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Kundenrezensionen

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am 16. März 2004
CD - Review: Entwine - „diEversity" (deutsch)

Es gibt sie ja selten: Die wirklich großen Überraschungen. Aber den Jungs und dem Mädel von Entwine ist mit ihrem neuen Album „diEversity" eine solche gelungen. Wer die ersten drei Werke der Band kennt, weiß dass die Band seit Jahren konsequent qualitativ hochwertigen, mit Ohrwurmmelodien angereicherten, typisch finnischen Düsterrock produziert. Doch trotz der gleichbleibenden Qualität rückte man bis zur Veröffentlichung von „time of despair" von 2002 fast kaum vom eingeschlagenen Weg ab.
Und so ist man als geneigter Hörer doch etwas verwundert, wenn direkt der erste Song - übrigens auch die erste Singleauskoppelung der CD und bereits mit Hiterfolg in Finnland gekrönt - mit einem doch sehr metallastigen Riff beginnt. Und noch überraschter, wenn auch auf sehr positive Weise, ist man, sobald man feststellt, dass sich diese härtere Linie auch in den nächsten Songs durchzieht. So bemerkt man neben der Veränderung im Gitarrenspiel zu härteren Riffs auch deutlich andere Töne beim Einsatz der Stimme des talentierten Sängers Mika: Sein Gesang ist rockiger, härter, teilweise fast schon aggressiv geworden. Und dies schlägt sich bis in die Songtexte nieder: Nicht mehr nur Herzschmerz, nein auch alle anderen Schattierungen der düstersten Stimmungen, die so typisch für finnische Releases sind, finden sich in den Texten. So wird in „someone to blame" sogar knallhart mit Kritikern und Gegnern abgerechnet.
Auch die Gitarristen Tom und Jaani dürfen sich in Stücken wie „bleeding for the cure", „six feet down below" oder „refill my soul" neuerdings verstärkt solistisch austoben.
Doch trotz aller Veränderungen wird man durchgängig daran erinnert, dass man hier mit Entwine konfrontiert wird. Und so ziehen sich durch die gesamte CD die so typischen Ohrwurmmelodien. Songs wie „someone to blame", „bleeding for the cure" und „six feet down below" haben, was das angeht, sogar echtes Hitpotential.
Und Schlussendlich finden sich, um den Schock nicht zu groß zu machen, auch einige für Entwine sehr typische Songs. So hat man mit „frozen by the sun" und „nothing's forever" zwei klassische Entwine Midtempo - Songs und mit „eyerything for you" eine mindestens genauso typische Ballade mit im Gepäck.
Insgesamt dürften eingefleischte Entwine- Fans über die neuen Variation, die trotzdem im alten Rahmen bleiben, positiv überrascht sein und sich sogar neue Hörer finden können.
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am 26. März 2004
Superb, was die finnische Band uns da vorsetzt. Nach dem letzten Album Time of Despair, hatte ich schon Befürchtungen, die Band würde sich in die Ebenene von HIM verflüchtigen. Dem ist zum Glück nicht so, Die Musik von Entwine knallt ohne Ende, packende Hymnen, perfekt arrangiert, Ohrwurmfaktor vom ersten bis zum letzten Song. Vor allem die Härte wurde nicht außer Acht gelassen, da wo HIM nur noch Teenies zwischen 10 und 12 begeistern, setzen Entwine einen kräftigen Nachschlag an. Auf dem Album dominieren mehr die Gitarren als das für Gothikmusik typische Keyboard. Das ist gut so. Trotz alldem kommt der Herzschmerz nicht zu kurz. Die Texte sin voll von Liebesschmerz. Wer endlich wieder gute Musik in diesem Bereich hören will, der kommt an dieser Scheibe nicht vorbei. Anspieltipps: "Nothings Forever", "Lost Within", "Bleeding for the Cure".
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am 17. Januar 2005
Meine erste CD von der finnischen Gruppe Entwine. Ich hatte mir die Scheibe probeweise hier bei Amazon angehört und war einigermaßen angetan, so das ich mir den Silberling gekauft habe.
