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am 29. Mai 2004
Vor etwa zwei Jahren als die Band durch eine Mammut-Welttournee und zahlreiche Nebenprojekte (Sänger Corey Taylor und Gitarrist James Root belebten ihre alte Band „Stone Sour" wieder, Schlagzeuger Joey Jordison eiferte mit seinen „Murderdolls" Marilyn Manson und Billy Idol nach und Perkussionist und „Bandchef" Shawn Crahan überraschte wohl alle Slipknot-Fans gehörig, als er mit „To My Surprise" ein Klasse Pop-Album ablieferte) zerrüttet und zerstritten vor ihrer (scheinbaren) Auflösung stand, hätten wohl selbst die härtesten aller Fans nicht damit gerechnet, noch mal ein neues Album ihrer Helden in den Händen zu halten, geschweige denn ein Machwerk von solcher Qualität, wie es „Vol. 3 (The Subliminal Verses)" ist.
Denn nach dem aggressiven, wilden Major-Debüt „Slipknot" und dem brutal harten Zweitlingswerk „Iowa" war es sehr ungewiss, in welche Richtung sich der Stil der neun Jungs aus dem ländlichen Des Moines entwickeln würde. „Vol. 3 (The Subliminal Verses)" ist unterm Strich eine Mischung aus den ersten beiden Slipknot-Scheiben und dem Stone Sour Album von Frontmann Corey Taylor kombiniert mit einem „Faktor X". Dieser Faktor war Produzentenlegende Rick Rubin (arbeitete u.a. mit so unterschiedlichen Leuten wie den Beastie Boys, Tom Petty, Run-DMC, Slayer, LL Cool J und Rage Against the Machine), der die Band für die Zeit der Aufnahmen in sein angebliches „Spukhaus" nach Los Angeles eingeladen hatte. Glaubt man den Bandmitgliedern, kann man die Auswirkungen der alten Villa auf ihren Sound sogar auf der Platte hören: So sollen Instrumente blockiert oder an anderer Stelle einfach weitergespielt haben!
Nun aber genug der Mythen, wie sieht es denn mit der eigentlichen Musik aus? Die erste Single „Duality" sollte ja Dank umfassender Beschallung von Viva und MTV schon jeden Gehörgang erreicht haben. Für diejenigen von Euch, die den letzten Monat unter einem Hinkelstein verbracht haben: „Duality" ist ein hervorragend konstruierte, eingängige Radio-Single, die Corey's neuen, „erzählenden" Gesangsstil einführt und mit einem poppigen Refrain mit Ohrwurmcharakter à la „Wait And Bleed" zu begeistern weiß. Für Fans ebenfalls bekannt, da vorab schon auf der Roadrunner-Website zu bekommen: „Don't Get Close" (eine Hymne für den „typischen" Slipknot-Fan, die stark auf Verzerrereffekte setzt) sowie eine weitere „Ode an die Fans", „Pulse of the Maggots".
Dieser Knaller wird Makabererweise von Fliegersirenen eingeläutet bevor Corey eine Führergleiche „Volksansprache" an seine Fans, die „Maggots" (Maden) richtet. Slipknot haben ja in der Vergangenheit schon mit der Nazi-Thematik herumgespielt und auch auf diesem Song, der mit stampfendem Beat (= Marschgeräusch) und von Rammstein geborgten Jubelstürmen daherkommt, verfehlt sie ihre Schockwirkung nicht. Doch all das ist sowohl musikalisch als auch inhaltlich nur das Aufwärmprogramm für einen phänomenalen Dreiteiler bestehend aus „Vermillion Pt. 1 & 2" und „Nameless", der die kranke Liebesgeschichte eines Triebtäters erzählt.
