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40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Warten hat ein Ende - die Original Uncut Version ist da!
Der Film
"Das Boot" ist die Verfilmung des Romans von Lothar-Günther Buchheim und ist der wohl international bekannteste deutsche Kriegsfilm und der mit Abstand beste U-Boot-Film, den es bis jetzt gibt. Zurecht wurde der Film von Kultregiseur Wolfgang Petersen 1983 für sechs Oscars nominiert und erhielt bereits 1982 einen Golden Globe. So legt der Film...
Veröffentlicht am 1. Juli 2004 von sennaheu

versus
62 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Merkt's keiner?
Tja, eigentlich habe ich mich echt gefreut, dass "Das Boot" endlich als komplette Fernsehfassung auf DVD erschienen ist, habe ich diese doch nur in bescheidener Qualität auf VHS. Aber, hallo? Die Serien-DVD-Fassung ist eben NICHT komplett!! Es fehlen Szenen!!! Ich habe mir die DVD's noch nicht komplett angeschaut, aber bis jetzt gibt es 2 Szenen die fehlen:...
Am 3. April 2005 veröffentlicht


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40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Warten hat ein Ende - die Original Uncut Version ist da!, 1. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Das Boot: The Original Uncut Version [2 DVDs] [UK Import] (DVD)
Der Film
"Das Boot" ist die Verfilmung des Romans von Lothar-Günther Buchheim und ist der wohl international bekannteste deutsche Kriegsfilm und der mit Abstand beste U-Boot-Film, den es bis jetzt gibt. Zurecht wurde der Film von Kultregiseur Wolfgang Petersen 1983 für sechs Oscars nominiert und erhielt bereits 1982 einen Golden Globe. So legt der Film seinen Augenmerk nicht auf bombastische Actionszenen mit vielen Explosionen, Special Effects und Blut (auch wenn diese Elemente durchaus im Film vorhanden sind), sondern geht vielmehr auf Emotionen und die persönlichen Schicksale näher ein und beschreibt nahezu perfekt die Stimmung, in der sich die Besatzung befindet. Ein nicht unwichtiger Grund für den Erfolg des Filmes ist die hochkarätige Besetzung. So sind Namen wie Jürgen Prochnow, Herbert Grönemeyer, Martin Semmelrogge, Uwe Ochsenknecht, Heinz Hoenig, Jan Fedder, Günter Lamprecht und Konrad Becker unter der Cast zu finden.
Interessanterweise gibt es bereits mehrere Fassungen des Filmes. Zum einen die original Kinofassung, zum anderen den neu aufgelegten und um weitere Szenen ergänzten Direcor's Cut, von dem auch eine "SuperBit"-Edition exisitiert, die aber aus unerfindlichen Gründen bislang nur in Großbritannien veröffentlicht wurde und bereits vergriffen ist. Bei dieser Fassung handelt es sich um die sogenannte "Original Uncut Version", die ursprünglich für das Deutsche TV als sechsteilige, fast 5 Stunden lange Miniserie konzipiert wurde und dort auch lief. Bislang war diese Version ausschliesslich auf VHS und LaserDisc zu haben und wurde jetzt endlich auch auf DVD veröffentlicht. Seltsamerweise aber wie schon bei der "SuperBit"-Version nur im Ausland.
Bild
Im Bild gibt es gravierende Unterschiede im Verhältnis zum Direcor's Cut, der komplett in Ton und Bild remastered wurde. Dies ist bei der TV-Version nicht der Fall. Eine etwas geringere Schärfe, leichte Ruckler und Schleier sind in Kauf zu nehmen. Insbesondere der Kontrast und die fehlende Farbkorrektur fallen auf. Diese Mängel sind vorwiegend in den ergänzten Szenen vorzufinden, insgesamt betrachtet tun sie dem Zuschauer aber keinen Abbruch. DVD-Fetischisten, die Wert auf Perfektion legen, sollten zum Director's Cut greiffen.