Zwei Sachen sind mir als Laien aufgefallen. Zuallererst die Stimme von Frontmann Mika Tauriainen. Wenn ich ihn in eine Schublade stecken müßte, dann würde ich ihn zwischen HIM und Savage Garden packen. Zweitens kommt Entwine um einiges härter rüber als z.B. HIM. Es dominieren hier ganz klar die Gitarren, woraufhin ich diese Gruppe eher im Hardrock Bereich auflisten würde. Jedes Lied wird einem schön um die Ohren gehauen, was in Kombination mit Mika's Stimme ein echter Genuß ist.
Mir persönlich hat die Scheibe sehr gut gefallen und das schon beim ersten anhören. Der Sound wird auch nach dem x-ten mal abspielen in keinster Weise langweilig. Klasse CD.
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am 18. Februar 2016
Diese Band ist einfach spitze. Man muss sie in die Metal-Szene einordnen, dennoch ist eine weitere Unterteilung in diesem Genre sehr schwierig, da sie ihren eigenen Stil haben. Ich habe bis jetzt keine andere Band gefunden, die meinen Musikgeschmack so trifft wie Entwine. Habe alle Alben von ihnen. Aber Main-Stream sind sie auf keinen Fall... eher ein Geheimtipp. (habe beim Lesen von "Die Bestimmung" von Veronica Roth gelesen, meiner Meinung nach sehr passend)
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am 16. März 2004
Entwine haben mit DiEversity meiner Meinung nach die Killerscheibe 2004 auf den Markt gebracht, und verdienen es nicht weiterhin mit den Schlafrockern von HIM verglichen zu werden. Auf der Scheibe gibt es keinerlei Ausfälle, alles Hits!
Besonders hervorzuheben sind meiner Meinung nach: Still Remains, Six Feet Down Below, Someone To Blame und natürlich auch Bitter Sweet, welches bereits als Single ausgekoppelt wurde!
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am 26. November 2004
diEversity war meine erste CD von Entwine. Seitdem bin ich geradezu süchtig. Übertroffen wird dieser Genuss eigentlich nur noch durch einen Liveauftritt der Gruppe. Traumhaft!
Wie all die Vergleiche mit HIM zustande kommen, ist mir allerdings rätselhaft. Nichtsdestotrotz: Wer HIM liebt, wird sicher auch seine ungetrübte Freude an Entwine haben. Also kaufen!
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am 22. März 2004
Endlich ist es da, das neue Album der finnischen Goth-Rocker Entwine! Und was für ein Album!
Wenn man Rezensionen liest, in denen steht, dass eine Band härter geworden ist, denken man meisst an die ersten Alben und den rauhen Sound. Aber bei genauerer Betrachtung haben Entwine nach dem kuschelig-kommerziellen Album Time of Despair genau das richtige getan.
Statt weiter im Fahrwasser der Landsleute HIM dahin zu dümpeln legen sie ein wegweisendes Album vor, das sowohl den bekannten Goth-Rock und seine bittersüßen Melodien beinhaltet, als auch die auf Time of Despair begonnen Keyboards und Electronica einbindet. Alles in allem sind die Songs aber, wie erwähnt, um einiges härter. Die Riffs schneiden tiefer, der Bass spielt effizientere Läufe, die Keyboards weben ein Netz aus unglaublich tiefen Sounds.
So klingt man da auch nicht wie auf dem rauen Erstlingswerk "Treasures within hearts", sondern wartet mit einer traumhaften und bislang im Gothic Rock einzigartigen Produktion auf!
Der Gesang ist klar und äußerst variabel, Sänger Mika singt nicht nur schmachtend in gewohnter Manier, sondern kreischt, jammert, schwelgt, leidet und liebt', flüstert und brüllt sich die Seele aus dem Leib. So viel Gefühl auf einem Tonträger!
Die E-Gitarren und der Bass spielen songdienlich und stehen wieder mehr im Vordergrund. Komplexe Keyboardausflüge des Vorgängers bleiben zum Wohle der Gesamtstimmung diesmal nahezu aus. Stattdessen unterstreicht Keyboarderin Rita die Songs an wichtigen Passagen mit Streicherdramatik und zum Weinen schönen Melodien und Samples. Drummer Aksu hat sich nochmals gesteigert und spielt seinen populären HIM-Kollegen Gas Lipstick jetzt mit einem Arm auf dem Rücken gebunden an die Wand.
Nicht unerwähnt soll auch die tadellose Produktion und das Mixing von den Finnenmeistern Anssi Kippo und Mika Jussila bleiben, die im Finnvox wieder Magisches geleistet haben. So gut klang Düsterrock noch nie!
