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Zugegeben: Würde man mich spontan fragen, welches mein absolutes Lieblingsalbum von Bob Dylan wäre, so kämen mir gleich (mindestens) 5 Scheiben gleichzeitig in den Sinn. Ob vorliegendes, also das 1974 erschienene BLOOD ON THE TRACKS, dabei wäre, wage ich sogar zu bezweifeln. Tatsächlich bin ich vor allem ein Fan der jüngeren Dylan-Dekade (ab OH MERCY von 1989), der aber durchaus auch die frühen Errungenschaften von His Bobness sehr zu schätzen weiß (etwa THE FREEWHEELIN' BD, ANOTHER SIDE OF BD oder z.B. BRINGING IT ALL BACK HOME, um hier nur einige Beispiele zu nennen).

BLOOD ON THE TRACKS enthält mit dem hervorragenden Opener "Tangled Up In Blue" jedenfalls unbestreitbar einen ganz, ganz großen Dylan-Song, der gewiss jedem Zweifel und Zweifler erhaben sein dürfte. Daneben findet man viele weitere gute (auch sehr gute) Titel, die mit der Zeit entdeckt und ins Herz geschlossen werden möchten (wo sie dann garantiert auch bleiben) - wie etwa "Simple Twist Of Fate", "You're A Big Girl Now", "Meet Me In The Morning" oder "If You See Her, Say Hello".

So gesehen erfüllt vorliegende Scheibe also alle Anforderungen eines wahren Pop/Rock-Klassikers, noch dazu nützt sich darauf vorhandenes Songmaterial wirklich nicht ab - ist also sehr zeitlos (was aber auf viele Dylan-Veröffentlichungen zutrifft, wie ich finde) - und auch thematisch passt alles sehr gut zusammen. Dylan singt desillusioniert vom Erwachsenen-Herzschmerz und klingt dabei brutal abgebrüht, was einerseits ein wenig auf Kosten seiner früheren Angriffslust geht (die ich auch sehr mag) und andererseits sehr starke Lyrics zum Vorschein bringt. Der Pop-Poet hat da wahrlich ins Schwarze getroffen (man nehme zum besseren Verständnis (mein Englisch ist nämlich auch nicht so berauschend) z.B. den dicken Lyrics-Schmöker (1962-2002) zur Hand, um nachzulesen).
Insgesamt eine sehr runde Sache also, weshalb ich es auch nur allzu gut nachvollziehen kann, wieso ausgerechnet BLOOD ON THE TRACKS so hohes Ansehen bei Fans und Kritikern genießt. Ich glaube (bin mir momentan aber nicht ganz sicher), dass das Album als drittbestes Dylan-Werk unter den besten 20 (hinter HIGHWAY 61 REVISITED und BLONDE ON BLONDE) der 500 besten Alben aller Zeiten (RS-Magazine-Liste) rangiert. Angeblich soll sogar Bob Dylan selbst einst (wie's heute aussieht, weiß ich nicht) enorm stolz auf diese Platte gewesen sein, weshalb er sie - noch vor ihrer Veröffentlichung - einem guten Freund vorspielte...

Ich für meinen Teil mag die Scheibe, obwohl ich ehrlich gesagt ein wenig Anlauf dafür brauchte, mittlerweile auch sehr, sehe sie allerdings nicht ganz weit oben in meiner persönlichen Dylan-Alben-Lieblingsliste. Tatsächlich - auch wenn kein wirklich schwacher Song hierauf vorzufinden ist - halte ich manche Kompositionen (also musikalisch gesehen) nicht unbedingt für überragend. Um ehrlich zu sein, lege ich z.B. das nicht unumstrittene STREET LEGAL (das ich wirklich gern hab und für unterschätzt halte) öfter zuhause auf, als eben BLOOD ON THE TRACKS. Vielleicht liegt das mitunter daran, dass vorliegende Platte ein bisschen deprimierend (und nicht nur deprimiert) auf mich wirkt. Es kann aber auch sein, dass ich Dylan einfach irgendwie noch genialer finde, wenn er einen allwissend-zynischen, angriffslustigen Unterton mitschwingen lässt. Obwohl... Nun, so ganz stimmt das auch wieder nicht, da ich z.B. Songs wie "Make You Feel My Love" oder "Not Dark Yet" (beide am großartigen TIME OUT OF MIND (von 1997) enthalten) andererseits auch wirklich, wirklich lieb hab und die für sich auch eher melancholischer Natur sind...
Hm. Man sieht: So einfach ist etwas kompliziert ;)