Der Film wird in "Anamorphic Widescreen" präsentiert, was bedeutet, dass bei herkömmlichen 4:3 Fernsehern das Bild "gequetscht" wird, auf Widescreen-TV's das Bild normal erscheint.
Ton
Auch hier sind große Unterschiede zum Director's Cut zu finden, da in diesem der Ton für Dolby Digital 5.1 komplett neu und mit zusätzlichen Effekten aufgelegt wurde. Zwar befinden sich auf der DVD neben den Stereospuren sowohl deutsche als auch englische 5.1-Tonspuren, jedoch handelt es sich hierbei lediglich um sogenannte "Upmixe", die aus dem Stereoton entstanden sind. Die Folge sind muffige, gedämpft und unspektakulär klingende Geräusche und unsauber klingende Dialoge. Das Meisste spielt sich im Centerbereich ab und die Höhen werden kaum wiedergegben. So divergieren die Meinungen zwischen annehmbarer Qualität und Unverständlichkeit der Dialoge. Ich hatte jedoch keine Verständnisprobleme und tendiere eher zu Ersterem. Wen es stört, der soll zum Director's Cut greifen. Leider sind auch keine deutschen Untertitel auf der DVD zu finden.
Special Features
Absolut unverständlich ist die fast völlige Abstinenz von Bonusmaterial. Lediglich ein kurzes Featurette "The Making of Das Boot: Behind the Scenes", das keine 7 Minuten lang ist und bereits im Director's Cut zu finden war, sowie einige Trailer sind auf der DVD. Ein Audiokommentar ist ebenfalls nicht vorzufinden.
Resumé
Zunächst bin ich darüber glücklich, dass diese Fassung endlich auf DVD veröffentlicht wurde, da es die TV-Serie war, die mich als kleines Kind auf den Film aufmerksam gemacht hat. Zum anderen bin ich enttäuscht, dass die DVD zunächst mal wieder nur über Import zu bekommen ist und von der Qualität her dem Director's Cut hinterherhinkt. Sollte jemand an einem Import interessiert sein, so sollte die-/derjenige aufpassen, keine Raubkopie unter die Finger zu bekommen, da diese sehr stark im Umlauf sind. Auch empfehle ich jedem, der den Film bislang noch nicht gesehen hat, erstmal den Director's Cut anzuschauen und erst danach, sollte einem der Film zugesagt haben, die TV-Fassung sich zu Gemüte zu führen. Denn diese ist mit ihren 4 Stunden und 42 minuten Laufzeit sehr langatmig und könnte dem ein oder anderen stellenweise langweilig erscheinen. Aber ich finde, dass die Langversion einfach die bessere Version ist, da sie einen viel besseren Einblick verschafft und die zusätzliche Handlungsstränge geben mehr den Zusammenhang wieder. Auch die Emotionen der Schauspieler kommen so besser rüber. Ergänzend zum Director's Cut ist diese DVD allemal zu empfehlen. So hat man neben einer technisch besseren Variante und den in dieser Version fehlenden Extras auch die komplette Story einmal gesehen. Auf jedenfall kaufenswert! Aufgrund der Mängel würde ich der DVD drei Sterne geben. Dem Film an sich, der eigentlich mehr als nur 5 Sterne verdient hätte, würde dies aber in keinem Fall gerecht werden. Deshalb "nur" vier.
