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Kundenrezensionen

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am 20. Februar 2005
Wenn man als hübsche Frau im zarten Alter von 22 Jahren ausgerechnet die Harfe als Hauptinstrument hat und dazu noch ein wenig so aussieht, als habe man sich aus Jim Henson's ‚Schwarzem Kristall' in die rauhe Welt der Menschen verirrt, dann ist es wohl ausgemachte Sache, daß die Musikpresse sofort mit Etiketten wie ‚elfenhaft' und ‚weltentrückt' zur Hand ist. Allerdings finde ich nicht, daß Joanna Newsom besonders gut in diese Schublade paßt. Die zwölf Songs von ‚Milk-Eyed Mender' mit ihren versponnenen Texten zeigen ganz im Gegenteil eine beträchtliche Spannbreite im Ausdruck. Bezaubernd allerdings ist die Musik allemal.
Joanna Newsom hat eine klassische Ausbildung auf ihrem Instrument. Sie weiß es sparsam und nuancenreich einzusetzen, und es wirkt nicht einen Moment wie eine Beschränkung, daß weder Schlagzeug noch Baß die Songs untermalen. Perkussiv kann man auch auf der Harfe spielen (wie zum Beispiel auf ‚The Book of Right-on' oder auch auf ‚Sadie'). Ab und an greift sie auch in die Tasten eines Pianos (etwa auf dem herrlich störrischen ‚Inflammatory Writ') oder einer Wurlitzer. Die Reduktion auf Stimme und begleitendes Instrument bringen die Songs voll zur Geltung. Und mitreißend genug sind die Songs der CD. Und natürlich die Stimme von Joanna. Über die ist viel und vor allem nicht gerade sachliches geschrieben worden: Sie klänge, als habe Joanna Helium eingeatmet. Die Stimme wäre Produkt eines verkürzten Kehlkopfs. Und vor allem: Newsom sänge wie eine durchgeknallte Zehnjährige. Das ist freilich alles Quatsch. Zwar gibt es Momente, in denen der Gesang ausgelassen und kindlich naiv wirkt (‚silly' sagt sie selbst in einem Interview), aber das ist nur einer von vielen Ausdrucksarten, die bewußt eingesetzt werden. Die Stimme klingt zart, zärtlich, nörgelnd, ruppig, störrisch, ironisch, aufbrausend, dann zurückhaltend etc. etc, manchmal alles in einem Song. Gesang wirkt hier wie ein improvisierendes Instrument. Dafür, daß Newsom keine Gesangsausbildung hat, setzt sie ihre Stimme sehr kontrolliert ein. Einlassen allerdings muß man sich auf sie, und ein bißchen Freude an Exzentrik sollte man auch mitbringen.
Joanna Newsom kommt aus dem Umfeld der sogenannten ‚New Weird America'-Szene, zu der auch Devendra Banhart (mit dem sie zusammen in der Band Vetiver spielt) und CocoRosie gehören. Entdeckt wurde sie von Will Oldham. Wie die ganze Szene besitzt auch ‚The Milk-Eyed Mender' eine sehr lebendige Kraft, die in der gegenwärtigen Musik eher selten ist. Sehr erfrischend und versponnen, aber alles andere als kindisch.
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am 20. September 2005
Joanna Newsom ist eine junge Musikerin, die mit der Harfe sozusagen aufgewachsen ist. Die Harfe ist das bestimmende Instrument auf dieser Platte, und dies verbunden mit diesem unfassbaren Gesang hat eine sehr bewegende Wirkung, jedenfalls auf mich. Live ist diese Stimme noch extremer, will heißen, wenn man sieht wie sie beim singen aus sich herausgeht, wie die Töne sich fast überschlagen, dann weiß man, sie singt aus tiefstem Innern und ist echt! Und das ist heutzutage wichtig und selten.
In einer bestimmten Ecke der USA scheint aber gerade darauf sehr viel Wert gelegt zu werden, siehe Devendra Banhart, CocoRosie, Josephine Foster, Espers, Vetiver u.a.