„Vermillion" macht dabei den Anfang und kreiert mit unheimlichem Gesang und schauriger Instrumentation von Beginn an eine Gänsehautatmosphäre. Ein phänomenaler Gesangspart in der zweiten Hälfte des Songs sowie ein sehr gut funktionierendes Gitarrensolo (wann hatte man das schon mal bei Slipknot?) lassen alle Bandmitglieder ihre Stärken maximal einbringen und machen „Vermillion" zum vielleicht stärksten Slipknot-Song überhaupt. „Nameless" hingegen wird durch eine Stakkato-Gitarre und treibende Drums angetrieben und hier wird wohl jedem Hörer die Kinnlade runterklappen, wenn Corey vom härtesten Schreien plötzlich nahtlos in den sanftesten Refrain überhaupt übergeht! „Vermillion, Pt. 2" schließlich ist eine Akustikballade (!) mit Gitarre und Klavierbegleitung die von Corey und James Root teilweise zweistimmig gesungen wird und wenn man es nicht besser wüsste, auch glatt von den Eagles sein könnte!
Doch das ist noch nicht alles: So verwandelt sich „Circle" nach einem merkwürdigen Intro (ähnlich einem alten, rumspinnenden Kassettenrekorder) in eine weitere wunderschöne (!) Ballade mit Akustikgitarre in der Corey einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis stellt, dass er sich gesanglich nicht nur mehrere Stufen über jedem Metal-Sänger befindet, sondern sich sogar vor einem Paul McCartney nicht zu verstecken bräuchte! Sogar ein wenig Klavierspiel kommt gegen Ende hin vor (!!!), bevor eine Drum Machine einsetzt und der Song wieder verschroben endet. Slipknot gebührt auf jeden Fall maximaler Respekt, einen solchen Song mit aufs Album zu nehmen!
Zusammenfassend kann man mit Fug und Recht behaupten, dass sich Slipknot mit diesem Album auf dem absoluten Metal-Olymp festsetzen werden. Von der Technikseite betrachtet, verfügten alle 9 Mitgleider schon immer über herausragende Fähigkeiten (besonders hervorzuheben sind hier natürlich Corey als Sänger und Joey am Schlagzeug, die beide absolute Kapazitäten in ihrer Zunft darstellen). Den Gitarristen Mick Thompson und James Root wird allerdings erstmals durch eingestreute Soli mehr kreativer Freiraum gegeben und die breitere Facette von Brechern im alten Stil („Blister Exists", „Three Nil", „Welcome") bis hin zu den erwähnten Balladen sorgt dafür, dass es auf diesem Album in keiner Sekunde langweilig wird. Mit Slayer im Vorruhestand und Sepultura nur noch als blasser Schatten seiner selbst, steigt Slipknot zu Metallica als die einzigen verbliebenen Metal-Supergruppen auf.
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am 11. März 2007
Obwohl nun schon einige Zeit nach dem Release vergangen ist schreib ich trotzdem nochmal eine Rezension. Einfach, weil ich Langeweile habe, denke ich.

Was ja mittlerweile jedem klar sein dürfte ist, dass man mit schweren brechern wie (sic) oder eyeless kaum rechnen brauch, Slipknot als "Rock" zu beschreiben finde ich aber dennoch sehr, sehr gewagt. Sie spielen immer noch Nu-Metal (falls man dieses Album einfach in eine Art packen kann). Jedoch sehr viel melodischer und mit Circle, Keep Away, Prelude 3.0 und Vermillion Pt.2 sind gleich 4 sehr ruhige Lieder auf der Platte. Meiner Meinung nach gehören die ersten drei aber zu den schwachen Liedern von Vol. 3. Die anderen sind allerdings durchgehen richtige Brecher, die sich nun sogar mit hin und wieder mit melodischen Refrains im Gedächtnis niederlassen. Ich sehe auch keinen Grund, was daran schlimm sein sollte. Mir gefällt jedes Lied genauso gut, wenn nicht sogar besser als die vom ersten Album und es ist auch einfach mal etwas anderes von den 9 Maskenmännern. Wer mit Gesang nun absolut GAR NICHTS anfangen kann, der muss sich Vol.3 ja nicht kaufen, aber wie gesagt der Schritt in Richtung Rock hält sich nun wirklich sehr in Grenzen. Slipknot Fans können, sollten sogar auf jeden Fall zugreifen, jedoch kann ich dieses Album auch anderen Metalfans ans Herz legen. Es ist wirklich abwechslungsreich und absolut lohnenswert.

