Soldiers ist genau das was ich mir von einen Echtzeittaktiktitel erhoffe. Hervorragend spielbar, spannend, authentisch, realistisch und verpackt in eine Spitzengrafik mit tollem Sound.
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am 12. Juli 2004
Ich bin sonst kein Freund von Superlativen, aber in diesem Fall sind einige davon sicher angebracht: bei Soldiers - Heroes of World War II handelt es sich meiner Ansicht nach sowohl um das bisher realistischste als auch detailgenaueste und - was am wichtigsten ist - spaßigste 2. Weltkriegs-Taktikspiel.
Zum Realismus: zunächst sind die einzelnen Fahrzeuge - vom Tiger über den Sherman bis zum T-34 - unglaublich gut simuliert. Der Tiger ist z.B. sehr stark gepanzert, leidet aber an seiner nur quälend langsam drehbaren Kanone - also genau an dem Konstruktionsfehler, der damals an ihm bemängelt wurde -, was in anfällig für Angriffe durch feindliche Infanterie macht. Ein Sherman hingegen fängt - wie in der damaligen Realität - sehr schnell Feuer, wobei häufig auch ein Teil der Crew stirb. Die Infanteriewaffen sind - von der Antipanzergranate bis zur MP40- ebenfalls toll nachempfunden.
Der Detailreichtum ist ebenfalls umwerfend: da laufen z.B. in der Normandie die für diese Region typischen weiß-schwarz gefleckten Kühe durch die Apfelbäume. Die Fensterscheiben splittern einzeln unter Beschuss, das Mauerwerk bricht Stück für Stück zusammen, wobei die Schussauswirkung klar zwischen high-explosive und armour-piercing Munition differenziert. Die Graphik ist dabei mehr als überzeugend. Auch das Schadensmodell der Einheiten ist toll: kein langweiliges Herunterballern der Hitpoints wie in allen anderen RTSspielen. Vielmehr springen die Panzerketten bei Beschuss der entsprechenden Stellen ab, Turmtreffer führen zum Ausfall der Drehfähigkeit usw.. KLeinere Fahrzeuge können von schweren Panzern unter metallischem Quíetschen - und eventueller explosion- einfach plattgewalzt werden.
Man könnte so noch seitenweise fortfahren, alle Einzelheiten zu beschreiben.
Was aber vor allem für Vergnügen sorgt, sind die vielen taktischen Möglichkeiten und die dabei nicht zu kurz kommende Ballerei. So kann endlich einmal Infanterie sinnvoll eingesetzt werden durch viele Befehlsoptionen wie aus Deckung hinter Mauern hervorschiessen usw., sowie durch ein auch gegen Panzer effektives Waffenarsenal. Und es gibt kaum ein Spiel, in dem es mehr Spass gemacht hat, mit einem gezielten Schuss aus der Panzerkanone einen feindlichen LKW,APC oder leichten Panzer in seine Einzelteile zu zerlegen (zumal alle (!) Wrackteile für die gesamte (!) Spieldauer auf dem Schlachtfeld liegenbleiben).
Kurz und gut: man kommt sich vor wie im Stadtkampf von "Saving Privat Ryan" - so viel Spass hat eine 2. Weltkriegssimulation noch nie gemacht!
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am 5. Juli 2004
Da habe ich wie viele andere so lange auf "Panzers" gewartet, doch das enttäuschende Spielprinzip (langwieriges Herunterschießen der Energiebalken) ließ mich schnell die Lust am Spiel verlieren. Und dann trat die "Soldiers"-Demo auf den Plan und sie hat mich umgehauen. Völlig ohne Erwartungen probierte ich einfach mal drauflos. Ich dachte, die Direktsteuerung sei bloßes Gimmick. Aber nach kurzer Eingewöhnungszeit erkennt man, wieviel Spaß es macht, BEIDE Steuerungsarten zu verwenden.
Alleine die Demo hat mich wegen der immer anders verlaufenden Kämpfe fasziniert, was einen Kauf der Vollversion geradezu erforderte. :-)