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am 13. September 2004
Joanna Newsom, zarte 22 Jahre alt, legt hier ein buntes Folk-Album voll kleiner Geschichten vor, das einem viele schöne Bilder in den Kopf zaubern kann. Nur manchmal wird die kindlich-quietschende Stimme der begabten Harfenspielerin ein klein wenig zu viel für das menschliche Gehör. Aus diesem Grund ist "The Milk-Eyed Mender" als Fahrstuhl- oder Kaufhallenmusik auch absolut ungeeignet, bewusstes Zuhören ist für den Genuss Voraussetzung.
Highlights: "The Book of Right-On" & "Clam, Crab, Cockle, Cowrie"
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'Nanu...?!' - Eine Reaktion, die sich aufdrängt, wenn man die Musik von Joanna Newsom zum ersten Mal und ohne 'Vorwarnung' zu hören bekommt... 'Björk als Kind' stand in einem US-Musikmagazin über sie zu lesen und das trifft die Sache wohl auch nicht schlecht. Die junge Künstlerin bedient sich auf 'The milk-eyed mender' überwiegend der Harfe (wer es ganz genau wissen möchte: eine Lyon & Healy Style 15) und einem Piano - eine Guitar hören wir nur von Produzent und Gastmusiker Noah Georgeson in Track 11 ('Three little babes'). Und dann ist da dieser sensationelle Gesang - absolute Geschmackssache, keine Frage - der eben entweder für herzhüpfende Begeisterung oder aber für verständnisloses Kopfschütteln sorgt. Die 12 Songs (Laufzeit gut 52 Minuten) selbst sind jedenfalls durchweg ansprechend, intelligent und schön. Ein ruhiges und bemerkenswertes Folk-Album, welches man sich aus o.g. Grund jedoch tunlichst vorher anhören sollte. Um abschließend und zustimmend die US-Fachpresse zu zitieren: 'True beauty is difficult but rewarding'...
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am 3. April 2007
Den vorgehenden Rezensenten kann ich nur ein Fazit hinzufügen: An Joannas Stimme trennt sich Fan von Verächter. Diese ist so extrem eigenständig und ausserhalb der üblichen "wohlklang-süchtigen" Hörgewohnheiten, dass - glaube ich - kein "Na ja"-Urteil darüber fällbar ist. Entweder man findet, sie ist das große Manko an dieser Künstlerin (wie mein Vorgänger eine Rezension weiter unten) - oder man liebt sie für genaus diese manchmal kräftige, meistens jedoch wundervoll zerbrechliche Versch(r)obenheit. Und das tue ich. Mich hat diese Stimme vom ersten Moment an in ihren Bann gezogen und läßt mich all ihre Schrägheiten und Schönheiten lieben.

Alles andere ist schon gesagt worden (Harfe Hauptinstrument, außergewöhnliches Songwriting), alle halbwegs passenden Schubladen schon aufgezogen worden (Weird-Folk, Elfen-Folk etc.) - so bleibt mir abschließend zu bemerken, dass ich nur 4 Sterne vergebe, da diese Platte das Lehrstück ist, während das nachfolgende Album (das aktuelle) YS ein wahres Meisterwerk darstellt.

Diese Platte hier ist zauberhaft, wundervoll, unterhaltsam. YS ist ganz große Kunst - und hier ebenfalls bedenkenlos zu empfehlen.
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'Nanu...?!' - Eine Reaktion, die sich aufdrängt, wenn man die Musik von Joanna Newsom zum ersten Mal und ohne 'Vorwarnung' zu hören bekommt... 'Björk als Kind' stand in einem US-Musikmagazin über sie zu lesen und das trifft die Sache wohl auch nicht schlecht. Die junge Künstlerin bedient sich auf 'The milk-eyed mender' überwiegend der Harfe (wer es ganz genau wissen möchte: eine Lyon & Healy Style 15) und einem Piano - eine Guitar hören wir nur von Produzent und Gastmusiker Noah Georgeson in Track 11 ('Three little babes'). Und dann ist da dieser sensationelle Gesang - absolute Geschmackssache, keine Frage - der eben entweder für herzhüpfende Begeisterung oder aber für verständnisloses Kopfschütteln sorgt. Die 12 Songs (Laufzeit gut 52 Minuten) selbst sind jedenfalls durchweg ansprechend, intelligent und schön. Ein ruhiges und bemerkenswertes Folk-Album, welches man sich aus o.g. Grund jedoch tunlichst vorher anhören sollte. Um abschließend und zustimmend die US-Fachpresse zu zitieren: 'True beauty is difficult but rewarding'...