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60 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert, 28. April 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Boot - Die Fernsehserie [2 DVDs] (DVD)
Für diese DVD-Version wurde Ton und Bild überarbeitet, kommt aber diesbezüglich nicht an "The Director's Cut" heran. Dafür ist diese Version 74 Minuten länger -- 282 Minuten gegenüber den 208 Minuten des "Director's Cut" --, in denen die Atmosphäre sich noch besser entwickeln und noch besser herübergebracht werden kann. Wer sich von dem Film ständige Action und einen Höhepunkt nach dem anderen erwartet, der dürfte von dieser Fassung erst recht enttäuscht werden und sie langweilig finden, denn es gibt "langatmige" Szenen, die das ständige Warten und die Routine immer wieder und wieder zeigen, die klaustrophobische und nervenzereißende Spannung an Bord förmlich spüren lassen. Empfehlenswert ist diese Fassung daher nur für Zuschauer, die nicht erwartungvoll vor dem Fernseher sitzen, sondern versuchen, sich in die Geschichte und die dargestellten Personen hineinzuversetzen, die mit Interesse Details aufnehmen und die "langatmigen" Szenen nutzen, um sich Gedanken über die damalige Zeit zu machen, sich den Krieg vor Augen zu führen.

Daß diese Version ungekürzt ist, stimmt übrigens nicht, denn die TV-Fassung besteht aus 6 Teilen mit jeweils 50 Minuten Spieldauer -- auf dieser DVD fehlen also 18 Minuten. Glücklicherweise sind diese aber auch nicht nötig, denn in ihnen hört man den Erzähler oder bekommt Rückblicke gezeigt, die bei einem Sechsteiler für das Fernsehen nötig waren, auf dieser DVD aber nicht vermißt werden.

Zwar handelt es sich bei "Das Boot" um ein Meisterwerk und einen der besten dokumentarischen Kriegsfilme, jedoch sollte man nicht alles als geschichtliche Realität abtun. Oft wurde nicht die Realität dargestellt, sondern eine Interpretation von ihr, die sich gelegentlich schlichtweg als Unsinn bezeichnen läßt: So etwas wie homoerotische Tänze gab es nicht, und wer einen Leutnant mit einem Öllappen beworfen hätte, hätte vor das Kriegsgericht gestellt werden können. Von solchen und anderen Szenen oder Kleinigkeiten abgesehen, die übrigens nicht im gleichnamigen Buch vorkommen, ist dieser Film dennoch einer der realistischsten, nur sollte man ihn nicht als dokumentarischen Beleg des U-Boot-Krieges verstehen.
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129 von 144 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Kriegsfilm in der besten Fassung !, 20. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Das Boot - Die Fernsehserie [2 DVDs] (DVD)
Auch über 20 Jahre nach der Entstehung des Films hat sich an meiner Meinung nichts geändert, „Das Boot" ist und bleibt der beste Kriegsfilm aller Zeiten. Daran ändern auch erstklassige Kriegsfilme wie „Die durch die Hölle gehen", „Der schmale Grat". „Apocalypse Now" oder der deutsche Film „Stalingrad" nichts. Was unser deutscher Top Regisseur Wolfgang Petersen schuf sucht bis heute seinesgleichen. Vor ein paar Jahren versuchte man im Land der unbegrenzten Möglichkeiten mit „U571" Petersens Meisterwerk zu kopieren, das ganze aber völlig erfolglos da alles nur billig zusammengeklaut wurde.
Nach dem Roman des Müncheners Schriftstellers Lothar Günther Buchheim drehte Wolfgang Petersen, der neben Roland Emmerich wohl Deutschlands bester Filmemacher ist, von 1979 - 1981 den Antikriegsfilm „Das Boot".
Für mich bis heute der beste und erschütterndste Film dieser Kategorie. Bis heute hat es kein Film mehr geschafft den Schrecken des Krieges so schonungslos zu zeigen. Sicher sind die ersten 30 Minuten von „Der Soldat James Ryan" sehr heftig, aber danach strotz dieser Film nur so von Patriotismus und trennt sauber zwischen Gut und Böse wie fast jeder US Kriegsfilm. Es wird nie einen Krieg geben in dem es Gewinner gibt, bei jedem Krieg kann es nur Verlierer geben und das zeigt Wolfang Petersen mit „Das Boot" eindrucksvoll.
