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am 10. Dezember 2008
Während des Zweiten Weltkriegs wird eine Gruppe vorwiegend amerikanischer und englischer Kriegsgefangener in ein als ausbruchssicher geltendes, deutsches Gefangenenlager gebracht. Trotz der hohen Sicherheitsmaßnahmen, fackeln die Insassen nicht lange und widmen sich sofort der Planung einer groß angelegten Fluchtaktion. So werden Papiere gefälscht, zivile Kleidungsstücke angefertigt und mit Grabungsarbeiten an gleich drei unterirdischen Tunneln begonnen...

John Sturgens Gefängnisfilm basiert auf einer wahren Begebenheit. Der dem Film zugrunde liegende Ausbruch fand in der Nacht vom 24. auf den 25. März 1944 in einem Kriegsgefangenenlager in der Nähe von Berlin statt. Von den 220 Insassen konnten letztendlich nur 76 fliehen. Bis auf drei Männer wurden kurz darauf alle wieder gefasst, der Großteil von ihnen im Anschluss sogar hingerichtet.

"Gesprengte Ketten" ist ein absolutes Meisterwerk mit einem tollen Staraufgebot, wie James Garner, Steve McQueen, Richard Attenborough, Charles Bronson, Donald Pleasence, James Coburn, usw. In diesem Film stimmt einfach alles. Die Schauspieler haben sichtlich Spaß an ihren Rollen und so ist der Film über die komplette Laufzeit spannend, interessant und unterhaltsam. Die erste Filmhälfte sorgt auch für den einen oder anderen Lacher, allen voran Steve McQueen und James Garner. Spätestens als der Ausbruch ansteht, wird auch die Handlung ernster, mit zuweilen tragischen Momenten.
Kurzum: "Gesprengte Ketten" ist trotz seines Alters (Produktionsjahr 1963) ein zeitlos guter, unterhaltender Film den man einfach mal gesehen haben sollte - 5 Sterne.
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am 2. November 2004
Über den Inhalt des Film braucht man nicht mehr viel sagen, da er ja schon zig mal im TV lief,
allierte Kriegsgefangene brechen aus einem ausbruchsicheren Lager aus mit teilweise tragischen Ende.
Was bietet die DVD:
Der Film ist ein paar Minuten länger als die TV-Version, beinhaltet kleine Szenen die wohl
auf Grund der Länge des Filmes dem Cut zum Opfer fielen, was aber auch nicht wirklich tragisch war.
Der Sound ist überarbeitet in 5.1 was natürlich super ist da man 1963 noch kein Dolby kannte ;o).
Die Sprachen Deutsch / Englisch bietet zu dem noch den Genuss der org. Stimmen von Steve McQueen und all den anderen Stars zur Freude der Orginal-Gucker.
Die Farben sind wohl auch ein bissel bearbeitet worden, was dem Film nicht geschadet hat und das Kinovergnügen abrundet.
Man glaubt kaum das der Film schon über 40 Jahre alt ist.
Auf der zweiten DVD befinden sich eine Reihe von Dokumentationen und Interviews zum Film und zur wahren Geschichten, leider nur in Englisch
aber mit deutschen Untertiteln, sowie Kino-Trailer und Bild-Galerie. Schön gerade mal bei so einem Epos, mehr über den Film und seine Geschichte zu erfahren.
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am 30. Oktober 2002
Einer der, wenn nicht sogar der beste Gefangenenfilm über WWII. Mit einer in ähnlichen Filmen kaum erreichten Mischung aus Spannung, Dramatik, Realitätstreue und Situationskomik versteht es „Gesprengte Ketten" spannend die wirkliche Geschichte von allierten Kriegsgefangen in einem deutschen Lager und deren Ausbruch zu erzählen.
Legendär und facettenreich gespielt ist die Rolle von Steve McQueen als aufmüpfiger US-Hotshot-Pilot. Aufmüpfig nicht nur gegenüber dem deutschen Lagerkomandanten von Luger (Bunker!), auch in der Abwägung von persönlichen, eigennützigen Interessen gegenüber der Gruppe der anderen Gefangenen unter deren englischer Führung, die Ausbruchstunnels für viele andere Soldaten erbaut werden. - Zum Lachen komisch ist der Charakter von Donald Pleasence. Man fragt sich hier eigentlich nur, wie dieser liebe, nette, unpolitische Mensch in die Kriegwirren hineingezogen werden konnte (aber auch das war wahrscheinlich eines der persönlichen Schicksale zu der Zeit). Selbst eine unterschwellige Antiphatie oder zumindest ein gewisse Reserviertheit zwischen den amerikanischen und den englischen Kriegsgefangenen ist wunderbar und mit einem Augenzwinkern herausgespielt (Feier zum Unabhängigkeitstag).
Ein unvergleichlicher Running-Gag über den gesamten Film hinweg ist die „Freundschaft" zwischen James Garner und dem deutschen Lagersoldaten „Ab an die Ostfront"-Werner. Bereits zu Anfang des Films wird dies begründet und zieht sich durch den gesamten Film. Glücklicherweise wird hier nicht der deutsche Soldat als entweder total naiv oder strikt pedantisch, super akkurat oder komplett Nazi-treu dargestellt. Er ist einfach nur angenehm menschlich.
Der Film verliert nie seinen ernsten Hintergrund des zweiten Weltkrieges und des Aubruches sowie der „auf der Flucht" erschossenen Aliierten. Er stellt auch sehr gut die Menschlichkeit der deutschen Bewacher, allen voran den Zwiespalt von von Lugers dar. Es gibt einige Moment, die die Ernsthaftigkeit der Lage und der Gefangenen bzw. der Ausbrecher widergeben. Den Film machen vor allem die episodenhaften Erzählungen der einzelnen Schicksale der Ausbrecher auf ihrem Weg in das vermeintlich sichere Ausland spannend (einzigartig Steve McQueen's Flucht auf dem Motorrad und sein Versuch sich mit einem Motorrad-Sprung in die Schweiz zu retten). So wird der Film nie langweilig oder zäh.
"Gesprengte Ketten" ist zwar nicht unbedingt zum Weinen geeignet aber hier und da muß man doch einige Male schlucken. Und man freut sich für jeden einzelnen der Ausbrecher, der es dann doch bis ins rettende Ausland schafft und nicht wie die vielen anderen wieder geschnappt wurde.
In Summe ein hochkarätig besetzter Film, der seines gleichen sucht. Die Liste der Schauspieler liest sich wie das „Who-is-who" der Filmbranche in den Sechzigern. Unnötig, hier die Namensliste der Schauspieler aufzuzählen, es sind zu viele sehr gute Schauspieler dabei. Der Unterschied zu anderen top-besetzten Filmen ist hier, das sich jeder der Akteure sich nicht unter Wert verkauft. Jeder der „Super-Stars" spielt seine Rolle bemerkenswert glaubwürdig, und sei sie auch noch so klein.
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TOP 1000 REZENSENTam 12. Februar 2014
Manche Filme mögen ihre kleinen oder auch großen Fehler haben, und man ist trotzdem geneigt, sie sich immer mal wieder anzuschauen, gleichen sie doch einem Ausflug in die Vergangenheit – etwa die eigene Kindheit, in der man sie mit glühenden Wangen vor dem Fernseher verfolgte. Für mich ist einer dieser leicht fehlerhaften, aber unwiderruflich liebgewonnen Filme John Sturges‘ „The Great Escape“ aus dem Jahre 1963, der – auf Basis wahrer Begebenheiten – von einem Massenausbruch britischer und amerikanischer Offiziere aus einem deutschen Kriegsgefangenenlager berichtet.