Zuletzt noch meine Anspieltips:

The Nameless (Sehr abwechslungsreich und ein supergeiler Anfang!)

Welcome (weiss ich nicht, was ich dazu sagen sollte - geiler Song)

The Blister Exists (Vll etwas mehr für die Slipknot Veteranen)
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am 29. Mai 2004
Slipknot haben sich weiterentwickelt - und das ist gut so. War sagt, es würde die nötige Aggressivität fehlen, der hat meiner Meinung nach nicht richtig hingehört. Ok, es sind tatsächlich zwei langsamere Lieder auf der CD, aber ich fand schon immer, dass Corey eine geniale Stimme hat und ruhig auch mal mehr Singen als Schreien sollte. Deshalb fand ich Stone Sour auch genial. Aggressiv ist die neue Slipknot-Scheibe allemal. Dass die Nebenprojekte (Stone Sour und Murder Dolls) Einfluss auf die Band haben, das ist ja auch klar! Slipknot ist reifer, musikalisch facettenreicher und damit abwechslungsreicher geworden. Meiner Ansicht nach bisher die beste Scheibe...aggressiv, melodischer...warum sollten die Jungs nicht zeigen, was sie richtig gut können - nämlich geile Musik machen!
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am 3. November 2014
Woah Leute, erinnert euch mal zurück, wieviel über dieses Album gescholten und diskutiert worden ist.
Slipknot haben nach dem für Nu metal verhältnisse extrem deftigen "Iowa", welches superfett produziert und gemischt worden ist, eine für Rick Rubin und Co typische Abmischung abgeliefert ("erdig"). Und dann noch der Schock, dass Corey Taylor deutlich mehr Clean Parts abgeliefert hat. Und dass die Songs sehr viel variabler ist. Kann man sich die "wilden Maskenmänner" mit Akustikgitarre und Cleangesang gut vorstellen?

Zugegeben: Das Album ist alles andere als eine kommerzielle Anbiederung gewesen. War das Selftitled Debüt hochchaotisch und "Iowa" superbrutal, Ging Vol 3 deutlich wieder in die chaotische Richtung. Das Intro ist zuerst einmal ein track in voller Länge, komplett Clean, außer dass am Ende das Chaos den Song regelrecht zerreißt und in "The Blister Exists" endet. Dieser Song hat alles: "Geschrei" (dazu nachher mehr) und Semi Clean, recht dreckig gehalten. Dazu Percussions im militär Style und eine für viele sehr nervige Lead-Gitarre (allerdings supersimpel und eher ein Lauf). "Three Nil" schafft wieder den Spagat aus groovigem Nu Metal und extremeren Spielarten. "Duality" ist regelrecht für's Radio konzipiert. "Opium For The People" schielt wieder in die massiv chaotische Richtung. Eine quasi supernervige, sehr simple Leadline mit harrscheren polyrhythmischen Strukturen und supereingängigem Chorus. Uff! "Circle" ist komplett Clean gehalten, die erste waschechte Slipknot Ballade mit viel düsterem Mitschwung. "Welcome" ist Chaos pur, man hört erstmals ein echtes Solo von der Band. Nicht over the top und einfach nur ein direkter Schlag in die Magengrube. "Vermillion Pt I" ist fast schon eine gothik angehauchte Nu Metal Single, bei der sogar ein wenig HIM mitschwingt. "Pulse Of The Maggots" ein typischer Slipknot Live Song. Eher chaotisch, aber auch recht geradlinig. Das Solo hätte auch von Kerry King stammen können, in poisitiver wie negativer Hinsicht. "Befor I Forget" ist wieder eine Radio MEtal Single, aber dabei keinesfalls schlecht, sondern gut eingängig und macht Spaß.

