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94 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn!!
Die Story von "Identität" ist äußerst raffiniert. Einen Teil von dieser Story kann ich verraten: Da ist ein gigantisches Unwetter in Nevada, und 10 sich unbekannte Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten landen im selben Motel, ziemlich abgeschnitten von der Außenwelt. Die Telefone funktionieren nicht, Funk und Radio auch nicht, und...
Veröffentlicht am 22. Juli 2004 von Amazon Kunde

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Blu ray geschnitten
Achtung kein Hinweis das die blu ray geschnitten ist aber es ist nur die kinofassung auf der Scheibe nicht die extended Fassung diese ist nur auf der DVD deren Bild auch fast ebenbürtig der blu ray ist !!!!
Vor 17 Monaten von MAX veröffentlicht


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94 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn!!, 22. Juli 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Identität (DVD)
Die Story von "Identität" ist äußerst raffiniert. Einen Teil von dieser Story kann ich verraten: Da ist ein gigantisches Unwetter in Nevada, und 10 sich unbekannte Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten landen im selben Motel, ziemlich abgeschnitten von der Außenwelt. Die Telefone funktionieren nicht, Funk und Radio auch nicht, und es gibt keinen Weg raus aus dem tristen Betonklotz. „Gefangen" in diesem Motel sind ein Ehepaar mit Kind, ein Callgirl, ein Ex-Cop jetzt Limo-Fahrer, der Motelmanager, ein Cop und sein Sträfling, ein frisch verheiratetes junges Pärchen und eine alternde Schauspielerin. Die Nacht beginnt und somit auch die schockierenden Morde an den Motelgästen. Jeder könnte der Täter sein. Und ab diesem Punkt hat der Film eine clevere Wendung nach der anderen. Und leider kann ich nun auch nicht viel mehr zur Handlung sagen, denn sonst verrate ich ZU viel. Aber auf jeden Fall kann sich der Zuschauer auf ein Ende mit „Kinnlade-fällt-auf-den-Boden-Effekt" freuen. Und gerade, wenn man meint, man hätte DIE Überraschung überhaupt erlebt, wird noch mal eins draufgesetzt. Das Ende beschert dem Zuschauer einen Adrenalinschub nach dem anderen. Absoluter Wahnsinn! Es gibt keine nennenswerten Spezialeffekte in diesem Film...nur eine gute Geschichte, ein gutes Script und gute Schauspieler.
Besonders fasziniert hat mich die Tatsache, dass sich 98% des Films an ein und demselben Schauplatz zutragen. Eine nette Idee ist auch, dass einige Szenen in rasanten und teilweise leicht verwirrenden (aber so soll es sein!) Rückblenden gezeigt werden. Außerdem hat mir sehr gut die Szene gefallen, in der in einer ruhigen Minute jeder Charakter kurz gezeigt wird, und man feststellt, dass jeder von ihnen sein Problemchen und/oder Geheimnis hat. Die Atmosphäre zieht einen sofort in den Bann. Das düstere in dem Film ist perfekt inszeniert, man gruselt sich sehr oft, es gibt einige Schreckmomente, und die Schauspieler sind durch die Bank großartig. Besonders erwähnen möchte ich John Cusack, der die Rolle des „irgendwie melancholischen" Ex-Cops hervorragend spielt, und Ray Liotta ist genauso großartig in der Rolle des leicht überreagierenden Cops. Aber auch alle anderen haben super Arbeit geleistet.
„Identität" ist ein weltklasse Horrorthriller, der den Zuschauer ständig rätseln lässt, und ihn dann letzten Endes doch total überraschen wird. Genauso, wie es eben sein soll. Und auch beim dritten, vierten und fünften Mal ansehen ist man immer noch genauso gefesselt, und entdeckt neue Details, die einem vorher vielleicht entgangen sind. Selten hat mich ein Film gleich auf Anhieb dermaßen begeistert. Absolut klasse!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Thriller-Referenz - Ein Film wie aus blankem Gold, 5. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Identität (DVD)
...Wertvoll und äußerst schwer zu verdauen! Was der relativ unbekannte, aber großartige Regisseur James Mangold (U.a. auch Macher von "Copland" und dem ähnlich brillianten "Todeszug nach Yuma") dem Zuschauer hier vorsetzt, kann man ohne langes Zögern an die Spitze der Thrillerfilme des vergangen Jahrzehnts setzen - wenn nicht gar als einen der besten Psychothriller aller Zeiten betrachten.

