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am 30. Januar 2008
Das vorliegende UK-Boxset enthält die gleichen DVDs (fünf Tonspuren, einschließlich deutsch), die auch hierzulande veröffentlich worden sind. Der Import enthält jedoch die vollständige zweite Staffel (26 Episoden) und ist sogar günstiger. Wer also auf die deutlich teurere rote Plastikbox oder die zweigeteilte Neuverwertung in den Pappschubern verzichten kann, bekommt hier eine wirklich günstige Alternative geboten!

DAS JAHR DER MUTIGEN DREHBÜCHER

Nach der ersten VOYAGER-Season sollte die STAR TREK-Serie eigentlich auf Kurs sein. Von nun an galt es einen neuen Quadranten der Galaxie zu erforschen, sich gegen feindselige Species - wie die Vidiianer oder die Kazon - zu wehren und nebenbei auch noch die Heimreise in den Raum der Föderation fortzusetzen. Doch die Autoren verschenkten bereits in der zweiten Season viel Potential: Captain Janeway traf immer und immer wieder auf die gleichen Widersacher, die bordeigenen Mitglieder des Maquis waren bereits gezähmt, die Kazon samt Seska nervten den Zuschauer satte sieben Mal (!) und hanebüchene Storygerüste ("Tattoo", "Die Schwelle", "Unschuld") verleiteten zu berechtigtem Kopfschütteln. Viele Episoden wurden in den letzten 5 Minuten aufgelöst, die mehrfach schwer beschädigte VOYAGER in Sekundenbruchteilen repariert (u.a. in "Prototyp" und "Die Verdopplung") und es gingen mehr Schuttles zu Bruch, als das kleine Schiff eigentlich an Bord haben dürfte.

Gerade die letzte beiden Fakten sorgten im Fandom für "Faszination". Während sich einige darüber lustig machten und fortan die zerstörten Shuttles zählten, philosophierten andere über die "Selbstheilungskräfte" des Raumschiffs VOYAGER. Außerdem probierte Kate Mulgrew in der Episode "Der Höllenplanet" jene Frisur aus, die ab der vierten Season zum Standart werden sollte und ihr Alter Ego Janeway traf moralisch äußerst fragwürdige Entscheidungen (in "Flugkörper", "Todessehnsucht", "Entscheidungen" und vor allem in "Tuvix"). Vergessenswert amüsant ist auch die Paarung von Paris und Janeway, die als menschliche Echsenwesen zahlreiche schleimige Kinder zeugten ("Die Schwelle").

Für Fans der NEXT GENERATION gab es ein Wiedersehen mit Picards Widersacher Q, der in "Todessehnsucht" den ersten seiner drei VOYAGER-Auftritte absolvierte. Kurz zu sehen war auch der erste Offizier der Enterprise: Commander William T. Riker. Ein echtes Highlight war der Solo-Auftritt von Reginald Barcley in der Episode "Das Holo-Syndrom", in welcher der Holo-Doc die Echtheit der Voyagermission anzweifelte. Weitere Top-Episoden der Season waren "Die 37er", welche die Thematik der Entführung durch Außerirdische behandelte und nebenbei die erste Landung der VOYAGER zeigte, und "Die Verdopplung", eine überraschend temporeiche Episode, die mit überraschenden Wendungen zu begeistern wusste und einem Stammmitglied der Crew das Leben kostete.

Kurz: Das Jahr Zwei ist ein Jahr der Ungereimtheiten, aber auch der mutigen Drehbücher. Leider wurden die vorhanden Potentiale kaum genutzt und viele neue Ideen mit dem Kurswechsel der Serie in den Seasons Drei und Vier fallen gelassen. Der im Pilotfilm ("Der Fürsorger") eingeschlagene Weg wurde mit "Suspiria" und "Der Kampf ums Dasein" vollendet und zugunsten actionreicherer Drehbücher und der dauerhaften Implementierung eines alten Feindes - den Borg - begraben. Daher wirkt diese Season im Gesamtgefüge der Serie oft deplatziert und gilt gemeinhin als das schwächste der sieben Jahre.