Jetzt beginnt der Endpart des Albums, und der haat es in sich! "Vemillion Pt II" ist wieder eine reine Akustikballade, wie man sie noch nie von der Band gehört hat, mit ein paar Streichern aus der Konserve. Jetzt beginnt der Sturm:
"The Nameless" ist ein massiv zerrisener und Schizophrener Song, wie ihn der alteingessesene Fan gern hat. Aber auch hier könnte er verwirrt sein, der Chorus wird nämlich rein akustisch vorgetragen, zumindest bei den ersten beiden Male. Das Tempo geht gegen Ende in den groovigen bereich und endet super aggressiv. Nahtlos geht es in "The Virus Of Life" über, eine richtig schöner Psycho-Song, wie man ihn bei Slipknot bis zu diesem zeitpunkt rechnen musste. Kein Tattered & Torns oder Iowa, aber durchaus treibend, super zähflüssig und alles andere als nett, "superevil". "Danger - Keep Away" klingt mit seichten, Ambientartigem Schlagzeugspiel und simpler Keyboard line direkt ans Ende des Albums.

Definitiv kein leichtverdaulicher Brocken. 2004 kam das Album entweder sehr gut oder schlecht an, viele haben allerdings ihre Meinung inzwischen geändert: Das Album ist ein Meisterwerk des chaotischen Nu Metals und keiner klingt wie SLIPKNOT auf dieser Platte. Einziger Kritikpunkt für mich war die Gesangsleistung von Corey: Hat er auf den zwei Vorgängern richtig derbe Shouts und growls rausgelassen, klingt er sehr heißer auf Vol 3. (Live ein trauriger Höhepunkt zum Release-Zeitpunkt!)

P.S.: Stone Sour Vergleiche sind absolut unangebracht. klar ist es der selbe Sänger, aber Stimmungen der Band sind, zumindest auf Vol 3, komplett anders, wie auch die Intention.

Gebt dem Werk unbedingt eine Chance!
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. Dezember 2009
Tag für Tag erzählen uns unsere Radios, die Lautsprecher im Supermarkt und die neue Lieblings-CD von Mutti, wie die Welt da draußen auszusehen hat: Es ist eine Welt voll grüner Wiesen, auf denen sich Bienen tummeln und fröhlich von Blume zu Blume fliegen, die diese Welt in den herrlichsten Farben erstrahlen lassen.
UND DANN LEGT MAN SLIPKNOT EIN!
Gleich nach dem Prelude hauen einem die Neun mit ihrem Sound die rosarote Brille von der Nase und sofort ziehen graue Wolken am Himmel auf. Slipknots Welt ist nicht schön, sie ist düster, traurig und hasserfüllt. Die Musik malt nur in den dunkelsten Tönen und mischt in jede von ihnen noch ein bisschen mehr Schwarz mit hinein. Der Sänger erzählt von unerfüllter Liebe, Zorn und Hass auf jeden, auch auf sich selbst. Untermauert wird das Ganze von Riff-Gewittern, starkem Schlagzeugspiel und einem Bass, der weit ausholt und einem mit Kraft ins Gesicht schlägt.
BEI SLIPKNOT HAT SICH NICHTS GEÄNDERT!
Sollte man meinen. Aber die wahrscheinlich aggressivsten Vertreter des Nu-Metal setzen den Weg, der sich bei "Iowa" vereinzelt schon angedeutet hat, konsequent durch und werden melodischer. "Duality" ist zum Beispiel ohne Zweifel vom Text und von der Musik her mal wieder ein harter Klumpen, aber eben auch ein totaler Ohrwurm, wie es sonst nur vielleicht die Kollegen von Linkin Park hinkriegen. Aber keine Sorge: Slipknot klingt noch immer unverwechselbar nach Slipknot, auch wenn es sogar drei ziemlich ruhige Lieder auf das Album geschafft haben. Hierbei wird deutlich, was Corey doch für ein toller Sänger ist, wenn er sich gerade mal nicht die Seele aus dem Hals schreit. Der Qualität des Albums tut dies also keinen Abbruch.
