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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Kopf an der richtigen Stelle..., 4. April 2004
Rezension bezieht sich auf: Is My Head Still on? (Audio CD)
Tiger Lou heißt eigentlich Rasmus Kellerman, ist gerade mal 23 und ziemlich musikalisch. So musikalisch, dass er seine Band "Music By EM" aufgab, um (fast) alles selber zu machen. Dass ihm das gelungen ist, zeigten bereits mehrere EPs, die allerdings nur in Kellermans Heimatland Schweden erhältlich waren. Erst die vier Stücke umfassende EP "Trouble and Desire" (Herbst 2003) schaffte es auch auf den deutschen Markt und bewies mit "Sam, as in Samantha", dass Videoclips auch in Zeiten toxischer Britneys und limousinengeiler Rapper Stil haben können.
Im März erschien nun mit "Is my Head still on?" das Debütalbum des Kreativkopfes Kellerman - zumindest in Schweden. Die Schlichtheit von "Trouble and Desire" hat der junge Musiker, der bis auf den Bass alle Instrumente selbst eingespielt hat, damit auf die nächste Ebene getragen. Nüchtern und melancholisch, aber zugleich ergreifend lebensfroh - Rasmus Kellerman/Tiger Lou zeigt, dass er den Kopf durchaus an der richtigen Stelle trägt: Die zehn Songs sind fein arrangiert; Weltschmerz, Bitterkeit und warmherzige Selbstironie sind stets richtig dosiert. Kein Wunder also, dass schwedische Rezensenten den Nachwuchskünstler bereits mit Exportschlagern wie Kristofer Åström oder Christian Kjellvander vergleichen: Auch die haben bewiesen, dass es noch so genannte "Singer/Songwriter" gibt - auch in Skandinavien, sogar erfolgreich.
"Is my Head still on?" hat dabei vielleicht noch die eine oder andere Schwäche, überzeugt aber im Gesamtbild nichtsdestotrotz. Und angenehm ist, dass wir es hier nicht mit einem größenwahnsinnigen Egomanen zu tun haben, sondern mit einem bescheidenen Debütanten, der weiß, was er will. Und Lieder wie "Warmth", "Like You Said" oder "The Wake/Hooray Hooray" machen schnell vergessen, dass "Lowdown" vielleicht ein etwas blasser Schlusspunkt ist oder dass die erste Single "Oh Horatio" doch ein wenig zu berechenbar klingt. Alles in allem: Ein überzeugendes (Quasi-)Erstlingswerk von einem jungen Schweden, der kreativ genug scheint, um noch oft zu überraschen.
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1. The Sound of Crickets: eingängiger Opener mit angenehm überdramatisiertem (!) Choral im Hintergrund
2. Sell Out: etwas rockiger - das Lied mit dem Refrain zum Mitsingen?
3. Oh Horatio: erste Single mit merkwürdigem Text ("I met Horatio five years ago outside of Munich on the way to Rome")
4. Warmth: hier mal mit Klavier - gibt es so etwas wie "dezente Bombastik"?
5. The War Between Us: eigentlich ein netter Song, der zu Beginn jedoch etwas dahin plätschert
6. Like You Said: großartige, getragene Nummer von der "Vintervila"-EP (2003) - erinnert besonders an Kristofer Åström, aber das muss ja nicht schlecht sein...
7. Last Night They Had To Carry Me Home: hübsch, wie das Schlagzeug uns hier durch den wehmütig (verkaterten?) Song trägt
8. The Wake/Hooray Hooray: ein bisschen traurig, aber dennoch wunderschön - drückt meines Erachtens am besten aus, was "Is my Head still on?" dem Hörer sagen will
9. All In Good Time - langsam, ganz langsam baut Tiger Lou hier ein kleines Glanzstück auf, das nach seinen über sechs Minuten fast den Eindruck erweckt, das Album sei bereits zu Ende - wäre da nicht noch Track 10...
10. Lowdown: als Ausklang des Albums irgendwie ein wenig fehlplatziert, als hidden track aber okay (vielleicht deshalb die ansonsten unerklärlichen drei Minuten Pause davor?)
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Aber: Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten...
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4.0 von 5 Sternen Vielversprechendes Debüt, 30. Oktober 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Is My Head Still on? (Audio CD)
"Is my Head still on?" ist das offizielle Debüt des Schweden Rasmus Kellerman. Präsentiert wird feinster Singer/Songwriter-Pop mit Hang zur Melancholie ohne im Pathos zu ertrinken.
Allein schon Uptemponummern wie das fröhliche "Last Night they had to carry me Home" oder "Lowdown" zerstreuen diese Befürchtung.

Insgesamt ist das Album jedoch etwas getragener als der Zweitling "The Loyal", erreicht meiner Meinung nach auch nicht ganz dessen Intensität bzw. hat noch hörbare Schwächen. So wirkt "Lowdown" im Gesamtbild gesehen etwas deplatziert und der Chorgesang auf "The Sound of Crickets" ein wenig schwülstig.
Dennoch sind auch auf "Is my Head still on?" ganz große Songs wie das bekanntere "Oh, Horatio", der Ohrwurm "Sellout" und das ironische "The Wake/Hooray hooray.
Ebenfalls zu den Anspieltips gehört das dramatische "Warmth".
Besonders imponierend: Kellerman spielte alle Instrumente selbst ein. Ein klarer Beweis, daß hier jemand seine Ideen durchsetzt und sich keinen Marketingkonzepten unterwirft. Allein diese Tatsache macht aus dem Albumtitel eine rhetorische Frage.

Insgesamt erhält Tiger Lou bis heute nicht wirklich die Aufmerksamkeit, die ihm zustehen würde, dennoch hat er sich bis heute einen wahrnehmbaren Fankreis erspielt und das völlig zurecht. Tiger Lou steht für eine tolle Mischung aus Melancholie, Selbstironie, Lebensfreude und Tanzbarkeit, die viele bekanntere Künstler/Bands vermissen lassen.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wunderschöner Melorock, 19. Dezember 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Is My Head Still on? (Audio CD)
diese cd kann man den ganzen tag mit gedrückter repeat-taste im hinter- und vordergrund laufen lassen. von traurigen bis witzig-fröhlichen songs ist alles dabei. diese cd habe ich seit langem im cd spieler, und noch nicht das bedürfnis sie nach 3 mal hören in den schrank zu stellen, wie das sonst so der fall ist (wer kennt nicht das "überhört syndrom").
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Is My Head Still on?
Is My Head Still on? von Tiger Lou (Audio CD - 2004)
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