Nun endlich wird der Film in der immer noch besten „TV Fassung" auf DVD veröffentlicht, was auch wirklich Zeit wurde. Bisher existierte ja nur eine für den englisch sprachigen Markt zurechtgestutzte DVD Version mit dem 1997 veröffentlichten Directors Cut. Diese knapp fünfstündige Fassung des Films verleiht einem sowieso schon genialen Film noch mehr Tiefe und vor allem kommt die Rolle des Marinekriegsberichterstatter Lieutnant Werner hier besser zur Geltung und der Figur wird mehr Tiefe verliehen. Von den drei existierenden Versionen (Kinofassung 142 min, Directors Cut 208 min, TV Fassung 300 min) ist diese hier die mit Abstand beste.
Von 1979 - 1981 drehte Wolfgang Petersen zum größten Teil in den Bavaria Filmstudios „Das Boot" mit einer für damalige Verhältnisse absoluten Topbesetzung.
Die Schauspieler wurden vertraglich dazu verpflichtet das Sonnenlicht zu meiden und so einige von den Akteueren holten sich während der anstrengenden Dreharbeiten Prellungen und Knochenbrüche. Zur Besetzung des Films gehörten unter anderem Jürgen Prochnow, Herbert Grönemeyer, Klaus Wennemann, Martin Semmelrogge, Uwe Ochsenknecht, Günther Lamprecht, Erwin Lederer, Martin May, Ralph Richter, Claude Oliver Rudolph, Hubertus Bengsch und soagar Sky Dumont war mit von der Partie als Offizier an Bord der „Weser".
Der Schriftsteller Lothar Günther Buchheim schildert in seinem Buch seine persönlichen Erlebnisse die er während des zweiten Weltkriegs als Kriegsberichterstatter (im Film: Herbert Grönemeyer) auf dem deutschen U-Boot U96 erlebte.
Im Kriegsjahr 1942 läuft das deutsche U-Boot U96 vom französischen Hafen La Rochelle aus um im Atlantik gegen feindliche Geleitzüge zu operieren. Über 50 Mann Besatzung sorgen nicht unbedingt für gute Laune nachdem das U-Boot wochenlang bei häufigem Sturm im Atlantik herumdümpelt ohne Feindberührung zu haben. Nachdem ein feindlicher Zerstörer das U-Boot entdeckt, wird dieses stundenlang mit Wasserbomben gejagt. Schließlich stellt sich doch noch ein Erfolg ein, als das U-Boot einen feindlichen Geleitzug angreift und zwei Schiffe versenkt. Als man nach langen Wochen sich endlich mit dem Gedanken an den Heimweg vertraut macht bekommt das U-Boot eine folgeschwere Nachricht des BdU (Befehlshaber der U-Boote). U96 soll am spanischen Atlantikhafen in Vigo den Proviant ergänzen und dann durch die Meerenge von Gibraltar den italienischem Mittelmeerhafen La Specia anlaufen. Das U-Boot wird beim durchqueren der Meerenge vom Feind entdeckt und auch getroffen. Das U-Boot sinkt über 300 Meter tief und läuft dort auf Grund. Die U96 hat erhebliche Schäden erlitten. Man muß das U-Boot wieder flott kriegen bevor die Luft knapp wird. Ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit beginnt.....
Mit jeder Wasserbombe die explodiert zittert man als Zuschauer mit, beim Tauchen des U-Boots hält man stellenweise die Luft um mitzuhören was der Wasserdruck mit der Außenwand des Boots anstellt. Noch nie war Angst in einem Kriegsfilm so spürbar wie hier. Jedem der Besatzungsmitglieder sieht man die Strapzen an. Der Film von Wolfgang Petersen schrieb Geschichte und ist bis heute unerreicht. Klaus Doldinger tat mit seiner Filmmusik sein übriges damit dieser Film so gut wurde.