Zu sagen, es stimme einfach alles an diesem Film, wäre sicherlich eine große Übertreibung, denn ein paar Punkte gibt es da wohl doch zu bekritteln. Zum einen will es mir scheinen, daß der Film nach dem Ausbruch der 78 (?) Gefangenen und seiner Entscheidung, das Schicksal der einzelnen Ausbrecher individuell zu verfolgen, ein wenig an Struktur verliert und sich zu verzetteln droht, doch gibt es auch hier noch viele Szenen – u.a. Steve McQueens grandiose Motorradflucht –, die für manche Orientierungslosigkeit entschädigen. Viel unglücklicher finde ich die von „The Great Escape“ vorgenommene anfängliche Verquickung von komödiantischen und tragischen Elementen. So hat man insbesondere in der ersten Stunde aufgrund des fast jovialen Katz-und-Maus-Spiels zwischen den Gefangenen und ihren Bewachern, eher den Eindruck, eine Folge der Sitcom „Hogan’s Heroes“ zu verfolgen, für die ich mich, ehrlich gesagt, nie so richtig erwärmen konnte. Da werden Strafgefangene von der Flucht abgehalten, und dann sagt ihnen der diensthabende Offizier, daß er sie diesmal noch nicht bestrafen werde, da es ja schließlich ihr erster Tag im Lager sei. Das erinnerte mich ein bißchen an „The Simpsons“, genauer an die Episode „Simpson Tide“, in der Homer dem Rauswurf durch Mr. Burns nach einem groben Verstoß gegen die Sicherheitsvorkehrungen des Atomkraftwerks nur dadurch entkommen konnte, indem er seinem Boß gegenüber behauptet, heute sei doch sein erster Tag auf der Arbeit. Insgesamt gleichen in der ersten Stunde dieses Filmes die Ausbruchversuche und die Reaktionen der Bewacher somit eher dem gängigen Muster jener albernen Lausbubengeschichten à la „Die Lümmel von der ersten Bank“ mit Hansi Kraus als Pepe Nietnagel, und es hätte hier nur noch Theo Lingen als General-Feldmarschall von Taft gefehlt, um den Eindruck zu vervollständigen.

Dem generellen Vorwurf, daß die Deutschen hier verharmlosend dargestellt würden, vermag ich mich hingegen nicht anzuschließen, denn die Gestapo erscheint ja schon als die verbrecherische Vereinigung, die sie war, und die Figur des Lagerkommandanten von Luger (Hannes Messemer) – man achte einmal darauf, wie provokant lange er die Erwiderung des Hitlergrußes durch den SS-Mann hinauszögert, indem er umständlich zunächst die Dokumente siegelt – basiert auf dem Obersten Friedrich-Wilhelm von Lindeiner-Wildau, der das wirkliche Gefangenenlager, in dem der Ausbruch stattfand, geleitet hat und der sich durch seine faire Behandlung der Gefangenen ihren Respekt erwarb, so daß es letztlich ihre Aussagen waren, die ihn vor einer Hinrichtung als Kriegsverbrecher bewahrten. Von Lindeiner-Wildau starb übrigens wenige Monate, bevor „The Great Escape“ in die Kinos kam.

Manche Zuschauer beklagen sich darüber, daß „The Great Escape“ Längen habe, doch möchte ich – ungeachtet der Zerfaserung der Handlung am Ende – eigentlich keine einzige Filmminute missen, denn wie schon in „The Magnificent Seven“ (1960) und später auch in seinem letzten Film „The Eagle Has Landed“ (1970) gelingt es John Sturges, eine Handvoll wahrer Männer vor die Kamera zu holen, denen man gern beim Austüfteln ihres Planes und seiner Durchführung zusieht. An vorderster Stelle steht hier sicherlich der unvergleichliche Steve „King of Cool“ McQueen als „The Cooler King“ Hilts, der sich seine spätere Fahrt auf dem Motorrad eigens als Bedingung für seine Teilnahme an dem Film ausbedungen haben soll. Man denke nur mal an sein unverschämtes und unnachahmliches Grinsen, mit dem er seine Widersacher reizt und seinen coolen Spruch „You’ll still be here when I get out?“, mit dem er auf den durch von Luger verhängten zwanzigtägigen Arrest reagiert. Aber auch die Gesichter von Charles Bronson als Danny, James Coburn als Sedgwick, James Garner als Hendley, Richard Attenborough als Bartlett, der als Kopf des Ausbruchplans fungiert, und Gordon Jackson, der für mich immer der ehrenwerte Mr. Hudson der Bellamys bleiben wird, runden den Film ab und sorgen dafür, daß es niemals langweilig wird. Zudem bekommen die Ereignisse im Lager trotz ihres anfänglichen Klamauks nach und nach die nötige Tiefe, um uns mit den Figuren mitfühlen zu lassen. Da ist zum Beispiel der Tunnelexperte Ives (Angus Lennie), dessen Selbstmord im Stacheldraht eine eindringliche Metapher für die Situation der Eingesperrten wird. Besonders rührend ist auch die Freundschaft zwischen Henderson und dem Dokumentenfälscher Blythe (Donald Pleasance), der nach und nach erblindet nur durch Hendersons Vermittlung weiterhin an der Flucht teilnehmen darf.