Immerhin gab es in den Folgejahren zwei Rückblicke in diese Zeit: In "Zeitschiff Relativity" (Season 5) wird ein Angriff der Kazon gezeigt und in "Voller Wut" kehrt Kes zurück, um die Voyager mittels einer Zeitreise den Vidiianern auszuliefern.

SEASON ZWEI AUF DVD

In Europa verwirrte die erste DVD-Veröffentlichung etwas. Während die einst 20-teilige Season 1 offenbar auf 16 Episoden gekürzt wurde, gab es im Folgejahr plötzlich 26 anstatt 22 Episoden. Was anfangs für Unmut unter den DVD-Sammlern sorgte ist schnell erklärt: Für die Erstverwertung auf Video (1996) wurde die Serie in Europa modifiziert. Angelehnt an die britische Veröffentlichungsreihenfolge wurden einige Episoden in ihrer Reihenfolge vertauscht und die erste Staffel um die ersten 4 Episoden der Folgestaffel verlängert. Diese Entscheidung beruht wiederum auf der damaligen Erstausstrahlungspolitik in den USA. STAR TREK VOYAGER - die Serie lief auf UPN - sollte nach der Sommerpause bereits vor den Konkurrenzserien starten. Also drehte man 4 Episoden im Voraus und sendete diese im Spätsommer, anstatt - wie üblich - erst im Herbst. Das gleiche Spiel sollte sich auch im Folgejahr wiederholen, sodass die zweite Season tatsächlich aus 26 Episoden besteht.

Auf DVD liegen nun alle Episoden in der richtigen US-Ausstrahlungsreihenfolge vor. Die folgende Liste vergleicht die aktuellen DVD-Reihenfolge mit der hierzulande bekannten VHS-Reihenfolge der Season 2. Dahinter habe ich meine persönlich Wertung vermerkt.

DVD / Episodenname (dt./engl.) / VHS / Wertung

2x01 The 37s / Die 37er (1x20) *****
2x02 Initiations / Der Namenlose (2x01) **
2x03 Projections / Das Holo-Syndrom (1x17) *****
2x04 Elogium / Elogium (1x18) ***
2x05 Non-Sequitur / Der Zeitstrom (2x02) **
2x06 Twisted / Die Raumverzerrung (1x19) ***
2x07 Parturition / Der Höllenplanet (2x03) ***
2x08 Persistance of Vision / Rätselhafte Visionen (2x04) ****
2x09 Tattoo / Tattoo (2x05) **
2x10 Cold Fire / Suspiria (2x06) ****
2x11 Maneuvers / Das Signal (2x07) *
2x12 Resistance / Die Resistance (2x08) **
2x13 Prototype / Prototyp (2x09) **
2x14 Alliances / Allianzen (2x10) ****
2x15 Threshold / Die Schwelle (2x11) *
2x15 Meld / Gewalt (2x12) **
2x17 Dreadnought / Der Flugkörper (2x13) **
2x18 Dead Wish / Todessehnsucht (2x14) ***
2x19 Livesigns / Lebensanzeichen (2x15) **
2x20 Investigations / Der Verräter (2x16) **
2x21 Dead Lock / Die Verdopplung (2x17) *****
2x22 Innocence / Unschuld (2x18) *
2x23 The Thaw / Das Ultimatum (2x19) **
2x24 Tuvix / Tuvix (2x20) ****
2x25 Resolutions / Entscheidungen (2x21) ****
2x26 Basics / Der Kampf ums Dasein (2x22) ***