Wolfgang Petersen schuf mit einem relativ bescheidenen Budget ein Meisterwerk, und den bis heute mit Abstand besten Kriegsfilm überhaupt der nun endlich auch auf DVD entsprechend gewürdigt wird. Nach der lieblosen DVD Umsetzung des Directors Cut kommt nun die TV Fassung endlich auf DVD. „Das Boot" ist bis heute unerreicht und wurde damals bei den Oscarverleihungen von den neidischen Amerikanern sauber übergangen. Den lieber schiebt man einem vor Patriotismus triefenden Soldat James Ryan die Trophäen in den Allerwertesten statt die richtigen Meisterwerke zu würdigen.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anti-Kriegs-Fernsehen, 8. Juli 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Boot - Die Fernsehserie [2 DVDs] (DVD)
Im Gegensatz zum Kriegs(Kino)Film, der außer aneinander gereihter Aktionszenen wenig von Buchheims Stoff zu bieten hat, ist diese Fernseh-Lang-Fassung das eindrucksvollste Argument gegen den Krieg, das ich kenne. Vor allem die Länge der Passagen, in denen eigentlich nichts passiert, machen das Besondere dieser Fassung aus.
Natürlich sind auch hier die - wohl für den amerikanischen Markt gedachten - unrealistischen Dinge zu sehen: Feier der Mannschaften mit Tanz eines als Frau Verkleideten (lächerlich), Schallplatte mit "A long way to Tipperary" (sehr unwahrscheinlich auf einem Frontboot), Wegplatzen von Nieten in einem überwiegend geschweißten Boot (würde auf einen beschädigten Druckkörper hinweisen und in dieser Wassertiefe das Ende bedeuten), viel zu nahe Wasserbomben-Explosionen (hätten das Boot auf der Stelle zerrissen). Allerdings waren die VIIc-Boote für eine Tauchtiefe von 200 m (nicht 90 m, das war nur die "Werftgarantie") ausgelegt.
Die Schauspieler, außer Prochnow, sind zum Teil erheblich zu alt für ihre Rollen (von 18- bis Anfang 20-jährigen). Auch anderes ist nicht geschichtlich korrekt dargestellt. Die 7. Feindfahrt von U 96, an der Buchheim teilnahm, endete nicht mit der Versenkung des Bootes. U 96 wurde am 15.2.45 außer Dienst gestellt, dann aber tatsächlich durch einen Fliegerangriff am 30.3.45 in Wilhelmshaven an der Pier versenkt. Auch der "Alte", Kapitänleutnant Lehmann-Willenbrock, starb erst 1986.
Die schon mehrfach angesprochenen Ton-Probleme (Krach, leise genuschelte Dialoge), die schon einem normal Hörenden Schwierigkeiten bereiten, sind für einen Hörbehinderten mit Diskriminatiosproblemen (nicht Diskriminierungs-!) so schwerwiegend, dass der Film nur mit Untertiteln zu verfolgen ist. Doch jetzt kommt die Super-Überraschung: Deutsche Untertitel? Fehlanzeige! Zwar kann man die in Hindi oder Dänisch einschalten, aber in dieser deutschen Produktion leider nicht in Deutsch. So musste ich die Dialoge in Englisch vefolgen, was zu wiederum häufig zum Lachen anregte ob der Übersetzung, wenn Lachen eigentlich überhaupt nicht angebracht ist.
Noch ein Tipp zum Schluss: Es steht zwar an Land, aber wer sich einmal selbst einen Eindruck von der Enge an Bord dieses Bootes verschaffen möchte, sollte nach Laboe auf der Ostseite der Kieler Förde fahren. Dort steht "aufgebockt" U995 und kann besichtigt werden. Daran anschließend empfiehlt sich ein Besuch im nahe gelegenen Möltenort, wo das U-Boot-Ehrenmal für die auf See geblieben U-Bootfahrer aller deutschen Marinen besucht werden kann. Besonders eindrucksvoll und beklemmend wie der Film ist die Tatsache, dass dort auf Bronzetafeln mehr als 35000 (FÜNFUNDDREISSIGTAUSEND) Soldaten mit ihren Namen aufgeführt sind.
