Kundenrezensionen


12 Rezensionen
5 Sterne:
 (6)
4 Sterne:
 (3)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Western, dem ein erhöhter Bekanntheitsgrad gut zu Gesicht stehen würde
Realistischer, harter Western mit Typen, die meinen was sie sagen. So z. B. Remsberg (J. Garner), der geschworen hat, den Mörder seiner indianischen Frau bei Gelegeneheit zu töten. Nebenbei ist er auch Dauerhelfer in Not für die weiße Ellen Grange, die einst von Apachen entführt wurde. Einer von ihnen schwängerte sie sogar. Zurück bei...
Veröffentlicht am 31. Juli 2012 von steff

versus
5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Film und mittelmässige DVD
Ein guter Western der üblichen Machart...sehr gut ist Garner in der Rolle des Helden. Gleiches gilt für Poitier.
Allerdings lässt die Bildqualität zu wüschen übrig. Nicht viel besser als eine VHS-Aufzeichnung.
Das geht mehr-das beweisen unzählige andere DVD`s mit noch erheblich älteren Filmen.
Hier ist, sehr...
Veröffentlicht am 11. Juli 2004 von J.M.


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Western, dem ein erhöhter Bekanntheitsgrad gut zu Gesicht stehen würde, 31. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Duell in Diablo (DVD)
Realistischer, harter Western mit Typen, die meinen was sie sagen. So z. B. Remsberg (J. Garner), der geschworen hat, den Mörder seiner indianischen Frau bei Gelegeneheit zu töten. Nebenbei ist er auch Dauerhelfer in Not für die weiße Ellen Grange, die einst von Apachen entführt wurde. Einer von ihnen schwängerte sie sogar. Zurück bei den Weißen und ihrem Mann, der sich vor ihr ekelt, beginnt sie, sich heimatlos zu fühlen. Ihre innerliche Zerrissenheit äußert sich in ständigen Fluchtversuchen. Die Apachen versuchen daneben die Stellungen der US - Armee in umkämpften Gebieten zu zerstören, denn im Reservat zu leben bedeutete Schande. Alsdann schickt die Armee einen Treck gen Fort Croncho, den Remsberg und Toller (S. Poitier) begleiten. Toller, aus rein geschäftlichen Gründen anwesend, wird vom selbstbewussten Poitier gemimt, der mit der Darstellung eines Schwarzen, welcher sich von Weißen nichts befehlen lässt, auf die Kritik aus dem schwarzen Lager reagierte, er stelle zu nachgiebig einen der ihren dar und könne deshalb kein würdiges Sprachrohr der Schwarzen sein. Zum stolzen Betragen passt seine aparte Kleidung, währenddessen Remsbergs Kostüm symbolisch Nähe zu den Indianern ausdrückt.

Rassismus ist Ralph Nelsons Hauptanliegen, und streckenweise glaubt man, er verlöre ihn aus den Augen, doch ist das falsch. Der aufgeheizte Unterton um Dinge wie Hautfarben schläft nie, er döst höchstens. Die Worte der Indianer zu ihrem möglichen Schicksal sind gleichfalls nicht deeskalierend. Provokativ (für manche) ist der Fakt, dass es einem Schwarzen gelang, die Hauptrolle in einem amerikanischen Paradegenre, dem Western, zu spielen, und das richtig gut. Remsbergs Rachegelüste verwirklichen sich anders als geplant, die Auflösung ist heftig wenngleich man nicht viel davon zu sehen bekommt; ignorieren kann man sie nicht. Viereinhalb Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Action-Western mit Rassismus-Thematik, 4. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Duell in Diablo (DVD)
Ein actiongeladener und wirklich spannender Western von Regisseur Ralph Nelson (Das Wiegenlied vom Totschlag). Wie bei den anderen seiner Filme geht auch hier der Regisseur nicht gerade zimperlich mit dem Thema Gewalt um. Doch keine Sorge dieser Western hält sich im Rahmen. James Garner und Sidney Poitier sind hier die Helden in der Not. Ein Wagentreck der Kavallerie wird von Apachen angegriffen. Gemeinsam kämpfen sie gegen die Pfeile der Indianer und Rassismus in den eigenen Reihen. Der Film beginnt spannend als James Garner eine blonde Frau vor Apachen rettet und es geht auch so weiter. Sidney Poitier spielt einen Pferdehändler und Revolverhelden. Die Situation spitzt sich immer mehr zu und auch der Scout Rensberg (James Garner) hat noch eine Rechnung offen.
Neben einer spannenden Handlung die auch Rassismus als Thema hat überzeugen einfach die Schauspieler als auch die Kameraführung. Die Bilder könnten fast aus einem John Ford Western stammen . Die Musik ist sehr eindringlich und gut gewählt. Ein Klassiker aus meiner Sicht der etwas unterbewertet wird.