Nicht zu vergessen ist dann auch noch die unverwechselbare Titelmusik, der „Grand Escape March“ von Elmer Bernstein, der – ebenso wie die codierten Warnsignale – Eingang in die Simpsons-Episode „A Streetcar Named Marge“ gefunden hat, wie auch bei den Simpsons, wann immer eine der Figuren eingesperrt wird oder auf etwas warten muß, man sicher sein kann, daß diese einen Baseball hervorholt und ihn in regelmäßigem Rthythmus gegen Wand und Boden ihrer Zelle prallen läßt, bevor sie ihn wieder auffängt. So zeigen denn schon diese wenigen Querverweise auf eine der wohl erfolgreichsten amerikanischen Serien, daß „The Great Escape“ auch noch nach Jahrzehnten einer ganzen Menge an Mitgliedern meiner Generation in den Köpfen herumspukt.

Und das, ungeachtet seiner oben angeführten Schwächen, völlig zu recht!
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Die Rezension bezieht sich auf den Film.
Originaltitel: The Great Escape. Deutscher Titel: Gesprengte Ketten
Produktionsland: USA. Premiere: 1963
Mit: Steve McQueen, James Garner, Richard Attenborough, Charles Bronson, James Coburn, James Donald, Gordon Jackson, Donald Pleasence, David McCallum, Hannes Messemer u.v.A.
Musik: Elmer Bernstein. Regie: John Sturges
Genre: Kriegsfilm
Handlung: 2.Weltkrieg 1944. Der Handlung liegt eine wahre Begebenheit zugrunde. Der Film handelt vom Ausbruch alliierter gefangener Soldaten aus einem deutschen Lager in Sagan (Polen). Diese Soldaten werden am Anfang des Films interniert in ein eigens für sie errichtetes Speziallager, weil sie allesamt bei mehreren Ausbruchsversuchen erwischt und gestellt wurden und somit als unbelehrbar gelten. Die Riege großer Schauspieler macht sich sofort an den Plan eines gewagten und gewaltigen Massenausbruchs. Natürlich befinden sich unter den unverbrüchlichen Ausbruchsspezialisten die besten Experten bezüglich Graben, Ausführung, Fälschung oder Besorgung von notwendigem Material. Die Bündelung der Experten in ein spezielles Lager ist von daher eher eine schlechte Entscheidung gewesen, welche den Gefangenen erst die Möglichkeit gab, gemeinsam ein optimales Fluchtszenario vorzubereiten und auszuführen. Der Ausbruch gelingt zwar, wird jedoch gleichzeitig entdeckt, wodurch nur ein Teil der Gefangenen ausbricht. Es beginnt eine gnadenlose Hetzjagd, die mit der Gefangennahme der meisten Soldaten endet. Nur ganz Wenigen gelingt die Flucht in die Freiheit. Trotz vieler Todesopfer am Ende wird ein Hauptzweck des Ausbruchs jedoch dennoch erreicht: die Bindung eines großen Teils der deutschen Armee zum Zwecke der Findung der Flüchtenden und infolgedessen eine passive Unterstützung der alliierten Kampfverbände in der entscheidenden Kriegsphase. Das ist gewiss ein hervorragender Kriegsfilm, spannend, dramatisch, mit beeindruckender Action. Nichtsdestotrotz sollte man bei dem Streifen eine gewisse Aalglattheit nicht übersehen. Die deutsche Lagerleitung wird äußerst naiv dargestellt, erscheint leicht überwindbar, manche Einzelausbrüche zu unglaubwürdig. Trotzdem erhält der Film eine solide Linie, die ihm nicht absprechbar ist. In der Summe eine befriedigende filmische Leistung, vor allem in der schauspielerischen Darstellung, obwohl manche Charaktere überzeichnet cool erscheinen. John Sturges, der wie in die Glorreichen Sieben Steve McQueen, Charles Bronson und James Coburn einsetzte, vermag auch in diesem Film den Charakteren vielseitiges Profil einzuhauchen. Auch Elmer Bernstein ist wieder mit dabei, begleitend mit seiner markigen Musik die Helden in ihrem Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit.
Mladen Kosar
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TOP 500 REZENSENTam 30. Dezember 2010
Wie viele Kriegsfilme der 60er und 70er, z.B. "Der längste Tag" oder "Die Brücke von Arnheim", liest sich auch hier die Besetzung wie das Who's Who des damaligen Hollywood. Steve McQueen ("Die glorreichen Sieben"), James Garner ("Detektiv Rockford"), Richard Attenborough ("Jurassic Park"), Charles Bronson ("Spiel mir das Lied vom Tod"), Donald Pleasence ("Halloween"), James Coburn ("Der Flug des Adlers"), David McCallum ("Solo für Uncle"), Gordon Jackson ("Die Profis").
Wie die Musik zu "Die Brücke am Kwai", vermag Elmer Bersteins Eröffnungsmusik zu "Gesprengte Ketten" den Eindruck zu vermitteln, dass der Film nicht ganz so trüb rüber kommt. Doch wenn man das Lager erstmals sieht und Fluchtversuche anstehen, hat die Musik auch mal was bedrohliches und spannendes.
Und genau diesen Mix hält der Film auch komplett durch. Eine clever durchdachte Story, die Schritt für Schritt die Fluchtvorbereitungen zeigt, eingebettet in den Humor, der für viel Unterhaltungswert sorgt, ebenso die Spielfreude der Stars, aber eingestreut dramaturgische Highlights und Spannungsspitzen, Fehlschläge der Fluchtvorbereitungen, erinnern stets daran, dass sich die Gefangenen in einem ständigen Psychoduell mit den Deutschen befinden und was ein Entdecktwerden hieße. So wirken auch kompromisslose Szenen, wie etwa, wenn einer einen Lagerkoller bekommt, über den Zaun klettern will und erschossen wird, stets glaubwürdig, ebenso wie der kompromisslose Ausgang der Flucht für die meisten.
Zur Glaubwürdigkeit, bzw. der glaubwürdigen Umsetzung der realen Ereignisse, dürfte hier auch beigetragen haben, dass Drehbuchautor James Clavell (Autor der Romane "Shogun" und "Noble House") selbst Erfahrungen aus einer Kriegsgefangenschaft einbringen konnte, die er zuvor aber auch in seinem Roman "Rattenkönig" verarbeitete.
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am 31. Januar 2012
Im Urlaub in England sah ich 2008 im Fernsehen die Quizshow "The weakest link" in der wirklich die Frage kam: Wie heißen die drei Fluchttunnel in dem Film "The great escape"; Und die Antwort wurde wirklich korrekt gegeben: "Tom, Dick and Harry" ...falls sie also mal in die Verlegenheit kommen ;-)