Dank Rick Rubin hinter den Reglern haben die Maskenmänner noch mal eine ordentliche Schippe draufgelegt, nur leider bleiben die misslungenen Experimente wie schon im Falle des Liedes "Iowa" nicht aus: Sorry, aber "The virus of life" fügt sich nicht gut ein und wird mit dem verqueren Sound von mir eher als Störfaktor wahrgenommen. Aber ansonsten alles super gemacht!
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am 1. Mai 2005
Ich verstand die ganze Aufregung nicht.
Jeder Fan rannte mit weit aufgerissenen Augen kopflos durch die Gegend: Slipknot haben zwei Balladen auf dem neuen Album; Corey wird mehr singen als davor; viel mehr Melodien und, und, und...
Was ist dabei??? Sicher werden jetzt viele, die Slipknot nicht mögen von Sellout daherkommen, aber ich hoffe die Maggots lassen sich davon nicht beeindrucken.
Das einzige was mich vor diesem Album geschockt hatte, waren die Trennungsgerüchte um meine neun Helden.
Ich war mir sicher, dass das Album klasse wird, als ich nur die Demo "Don't Get Close" gehört hatte.
Slipknot schlagen eine neue Richtung ein, was soll daran auch falsch sein?
Warum sollten sie auch Iowa 2 rausbringen? Viele werden sich aufregen, dass es keine Brecher wie "People = Shit", "Disasterpiece" oder "The Heretic Anthem" mehr gibt, aber wieso auch, diese Jungs haben nur ein neues Album gemacht und werden ihre älteren Songs nach wie vor spielen.
Und mit "Three Nil", "The Blister Exists", "Welcome" oder auch "The Nameless" (ganz abgesehen von "Scream", dem japanischem Bonustrack)sind ziemlich harte Songs drauf. Die unterscheiden sich nur von denen auf Iowa, weil sie mehr Melodien bieten, was aber nicht heißt sie haben komplett an Härte verloren haben.
Und jetzt mal zum Tabu-Thema schlechthin: die Balladen("Circle" und "Vermilion Pt.2"). Ein Wort: gelungen. Das sind sie nämlich, ziemlich gelungen, sie passen toll auf das Album und Corey kann, für die die Stone Sour nicht kennen, zeigen wie gut er singen kann.
Aber auch die anderen Acht können jetzt beweisen, was sie an ihren Instrumenten drauf haben, wurde doch jedem von ihnen vorgeworfen, wie wenig Musikverständnis sie hätten.
Und das, verdammt noch mal, tun sie auf jedem einzelnem Song.
Einzige Songs die ich nicht nachvollziehen kann sind "Prelude 3.0" und "Danger-Keep Away". Aber selbst "The Virus Of Life" kommt in sehr guter "Tattered And Torn"-Manier (auch wenn nicht so hart) daher.
Dieses Album ist eines der Besten die meine Ohren je zu hören bekommen haben und das wird jeder bestätigen, der ein wahrer Slipknot-Fan ist.
Fazit: Kauft euch diese Scheibe, wenn euch die übrigen Sk-Platten gefielen, hört nicht auf die Möchtegern-Fans, die meinen Slipknot haben sich selbst verraten.