Die sich anschließenden Episoden "Der Kampf ums Dasein II", "Tuvoks Flashback", "Das Hochsicherheitsgefängnis" und "Der Schwarm" wurden zusammen mit der zweiten Season produziert, später jedoch als Episoden 3x01 bis 3x04 gesendet. Somit ist die Episode "Das Wurmloch" (3x05) eigentlich die erste Folge der dritten Season.
22 Kommentare|22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Juni 2004
Season 2 hält mit DEATH WISH/ TODESSEHNSUCHT eine der stärksten Episoden der gesamten Serie parat. John DeLancie taucht in seiner Paraderolle als „Q" nun auch in Voyager auf. Er sträubt sich dagegen, dem Wunsch nach Selbstmord eines anderen Mitglieds des Q- Kontinuums nachzugeben. Vor Captain Janeway versucht dieser mit faszinierenden Demonstrationen, die Tristesse des Lebens als allmächtiges und unsterbliches Wesen zu verdeutlichen. Hier gibt Johnathan Frakes (alias Commander Riker in der Next Generation) sein Regie-Debüt bei Voyager und spielt sogar als Gaststar mit.
In NON SEQUITUR/ DER ZEITSTROM gibt es einen Blick in Harry Kims Leben vor der Voyager. Eines Morgens wacht der junge Fähnrich plötzlich nicht auf dem Schiff, sondern auf der Erde auf - in seiner Wohnung in San Francisco und zu einem Zeitpunkt, als die Voyager noch gar nicht zu ihrer Mission aufgebrochen ist.
In LIFESIGNS/ LEBENSZEICHEN rettet der Doktor er eine todkranke Vidiianerin, indem es ihm gelingt, ihr Bewusstsein in den Schiffscomputer zu transferieren und ihr einen holographischen Körper zu geben. Indem er sich in sie verliebt macht er mit dieser Episode einen großen Schritt hin zu seiner zukünftigen Entwicklung, sein Programm um viele menschliche Aspekte zu erweitern. In THE THAW/ DAS ULTIMATUM ist der Doktor gefragt, das Leben seiner Freunde zu retten. Deren Bewusstsein ist in einer simulierten Welt gefangen, in die sich die Bewohner eines Planeten zurückgezogen haben, deren Welt sich in einer Eiszeit befindet.
Die starken mentalen Fähigkeiten von Kes werden in PERSISTENCE OF VISION/ RÄTSELHAFTE VISIONEN deutlich. Während sie die Kontrolle über sich behält, kann sich sogar Tuvok den Visionen nicht entziehen, von denen die Crew ereilt wird. In COLD FIRE/ SUSPIRIA ergründet Kes zusammen mit Tuvok ihre Fähigkeiten und bringt den Vulkanier durch deren enorme Stärke in Lebensgefahr. Tuvok ist auch in MELD/ GEWALT gefragt, wenn Suder, ein Mitglied der Crew, sich als Mörder entpuppt. Auch hinter Gittern bleibt er mit seiner rätselhaften Psyche eine Bedrohung...
Äußerst spannend ist TWISTED/ DIE RAUMVERZERRUNG. Eine Raumverzerrung zerstört zunehmend die Struktur der Voyager und sogar die Anordnung von Räumen, Decks, Gängen...Der Crew läuft die Zeit davon, während sie immer mehr Probleme hat, sich auf dem eigenen Schiff zurechtzufinden. In THRESHOLD/ DIE SCHWELLE entwickelt sich Paris nach einem ungewöhnlichen Shuttle- Zwischenfall zu einem höheren Wesen. Ein ‚neues' Geschöpf entsteht auch in TUVIX. Tuvoks und Neelix' DNA vermischen sich bei einem Transporterunfall. Die beiden sind nun zu einer Person, Tuvix, verschmolzen.
PROJECTIONS/ DAS HOLO-SYNDROM zeigt erstmals Dwight Schultz als Barclay (schon bekannt aus der Next Generation), der später in der Serie immer wieder mit seinem Bestreben auftauchen wird, der Voyager von der Erde aus zu helfen, nach Hause zu kommen. Hier erklärt er dem Doktor, er sei in Wirklichkeit gar nicht auf der Voyager, sondern in einem Holo- Programm gefangen - eine faszinierende Folge mit dem holographischen Doktor, der doch menschlich erscheint.
In INITIATIONS/ DER NAMENLOSE wird Chakotay von einem jugendlichen Kazon (gespielt von Aron Eisenberg, dem „Nog" aus Deep Space Nine) bedroht, der sich in seinem Volk seinen Namen als Erwachsener verdienen muss und Chakotay als Beute präsentieren will. In ALLIANCES/ ALLIANZEN versucht Janeway aufgrund der stetigen Bedrohung, ein Abkommen mit den wichtigsten Kazon- Sekten zu treffen. Doch auch deren Todfeinde, die Trabe, tauchen auf... Season 2 endet schließlich mit dem ersten teil der Doppelfolge BASICS/ KAMPF UMS DASEIN: Die Kazon erobern die Voyager und setzen die Crew auf einem feindseligen Planeten aus - Spannung für Season 3 ist garantiert!
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am 4. August 2004
Mit der 2. Staffel kommt die Voyager langsam in fahrt, angesichts dass die späteren Staffeln noch besser sind, nur 4 Sterne! :-)
Die Reihenfolge der Episoden ist übrigens korrekt! - Und nicht wie jemand anderes weiter unten behauptet. (Im TV sind sie in der falschen Reihenfolge gesendet worden).
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am 16. März 2010
Tolle Staffelbox der Serie Voyager. Wertige Verarbeitung der Box selbst, eine tolle Aufmachung der Staffel und eine gute Erscheinung im DVD-Regal.
Bild- und Tonqualität sind super, natürlich kein HD-Bild und auch kein THX-Sound aber es gibt schlechteres. Eine gute Serie für den Feierabend.