Zur DVD: Bildformat ist 16:9 und die Bildqualität ist sehr gut. Sprachen sind Deutsch, Englisch und Französisch alle in 1.0 Mono. UT sind vorhanden.Die Qualität der DVD kann als ausgezeichnet bezeichnet werden. Glatte Empfehlung für Westernfreunde!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse Indianer-Western, 13. August 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Duell in Diablo (DVD)
Zur DVD selber gesagt: Ist wirklich schwach, insbesondere kaum Extras. Der Film jedoch ist sicher einer der besten Indianer-Western überhaupt. Hier werden die Indianer nicht als hirnlose Wilde dargestellt, sondern als das harte Naturvolk, dem keine andere Wahl blieb, als aus dem Reservat auszubrechen und gegen die Weißen zu kämpfen. Hierbei geht es sehr brutal zur Sache, von beiden Seiten, und die Apachen werden den Soldaten als durchaus ebenbürtig, wenn nicht im Kampf sogar überlegen dargestellt. Der Film ist recht hart, fast schon realistisch und fernab von jeglicher Schönfärberei älterer Indianer-Western.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "They Think That Any Decent Woman Would Prefer to Die than Live as an Apache Squaw.", 5. April 2011
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Duell in Diablo (DVD)
(Vorsicht, Spoiler und theoretisches Gequassel!)

Sehr deutlich bringt die verzweifelte Mrs. Grange (Bibi Andersson) einen der moralischen Grundsätze auf den Punkt, mit denen das Verhältnis der Weißen zu den Indianern (und im Grunde auch zu den Afroamerikanern) geregelt war und das im klassischen Western des öfteren so dezent widergespiegelt wurde, daß man diese Nuanciertheit nur als Zeichen dafür sehen kann, wie tief dieser Grundsatz im Denken der Weißen verankert war. Wir erinnern uns beispielsweise an Hatfield in "Stagecoach" (1939), der angesichts des Indianerüberfalls die letzte Kugel für die feine Südstaatendame aufsparen will, um sie nicht lebend in die Hände der "Wilden" fallen zu lassen, während ihn das Schicksal der Prostituierten Dallas nicht sonderlich zu interessieren scheint, da sie ja keine "decent woman" ist. Und selbst die resolute Barbara Stanwyck konnte in "Union Pacific" aus dem gleichen Jahr damit rechnen, daß Joel McCrea noch eine Patrone für sie bereithalten würde, falls die Übermacht der Indianer zu groß werden sollte. Fast schon freudianisch, dieses Kugel-Aufsparen. Ich glaube, es war Anthony Manns "Winchester '73" (1950), in dem auf diese Art sogar eine dezente Liebeserklärung des Stewart-Charakters an die weibliche Hauptfigur transportiert wurde. Erst Arthur Penn sollte 1970 in "Little Big Man" auf ziemlich rauhe Weise dieses Motiv ad absurdum führen.