Jedenfalls zeigt es den Stellenwert des Films: Wahrscheinlich zeigt ihn die BBC bei jedem 2ten D-Day.
Er beruht auf einer wahren Begebenheit. Nur war das echte Lager nahe Berlin und die Flucht fand im März '44 statt.
Wie bei Kriegsfilmen üblich, spielt das halbe Hollywood mit, auch die Nebenrollen sind erstklassig besetzt.
Steve McQueen ist sicher die Hauptfigur. Als US-Hotshot-Pilot ist er nicht nur ein Träger der Flucht und Antagonist der deutschen Lagerbesatzung sondern auch humorvoller Gegenspieler der Briten im Lager.
Lord Richard Attenborough (ja der Alte aus Jurassic Park) ist der große Ausbruchsleiter und Verantwortliche, James Garner, James Coburn, Charles Bronson sind im inneren Kreis der Fluchtspezialisten - Donald Pleasance, der im Krieg zuerst verweigerte, sich dann als Bomberpilot meldete und wirklich über Deutschland abgeschossen wurde und in ein Lager kam, spielt in unglaublich tragikomischer Weise den Fälscher.
Kurz und bündig: es gibt keine Fehlbesetzung - alle sind überzeugend glaubwürdig und gut besetzt.
Drehbuch und Regie: sehr gut, es beginnt im kleinen, erste Ausbruchsversuche scheitern, mit dem Erscheinen von Attenborough im Lager nimmt das ganze Plan und Geschwindigkeit auf - und Tom, Dick und Harry übernehmen ihre Hauptrolle.
Bevor der Filmmittelteil aus Ausweise klauen und fälschen, Erde verstecken und Holz aus allem rausnehmen und in die Tunnel schaffen zu sehr in Richtung Lausbubenstück abgleitet, erinnern tragische Einzelschicksale, das das kein Spass war.
Dann der große Ausbruch und eine rasante und intelligent gemachte Verfolgungsjagd der einzelnen Soldaten, die in Kleinstgruppen oder allein seltsame und tragische Schicksale erleiden - den Schluß will ich nicht verraten, aber wie gesagt: das war kein Spass - obwohl der Film als ganzes natürlich großes Kino und in dem Sinn auch unterhaltsam ist.
Ich habe irgendwo mal die Info aufgeschnappt, dass die britischen Bomberpiloten die Waffengattung mit der höchsten Verlustrate im ganzen zweiten Weltkrieg war - sogar höher als der deutschen U-Bootfahrer - nach dem Film versteht man zumindest, wie hoch Motivation und Kampfgeist bei den Fliegern des Landes gewesen sein müssen, das in der "Battle of Britain" ganz allein gegen Hitler aushielt.
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am 21. August 2007
Respekt, was für diesen Preis von MGM als sog."Gold"-Edition für kleinen Preis hier angeboten wird, kann sich absolut sehen lassen. Zum einen natürlich der Hauptfilm, gespickt mit Weltstars ( James Garner, Steve McQueen, Donald Pleasance etc.) um den Ausbruch von allierten P.O.W`s aus einem deutschen Gefangenenlager. Handwerklich absolut brilliant umgesetzt, keine Minute kommt langeweile auf, da die Inszenierung absolut dicht und stimmig ist. Auch das Bonus-Material auf Disc 2 ist diesmal interessant ( was normalerweise absolut nicht der Fall ist..), Interviews und Dokumentationen über den "realen" Ausbruch, ebenfalls gut umgesetzt. Insgesamt also ein tolles Stück Filmgeschichte, sollte in keiner gut sortierten Video(Dvd)-thek fehlen.
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am 19. April 2015
Das Schlachten, das Grauen und der Terror des 2. Weltkriegs sind schon einige Zeit im Gange, als die Machthaber des Nazi-Regimes beschliessen, dass die schlimmsten Ausbrecher aus verschiedenen Kriegsgefangenenlagern zusammengelegt werden sollen. Dazu gehören vor allem Angehörige der Königlich-britischen Armee. Kurz nachdem man sie in das eigens dafür gebaute Lager gekarrt hat, stossen auch Neulinge dazu, darunter Hilts (Steve McQueen), einer von wenigen Amerikanern, später folgt der Brite Bartlett (Richard Attenborough), der schon in anderen Lagern Fluchtversuche geplant und durchgeführt hat und deshalb „Big X“ genannt wird. Solches plant Bartlett auch im neuen Lager. Dafür haben er und der Informationschef MacDonald (Gordon Jackson) die Unterstützung des ranghöchsten britischen Offiziers Ramsey (James Donald). Ihnen geht es nicht nur darum, möglichst vielen ihrer Männer zur Freiheit zu verhelfen und den Deutschen eins auszuwischen, sondern auch die Nazi-Truppen mit dem Betrieb im Lager aufzuhalten und sie so am Kampf an der Front hindern zu können. Über die Pläne ist Hilts oft nicht informiert, denn er provoziert immer wieder die Bewacher und sorgt so dafür, dass man ihn im Bunker einsperrt. Für die britischen Offiziere hat das den Vorteil, dass es im Lager nicht zu ruhig, was die Nazis auch misstrauisch machen könnte. Der Plan von Bartlett ist bestechend. Man baut nämlich heimlich gleich an drei Fluchttunnels, sodass man Ersatz hat, wenn die Nazis einen entdecken sollten. Die Gefangenen verfügen über einige Spezialisten. Einer, Blythe, der Fälscher (Donald Pleasence), kann gut Dokumente fälschen, ein anderer (Robert Desmond) ist ein begabter Schneider, wieder ein anderer, der Amerikaner Hendley (James Garner), kann prima organisieren und den deutschen Wachsoldaten Werner (Robert Graf) bestechen. Dann braucht es natürlich handwerklich begabte wie den Polen Danny (Charles Bronson), die mit dem beschwerlichen Tunnelbau beauftragt sind, oder den Tüftler Ashley-Pitt (David McCallum). Bald haben die Briten ein ausgeklügeltes Tarn- und Warnsystem aufgebaut, das mithilft, die Tunnelbauaktivitäten zu verheimlichen. Einmal wird zwar ein Tunnel entdeckt, doch das Ausmass an Bestrafung hält sich in Grenzen, denn Lagerkommandant von Luger (Hannes Messemer) ist gerade so linientreu, wie er eben sein muss, um beim Regime nicht in Ungnade zu fallen. Später können die Arbeiten am Tunnel auf den geplanten Zeitpunkt hin beendet werden. Die gefälschten Dokumente sind nämlich mit Datumsangaben versehen und können nicht beliebig verwendet werden. In der entscheidenden Nacht tut sich einiges. Man merkt, dass der Fluchttunnel einige Meter zu kurz ist und nicht im nahen Wald endet, sondern kurz davor auf einer Wiese, aber immerhin ausserhalb des üblicherweise durch Scheinwerfer abgedeckten Gebietes. Weil man an das Datum gebunden ist, lässt man die grosse Flucht trotzdem stattfinden. Eine ganze Reihe Männer kann entkommen und ein Fliegeralarm, der allgemeine Verdunkelung des Gebiets erfordert, hilft ihnen zusätzlich, wenn auch nur für eine kurze Zeit. Dann fährt man wie gehabt fort. Schliesslich werden die Wächter wegen eines Missgeschicks eines Flüchtenden auf den Vorgang aufmerksam. Von ursprünglich geplanten 250 können immerhin gut 70 fliehen. Aber die Flucht aus dem Lager ist erst der Anfang eines beschwerlichen Weges.