Fazit: BLOOD ON THE TRACKS gilt sowohl unter Fans als auch Kritikern als eins der allergrößten und besten Dylan-Werke überhaupt, womit es automatisch und selbstredend auch zum pop/rock-historischen Klassikerkreis zählt. Betrachtet man das Album genauer, so wird es sehr schwer sein, Argumente zu finden, warum dem nicht so sein sollte.
Zugleich empfiehlt sich die Scheibe wohl wirklich für Neugierige, Quereinsteiger und werdende Sammler, da sie viele starke Tracks enthält, die - trotz eher deprimierender Grundstimmung - recht vielfältig Bob Dylans Kompositionstalent unter Beweis stellen.
Auf der anderen Seite (ja, ich finde die Scheibe natürlich trotzdem gut - keine Sorge) gibt's da aber noch 5-10 weitere Dylan-Alben auf ähnlichem Niveau, die ich persönlich sogar lieber und öfter zuhause am Laufen habe als vorliegendes Werk.
Noch einmal: Fragte man mich nach meinen Dylan-Alltime-Favourites, so würde ich BLOOD ON THE TRACKS wohl eher nicht unter die besten 5 reihen.
Freilich ist dies gewiss "Jammern" (wenn man das überhaupt noch so nennen kann) auf schwindelerregend hohem Niveau - aber immerhin reden wir hier ja auch von niemand geringerem als Bob Dylan und da wären manchmal wirklich auch 6 oder 7 Sterne als Bewertungsmaß angebracht, wenn Sie mich fragen...

BLOOD ON THE TRACKS ist in meinen Ohren jedenfalls (obwohl ich nicht auf Anhieb so sehr davon überzeugt war) ein 5-Sterne-Album, das alle Anforderungen eines Klassikers (so abgedroschen dieses Wort mittlerweile auch schon ist) erfüllt. Dennoch war der gute Herr Zimmerman manchmal (meines Erachtens halt) sogar noch besser. Freilich: Schlechtere Alben als dieses hat der Mann auch gemacht... Nun denn - belassen wir's dabei ;)

Also: +++++

---- Anspieltipps ----
- Tangled Up In Blue
- Simple Twist Of Fate
- You're A Big Girl Now
- Meet Me In The Morning
- If You See Her, Say Hello

P.S. Als Sammler (als Dylan-Freund sowieso) wird man an dieser Scheibe nur schwer vorbeikommen. Viel Freude damit!
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am 3. Juni 2016
Auch hier werden Erinnerungen wach, als das Vinyl Album 1975 heraus kam, war ich natürlich Besitzer der Erstauflage in dem so schönen angerauhten Cover, dazu noch ein schweres Innencover. Das war noch Vinyl-Qualität !
Auf die Musik brauche ich hier gar nicht mehr eingehen, da schließe ich mich allen 5 Star-Rezi's an. TANGLED UP IN BLUE und natürlich YOUR'E A BIG GIRL NOW sind meine absoluten Highlights. Der Folkanteil blitz immer wieder auf aber man merkt auch - BD - entwickelte sich langsam vom FOLKER hin zum ROCKER (im gemäßigten Sinne). Davor gab es ja schon BEFORE THE FLOOD mit THE BAND, hier stimmte Er sich wahrscheinlich ein. Sehr schön ist hier auch die klangdichte der Songs. Deshalb berührt das Album auch so. Die vorliegende CD ist toll remastert und klingt einfach Klasse und das für'n "Fünfer"!