In Ralph Nelsons actionlastigem Western "Duel at Diablo" (1966) geht es neben einer spannenden Geschichte um eben jene Doppelmoral im Verhältnis der weißen Einwanderer zu den amerikanischen Ureinwohnern, denn Mrs. Grange, die von den Apachen verschleppt und vom Sohn des Häuptlings zur Squaw gemacht worden ist, kann nach ihrer "Befreiung" in der Gesellschaft der Weißen keinen Schritt mehr tun, ohne mit der Verachtung ihrer Mitmenschen konfrontiert zu werden, die sie selbst von ihrem Ehemann Willard (Dennis Weaver) zu spüren bekommt, was um so erschreckender wirkt, läßt der Film doch keinen Zweifel daran, daß Willard vor Ellens Verschleppung ihr ein liebender Ehemann gewesen ist. Auf der anderen Seite, so hebt Ellen Grange hervor, und auch andere Charaktere lassen keinen Zweifel an diesem Umstand, findet niemand etwas dabei, wenn ein weißer Mann sich mit einer Indianerin vergnügt, solange er sie nicht heiratet. Auch hierfür bietet der Western eine Fülle von Beispielen - meist taktvoll inszeniert durch den aufopferungsvollen Tod der von der weißen Hauptfigur umworbenen Indianerprinzessin. Selbst ein so politisch ambitionierter und gutgemeinter Film wie Delmer Daves' "Broken Arrow" (1950) macht hier keine Ausnahme.

Es ist Ralph Nelsons großes Verdienst, diese Art rassistischer Heuchelei in "Duel at Diablo" zu thematisieren, und Zeichen seines Könnens als Regisseur, daß er dies nicht nach Art eines Stanley Kramer tut und ein Message Movie dreht, in dem dem Zuschauer die Botschaft in möglichst großer Variation, aber geringer Abwechslung immer wieder um die Ohren geschlagen wird, in dem alle Indianer gut und friedfertig und fast alle Weißen - außer natürlich den Helden - böse und kriegslüstern sind. Nein, Nelsons Apachen sind furchteinflößende und grausame Krieger, deren gnadenlos gefolterte Opfer wir in Gestalt eines glücklosen Meldegängers schon am Anfang des Filmes, mit dem Protagonisten Jess Remsberg (James Garner) einen Blick durchs Fernglas tuend, sehen. Sie werden den Munitionstransport, den die ehemaligen Soldaten Remsberg und Toller (Sidney Poitier) zusammen mit dem überehrgeizigen Lt. McAllister (Bill Travers),* zu seinem Bestimmungsort geleiten sollen, heimsuchen und dezimieren wie die Wilde Jagd, und dabei werden sie mehr als ebenbürtige Gegner abgeben und sich keineswegs so dumm anstellen und so zuvorkommend vom Pferd ballern lassen wie in vielen anderen Western. Man wird sie nicht gerade sympathisch finden, wenn sie aus ihren Verstecken heraus tückische Pfeile auf die meist jungen und unerfahrenen Soldaten regnen lassen - aber man wird ihnen, und das ist sicher wichtiger, Respekt entgegenbringen. Hört man aufmerksam zu, wird man ihre Motive außerdem noch verstehen können, denn hier und da wird die unfaire Behandlung, die sie durch die Weißen erfahren haben, in einem Nebensatz angesprochen.

Der alte Häuptling Chata (John Hoyt) hält eine Rede, in der er prophezeit, er werde lieber kämpfend in Freiheit sterben als langsam in einem Reservat zugrunde gehen, doch am Ende streckt er in scheinbarer Demut die Waffen, als er den Entsatz des von ihm eingekesselten Munitionstransportes herannahen sieht ' und es ist klar, daß er ein weiteres Mal dem Reservat entfliehen wird, da er gar keine andere Wahl hat. Einen langen, wehmütigen Blick wirft er dann noch auf das kleine Kind, seinen Enkel, das Ellen und sein von den Weißen getöteter Sohn miteinander hatten, und dabei ist er ein Symbol für die untergegangene Zeit der freien Indianer - seinen Sohn hat er überlebt, und sein Enkel wächst bei den Weißen auf.

