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Kundenrezensionen

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am 1. Juni 2004
Das neue Album der flippigen Kanadierin ist wieder ein Schlag in die richtige Richtung. Das Album ist mit seinen 10 Songs zwar wirklich etwas kurz bestückt, doch das ändert an der Songqualität ja nichts. Die Musik auf "So-called Chaos" ist nicht zu verachten. Schon der Opener Eight Easy Steps zeigt die Richtung des Albums: Rock mit einer Briese Melancholy, so wie wir es von Alanis lieben und kennen. Alanis enttäuscht uns wirklich nicht, die Lyrica sind wie immer etwas Besonderes "Alanis eben". Mehr in Richtung Rockballade geht dann der Song "Out Is Through", der sich immer so schnell wiederholende Chrorus wirkt aber schnell langweilig, dennoch ist das Lied ein Highlight auf dem Album, ebenso wie die zweite Rockballade This Grudge. Hier zeigt sich Alanis wie zu frühesten Zeiten super gefühlvoll und die Lyrics passen total zur Musik und runden den Song perfekt ab. Als Special ist auf der Enhanced CD sogar noch dieser Song mit anderer Instrumentation anhörbar-sehr gelungen. Excuses ist wieder rockiger, die dröhnenden Gitarren, die die zwischen den Refrains sind, passen unglaublich gut und geben dem Song schon einen Underground Touch. Genauso wie Excuses überzeugt auch Spineless. Das Titelstück ist wieder rockiger bis es zum Finale mit Everything wieder etwas ruhiger wird. Everything ist der poppigste Song des Albums-durch die Lyrics aber wieder wunderbar.
Insgesamt ist So-Called Chaos wieder ein gelungenes Alanis Album und absolut empfehlenswert. Es ist sozusagen ein Medley aus all ihren vorigen Alben vom Stil her, der aktullen Gegenwart aber perfekt angepasst! Aufgrund der geringen Songanzahl gebe ich nur 4 Sterne.
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am 19. Mai 2004
Danke Alanis, für dieses Album, kann ich da nur sagen. Jeder Song steht für sich und für die Sinnlichkeit dieser Frau. Man bekommt das Gefül, als wolle sie uns mit jeder einzelnen Zeile sagen, "ja, ich bin glücklich, mir geht's gut", und wenn das kein Lebensgefühl ist, das wir alle gut gebrauchen können. Wie immer sind die Texte kleine Geschichten, die und Einblicke in sehr sensible Gedanken geben. Aber diesmal sind diese Gedanken nicht von Wut geprägt, sondern erfüllt von Lebensenergie und Spritzigkeit. Alanis hat es mal wieder geschafft, ihrem Stil treu zu bleiben und uns trotzdem alle zu überraschen.
Diese Platte ist ein absolutes Muss für alle, die Alanis lieben und für alle, die gute, selbstgemachte Musik hören möchten.
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am 18. Mai 2004
Alanis Morissette ist wieder da. Zwei Jahre nach "Under rug swept" und kurz nach der DVD "Feast on scraps" erscheint nun endlich das vierte Album der kanadischen Sängerin und Songwriterin. Wunderbarer, sehr Alanis-typischer Titel: "So-Called Chaos".
Alanis sagte selbst in Interviews, dass sie endlich erwachsen geworden sei. Das sieht man nicht nur an ihrer neuen Kurzhaarfrisur ("Ich wollte mich nicht mehr hinter meinen Haaren verstecken"), das hört man auch an ihrer Musik. Schon die erste Singleauskopplung "Everything", für Alanis "das schönste Liebeslied, das ich je geschrieben habe", weist in diese Richtung.
War "Under rug swept" noch völlig im Alleingang produziert, hat sie sich für "So-Called Chaos" wieder Hilfe von außen geholt, und zwar von John Shanks. Texte und Musik stammen allerdings wieder einzig und allein aus Alanis' Feder.
Wie man schon auf "Under rug swept" hören konnte: die Wut ist verraucht. Alanis ist lange nicht mehr so aggressiv wie auf dem internationalen Debüt und Millionen-Seller "Jagged Little Pill" und dem Nachfolger "Supposed Former Infatuation Junkie".
Nein, Alanis hat, wie sie selbst sagt, "ihren Frieden gefunden" und will nicht länger "die Opferrolle" annehmen. Ihre Vergangenheit verarbeitet sie zum Beispiel in "Excuses".
Soviel zur Grundeinstellung des neuen Albums.
Nun zum Sound: "Under rug swept" mochte ich zwar, doch war es mir partiell zu "kalt", um nicht zu sagen kraftlos. Es enthielt keine Uptempo-Songs, nur Midtempo-Stücke und Balladen.
Anders "So-Called Chaos": hier wird wieder sehr erfreulich gerockt ("Eight easy steps", "So-called chaos" u.a.). Alanis ist vielleicht erwachsen geworden, zahm ist sie dennoch nicht. Die Krallen mögen manikürt sein, nicht jedoch gezogen.
Ihr Songwriting ist einmalig und erstklassig wie immer. Die Ironie ihrer Texte, die ich so liebe, hat sich nicht geändert ("Eight easy steps", "Spineless"). Alanis hat immer noch ein Gespür für Melodien und mitreißende Hooklines, auch wenn ihre Songs immer ein Weilchen brauchen, um sich voll zu entfalten.
Und auch ihre Liebe zu Indien, zelebriert im Hit "Thank U", kommt wieder - musikalisch - durch ("Knees of my bees").
Eine Ballade, eine einzige, die die Bezeichnung verdient, und dazu noch eine wirklich bezaubernde, ist auch mit an Bord: "This grudge".
"So-Called Chaos" ist summa summarum ein tolles Album einer tollen Künstlerin, die für ihr Songwriting eigentlich geküsst gehört. Zehn Songs: "all killer, no filler", wie es so schön heißt.
Ihr wollt Anspieltipps? Na gut, meine Empfehlungen sind der Opener "Eight easy steps", die voraussichtlich zweite Single "Out is through" und das großartige "Doth I protest too much". Das müsste eigentlich reichen, um euch auf den Geschmack zu bringen.
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am 4. Juni 2004
Ich kann mich noch erinnern wo Alanis Morissette mit ihrer Single "Ironic" meine Aufmerksamkeit bekam. Die weiteren Auskopplungen "You Learn", "You Oughta Know", "Hand In My Pocket" und "Head Over Feet" waren der Grund für den Kauf des Longplayers "Jagged Little Pill" und ich liebe dieses Album immernoch.
Doch nach diesem Album gab es für mich keinen Reiz mehr ihre neuen Longplayer zu kaufen. Die Singles hatten es mir nicht so angetan, außer "Thank You", "So Pure" und "Hands Clean".
Aber ihr neues Album musste ich mir einfach holen. Habe einmal reingehört und mich verliebt. Es ist einfach entspannend. Was jetzt nicht heißt, dass die CD ruhig gehalten wurde. Die Lyrics sind einfach lebendig und bringen eine positive Stimmung rüber.
Besonders gut ist auch der Enhanced CD-Bereich geworden. Er beinhaltet ein Making Of..., zwei Videoclips von der AOL-Session und eine spezielle audio acoustic version von "This Grudge".
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Man merkt schon, dass sich Alanis über die Jahre hinweg verändert hat, doch keinesfalls zum Schlechten, ganz im Gegenteil. Ihr aktuelles Studioalbum kommt mit einem frischen Wind daher, wie man ihn selten bei einer Künstlerin gesehen hat. War Frau Morissette auf ihrem Album "Jagged Little Pill" noch die aggressive Angry-Woman, so hören sich ihre neuen Songs schon viel ausgeglichener an. Ich trauere der alten Alanis Morissette nicht nach. Denn ich hab ja die alten Alben von ihr, die ich mir immer wieder anhören kann. Ich bin froh, dass sich Alanis als Künstlerin entwickelt hat. Manche Musiker bleiben stehen und merken nicht, dass sich die Zeiten geändert haben und dass auch die Zeitgenössische Musik nicht mehr die gleiche ist. Wenn einige dann sagen, dass sie wieder so Musik machen soll wie zu ihren JLP Zeiten, dann kann ich nur sagen, dass das nicht mehr angebracht ist. Sie hat diesen Stiel damals gehabt und sie hat es gut gemacht. Aber wenn sie heute immer noch den AW Stil verfolgen würde, dann würden nur noch die wenigsten ihre Musik hören, weil sie einfach langweilig geworden wäre. Also: Gut so Alanis!