11 Personen treffen nachts in einem schmuddeligen Motel in Nevada aufeinander, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Eine junge Familie (Vater, grandios panisch: John McGinley, "Doktor Cox" aus Scrubs) mit Sohn, dessen Mutter angefahren wurde. Der Unfallfahrer Ed Dakota (John Cusack), eine schnöselige Schauspielerin, ein frisch vermähltes Paar aus Vegas, eine nette Prostituierte und der Motelbesitzer. Dann taucht noch ein unfreundlicher Cop auf (Herrlich mürrisch: Ray Liotta); mitsamt irrem Häftling auf dem Rücksitz. Draußen tobt ein Sturm ohnegleichen, die Straßen sind blockiert, Telefon und Funk: Fehlanzeige. Zunächst ist eigentlich alles in Butter - aber dann wird eine der anwesenden Personen tot aufgefunden. Sie soll nicht die letzte sein. Der krampfhaft ruhig zu bleiben versuchende Dakota und der zwielichtige Cop Rhodes machen sich auf die Suche nach dem Mörder. Bald gipfelt alles in einem geradezu perversen Psychospiel der Schuldzuweisung, bei dem jeder jeden verdächtigt - und es tatsächlich auch jeder sein könnte...

Das mag erstmal nach einem 0815-Thriller mit vorhersehbarer Handlung und von Anfang an offensichtlichem Killer klingen. Doch Gott im Himmel, liegt man falsch! James Mangold tischt uns hier ein Meisterwerk von Film auf, bei dem absolut nichts ist, wie es zu sein scheint. Und was hat der zum Tode verurteilte Malcolm Rivers damit zu tun, der am anderen Ende des Landes vor der Hinrichtung ein letztes Mal auf seinen Geisteszustand untersucht wird? Bis zum Schluss bleibt man völlig im Unklaren. Der Zuschauer wechselt den Hauptverdächtigen im Minutentakt, und kann am Ende doch die Auflösung nicht fassen. Obwohl der Film nur zwei Handlungssträngen folgt, ist er beeindruckend komplex. Auch wer einen intelligenten, aber extrem blutigen Reißer erwartet liegt falsch. "Identität" ist in seiner Gewaltdarstellung drastisch, aber mit ihrem Einsatz äußerst zurückhaltend und sparsam - gut, denn so verkommt er nicht zum sinnentleerten Metzelfest. Stattdessen bietet er nervenzerfetzende Thriller-Unterhaltung mit einer genialen Story ohne Logiklöcher, durchweg großartigen Schauspielern und einer Auflösung, wie es sie heutzutage nur noch in den allerseltensten Fällen gibt.

FAZIT: Kaufen! Wer nur ansatzweise etwas mit Thrillern anfangen kann, wird diesen Film nicht mehr vergessen. Und zum Abschluss:

"Ich lief die Treppe rauf und sah
dort einen Mann, der war nicht da
Er war auch heute nicht mehr dort;
ich wollt, ich wollt, er ginge fort!"
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nervenkitzel und Überaschungsmomente. Nicht schlecht!, 19. Mai 2005
Von 
Apicula "Biene" (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Identität (DVD)
Über diesen Film sollte man UNBEDINGT wenig genug wissen um ihn so richtig genießen zu können. Am besten wäre es sogar man weiß überhaupt nichts und läßt sich von der Handlung und Entwicklung überraschen! So kam ich (Empfehlung eines Freundes) zu der DVD. - Sich mit der Handlung vorher zu beschäftigen kann den "Clou" (den Überaschungseffekt) nehmen!! (Mein Bekannter sagte nur: "Schau ihn Dir an!" Und so tat ich und war einfach nur begeistert.)

