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Kundenrezensionen

24
4,9 von 5 Sternen
Oh Mercy
Format: Audio CDÄndern
Preis:6,99 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Dezember 1999
Wem unter dem Stichwort "Bob Dylan" nur der Protestsänger der 60er einfällt und vielleicht noch die Tatsache, daß dieser Bob Dylan 1997 drei Grammies für "Time Out Of Mind" erhielt, dem sei dieses Album empfohlen. Mit "Political World" startet "Oh Mercy" mit einem "Protestlied", das aber einen völlig anderen Charakter hat, als die teilweise bitteren Lieder der sechziger Jahre. "Everything Is Broken" schließt sich diesem Tenor an, und "Man In The Long Black Coat" ist wunderbar mysteriös. Die bewegendesten Stücke auf der Platte sind meiner Meinung nach aber "Most Of The Time" und "What Good Am I?", die eine Unsicherheit ausdrücken, wie sie vermutlich jeder kennt. Wieder mal eines der Alben, daß eindeutig nachweist, daß Dylan eben doch nicht nur in den 60ern aktiv war... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 3. Januar 2013
Dieses Album ist wunderbar, ein muss für jeden Dylan Fan! Most of the Time ist das schönste Lied, obgleich ich die letzten 3 Lieder nicht so gut finde...trotzdem auf jeden fall 5 Sterne!
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11 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nach dem 1983er-Klassiker "Infidels" (mit Mick Taylor und Mark Knopfler) begann eine lange Wüstenwanderung im Dylanschen Schaffenswerk. "Empire burlesque", "Knocked out loaded" und "Down in the Groove" sind Zeugnisse ziemlich ziel- und sinnloser Suche nach Form und Inhalt. Kein Wunder, dass das 1989 von Daniel Lanois (U2) produzierte "Oh Mercy" als Comeback zu Topform gefeiert wurde. Seinen Klassikerstatus behielt das Album auch später, weil der hoffnunglos kommerziell orientierte Nachfolger "Under the red Sky" ziemlich gezwungen und uninspiriert daherkam und Dylan entschied, danach zwei Unplugged- Solo- CDs mit Coverversionen aufzunehmen ("Good as I been to you" und "World gone wrong"). So blieb "Oh Mercy" die einzig gute Original- Dylan- Studioaufnahme zwischen 1983 und 1997 - das ist immerhin eine Dürreperiode von fast fünfzehn Jahren, die erst mit "Time out of Mind" endete.

Lanois verpasste "Oh Mercy" einen bodenständigen gitarren- und klavierbetonten Sound zwischen Bluesrock und Balladen mit gelegentlichen Einsprengseln von Slide, Hammondorgel, Mandoline und anderen natürlich und organisch klingenden Instrumenten. Elektronische Achtziger- Jahre- Spielereien fehlen, ohne vermisst zu werden - danke dafür! Das Ergebnis war eingängig genug für die Charts, aber dennoch mit genügend Ecken und Kanten für die Fans. Dabei gefallen die rockigen "Political World" und "Everything is broken" sowie die melancholischen "Ring them Bells" und "Man in the long black Coat" , bei denen sich der Drummer eine Pause gönnt, besonders gut. Auch die Texte sind gewohnt gut (soweit ich sie verstehe), sie sind jedoch im Booklet meiner Ausgabe nicht abgedruckt. Leider singt Dylan manche seiner Zeilen ziemlich abgehackt und verfremdet dadurch die gesungenen Worte auf eine merkwürdig ungewohnte Weise, mit der ich mich nicht recht anfreunden kann. Auch habe ich heute mit dem Mix Probleme: "Where the Teardrops fall" ist für mich zu schmalzig, und bei "What was it you wanted" und "Shooting Star" finde ich das Lautstärkeverhältnis von Stimme, Drums, Gitarren und Mundharmonika irgendwie misslungen - sorry.

Als einsames Zwischenhoch Dylans in fast fünfzehn schwierigen Jahren ist "Oh Mercy" sicher ein Klassiker. Mir persönlich gefallen jedoch "Infidels" und "Time out of Mind" noch ein gutes Stück besser. Auch an die neueren Alben "Love and Theft" und "Modern Times" reicht "Oh Mercy" meiner Ansicht nach nicht heran. Von den Dylan- Klassikern der Sechziger und Siebziger (z.B. "Blood on the Tracks", "Desire", "Highway 61" u.a.) ganz zu schweigen. Mir als Christen gefallen auch "Slow Train Coming" und "Saved" besser, aber das ist angesichts deren evangelikaler Texte sehr subjektiv.