AUF JEDEN FALL - KAUFEMPFEHLUNG !!!
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TOP 1000 REZENSENTam 21. September 2014
Bislang gab es 33 Fünf-Sterne-Rezensionen für Bob Dylan's Album "Blood On The Tracks", welches 1975 das Licht der Welt erblickte. Der eindeutig positiven Bewertung des Albums schließe ich mich nur zu gerne an und füge hiermit noch weitere fünf Sterne hinzu.
Sich festzulegen, welches Werk von Bob Dylan denn nun das beste ist, ist bei der Fülle so vieler außerordentlich guter Alben "Blonde on Blonde", "Desire", "Love & Theft", "Modern Times", "Tempest", "Oh Mercy" ... äußerst schwierig. Meinem Erachten nach gehört "Blood On The Tracks" aber absolut dazu. Schon alleine Songs wie "Tangled Up In Blue", "Simple Twist Of Fate", "Lily, Rosemary And The Jack Of Hearts" und "Shelter From The Storm" sind die Anschaffung des Albums wert. Und mit "Idiot Wind" befindet sich mein persönlicher Lieblingssong aus Bob Dylan gesamten Werk auf dem Album. Ein ganz klares "Fünf-Sterne-Album" und sicherlich ein Highlight der "Rock-Singer-Songwriter-Geschichte"!
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am 1. August 2014
Liebe das Album. Habe glaube ich 23 Alben von BD und mag dieses mit am meisten, vielleicht zusammen mit Blonde on Blonde, Nashville Skyline, Time out of Mind, New Morning, Planet Waves, Pat Garrett.., Saved, vielleicht noch Desire
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am 31. Januar 2014
Was Dylan hier abgeliefert hat, darf man sicher ein Stück "Literatur" mit musikalischer Untermalung nennen. Die Texte großartig und die Musik feinsinnig.
War meine erste Dylan-Platte Mitte der Siebziger. Wenn man zum Einstieg so ein Ding erwischt, gibts nicht mehr viel Spielraum zur Umkehr. Ergo ist mein Kommentar hier reichlich voreingenommen - dieses Stück Voreingenommenheit pflege ich allerdings so gut ich kann, da ich glaube, dass die Klasse der Platte nahezu jede Übertreibung rechtfertigt!
Erfreulicherweise fügt sich auch die MFSL-LP qualitativ auf hohem Niveau ein.
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am 10. Juni 2004
Keine Platte Dylans in den Siebzigern wurde so gelobt wie dieses Album, das - was Dylan freilich leugnete - die Scheidung des Meisters von seiner Frau Sarah in wunderbar traurigen Liebesliedern thematisierte.
Songs wie "You're a big girl now" oder Tangled up in blue" sind einfach herzzerreißend und unübertroffen. Das will schon was heißen bei einem Mann vom Kaliber Dylans, der immer noch als Songwriter unerreicht ist. Nobody sings Dylan like Dylan.
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am 15. Oktober 2006
Nach seinem Höhepunkt in den 60 er Jahren dachte man schon Dylan ist out und dann kam Blood on the Tracks! Wow, ein Album total an dem Mainstream vorbei und so großartig, mit gewaltiger Lyrik! Mit nur einfachen musikalischen Mitteln wird eine überwältigende, intensive Stimmung vermittelt. Dylans intimstes und vielleicht schönstes Album.
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am 7. April 2007
Gut 10 Jahre nach seinem triumphalen Dreigespann "Bringing It All Back Home", "Highway 61 Revisited" und "Blonde on Blonde" trieb Dylan auf "Blood On The Tracks" seine Kunst noch einmal an die Spitze seines Genies und entwarf dieses Meisterwerk, den Folk im Herzen, den Rock and Roll in den Fingern.

Was die zahlreichen Folk-Puristen unter Dylan's Fans für den endgültigen Absturz hielten, ist für mindestens ebenso viele bis heute der Zenit seines Schaffens.

Das entschwebte "Tangled Up In Blue" macht den Anfang und entführt einen in das vielschichtige, feinhörige Soundgewebe dieser Platte, aus dem man sich so schnell nicht befreien kann. Gar nicht befreien will.

Das prächtige Klimpern der Gitarren und die stimmliche Hochform des Meisters bilden wohl das Gemäuer. Was sich dahinter an musikalischen und lyrischen Finessen versteckt, bleibt zu erkunden jedem selbst überlassen. Wie so oft bei Dylan gilt: die echte Story steht irgendwo zwischen den Zeilen...

Selten hat Dylan auch so reichlich Melancholie in seinen Zaubertrank gegossen. Vor allem das berührende "If You See Her, Say Hello" zeugt von Sentiment.

Man muss ja aufpassen, dass man nicht für jedes Werk dieses musikalischen Freigeistes einen eigenen Schrein errichtet. "Blood On The Tracks" hätte ihn sich verdient.
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am 13. März 2007
Bob Dylan spielte tolle Alben ein und er produzierte scheussliche Alben. Nie wusste man bei ihm, was als nächstes kam.

"Blood on the tracks" gehört sicher zu seinen Top 3. Vom ersten Stück an, dem sagenhaften "Tangled up in blue" reisst einen Dylans Intensität hin.

Zu den einzelnen Tracks ist andernorts schon genug geschrieben worden; sie alle bilden einen Höhepunkt in Dylans Werk. Wenn man nur 3 Dylan-Alben haben will, dann muss sicher "BotT" dabei sein.

Mein Favorit : "Idiot Wind".

Klare Kaufempfehlung für eine gut sortierte Sammlung!
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am 1. August 2013
Über die Musik muss ich nichts schreiben, das ist eine der Besten von Dylan, wenn nicht zusammen mit "Blonde on Blonde" die beste CD von ihm.

Aber ich wollte ja etwas über die SACD-Qualität schreiben. Selten hat mich eine SACD (und ich besitze einige) so überzeugt wie diese. Das klingt mal richtig wie "aus einem Guss". Sie klingt wärmer, viel differenzierter und lässt uns die hinreichend bekannten Songs völlig neu "erleben".
Einfach Klasse, dass dieses schöne Album sich jetzt noch mal neu erfindet. Kann nur jedem raten, hier mal ein paar Euro mehr auszugeben und sich diese CD zuzulegen. Sie ist jeden Cent Wert. Ich habe den Unterschied selbst noch auf meinem alten Walkman hören können. Ein Meisterwerk meisterlich dargeboten!
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