Regisseur und Produzent John Sturges hat mit „The Great Escape“ (United Artists, 1963) einen sehr bemerkenswerten Kriegsgefangenenfilm gemacht, der sich auch heutzutage noch einiger Beliebtheit erfreut. Wenige Jahre nach den „Glorreichen Sieben“ und mit einer kleinen Anzahl an weniger bekannten Filmen dazwischen, konnte er einige wichtige Mitglieder des „Sieben“-Teams wieder für dieses Projekt verpflichten. Vor der Kamera sind wieder Steve McQueen, James Coburn und Charles Bronson dabei, seit den „Sieben“ allesamt etwas bekannter als zuvor. Ergänzt wird die eindrückliche Besetzung durch einige britische Darsteller, die bis dahin vor allem dem einheimischen Publikum bekannt waren, aber dann mit diesem Film auch international zu Ansehen kamen. Auch die Deutschen Darsteller wurden sehr gekonnt ausgewählt und machen ihre Sache sehr gut. Wie so oft bei John Sturges sind die Figuren sehr eigenständig und individuell gehalten; so bildet dann jeder ein überzeugendes Mitglied des Ensembles. Überzeugend ist auch die Umgebung des Films, die man nach Angaben von früheren Kriegsgefangenen in und um die Bavaria-Studios erstellte. Der Film lebt aber nicht nur von der Spannung, den tollen Schauspielern, der für Hollywood-Verhältnisse grossen Authentizität und der passenden Umgebung, sondern auch von der gekonnten Erzählweise, die ein gutes Verhältnis findet zwischen ernsten und humorvolleren Szenen. Bemerkenswert ist auch, dass Steve McQueen, der eigentliche Hauptdarsteller in der ersten Filmhälfte nur einige kürzere Auftritte hat; bei der Flucht ist er dann relativ oft zu sehen. Er und James Coburn arbeiteten hier schon zum dritten Mal zusammen, nach dem bereits angesprochenen „Die glorreichen Sieben“ und dem sehr empfehlenswerten Don-Siegel-Kriegsfilm „Hell is for Heroes – Die ins Gras beissen“. Inhaltlich könnte man dem Film „Gesprengte Ketten“ allenfalls eine Tendenz zur Verharmlosung vorhalten, allerdings kann das auch zum Konzept gehören, denn wenige Jahre zuvor gab es ja „Die Brücke am Kwai“, und dort sind die britischen Kriegsgefangenen bekanntlich härter angefasst worden. Insgesamt ist es hier ein sehr gelungener Film, der für einen Kriegsfilm mit relativ wenig Gewalt auskommt. Und vor allem kommt der Film gut über seine beachtliche Laufzeit, ohne jemals langweilig zu werden.
Die „Special Edition“-Ausgabe der MGM-DVD ist eine sehr empfehlenswerte Edition. Auf der Hauptfilm-Disc gibt es den 165 Minuten langen Film (der Umschlag verspricht ein paar Minuten zu viel) in einem ansprechenden Breitbildformat 2,35:1 (16:9-anamorph), bei dem die Bildqualität mal mehr, mal weniger überzeugt. Noch etwas mehr Sorgfalt bei der Bildbearbeitung, besonders bei Überblendungen, und dafür das UA-Logo drin lassen wäre hier der Königsweg gewesen. Der Ton in Dolby Digital 5.1 auf Englisch und Deutsch ist dafür ganz gut. Untertitel zum Film liegen ebenfalls in diesen beiden Sprachen vor. Fehlen tun diese leider bei der Kommentar-Tonspur. Bei dieser handelt es sich nicht um einen Audiokommentar im konventionellen Sinn, sondern um eine moderierte Montage von Audiodokumenten mit einer ganzen Reihe von Leuten, die damals am Film mitwirkten oder einen besonderen Bezug dazu haben. Dieser Zusammenschnitt ist natürlich komplett auf Englisch, und es sind nicht alle Sprecher gleich gut verständlich, aber sie haben viel Hilfreiches und Unterhaltsames zu erzählen; umso bedauerlicher, dass die Untertitel dazu fehlen. Bei der Bonus-Disc stellt sich die Untertitel-Problematik nicht, denn zu den durchweg englischsprachigen Beiträgen lassen sich wahlweise deutsche, englische oder spanische Untertitel aktivieren. Zunächst gibt es einen 51 Minuten langen Beitrag über die historischen Ereignisse, die als Vorlage für den Film dienten. Er setzt sich aus Zeitzeugen-Interviews, Archivmaterial und etlichen nachgestellten Szenen zusammen. Trotz etlicher Parallelen wird allerdings ein expliziter Bezug zum Spielfilm nicht hergestellt. Ergänzt wird dieser Beitrag durch einen 10-minütigen Zusatz mit weiteren Interview-Sequenzen. Die Herstellung des Films und seine Bezüge und Abweichungen zu den historischen Ereignissen werden in einer 46 Minuten langen Dokumentation beleuchtet, die auf 7 einzeln abzuspielende Sequenzen aufgeteilt ist. Darin kommen einige der damals Beteiligten zu Wort, oder Leute, die mit ihnen zu tun hatten. Darüber hinaus gibt es einen 25 Minuten langen Beitrag über einen tatsächlichen Ausbrecher aus einem Kriegsgefangenenlager. Einiges von dem, was er erlebte, wurde dann in die Rolle von Steve McQueen eingearbeitet. Abgerundet wird das Programm durch Beiträge ohne Untertitel. Das ist zunächst der englische Trailer, dann 13 meist kurze Bildergalerien von insgesamt gut 4 Minuten Dauer mit jeweils einer Infotexttafel. Fazit: der Film ist grandios. Die Edition ist mit Ausnahme von ein paar Unzulänglichkeiten bei der Hauptfilm-Disc gelungen. Das reicht für vier von fünf Klopfzeichen und eine lange, aber hoffnungsvolle Bootsfahrt.
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am 20. Oktober 2014
THE GREAT ESCAPE [1963] [50th Anniversary Edition] [Limited Edition SteelBook] [Blu-ray] [UK Release] The Great Adventure! The Great Entertainment!