Für Thriller-Fans ist das sicher ein Leckerbissen, eines der selteneren Machwerke die einen in ihren Bann ziehen. Ein Film, der gar nicht schnell genug vorangehen kann. Bei dem bald jede Sekunde eine Ewigkeit lange erscheint. Im Lauf der Handlung überdenkt man drei bis fünf Mal, wer denn der Mörder sein könnte. Hat eine Ahnung, die dann im nächsten Moment wieder verworfen werden kann. So ganz unvorhersehbar ist der Ausgang der Geschichte ab einem gewissen Level (wenn die Handlungsszenen mit dem zum Tode verurteilten) eingeflochten werden, dann ja doch nicht mehr. However ... es hat mich fasziniert, wie ungeduldig ich die Handlung verfolgt habe. Hat Spaß gemacht.

John Cusack und Ray Liotta überzeugen in ihren Rollen. Schließlich geht es darum nicht genau zu wissen, wer welche Rolle spielt. - Wer ist der Mörder? - Die beiden Charaktere sind zwar einigermaßen in "der Gute" (John Cusack) und der "Undurchschaubare, vielleicht Böde" (Ray Liotta) zu unterteilen, dennoch bleibt die Frage bis zum Schluß fast offen ...
Die Musik von Alan Silvestri (Forrest Gump, Zurück in die Zukunft) ist recht eindrücklich. Zumindest erwähnenswert, weil sie mir in Erinnerung blieb, und sowas kommt ja bei derlei Unterhaltungsproduktionen eher selten vor.
Dem Regisseur (James Mangold) verzeihe ich an der Stelle seinen Ausrutscher, der sich da "Kate und Leopold" nennt. Eine m.E. unsäglich dumme und oberflächliche Zeitreise-Romantik-Komödie ( nur zur Erklärung, für diejenigen die den Film nicht kennen).

Wem z.B. "Memento", "The 6th Sense" oder "Arlington Road" gut gefällt - nehme ich an - der wird auch seinen Spaß an "Identität" haben.

Die DVD enthält kein Zusatzmaterial, was auch nicht weiter schlimm ist. Die üblichen "Es war so toll mit dem oder dem zu arbeiten"-Sprüche tun hier nicht Not und auch ansonsten hat der Film wenig Tiefgang, der da noch per Tonspur des Regiesseurs zu erklären wäre.

Unbedingt ansehen!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse Psycho-Horrorthriller !, 14. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Identität (DVD)
Auf den ersten Blick beginnt "Identität" wie ein gewöhnlicher, wenn auch gut gemachter Genre-Reißer. Aber schon die grandios geschnittene Einführungssequenz weist darauf hin, dass der Regisseur Mangold mehr ist als ein solider Regie-Handwerker. Es enden Szenen in Frozen Frames, es wird mit kleinen aber feinen Zeitsprüngen gearbeitet und der Zuschauer wird in die richtige Stimmung für das doppelbödige Verwirrspiel versetzt, das folgen wird. Je mehr die Haupthandlung mit der Nebenhandlung um den Serienkiller Rivers verschmilzt, desto besser wird der Psychotrip.
Am Ende des zweiten Drittels lässt der Regisseur dann die Katze aus dem Sack und rückt die Story in ein komplett neues Licht. Doch nach dieser überraschenden Wendung weiß der Zuschauer immer noch nicht hundertprozentig, was gespielt wird. Erst nach und nach fügen sich die Puzzlestücke des Skripts zusammen, das sein wahres Geheimnis erst in den letzten Szenen preisgibt. Weitere Details darüber zu verraten wäre verwerflich.

Es gibt wenig zu bemängeln an "Identität". Der düstere Schocker besticht durch eine atmosphärisch dichte Inszenierung, ein brillantes, innovatives Skript und gute Darstellerleistungen. Der Film verbindet Horrorelemente mit Schauwerten des Psychothrillers. "Identität" präsentiert sich als moderne Genreperle.

8 von 10
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Film, der den eigenen Verstand auf die Probe stellt!, 12. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Identität (DVD)
Es gibt nicht mehr viele Filme, die so spannend sind, dass sie dem Zuschauer keine Wahl lassen als ganz und gar in die Handlung einzutauchen und mitzufiebern.