Klare Kaufempfehlung.
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am 26. Juli 2004
die 2. Staffel bietet von den Stories her schon einige Höhepunkte der Serie, zB die Folge, in der Q auftaucht (und Riker von TNG)
ausserdem gibt es ein absolut neues Feature bei der Folge "Die 37er": unter der Bezeichnung "Trivia Text" verbirgt sich ein Feature, das an die VH-1 Pop Up Videos angelehnt ist; über die ganze Folge hinweg "poppen" Sprechblasen-artige Infotexte auf, die kleine interessante Infos über die Entstehung der Folge bieten; hab mir die Folge mehrmals angesehen, nur um auch alle Infos definitiv mitzukriegen
hoffentlich gibt es dieses Feature in Zukunft öfter!
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am 7. Mai 2014
Immer noch eine der besten Star-Trek Serien Dank dem weiblichen Captain.
Meine Kind hat die Serie auf Primel "leider" fälschlicherweise gekauft. Aber dank dem sehr guten Amazon-Support war eine "Rückgabe" kein Problem.
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am 28. Januar 2009
-- Material: Im Gegensatz zum teureren Box - Set, wo die Innenringe der DVD's wegzubrechen pflegen, recht gut. Leider brechen diese kleinen schwarzen Dinger ab, wo man die DVD's draufsteckt. Aber das hat man ja leider häufiger mal. -- Aufmachung: Wenn man die Special Features von DS9 nicht kennt - super. So muss ich allerdings leider sagen, dass sie im Gegensatz zu den Special Features bei DS9 e t w a s zu wünschen übrig lassen: Zu viele Filmausschnitte, zu wenig, was den Rezipienten wirklich interessiert. (E i n Beispiel fällt mir da ein: Mal ehrlich, wen interessiert ausgerechnet betreffs der Folge "Pon Farr", wie das psychosoziale Verhältnis von Vorik und Tuvok konzipiert war?!) Und: Besonders bei Season III sind die Hidden Files wirklich schlecht zu erwischen/zu finden; hier ist die Gefahr groß, dass einige sie schlichtweg verpassen. -- Alles in allem: Kein Grund für Sternabzug, denn diese Star Trek - Serie bleibt zeitlos gut. Nicht zuletzt aufgrund der tollen Besetzung. Z.B.: Was für ein genialer Kniff, die Rolle der "Leitwölfin" mit einer so feinen Dame zu besetzen. (Noch dazu ist sie eine umwerfende Schauspielerin; am besten sogar immer dann, wenn sie im Hintergrund stehend ein Vordergrundgeschehen nur mit bloßer Mimik untermalt - unbedingt drauf achten, köstlich!)- Das ist es, was die besten Star Trek - Serien sind - einfach zeitlos. Und: Pfeif' auf Ungereimtheiten, diese machen mehr Spaß, als dass sie wirklich nerven. Der Shuttleschwund etwa ist doch durchaus von einigem Unterhaltungswert ... Mal ehrlich - ist das nicht oft so, ich meine, bei vielen Filmen und Serien? Wer schnöden Realismus pur haben will, kann sich Dokus über Raketenstarts ansehen.
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am 20. Februar 2012
Die Star Trek Reihe Voyager zählt schon zu den Klassikern. Die Serie ist sehr unterhaltsam mit guten schauspielerischen Leistungen. Die einzelnen Folgen sind sehr abwechslungsreich. Ich finde diem Filme klasse und kann sie mir immer wieder anschauen.
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TOP 1000 REZENSENTam 14. März 2012
Season 2 der UK-Ausgabe enthält 26 Episoden mit je ca. 40 Minuten. Die DVDs sind wieder in vier Slim Cases, die in einer Box stecken. Tonspur und UT sind komplett in Englisch und Deutsch enthalten.