In 1943, the Germans opened Stalag Luft III, a maximum-security prisoner-of-war camp designed to hold even the craftiest escape artists. In doing so, however, the Nazis unwittingly assembled the finest escape team in military history and were brilliantly portrayed here by Steve McQueen, James Garner, Charles Bronson and James Coburn who worked on what, became the largest prison breakout ever attempted. One of the most ingenious and suspenseful adventure films of all time, ‘The Great Escape’ is a masterful collaboration between director John Sturges [The Magnificent Seven], screenwriters James Clavell [Shogun] and W.R. Burnett [Little Caesar]. Furthermore, Elmer Bernstein's brilliant classic film score has rarely sounded better. Backed up by an interesting package of extra features, ‘The Great Escape’ Blu-ray is a fittingly strong disc for an excellent piece of cinema.

FILM FACT: Awards and Honours: Academy Awards®: Nominated: Film Editing for Ferris Webster. Golden Globe® Award: Nominated: Best Picture. Winner Moscow International Film Festival: Win: Best Actor for Steve McQueen. Nominated: Grand Prix for John Sturges. National Board of Review: Selected: Top Ten Films of Year. Writers Guild of America: Nominated: Best Written American Drama for James Clavell and W.R. Burnett for Screenplay Adaptation. The film had its Royal World Premiere at the Odeon Leicester Square in London's West End on 20 June 1963.

Cast: Steve McQueen, James Garner, Sir Richard Attenborough, James Donald, Charles Bronson, Donald Pleasence, James Coburn, Hannes Messemer, David McCallum, Gordon Jackson, John Leyton, Angus Lennie, Nigel Stock, Robert Graf, Jud Taylor, Hans Reiser, Harry Riebauer, William Russell, Robert Freitag, Ulrich Beiger, George Mikell, Lawrence Montaigne, Robert Desmond, Til Kiwe, Heinz Weiss, Tom Adams, Karl-Otto Alberty, Arthur Atkinson (uncredited) and William Hoehne Jr. (uncredited)

Director: John Sturges

Producers: James Clavell (uncredited), John Sturges and Walter Mirisch (uncredited)

Screenplay: James Clavell, W. R. Burnett and Paul Brickhill (book)