John Cusack beweist einmal mehr die unglaubliche Vielseitigkeit seines Könnens. Über die Handlung muss nicht mehr gesagt werden als ohnehin schon gesagt wurde.
Selten hab ich einen Film gesehen, der so eine dichte Atmosphäre beim anschauen erzeugt hat, dieser Film bringt einfach nur Freude in die Herzen der Fans von Schockelementen. Der Film hat durchaus das Potenzial einen Kultstatus zu erreichen wie es mit „Psycho" schon der Fall war. Ich bin der Meinung, dass der Film sogar noch weiter in die Abgründe eines verrückten Verstandes vorstößt als es bei „Psycho" der Fall war, einfach mal anschauen und herausfinden was ich damit meine ;)
Die Technische Ausstattung der DVD ist auch gelungen. Die DD 5.1 Tonspuren (Deutsch, Enlisch) kamen sehr gut auf der Heimkinoanlage rüber.
Für Fans von Hintergrundinfos sind auch Features wie: Regiekommentare vom Regisseur und vom Autor enthalten, sowie Entfallene Szenen, ein Making of und natürlich auch Filmographien zur Besetzung des Films.
Fazit:
Ein Film, der einen nicht so einfach loslässt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligenter Thriller zum Immer-wieder-Ansehen, 24. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Identität [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich habe mir diesen Film direkt nach dem Erscheinen gekauft und nachwievor ist er derjenige, den ich, wenn ich Lust auf einen Thriller habe, immer wieder hervorhole. Das liegt einfach daran, dass dieser Film unglaublich intelligent aufgebaut ist, bei konstanter Spannun immer wieder überraschen kann und das Ganze ohne sich Logiklücken zu leisten.
Die Handlung wurde von vielen hier ausführlich beschrieben, daher beschränke ich mich auf ein paar Filmtipps, für diejenigen, die Identität mochten - ich habe lange Jahre auf eine Fortsetzung gehofft, womit's langsam aber wohl schlecht aussieht. Alle genannten Filme können ebenso mit einer immer wieder überraschenden, spannenden Story glänzen und allesamt sind sie unblutiger als Identität (auch wenn ich hier hervorheben möchte, dass Identität wirklich im Rahmen des erträglichen ist, wenn man, wie ich, spannende Filme liebt, die ihre Spannung nicht durch den Ekelfaktor sondern durch ein tolles Skript und ggf ein paar Überraschungseffekte erzielen):
Shutter Island, The Rite, Inception, Oxford Murders
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal wieder ein spannender Film, der bis zum Schluss übereugt., 28. August 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Identität [Blu-ray] (Blu-ray)
Handlung: 50%
Viele Filme machen es sich irgendwie zu einfach, spannend zu sein und sich dabei nicht lächerlich zu machen. Zu oft wird in die Klischeekiste gegriffen und man weiß spätestens ab dem Mittelteil des Films, wer der Bösewicht ist.
"Identität" besetzt mit einer kreativen Idee in seinem Filmgenre eine Vorbildfunktion. Die Handlung startet spannend und - wie man es gewohnt ist - im Dunkeln, bei Unwetter, usw... Doch dann geht es rasant weiter mit Szenen, die einen immer wieder überraschen. Bis zum Schluss blieb mir die Identität des Mörders schleierhaft. Das führt dazu, dass man mit jedem Charakter mitfiebert, aber auch ständig jemand anderen verdächtigt, bis am Ende ohnehin alles ganz anders läuft, als man vielleicht gedacht hatte. Ganz toll gemacht.
Besonders gut: Unrealistische Szenen, komisches Verhalten, etc. pp. wird durch das Ende des Films stark relativiert, so dass der Film von vorn bis hinten sehr stimmig und überzeugend wirkt. Das ist in dem Genre leider sehr selten.
Daher 4 Sterne. Für einen 5. hat es stellenweise ein bisschen an Spannung gefehlt.