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am 25. Mai 2004
Ich muss ja zugeben dass ich am Anfang selbst sehr verwundert war über das was ich da hörte. Das erste Lied "Prelude 3.0", denn von einem Intro kann man da nicht sprechen, klingt wie Phil Anselmos "Down", also ganz und gar nicht wie ein üblicher Slipknot-Song. Das war nur die erste Überraschung. Danach folgen mit "The Blister Exists", "Three Nil" und "Duality" Songs wie man sie von Slipknot kennt, vielleicht nicht ganz so aggressiv aber sehr gut, wobei "Duality" jedem bekannt sein dürfte. Mit "Opium of the People" geht es dann weiter. Dieser Song erinnert etwas an System of a Down, was aber ganz und gar nicht negativ gemeint ist. Im Gegenteil, Slipknot wissen durchaus zu überraschen was sich auch am nächsten Song "Circle" zeigt. Ich hab nicht schlecht gestaunt als ich plötzlich Akustikgitarren und Geigen hörte aber war positiv überrascht da dieser Song mit seiner Emotionalität überzeugt und berührt. So ungewöhnilch ist auch der Rest des Albums. Wunderschöne Soli (Vermilion), Anthrax-artige Refrains (Before I forget) und Keyboardmelodien (Danger - Keep Away) zeigen, dass es sich hier nicht um eine x-beliebige NuMetal Band handelt, sondern um talentierte Musiker. Slipknot haben einen großen Schritt von Iowa zum neuen Album gewagt und der ist ihnen meiner Auffassung nach sehr gut gelungen. Natürlich werden einige der alten Fans enttäuscht sein aber ich bin mir sicher viele werden wie ich erkennen, dass dieses Album für Slipknot eine definitive Weiterentwicklung bedeutet, sicherlich weniger in Richtung Brutalität aber viel mehr in Richtung Musikalität. Slipknot haben Mut bewiesen und ein wunderbares Album geschaffen. Daumen hoch...5 Punkte...bitte mehr davon!
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am 4. Juni 2004
Diese CD beantwortete einige Fragen die ich mir eigentlich schon immer stellte- Können Slipknot singen?
Beherrschen die eigentlich auch wirklich ihre Instrumente?
Können sie auch wirklich interessante Texte schreiben? usw...........
Alle Fragen wurden mit JA beantwortet.
BEi ihrem jetztigem Meisterwerk finden sie immer die richtige Mischung zwischen Melodie, eingängigen Metal- Riffs und der auch manchmal ruhig wirkenden Stimme von Sänger Corey, der eine wunderbare Stimme hat mit der er sich nicht verstecken braucht.
Überraschend sind für mich die Songs "Circle" und "Vermilion, Pt.2", wenn ich diese vor 2 Jahren gehört hätte und jemand hätte gesagt das sie von Slipknot sind wäre ich wahrscheinlich in brüllendes Lachen ausgebrochen. Die Songs erinnern an Oasis und Co. aber gefallen mir sehr gut.
Natürlich gibt es auch wieder Nummern zum Headbangen und welche die dazu dienen seine Aggressionen auszulassen, wie z.B.: "Befor I Get", "Three Nil" und "Duality"
Das ist auch das was mir an dieser CD am besten gefällt, die Abwechslung zwischen ruhigem, melodiösem und hartem ist sehr gut gelungen, denn die alten Alben konnte man sich nicht irgendwie die ganze Zeit durch anhören was bei dieser CD unbegrenzt möglich ist.
Vielleicht die beste Scheibe im Sommer 2004!!
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am 16. Juni 2004
Also, zuerst mal ich weiss gar nicht warum man auf diesem Album rumhackt als wäre es grottenschlecht. So besonders arg haben sich Slipknot mit ihrem Stil der ersten beiden Alben ("Slipknot", "Iowa") nicht geändert. Klar, es wird mehr gesungen und es sind ein paar Balladen drauf, aber ansonsten ist es ein Superalbum !