Composer: Elmer Bernstein

Cinematography: Daniel L. Fapp

Aspect Ratio: 2.35:1

Audio: English: 5.1 DTS-HD Master Audio, French: 5.1 DTS-HD, German: 5.1 DTS-HD, Italian: 5.1 DTS-HD, Spanish: 5.1 DTS-HD, Polish: 5.1 Dolby Digital, Spanish: Dolby Digital Mono and Japanese: DTS-HD Master Audio Mono

Subtitles: English SDH, French, Spanish, Portuguese, Japanese, German, Cantonese, Czech, Dutch, Greek, Italian, Korean, Mandarin (Traditional), Polish and Thai

Running Time: 172 minutes

Region: All Regions

Number of discs: 1

Studio: 20th Century Fox / Metro-Goldwyn-Mayer

Andrew's Blu-ray Review: With a story based on an actual POW breakout in 1943 wartime Germany, director John Sturges brought to audiences The Great Escape, a 1963 box office smash that has since joined the ranks of other POW classics, such as ‘Grand Illusion’ [1937] and ‘The Bridge On the River Kwai’ [1957]. While the film was blessed with a cast that boasted some of the best actors working in the movies, none was hotter than Steve McQueen, who had the starring role as the camp cynic and American rebel, "Cooler King" Hilts. In less flashy roles, James Garner and Donald Pleasance provide strong dramatic support as cellmates who attempt an equally daring escape from the camp.

Fifty years after the release of the iconic 1963 World War II POW film ‘The Great Escape’ which permanently etched the rebellious screen image of Steve McQueen in moviegoers' heads, it is still easy to see why this film was so revered back in its day. Director/Producer John Sturges (who also did ‘The Magnificent Seven’) epic adventure film is nearly three hours long and sometimes it feels that way, but its underdog mentality and triumph-of-the-spirit narrative make it virtually irresistible. The stunning new Blu-ray 50th Anniversary Edition Limited Edition Steelbook presentation, featuring all of the insightful extra features from the 2004 two-disc Collector's Edition DVD set, plus other extra Documentaries.

The setup is brilliant in its simplicity and surprising ultimately in how tragic it can be. Nazis have rounded up all of their Allied problem prisoners into one prison camp, including US Air Force Captain Steve McQueen, Royal Air Force officers James Garner, Charles Bronson, Richard Attenborough, Donald Pleasence, and Royal Australian Air Force officer James Coburn. The idea is that they will all be held under the strictest security possible, but inadvertently, this also means all the best escapists are in one spot.

Adapted from the nonfiction book by Paul Brickhill about a 1944 escape, the characters in the film are composites of the ones in the book. This is startling because one of the things that the screenplay which was written by James Clavell and W.R. Burnett, gets so right is the characters. If a film like this were filmed today, perhaps it would ramp up the action and leave some of the rousing character development on the cutting room floor, but John Sturges employs classic Hollywood film language and takes time with his ensemble to this story. Each group of characters get their own riveting planning sequences, all skilfully told. This is one "heist" film where knowing the details of how the escape is supposed to go down before it happens only strengthens the suspense further, especially when things go wrong. Steve McQueen infamous motorcycle chase scene, which also gives the film its defining moment, is its own mini-chapter, and it's still exciting as hell.

Of course, this all leads up to the big event, but ‘The Great Escape’ has one more trick up its sleeve. Following the events of the escape itself play out, the film continues and takes on a more sombre tone. After all the time invested in the story of the POWs and all their careful planning, the straightforward storytelling takes on a cumulative and emotionally resonant tone.

Surprisingly, ‘The Great Escape’ went virtually ignored at OSCAR® time except for a sole nomination for Best Editing. What about a special award for Best Stunts? Or how about Best Picture, Best Director, or Best Music Score? The latter, by Elmer Bernstein, cleverly weaves together military marches, taut suspense music, and a title tune you can whistle. Instead, the Academy nominated the scores for ‘Cleopatra,’ ‘55 Days at Peking,’ ‘How the West Was Won,’ ‘It's a Mad, Mad, Mad, Mad World’ and ‘Tom Jones,’ with the latter winning for composer John Addison.

Blu-ray Video Quality – The transfer seems to be relatively new for an M-G-M catalogue property, likely made a few years ago. The transfer has likely been long-pass/low-pass filtered, stripping out some level of resolution. ‘The Great Escape’ 1080p encoded image is very reasonable for its age, especially if people who look after the negatives do not treat it with some respect, but it’s certainly not a true film-like experience as it was seen in cinemas on its first release. There is also some visible sharpening, which does give the image more dimensionality and depth than I expected on Blu-ray. They also seem to have tweaked the colour timing, enhancing contrast and dialling up the greens. Those moves improve the film’s appearance from what I’ve seen of it before in prior incarnations, appearing washed-out and lifeless on the inferior DVD release. I would call this 1080p image very watchable, despite its age, with considerable room for improvement, if they had handled the digital tinkering with more grace.

Blu-ray Audio Quality – According to IMDb ‘The Great Escape’ was initially released to cinemas in both Mono and four-track stereo. Previous iterations on inferior DVD discs have run the gamut. M-G-M's initial release in 1998 offered a stereo track in Dolby Digital. It’s more elaborate "collector's edition" six years later offered a choice between 5.1 and mono tracks, also in Dolby Digital. The Blu-ray offers a single option in English 5.1 DTS-HD Master Audio (along with numerous tracks dubbed in other languages). The mix for this track is presumably the same as that offered on the 2004 inferior DVD and is probably based on the four-track stereo source. From the opening bars of Elmer Bernstein's memorable score, the Blu-ray's track reveals very good dynamic range for a recording of this vintage, with excellent bass extension that supplies genuine punch to the martial beat of the bass drums. The dialogue with its variety of accents and intonations is distinct and crisp, and the sense of stereo separation is often helpful when multiple characters are arrayed across the screen. Signature effects like the roar of Hilts's motorcycle or the bounce of his baseball register with the necessary impact, and the sounds of camp life are both legitimate and clandestine and punctuate the action as necessary. While it would be a stretch to claim that the track creates a surround field comparable to what one might expect from a contemporary mix, the sound editing is sufficiently detailed and the reproduction of sufficient quality to more than make up for the lack of rear channel activity.