Bild: 20%
Blu-Ray-Qualität ist hier der passende Begriff. Die Bilder überzeugen auch bei dunklen Szenen. Natürlich nur ein Cinema-Format, so dass auf einem 16:10-TV oben und unten schwarze Balken bleiben, aber das ist ja leider bei 99% aller Blu-Rays so.
Trotzdem 5 Sterne.

Ton: 20%
Wow! Der "Bing"-Sound im Blu-Ray-Menü klang schon toll, aber was da im Film soundmäßig auf einen niederpasselt ist einfach nur perfekt. Toller Surroundsound, der Regen und das Gewitter klingt unglaublich realistisch, einfach nur perfekt. Für einen spannenden Film eigentlich das absolute i-Tüpfelchen. Hier bleiben keine Wünsche offen, 5 Sterne - mehr darf man ja leider nicht vergeben!

Extras: 10%
Eigentlich nicht der Rede wert. Alles in allem reicht es gerade so für den Durchschnittswert von 3 Sternen.

Fazit: 100%
Insgesamt (rechnet man die Gewichtungen rein), käme ich nun auf gute 4 Sterne (4,3 genauer gesagt). Da ich aber bei diesem Genre in den letzten Jahren eigentlich nur deutlich schlechtere Filme sehen musste und weil der Film durchgehend überzeugt hat, runde ich in der Gesamtwertung großzügig auf den 5. Stern auf.
Identität ist ein super Film, dessen Anschaffung sich auf jeden Fall lohnt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der cleverste und spannendste Film seit langem, 8. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Identity [UK Import] (DVD)
Der neue Film von James Mangold (Copland) beginnt als Remineszens an Hitchcocks Psycho: Dunkelheit, sintflutartige Regenfälle und ein einsames Motel. Durch eine gradezu phantastische Verkettung unglücklicher Zufälle werden im Laufe des Abends mehrere Reisende in der einzigen erreichbaren Unterkunft weit und breit angespült. Die Gruppe spiegelt nur scheinbar sämtliche Klischees des Thrillergenres wieder :Die alternde und Allürenbehaftete Ex-Diva, ein ehemaliger und desillusionierter Cop, die Hure, die sich mit ihrem ersparten einen langgehegten Wunschtraum erfüllen will und ein Bulle mit dem Gefangenen den er transportiert. 10 Zimmer werden durch die Reisenden belegt und es dauert nicht lange, bis das erste Todesopfer gefunden wird.
Zugegeben, der Plot klingt wie der von mindestens 20 anderen Filmen, aber hier paßt einfach alles zusammen: Grandiose Darsteller, unerwartete Wendungen, atemlose Spannung und eine Auflösung die einfach nur verblüfft und die noch ein unerwartetes Ende parat hält. Bewußt wird hier nichts darüber verraten, denn ich möchte den Film allen empfehlen die ihn noch nicht gesehen haben.
John Cusack und Ray Liotta tragen sicherlich dazu bei, das dieser Film der beste Film über den Abgrund Mensch ist seit David Finchers Sieben. Atmosphärisch dicht und düster möchte man den Schocker eigentlich gleich nochmal sehen, um diesmal genau aufzupassen, ob die dargebotene Auflösung des Celluloidpuzzles stimmig ist. Ich denke, man kann ohne Übetreibung sagen, das es im letzen Kinojahr keinen anderen Film gegeben hat, wo das rätseln so unterhaltsam war. Ehrlich, ein mörderisches Vergnügen.
Fans des Kultstreifens From Dusk Till Dawn wird der dubiose Larry, Besitzer des Motels bekannt vorkommen. Es handelt sich um John Hawks, der in jenem Film als Betreiber der Spelunke Bennys World of Liqueur "brennende" Bekanntschaft mit den Gekkobrüdern machte. In beiden Filmen, ist übrigens ein Foto von ihm zu sehen, wie er einen großen Fisch in der Hand hält. Das nur nebenbei.
Wer ein Fan von guten Thrillern ist, kommt an diesem Meisterwerk nicht vorbei.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Psychothriller, 27. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Identität [Blu-ray] (Blu-ray)