Doch auch für den Kleinen scheint es kein Happy-End zu geben, vergegenwärtigen wir uns doch nur die Behandlung, die seine Mutter von ihren ehemaligen Nachbarn erfahren hat. Kurz vor dem scheinbaren Sieg der Indianer legt die Mutter das Kind denn auch auf einen Felsen, damit es von den Angreifern aufgelesen werde. Auf eine Frage von seiten Tollers hin antwortet sie, es sei ihr lieber, der Kleine wachse bei den Indianern auf als bei den Weißen, wo er ohnehin niemals in den Genuß gleicher Rechte komme, und diese Antwort stimmt Toller einen Augenblick lang sichtlich nachdenklich. Aber nur kurz, denn dies ist kein Stanley-Kramer-Film.

Man kann all dies in dem Film sehen, wenn man denn will - aber man kann auch ganz einfach ein grandioses, unendlich spannendes und ziemlich brutales Western-Abenteuer genießen, in dem es um einen Trupp Soldaten geht, der von rebellischen Indianern gehörig in die Mangel genommen wird. Außerdem ist da noch die private Rachegeschichte um Remsberg, der den Mörder seiner indianischen Frau zu finden hofft, und die Ehetragödie der Granges. Das alles wird geschwind erzählt und durch exzellente Schauspieler wie Sidney Poitier und Dennis Weaver getragen, so daß selbst ein in seinen Möglichkeiten doch eingeschränkter Mime wie James Garner nichts vermasseln kann.

So ist "Duel at Diablo" ein Western, der schon die Qualität von "Soldier Blue" (1970) erahnen läßt.

* Nebenbei bemerkt, ist es köstlich zu sehen, wie Nelson in der Figur des McAllister eine überaus zutreffende Karikatur des Militärs erschaffen hat, ohne die Figur deshalb zu unbarmherzig zu entmenschlichen. Aber man achte mal auf McAllister - am Anfang selbstsicher und zupackend und sich über den "money-grubbing civilian" mokierend, dann schließlich weidwund, humpelnd und im Wundfieber Befehle an Männer herausgebend, die ihm gar nicht mehr zur Verfügung stehen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Top-Western, keineswegs edel, in hartem Italo-Western-mäßigem Stil mit einem grandiosen James Garner, immer noch genial, 23. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Duell in Diablo (DVD)
Duell in Diablo ist von 1965 und trotzdem einer der besten Western überhaupt. Die DVD, Laufzeit etwa 100 Minuten, ist vom Bild (16:9/1.78:1 in Farbe und Ton (Deutsch/Englisch/Französisch 1.0 Mono) her gut, aber natürlich merkt man dem Film seine Zeit an. Aber keine Angst, der Film ist weder behäbig noch hat er schlechte Stunts und Trickaufnahmen. Es ist ein verdammt harter, moralisch zeitweise bedrückender Film. Der Rassismus der Weißen gegen die Indianer ist fast körperlich spürbar und wenn hier einer blutet, glaubt man ihm das er wirklich blutet. Er kann sich mit den wirklich harten Italo-Western messen, er hat verdammt finstere Apachen und harte Auseinandersetzungen, aber und das hebt ihn von den harten Filmen sonst ab, er ist sogar romantisch und man kann irgendwie nicht genug davon bekommen. Hier spielt James Garner seine meiner Meinung nach beste Rolle. Es ist ein Wunder, dass "Jess Remsberg", der Charakter den Garner spielt, nicht noch mehr Filme bekam oder das womöglich eine Serie davon gemacht wurde.