Kommen wir zu den Songs.
Nach einem kurzen Intro gehts los mit dem Song "Bitter Sweet".
Der Name ist dann auch volles Programm, scharfe Riffs in der Strophe werden von einem unglaublichen Refrain gefangen und münden in cleanen Gitarren und tiefen Keyboard Effekten. Insbesondere bei circa 1:43 Minuten dieses Songs setzen Keyboardsounds ein, die einem endlose Gänsehaut versprechen!
"Someone to blame" beschäftigt sich weniger mit dem Thema Liebe als der Rache für erfahrene Ungerechtigkeit. Hier klingt auf einmal ein gewisser Fred Durst im kehligen Flüstergesang durch! So etwas gab's in diesem Genre noch nie! Aber der Refrain kommt zu den gewohnten Entwine-Qualitäten zurück. Geniale Rhythmen und Breaks, Samples und auch Vocoder Effekte erinnern an die genialen Evanescence, klingen aber zu eigenständig um abgekupfert zu sein.
"Bleeding for the cure" ist einfach ein unfassbarer Gassenhauer, startet ruhig und traurig und wird dann episch. Stellenweise kommen dem Hörer Vergleiche zu "Dreams of Sanity" und ihrem letzten Album ins Ohr. Die Laut-Leise-Dynamik mündet in einem Refrain der Sänger Mika emotional am Rande der Verzweiflung zeigt! Eine potentielle Übersingle!
"Still Remains" ist scheinbar der offizielle Nachfolger zur Single "The Pit" des Vorgängeralbums. Experimentell, Keyboard-/Sampler-gestützt, scharfer Gesang und messerschneidige Riffs!
Es ist beachtlich, wie die Band dann doch immer in diese Ohrwurm-Refrains überleiten kann.
"Frozen by the sun" startet mit einem herzzereissenden Pianopart und könnte die nächste große Goth-Rockhymne werden, wenn Mika singt "The Pain, it's getting stronger, it's getting stronger than me" Das Piano und die Gitarren tragen den Song zu Streichern und epischen Höhen. Der vielleicht romantischste Song des Albums und ein harter Kampf für Mika mit seinen Emotionen und dem Gefühl des Verlusts eines lieben Menschen. Wenn er singt "I can't bring you back, i'd throw it all away...." ... das geht einfach nahe und berührt.
"Six feet down below" führt anderen Finnenrockern und den europäischen und amerikanischen Kollegen vor Augen, wie einfach Entwine Melodien aneinanderreihen können, die andere nicht auf 10 CDs zusammenbekommen. Genial ist auch der Keyboard und Streicherpart der so schön nach Nightwish klingt um dann in diesem wundervollen Entwine-Refrain zu münden.
"Refill my soul" ist sehr atmosphärisch, stürzt im Refrain dann aber in hertes Riffing und gewaltige Gefühle um. Die cleanen Gitarren helfen dem Keyboard Tiefe zu schaffen. Ein solider Track, bis das Piano den Song auf das nächste Level führt und ein gigantisches Solo den Song in den Himmel schiesst! Wow!
"Everything for you" ist die wahrscheinlich epischste und romantischste Rockballade und verweisst solche Hits wie Join me auf die hinteren Plätze. Würden Entwine diese Medienunterstützung bekommen wären sie mindestens so groß wie der finnische Fünfer.
Das Stück kann man nicht mehr in Worte fassen... unglaublich.
"Nothing's forever" startet mit einem Pianosound von einer alten Schallplatte, geht über in einen Aufschrei und erinnert dann plötzlich an das zweite Album der Band ("Gone"), aber alles etwas klarer, alles besser produziert und mit mehr Biss im Refrain.
Abschliessend blasen uns die 5 Jungs und ihre geniale Keyboarderin "Lost Within" um die frohlockenden Ohren.
Dieser Refrain gehört weggesperrt. oder er wird die Gehörgänge der Fans nie wieder loslassen. Meiner Meinung nach das zweitbeste Stück des Albums am Ende... Respekt... wer sich das leisten kann muss durchweg geniale Songs schreiben! Und das tun Entwine wie keine zweite Band.
Nach über 8 Minuten mündet das Stück in einem atmospärischem, ausklingenden, rasiermesserscharfen Sample und schließen das wahrscheinlich beste Gothic Rock Album des Jahres ab.
