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am 16. Juni 2004
Rosenstrasse ist sicher nicht der beste Film von Margarethe von Trotta, aber dennoch absolut sehenswert, sensibel und aufwühlend. Bei den schauspielerischen Leistungen fällt natürlich - wie immer - Katja Riemann am meisten auf, ihr Porträt der jungen Lena Fischer geht einem unter die Haut. Auch wenn der Anfang des über zweistündigen Films harzig ist und teilweise etwas verstockt daherkommt, bleibt Rosenstrasse für mich einer der bewegendsten deutschen Filme, die ich in jüngerer Zeit gesehen habe. Auch trägt er die unverkennbare Handschrift Margarethe von Trottas, wie wir sie von ihren Meisterwerken Rosa Luxemburg und Die bleierne Zeit her kennen. Unbedingt ansehen!
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am 10. Januar 2009
Ein durchaus sehenswerter Film. Anders als viele andere deutsche Streifen vermeidet er zu einem guten Teil die gewöhnliche Schwarz-Weiß-Malerei. Nichtsdestotrotz ist er letztlich ein Ärgernis. Wie viele Historiker bereits kritisiert haben, ist die Aussage des Films höchst irreführend und beruht auf einer bewussten Verdrehung der historischen Tatsachen. Die in der Rosenstraße festgehaltenen jüdischen Männer sind nicht wegen des mutigen Protests ihrer deutschen Ehefrauen wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Vielmehr hat das Reichssicherheitshauptamt sie von vornherein nur zum Zweck der Registrierung interniert. Mit anderen Worten: Anders als der Film es suggeriert, waren sie gar nicht zur Deportation "in den Osten" bestimmt und sollten ohnehin wieder freigelassen werden.

Hinzu kommt, wie es die Historikerin Beate Meyer so treffend ausdrückt, dass der Film die Zuschauer mit der Frage zurücklässt, "wie es eigentlich zum Judenmord kommen konnte, wenn es doch nur sieben Tage der Standhaftigkeit bedurfte, ihn zu verhindern?"
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am 23. Januar 2016
Rosenstraße
großartig--- die Liebe versetzt Berge! Frauen und ihr Zusammenhalt zeigen was Mut und Engagement vermögen.Willkür und Haß wird es immer geben- doch wie geht der Einzelne damit um. Sehr sehenswert!
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am 17. März 2009
Nazism had trouble knowing what to do with two categories of Jews:
* Those who had 'Aryan' blood as well as Jewish (Mischlings)
* Those who were married to non-Jews with numerous family ties to ordinary Germans.

This film dramatizes actual events that began at the end of February, 1943, when Jews with German spouses were rounded up and imprisoned in a Jewish community center at Rosenstrasse 2-4 in Berlin. A crowd organized by their spouses (mostly wives of Jewish men) gathered to protest and prevent their transport to death camps in the East. It is likely that their protests were the reason Gobbels, the German propaganda minister, released the men.

Some groups championing non-violent action use these events to prove, to their satisfaction, that non-violence would work even in Nazi Germany. But success in the unique circumstances of late-February and early March of 1943 no more proves the universal truth of non-violent action than Gandhi's success with the British in India proves that those same techniques would have worked against Stalin or in today's Tibet. Often brutal force is the only way to end violence.

These protests came at the precise moment when Gobbels did not dare permit anything that would damage German morale. Stalingrad had fallen to the Soviets in early February, indicating to many Germans that the war was lost. In addition, on the 18th of February, Gobbels had given a speech calling on the German people to sacrifice themselves in a 'total war.' And finally, in Munich that same week, several students involved in a group called the White Rose were arrested for criticizing the Nazi regime. If these Rosenstrasse protests had taken place two months earlier or later they might have met with Gestapo arrests rather than success.

Two criticisms have been directed at this film. One is that it isn't done as a documentary, that it confuses viewers by flashing back and forth between today and the events of 1943. That criticism isn't persuasive. It may mean that viewers have to work harder, asking themselves, 'Am I in 1943 or 2003?' But that technique also humanizes the characters, making them into people who could be our neighbors or friends.

The other criticism is far more telling. This film suggests that Gobbels released the men because a wife of one of the men seduced him. There's absolutely no evidence that took place. Most likely, Gobbels acted as he did for precisely the reasons described above. Finding out the morning after that he had slept with the wife of a Jew would have probably led Gobbels to kill both the husband and wife in revenge. Gobbels wasn't the sort of man to charm or blackmail.

If you ignore that grotesque blunder, you'll find this film excellent.

-Michael W. Perry,
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am 27. April 2006
Ich finde diesen Film sehr gelungen. Ein deutscher Film über deutsche Geschichte, der ohne die gewohnten Spezialeffekte oder Sexgeschichten auskommt und in gewisser Weise auch kein geschichtliches Urteil über Täter und Opfer abgibt.

An vergleichsweise wenigen Schicksalen wird die Geschichte der Rosenstraßenaktion verdeutlicht und bekommt ein sehr persönliches Gesicht.

Besonders bemerkenswert fand ich die dargestellten Beziehungsgeschichten zwischen den Frauen und ihren Männern, aber viel mehr noch zwischen den Töchtern und Müttern. Sehr bewegend!