Prelude 3.0: Ein toller Einstiegssong, es ist ja eigentlich das Intro, ist aber songähnlich produziert, ein dunkles elektronisches Stück mit guter Melodie und Gesang. (Note 3+)
The Blister Exists: Der Song, ist eigentlich der typische Slipknot-Style, harte und geile Riffs und viel Geschrei, erinnert an "Disasterpiece". (Note 3)
Three Nil: Ebenfalls ein harter typischer Slipknot Song, mit Geschrei und Gesang, eben was man so von Slipknot kennt, (Note 2)
Duality: Eigentlich muss man hierzu nicht mehr viel sagen. Beginnend mit Gesang und Keyboard Intro, dann Gitarre und ein paar Riffs, die Strophen sind eigentlich nur Sprechgesang (eigentlich kein Rap) und der Refrain geht einem nicht mehr aus dem Kopf. (Note 1-)
Opium Of The People: Meiner Ansicht nach einer besten Songs des ganzen Albums, beginnt mit einem geilen Riff, geht ziemlich hart weiter, die Strophen werden schreiend gerappt und Refrain wieder gesungen, mal was anderes. (Note 1)
Circle: Beginnt mit komischen Tönen, dann kommt langsam akustische Gittarre hinzu, und es wird gesungen. Eine schöne Ballade, die zum Schluss mit einem heftigen Schlagzeugsolo endet. Respekt. (Note 2+)
Welcome: Eigentlich wieder die pure Härte, aber meiner Ansicht nach der schlechteste Song des Albums. Harte Riffs und viel Geschrei. (Note 4)
Vermillion: Beginnt mit einem Keyboard, geht dann zur Gitarre über. Die Strophen ziemlich dunkel und werden geflüstert. Der Refrain ist nicht das wahre, richtig gut wirds erst nach dem 2. Refrain, ein tolles Stück Gesang (das ich irgendwie von der Melodie her aus einem anderen Song kenne), ein Gitarrensolo und wieder dieses Stück Gesang. Ziemlich Gut. (Note 2+)
Pulse Of The Maggots: Toller Song, man kennt ihn ja schon aus dem Internet. Beginnend mit Sirenen, und wird dann ziemlich hart und geil. (Note 2)
Before I Forget: Auch ein guter Song, wenig Geschrei viel Gesang, der Anfang erinnert an die neuen Songs von Metallica. Der Refrain ist irgendwie so Backstreet Boys auf Heavy Metal. (Note 2)
Vermillion Part 2: Nach "Opium Of The People" der beste Song des Albums, eine gefühlvolle Ballade, mit akustischer Gitarre, ohne Drums, und nur Gesang. (Und eine tolle Melodie). (Note 1)
The Nameless: Typischer Slipknot Song. Hart, Geschrei, und was ein Slipknot-Song noch so braucht, aber trotzdem einer der schlechteren Songs des Albums. (Note 3-)
The Virus Of Life: Hätte man von Slipknot nicht erwartet, ein tolles Elektro-Metal Stück, ziemlich finster, aber ganz OK. (Note 3)
Danger Keep Away: Balladen-Ähnlicher Song, klingt wie "The Virus Of Life", nur ohne die harten Gitarren, dafür werden hier Keyboards eingesetzt. (Note 4+)
Im Großen Und Ganzen Ein Sehr Gutes Album, und ich denke es ist für jeden was dabei. Dieses Album wird auf jeden Fall, länger in der Metal-Geschichte erinnern.
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am 8. Juni 2004
Auch wenn das dritte Slipknot- Album nicht so hart wirkt wie die beiden Vorgänger, ( IOWA und Slipknot )überzeugt es dennoch durch phänomenal rhytmische und stimmungsvolle Lieder. Die Baladen auf diesem Album sind einfach nur perfekt und entführen den Zuhörer in eine ganz neue, andere Welt. Natrülich gibts auch wie man von Slipknot gewohnt ist hammermäßige Songs wie z.B. "Duality", "The Blister Exists" oder "Pulse of the Maggots", bei denen man am liebsten die Anlage hochschrauben würde, bis einem das Trommelfell platzt! :)
Mir persönlich gefällt das neue Album mit der grandiosen Mischung aus Balladen und dem gewohnten "Aggro Metal",einfach spitze und ich kann dieses Album nur wärmstens weiterempfehlen!!! Ein Meilenstein einer Musik- CD die in keinem Regal fehlen sollte. Wer's nicht käuft, is selbst Schuld!
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