Ich kann jedem Gothic Rock Fan nur empfehlen, hier zuzuschlagen!!!
Eine bessere Kombination aus E-Gitarren, Akustikgitarren, wegweisenden Basslinien, Piano, Streichern, und genialem Drumming wird man im Gothic Rock Sektor nicht finden.
Ich bin mal gespannt, wie Charon, HIM und die deutschen YasminSystem da nachlegen wollen!
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am 18. März 2004
Endlich ist es da, das neue Album der finnischen Goth-Rocker Entwine! Und was für ein Album!
Wenn man Rezensionen liest, in denen steht, dass eine Band härter geworden ist, denkt man meisst an die ersten Alben der Band und deren rauen Sound. Aber bei genauerer Betrachtung haben Entwine nach dem kuschelig-kommerziellen Album Time of Despair genau das richtige getan.
Statt weiter im Fahrwasser der Landsleute HIM dahin zu dümpeln legen sie ein wegweisendes Album vor, das sowohl den bekannten Goth-Rock und seine bittersüßen Melodien beinhaltet, als auch die auf Time of Despair begonnen Keyboards und Electronica einbindet. Alles in allem sind die Songs aber, wie erwähnt, um einiges härter. Die Riffs schneiden tiefer, der Bass spielt effizientere Läufe, die Keyboards weben ein Netz aus unglaublich tiefen Sounds.
So klingt man da auch nicht wie auf dem rauen Erstlingswerk "Treasures within hearts", sondern wartet mit einer traumhaften und bislang im Gothic Rock einzigartigen Produktion auf!
Der Gesang ist klar und äußerst variabel, Sänger Mika singt nicht nur schmachtend in gewohnter Manier, sondern kreischt, jammert, schwelgt, leidet und liebt', flüstert und brüllt sich die Seele aus dem Leib. So viel Gefühl auf einem Tonträger!
Die E-Gitarren und der Bass spielen songdienlicher und stehen wieder mehr im Vordergrund. Komplexe Keyboardausflüge des Vorgängers bleiben zum Wohle der Gesamtstimmung diesmal nahezu aus. Stattdessen unterstreicht Keyboarderin Rita die Songs an wichtigen Passagen mit Streicherdramatik und zum Weinen schönen Melodien und Samples.
Drummer Aksu hat sich nochmals gesteigert und spielt seinen populären HIM-Kollegen Gas Lipstick jetzt mit einem Arm auf dem Rücken gebunden an die Wand.
Nicht unerwähnt soll auch die tadellose Produktion und das Mixing von den Finnenmeistern Anssi Kippo und Mika Jussila bleiben, die im Finnvox wieder Magisches geleistet haben. So gut klang Düsterrock noch nie!
Kommen wir zu den Songs:
Nach einem kurzen Intro gehts los mit dem Song "Bitter Sweet".
Der Name ist dann auch volles Programm, scharfe Riffs in der Strophe werden von einem unglaublichen Refrain gefangen und münden in cleanen Gitarren und tiefen Keyboard Effekten. Insbesondere bei circa 1:43 Minuten dieses Songs setzen Keyboardsounds ein, die einem endlose Gänsehaut versprechen!
"Someone to blame" beschäftigt sich weniger mit dem Thema Liebe als der Rache für erfahrene Ungerechtigkeit. Hier klingt auf einmal ein gewisser Fred Durst im kehligen Flüstergesang durch! So etwas gab's in diesem Genre noch nie! Aber der Refrain kommt zu den gewohnten Entwine-Qualitäten zurück. Geniale Rhythmen und Breaks, Samples und auch Vocoder Effekte erinnern an die genialen Evanescence, klingen aber zu eigenständig um abgekupfert zu sein.
"Bleeding for the cure" ist einfach ein unfassbarer Gassenhauer, startet ruhig und traurig und wird dann episch. Stellenweise kommen dem Hörer Vergleiche zu "Dreams of Sanity" und ihrem letzten Album ins Ohr. Die Laut-Leise-Dynamik mündet in einem Refrain der Sänger Mika emotional am Rande der Verzweiflung zeigt! Eine potentielle Übersingle!
"Still Remains" ist scheinbar der offizielle Nachfolger zur Single "The Pit" des Vorgängeralbums. Experimentell, Keyboard-/Sampler-gestützt, scharfer Gesang und messerschneidige Riffs!