Identität ist ein sehr spannender Thriller der einen tiefen Einblick in den Kopf eines Psychokillers gewährt. Die Besetzung ist bis in die kleinsten Nebenrollen durchgehend hervorragend gelungen und sowohl John Cusack als auch Ray Liotta bieten eine starke überzeugende Darstellung. Wem Sieben oder Memento gefällt, der könnte auch an diesem Film gefallen finden. Zudem bekommt man hier eine absolut würdige Blu-ray Umsetzung geboten. Bild (kleinste Details, Oberflächenstrukturen, Regentropfen, Hautpartien, Szenen im dunkeln etc. alles sehr gut ) und Ton (deutsch/englisch PCM 5.1 unkomprimiert transportiert gut den Regen, Gewitter und Dialoge, auch die Rear LS werden nicht vernachlässigt) sind auf höchstem Niveau und lassen keine Wünsche offen. So soll Blu-ray sein... dazu bekommt man noch ein Wendecover.
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33 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich ging die Treppe rauf - und sah, 24. November 2004
Von 
realkenai & family (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Identität (DVD)
dort einen Mann - der war nicht da
Er war auch heute nicht mehr dort
Ich wollt' - ich wollt' - er währe fort
Handlung (ohne zu viel zu verraten):
1. Strang: 10 charakterlich sehr unterschiedliche Menschen (3köpfige Familie, ein Cop und sein zu transportierender Strafgefangener, eine Millionärin samt Fahrer, eine Professionelle, außerdem ein junges Paar) finden sich in schauriger Sturmnacht in einem Motel der schlechteren Art ein, wo sie mehr oder weniger freundlich vom Betreiber empfangen werden.
Fort können sie dort vorerst nicht mehr, denn das Unwetter spülte alle Straßen weg. Umso bedauerlicher, da eine der Protagonistinnen dringend ärztlicher Hilfe bedarf. Sehr schnell wird das zweitrangig, denn einer der Anwesenden beginnt seine Mitbewohner zu dezimieren.
2. Strang: Zeitgleich versucht an anderer Stelle ein Psychiater die Exekution eines Serienmörders zu verhindern, indem er einen Richter, sowie dem Vertreter des Gouverneurs (kann in Amerika Todesurteile aufheben, bzw. eine erneute gerichtliche Prüfung des Urteils veranlassen) beschreibt, warum sein Patient nicht schuldfähig ist. Problem dabei - der Delinquent steht noch gar nicht zur Begutachtung zur Verfügung weil sein Transport wegen des schlechten Wetters irgendwo aufgehalten wurde.
Erst zum Schluss des Films finden die beiden Stränge zueinander und für den geneigten Zuschauer gibt es mehrere dicke Überraschungen in Serie.
State:
"Identität" ist einer dieser Streifen bei denen ein Rezensent höllisch aufpassen muss nicht zu viel zu verraten, daher muss ich im Folgenden leider ein wenig "schwammig" bleiben.
Für mich war "Identität" zwar nicht der beste (bin auch HdR-Fan), dafür aber eindeutig der spannendste und vielleicht auch der intelligenteste Film Anno 2003. Regisseur James Mangold bewies bereits in "Cop Land" wie gut er es versteht seinen Filmcharakteren mit Hilfe erstklassiger Schauspieler glaubhafte Tiefe zu verleihen. Damals wurde selbst ein Sylvester Stallone zum Charakterdarsteller.
Diesmal lässt Mangold John Cusack, Ray Liotta, Amanda Peet, Jake Busey, Clea DuVall, John Hawkes (Der Verkäufer aus der Anfangsszene von "From Dusk Till Dawn"), Rebecca de Mornay und vier weitere gute Darsteller im Hotel, sowie Alfred Molina als Psychiater zur Hochform auflaufen, liefert einen vollkommen neuen - durchgängig spannenden - Plot, der sich mit keinem mir bekannten Film vergleichen lässt und setzt dabei gekonnt eine Vielzahl verschiedener Stilmittel (Zeitsprünge, Ortswechsel, Unwetter, Schockeffekte) ein ohne dabei zu überfrachten. Allein schon die Vorstellung der 11 Hotelinsassen ist genial geraten, sehr schnell erkennen wir die typischen Charaktereigenschaften der Protagonisten: Da haben wir u. a. den Unentschlossenen, den Macher, den Blender, den Filou, die Diva, die Abgeklärte, die Eifersüchtige - eine Konstellation, die bereits für sich allein vielschichtige Probleme zwischen den Eingeschlossenen verspricht - auch ohne Mörder.