Kurz die Story:
Der Scout Jess Remsberg rettet eine junge Frau, die ein Jahr lang von Indianern gefangen halte wurde. Die Frau heißt Ellen Grange (gespielt von Bibi Anderson) ist nicht unbedingt dankbar. Remsberg nimmt sie mit nach Fort Creel zu ihrem Mann. Dieser ist von seiner "von den Indianern geschändeten Frau" auch nicht begeistert. Eine anständige Frau hätte seiner Meinung nach diese Schande wohl mit Selbstmord bereinigt. Remsberg muß Ellen nochmal retten vor weißen Männern, die meinen sie könnten sich das "Indianerliebchen" einfach so zu Gemüte führen. Hilfe hat er dabei vom Ex-Kavalleristen und Pferdehändler Toller, dieser ist ziemlich dandyhaft gekleidet, ein Eindruck mit dem man aber ziemlich falsch liegt. Toller, superb gespielt von Sidney Poitier, ist ein knallharter Schwarzer dem hier niemand "rassistisch" kommt, trotz der Zeit in der "Duell in Diablo" spielt. Man begreift schnell warum, Sydney Poitier spielt als Toller eigentlich eine Nebenrolle, aber das so klasse und charismatisch, dass er zeitweise unmerklich die Hauptrolle hat. Auch bei den rein rhetorischen Auseinandersetzungen, den Streitgesprächen, macht es Spaß Toller zu erleben.
Ellen flieht des nachts heimlich wieder zu den Indianern, sie hat einen verdammt guten Grund.
Ein Trupp Rekruten bricht am nächsten Morgen unter Leitung eines Leutnants nach Fort Concho auf. Remsberg begleitet den Trupp, er sucht den Mörder seiner Frau, sie war eine Comanche. Sie wurde getötet und skalpiert. Auch Toller und Ellens Ehemann Willard Grange kommen aus geschäftlichen Gründen mit. Remsberg reitet voraus und findet Ellen erneut in einem Lager der Indianer, der Apachen. Er befreit sie erneut und sie nimmt ein Kind, ihr eigenes Kind, mit. Es ist ihr Sohn den sie gemeinsam mit dem Sohn des Apachen-Häuptling Chata hat.
Auf dem Weg zum Trupp stellen die Beiden fest, dass Chata die Soldaten in eine Falle gelockt hat. Es gab Tote und die Wasservorräte gehen zur Neige. Remsberg schafft es die Indianer zu überlisten und die Überlebenden des Trupps zum Canyon Diablo zu bringen, wo genügend Deckung und Wasser vorhanden ist.
Remsberg reitet alleine nach Fort Concho um Verstärkung zu holen. Dabei erfährt er auch wer der Mörder seiner Frau ist. Im Canyon kommt es zu einem verzweifelten Überlebenskampf, hier kommt Toller auch wieder zum Zug, Ellens Mann gerät in die Hände der Apachen und wird gefoltert.
Als die Verstärkung eintrifft geben die Apachen auf. Es leben nur noch Ellen und ihr Kind, Toller und vier Soldaten. Und Remsberg steht dem Mörder seiner Frau gegenüber.
Die Apachen gehen in Gefangenschaft und Chata nimmt Abschied von seinem Enkel, eine unglaublich berührende Szene in diesem harten Film. Ellen, ihr Kind, Remsberg und Toller reiten mit den Soldaten zurück.