Insgesamt ist die CD sehr gut zu hören, die Songs sind schöner, eingängiger PopRock. Besonders die Songs "8 Easy Steps; Excuses; Knees of my Bees und Everything sind gute Anspieltipps.

Wie schon gesagt merkt man, dass ihre Songs unbeschwerter und fröhlicher geworden sind. Allerdings beschäftigt sich Alanis immer noch mit aktuellen Problemen und solchen die ein jeder Mensch irgendwann in seinem Leben haben wird.

Seit all den Jahren, wo sie schon Musik macht, hat Morissette nichts von ihrer Kreativität eingebüßt und das zeigt sich auch wieder auf dieser Platte, Alles in Allem ist So-called Chaos eine sehr schöne CD, die sich kein Fan guter Musik entgehen lassen sollte.
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am 6. Juli 2004
Beim derbe losrockenden Opener ‚Eight Easy Steps' sperrt man erstaunt die Lauscher auf und fragt sich, ob bei Miss Morissette jetzt der Rock regiere - danach wird dann aber der Weg fortgesetzt, der schon auf ‚Under Rug Swept' eingeschlagen wurde.
Nach dem Meilenstein ‚Supposed Former Infatuation Junkie', der wohl auf ewig alle ihre nachfolgenden Werke in den Schatten stellen wird, ging die Kanadierin quasi den umgekehrten Weg, den Radiohead nach ‚OK Computer' eingeschlagen haben. Wo die Briten völlig abgehoben jenseits musikalischer Konventionen herumkünstlern, verzichtet Alanis darauf, die Experimentierfreude, die den ‚Junkie' auszeichnete, auf die Spitze zu treiben - ob das mit dem Wegfall des Co-Writers Glen Ballard zu tun hatte, weiß man nicht.
Jedenfalls gibt's auch auf ‚So-Called Chaos' wie auf dem Vorgänger lecker Popmusik, die zwar zugegebenermaßen bei weitem nicht das Niveau der früheren Großtaten erreicht, aber immernoch gekonnt den in diesem Genre allgegenwärtigen Kitsch- und Beliebigkeitsfallstricken aus dem Wege geht.
Dieses garantiert allein schon das gewohnt geniale Songwriting, das mit seiner unbeholfen direkten Poesie und dem Übermaß an Intimität quasi die Konstante in ihrem mittlerweile sehr vielseitigen musikalischen Schaffen darstellt. ‚This Grudge' sei hier als gelungenes und auf dieser Platte wohl typischstes Beispiel genannt.
Musikalisch wird wie gesagt auf allzu große Abweichungen vom Gewohnten verzichtet, einzig der erwähnte Opener sprengt irgendwie den Rahmen. Das soll aber nicht heißen, daß Langeweile aufkäme. Lockerflockige Nummern wie ‚Excuses' oder ‚Not All Me' wechseln mit traurigen Stücken, z.B. ‚Doth I Protest Too Much'.
Natürlich kann man das immergleiche Schema Strophe-Refrain-Strophe-Refrain-Bridge-Refrain-Refrain als einfallslos und uninspiriert kritisieren. Was Miss Morissette allerdings in diesem eng gesteckten Rahmen zu leisten imstande ist, verdient Anerkennung. Betrachtet man die Pop-Szene, so muß man sehen, daß sie immernoch (oder jetzt erst recht) außer Konkurrenz ist. Sicherlich verstehen es eine Leona Naess oder ein Pete Yorn, zu begeistern, aber der Abstand zur Meisterin ist groß - die Superstar-Monster aus den Charts verdienen wohl kaum eine Erwähnung. Keiner wird so persönlich wie in ‚This Grudge', niemand sonst macht solch angenehm unaufdringliche Hits wie ‚Excuses'.
Alanis Morissette zeigt ein weiteres Mal, daß Pop trotz seiner Einfachheit weder trivial noch oberflächlich sein muß. Das ist schön, und trotzdem ist es schade, daß sie sich nach dem ‚Junkie' nichts mehr getraut hat...
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am 27. Juni 2004
im Vergleich mit der derzeit mega-angesagten Avril Lavigne, ist und bleibt das Original : Alanis Morissette. Die beiden Sängerinnen, Avril und Alanis, wurden in der Vergangenheit oft miteinander verglichen - meines Erachtens zu Unrecht, da Avril zwar eine gute Sängerin, jedoch nur eine sehr bescheidene Songwriterin ist. Während Avrils Songs vor sich hinplätschern, und sich eines von 2 Standardsongschemen bedienen, hat man bei Alanis jederzeit das Gefühl, dass eine gute Songschreiberin am Werke ist, die zwar erfahren - aber dennoch nicht eingefahen ist.
Sie hat ihren Stil gefunden und bleibt ihm auch weitestgehend treu - aber ohne zu langweilen.
"Jagged little pill" war ein Meisterwerk, weil es mit Konventionen brach, weil es neue musikaische Wege ging, weil es bewies, dass eine Newcomerin ohne übertriebene Affinität zur Klatschspalte der Zeitschriften, nur durch ihre Musik, zu einem weltweiten Star werden kann. Auch heute noch, allen Unkenrufen zum Trotz.
Dieser Überraschungseffekt fehlt Alanis seitdem möglicherweise ein wenig. Immerhin ist fast ein Jahrzenht ins Jahr gegangen. Diese Zeit merkt man der mittlerweile gereiften Alanis halt an - was durchaus nicht negativ zu verstehen ist. Man sollte allen Künstlern die Zeit, die sie im Showbiz sind, anmerken, denn nur gereifte Stars sind auch Künstler, die sich weiterentwickeln.
Alanis gelang dies, und sie lieferte als Beweis ein mehr als solides, ja, ein gutes modernes Rockalbum, getragen von ihrer großartigen Stimme und beherrscht durch ihr gelungenes Songwriting, ab. Es ist ebenso Musik, die man "einfach nur" nebenbei hören kann, wie auch Musik, in die man hineintauchen kann, um sich ihren Tiefen zu widmen, um neue, kleine Details zu fnden, die dem oberflächlichen Hörer verborgen bleiben mögen.
Wie auch immer - die CD ist für alle, die bisweilen Alanis mögen oder mochten - ganz gewiss kein Fehlkauf. Nur hin und wieder wünscht man sich doch die junge, wilde, ungestüme Alanis für ein, zwei Stücke zurück - daher "nur" 4 Sterne - aber eine klare Empfehlung obendrauf.
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am 15. August 2004
Nein, ein Chaos ist das jüngste Werk der 30-jährigen Kanadierin nicht. Nie zuvor war eines ihrer Alben so gleichmäßig, so eben und so zugänglich wie eben dieses, welches wir (Hand aufs Herz) bereits 2002 nach "Under rug swept" herannahen sahen.
Alanis presst ihre damals noch so rätselhaften Lyrics in explizite, gut deutbare Sätzlein und zwängt die musikalische Komponente der Platte in ein bis zum Ende beibehaltened Schema. Serviert kriegen wir zwar äußerst melodiöse und mit einer Alanis-Fans wohlbekannten Eigenwilligkeit bekleidete, dennoch aber teilweise zu eingängige und ineinanderüberlaufende Songs. Von einer experimentierfreudigen Junkie-Alanis, die sich oftmals vieler verschiedener Genres bedient hat (Rock, Pop, Psychodelic) bleiben hier nur die Reste über; namentlich die möchtegern Rocknummer "Eight easy steps", die sich nur durch ihren herrlich ironischen, selbstverspottenden Text retten kann und der Titeltrack "So-called chaos", ein kurzer Ausflug in das psychodelische Viertel, in dem Alanis eine zeitlang zu hause zu sein schien (und es on stage auch immer noch ist, dies sei hinzugefügt). Die übrigen Songs können ohne weitere Unstimmigkeiten in die fast schon unbeliebte Schublade "Pop" gesteckt werden. Zwar sehr aussagekräftig, textlich noch immer sehr viel besser als gewöhnlicher Pop und hier und da an rockige Ecken und Kanten stoßend, aber dennoch Pop.
Gut nur, dass Alanis es trotzdem versteht, ihre Songs mit kleinen Girlanden und Schmuckstücken zu dekorieren. So entdeckt man beispielsweise die zahlreichen teils mehr, teils weniger versteckten "Drum loops", die die gesamte Platte durchwandern. Oder man saugt die wunderbare Atmosphäre des melancholischen, an die 80er erinnernden "Not all me" oder der zauberhaften Bridge in "Excuses" ein (wohl die besten Stücke der Platte). Der wunderschöne, bittersüß-traurige Text von "This grudge" ist es allemal wert gehört zu werden und bedarf keinerlei weiterer musikalischer Verzierungen, um Gänsehaut zu verursachen. Auch ein zunächst grauenhaft nach Mädchenpop für 13-jährige wirkendes "Knees of my bees" kann bei näherer Betrachtung, z.B. des indischen Einflusses in Form einer Sitar und der zuckersüß kindlichen, dennoch aber anspruchsvollen Lyrics, Spaß machen.
Alles in allem handelt es sich hier zwar um eine sehr eingängige Platte, die aber nichtsdestotrotz mit interessanten, gewohneten Lyrics (wenn auch offener und weniger verschachtelt) und einer großen stimmlichen Individualität ausgestattet ist. Denn Lyrics und stimmliche Eigenwilligkeit kann Alanis -auch mit weniger Wut und weniger Rätselhaftigkeit- nicht in einen so anonymen Bereich, wie der "Mainstream-Pop" es ist, verfrachten.
Im Großen und Ganzen also doch eine schöne Platte!
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am 26. Juni 2005
Ständig wird ihre Music mit dem Album "Jagged little pill" verglichen. Dabei war sie damals noch eine "zornige Rock-Göre", die die Gesellschaft für ihre Ungerechtigkeiten anschrie und ihre Gefühlswelt (meistens leidend) in Songs verpackt hat, um sie zu verarbeiten. Dafür lieben wir sie, weil sie uns gezeigt hat wie das geht. In jedem nachfolgenden Album kann man die Entwicklung bis heute zur ausgeglichenen Künstlerin hören. Ich bin froh, daß sie nicht mehr auf den Stil von 1995 zurückgreift, denn das bedeutet, sie ist erwachsen geworden. Wer im "So called chaos" jedoch nichts neues findet, hat nicht richtig zugehört.
"Eight easy steps", "Excuses" und "Spineless" sind Gedanken zu ganz aktuellen Problemen, mit denen sich alle (in ihrem Alter) beschäftigen müssen, die einen Schritt vorwärts machen wollen.
Der Sound hat immernoch die gleiche mitreißende Wirkung und verbindet alle, die wissen, daß sie nicht mit solchen Gedanken alleine sind. Das ist auf keinen Fall ein Mainstream-Produkt (wie die Bibel z. B. ;o) und eben nicht "spineless"!
Jedem viel Freude beim Zuhören!
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am 16. Juni 2004
Tja - für "Nicht-Alanis-Kenner" klingt ihre neue "So called chaos" wie jede andere Morisette-Scheibe ... Sehr gut produziert, ihre aussergewöhnliche Stimme perfekt in Szene gesetzt, klasse Melodien & geile Texte - aber leider nix wirklich Neues ... 4 Sterne gibts, weil Alanis trotz allem eine wirkliche Ausnahmemusikerin ist, die ihr Handwerk versteht & all ihre Stücke selbst schreibt, wobei ihre Verbundenheit zu Indien immer wieder durchschimmert - & man sich das Ergebnis "So called chaos" wirklich sehr gut anhören kann - eine sehr angenehme Abwechslung im heutigen Pop - Einheitsbrei ... auch wenn es mit 10 Stücken sehr kurz geraten ist :-(
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