Blu-ray Special Features and Extras:

1974 Audio Commentary with Director John Sturges, Cast and Crew interviews: This isn't so much a commentary, it is more like a series of interviews edited together. The interviews were done by Steven Jay Rubin, director and co-writer of the documentary, "Return to The Great Escape" which is also included and listed below, who serves as a sort of moderator. Steven Jay Rubin also provides additional commentary, derived from his book Combat Films: American Realism, 1945-1970. The following is a list of the commentary participants: John Sturges the director (interviewed in 1974); James Coburn; James Garner; David McCallum; Donald Pleasance; Jud Taylor; Robert Relyea [former assistant to John Sturges]; Bud Ekins[motorcycle stuntman]; Fernando Carrere [art director] and Hilly Elkins [former manager for Steve McQueen].

Special Feature: The Great Escape: Bringing Fact to Fiction [2001] [480i] [12:21] One of a group of short documentaries is produced for M-G-M and narrated by Burt Reynolds. This feature focuses on the differences between the real history and the film and also on the contributions of technical advisor Wally Floody. We also get contributions from Alex Cassie, Arthur Durand, Elizabeth Floody, Robert E. Relyea, Jonathan Vance and John Weir. Directed by Frankie Glass.

Special Feature: The Great Escape: Preparations for Freedom [2001] [480i] [19:50] This second short documentary is produced for M-G-M and narrated by Burt Reynolds. This particular feature details the real escape efforts by the prisoners at Stalag Luft III, which were accurately depicted in the film, and also addresses the decision by the filmmakers to include Americans among the escapees, despite the fact that all of the American officers had been transferred from the camp. We also get contributions from Alex Cassie, Arthur Durand, Elizabeth Floody, Robert E. Relyea, Jonathan Vance and John Weir. Directed by Frankie Glass.

Special Feature: The Great Escape: The Flight to Freedom [2001] [480i] [9:22] This third short documentary is produced for M-G-M and narrated by Burt Reynolds. It feature compares the film's account of the escapees flight after their exit from the tunnel with the less sensational, but no less dramatic experiences of the real fugitives. We also get contributions from Alex Cassie, Arthur Durand, Elizabeth Floody, Robert E. Relyea, Jonathan Vance and John Weir. Directed by Frankie Glass.

Special Feature: The Great Escape: A Standing Ovation [2001] [480i] [5:58] This third short documentary is produced for M-G-M and narrated by Burt Reynolds. This feature focuses on the film's reception, especially by former POWs. We also get contributions from Alex Cassie, Arthur Durand, Elizabeth Floody, Robert E. Relyea and Jonathan Vance. Directed by Frankie Glass.

Special Feature: The Great Escape: The Untold Story [2001] [480i] [50:47] This documentary made for British Television for Granada Television. Using interviews and re-enactments, it chronicles the successful Allied effort, after the war's end, to identify and prosecute members of the Gestapo responsible for casualties among the escaped prisoners. We also get contributions from Derek Jacobi, Connor Williams, Richard Campbell, Mark Wainwright, Christopher Harper, Andrew Piper, Ben Tolley, Andrew MacBean, Simon Armstrong, Nick Atkinson, Oliver Chatham, Paul Critoph, Matthew Douglas, James Gillmoore and Bruce Godfree. Directed by Steven Clarke.

Special Feature: The Great Escape: The Untold Story [Additional Interviews] [2001] [480i] [9:35] The previous documentary had a few deleted scenes of its own, which are shown in the special feature.

Special Feature: The Real Virgil Hilts: A Man Called Jones [2001] [480i] [25:01] A portrait of American Army pilot David Jones, who served as the inspiration for Steve McQueen's character, told through interviews with Jones in 2001 , historical photos and excerpts from The Great Escape. Among his other exploits, Jones was one of the pilots chosen for the Doolittle Raid that constituted the immediate U.S. response to Pearl Harbor. He was later shot down and spent time at Stalag Luft III. After the war, he served as a pilot for NATO and as a test pilot for advanced bombers. He also worked with NASA.

Special Feature: Return to The Great Escape [1993] [480i] [24:09] This Showtime documentary features retrospective interviews with Neile Adams, Fernando Carrere, James Coburn, Bud Ekins, James Garner, David McCallum, Chad McQueen, Donald Pleasence (archive footage), Robert E. Relyea, John Sturges (archive sound) and Jud Taylor. It also provides an effective overview of the making of the film. Narrated by Miguel Ferrer. Director: Steven Jay Rubin. Screenplay: Deborah Goodwin and Steven Jay Rubin

Original Theatrical Trailer [1963] [1080p] [2:42] Anyone who thinks that giving away important plot points in a trailer is a recent phenomenon should find this one an eye-opener.

Finally, as an iconic suspense thriller, 'The Great Escape' is always a massive delight. The all-star cast and the filmmakers effortlessly bounce between taught drama, wise-ass comedy, and heart-breaking tragedy. Despite its length, this is one of those pictures that sucks you in and never let’s go. As a Blu-ray Disc, true fans will be excited to finally own this classic in high definition, but the HD transfer is often soft and flat. The obvious upgrade on the disc is the stunning 5.1 DTS-HD Master Audio soundtrack, though purists will malign the missing Mono audio presentation. For Special Features fans, everything from the 2004 two-disc inferior DVD Collector's Set appears to be on this Blu-ray, which is great. However, other than the HD theatrical trailer, the bonus material is all in standard definition. You should definitely give it an upgrade from your inferior DVD to the ultimate Blu-ray format, as I would recommend this Blu-ray to fans who consider this a Must Own title. For everyone else, including those who have never seen this classic war film, you will not go wrong, as this is a fantastic package and definitely puts the icing on the cake. Highly Recommended!

Andrew C. Miller – Your Ultimate No.1 Film Fan
Le Cinema Paradiso
WARE, United Kingdom
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