Jedenfalls gibt es ein paar Dylan- Platten, die noch empfehlenswerter sind als "Oh Mercy". Wenn man die aber schon hat, kann man zugreifen und wird vom Altmeister nicht enttäuscht.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Dezember 2002
Was für ein Album. Alleine der Song "Man in the long black coat" - meines Wissen noch auf keiner Best of zu finden - rechtfertigt den Kauf dieses Albums. Ein wunderbar mystischer Song über eine Frau, die dem schwwarzen Mann folgt und alles hinter sich lässt.
Neben diesem Song gibt es freilich weitere Perlen - da wäre zum Beispiel das ungeahnt flotte "Political World", das bitterböse Sätze enthält und kein gutes Haar lässt am Ablauf der Welt.
Zum Tränen erweichen ist "Most of the time" - mir besonders angetan hat es der Vers: Most of the Time / I'm strong enough not to hate. Das ist zum Verzweifeln schön.
Heute wissen wir, dass Dylan, obwohl das Album grandios zu nennen ist, nicht zufrieden war. Er wollte noch mehr und gab in verschiedenen Interviews den Schwarzen Peter an D. Lanois weiter, den Produzenten des Albums. Das ist ohne Frage unglaublich unfair, zumal Lanois 1997 die noch gigantischere "Time out of mind" produzierte. Gleichwohl - Dylan will immer mehr als andere und das merkt man eben auch auf dieser CD.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. März 2007
Dieses dunkle, von Daniel Lanois produzierte Album beendet eine knapp 15-jährigen Durststrecke, in der Dylan kaum bemerkenswertes veröffentlicht hat - einer der absoluten Höhepunkte seines Schaffens! Dylan hat hier zu einer ganz neuen Form gefunden, die er bis heute beibehalten hat. Auch dieses Werk ist nur so mit Höhepunkten gespickt. Einem rockenden POLITICAL WORLD, folgt ein düsteres MAN IN THE LONG BLACK COAT und vorwiegend Balladen vom Feinsten, wie MOST OF THE TIME, DISEASE OF CONCEIT oder das abschließende Kleinod SHOOTING STAR. Für alle die Dylan schon abgeschrieben haben - Er kam zurück! Danke, Daniel Lanois!
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10 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Mai 2004
OH MERCY hat mich beim ersten Hören beinahe glatt umgehauen,schon der erste Song POLITICAL WORLD ist derartig zwingend,dass man nicht glaubt dass es noch besser wird.
Bei WHAT GOOD AM I wird es dann derartig dunkel und beklemmend,dass man sofort an das ÜBERALBUM BLOOD ON THE TRACKS denkt(und mit diesem kann sich OH MERCY wirklich messen)
Aber darum geht es natürlich nicht(schon gar nicht bei BOB DYLAN),jedes Dylan-Album ist auf seine Art fesselnd(gut,bei FAST jedem)
Langer Rede-kurzer Sinn:Jedem dem TIME OUT OF MIND und eben BLOOD gefällt, kann hier bedenkenlos zugreifen!
(und erstklassig REMASTERED ist dieses Album auch noch!!!)
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Dezember 2006
Nachdem sich Bob Dylan in der zweiten Hälfte der 80 er dem Alkohol hingab und total verloren war, spielt er auf diesem Album wieder ganz ordentlich auf. Lieder voller Selbstzweifel und Traurigkeit, ein hervorragendes Mundharmonikaspiel auf "Everything is broken" und eine neue Band unterstützen den Meister hervorragend und helfen ihm aus dem Sumpf der Vergangenheit. Daniel Lanois hat dann später noch ein weiteres gutes Album von Dylan produziert.
Unbedingt kaufen!
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am 2. Februar 2014
Die 80er Jahre gingen gut aus für Bob Dylan. Nachdem er nach "Infidels" (1983) einige schwächere Alben vorgelegt hatte, fand er auf "Oh Mercy" zu alter Form zurück. Sparsame Instrumentierung, pointierte Texte und Melodien, die hängenbleiben.
Seite 1 ist noch relativ konventionell gehalten - mit 2 schnelleren Songs ("Political world" und "Everything has broken") und vor allem "The man in the long black coat", für mich das beste Lied des Albums. Seite 2 war für mich zunächst gewöhnungsbedürftig. Hier sind durchweg ruhige Songs zu hören, aber mit einer Intensität vorgetragen, die an seine besten Arbeiten heranreicht. Dylan steigert sich in eine Art Gospel-Blues hinein, mensch spürt, das da einer am Kämpfen ist, sich die Worte förmlich abringt. Erst das Finale mit "Shooting star" ist wieder entspannt und versöhnlich.
Für mich die beste Dylan-Aufnahme der 80er Jahre, noch vor "Infidels". Und wahrscheinlich ein Album, das wegen seiner Verschlossenheit nur wenige Käufer findet.
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am 24. Mai 2014
Klingt wie im Pariser Kellerclub aufgenommen, mit der Creme der Studiomusiker und marvellous produziert von Daniel Lanois, einmalig! Etwas für sehr BLAUE Stunden ;-)
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am 13. März 2015
Ein grandioses, wunderschönes Dylan Album das jahrzehntelang an mir vorüber gegangen ist.
Auf jeden Fall eine der 10 besten Dylan Platten.
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