Es ist beachtlich, wie die Band dann doch immer in diese Ohrwurm-Refrains überleiten kann.
"Frozen by the sun" startet mit einem herzzereissenden Pianopart und könnte die nächste große Goth-Rockhymne werden, wenn Mika singt "The Pain, it's getting stronger, it's getting stronger than me" Das Piano und die Gitarren tragen den Song zu Streichern und epischen Höhen. Der vielleicht romantischste Song des Albums und ein harter Kampf für Mika mit seinen Emotionen und dem Gefühl des Verlusts eines lieben Menschen. Wenn er singt "I can't bring you back, i'd throw it all away...." ... das geht einfach nahe und berührt.
"Six feet down below" führt anderen Finnenrockern und den europäischen und amerikanischen Kollegen vor Augen, wie einfach Entwine Melodien aneinanderreihen können, die andere nicht auf 10 CDs zusammenbekommen. Genial ist auch der Keyboard und Streicherpart der so schön nach Nightwish klingt um dann in diesem wundervollen Entwine-Refrain zu münden.
"Refill my soul" ist sehr atmosphärisch, stürzt im Refrain dann aber in hertes Riffing und gewaltige Gefühle um. Die cleanen Gitarren helfen dem Keyboard Tiefe zu schaffen. Ein solider Track, bis das Piano den Song auf das nächste Level führt und ein gigantisches Solo den Song in den Himmel schiesst! Wow!
"Everything for you" ist die wahrscheinlich epischste und romantischste Rockballade und verweisst solche Hits wie Join me auf die hinteren Plätze. Würden Entwine diese Medienunterstützung bekommen wären sie mindestens so groß wie der finnische Fünfer.
Das Stück kann man nicht mehr in Worte fassen... unglaublich.
"Nothing's forever" startet mit einem Pianosound von einer alten Schallplatte, geht über in einen Aufschrei und erinnert dann plötzlich an das zweite Album der Band ("Gone"), aber alles etwas klarer, alles besser produziert und mit mehr Biss im Refrain.
Abschliessend blasen uns die 5 Jungs und ihre geniale Keyboarderin "Lost Within" um die frohlockenden Ohren.
Dieser Refrain gehört weggesperrt. oder er wird die Gehörgänge der Fans nie wieder loslassen. Meiner Meinung nach das zweitbeste Stück des Albums am Ende... Respekt... wer sich das leisten kann muss durchweg geniale Songs schreiben! Und das tun Entwine wie keine zweite Band.
Nach über 8 Minuten mündet das Stück in einem atmospärischem, ausklingenden, rasiermesserscharfen Sample und schließen das wahrscheinlich beste Gothic Rock Album des Jahres ab.
Ich kann jedem Gothic Rock Fan nur empfehlen, hier zuzuschlagen!!!
Eine bessere Kombination aus E-Gitarren, Akustikgitarren, wegweisenden Basslinien, Piano, Streichern, und genialem Drumming wird man im Gothic Rock Sektor nicht finden.
Ich bin mal gespannt, wie Charon, HIM und YasminSystem da nachlegen wollen!
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am 2. April 2004
Viele haben ja schon voller Erwartung auf das neue Album der Rocker Finnen gewartet! So auch ich und ich wurde definitiv nicht enttäuscht! Das neue Album ist wieder voller Gefühl, Romantik, Melacholie und Metal sowie Goth Rock in einem....
Wer gerne eine schöne Stimme mit tollen Klängen hört sollte sich dieses Album zulegen ;)
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am 26. März 2004
Wie gewohnt präsentieren Entwine zum vierten Mal ihren melancholischen Gothic-Rock ohne mit dem neuen Album wirklich zu überraschen. Textlich geht es wie immer um Herzschmerz und Liebesleid, dabei wurde diesmal gänzlich auf Balladen wie 'Until the End' vom weitaus besseren Vorgängeralbum Time of Despair verzichtet. Den Höhepunkt bildet auf Dieversity der Titel 'Lost within', der dann mit einer Spiellänge von achteinhalb Minuten doch etwas zu lang geraten ist. Die restlichen Nummern sind nicht wirklich herausragend, weshalb Dieversity eine eher konventionelle Scheibe geworden ist. Für Entwine- und Gothic-Fans dennoch ein Muß! Wer die Musik der Band schon kennt, kann hier mit einem Kauf nichts falsch machen.
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