Die Vollversion bietet sehr viele abwechslungsreiche Landschaften, Einheiten und Spielmöglichkeiten, und obwohl die gescripteten Ereignisse immer zur gleichen Zeit passieren, verlaufen die eigentlichen Kämpfe so häufig anders ab (als erwartet :-) ), daß es für mich viel mehr Spiel enthält als "Panzers". Es macht allein schon Spaß einen Kampf zwischen KI-Einheiten zu beobachten. Da wird in Deckung gegangen und aus dieser herausgeschossen, Handgranaten ausgewichen usw.. Wenn das Schlachtfeld nach ein paar Minuten von Panzerteilen überzogen ist, beziehen die KI Soldaten die Hindernisse in ihre Deckungsmöglichkeiten mit ein. Das Schadensmodell läßt so viele unterschiedliche Möglichkeiten zu, einen Gegner außer Gefecht zu setzen, da bleiben keine Wünsche offen.
Und über allem die grandiose Direktsteuerung. Es ist unglaublich spannend, alles selbst in die Hand zu nehmen (und aus Fehlern zu lernen :-) ), z.B. sich an einen nicht mehr fahrbereiten Panzer von hinten anzuschleichen, um ihm mit der Panzerfaust den Rest zu geben. Doch in der Zeit, die man benötigt um „in Stellung" zu gehen, bringt ein Halbkettenfahrzeug neue Infanteristen herein, die einen sofort aufs Korn nehmen. Also entscheidet man sich wieder zur Flucht (vorerst :-) ), doch dann dreht auch noch der Panzer seine Kanone in die Richtung des Spielers und feuert..................... und man entkommt gerade so mit Mühe und Not dem zusammenstürzenden Haus.
Solche Momente erlebt man im Minutentakt. Noch ein Beispiel für die sehr gut gemachte „Spielphysik": Ein Lastwagen fährt durch das Schußfeld des Spielers, man feuert die Hauptkanone eines Panzers ab, doch trifft „bloß" die Scheiben. Daraufhin durchschlägt das Geschoß beide Scheiben des LKW Führerhauses, um anschließend in eine Hauswand einzuschlagen, wonach das Haus natürlich etwas nachgibt.
Gut, es gibt auch weniger realistische Momente, wenn z. B. ein einziger Infanterist eine durchtrennte Panzerkette im Kampf repariert. Außerdem bleibt das Rumpf MG in Panzern unbenutzt, obwohl man 4 Mann Besatzung mitführt.
Doch solche Dinge verkommen für mich persönlich zu Kleinigkeiten, denn die Dramatik der Kämpfe überwiegt um ein vielfaches.
Durch Minen ausgelöste Kettenreaktionen, in Deckung gehende Infanteristen bei MG Beschuß, Wrackteile, die über die gesamte Dauer des Kampfes bleiben (also nicht wie bei „Panzers" rückstandslos explodieren) und als Deckung genutzt werden, viele unterschiedliche Texturen der Fahrzeuge.............
Es gibt soviele Details, die dem Spielspaß einen Schub geben. Immer gibt es was zu sehen oder zu entdecken.
Und wenn man sich zwingt, nur Zwischenzuspeichern, wenn man aufhören muß :-), erlebt man eines der spannendsten Spiele der letzten Zeit.
Für mich seit langer Zeit DAS BESTE Spiel zum Thema 2. WK.
Also:
Alle, die gerne während eines Spieles eine Runde schlafen wollen, greifen zu „Panzers" ;-), alle, die Spannung und Dramatik a là „Band of Brothers" und „James Ryan" suchen, bleiben bei diesem Spiel.
P.S. Für die Demo sind schon einige gute Mods erschienen, dann werden weitere gute Szenarien für die Vollversion sicher nicht lange auf sich warten lassen. :-)
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am 26. Mai 2004
Es ist zwar erst die Demo da aber was man da machen kann ist einfach der wahnsinn. Die Demo ist für den Schwierigkeitsgrad "leicht" zwar ordentlich schwer da man sich zuerst eingewöhnen muss. Wenn man aber länger die Demo spielt, dann gewöhnt man sich auch daran und dann ist die Mission auch nicht schwer.
Ich finde es einfach super, was man in dem Game alles machen kann, das Game ist einfach so vielseitig da man jeden einzelnen Soldaten individuell ausrüsten kann.
Dadurch, das man die Einheiten auf 2 verschiedenen Arten bewegen bzw steuern kann, gewinnt das Game noch mehr an Reiz, es zu spielen. Somit werden Panzergefecht nocht interessanter.