Die Season ist ein deutlicher Fortschritt zu ersten. Dies betrifft v.a. die Geschichten, die in vielen Fällen sehr interessant, vertrackt, im gerade richtigen Ausmaß philosophisch oder psychologisch sind. Es gibt packende kleine Kammerspiele, die gerade richtig 'tiefgründig' sind, um interessant zu sein, aber nicht zu abgefahren und nicht zu langsam erzählt, um trotzdem spannend zu bleiben. Gleichwohl muss man einräumen, dass es auch ein paar schwächere Folgen gibt. Mich hat v.a. gestört, dass man vom Alpha-Quadranten doch nicht so ganz wegkommt. Es gibt zuviele Folgen, in denen die Voyager erstaunlich viel Spuren des Alpha-Quadranten im Delta-Quadranten begegnet (erstaunlich, dass es sie gibt und die Voyager sie alle findet). Das finde ich ein wenig schwach.

Auch die meisten Figuren gewinnen dazu. Tom Paris, Harry Kim, Neelix und Kess sind nicht mehr so simpel gestrickt wie in Season 1 und gewinnen an Kontur. Der Doktor ist sowieso klasse! Belana und Tuvok legen nicht zu, sind aber ordentlich dargestellt. Captain Janeway bekommt Ecken und Kanten und man schwankt immer ein bisschen zwischen Sympathie und Bewunderung auf der einen und leichtem Genervtsein über zuviel Schwanken zwischen aufgesetzter Strenge und mütterlicher Fürsorglichkeit. Weiter enttäuscht war ich nur weiter von Chakotay, also nicht von der (interessanten) Figur oder dem Darsteller, aber dass sie immer noch zu wenig Gewicht erhält und stark im Schatten von Janeway steht. Es gibt ein paar Folgen, wo er im Mittelpunkt steht und etwas Farbe bekommen darf, aber dann eben isoliert vom Rest der Crew. Innerhalb der Voyager ist er mir zu sehr braver oder immer wieder von ihr belehrter Gefolgsmann von Janeway. Das könnte man besser machen.

Im ganzen aber auf jeden Fall sehr solide, gut gemachte Star-Trek-Unterhaltung, mit dem gerade richtigen Maß an geistiger Herausforderung.
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am 10. April 2014
Eine super Serie!
Jedoch ist die 9te Folge ab ca. Minute 10 so asynchron, dass es nicht sonderlich viel Spaß macht, sie weiter anzugucken.
Wenn das bei Amazon Instant Video gefixt wird, gibt es auch 5 Sterne.
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