Das Ende dann - ein überraschender Knaller, der uns den Film direkt nochmals von Vorne starten lässt.
Die DVD:
Vorab: Auf der DVD befindet sich sowohl die Kinoversion (1:26:26 Min.) als auch eine verlängerte Fassung (1:27:34 Min.). Zwischen den Beiden kann man leider erst wechseln, nachdem der Player vom Strom getrennt wurde. Empfohlen wird von mir (natürlich) die Langfassung.
Bild (anam. Widescreen im Verh. 2:40.1) und Ton (Englisch und Deutsch DD5.1) sind ganz klar Referenz. Alle Boxen werden voll ausgereizt, effektiv und intelligent eingesetzt. Wir sitzen quasi selbst im Unwetter, und spielen dabei gelegentlich mit dem Gedanken vorsichtshalber die Regenjacke aus dem Schrank zu kramen. Apropo Unwetter, an dieser Stelle noch ein dickes Lob an Kameramann und Ausleuchter. Trotz Dunkelheit und Regen müssen wir nichts erahnen, sondern sehen zu jeder Zeit was gerade vorgeht.
Alle Menüs sind animiert und mit Ton unterlegt.
Untertitel gibt es in Deutsch, Englisch und Türkisch - zu den Extras nur auf Deutsch
Die Extras:
--- Audiokommentar des Regisseurs
--- Audiokommentar des Autors
--- die deutschen Trailer zu "13 Geister", "Der Fluch von Darkness Falls", "Hollow Man" und "Identität"
--- interessantes Making Off (14:31 Min)
--- 3 Storyboardvergleiche (oben Zeichnung - unten Film) ohne UT
- Ginny verbarrikadiert sich im Bad (3:26 Min.)
- (Name wird nicht verraten) Tod (0:37 Min.)
- Rhodes Vorgeschichte (0:31 Min.)
--- Unvollständige Filmografien von James Mangold, Michael Cooney (Drehbuch), Amanda Peet, Ray Liotta und John Cusack
--- 4 entfallende Szenen, wahlweise mit Audiokommentar des Regisseurs (mit dt. UT, entweder für die Szenen an sich oder den Audiokommentar)
- Der Haussegen hängt schief (1:08 Min.) - (Die Szene hätte unbedingt in den Film gehört)
- Zimmer 9 ist belegt (0:56 Min.) - (Hätte auch im Film sein dürfen)
- Ein beunruhigender Schrei (2:47 Min.)
- Der Spiegeltest (1:05 Min.) - (erweiterte Szene)
Vor kurzem hatte ich das Vergnügen "The Missing" zu rezensieren. Da wie hier gilt: Technisch gesehen gibt sich Columbia Tristar wohl die meiste Mühe mit der Herstellung von DVDs.
Fazit (5 Sterne für den Film/ 5 Sterne für die DVD):
Bei diesem intelligenten Thriller muss man mit Beginn des Vorspanns durchgängig aufpassen, nebenbei Kreuzworträtseln, Bügeln, etc entfällt also.
Er ist definitiv nichts für Leutz die Dank MTV und Co. nur noch über ein bescheidenes Konzentrationsvermögen verfügen.
Gleiches gilt für Konsumenten die sich nur - was ja durchaus legitim ist - vor dem Fernseher entspannen wollen.
Auch Liebhaber von purem Action oder Popcorn Kino könnten enttäuscht werden.
Wer aber wieder einmal einen spannenden, den Zuschauer auch intellektuell fordernden Spitzenthriller mit großartig agierenden Schauspielern sehen möchte - der sollte sich "Identität" unbedingt anschauen.
Tipp: In geselliger Runde zu Gemüte führen - Diskussionen über das übliche "Boah Ey" hinaus sind vorprogrammiert.
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Identität
Identität von James Mangold (DVD - 2004)
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