Auch die Grafik ist sehr schön anzusehn, vorausgesetzt man hat auch den richtigen Rechner dazu :). Sehr schön anzusehn ist allerdings, das man wirklich die Umgebung "verändern" kann, da bleiben von einem Haus nur noch ein paar Mauerreste übrig wenn man ein paar Mal mit dem Panzer auf das Haus gefeuert hat. Fals in den Gebäuden einheiten verschanzt sind, und man mit dem MG auf das Gebäude feuert, ducken sie sich weg und sind somit schwer zu treffen, das finde ich wirklich sehr gut gemacht.
Ich empfehle jedem, die Demo zu Soldiers mal auszuprobieren und zu testen, mir hat die Demo jedenfalls sehr zugesagt und ich werde mir das Game auch auf jeden Fall kaufen.
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am 5. August 2004
Dieses Spiel haut einen einfach um. Wunderschöne Grafik, klasse Atmosphäre und super Gameplay. Das Spiel überzeugt zudem mit der direkt Steurung, welche perfekt ins Spiel passt.
Mit Hilfe der Direktsteuerung lassen sich die Gegner viel leichter erfassen, und d.h ist das Spiel auch nicht so schwer, wie hier beschrieben. Zudem gibt es bereits einen Patch, der den Schwierigkeitsgrad noch anpasst.
Es gibt unmenschliche viele Möglichkeiten, einen Gegner auszuschalten, oder auch eine Mission erfolgreich zu beenden. Da man recht häufig unendlich viel Zeit hat, und nur selten unter Zeitdruck steht, hat man immer genug Zeit, um sich eine Strategie auszudenken. Man sollte sich eigentlich immer eine Vorgehensweise überlegen, da man mit dem Brecheisen nicht oft weit kommt. Obwohl, man kann es, wenn es nicht in unmittelbarer Nähe einen Panzer gibt, schon mal mit 4 Infantrieeinheiten per Direktsteuerung auf einmal aufnehmen. Das macht extrem viel Spass, und man wird schnell süchtig. Auch die KI ist sehr gut gelungen. Ok, ab und zu gibts kleine Aussetzer, die aber nicht weiter stören.
Es gab 2 Gründe, weswegen ich nur 4 Sterne gab. Zum ersten hat mich der Sound recht enttäuscht. Während den Missionen wird immer die selbe Melodie wiederholt, was einem recht schnell auf den Wecker geht.
Der Zweite Grund liegt an der Hardware-Hungrigkeit des Spieles. Es gibt zwar Spiele, die noch anspruchsvoller (Hardwaremässig) sind, doch ist hier die Hürde recht hoch angesetzt. Um alles auf Max zu spielen, würde ich folgendes System empfehlen, falls man Windows XP installiert hat.
P4 2.8 GHz oder Athlon XP 2800+
1024 MB DDR RAM
Radeon 9700 oder GFX 5600
Also ich würde sagen, jeder der sich schon mal mit Strategiespielen befasst hat, und seine Freude daran fand, sowie Strategie Experten werden viel Freude mit dem Spiel haben!
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am 27. Juli 2004
Jeder ernsthafte Strategiespielzocker der sich von einem Spiel mehr erwartet, als Massen von Einheiten planlos durch die Gegend zu jagen (C&C Generals, Panzers), wird von diesem Spiel begeistert sein.
Die Atmosphäre ist lebending, wärend momentane Spiele wie Panzers hoffnungslos steril aussehen.
Weiters ist anzumerken das die Einheiten im Spiel die richtigen Trefferzonen haben.
Man kann also echte Datenblätter von Panzerschwachstellen im Internet besorgen und die im Spiel ausnutzen.
Die KI ist auch sehr gut ausgefallen, selten sieht man eine KI einen Trick zweimal anwenden.
Kommende Updates lassen hoffen das diese Spiel zu einem waren Internet Strategie hit wird.
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am 10. September 2004
Also dieses Spiel ist schlichtweg der Hammer. Viele Lösungswege, eine super Grafik und unendliche taktische Möglichkeiten.
Was einen echt zum Wahnsinn treiben kann ist der Schwierigkeitsgrad.
Hat man sich aber an diesen gewöhnt und nutzt taktische Möglichkeiten ( MG-Nester, Minen usw. ) macht dieses Spiel schnell Spaß und läßt einen die Zeit vergessen.