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62 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Merkt's keiner?, 3. April 2005
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Boot - Die Fernsehserie [2 DVDs] (DVD)
Tja, eigentlich habe ich mich echt gefreut, dass "Das Boot" endlich als komplette Fernsehfassung auf DVD erschienen ist, habe ich diese doch nur in bescheidener Qualität auf VHS. Aber, hallo? Die Serien-DVD-Fassung ist eben NICHT komplett!! Es fehlen Szenen!!! Ich habe mir die DVD's noch nicht komplett angeschaut, aber bis jetzt gibt es 2 Szenen die fehlen:
Bevor der Kaleun seine Leute vor der Ausfahrt begrüsst, wird der Kriegsberichterstatter Leutnant Werner vom Leitenden Ingenieur eigentlich auf die bevorstehende "Rede" aufmerksam gemacht, und sagt anschliessend (nach den paar Worten des Kaleuns) nochmal ironisch zu Werner: "Tolle Rede, was?". Auf unserer Serien-DVD-Fassung sagt unser Leitender aber leider nix, weils rausgeeschnitten ist.
Als das U-Boot unter Beschuss gerät, wird getaucht, bis eine Tiefe erreicht ist, bei der die Konstruktion arg in Anspruch genommen wird. Schon passiert es, und die Bolzen fliegen durch die Gegend. Und in Panik versetzt schreit der erste Wachoffizier (oder wars der zweite?) gespielt von Martin Semmelrogge: "Die Bolzen! Sie platzen weg!!" Ja, das tun sie auch auf der Serien-DVD-Fassung, nur unser Martin sagt gar nichts dazu, der Satz ist nämlich auch rausgeschnitten.
Ich frage mich, was dieser Blödsinn soll. Entweder, man veröffentlicht die Serienfassung und kann sich drauf verlassen, dass alles komplett so ist, wie bereits mehrmals im TV als Serie gesendet, oder man lässt es einfach sein und schreibt nicht auf die Hülle: Die Fernsehserie. Wie gesagt, habe noch nicht weitergeschaut, würde mich nicht wundern, wenn noch mehr fehlen sollte.
Ich bin etwas enttäuscht, werde mal beim Verleih anfragen, aber die werden erfahrungsgemäss sowieso nicht antworten. Naja. Vielleicht kommt ja in einem halben Jahr wieder eine neue Serienfassung mit einem GUTEM 5.1 Ton raus (der jetzige ist eigentlich nur Stereo und total frontlastig) und dem Hinweis: Jetzt mit ALLEN Original Szenen aus der originalen und ursprünglichen Fernsehfassung.
Naja.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die ultimative Boot-Edition, 26. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Boot - Die Fernsehserie [2 DVDs] (DVD)
Mittlerweile sind bekanntermaßen einige Versionen des Bootes erhältlich, speziell die Filmfassung erfreut sich großer Beliebtheit und lässt eine Sache leicht in Vergessenheit geraten: 'Das Boot' war ursprünglich eine Serie.

Die vorliegende 2-Disc-Edition beinhaltet die komplette Serie, ungeschnitten, wenn man die Entfernung der Vorschau und der Rückblende zu Anfang bzw. am Ende jeder Folge außer Acht lässt. Doch bevor der euphorische Boot-Neuling nun automatisch bei dieser Version zuschlägt, eine Warnung: die beträchtliche, zusätzliche Länge gewann der Regisseur nicht etwa mit nervenaufreibenden Gefechten oder spannungsgeladenen Katz-und-Maus-Spielen, sondern eher durch alltägliche Boot-Szenen, die den Charakteren mehr Tiefgang und die klaustrophobische Wirkung des U-Boots auf dessen Crew verstärkt zur Schau stellen soll. Wer eher an 'Action' interessiert ist, dem sei die Filmfassung nahe gelegt.

Leider ist eine der Phrasen auf dem Cover nicht ganz korrekt: das 'digitale Remastering'. Visuell ist die Serie durchaus noch tragbar, doch klangtechnisch ist sie katastrophal. Das tolle, gelungene Raumgefühl der Kinofassung ist hier nicht vorhanden, stattdessen fällt es dem Zuschauer zeitweise oft schwer, das zu Genuschel anmutende Gespräch zwischen den einzelnen Schauspielern zu verstehen. Im krassen Gegenzug dazu stehen jedoch die dumpfen, überlauten Soundeffekte, die verhindern, dass man den Film unter einer hohen Lautstärke sehen kann, da es einen jedes Mal förmlich reißt, wenn sich mitten in einer flüsternd-nuschelnden Konversation krachend eine Türe oder Luke öffnet. Wirklich schade.

'Das Boot - Die Fernsehserie' ist definitiv die ultimative Boot-Edition für Fans und Kenner, Neulinge hingegen müssen selbst entscheiden, ob sie die wesentlich kürzere und audiovisuell ausgereiftere Filmfassung oder die ausführlichere Serien-Version haben möchten. Für die wirklich groben technischen Mankos der DVD muss ich einen Stern in meiner Bewertung abziehen. Auch für das Bonusmaterial muss ich tadeln, da sich dieses auf den Film, nicht auf die Serie bezieht - und die deutsche Sprache durch englische Nachsynchronisierung ersetzt wurde, was ich als unnötig erachte. Ansonsten allerdings erlebt man einen überraschend guten Herbert Grönemeyer in einem klassischen, wenngleich ziemlich unrealistischen Antikriegsfilm - und das noch länger. Durchaus sehenswert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bester visueller Antikriegsbeitrag, 17. Oktober 2007
Von 
Steffen Wolf (Bochum) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Boot - Die Fernsehserie [2 DVDs] (DVD)
Diese Fernsehserie ist der eindringlichste Antikriegsfilm, den ich bisher im Fernsehen oder im Kino gesehen habe, und schlägt jegliche Hollywoodproduktion der letzten Jahre immer noch um Längen, selbst "Der Soldat James Ryan". Hier gibt es keine Anflüge von Seefahrerromantik oder Überzeugtheit - gezeigt wird die Dreckigkeit des Krieges, der schonungslose Überlebenskampf und die Angst der Mannschaft in einer viel zu kleinen Stahlröhre. Die Fernsehserie ist deutlich besser als der Film, weil mehr auf die Charaktere eingegangen wird und die Langeweile zwischen den Angriffen, aber auch die nervenaufreibende Flucht vor Zerstörern in gebührender Länge gezeigt werden. Wer selbst einen kleinen Hauch der Athmosphäre der Serie nachvollziehen will, sollte sich in München die Filmkulissen ansehen und einmal hindurchgehen. Schon als sechsjähriger Junge war es mir im Set viel zu eng - wie es als Erwachsener sein muss, kann ich mir kaum vorstellen...
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27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die DVD ist eine Schande für diesen großartigen Film, 24. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Das Boot - Die Fernsehserie [2 DVDs] (DVD)
Über den Film "Das Boot" brauch ich denke ich hier an dieser Stelle nichtsmehr schreiben, das es einer der besten Filme überhaubt ist, ist ja schon fast selbstverständlich.
Aber was die DVD Produzenten beim Mastering der DVD gemacht haben ist echt eine Schande für diesen Film.
Erstmal grundsätzlich zum Bild und Ton Material.
Das Bild ist gut, war meienr ansicht auf der Directors Cut zum Teil schlechter.