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'Nanu...?!' - Eine Reaktion, die sich aufdrängt, wenn man die Musik von Joanna Newsom zum ersten Mal und ohne 'Vorwarnung' zu hören bekommt... 'Björk als Kind' stand in einem US-Musikmagazin über sie zu lesen und das trifft die Sache wohl auch nicht schlecht. Die junge Künstlerin bedient sich auf 'The milk-eyed mender' überwiegend der Harfe (wer es ganz genau wissen möchte: eine Lyon & Healy Style 15) und einem Piano - eine Guitar hören wir nur von Produzent und Gastmusiker Noah Georgeson in Track 11 ('Three little babes'). Und dann ist da dieser sensationelle Gesang - absolute Geschmackssache, keine Frage - der eben entweder für herzhüpfende Begeisterung oder aber für verständnisloses Kopfschütteln sorgt. Die 12 Songs (Laufzeit gut 52 Minuten) selbst sind jedenfalls durchweg ansprechend, intelligent und schön. Ein ruhiges und bemerkenswertes Folk-Album, welches man sich aus o.g. Grund jedoch tunlichst vorher anhören sollte. Um abschließend und zustimmend die US-Fachpresse zu zitieren: 'True beauty is difficult but rewarding'...
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am 1. April 2005
Eigentlich sollte man Joanna Newsom auf ihren Videos kennenlernen: dort erschließt sich die Faszination dieser jungen Folk-Harfinistin unmittelbar. Aber auch wer sich diese CD einmal in Ruhe angehört hat, der wird den intensiven Ausdruck ihrer Stimme nicht mehr vergessen. Ein wunderbarer, poetischer Reigen, unkonventionell, zart aber kraftvoll! Traumwandlerisch "Sprout & the Bean", anrührend "Sadie", quellwasserfrisch "This Side of the Blue", ...
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VINE-PRODUKTTESTERam 3. Februar 2006
Ohne Frage ist dieses Werk der jungen Harfistin ein interessantes Werk. Wer bei Harfe in der Popmusik sofort an den unsäglichen Vollenweider denkt, dessen esoterisches Geschwurbel in fast jedem Jungmädchenzimmer der 80er waberte, darf beruhigt sein: So belanglos geht es auf dieser Scheibe nicht zu. Schon die Besetzung mit Harfe, Piano und vorwiegen akustischen Begleitinstrumenten ist ungewöhnlich. Die Arrangements sind stimmig, mal leise, mal leichtfüßig, mal schwermütig mal auch wieder von einer ganz eigenen Wildheit. Die Songs sind brauchbare Kompositionen, die dem Elfen-Folk die ein oder andere neue Nuance abgewinnen. Das die Harfe dabei nicht immer nur nach Harfe klingt darf man getrost der technisch sehr gekonnten Beherrschung dieses Instrumentes zuschreiben. Erwähnenswert ist auch die hervorragende Produktion, die im High-End Bereich sicher ihre Freunde finden dürfte.
So weit, so gut... eine nette Scheibe, bis, na ja, Frau Newsom ihre Stimme erhebt und die ist für meinen ganz persönlichen Geschmack fast nicht zu ertragen. Björk auf Speed oder Kate Bush mit Halsentzündung sind Assoziationen, die sich mir spontan bei dem für meine Ohren durchdringenden bis nervtötenden Gesang aufdrängen. Es hätte eine gute Platte werden können, würde sich Frau Newsom auf hier ohne Frage außergewöhnliches Harfenspiel beschränken. Wie gesagt, Geschmackssache...
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am 7. März 2016
eine Entdeckung mit Harfe, Klavier und ungewöhnlichem Gesang. Hörenswert und gute Unterhaltung für alle die einmal etwas neues ausprobieren wollen.
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