Vier Punkte gabs aus folgenden Gründen: 1.)wegen des gerade für Einsteiger zu hohen Schwierigkeitsgrades und 2.) wegen der doch hohen Hardwareanforderungen. Mein Tipp: Wer nicht mind. nen 2600+, 512 MB Ram und ne Radeon 9200 hat, sollte sich den Kauf zweimal überlegen.
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am 2. Juni 2004
Ich bin normalerweise KEIN Echtzeitstrategie-Fan, aber diese
Spiel habe ich mir trotzdem aufgrund der gut gelungenden und verdammt schwierigen Demo vorbestellt.
Die Grafik ist sehr gut gelungen. Auch wenns in der Demo manchmal bei Explosionen zu Grafikrucklern kommt (liegt nicht an meinem System)
Man kann absolut ALLES zerstören, jeder Panzerschuss gibt einen Krater.
Der grösste Pluspunkt ist die manuelle Steuerung wie im einen
Taktikshooter. Jeder Soldat und Panzer kann selber gesteuert werden.
Im meinem pers. Vergleich zwischen der Demo Panzers und Soldiers - Heros of WW II liegt Soldiers weit vorne.
Absolute Kaufempfehlung auch für nicht Strategen.
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am 9. Januar 2005
Also, zuerst hat mich das Spiel wirklich beeindruckt. Die Grafik ist wirklich unglaublich detailliert, und es gibt hunderte von Möglichkeiten.
Es gab jede Menge Mittel und Wege, sein Ziel zu erreichen, und man kann zudem noch jedes Objekt auf der Landschaft zerstören.
Auch die Missionen sind anspruchsvoll, und lassen sich, mit etwas Zeitaufwand sehr gut bewältigen.
Unter anderem kann man alles mögliche tun, Panzer lassen sich selber fahren, und man kann sogar verschiedene Geschosse benutzen.
Man muss den Panzer auftanken, bei bedarf reparieren, etc. etc. etc., also eine unglaublich reele Spielumgebung.
Völlig misslungen, ist allerdings der Ton im Spiel. In Sachen Audio kann ich hier nur Kritik aussprechen:
1. Die Musik passt nicht gerade zum Zeitalter, und an wirkliche Kriegsverhandlungen erinnert sie auch nicht,
2. Alle Stimmen sind englisch, zumal bei Deutschen und Russen mit Akzenten versetzt, was aber das ganze HORRORMÄßIG werden lässt... (z.B.: Deutscher Soldat: Not to worry, tonight we'll get some Schnaps to ease the pain). Es wird auch der Akzent extra hart verzogen, als ob die deutschen von Englisch keinen blassen Schimmer hätten.
Das wirklich schlimme an dem Spiel ist aber auch noch die Sache mit den Amerikanern: Man sieht es nur all zu deutlich: Das Spiel ist völlig für Amerikaner.
1. Die Stimmen, die alle extra auf englisch gehalten wurden, um zu demonstrieren, wie schlecht doch andre das sprechen.
2. Amerikanische Panzer, fallen nie aus. Deutsche panzer sind auf den Missionen ständig kaputt.
3. Das erste was man sieht (Hauptbildschirm) ist ein zerstörter Deutscher Panzer
4. Es gibt 5 Bonusmissionen wo man Amerikaner spielt, 2 wo man Russen spielt, aber keine einzige wo man Deutschland spielt (Welche Ironie...)
5. Die Taten der Amerikaner werden in dem Spiel unglaublich hervorgehoben, wie dies geschafft wurde, wie jenes geschafft wurde.
Ich habe lange mit mir rumgekämpft, um zu entscheiden, ob ich 3 oder 2 Sterne geben soll, aber da nun mal das Spiel eine sehr gute Grafik hat, und neben diesen paar Aussetzern sonst sehr toll ist, habe ich mich für 3 Sterne entschieden. Also wer nicht allzu viel Wert darauf liegt, dass Deutschland hier einigermaßen niedergemacht wird, ist gut beraten, das Spiel zu kaufen.
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am 10. August 2006
Wenn man für Grafik , Engine usw Sterne vergeben könnte, würde "Soldiers - Heroes of WW2" eindeutig 5 davon erhalten ! Man kann wirklich jeden Kieselstein umdrehen(pusten), jede Mauer wegblasen, jedes Fenster zerschießen (natürlich sieht man dabei auch die Glassplitter herumfliegen) und auch jedes dieser vielen Detailreichen Objekte benutzen