Der Ton an sich ist auch von guter Quallität, leider ist die 5.1 Abmischung bei weitem nicht so gut wie beim Directors Cut, von diesem bin ich es gewöhnt da smir die Bolzen nur so um die Ohren fliegen und überall die Wasserbomben detonieren, bei dieser Version spielt sich das leider nur im Frontbereich ab, die hinteren Lautsprecher kommen aber trotzdem ab und an auch für Umgebungsgeräusche zum einsatz, aber eben bei weitem nicht so gut wie im DC.
Dann komm ich mal zum mastering der DVD:
Der Film präsentiert sich auf 2 DVD's was natürlich bei fast 5 Stunden in Ordnung ist, aber etwas unlogisch finde ich die Aufteilung 1:2 , also auf der 1. DVD der kurze Teil und auf der 2. der längere Teil, was aber nicht weiter schlimm ist.
Richtig übel wird es aber beim Wechsel.
Der 1. Teil hört einfach so auf und springt in das Titelmenü zurück, ohen Hinweis auf das wechseln der DVD.
Legt man nun die 2. DVD ein kommt wieder erst das Euro Video Intro, dann das Menü und nach dem erneuten druck auf Film start darf man abermals die Dolby Digital Werbung und die Copyright Informationen über sich ergehen lassen, wobei bei diesen sogar "Skip" gesperrt ist.
Leider fängt auch der Timecounter wieder bei 0 an, nur die Kapitel gehen in der Reihe weiter.
Was am Ende dieser Rezension aber noch als positiv zu bemerken ist, der Film ist in einem Stück auf den beiden DVD's, also nicht nach den 6 Teilen mit VOrspann oder so aufgeteilt.
Ein großartiger Film mit Schwächen in der Umsetzung der DVD.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hinfletzen, abtauchen, 2. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Boot - Die Fernsehserie [2 DVDs] (DVD)
Diese Version von Das Boot (sehr guter Klassiker) besticht durch seine umwerfende Länge von c.a.5 1/2 h und ist ein Muß für jeden der die normale Fassung schon genial findet. Leider sind Video und Soundqualität eher dürftig aber das zusätzliche Material vertieft den U-Boot trip noch dermaßen das es sich auf jeden Fall lohnt. Man erfährt viel mehr über die Besatzung und bekommt Gröni's Erzählstimme noch dazu. Leider ist das Making-Of Video sehr kurz (~6 min) und uninformativ.
Alles in Allem aber auf jeden Fall sein Geld wert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als die Kinofassung, Meisterklasse, 2. Mai 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Boot - Die Fernsehserie [2 DVDs] (DVD)
Die Serienteile zusammen laufen länger als die Kinoversion "The Director's Cut". Es werden zusätzlich Szenen des Auslaufens im Hafen gezeigt, aber auch speziell ein Torpedoangriff ist durch die Serienversion besser nachzuvollziehen. Meiner Meinung nach hätte man die Szenen nach dem Anlegen in Spanien (Kapitänleutnant Lehmann: "Diese Operettenoffiziere...") in der Kinoversion nicht streichen sollen, hier wird die gewisse Eigenständigkeit und der Misstrauen gegenüber den Ideologen, den viele KptLt besaßen deutlich.
Die Filmmusik von Klaus Doldinger ist einmalig und kann treffender nicht ausgedrückt werden. Aber auch die Schauspieler haben erstklassiges Niveau und manchmal sind die Gefühlsausdrücke unheimlich. Todesangst, Verzweiflung und Hoffnung werden eindrucksvoll dargestellt.
Nehmen sie sich also Zeit und Ruhe und lassen sie diesen Film, der mit viel Liebe und Feingefühl entwickelt wurde, auf sich wirken. Es ist immer noch der beste Film der je zum Thema "U-Boot und Zweiter Weltkrieg" existiert. Vergleichbares scheint mir nicht in Sicht...
P.S. Die Kinoversion können sie getrost zur Seite legen.
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