Jeder der Schauspieler hat wirklich etwas geleistet und seine Rolle sehr gut dargestellt. Der Film geht unter die Haut und ist durchdacht inszeniert.
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am 5. Juni 2004
Nach dem Tod ihres Vaters erfährt die jüdische, in New York lebende Journalistin Hannah ( Maria Schrader ), dass ihre Mutter, in derer Kindheit, in NAZI-Deutschland von einer "deutschen" Frau gerettet wurde. Hannah begibt sich nach Berlin, sucht und findet die über 90jährige Frau.
Sie erzählt die Geschichte, wie sie und andere Frauen in der Rosenstraße, die Freilassung ihrer dort, im Jahre 1943, internierten jüdischen Ehemänner, mit lautstraken Protesten und Mahnwachen, erreichten und somit die Deportationen verhinderten, und wie sie die kleine Ruth rettete.
In Rückblenden wird die Geschichte erzählt, Katja Riemann gibt die junge, mutige Frau Lena Fischer.
Der Film, der der Erzählweise von Titanic ähnelt, bietet extrem viel Elemente eines Kitsch-Filmes, Lena Fischer erfolgreiche aristrokratische Pianistin heiratet ihren jüdischen, ebenso musikalisch erfolgreichen Mann.
Ihr Vater ( versteinert: Hans-Peter Hallwachs ) ist natürlich vollkommen gegen die Verbindung und streicht Lena aus seinem Herzen, verweigert ihr später jegliche Hilfe, auch als seine Tochter ihn auf Knien um Mithilfe zur Freilassung ihres Mannes bittet. Lieben würde er sie weider, wenn sie ihren Mann verlässt.
Die Mutter, natürlich, liebt ihre Tochter soo sehr, kann sich gegen den herrischen Vater nur nicht durchsetzen.
Und natürlich gibt es den liebenden, sanftmütigen Bruder ( Jürgen Vogel ), der des Krieges müde ist, er ist kriegsversehrt, steht hilfreich mit Rat und Tat zur Seite.
Oberflächlich bleibt der Film in den Ausbau der Rollen, lediglich Katja Riemanns Rolle zeigt leidlich Tiefe. Eine weiterer Part wird von der starken Lena Stolze gespielt, einer Frau, die an der Dramatik zerbricht und sich das Leben nimmt. Ihre Rolle bleibt absolut unterentwickelt, nebensächlich, dass sie zur Überflüssigkeit verkommt. Katjas Riemann Ehemann bleibt ebenso zu oberflächlich, darf ab und an mit den anderen Männer leiden, erschrecken, oder in Erinnerungen schick gekleidet musizieren.
Der absolute Höhepunkt an Lächerlichkeit kommt, wenn Katja Rieman in ihrer Verzweiflung auf einem NAZI-Bankett pianospielend einen klischeehaft hässlichen, ewig lüsternden Goebbels zu becircen versucht.
Zu keiner Zeit schafft es der Film, Atmosphäre zu erzeugen, die mitfühlen und leiden lässt ( wenn die Frauen "Wir wollen unsere Männer weider haben!" wirkt es eher unfreiwillig komisch, denn mitreißend ), Klischees abzuwerfen ( Jüdin schwarzhaarig, Deutsche "nordisch" blond, Schergen verkrampft und schon parodisierend böse )um auch nur qualitativ dicht an Dramen der 3.Reich-Themen wie "Aimée & Jaguar", "Der Pianist" usw. heranzukommen.
Den Frauen von damals wird dieser Film nicht annähernd gerecht, sie hätten einen würdigeren Film verdient.
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am 22. Januar 2013
Beide Hauptarstellerinnen überzeugen. Ein sehr bewegender Film, auch schon durch die übergreifende Rahmenerzählung und durch die verschiedenen Orts- und Bewusstseinsebenen.
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am 23. Juni 2009
Interessanter Spielfilm, aber nur teilweise als Geschichtsquelle geeignet. Hintergrundwissen zum Thema ist von Vorteil, um den Film ganz verstehen zu können und um in der Lage zu sein die Szenen differenziert zu betrachten. Trotzdem bleibt es ein guter Film zur Unterhaltung,
der Gegenwart und Vergangenheit in einer gefühlvollen Geschichte vereint.
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am 29. Juni 2004
This is a very beautiful film with very good actors. Especially Katja Rieman and Maria Schrader impressed me. Both wonderfull, versatile actrices wo were able to convince me. Very well done by mrs. Von Trotta!
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HALL OF FAMEam 13. Oktober 2005
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So ehrbar es sein mag, ein (klitzekleines) Stück deutscher Geschichte filmisch zu verarbeiten, wirklich gelungen ist das nicht. An erster Stelle gab es nach Erscheinen dieses Films harsche Kritik von Historikern. Manch einer mag dann mit 'künstlerischer Freiheit' in der Umsetzung argumentieren - dann hätte man aber nicht so sehr mit der 'Echtheit' des Films werben dürfen.
Im Film fand ich Katja Riemann und Jürgen Vogel zwar durchaus überzeugend in ihren Rollen. Nur dass die Geschichte rundherum irgendwie künstlich hochstilisiert, stellenweise arg übertrieben und wenig glaubwürdig wirkte. Wirklich spannend war Rosenstraße auch nicht - unterhaltsam? naja.. - und ich frage mich, für wen dieser Film empfehlenswert wäre? Ich werde ihn jedenfalls kein zweites Mal anschauen ...
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