Setzen sie ihrem Amerikanischen GI z.B. einen deutschen Stahlhelm auf oder montieren sie ein MG-42 von einem zerstörten deutschen Motorrad um es eine Straßenecke weiter als Verteidigungsmittel zu moniteren !

Trotz diesen unzähligen Lösungswegen und dieser enormen Handlungsfreiheit gebe ich hier nur 2 Sterne.

Ich habe mir die Frage gestellt: Was muss ein Spiel haben, um 5 Sterne zu erhalten ?!? Ganz einfach : Es muss Spaß machen !

Und Soldiers macht einfach nach dem 20. Mal Neu Laden keinen Spaß mehr !

(Da ihr Tigerpanzer mal wieder ,von einer lächerlichen Handgranate des Feindes , manövrierunfähig geschossen wurde da die Kette anscheinend sogar von Mückendreck ausfällt, von einer Hand voll Infateristen geknackt und zerstört wurde und ihre eigenen Soldaten das mit dem "Auf den Feind schießen wenn ihr ihn seht" nicht so recht verstanden haben - PS: Ich rede peinlicherweisse von Schwierigeitsstufe LEICHT)

In jeder Mission ist man mit höchstens 10 Mann dem Feind im Verhältnis von mindestens 1:20 hoffnungslos unterlegen und kommt aus dem "Panzerreparieren" (Das während des Kampfes unmöglich und auch sonst für den ausführenden Soldaten sehr gefährlich ist) gar nicht mehr heraus.

In der deutschen Kampagne darf man lediglich 5 Missionen spielen, die allesamt mit der gleichen Mannschaft zu erledigen sind. Wie gesagt für Team Deutschland geht es in diesem Spiel um den Tiger ! Wer sich jetzt denkt "Hey wunderbar, dem Tiger kann doch keiner was..." der irrt gewaltig !

Ich persönlich habe die Missionen nur folgendermaßen erledigen können:

- Ganz langsam 5 Meter vorfahren

- Auf der Karte nachschaun wo ein roter Punkt (Gegner) ist

- mit allem was der Panzer hergibt auf diesen Punkt schiessen

- Panzer reparieren, da der besagte rote Punkt vor seinem virtuellen Ableben auf meine Kette gespuckt hat

- SPEICHERN

- weitere 5 Meter vorfahren

- UPS, meine Infaterie ist von der PAK komplett ausgeschaltet worden da sie wieder nur untätig rumstanden

- Rache

- Bumm Kette kaputt

- Feindlicher Panzerfaustschütze spaziert fröhlich um mich herum und schießt mir in den Auspuff

- TOT

- NEU LADEN ;-)

Also wer verdammt viele Nerven (verzugsweisse aus Kruppstahl) hat und zudem noch massig Zeit - der möge dieses Spiel bitte kaufen !

Wer (wie ich) lieber gewinnen will (und das ohne die ganze Nacht an einer Mission herumzufeilen): BITTE NICHT KAUFEN
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