Für alle Western-Fans ein empfehlenswerter Streifen, nur Vorsicht, es ist kein Edel-Western, er ist zeitweise steinhart. Das nur als Hinweis für zarte Gemüter. Es ist ein erstklassiger Film, der Soundtrack ist ein Ohrwurm und der Spirit reißt mit. Man soll nicht sagen, die hätten damals nicht grandiose Filme machen können.
Hier volle Punktzahl aus Überzeugung und Begeisterung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein B-Movie -- Aber einer der besten Western überhaupt!, 12. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Duell in Diablo (DVD)
Okay, ich geb's zu: Ich steh auf James Garner und Sidney Poitier, vielleicht mag ich diesen Film ja nur deshalb so besonders?!
Eigentlich ist es ein 08/15-Western: Die bösen Indianer locken die lieben Kavalleristen in die Falle und so weiter...
Was "Duell in Diablo" aus der Masse dieses Genres heraus hebt, ist
1) natürlich das Duo Garner/Poitier
2) die grandiose brutale Schönheit der Wüste, wie sie in dieser erstklassigen Kameraarbeit festgehalten worden ist,
3) die Filmmusik - völlig western-untypisch, weil "zeitlos", aber einfach genial mit der Geschichte korrespondierend
4) die Dramatik des Haupthandlungsstrangs: Ein kleiner Transport aus wenigen alten Haudegen und einer Handvoll unerfahrener Rekruten gerät in eine schier auswegslose Lage, versucht, sich durchzubeißen, hat aber gegen die Übermacht der Apachen nicht den Hauch einer Chance und wird immer weiter dezimiert, bis am Ende nur noch ein trauriges Häuflein übrig bleibt.
Ein verfilmter Groschenroman, wobei der Autor auch am Drehbuch maßgeblich beteiligt war. Mit einer im Grunde überflüssigen Nebenhandlung (irgendwie muss ja auch noch ne Frau da rein...). Aber "Duell in Diablo" beweist eindrucksvoll, dass trivialer Stoff einen einfach fesselnden Film ergeben kann, wenn man's richtig macht. Da verzeihe ich auch gerne eine kleine logische Lücke gegen Ende, bei der plötzlich vier oder fünf Soldaten unerklärt aus dem Film verschwinden (Für mich war das Anlass, mir bei Amazon den - vergriffenen - Roman gebraucht im Original zu besorgen, um da schlauer zu werden...) Trotz einer oder zwei kleinerer Schwächen: Regie, Bild, Musik, Schauspieler... hier HABEN es alle richig gemacht!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Western, 27. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Duell in Diablo (DVD)
Der Steifen ist einer der besten Western den ich je sehen habe. Meine Vorgänger haben über den Inhalt bereit ausgiebig referiert. Was die Rassenfrage anbetrifft, ist er auch einer der wenigen Western die ich kenne, in dem ein Farbiger (Sidney Portier) eine Hauptrolle spielt.
Allerdings darf man eins nicht vergessen, die hervorragende Filmmusik von Neal Hefti einfach Klasse......
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen duell in diablo, 28. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Duell in Diablo (DVD)
der film "duell in diablo" hält, was er verspricht, spannend bis zuletzt. Dazu noch realistisch und authentisch. bin sehr zufrieden...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine positive Überraschung..., 25. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Duell in Diablo (DVD)
...in jeder Hinsicht:

- eine einfach gestrickte, aber spannende, psygologisch überzeugende und

(was das Indianerthema betrifft) gar nicht banale Geschichte

- vorzügliche Kameraarbeit

- für einen Western ungewöhnliche, sehr gute Originalmusik

- das Duo James Garner / Sidney Poitier ist einfach eine Augenweide

- einige harte Szenen, die aber völlig "im Konzept" des Filmes bleiben:

Keine unnötige Gewalt, aber dieses Duell ist wirklich mörderisch

- leider keine Extras, aber die DVD fand ich absolut in 0rdnung, besonders

im Vergleich mit mehreren Warner-Veröffentlichungen der letzten Zeit.

Für jeden Western-Fan eine klare Kaufempfehlung!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Film und mittelmässige DVD, 11. Juli 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Duell in Diablo (DVD)
Ein guter Western der üblichen Machart...sehr gut ist Garner in der Rolle des Helden. Gleiches gilt für Poitier.
Allerdings lässt die Bildqualität zu wüschen übrig. Nicht viel besser als eine VHS-Aufzeichnung.
Das geht mehr-das beweisen unzählige andere DVD`s mit noch erheblich älteren Filmen.
Hier ist, sehr kostensparend, einfach der Film von der Kino-Vorlage auf DVD transferiert worden-ohne das dieser weiter bearbeitet wurde.
Schade eigentlich-aber es gibt Schlimmeres.
Wer also einen normalen Western der `60 er mit sehr guter Besetzung sehen will...ist mit dieser DVD gut bedient.
Wer Spitzenware sucht (sowohl den Film selber als auch die DVD-Umsetzung)..sollte Weiterstöbern.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Duell in Diablo
Duell in Diablo von James Garner (DVD - 2004)
EUR 11,19
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen